Verfahren zur chiffrierten Faksimile-Telegraphie und Vorrichtung zur Durch uf "I\ru-ng des Verfahrens Es ist bekannt, eine Schrift, eine Zeich- iaunn oder ein Bild, welche sich auf einem folienartigen Träger wie Papier, Photopapier, Filininaterial und dergleichen befinden, punktweise abzutasten und den Schwärzungs- -p < id jedes Punktes als elektrisches Kriterium durch eine elektrische Verbindung an eine ,
Apparatur zu iibermitteln, welche Apparatur die Schrift, die Zeichnung oder das Bild punktweise gemäss der übermittelten Krite rien auf einen folienartigen Träger, wie Pa pier, Photopapier, Filmmaterial, spezielle IVIe- lallpapicrfolien und dergleichen registriert. Dieses Verfahren wird mit Faksimileübertra- \(11t,01 bezeichnet.
Dabei kann ein Interesse bestehen, die C bertragung so zu chiffrieren, dass es einem unbefugten Empfänger unmöglich ist, den klaren Bildinhalt zu erhalten, selbst wenn er Tiber ein Gerät gleicher Konstruktion verfügen sollte wie die zur Übertragung verwendeten.
Dazu verwendet die vorliegende- Erfindung ein Faksimileverfahren, bei dem der Bild- inlialt. in mehreren Zeilen übermittelt und die einzelnen Zeilen in mehrere Abschnitte un terteilt werden, wobei erfindungsgemäss die Abschnitte innerhalb einer Zeile in verwürfel- ter Reihenfolge übermittelt werden und die i etwürfelte Reihenfol-e mindestens zweier Abschnitte von Zeile zu Zeile ändert.
Die verwürfelte Reihenfolge der Ab schnitte kann beispielsweise dadurch von Zeile zu Zeile geändert werden, dass der zeitliche Anfang einer Zeile örtlich auf einem beliebi gen Punkt der Zeile verlegt wird, der von Zeile zu Zeile verschoben wird, wobei die Ver schiebung über mehrere Zeilen unregelmässig erfolgt.
Eine weitere Möglichkeit zur Änderung der verwürfelten Reihenfolge kann beispiels weise darin bestehen, dass die Zeilen nachein ander in mehreren verschiedenen Permuta tionen der Reihenfolge der Abschnitte, mit Ausnahme derjenigen Permutationen, in denen eine natürliche Reihenfolge auftritt,. übermittelt werden.
Zur weiteren Chiffrierung kann der Bild inhalt beispielsweise in Gruppen übermittelt werden, die aus mindestens zwei nichtbenach- _harten Zeilen mit konstantem Abstand be stehen, wobei die Abstände in allen Gruppen gleich sind und wobei die Reihenfolge der Gruppen verwürfelt wird.
Zum besseren Verständnis der erfindungs gemässen Übermittlungseinrichtung seien vor erst bekannte Systeme beschrieben.
Bei einer bekannten Vlbermittlungsein- richtung zur Faksimileübertragung, die sich zur chiffrierten Übermittlung gemäss vorlie gender Erfindung wenig eignet, dem Ver ständnis nachfolgender Ausführungen aber dienlich ist, wird sendeseitig der eine Nach- rieht enthaltende folienartige Träger, der oft als Photographie vorliegt,
über die Man telfläche einer zylindrischen Trommel ge- gespannt. Dabei wird ein Punkt der Mantel fläche durch eine Lichtquelle mit konstanter Strahlung beleuchtet und das reflektierte Licht einer Photozelle zugeführt, deren Emission proportional dem Reflexionsgrad des beleuchteten Punktes ist. Zur Durch führung der Übermittlung wird die Trommel gedreht und gleichzeitig axial gleichmässig verschoben,- so dass der geometrische Ort aller Punkte eine Schraubenlinie ist.
Auf der Empfangsseite spielt sich der gleiche Vor gang synchron ab, nur dass anstelle des die Nachricht enthaltenden Trägers beispiels weise ein lichtempfindliches Papier und an stelle der Lichtquelle mit konstanter Strah lung und der Photozelle eine gemäss den Emissionsschw ankiuigen der Photozelle hel ligkeitsmodulierte Lichtquelle treten. Da durch ist es bei genügend geringer Steigung der Spirallinie möglich, ein angenähert ge treues Abbild der Nachricht auf grosse Dis tanzen zu übermitteln.
Grundsätzlich andere Wege in bezug auf die Bildabtastung geht eine weitere bekannte Einrichtung zur Faksimileübertragung. Bei einer Variante dieser Übermittlungseinrich- tung ist ein zu übertragendes Bild ebenfalls über die Mantelfläche einer zylindrischen Trommel der sogenannten Bildtrommel ge spannt, jedoch durch eine stabförmige Licht quelle mit. konstanter Strahlung eine Mantel linie der Zylinderfläche beleuchtet. Das Ab tastorgan besteht aus einer stabförmigen Photozelle die sich innerhalb eines Hohl zylinders aus lichtundurchlässigem Material befindet.
Zur Durchführung des Verfahrens isst die Wandung des Hohlzylinders längs eines Umgangs einer Schraubenlinie durch brochen und eine Blende, deren Öffnung par allel zur beleuchteten Mantellinie der Bild trommel liegt und die die Länge dieser Man tellinie aufweist, vor dem Hohlzylinder an gebracht. Das durch eine zwischen Bild trommel und Blende befindliche Optik gerich- tote, durch den Bildinhalt längs der Mantel linie reflektierte Licht, kann somit nur in einem Punkt zur Photozelle gelangen, nämlich in demjenigen, für den die Blendeöffnung und die Sehraubenlinie in Deckung sind.
Der Abtastvorgang erfolgt nun in der Weise, dass der Hohlzylinder vorerst eine Umdrehung ausführt, wodurch eine Mantellinie abgetastet wird. Darauf wird die Bildtrommel um einen bestimmten Winkel. gedreht, so dass eine be nachbarte Mantellinie durch eine weitere Um drehung des Hohlzylinders abgetastet werden kann, welche Vorgänge über den ganzen Bildinhalt ausgedehnt werden. Ein Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass auf diese Weise, wie aus der Betrachtung der Funktionsweise hervorgeht, auch Bildinhalte, beispielsweise Filmmaterial, übertragen wer den können, ohne dass dazu das Bild- oder Filmmaterial auf eine Trommel aufgespannt @cerden muss.
Ein Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, dass infolge der Steigung der Sehraubenlinie nicht ein rechteckiges, son dern ein romboidförniiges Bildelement abge tastet wird, woraus eine Verzerrung resultiert.
Es ist eine weitere C berinittlungseinrich- tung bekannt, deren Apparatur in Fig.1 schematisch dargestellt ist und die sich durch geringe Verzerrung der Bildelemente aus zeichnet.
Gemäss Fig. 1 befindet sieh vor einer Stabphotozelle 1 eine auf der Welle 11 befe stigte, kreisrunde liehtdurehlässige Scheibe ?, die einen Umgang eines Spiralschlitzes 3 auf weist und als Abdeckscheibe bezeichnet wird. Eine weitere auf der Welle 10 befestigte.
kreisrunde Scheibe 4 mit mehreren, beispiels weise fünf, Umgängen eines Spiralschlitzes 5, die als Abtastseheibe bezeichnet wird, befin det sieh konzentriseh in bezug auf Scheibe \' vor derselben. Vor der Scheibe 4 ist eine Blende 6 mit längsförmiger Öffnung 7 ange bracht. Das von einer Zeile des Bildes reflek tierte Licht 8 durchläuft die Öffnung 7 der Blende 6, je einen Punkt eines Umganges des Spiralschlitzes 5 und einen Punkt des Spiral- schlitzes 3.
Die Verzerrung der Bildelemente ist gering, wenn der Spiralsehlitz 5, der in- folge der geringen Steilheit seiner Spirale keine grosse Verzerrung bedingt, schmäler ist als der steilere Spiralschlitz 3, so dass ein zur htabphotozelle 1 gelangendes Bildelement le- diglieh durch den Spiralschlitz 5 und die Flendenö ffnung 7 begrenzt wird und demzu- i'oige nahezu rechteckig ist.
Werden nun die S Scheibe n ? und 4 gleichsinnig derart gedreht, < lass bei einer Umdrehung von Scheibe 2 die Seheibe -1 so viele Umdrehungen ausführt, als sie Umgänge des Spiralschlitzes 5 auf weist, wird eine Zeile des Bildes abgetastet.
Zur sukzessiven Abtastung des gesamten Bild inhaltes wird das Bild nach jeder Zeilen- iibtastung um einen als Zeilenabstand be- zeiclineten Betrag verschoben. Diese Ver sehiebeng kann auch kontinuierlich während der Abtastung erfolgen, es werden dann nicht mehr horizontale Zeilen, sondern Zeilen mit einer der Verschiebungsgeschwindigkeit ent sprechenden Steilheit abgetastet. Entspricht die Steilheit dem gewählten Zeilenabstand, -u-erden nacheinander jeweils benachbarte Zeilen abgetastet.
Ist die Steilheit infolge grösserer Verschiebungsgeschwindigkeit grösser als der gewählte Zeilenabstand und befindet sieh das Bild auf einer Trommel, die während des Abtastvorganges mehrere Umdrehungen macht, so wird der Bildinhalt in Gruppen übermittelt, die aus mehreren Zeilen mit kon stantem Abstand bestehen, wobei die Ab stände in allen Gruppen gleich sind.
Es ist, eine Angelegenheit der konstruk tiven Massnahme, die gleiche Wirkung mittels Seheiben mit Spiralschlitzen auch mittels Ilohlzvlindern mit Schraubenschlitzen zu erreichen.
Zur ehiffrierten Faksimile-Telegraphie ver wendet die vorliegende Erfindung eine Über tragungseinrichtung, bei der sendeseitig nach einander Zeilen des Bildes in mehreren punkt förmigen Bildelementen, die sich auf den Zeilen bewegen und deren Bahnen sich nicht überschneiden, derart abgetastet und empfangsseitig wiedergegeben werden, dass zeitlich nur ein Bildelement kontinuierlich über seine zugehörige Bahnstrecke auf das Abtastorgan und die Wiedergabevorrichtung wirkt, wobei der Abtast- und Wiedergabevor gang zudem derart erfolgt, dass nacheinander die Bildelemente kontinuierlich über ihre zugehörigen Bahnstrecken in verwürfelter Reihenfolge abgetastet und wiedergegeben werden,
ohne dass Bildelemente benachbarter Bahnstrecken zeitlich nacheinander abgetastet und wiedergegeben werden und dass die ver- würfelte Reihenfolge des Abtast- und Wieder gabevorganges von Zeile zu Zeile ändert.
Eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Übermittlungseinrichtung kann darin bestehen, dass die übermittlungs- einrichtung mit einer Vorrichtung versehen ist, die mehrere den Bereich einer Zeile durch laufende Abschnitte eines schlitzförmigen Kurvenzuges aufweist, welche Vorrichtung während des Abtast- und Wiedergabevor ganges in Bewegung ist und welcher Kurven zug derart ausgebildet ist, dass der Abstand der Abschnitte während der Bewegung der Vorrichtung konstant ist und die eine weitere Vorrichtung aufweist, die einen den Bereich einer Zeile durchlaufenden Abschnitt eines schlitzförmigen Kurvenzuges enthält,
welche Vorrichtung während des Abtast- und Wiedergabevorganges in Bewegung und in bezug auf die erstere Vorrichtung derart an gebracht ist, dass zeitlich nur ein Bildelement bzw. dessen Kriterium, auf das Abtastorgan bzw. die Wiedergabevorrichtung wirkt, wobei der Kurvenzug der letzteren Vorrichtung derart ausgebildet ist, dass die vom Kurven zug der ersteren Vorrichtung überstrichenen Abschnitte in verwürfelter Reihenfolge über mittelt werden und dass letztere Vorrichtung nach jeder Zeile so verstellt wird, dass der Abtast- und Wiedergabevorgang in unregel mässiger Reihenfolge auf einem beliebigen Punkt der Zeile beginnt.
Eine weitere beispielsweise Ausführungs form der erfindungsgemässen Übermittlungs einrichtung kann darin bestehen, dass die Übermittlungseinrichtung ebenfalls eine Vor richtung, die mehrere den Bereich einer Zeile durchlaufende Abschnitte eines schlitzförmi- gen Kurvenzuges aufweist, welche Vorrich tung während des Abtast- und Wiedergabe- v organges in Bewegung und welcher Kurven zug derart ausgebildet ist, dass der Abstand der Abschnitte während der Bewegung kon stant ist,
wobei zur zeitlichen Auswahl eines sich auf einem Zeilenabschnitt bewegenden Bildelementes mehrere gleichartige Vorrich tungen auf der Höhe der abzutastenden Zeile angeordnet sind, die nacheinander in ver- würfelter Reihenfolge je einen Zeilenabschnitt freigeben, wobei die verwürfelte Reihenfolge v an Zeile zu Zeile ändert.
Bei beiden Verfahren ist es einem un berechtigten, nicht mit dem verwendeten, von Fall zit Fall ändernden Verwürfelungsprin- zip vertrauten Empfänger unmöglich, den klaren Bildinhalt zu erhalten, selbst wenn er über ein Gerät gleicher Konstruktion ver fügen sollte wie die zur Übertragung verwen deten, da er die zeitlich v erwürfelte Reihen folge der Abtastteilvorgänge nicht kennt.
Zu dieser Überlegung ist allerdings ein Vorbehalt angebracht, der in verhältnis mässig seltenen Fällen berechtigt sein kann. Befinden sich nämlich innerhalb eines Bild inhaltes die Umrisse eines geometrisch ein fachen Gebildes, die sich über mehrere Zeilen erstrecken, beispielsweise die Umrandung einer rechteckigen Fläche, die sich durch ihren Schwärzungsgrad von ihrer Umgebung abhebt, kann dem das chiffrierte Bild be trachtenden unbefugten Beobachter auffallen, dass sich je zwei Punkte gleichen Abstandes über mehrere Zeilen erstrecken.
Vermutet er nun auf Grund dieser Beobachtung die ehiffrierte Übermittlung der Umrandung einer rechteckigen Fläche nebst des übrigen Bildinhaltes, wird er die Punkte entsprechend untereinanderfügen und erhält so ein klares Bild entsprechender Zeilenteile über mehrere Zeilen, also einen, wenn auch geringen Teil der Information. Um dies möglichst zu verhin dern, können dem übermittelten Bild sende- seitig Störsignale überlagert werden.
Die Erfahrung zeigt nämlich, dass Störsignale innerhalb eines klaren Bildinhaltes keine Falschinformation darstellen, da der Beobach ter eines klaren Bildes infolge der sinnvollen Zusammenhänge der dargestellten Einzelhei- ten, die Störsignale subjektiv als solche erkennt, wogegen diese Möglichkeit einem ; Beobachter eines ehiffrierten Bildes, innerhalb dessen keine sinnvollen Zusammenhänge der dargestellten Einzelheiten bestehen, nicht gegeben ist.
Uni zu verhindern, dass der unbefugte Beobachter auf Grund der Lage der Stör signale Rückschlüsse auf die gewählte Ver- würfelung ziehen kann, wird es zweckmässig sein, die Störsignale in einer statisch nicht geordnet verteilten Reihenfolge dem Bildin halt zu überlagern.
Ein zweckmässiges Ausführungsbeispiel kann beispielsweise darin bestehen, dass sende- seitig ein Rauschgenerator bekannter Ausfüb- rung vorhanden ist und class jeweils dann dem Bildsignal ein Störsignal überlagert wird, -wenn der Pegel der Rauschspannung einen vorgegebenen Wert überschreitet.
Da bekannt lich der Verlauf einer Rausehspannung äusserst unregelmässig und mathematisch nicht exakt., lediglich statisch nachweisbar ist, er füllt diese zusätzliehe Einriehtun- die zu letzt gestellte Bedingung.
Zur Durchführung des erfindungsgemässen Chiffrierverfahrens kann beispielsweise die Scheibe \' der zuletzt beschriebenen bekann ten Vorrichtung in mehrere Sektoren unter teilt werden, die inaniiell vertauscht werden können, dadurch werden bei einer Umdrehung -von Scheibe ? die Zeilenabschnitte in zeitlich verwürfelter Reihenfolge abgetastet und beim synchron und analog arbeitenden Aufnahme gerät in örtlich verwürfelter Reihenfolge wiedergegeben,
wobei sieh infolge der syn- ehronen und analogen Verwürfelung beim Abtast- und Aufnahmegerät beim letzteren der klare Zeileninhalt ergibt. Nach jeder Zeilenabtastung und Wiederrabe werden die betreffenden, in Sektoren unterteilten Schei ben um einen bestimmten, von Zeile zu Zeile unregelmässig ändernden Winkel verdreht, so dass der zeitliche Anfang der Zeilen auf einen beliebigen Punkt der betreffenden Zeile verlegt wird.
Eine andere Vorrichtung zur Durchfüh rung des erfindungsgemässen Chiffrierver- Fahrens kann beispielsweise darin bestehen, dass die Scheibe 9 der zuletzt beschriebenen Vorrichtung weggelassen wird und an deren Stelle zur zeitlichen Auswahl eines sich auf einem Zeilenabschnitt bewegenden Bildele mentes mehrere gleichartige Vorrichtungen, beispielsweise Sehiebeverschl.üsse, auf der I lölie der abzutastenden.
Zeile angeordnet sind, die nacheinander in verwürfelter Reihenfolge je einen Zeilenabschnitt freigeben, wobei die verwürfelte Reihenfolge von Zeile zu Zeile ändert. Dabei können die Zeilenabsehnit.te sehr kurz gemacht werden,
ihre Länge muss nicht dem Abstand der Spiralsehlitze der Abtastscheibe entsprechen. Dabei kann die Steuerung der Sehiebeversehlüsse bei Spielsweise durch eine Nockenwelle oder mehrere je einem Sehieberverschluss zuge ordnete Relais erfolgen, welch letztere Lö- sun- vor allem im Zusammenhang mit einer Verwürfelungsautomatik infolge der grossen Bewe-liehkeit ihrer Elemente zweekmässig ist.
Aus den bisherigen Ausführungen geht Nerv or, dass analog arbeitende Einrichtungen auch unter Anwendung von Hohlzylindern mit 1--,eliraubensehlitzen möglich sind.
Eine weitere Chiffrierung kann beispiels weise bei fibermittlungsgeräten erzielt werden, bei denen der Bildträger auf eine Trommel aufgespannt ist, wobei diese Trommel während des Abtast- und Wiedergabevorganges meh rere Umdrehungen macht, so dass der Bild inhalt in (Truppen übermittelt wird, die aus mehreren nicht benachbarten Zeilen mit konstantem Abstand bestehen und die Ab stände in allen Gruppen gleich sind. Nach jeder Übermittlung einer Gruppe wird die Bildtrommel um einen bestimmten Winkel gedreht, der von CTruppe zu Gruppe ändert.
i Der Antrieb der Trommel zur Durchführung < l es Verfahrens kann beispielsweise durch einen Motorwähler erfolgen, der während der l bei-niittlun-@ einer Gruppe auf Durchlauf !-esclialtet ist und zur Auswahl der nächsten s Gruppe gedreht und durch ein angelegtes Priifpotential in der gewünschten Ausgangs stellung für die nächste Gruppe gestoppt wird. Die Fig.2, 3 und 4 zeigen schematisch zwei Ausführungsbeispiele der erfindungs gemässen Einrichtung, wobei jeweils die Ab tasteinrichtung dargestellt ist.
Fig. ? stellt eine Lösung gemäss einer ersten Ausführungsform mit vertausehbaren Sektoren und veränderbarem Anfangswinkel dar.
Fig. 3 zeigt den Antriebsmechanismus der Einrichtung nach Fig. 2 im Schnitt.
Fig. 4 stellt eine Lösung gemäss einer zweiten Ausführungsform mit Schiebever schlüssen dar.
In Fig. \? tritt das reflektierte Licht 8 einer Zeile durch die öffnung 7 der Blende 6 auf die Abdeckseheibe 9, welche als konstruk tive Massnahme entgegen dein Bekannten in bezug auf den Lichteinfall vor der Abtast- seheibe 4 angeordnet ist.
Man erkennt, dass die Scheibe 9 in mehrere Sektoren, beispiels weise fünf, unterteilt ist, welche in unregel mässiger Reihenfolge angeordnet sind, so dass die Anfangspunkte der Spiralschlitze 51, 5\?, 53, 54 und 55 von einem Sektor zum nach folgenden sprungartig ändern, dabei kann die Anordnung der Sektoren vor jedem Abtast- vorgang manuell verändert werden. Durch die -unregelmässige Anordnung der Sektoren der Scheibe 9 werden bei Drehung der Schei ben 4 und 9 die Zeilenteile nicht in natürli- eher, sondern in v erwürfelter Reihenfolge abgetastet.
Entsprechend der Anzahl Um gänge der Spiralschlitze hat sich dabei Ab tastscheibe 4 sovielmal schneller als Abdeck- seheibe 9 zu drehen, als sie mehr Spiral- schlitzumgänge aufweist. Die Scheiben werden über die Wellen 10 und 11 in Drehung ver setzt, die abgetasteten Bildelemente gelangen zur Stabphotozelle 1, wo die Umwandlung der Schwärzungsgrade in elektrische Kriterien erfolgt.
Der Antriebsmechanismus der Scheiben 4 und 9 erfolgt über ein in Fig.3 im Schnitt dargestelltes Planetengetriebe, das aus einem Innenrad 11, einem Umlaufrad 12, einem Aussenrad 13, welche Räder verzahnt sind, und einem Steg 14 besteht. Auf der Welle 15 des Innenrades 11 befinden sich die Abtast- seheibe 4 und das Triebrad 16, das mit einem nichtdargestellten Antriebsmotor beispiels weise durch einen Keilriemen 17 gekuppelt ist, auf der Welle 18 des Steges 14 befindet sich die Abdeekscheibe 9 und auf der Welle 19 des Aussenrades 13 ein Zahnrad 20, das mit einem Zahnrad 2.1 in Eingriff steht.
Zur Ein stellung des Zeilenanfanges jeweils vor Be ginn einer Zeilenabtastung trägt das auf der Welle 22 befindliche Zahnrad 2;1 ein Klinken rad 23, das durch die Klinke 24 betätigt wird. Während des Abtastvorganges einer Zeile befindet sich die Klinke 24 in Ruhe und fixiert damit das Aussenrad 13. Gemäss den innerhalb des Planetengetriebes herrschenden, zweckmässig gewählten Über setzungsverhältnissen drehen sich bei Antrieb über Triebrad 16 die Scheiben 4 und 9 gleich sinnig mit verschiedener Umdrehungszahl.
Bei Bewegung des Aussenrades 13 durch die Klinke 24 wird der sich in Umlauf befind liche Steg 14 und damit die Abdeekscheibe 9 zusätzlich gedreht, während das Innenrad 11 und damit die Abtastscheibe 4 bei Annahm eines genügend konstanten Antriebes keine zusätzliche Drehung erhält. Weitere zur Über mittlungseinrichtung gehörende, für die Er findung unwesentliche Apparateteile sind der besseren Übersichtlichkeit halber nicht ge zeichnet.
In Fig. 4 befinden sich vor der mit mehre ren Umgängen eines Spiralschlitzes 5 ver- sehenen, auf der Welle 25 befindlichen Abtast- scheibe 4 so viele Schiebeverschlüsse 31 big 35, als Umgänge des Spiralschlitzes 5 vorhanden sind.
Das von einer Zeile reflektierte Licht 8 tritt durch die Öffnung 7 einer Blende 6 und gelangt nur an der Stelle durch den Spiral- schlitz 5 der Abtastscheibe 4 zur Stabphoto- zelle 1, an der ein Schiebeverschluss, in vor liegender Figur als Beispiel Schiebever- schluss 32, geöffnet ist. Man erkennt, dass durch nacheinanderfolgendes Öffnen je eines Schiebeverschlusses je ein Zeilenteil abgeta stet wird.
Zur verwürfelten Übermittlung der Zeilenteile werden die Schiebeverschlüsse 31 bis 35 nacheinander in verwürfelter Reihen folge geöffnet. Die Schaltelemente zur Steuerung der Schiebeverschlüsse sowie die übrigen für die Erfindung unwesentlichen Apparateteile sind der besseren Übersicht lichkeit halber weggelassen.
Für die beiden in den Fig.2, 3 und 4 dargestellten Übermittlungseinrichtungen sind zur Steuerung der Schaltelemente der Klinke :,>4 bzw. der Schiebeverschlüsse 31 bis 35 ver schiedene Systeme wie Wählscheiben, Tasten, llitlaufwähler und dergleichen anwendbar. Da solche Schaltelemente und Mitlaufwähler- anordnungen hinreichend bekannt sind, sei auf eine spezielle Darstellung verzichtet.