CH331007A - Einrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit der Drehzahl von Motoren - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit der Drehzahl von Motoren

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CH331007A
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CH
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speed
motor
control device
rotatable
transmitter
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English (en)
Inventor
Tornros Eugen
Janso Arvid
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Asea Ab
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/18Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web
    • B65H23/1806Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in reel-to-reel type web winding and unwinding mechanism, e.g. mechanism acting on web-roll spindle

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  • Control Of Direct Current Motors (AREA)

Description


  



  Einrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit der Drehzahl von Motoren
In versehiedenen Arbeitsprozessen, bei denen elektrische Motoren   als Antriebe ver-    wendet. werden, ist es oft erforderlieh, die Drehzahl der Motoren einem bestimmten physi kalischen oder   ehemisehen      Vorgang anzu-    passen. Beispielsweise bei der Herstellung von Aletallbändern und in der   Papier-und Textil-    industrie wird das Material in der Regel von einer Trommel abgewickelt und auf eine andere aufgewickelt. Gewohnlich wird hierbei gefordert, dass das Material mit konstanter Geschwindigkeit und gleichmϯiger Streckung fliesst Die   aufwiekelnde    Trommel muss dabei eine stetig abnehmende Drehzahl haben.

   Ist die Festigkeit des Materials gering, oder lassen andere Ursachen es nicht zu, dass das Material von der   aufwiekelnden    Trommel gezogen wird, muss sowohl die aufwickelnde als auch die   Vorratstrommel Motorenantrieb erhal-    ten. Die Drehzahl der erstgenannten Trommel muss dabei stetig gesenkt werden, wÏhrend die der andern Trommel stetig erhöht werden muss.



   In diesen Fall ist es bekannt, dass man das Material in einer Schleife  ber   eine beweg-    liehe Walze f hrt, die so angeordnet ist, da. ¯ ihre   Ortsveränderung eine Drehbewegung ver-      anlasst.    Wenn es sich um die Regelung klei  nerer    Motoren handelte, hat man gewöhnlich die Regelvorrichtung direkt auf einen   Regel¯    widerstand oder eine   Bürstenversehiebungs-    vorrichtung an Kommutatormotoren einwirken lassen. Handelte es sich um grössere Motoren und reiehten die zur Verfügung stehenden   Regelkräfte nicht    aus, so war man gezwungen,   motorbetätigte      Regelwiderstände    oder motorbetätigte B rstenverschiebungsvorrichtungen anzuwenden.

   In beiden FÏllen sind im allge  meinen Überregelungen    und Schwierigkeiten aufgetreten, Pendelungen zu beherrschen.



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Drehzahlregelung eines elektrischen Motors, bei der die Gefahr der   Überregelung und    der   Pendelungen    dadurch beseitigt ist, dass sie ein RegelgerÏt enthält, das zwei relativ zueinander drehbare Teile aufweist, von welchen der eine   eine Seheibe    mit Kontakten f r das Schliessen und Íffnen der Steuerstromkreise eines die Drehzahl des Motors bestimmenden Organs, der andere drehbare Teil ein um den Mittelpunkt der Seheibe drehbarer Permanentmagnet zur Betätigung in öffnender. und schliessender Richtung der Kontakte ist., und da. ¯ eine Gr¯¯e, die der Drehzahl des Motors entspricht, über eine Selsynübertragung den einen drehbaren Teil des   Regelgerätes    im Sinne einer Rüekführung beeinflusst.

   Nach einer Ausführungsform der Erfindung wird dabei die Regeleinrichtung so ausgebildet, dass die Grosse, nach der die Drehzahl des Motors geregelt werden soll, den andern drehbaren Teil des   Regelgerätes    beeinflusst. Nach einer andern Ausführungsform der Erfindung wird ler eine der beiden zueinander drehbaren   feile    des   Regelgerätes über    eine einzige Sel  ;

   ynübertragun, g sowohl entsprechend    der   vrösse,    nach der die Drehzahl des Motors ge  egelt    werden soll, als auch entsprechend der Gr¯¯e, die der Drehzahl des Motors entspricht,   eeinflusst, während    der andere drehbare Teil les   Regelgerätes stillgehalten wird.    Die Rege  ung    kann nach zwei Hauptprinzipien   erfol-      ; en.

   Nach    dem einen Prinzip geschieht die Regelung dadurch, dass die Grösse, nach der lie Drehzahl des Motors geregelt werden soll, lie Drehung des Tragteils veranlasst, und dass lie R ckf hrung veranlasst, dass die   genann-    en Permanentmagneten direkt von dem dreh  ; ahlgeregelten Motor    oder über eine Selsyn  ibertragung    gedreht werden.



   Nach dem andern Prinzip steht der Trag  : vil    still, wobei sowohl die Regelung als auch lie Rückführtmg das Drehen der Permanentnagneten bewirken.



   Unter Bezugnahme auf die Zeichnung ; pollen die beiden Regelprinzipien beispielsweise f r die Drehzahlregelung eines   Kommutator-      notors näher beschrieben    werden.



   Fig.   1    zeigt schematisch eine   Regeleinrich-      : ung    nach dem erstgenannten Prinzip und Fig. 2 eine solche nach dem andern Prinzip.   finir    die gleichen Teile gelten in beiden Fi  guren    dieselben Bezugsziffern.



   Mit   1    ist ein Dreiphasen-Nebenschluss Kommutatormotor bezeichnet, dessen   Bürsten-    ) rücke la von einem Motor 1b gedreht wird.



  Mit 2a und   2'b    sind Schütze zur Einschaltung les   Bürstenverschiebungsmotors für Lauf    in ler einen oder andern Richtung bezeichnet.



  @ ist eine Regeleinrichtung, die mit einer Scheibe 3a ausgeführt ist, drehbar in einer   Ebene winkelreeht    zu der Mittellinie 3b. Auf ler Scheibe sind feste Kontakte 3c und be  vegliehe Kontaktfinger 3 (Z angeordnet.    Ein im die Mittellinie 3b angeordneter Permanent  nagnet    3e ist als Nockenscheibe ausgeführt,   o      o dass, wenn    er in der auf der Zeichnung   largestellten    Lage steht, mit der FlÏche mit lem grösseren Radius gegenüber auf bewegichen Kontaktfingern angebrachten Weich  eisenankern    3f, die Kontaktfinger gegen Anschlagstifte 3g gehalten werden und die Kontakte offen sind.

   Wird der   Magnet 3e    dann so gedreht, dass die Fläehe mit dem kleineren Radius unter den einen Anker   3f zu liegen    kommt, so überwiegt die Zugkraft der Feder   3h    die magnetische Zugkraft, und das Kontaktpaar 3c, 3d wird augenblicklieh   geschlos-    sen. Mit 4 ist ein Selsyngeber bezeichnet, der auf geeignete Weise an das Drehzahlregelorgan des Kommutatormotors angesehlossen ist. Mit 5 ist ein mit dem   genannten Selsyn-    geber verbundener   Selsynempfänger bezeich-    net, der den Permanentmagnet 3e um den gleichen Winkel dreht wie der Geber. Die Zeichnung zeigt die Regeleinrichtung im Ruhezustand.

   Soll die Drehzahl des Motors in Ab  hängigkeit von    der Grosse, naeh welcher die Regelung erfolgt, geändert werden, unter Anwendung des in Fig.   1    gezeigten Prinzips, so erhält die Welle 6 einen   Drehimpuls und    dreht die Seheibe 3a in der einen oder andern Rich  tung    so viel, dass die Wirkung des Magneten auf den entsprechenden Anker   3f    aufhört, wonach das entsprechende Kontaktpaar 3c, 3d geschlossen wird und das entsprechende Schütz 2a oder   2b    anzieht und den   Bürstenversehie-    bungsmotor   lb anlässt.

   Hierdureh    wird die Drehzahl des Motors geändert, was zur Folge hat, dass der Magnet 3e von der Selsynüber  tragung gedreht    wird, bis die Fläehe mit dem grösseren Radius des Magneten   wiederum un-    ter den Weieheisenanker 3f zu liegen kommt-, worauf das Kontaktpaar r 3c, 3d unterbrochen wird und der   Bürstenversehiebungsmotor    1b stillgesetzt wird. Der Anschluss   des Selsynge-    bers 4 an den Kommutatormotor erfolgt durch zwischen der   Bürstenbrücke    la und dem B r   stenversehiebungsmotor lb vorhandene Zahn-      rad-oder Kettenradgetriebe.

   Bezweekt    die Drehung der   Seheibe 3a    eine dem Drehwinkel   proportionale Drehzahlsteigerung,    so muss auch die Drehung des   Permanentmagneten 3e    der Drehzahl des Kommutatormotors proportional sein. Wie bekannt, ist die Drehzahl eines Kommutatormotors nieht der   Bürstenversehie    bung proportional. Daher kann der   Selsyn-    geber 4 in diesem Fall nicht über ein einfaches  Getriebe zwischen dem   Bürstenversehiebungs-    motor und der   Bürstenbrücke    gedreht werden.



   Es gibt eine Anordnung zur Erzielung einer linear steigenden Drehzahl eines   Kommu    tatormotors, wenn   sein Bürstenverschiebungs-    motor mit konstanter Drehzahl läuft, das heisst, wenn die Drehzahl des   Kommutator-    motors direkt proportional der Anzahl Umdrehungen des Bürstenversehiebungsmotors wird. Die Anordnung besteht darin, dass ein oder mehrere Zahnräderpaare mit veränderliehem Übersetzungsverhältnis zwischen dem Bürstenversehiebungsmotor und den Bürstenhrüeken eingesetzt sind.

   Ist die B rstenver  sehiebung    des Kommutatormotors gemäss der genannten Anordnung ausgeführt, so wird der Selsyngeber 4 über   Zahnrad-oder Schrauben-    getriebe   mit Obersetzung    ins Langsame an irgendeine mit konstanter Geschwindiglieit umlaufende Welle zwischen dem Bürstenver  sehiebungsmotor    und den Zahnrädern mit ver   änderlichem Übersetzungsverhältnis ange-    schlossen.



   Soll die Drehzahl geändert werden und das zweite   Reglerprinzip    gemäss Fig. 2 zur Anwendung kommen, so wird der Magnet   3e    von dem Empfänger 5 durch auf der Zeichnung nicht dargestellte Einrichtungen auf   irgend-    eine der folgenden Arten gedreht :

   Der   Stän-    der im Geber 4 oder im Empfänger 5 oder der Ständer oder Läufer in einem Differentialgeber 7 werden in Abhängigkeit von der die Regelung bewirkenden Grösse in der einen oder andern Riehtung so viel gedreht, dass die Einwirkung des Magneten auf den einen der Anker   3f aufhort, worauf    das entsprechende Kontaktpaar 3c,   3d schliesst und    das   entspre-    chende Schiitz   2a    oder   2b    anzieht und den Bürstenversehiebungsmotor 1b anlässt.

   Hierdurch ergibt sich, dass die Drehzahl des Motors sich ändert, und der   Magnet 31e wird    von der Selsyniibertragung in Richtung der   Riiek-    führung gedreht, das heisst, bis seine Flache mit dem   grosseren    Radius wieder unter den Weicheisenanker 3f zu liegen kommt, worauf das entsprechende Kontaktpaar 3c, 3d öffnet und den Bürstenverschiebungsmotor 1b stillsetzt. Anstatt der auf der Zeichnung gezeigten mechanischen Verbindung des Gebers 4 mit der Bürstenverschiebungseinrichtung la, 1b kann der Läufer oder der Ständer des Differentialgebers 7 mit der   Bürstenverschie-    bungseinrichtung 1a, 1b mechanisch verbunden werden, wie mit einer gestrichelten Linie angedeutet ist.

   Der Läufer im Geber 4 ist dann dazu bestimmt, von der Grosse beeinflu¯t zu werden, nach der die Regelung erfolgen soll. Dies ist besonders zweckmässig, wenn die Verstellkräfte des Organs, das die Regelung bewirkt, klein sind. Der Anschluss des Selsyngebers 4 oder des Differentialgebers 7 (angedeutet durch eine gestrichelte Welle) an den Kommutatormotor erfolgt über Zahnrad-oder Kettengetriebe zwischen der   Bür-    stenbrüeke la und dem Bürstenverschiebungsmotor   H.   



   Dadurch dass man den Selsyngeber über ein Zahnradgetriebe mit   veränderlichem tlber    setzungsverhältnis antreibt, kann dem drehzahlgeregelten Motor eine Drehzahl beigebracht werden, die nicht nur proportional der Drehung der vorgenannten Scheibe ist, sondern in dem Bereich, der von der Art des Motors   und seinen Drehzahlregelorganen    bedingt ist, dazu gebracht werden kann, einer beliebigen Kurve zu folgen, in der die Motordrehza. hl eine Funktion des Drehwinkels der Scheibe ist.



   In der gleichen Weise wie das Drehzahl  regelprinzip    für einen Kommutatormotor oben angegeben wurde, kann es auch für die Regelung irgendeines elektrischen Motors verwendet werden, wenn man statt den Bürsten  verschiebungsmotor    zu beeinflussen, in gleicher Weise einen   Regelmotor    beeinflusst, der den Kontaktarm eines   Drehzahlregelwider-    standes dreht, und einen Selsyngeber 4 über ein oder mehrere Zahnräderpaare mit ver  anderlichem Ubersetzungsverhältnis so    von der Welle für den   Kontaktarm    beeinflusst werden lässt, dass der Selsyngeber sich proportional mit der Drehzahländerung des Motors ändert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zur Drehzahlregelung eines elektrischen Motors, dadurch gekennzeichnet, dass sie ein Regelgerät enthält, das zwei im Verhältnis zueinander drehbare Teile aufweist, von welchen der eine eine Scheibe mit Kontakten für das Schliessen und offnen der Steuerstromkreise eines die Drehzahl des Motors bestimmenden Organs ist, wogegen der andere drehbare Teil ein um den Mittelpunkt der Scheibe drehbarer Permanentmagnet zur Betätigung in öffnender und schliessender Richtung der Kontakte ist, und dass eine Grosse, die der Drehzahl des Motors entspricht, über eine Selsynübertragung den einen drehbaren Teil des Regelgerätes im Sinne einer Rückführung beeinflusst.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Grosse, nach der die Drehzahl des Motors geregelt werden soll, den genannten andern drehbaren Teil des Regelgerätes beeinflusst.
    2. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine drehbare Teil des Regelgerätes über eine einzige Selsynübertragung sowohl entsprechend der Grosse, nach der die Drehzahl des Motors geregelt werden soll, als auch entsprechend der Grosse, die der Drehzahl des Motors entspricht, beeinflusst wird, während der andere drehbare Teil des Regelgerätes stillgehalten wird.
    3. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass einer der StÏnder der aus einem Geber und einem Empfänger bestehenden Selsyn bertragung drehbar r ausgef hrt ist.
    4. Regeleinrichtung naeh Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Selsynübertragung aus einem Geber und einem Empfänger mit einem im Sekundarkreis zwischen Geber und Empfänger eingeschalteten Differentialgeber besteht.
    5. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die Rückfüh- rung vermittelnde Selsyngeber von dem die Drehzahl des Motors bestimmenden Organ über ein Getriebe gedreht wird, das ein ver änderliehes Ubersetzunhgsverhältnis hat.
CH331007D 1953-12-02 1954-11-26 Einrichtung zur Regelung der Geschwindigkeit der Drehzahl von Motoren CH331007A (de)

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