CH332015A - Verfahren zur chiffrierten Faksimile-Telegraphie und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur chiffrierten Faksimile-Telegraphie und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

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CH332015A
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Arno Dipl Ing Welti
Pierre Benoit Luc
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Siemens Ag Albis
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Verfahren zur chiffrierten     Faksimile-Telegraphie        und    Vorrichtung zur Durch     uf        "I\ru-ng     des Verfahrens    Es ist bekannt, eine Schrift, eine     Zeich-          iaunn    oder ein Bild, welche sich auf einem       folienartigen    Träger wie Papier, Photopapier,       Filininaterial    und dergleichen befinden,       punktweise    abzutasten und den     Schwärzungs-          -p < id    jedes Punktes als elektrisches Kriterium       durch    eine elektrische Verbindung an eine       ,

  Apparatur    zu     iibermitteln,    welche Apparatur  die     Schrift,    die Zeichnung oder das Bild       punktweise    gemäss der übermittelten Krite  rien auf einen     folienartigen    Träger, wie Pa  pier, Photopapier, Filmmaterial, spezielle     IVIe-          lallpapicrfolien    und dergleichen registriert.       Dieses    Verfahren wird mit     Faksimileübertra-          \(11t,01    bezeichnet.  



  Dabei kann ein Interesse bestehen, die       C        bertragung    so zu chiffrieren, dass es einem  unbefugten     Empfänger    unmöglich ist, den  klaren Bildinhalt zu erhalten, selbst wenn er  Tiber ein Gerät gleicher     Konstruktion    verfügen  sollte wie die zur     Übertragung    verwendeten.  



  Dazu     verwendet    die vorliegende- Erfindung       ein        Faksimileverfahren,    bei dem der     Bild-          inlialt.    in mehreren Zeilen übermittelt und die  einzelnen Zeilen in mehrere Abschnitte un  terteilt werden, wobei erfindungsgemäss die       Abschnitte    innerhalb einer Zeile in     verwürfel-          ter    Reihenfolge übermittelt werden und die       i        etwürfelte        Reihenfol-e    mindestens zweier       Abschnitte    von Zeile zu Zeile ändert.

      Die     verwürfelte    Reihenfolge der Ab  schnitte kann     beispielsweise    dadurch von Zeile  zu Zeile geändert werden, dass der zeitliche  Anfang einer Zeile örtlich auf einem beliebi  gen Punkt der Zeile verlegt wird, der von  Zeile zu Zeile verschoben wird, wobei die Ver  schiebung über mehrere Zeilen unregelmässig  erfolgt.  



  Eine weitere     Möglichkeit    zur     Änderung     der     verwürfelten    Reihenfolge kann beispiels  weise darin bestehen, dass die Zeilen nachein  ander in mehreren verschiedenen Permuta  tionen der Reihenfolge der Abschnitte, mit  Ausnahme derjenigen Permutationen, in  denen eine natürliche Reihenfolge auftritt,.  übermittelt werden.  



  Zur weiteren     Chiffrierung    kann der Bild  inhalt beispielsweise in Gruppen übermittelt  werden, die aus mindestens zwei     nichtbenach-          _harten    Zeilen mit konstantem Abstand be  stehen, wobei die Abstände in allen Gruppen  gleich sind und wobei die Reihenfolge der       Gruppen        verwürfelt    wird.  



  Zum besseren Verständnis der erfindungs  gemässen Übermittlungseinrichtung seien vor  erst bekannte Systeme beschrieben.  



  Bei einer bekannten     Vlbermittlungsein-          richtung    zur     Faksimileübertragung,    die sich  zur chiffrierten Übermittlung gemäss vorlie  gender Erfindung wenig eignet, dem Ver  ständnis nachfolgender Ausführungen aber      dienlich ist, wird     sendeseitig    der eine     Nach-          rieht    enthaltende     folienartige    Träger, der  oft als Photographie vorliegt,

   über die Man  telfläche einer zylindrischen Trommel     ge-          gespannt.    Dabei wird ein Punkt der Mantel  fläche durch eine Lichtquelle mit konstanter  Strahlung beleuchtet und das     reflektierte     Licht einer Photozelle zugeführt, deren       Emission    proportional dem Reflexionsgrad  des beleuchteten Punktes ist. Zur Durch  führung der Übermittlung     wird    die Trommel  gedreht und gleichzeitig axial gleichmässig  verschoben,- so dass der geometrische Ort aller  Punkte eine Schraubenlinie ist.

   Auf der  Empfangsseite spielt sich der gleiche Vor  gang synchron ab, nur dass anstelle des die  Nachricht enthaltenden Trägers beispiels  weise ein lichtempfindliches Papier und an  stelle der Lichtquelle mit konstanter Strah  lung und der Photozelle eine gemäss den       Emissionsschw        ankiuigen    der Photozelle hel  ligkeitsmodulierte Lichtquelle treten. Da  durch ist es bei genügend     geringer        Steigung     der     Spirallinie    möglich, ein angenähert ge  treues Abbild der Nachricht auf grosse Dis  tanzen zu übermitteln.  



  Grundsätzlich andere Wege in bezug auf  die     Bildabtastung    geht eine weitere bekannte  Einrichtung zur     Faksimileübertragung.    Bei  einer Variante dieser     Übermittlungseinrich-          tung    ist ein zu übertragendes Bild ebenfalls  über die Mantelfläche einer zylindrischen  Trommel der sogenannten Bildtrommel ge  spannt, jedoch durch eine     stabförmige    Licht  quelle mit. konstanter Strahlung eine Mantel  linie der Zylinderfläche beleuchtet. Das Ab  tastorgan     besteht    aus einer     stabförmigen     Photozelle die sich innerhalb eines Hohl  zylinders aus lichtundurchlässigem Material  befindet.

   Zur     Durchführung    des Verfahrens       isst    die Wandung des Hohlzylinders längs  eines Umgangs einer Schraubenlinie durch  brochen und eine Blende, deren Öffnung par  allel zur beleuchteten Mantellinie der Bild  trommel liegt und die die Länge dieser Man  tellinie aufweist, vor dem Hohlzylinder an  gebracht. Das durch eine zwischen Bild  trommel und Blende befindliche Optik gerich-    tote, durch den Bildinhalt längs der Mantel  linie reflektierte Licht, kann somit nur in  einem Punkt zur Photozelle     gelangen,    nämlich  in demjenigen, für den die     Blendeöffnung     und die     Sehraubenlinie    in Deckung sind.

   Der       Abtastvorgang    erfolgt nun in der Weise, dass  der Hohlzylinder vorerst eine Umdrehung  ausführt, wodurch eine Mantellinie abgetastet  wird. Darauf wird die Bildtrommel um einen  bestimmten Winkel. gedreht, so dass eine be  nachbarte Mantellinie durch eine weitere Um  drehung des Hohlzylinders abgetastet werden  kann, welche Vorgänge über den ganzen  Bildinhalt ausgedehnt werden. Ein Vorteil  dieses Verfahrens besteht darin, dass auf  diese Weise, wie aus der Betrachtung der  Funktionsweise hervorgeht, auch Bildinhalte,       beispielsweise    Filmmaterial,     übertragen    wer  den können, ohne dass dazu das Bild- oder  Filmmaterial auf eine Trommel aufgespannt       @cerden    muss.

   Ein Nachteil dieses Verfahrens  besteht darin, dass infolge der Steigung der       Sehraubenlinie    nicht ein     rechteckiges,    son  dern ein     romboidförniiges    Bildelement abge  tastet wird, woraus eine Verzerrung resultiert.  



  Es ist eine weitere C     berinittlungseinrich-          tung    bekannt, deren Apparatur in     Fig.1     schematisch dargestellt ist und die sich durch  geringe Verzerrung der Bildelemente aus  zeichnet.  



  Gemäss     Fig.    1 befindet sieh vor einer       Stabphotozelle    1 eine auf der Welle 11 befe  stigte, kreisrunde     liehtdurehlässige    Scheibe ?,  die einen Umgang eines     Spiralschlitzes    3 auf  weist und als     Abdeckscheibe    bezeichnet wird.  Eine weitere auf der Welle 10 befestigte.

    kreisrunde Scheibe 4 mit mehreren, beispiels  weise fünf, Umgängen eines     Spiralschlitzes    5,  die als     Abtastseheibe    bezeichnet wird, befin  det sieh     konzentriseh    in     bezug    auf Scheibe \'  vor     derselben.    Vor der Scheibe 4 ist eine  Blende 6 mit     längsförmiger    Öffnung 7 ange  bracht. Das von einer Zeile des Bildes reflek  tierte Licht 8 durchläuft die Öffnung 7 der  Blende 6, je     einen    Punkt eines Umganges des       Spiralschlitzes    5 und einen Punkt des     Spiral-          schlitzes    3.

   Die Verzerrung der Bildelemente  ist gering, wenn der     Spiralsehlitz    5, der in-      folge der geringen Steilheit seiner Spirale  keine grosse Verzerrung bedingt, schmäler ist  als der steilere     Spiralschlitz    3, so dass ein zur       htabphotozelle    1 gelangendes Bildelement     le-          diglieh    durch den     Spiralschlitz    5 und die       Flendenö        ffnung    7 begrenzt wird und     demzu-          i'oige    nahezu rechteckig ist.

   Werden nun die       S        Scheibe        n    ?     und    4     gleichsinnig        derart        gedreht,           < lass    bei einer Umdrehung von Scheibe 2 die  Seheibe     -1    so viele Umdrehungen ausführt,  als sie Umgänge des     Spiralschlitzes    5 auf  weist, wird eine Zeile des Bildes abgetastet.

    Zur     sukzessiven        Abtastung    des gesamten Bild  inhaltes wird das Bild nach jeder     Zeilen-          iibtastung    um einen als Zeilenabstand     be-          zeiclineten    Betrag verschoben. Diese Ver  sehiebeng kann auch kontinuierlich während  der     Abtastung    erfolgen, es werden dann nicht  mehr horizontale Zeilen, sondern Zeilen mit  einer der Verschiebungsgeschwindigkeit ent  sprechenden Steilheit abgetastet. Entspricht  die Steilheit dem gewählten Zeilenabstand,       -u-erden    nacheinander jeweils benachbarte  Zeilen abgetastet.

   Ist die Steilheit infolge  grösserer Verschiebungsgeschwindigkeit grösser  als der gewählte Zeilenabstand und befindet       sieh        das    Bild auf einer Trommel, die während  des     Abtastvorganges    mehrere Umdrehungen  macht, so wird der Bildinhalt in Gruppen  übermittelt, die aus mehreren Zeilen mit kon  stantem Abstand bestehen, wobei die Ab  stände in allen Gruppen gleich sind.  



  Es ist, eine Angelegenheit der konstruk  tiven Massnahme, die gleiche Wirkung mittels  Seheiben mit     Spiralschlitzen    auch mittels       Ilohlzvlindern    mit Schraubenschlitzen zu  erreichen.  



  Zur     ehiffrierten        Faksimile-Telegraphie    ver  wendet die vorliegende Erfindung eine Über  tragungseinrichtung, bei der sendeseitig nach  einander Zeilen des Bildes in mehreren punkt  förmigen Bildelementen, die sich auf den  Zeilen bewegen und deren Bahnen sich  nicht überschneiden, derart abgetastet und  empfangsseitig wiedergegeben werden, dass  zeitlich nur ein Bildelement kontinuierlich  über seine zugehörige Bahnstrecke auf das       Abtastorgan    und die Wiedergabevorrichtung    wirkt, wobei der     Abtast-    und Wiedergabevor  gang zudem derart erfolgt, dass nacheinander  die Bildelemente kontinuierlich über ihre  zugehörigen Bahnstrecken in     verwürfelter     Reihenfolge abgetastet und wiedergegeben  werden,

   ohne dass Bildelemente benachbarter  Bahnstrecken zeitlich nacheinander abgetastet  und wiedergegeben werden und dass die     ver-          würfelte    Reihenfolge des     Abtast-    und Wieder  gabevorganges von Zeile zu Zeile ändert.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform der  erfindungsgemässen Übermittlungseinrichtung       kann    darin bestehen, dass die     übermittlungs-          einrichtung    mit einer Vorrichtung versehen  ist, die mehrere den Bereich einer Zeile durch  laufende Abschnitte eines     schlitzförmigen     Kurvenzuges aufweist, welche Vorrichtung  während des     Abtast-    und Wiedergabevor  ganges in Bewegung ist und welcher Kurven  zug derart ausgebildet ist, dass der Abstand  der Abschnitte während der Bewegung der  Vorrichtung konstant ist und die eine weitere  Vorrichtung aufweist, die einen den Bereich  einer Zeile durchlaufenden Abschnitt     eines     schlitzförmigen Kurvenzuges enthält,

   welche  Vorrichtung während des     Abtast-    und  Wiedergabevorganges in Bewegung und in  bezug auf die erstere Vorrichtung derart an  gebracht ist, dass zeitlich nur ein Bildelement  bzw. dessen Kriterium, auf das     Abtastorgan     bzw. die Wiedergabevorrichtung wirkt, wobei  der     Kurvenzug    der letzteren Vorrichtung  derart ausgebildet ist, dass die vom Kurven  zug der ersteren Vorrichtung überstrichenen  Abschnitte in     verwürfelter    Reihenfolge über  mittelt werden und dass letztere Vorrichtung  nach jeder Zeile so verstellt wird, dass der       Abtast-    und Wiedergabevorgang in unregel  mässiger Reihenfolge auf einem beliebigen  Punkt der Zeile beginnt.  



  Eine weitere beispielsweise Ausführungs  form der erfindungsgemässen Übermittlungs  einrichtung kann darin bestehen, dass die  Übermittlungseinrichtung ebenfalls eine Vor  richtung, die mehrere den Bereich einer Zeile  durchlaufende Abschnitte eines     schlitzförmi-          gen    Kurvenzuges aufweist, welche Vorrich  tung während des     Abtast-    und Wiedergabe-      v     organges    in Bewegung und welcher Kurven  zug derart     ausgebildet    ist, dass der Abstand  der Abschnitte während der Bewegung kon  stant ist,

   wobei zur zeitlichen     Auswahl    eines  sich auf einem Zeilenabschnitt bewegenden  Bildelementes mehrere gleichartige Vorrich  tungen auf der Höhe der abzutastenden Zeile  angeordnet sind, die nacheinander in     ver-          würfelter    Reihenfolge je einen Zeilenabschnitt  freigeben, wobei die     verwürfelte    Reihenfolge  v an Zeile zu Zeile ändert.  



  Bei beiden Verfahren ist es einem un  berechtigten, nicht mit dem verwendeten, von  Fall     zit    Fall ändernden     Verwürfelungsprin-          zip    vertrauten Empfänger unmöglich, den  klaren Bildinhalt zu erhalten, selbst wenn er  über ein Gerät gleicher Konstruktion ver  fügen sollte wie die zur     Übertragung    verwen  deten, da er die zeitlich v     erwürfelte    Reihen  folge der     Abtastteilvorgänge    nicht kennt.  



  Zu dieser     Überlegung    ist allerdings ein  Vorbehalt angebracht, der in verhältnis  mässig seltenen Fällen berechtigt sein kann.  Befinden sich nämlich innerhalb eines Bild  inhaltes die Umrisse eines geometrisch ein  fachen Gebildes, die sich über mehrere Zeilen  erstrecken, beispielsweise die Umrandung  einer rechteckigen Fläche, die sich durch  ihren     Schwärzungsgrad    von ihrer Umgebung  abhebt, kann dem das chiffrierte Bild be  trachtenden unbefugten Beobachter auffallen,  dass sich je zwei Punkte gleichen Abstandes  über mehrere Zeilen erstrecken.

   Vermutet er       nun    auf Grund dieser Beobachtung die       ehiffrierte    Übermittlung der Umrandung  einer rechteckigen Fläche nebst des übrigen  Bildinhaltes, wird er die Punkte entsprechend       untereinanderfügen    und erhält so ein klares  Bild entsprechender Zeilenteile über mehrere  Zeilen, also einen, wenn auch geringen Teil  der Information. Um dies möglichst zu verhin  dern, können dem übermittelten Bild     sende-          seitig    Störsignale     überlagert    werden.

   Die  Erfahrung     zeigt    nämlich, dass Störsignale  innerhalb eines klaren Bildinhaltes keine  Falschinformation darstellen, da der Beobach  ter eines klaren Bildes infolge der sinnvollen  Zusammenhänge der dargestellten Einzelhei-         ten,    die Störsignale subjektiv als solche  erkennt, wogegen diese     Möglichkeit    einem ;  Beobachter eines     ehiffrierten    Bildes, innerhalb  dessen keine     sinnvollen    Zusammenhänge der  dargestellten Einzelheiten bestehen, nicht  gegeben ist.  



       Uni    zu verhindern, dass der unbefugte  Beobachter auf Grund der Lage der Stör  signale     Rückschlüsse        auf    die gewählte     Ver-          würfelung    ziehen     kann,    wird es     zweckmässig     sein, die Störsignale in einer statisch nicht  geordnet verteilten Reihenfolge dem Bildin  halt zu überlagern.  



  Ein zweckmässiges     Ausführungsbeispiel     kann beispielsweise darin bestehen, dass     sende-          seitig    ein Rauschgenerator bekannter     Ausfüb-          rung    vorhanden ist und     class    jeweils dann dem  Bildsignal ein Störsignal überlagert wird,       -wenn    der Pegel der Rauschspannung einen       vorgegebenen    Wert überschreitet.

   Da bekannt  lich der Verlauf einer     Rausehspannung     äusserst unregelmässig und mathematisch nicht       exakt.,    lediglich statisch nachweisbar ist, er  füllt diese     zusätzliehe        Einriehtun-    die zu  letzt gestellte     Bedingung.     



  Zur Durchführung des     erfindungsgemässen     Chiffrierverfahrens kann beispielsweise die  Scheibe     \'    der zuletzt beschriebenen bekann  ten Vorrichtung in mehrere     Sektoren    unter  teilt werden, die     inaniiell    vertauscht werden  können, dadurch werden bei einer Umdrehung  -von Scheibe ? die Zeilenabschnitte in zeitlich       verwürfelter    Reihenfolge abgetastet und beim       synchron    und analog arbeitenden Aufnahme  gerät in örtlich     verwürfelter    Reihenfolge  wiedergegeben,

   wobei sieh infolge der     syn-          ehronen    und analogen     Verwürfelung    beim       Abtast-    und     Aufnahmegerät    beim letzteren  der klare Zeileninhalt ergibt. Nach jeder       Zeilenabtastung    und     Wiederrabe    werden die  betreffenden, in Sektoren unterteilten Schei  ben um einen     bestimmten,    von Zeile zu Zeile  unregelmässig ändernden Winkel verdreht,  so dass der zeitliche Anfang der Zeilen auf  einen beliebigen Punkt der betreffenden Zeile  verlegt wird.  



  Eine andere Vorrichtung zur Durchfüh  rung des erfindungsgemässen Chiffrierver-      Fahrens kann beispielsweise darin bestehen,       dass    die Scheibe 9 der zuletzt beschriebenen  Vorrichtung weggelassen wird und an deren  Stelle zur zeitlichen Auswahl eines sich auf       einem    Zeilenabschnitt bewegenden Bildele  mentes mehrere gleichartige Vorrichtungen,  beispielsweise     Sehiebeverschl.üsse,    auf der  I     lölie    der abzutastenden.

   Zeile angeordnet sind,  die nacheinander in     verwürfelter        Reihenfolge     je einen Zeilenabschnitt freigeben, wobei die       verwürfelte    Reihenfolge von Zeile zu Zeile       ändert.    Dabei können die     Zeilenabsehnit.te     sehr kurz gemacht werden,

   ihre Länge  muss nicht dem Abstand der     Spiralsehlitze          der        Abtastscheibe        entsprechen.    Dabei kann       die    Steuerung der     Sehiebeversehlüsse    bei  Spielsweise durch eine Nockenwelle oder  mehrere je einem     Sehieberverschluss    zuge  ordnete Relais erfolgen, welch letztere     Lö-          sun-    vor allem im Zusammenhang mit einer       Verwürfelungsautomatik    infolge der grossen       Bewe-liehkeit    ihrer Elemente     zweekmässig    ist.  



  Aus den bisherigen Ausführungen geht       Nerv        or,    dass analog arbeitende Einrichtungen       auch    unter Anwendung von     Hohlzylindern     mit     1--,eliraubensehlitzen    möglich sind.  



  Eine weitere     Chiffrierung    kann beispiels  weise bei     fibermittlungsgeräten    erzielt werden,  bei denen der Bildträger auf eine Trommel       aufgespannt    ist, wobei diese Trommel während       des        Abtast-    und Wiedergabevorganges meh  rere Umdrehungen macht, so dass der Bild  inhalt in     (Truppen    übermittelt wird, die aus  mehreren nicht benachbarten Zeilen mit  konstantem Abstand bestehen und die Ab  stände in allen Gruppen gleich sind. Nach  jeder Übermittlung einer Gruppe wird die  Bildtrommel um einen bestimmten Winkel       gedreht,    der von     CTruppe    zu Gruppe ändert.  



       i    Der Antrieb der Trommel zur Durchführung   < l es     Verfahrens    kann beispielsweise durch  einen Motorwähler erfolgen, der während der       l        bei-niittlun-@    einer Gruppe auf Durchlauf       !-esclialtet    ist und zur Auswahl der nächsten  s     Gruppe    gedreht und durch ein angelegtes       Priifpotential    in der gewünschten Ausgangs  stellung für die nächste Gruppe gestoppt  wird.    Die     Fig.2,    3 und 4 zeigen schematisch  zwei Ausführungsbeispiele der erfindungs  gemässen Einrichtung, wobei jeweils die Ab  tasteinrichtung dargestellt ist.  



       Fig.    ? stellt eine Lösung gemäss einer  ersten Ausführungsform mit     vertausehbaren     Sektoren und veränderbarem Anfangswinkel  dar.  



       Fig.    3 zeigt den Antriebsmechanismus der  Einrichtung nach     Fig.    2 im Schnitt.  



       Fig.    4 stellt eine Lösung gemäss einer  zweiten Ausführungsform mit Schiebever  schlüssen dar.  



  In     Fig.        \?    tritt das reflektierte Licht 8  einer Zeile     durch    die     öffnung    7 der Blende 6  auf die     Abdeckseheibe    9, welche als konstruk  tive Massnahme entgegen     dein        Bekannten    in  bezug auf den Lichteinfall vor der     Abtast-          seheibe    4 angeordnet ist.

   Man erkennt, dass  die Scheibe 9 in mehrere Sektoren, beispiels  weise fünf, unterteilt ist, welche in unregel  mässiger Reihenfolge angeordnet sind, so dass  die Anfangspunkte der     Spiralschlitze    51,     5\?,     53, 54 und 55 von einem Sektor zum nach  folgenden sprungartig ändern, dabei kann die  Anordnung der     Sektoren    vor jedem     Abtast-          vorgang    manuell verändert werden. Durch  die     -unregelmässige    Anordnung der Sektoren  der Scheibe 9 werden bei Drehung der Schei  ben 4 und 9 die Zeilenteile nicht in     natürli-          eher,    sondern in v     erwürfelter    Reihenfolge  abgetastet.

   Entsprechend der Anzahl Um  gänge der     Spiralschlitze    hat sich dabei Ab  tastscheibe 4 sovielmal schneller als     Abdeck-          seheibe    9 zu drehen, als sie mehr     Spiral-          schlitzumgänge    aufweist. Die Scheiben werden  über die Wellen 10 und 11 in Drehung ver  setzt, die abgetasteten Bildelemente gelangen  zur     Stabphotozelle    1, wo die Umwandlung der       Schwärzungsgrade    in elektrische Kriterien  erfolgt.  



  Der Antriebsmechanismus der Scheiben 4  und 9 erfolgt über ein in     Fig.3    im Schnitt  dargestelltes Planetengetriebe, das aus einem  Innenrad 11, einem Umlaufrad 12, einem  Aussenrad 13, welche Räder verzahnt sind,  und einem Steg 14 besteht. Auf der Welle 15      des Innenrades 11 befinden sich die     Abtast-          seheibe    4 und das Triebrad 16, das mit einem  nichtdargestellten Antriebsmotor beispiels  weise durch einen Keilriemen 17 gekuppelt  ist, auf der Welle 18 des Steges 14 befindet  sich die     Abdeekscheibe    9 und     auf    der Welle 19  des Aussenrades 13 ein Zahnrad 20, das mit  einem Zahnrad 2.1 in Eingriff steht.

   Zur Ein  stellung des Zeilenanfanges jeweils vor Be  ginn einer     Zeilenabtastung    trägt das auf der  Welle 22 befindliche Zahnrad     2;1    ein Klinken  rad 23, das durch die Klinke 24 betätigt wird.  Während des     Abtastvorganges    einer Zeile  befindet sich die Klinke 24 in Ruhe und       fixiert    damit das Aussenrad 13.    Gemäss den innerhalb des Planetengetriebes  herrschenden, zweckmässig gewählten Über  setzungsverhältnissen drehen sich bei Antrieb  über Triebrad 16 die Scheiben 4 und 9 gleich  sinnig mit verschiedener Umdrehungszahl.

    Bei Bewegung des Aussenrades 13 durch die  Klinke 24 wird der sich in Umlauf befind  liche Steg 14 und damit die     Abdeekscheibe    9  zusätzlich gedreht, während das Innenrad 11  und damit die     Abtastscheibe    4 bei Annahm  eines genügend konstanten Antriebes keine  zusätzliche Drehung erhält. Weitere zur Über  mittlungseinrichtung gehörende, für die Er  findung unwesentliche Apparateteile sind der  besseren Übersichtlichkeit halber nicht ge  zeichnet.  



  In     Fig.    4 befinden sich vor der mit mehre  ren Umgängen eines     Spiralschlitzes    5     ver-          sehenen,    auf der Welle 25 befindlichen     Abtast-          scheibe    4 so viele Schiebeverschlüsse 31     big    35,  als Umgänge des     Spiralschlitzes    5 vorhanden  sind.

   Das von einer Zeile reflektierte Licht 8  tritt durch die Öffnung 7 einer Blende 6 und  gelangt nur an der Stelle durch den     Spiral-          schlitz    5 der     Abtastscheibe    4 zur     Stabphoto-          zelle    1, an der ein     Schiebeverschluss,    in vor  liegender Figur als Beispiel     Schiebever-          schluss    32, geöffnet ist. Man erkennt, dass  durch     nacheinanderfolgendes    Öffnen je eines       Schiebeverschlusses    je ein Zeilenteil abgeta  stet wird.

   Zur     verwürfelten    Übermittlung der  Zeilenteile werden die Schiebeverschlüsse 31    bis 35 nacheinander in     verwürfelter    Reihen  folge geöffnet. Die Schaltelemente zur  Steuerung der     Schiebeverschlüsse    sowie die  übrigen für die Erfindung unwesentlichen  Apparateteile sind der besseren Übersicht  lichkeit halber weggelassen.  



  Für die beiden in den     Fig.2,    3 und 4  dargestellten     Übermittlungseinrichtungen    sind  zur Steuerung der Schaltelemente der Klinke       :,>4    bzw. der Schiebeverschlüsse 31 bis 35 ver  schiedene Systeme wie Wählscheiben, Tasten,       llitlaufwähler    und dergleichen anwendbar.  Da solche Schaltelemente und     Mitlaufwähler-          anordnungen    hinreichend bekannt sind, sei       auf    eine spezielle Darstellung verzichtet.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRÜ CIIE I. Verfahren zur chiffrierten Faksimile- Telegraphie, bei welcher der Bildinhalt in mehreren Zeilen übermittelt und die einzelnen Zeilen in mehrere Abschnitte unterteilt wer den, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab schnitte innerhalb einer Zeile in v erwürfelter Reihenfolge übermittelt. werden und die ver- >ürfelte Reihenfolge mindestens zweier Ab schnitte von Zeile zu Zeile geändert. wird.
    II. Übermittlungseinrichtung für Fak- simile-Telegraphie zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, bei der sen- deseitig nacheinander Zeilen des Bildes in mehreren punktförmigen Bildelementen, die sieh auf den Zeilen bewegen und deren Bahnen sich nicht überschneiden, derart abgetastet und empfangsseitig wiedergegeben werden, dass zeitlich nur ein Bildelement kontinuierlich über seine zugehörige Bahn strecke auf das Abtastorgan und die Wieder gabevorrichtung wirkt,
    dadurch gekennzeieh- n.et, da.ss der Abtast- und Wiedergabevorgang zudem derart erfolgt, da.ss nacheinander die Bildelemente kontinuierlich über ihre zu gehörigen Bahnstrecken in verwürfelter Rei henfolge abgetastet und wiedergegeben wer den, ohne da.ss Bildelemente benachbarter Bahnstrecken zeitlich nacheinander abgetastet. und wiedergegeben werden und dass die ver- würfelte Reihenfolge des Abtast- und Wieder gabevorganges von Zeile zii Zeile ändert.
    UNTLR ANSPRÜCHE 7. Verfahren nach Pat.entansprueh I, da durch gekennzeichnet, dass die verwürfelte lieilierlfol@@r der Abschnitte dadurch von Zeile zu Zeile wird, dass der zeitliche An- lan,- einer Zeile örtlich auf einen beliebigen 1'titil@t der Zeile verlegt wird, der von Zeile zii Zeile verschoben wird, wobei die Versehie- liuti;
    - über mehrere Zeilen unre-elmässig er t\ol fgt. \?. Verfahren nach Patentansprtieh I, da- < Inreh (.;@el@ennzciehnet, dal;
    ') die verwürfelte E'(-ihenfolge der Abschnitte dadurch von Zeile zu Zeile geändert wird, dass die Zeilen nach- einander in mehreren. verschiedenen Permuta tionen der Reihenfolge der Abschnitte, mit Äusnalime derjenigen Permutationen, in denen. eine natürliche Reihenfolge auftritt, Übermittelt werden.
    3. Verfahren nach Patentanspruch I, wo bei der Bildinhalt in Gruppen übermittelt wird, die aus mehreren niehtbenaehbarten Zeilen mit konstantem Abstand bestehen, wobei die Abstände in allen Gruppen gleich sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Reihen- folge der (Truppen verwürfelt wird.
    -l. Verfahren naeli Patentanspruch I, da- durch gekennzeichnet, dass während der Über- iirittlung der Zeilenabschnitte, denselben @a@@r:signa.le in unregelmässiger Reihenfolge überlagert werden. 5.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, da durch gekenrtzeiehnet, dass die Steuerung der Ausgangs- e\ durch den Pegel der Ausgangs- v1)annung, eines Rauschgenerators erfolgt.
    6. Überniittlun-seinriehtung naeh Patent- anspruell 1I mit einer Vorrichtung, die mehrere den Bereich einer Zeile durch laufende Abschnitte eines schlitzförmigen Kurvenzuges aufweist, welche Vorrichtung wä-end des Abtast- und Wiedergabevor- -anf,-es in Bewegung ist und welcher Kurven- zug derart.
    ausgebildet ist, dass der Abstand der Abschnitte während der Bewegung der \orriehtun- konstant ist und einer weiteren Vorrielitung, die einen den Bereich einer Zeile durchlaufenden Abschnitt eines schlitzför- migen Kurvenzuges aufweist, welche Vor richtung während des Abtast- und Wieder gabevorganges in Bewegung und in bezug auf die erstere Vorrichtung derart angebracht ist, class zeitlich nur ein Bildelement auf das Ab tastorgan und dessen -Kriterium auf die Wie dergabevorriehtung wirkt, dadurch gekenn zeichnet,
    dass der Kurvenzug der letzteren Vorrichtung derart ausgebildet ist, dass die vom Kurvenzug der ersteren Vorrichtung überstrichenen Abschnitte in verwürfelter Reihenfolge übermittelt werden und dass letztere Vorrichtung nach jeder Zeile so ver stellt wird, dass der Abtast- und Wiedergabe vorgang in unregelmässiger Reihenfolge auf einem beliebigen Punkt der Zeilen beginnt.
    7. Übermittlungseinrichtung nach Patent anspruch II mit einer Vorrichtung, die mehrere den Bereich einer Zeile durchlaufende Abschnitte eines schlitzförmigen Kurvenzuges aufweist, welche Vorrichtung während des Abtast- und Wiedergabevorganges in Bewe gung und welcher Kurvenzug derart ausge bildet ist, dass der Abstand der Abschnitte @s ährend der Bewegung konstant ist, dadurch gekennzeichnet, dass zur zeitlichen Auswahl eines sich auf einem Zeilenabschnitt bewegen den Bildelementes mehrere gleichartige Vor richtungen auf der Höhe der abzutastenden Zeile angeordnet sind,
    die nacheinander in verwürfelter Reihenfolge je einen Zeilenab schnitt freigeben, wobei die verwürfelte Reihenfolge von Zeile zu Zeile ändert. B. Übermittlungseinrichtung nach Patent anspruch II, wobei der Bildträger auf eine Trommel aufgespannt ist, die während des Abtast- und Wiedergabevorganges mehrere Umdrehungen macht, so dass der Bildinhalt in Gruppen übermittelt wird, die aus mehreren nichtbenachbarten Zeilen mit kon stantem Abstand bestehen, wobei die Ab stände in allen Gruppen gleich sind, dadurch gekennzeichnet, dass nach Übermittlung einer Gruppe die Bildtrommel um einen bestimm ten, von Gruppe zu Gruppe ändernden Winkel verdreht wird.
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