CH329058A - Maschine zum Aufrichten von Schachtelzuschnitten - Google Patents

Maschine zum Aufrichten von Schachtelzuschnitten

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CH329058A
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Huber Lloyd Allen
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Description


  Maschine zum Aufrichten von     Schachtelzuschnitten       Die     vorliegende    Erfindung bezieht sieh auf  eine Maschine zum Aufrichten von Schachtel  zuschnitten, die mit einem an seinen Kanten  die Seiten- und Stirnzargen gelenkig tragen  den Schachtelboden versehen sind.

   Die Ma  schine ist gekennzeichnet durch eine Vorrich  tung, die einen Vorrat von zum Teil zusam  mengelegten Schachtelzuschnitten trägt, eine  diese Zuschnitte aufrichtende Vorrichtung,  der ein zusammengelegter Schachtelzuschnitt  von einem Vorrat zugeführt wird und die       eine    Vorrichtung hat, die den     Zusehnitt    fest  hält und die Schachtelseiten- und -stirnzargen  senkreeht zum Schachtelboden stellt, eine     Vor-          riehtung5    die einen zusammengelegten     Schach-          telzusehnitt    von dem Vorrat auf die     Aufricht-          vorrichtung    trägt, und eine Abgabevorrich  tung,

   die die aufgerichtete Schachtel aus der  Schachtelaufrichtvorrichtung herausbefördert.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes sowie eine Variante (Fig.23 bis 26)  dargestellt. In den Zeichnungen ist :  Fig.1 eine Seitenansicht einer     Schachtel-          aufriehtmasehine,     Fig.2 eine Draufsicht der in Fig.1 dar  gestellten Maschine,  Fig.3 ein waagrechter Schnitt nach der  Linie 3-3 der Fig.1 durch die Maschine,  Fig. 4 ein vergrösserter senkrechter Schnitt  nach der Linie 4-4 der Fig.1.

      Fig. 5 ein Teilschnitt nach der Linie 5-5  der Fig. 4,  Fig. 6 ein waagrechter Teilschnitt nach der  Linie 6-6 der Fig. 4,       Fig.7    ein vergrösserter Teilschnitt nach  der Linie 7-7 der Fig. 3,  Fig. 8 ein senkrechter, vergrösserter Schnitt  nach der Linie 8-8 der Fig. 2,  Fig.9 ein senkrechter Schnitt nach der  Linie 9-9 der Fig. 8,  Fig. 10 ein vergrösserter Teilschnitt durch  den Übertragungskopf nach der Linie 10-10  der Fig.1,  Fig. 11 ein Schnitt nach der Linie 11-11  der Fig.

   10,  Fig.12 ein vergrösserter Teilschnitt nach  der Linie 12-12 der Fig.1 durch die Vor  richtung zum Aufrichten der Schachtelseiten  zargen,       Fig.    13 ein     Teilsehnitt    nach der Linie  13-13 der     Fig.12,    der Einzelheiten des Auf  baues zeigt,       Fig.    14 ein     Teilsehnitt    nach der Linie  14-14 der Fig.l2,  Fig.15 ein der Fig.13 ähnlicher Schnitt  nach der Linie 15-15 der Fig.14,  Fig.

   16 ein senkrechter Schnitt nach der  Linie 16-16 der     Fig.14    mit Aufbaueinzel  heiten,       Fig.17    eine Draufsicht der     Schachtelauf-          richtvorrichtung    nach     Fig.12    und 14,      Fig. 18 ein vergrösserter waagrechter  Schnitt durch die Antriebswelle für die  Schachtelabgabevorrichtung nach der Linie  18-18 der Fig.1,  Fig.19 ein senkrechter Schnitt durch den  Abgabekopf nach der Linie 19-19 der  Fig.18,  Fig. 20 ein senkrechter Schnitt nach der  Linie 20-20 der Fig. 19,  Fig. 21 ein der Fig. 19 ähnlicher Schnitt  nach der Linie 21-21 der Fig. 20 in einer  Ebene, die links von der     Schnittebene    der  Fig.19 liegt,  Fig.

   22 ein vergrösserter waagreehter  Schnitt nach der Linie 22-22 der Fig. 21,  Fig. 23 ein der Fig. 18 entsprechender  Schnitt einer Abänderung des Abgabekopfes  und der Aufr ichtevorrichtung,  Fig. 24 ein Schnitt nach der Linie 24-24  der Fig. 23,  Fig. 25 ein vergrösserter senkrechter Teil  schnitt nach Linie 25-25 der Fig. 24,  Fig.26 ein senkrechter Schnitt nach der  Linie 26-26 der Fig. 25,  Fig.27 eine Draufsicht eines Schachtel  zuschnittes, und zwar teilweise in zusammen  gelegter Stellung und teilweise in ausgezoge  ner Form, wobei dieser Zuschnitt eine     Schaeh-          telart    ergibt, wie sie von der Maschine auf  gerichtet werden kann,  Fig. 28 ein Querschnitt durch einen völlig  zusammengelegten Schachtelzuschnitt, wie er  der Maschine zum Aufrichten zugeführt wird,  Fig.29 eine schaubildliche Ansicht.

   einer  aus der zusammengelegten Stellung nach  Fig. 27 und 28 teilweise aufgerichteten Sehach  tel, wie sie von der Maschine aufgerichtet  wird,  Fig. 30 eine der Fig.27 ähnliche Ansicht  eines abgeänderten Zuschnittes einer zweiten  Schachtelausführung, die mit der Maschine  aufgerichtet werden kann, und zwar vor allem  mit dem in den Fig.23 bis 26 dargestellten  Aufrichtkopf,  Fig.31 ein Querschnitt durch den in Fig. 30  dargestellten Zuschnitt in völlig zusammen  gelegter Stellung, in der der Zuschnitt der  Maschine zum Aufrichten zugeführt wird,    Fig. 32 eine schaubildliche Darstellung  eines teilweise aufgerichteten Zuschnittes nach  den Fig. 30 und Fig. 31 und  Fig.33 ein vergrösserter Teilschnitt nach  der Linie 33-33 der Fig. 1.  



  In den verschiedenen Figuren der Zeich  nungen werden zur Bezeichnung gleicher Teile  dieselben Bezugszeichen verwendet.  



  Vor der     Beschreibung    der     zum    Aufrichten  von Schachteln oder Kartons dienenden     Ma-          sehine    wird zuerst eine Sehacbtel- oder Kar  tonart beschrieben, die von der Maschine auf  gerichtet werden kann. Es sind zwei Schach  telarten dargestellt. Bei der einen Schachtel  art haben die Seitenzargen und Stirnzargen  doppelte Dicke, während bei der andern       Schachtelart    die     Seitenzargen    und     Stirnzargen     von auf Abstand stehenden Innenwandteilen  lind Aussenwandteilen geformt werden.

   Wein  auch bestimmte Sehachteln oder     Kartons    in  ihren näheren Einzelheiten hergestellt und be  schrieben sind, so ist dies nur als Beispiel für  aufriehtbare Sehachteln oder Kartons zu wer  ten. Es können anch andere Schachteln mit  der erfindungsgemässen Maschine aufgerichtet  werden.  



  Die in den Fig. 27, 28 und 29 dargestellte  Sehachtel besteht aus einem einzigen  telzusehnitt, z. B. aus Karton mit einem Bo  den 35, dessen Kanten von den Kerb- oder  Faltlinien 36, 37, 38 und 39 begrenzt wer  den. Die Kerb- und Faltlinien 37 und 39 kön  nen als untere     Sehaehtelseitenkanten        an-,ese-          lien    werden, wobei jede     Kerb-    oder Faltlinie  37, 39 eine     einstückige    und gelenkige Verbin  dung mit dem Boden 35 und einer von zwei  gleichen Zargen 40, die die     Sehaehtelseiten-          zargen        bilden,

          herstellt.    Die andern     Kerb-          oder    Faltlinien 36 und 38 können als untere       Schaehtelstirnkanten    angesehen werden, wo  bei jede Faltlinie 36, 38 eine     einstüekige    und  gelenkige Verbindung zwischen dem Boden  35 und einer von zwei Bleiehen Zargen 41, die  in der aufgerichteten Sehachtel die Stirnzarge  der Schachtel bilden, herstellt.  



  Da die Seitenzargen 40     gleieli    sind, wird  nur eine von diesen beiden Zargen näher be  schrieben. Die Zarge 40 hat zwischen ihrer      Gelenk- oder Faltlinie 37 bzw. 39 mit dem  Schachtelboden 35 und ihrem Aussenende par  allele Faltlinien 42, 43 und 44, von denen die  Zargenwände 45, 46, 47 und 48 begrenzt wer  den. Die Zargenwand 45 wird an ihren Enden  ferner von Faltlinien 49 begrenzt und bildet  in der aufgerichteten Schachtel den Seiten  zargenaussenwandteil. Die Zargenwand 46  wird an ihren Enden von in Ausziehtung mit  den Faltlinien 49 liegenden Sehnittlinien 50       begrenzt    und bildet in der aufgerichteten  Schachtel den Seitenzargendeckenwandteil.  Die Zargenwand 47 wird seitlich von den  Faltlinien 57 begrenzt, die mit den Schnitt  linien 50 fluchten.

   Diese Zarge 47 bildet in  der aufgerichteten Schachtel den Seitenzar  geninnenwandteil. Die Zargenwand 48 hat.  eine Länge, die im wesentlichen gleich der  Länge der Seitenzargeninnenwand 47 ist und  bildet in der aufgerichteten Schachtel einen  Klebstreifen, der dazu dient, die untere Kante  der Seitenzargeninnenwand 47 mit dem Bo  den 35 zu verbinden.  



  An den Seitenzargenwandteilen sind mit  tels der Faltlinien 49 und 51 je zwei Ein  sehlagklappen 52 und 53 gelenkig und     ein-          stückig    verbunden. Die Einschlagklappen 52  und 53 haben an jedem Ende jeder Seiten  zarge zwischen sieh einen Einschlagklappen  wandteil 54, dessen Breite im wesentlichen  gleich der Breite des     Seitenzargendecken-          wandteils    46 ist, wobei das innere Ende 55  von dem Schnittende 50 des     Seitenzargen-          deekenwandteils    46 im Abstand steht.

   Der  Einschlagklappenwandteil 54 hat eine vor  springende Zunge 56, die aus der Einschlag  klappe 53 ausgestanzt ist, wodurch der     er-          w    iiliiite Einsehlagklappenwandteil 54 zum  Teil eine wesentlich grössere Breite als der  Seitenzargendeckenwandteil 46 aufweist. Das  innere Ende der Einschlagklappe 53 wird von  einer     Faltlinie    57 begrenzt, so dass dadurch  eine Gelenkwand 58 zwischen der Einschlag  klappe 53 und einem Ende 51 des Seiten  zargeninnenwandteils 47 geschaffen wird.  



  Da die Stirnzargen 41 gleich sind, genügt  eine nähere Beschreibung nur einer Stirnzarge.  Diese Stirnzarge hat zwischen ihrer Kerb-    oder Faltlinie 36 bzw. 38 mit dem Schach  telboden 35 und dem Aussenende der Zarge  parallele Kerb- oder Faltlinien 59, 60 und 61   und bildet dadurch Zargenwandteile 62, 63,  64 und 65. Die Länge der Zargenwandteile  62 und 63 ist im wesentlichen gleich der Breite  des Sehachtelbodens 35. Diese Wandteile 62  und 63 bilden bei aufgerichteter Schachtel  den Stirnzargenaussenwandteil und den Stirn  zargendeckenwandteil. Der Zargenwandteil 64  ist etwas kürzer als die Zargenwandteile 62  und 63, da er nach Aufrichten der Schachtel  zwischen den Seitenzargeninnenwandteilen 47  liegen muss.

   Der     Zargenwandteil    64- hat Rie  gelklappen 66, die von seinen Aussenkanten  mach aussen vorstehen und mit Schlitzen 67  zusammenarbeiten, die in den Seitenzargen  innenwandteilen 47 vorgesehen sind. Der  letzte     Stirnzargenwandteil    65 bildet eine Ab  standsklappe, die das untere Ende des Stirn  zargeninnenwandteils 64 von dem Stirnzar  genaussenwandteil 62 um eine Strecke auf  Abstand setzt, die im wesentlichen gleich der  Breite des     Stirnzargendeckenwandteils    63 ist.

    Die     Seitenzargendeekenwandteile    46 haben  eine geringere Breite als die     Stirnzargendek-          kenwandteile    63, so dass die aufgerichtete  Schachtel     Stirnzargenwände    einer grösseren  Breite hat als sie die Seitenwände haben. Dies  ist aus     Fig.29    deutlich ersichtlich.

   Aus die  sem     (,',runde    sind die     Einschlagklappenwand-          teile    54 mit den vorspringenden Zungen 56  versehen, die die Breite der     Stirnzargenwände     ergeben, Mit diesen     Stirnzargenabstandszun-          gen    56 arbeitet je ein an den Seitenzargen  deckenwandteilen vorgesehener Henkel 68 zu  sammen, der aus dem     Zargeninnenwandteil    47  ausgestanzt ist und der nach Aufrichten der  Schachtel oder des Kartons mit den Kanten  in Ausrichtung mit den Abstandszungen 56  in den Karton hereinragt, um die Enden der       Stirnzargeninnenwandteile    von den Aussen  wandteilen in Abstand zu halten und ein Mit  tel zu bilden,

   auf dem die     Aufricht.maschine     die     Stirnzargeninnenwandteile    47 beim Auf  richten falten kann.  



  Nachdem der Zuschnitt ausgestanzt worden  ist und die Seitenzargen sowie die Stirnzar-      genklappen entsprechend Fig. 27 gekerbt sind,  wird ein Klebstoff auf die Klebstreifenklappe  48     aufgestrichen,    und die Zargen 40 werden  auf der Faltlinie 42 gefaltet, um die Zargen  in die Stellung zu bringen, die in Fig. 27 für  die obere Zarge dargestellt ist. Die Seitenzar  gen 40 nehmen nun die in Fig. 28 dargestellte  Stellung ein, die diejenige Stellung ist, in der  die zusammengelegten Zuschnitte der     Auf-          richtmaschine,    beispielsweise in Fig.2 dar  gestellt, zugeführt werden.  



  Der in den Fig. 30, 31 und 32 dargestellte       Schachtelzuschnitt    unterscheidet sieh von dem  beschriebenen Schachtelzuschnitt darin, da.ss  seine     Seitenwände    und seine     Stirnwände    eine  doppelte Dicke haben und nicht auf Abstand  stehende besondere Innenwände und Aussen  wände bilden. Ausserdem hat diese Schachtel  eine etwas abgeänderte     Verriegelungseinrieh-          tung,    die die aufgerichteten Seitenzaren und  Stirnzargen in Gebrauchsstellungen bringt.  



  Die in den Fig. 30, 31 und 32 dargestellte  Schachtel hat einen     Sehaehtelboden    35, durch  dessen Kerb- oder Faltlinien 36, 37, 38 und  39 die Seitenkanten und die Stirnkanten des  Bodens gebildet werden, mit denen die Seiten  zargen 40' und 41' einstiickig und gelenkig  verbunden sind.  



  Die Zargen 40' haben je eine in Längs  richtung verlaufende     Kerb-    oder Faltlinie 69,  so dass Seitenzargenaussenwandteile 70 und  Seitenzargeninnenwandteile 71 gebildet wer  den. Der Wandteil 71 wird an jedem Ende  von einer Faltlinie 72 und von einer     sehräg-          liegenden    Schnittlinie 73 begrenzt. Jede     Falt-          linie    72 verbindet mit der Zargenwand 71  eine Einschlagklappe 74, während jede schräg  liegende Schnittlinie 73 einen Abschnitt der  Zargenwandv erriegelungsvorrichtung bildet,  wie dies später noch näher erläutert wird.  



  Jede     Stirnzarge    41' hat     zwei    parallele  Kerb- oder Faltlinien 75 und 76, durch die  Stirnwände gebildet werden, die je einen  Aussenwandteil 77 und einen Innenwandteil  78 haben, an denen sieh eine Endklappe oder  Deckklappe 79 anschliesst. Jede Stirnzargen  innenwand 78 hat an jedem Stirnende einen  Abschnitt, der von einer Faltlinie 80 begrenzt    wird, um mit dieser Wand 78 eine Riegel  klappe 81 gelenkig zu verbinden. Die Riegel  klappen 81 haben dreieckige Form und arbei  ten mit der schrägliegenden Schnittlinie 73  zusammen, um die Sehachtel in ihrer auf  gerichteten Stellung zu verriegeln.  



  Die Enden der Stirnzargenaussenwandteile  77 und der Seitenzargenaussenwandteile 70  sind durch eine Kerb- oder Faltlinie begrenzt,  durch die die Enden mit einer Faltecke 82  verbunden sind, die eine     diagonal    verlaufende  Kerb- oder Faltlinie 83 hat. Die Faltecken  82 können auf dieser diagonalen Faltlinie 83  nach Art eines Balges gefaltet werden und  sind daher im Handel unter     denn    Ausdruck  Balgeeken bekannt.  



  Nachdem der Zuschnitt in dieser Weise  ausgestanzt und gekerbt ist, wird Klebstoff  auf die freiliegende Fläche des Seitenzargen  innenwandteils 71 (Fig. 30) aufgebracht, wor  auf der Zuschnitt an der Faltlinie 69 gefaltet  wird, so dass sieb die Wand 71 auf die Seiten  zargeninnenwand 70 legt. Der zusammen  gelegte Zuschnitt hat nun die in Fig. 31 dar  -estellte Form     und    wird in diesem Zustand  der     Aufrichtmasehine    zum Aufrichten zuge  führt.  



       Das    Aufrichten der     Selraelrtelseitenzar-">-eil          ergibt,    wie aus     Fig.    32. ersichtlich, an den un  tern Ecken der     Zargeninnenteile    einen drei  eckigen     Ausschnitt.    Beim Aufrichten der       Stirnzargen    legt sieh die     dreieckige    Riegel  klappe 81 in diesen     dreieckigen    Ausschnitt  ein und verriegelt dadurch die Teile in ihren  aufgerichteten Stellungen.

   Das Einlegen der  dreieckigen Riegelklappe 81     erfolgt    mit einer  Federwirkung, da diese Riegelklappe das Be  streben hat, ihre     normalen    Aussenstellungen       einzunehmen.     



  Die Vorrichtung     zurr        Aufrielrten        des          Schachtelzuschnittes,    das heisst zum Aufrich  ten der Seitenzargen, Stirnzargen und der       E        E        insehlagli:lappen        dem.        Sehaehtelboden        ---        e        gen-          über    besteht     aus    einem Gestell 85, 86 mit vier  an den Ecken befindlichen Füssen 86, die die  obere     Gestellplatte    85 von dem Boden in Ab  stand halten.

   Das Gestell 85, 86 kann jede  gewünschte oder beliebige Form haben. In der      Darstellung besitzt das Gestell eine     recht-          cekige    Blechplatte 85, deren vier Seitenrän  der nach unten gebogen sind und Flansche  bilden, von denen jeder Flansch mit seiner       Endkante    an der Endkante des benachbarten  Flansches befestigt ist.  



  Oberhalb des Gestelles 85, 86, und zwar  am rechtsliegenden Ende, gesehen in Fig.l,  befindet sieh die für den     Sehaehtelzusehnitt          bestimmte    Trag- und     Fördervorrichtung    mit  eitlem lotrecht verschiebbaren Stapeltisch 87,  an dessen Unterfläche ungefähr im Mittel  punkt ein abwärtsgerichteter Block 88 be  festigt ist. Von diesem Block 88 ragt eine  Kolbenstange 89 nach unten, die an ihrem  untern Ende einen Kolben 90 (Fig.4) trägt.  



  Der Kolben 90 liegt in einem an der Deck  platte 92 einer Pumpe 93 befestigten Zylin  der 91. Die Kolbenstange 89 ragt durch eine  van dem obern Ende des Zylinders 91 ge  tragene Dichtung und oben aus dem Zylinder  91 heraus.    Am untern Ende des Zylinders 91 ist ein  Ventilgehäuse 94 befestigt, das von demn Ven  til gesteuerte Kanäle aufweist. Das Ventil  gehäuse 94 und das untere Ende des Zylin  ders 91 liegen innerhalb eines Sumpfes oder       eines        Pumpengehäuses    95, das die Form eines  Behälters hat, von dessen Boden 96 sieh die  mit ihrem obern Ende an der Deckelplatte 92  befestigte Gehäusewand 97 nach oben er  streckt. Die Befestigung des Gehäuses an der  Unterfläehe des Gestelles 85 erfolgt mittels  eines Radialflansche 98, so dass also das Ge  häuse von der Gestenplatte 85 nach unten  ragt.

   Die Wand 97 des Gehäuses 95 wird von  einem Füllstutzen 99 durchsetzt, durch den  Öl oder ein anderes nicht     zusammendrüek-          bares    hydraulisches Strömungsmittel in das  Gehiiuse 9 5 eingefüllt wird. Zum Ablassen  der Betriebsflüssigkeit aus dem Gehäuse dient  eine Ablassschraube.    Von dem Gehäuse 94 ragt eine Büchse oder  ein Zylinder 100 nach oben, in dem ein     Tauch-          kolbxen    101 arbeitet, dessen oberes Ende mit  einer später beschriebenen Antriebsvorrich  tung verbunden ist. In der Praxis wird das    Gehäuse 95 mit der Betriebsflüssigkeit etwa  bis zum Füllstutzen 99 gefüllt. Der Flüssig  keitsspiegel steht daher gut oberhalb des un  tern Endes des Tauchkolbens 91, wie aus  Fig.4 ersichtlich.  



  Der Tauchkolben 101 wird beim Betrieb  nach unten bewegt, um eine seiner Verschie  bung entsprechende Flüssigkeitsmenge aus  dem Pumpenzylinder 100 durch die Öffnung  102 zu drücken, um das Ventil 103 abzuheben  und die Flüssigkeit über eine Öffnung 104  in den Kolbenzylinder 91 zu drücken und  dadurch den Kolben 90 und die von dem Kol  ben getragenen Teile zu heben. Die Bewegung  des Kolbens erfolgt schrittweise und in der  Dicke eines Schachtelzuschnittes, so dass der  oberste Schaehtelzuschnitt immer auf einer  gleichbleibenden Ebene oberhalb des Gestel  les 85, 86 gehalten wird. Zur genaueren Steue  rung der Stellung der Zuschnitte werden, wie  später beschrieben, die Teile so eingestellt, dass  eine kleine zusätzliche Aufwärtsbewegung des  Kolbens 90 und der von ihm getragenen Teile  erfolgt, und dass dieser zusätzliche Vorschub  anschliessend berücksichtigt wird.

    



  Der Antrieb der Pumpe erfolgt mittels  eines Hebels 105 (Fig. 1 und 3), dessen eines  Ende     einen    Drehzapfen 106     trägt,    der in  einem Lager 107 schwingt, das an einem auf  dem Gestell 85, 86 angeordneten aufrechten  kurzen Pfosten 108 getragen wird. Zwischen  seinen Enden trägt fier Hebel 105 einen Füh  rungszapfen 109, dessen radialer Ring 110  einen Anschlag für eine Feder 111 bildet, die  den Führungszapfen 109 umgibt     und    die sieh  mit ihrem andern Ende an der     Gestellplatte     85 abstützt. Der     Führungszapfen    109 durch  setzt die Platte 85 und wird in einer Öffnung  derselben geführt.

   Diese Einrichtung hält den  Nebel. 1.05 in einer     Normalstellung,    die ihrer  seits den Tauchkolben 101 in seiner gewünsch  ten Arbeitsstellung hält. Der Hebel 105 ist  durch zwischen seinen Enden angeordnete  Lenker 112 mit dem Pumpenkolben     101(Fig.3     und 4) verbunden. Das andere Ende des He  bels 105     (Fig.1,    3 und 7) hat eine verhält  nismässig kurze     Querleiste    113     (Fig.7),    an  der ein zylindrischer Zapfen 114 befestigt      ist. Der Zapfen 114 hat die Form eines Zylin  ders, damit eine Linienberührung mit der  Arbeitsvorrichtung hergestellt wird.  



  Links von der zum Heben des Zuschnittes  dienenden Vorrichtung, gesehen in Fig. 1,  trägt das Gestell 85, 86 die Vorrichtung zum  Formen oder Aufrichten des Schachtel  zuschnittes. Diese Vorrichtung enthält zwei  aufrechte Pfosten 115, die von den Flanschen  der Gestellplatte 85 nach oben über die  Schachtelaufrichtvorriehtung hinausragen und  die Sehachtelübertragungsvorriehtung 116  (Fig.1) für den Zuschnitt tragen. Die     Sehach-          telübertragungsvorrichtung    116 enthält eine  Antriebswelle 117 (Fig.3 und 8, die in den  Lagern 118 gelagert ist, die von der Konsole  119 (Fig.1, 3) getragen werden und von die  ser Konsole nach unten gerichtet sind. Die  Welle 117 wird gegen Längsbewegung ihren  Lagern 118 gegenüber von irgendeiner beliebi  gen Einrichtung gehalten.

   Auf einer zwischen  den Lagern 118 befindlichen Stelle ist auf die  Welle 117 ein Kettenrad 120 aufgekeilt. Um  das Kettenrad 120 (Fig.9) läuft eine Kette  121, die um ein Kettenrad 122 der Schwing  welle 123 gelegt ist, die die Antriebswelle der  Übertragungsvorrichtung 16 (Fig.1) bildet.  Das eine Ende 121 der Kette 121 ist nach  dem Umlauf um das Kettenrad 120 mittels  eines Gewindebolzens 125 mit einem Finger  126 verbunden, während das andere Ende 127  der Kette 121 nach dem Umlauf um das Ket  tenrad 122 mittels eines Gewindebolzens 128  mit einem Finger 129 verbunden ist. Die Fin  ger 126 und 129 sind an einem auf und ab  beweglichen Rahmen 130 befestigt und ragen  aus diesem Rahmen seitlich heraus.

   Der auf  und ab bewegbare Rahmen 130 und seine Fin  ger 126 und 129 bilden über die Kette 121  und die Kettenräder 120 und 122 in     Wirk-          lichkeit    eine auf und ab verschiebbare beweg  liche     Zahnstange    zum Antrieb der Antriebs  welle und zum Schwingen der Schwingwelle  123 der Übertragungsvorrichtung 16.  



  Die Vorrichtung zum Antrieb des auf und  ab beweglichen Rahmens 130 kann jede belie  bige Form haben. In dem dargestellten Bei  spiel hat dieser Rahmen die Form eines von    einer Kurbel betätigten Kreuzkopfes 131  (Fig. 8). Der Kreuzkopf enthält zwei von der  Gestellplatte 85 aufwärtsragende Führungs  pfosten 132 und 133, von denen jeder Pfosten  eine Büchse 134 und 135 trägt. Die Büchsen  sind untereinander mittels einer vordern  Querschiene 136 und einer hintern     Quer-          sehiene    137 verbunden. Die Büchsen 134 und  135 bilden zusammen mit den Querschienen  136 und 137 den auf und ab beweglichen  Kreuzkopf 131, der von den Pfosten 132 und  133 geführt wird. Mit diesem Kreuzkopf ist  der auf und ab gehende Rahmen 130 mittels  der Rahmenständer 138 und 139 verbunden.  



  Der Kreuzkopf 131 trägt ungefähr in sei  ner Mitte einen Zapfen 140, auf dem das obere  Ende einer Pleuelstange 141 gelagert ist. Das  untere Ende der Pleuelstange 141 ist au  einem Kurbelzapfen 142 gelagert, der aus dem  Kurbelarm 143 (Fig. 3) vorsteht. Der Kurbel  arm 143 ist auf der Welle 144 aufgekeilt oder       sonstwie    befestigt, die ans der einen Seite  des Untersetzungsgetriebes 145 ragt. Das U     n-          tersetzungsgetriebe    145 bildet eine Kurbel  welle zum Antrieb de Kreuzkopfes 131. Die  Kurbelwelle des Untersetzungsgetriebes 145  trägt eine Seilscheibe 146, die über einen Rie  men 147 von einer unterhalb der Gestellplatte  85 (Fig. 1) aufgestellten Kraftquelle, z. B.  einem Elektromotor, angetrieben wird.  



  Der Kreuzkopf 131 für die Vorriehtung  zum Übertragen des Schachtelzuschnittes bil  det den Antrieb für die Stapeltischpumpe und  hat, wie ans den Fig.1, 3 und 7 ersichtlich,  eine vorzugsweise aus der     vordern        Quersehienc     136     (Fig.7)        ragende    Fussplatte     1.-18,    die der  Einfachheit halber die Form eines     Winkel-          eisenabsehnittes    hat,     der        über    dem Pumpen  hebelzapfen 111 liegt..  



  Das Arbeiten des     Tauelrkolbens    101 er  gibt sieh aus der obigen Beschreibung. Befin  det sieh der Kreuzkopf 131 an seinem     unterer     Ende, dann wird das im Abstand stehende  Ende des Hebels 105 gegen den     Widerstand     der Feder 111 nach unten     aedriiekt    und ver  schiebt den Kolben 101 nach unten, so dass  die Betriebsflüssigkeit. unter     Druck    in den  Zylinder 91 eingeführt wird. Bei der Rück-      Bewegung des Kreuzkopfes 131 führt die Fe  der 111 den Hebel 105 und dadurch auch den  Kolben 101 in seine Normalstellung zurück.  



  Die Bewegung des Hebels 105 und des  Kolbens 101 mittels der Feder 111 erzeugt  innerhalb des Zylinders 90 einen Unterdruck,  der das Auslassrückschlagventil 103 auf sei  nen Sitz zieht und gleichzeitig ein zweites  Ventil oder das Einlassrückschlagventil 149  (Fug. 4) von seinem Sitz abhebt, so dass der  Unterdruck des Strömungsmittels durch die  Öffnung 150 Betriebsflüssigkeit aus dem Ge  häuse 95 in den Pumpenzylinder 100 saugt.  Auf diese Weise wird die Pumpe in     Bereit-          sehaftsstellung    gehalten, so dass sie beim  Drücken des Pumpenhebels 105 sofort arbeitet.  



  Die Schachtelzuschnitte (Fig.1 und 2) lie  gen zwischen zwei aufrechten Pfosten 151  und einem gegenüberliegenden Mittelpfosten  152. Der Mittelpfosten 152 dient einem dop  pelten Zweck. Er bildet eine Führung für den  Stapeltisch 8 7 bei dessen lotrechter Bewe  gung, so dass eine winklige oder seitliche     Ver-          sehiebung    des Stapeltisches 87 verhütet wird,  und er trägt ferner eine für ein Steuerventil  bestimmte Antriebsvorrichtung, die die Auf  wärtsbewegung der Zuschnitte steuert, um  die obere Fläche des Zuschnittstapels auf  einer bestimmten Ebene zu halten. Aus dem  Mittelpfosten 152 (Fig.1 und 5) ragt ein  Arm 153 nach hinten, der an seinem rück  liegenden Ende gegabelt ist und einen Schlitz  154 (Fug. 2) hat.

   Das hintere Ende des Schlit  zes wird von einer Rolle 155 überbrückt, an  der ein Biigel 156 angeschweisst oder ander  weitig befestigt ist, der eine etwas grössere  Länge als der Arm 153 hat, so dass der Bügel  156 über den Arm 153 und den Mittelpfosten  152 hinausragt. Von dem freien Ende des  Bügels 156 ragt ein Kontaktfinger 157 nach  unten, der auf der obern Fläche des obersten.       Zuschnittes    des Stapels, und zwar an der  Kante dieses Zuschnittes, ständig aufliegt.  Der Bügel 156 ist an seinem rückliegenden  Ende gegabelt und hat einen Schlitz 158,  der in Ausrichtung mit dem im Arm 153  befindlichen Schlitz 154 liegt.    Durch die fluchtenden Schlitze 154 und  158 ragt eine Ventilsteuerstange 159, die an  ihrem obern Ende einen Querstift 160 trägt,  der den Schlitz 158 im Bügel 156 (Fig.2)  überbrückt.  



  Die Ventilsteuerstange 159 (Fug. 2 und 5)  liegt einwärts der Führungsrolle 155, so dass  jede dem Bügel 156 insbesondere nach oben  erteilte Bewegung auf die Ventilsteuerstange  159 übertragen wird.  



  Die Ventilsteuerstange 159 (Fig.1 und 33)  ist mit ihrem untern Ende in eine Büchse 161  eingeschraubt, die in einer Bohrung des an  der Gestellplatte 85 befestigten Blockes 162  geführt ist. Bei normalem Arbeiten ruht die  Büchse 161 auf der Platte 85 oder auf einem  von dem Block 162 gebildeten festen An  schlag auf und bestimmt dadurch die Stel  lung des Querstiftes 160 und die Normalstel  lung des Bügels 156.

   Zwischen der Büchse 161  und der Stange 159 besteht eine Gewindever  bindung 163, so dass die wirksame Länge der  Stange 159 und der Büchse 161 verändert        werden    kann, um dadurch die Arbeitsstellung  des Stiftes 160     einzustellen.       Von der Büchse 161. erstreckt sich an  einer oberhalb der     Gestellplatte    85 gelegenen  Stelle ein Zapfen 164 nach aussen, der auf  seinem Aussenende eine unter einem     Lenker     166 liegende Rolle 165 trägt. Der Lenker 166  ist an seinen gegenüberliegenden Enden je  mit einem Arm 167 (Fug. 3) und 168 drehbar  verbunden, die ihrerseits mit den an der  Platte 85     befestigten    Stützen 169 und 170  drehbar verbunden sind.

   Infolge dieser An  ordnung erfolgt. die     Aufwärtsbewegung    des  Lenkers 166 ständig parallel zur     Gestellplatte     85,     wie    aus     Fig.1    ersichtlich.  



  Mit dem Lenker 166 ist. beispielsweise un  ter     Verwendiuig    der Stege 171 ein Ventil  schaft<B>172</B> (Fug. 4) verbunden, der in das  Pumpengehäuse 95 nach unten ragt und an  seinem untern Ende ein Ventil 173 trägt, das  die in dem Ventilgehäuse 94 befindliche Öff  nung     174    steuert, die mit dem Zylinder 91  über die Öffnung 175 in Verbindung steht.  Der Ventilschaft 172 hat an seinem untern      Ende einen Kopf 176, an dem das Ventil 173  befestigt ist. Dieser Kopf 176 bildet eine Ab  stützung für eine Schraubenfeder 177, die  den Ventilschaft 172 auf dem innerhalb einer  Ventilschaftführungsbüchse 178 gelegenen  Abschnitt umgibt.

   Das obere Ende dieser  Führungsbüchse 178 bildet eine zweite Ab  stützung für die Feder 177, die das Ventil  173 auf seinem Sitz hält, ausgenommen dann,  wenn das Ventil 173 mittels des Bügels 156  abgehoben wird.  



  Wie erwähnt, ist die mittels des Antriebs  hebels 148 (Fig.7) erfolgende Verschiebung  des Kolbens 91 etwas grösser als die Dicke  eines Schachtelzuschnittes, so dass sich der  Kolben 90 um eine Strecke nach oben ver  schiebt, die grösser ist als die Strecke, die zum  Heben des Stapels um die Dicke eines ein  zigen Schachtelzuschnittes notwendig ist. Die  Teile sind so eingestellt, dass dieser Bewe  gungsüberschuss den Bügel 156 und infolge  dessen die Ventilsteuerstange 159 hebt, die  über ihren Zapfen 164 und die Rolle 165 auch  den Lenker 166 hebt. Durch die Aufwärts  bewegung des Lenkers 166 bewegt sieh der  Ventilschaft 172 nach oben und hebt das Ven  til 173 von seinem Sitz ab.

   Infolge des Ab  hebens des Ventils 173 können sieh der Sta  peltisch<B>879</B> und die von ihm getragenen Teile  nach unten bewegen, da die Betriebsflüssig  keit aus dem     Zylinder    91 über die Öffnungen  175 und 174 an dem Ventil 173 vorbei in die  Führungsbüchse 178 gedrückt wird. Die Füh  rungsbüchse 178 hat eine Ablassöffnung 179,  durch die das zu entleerende hydraulische  Strömungsmittel in das Pumpengehäuse 95  strömen kann, das ausserhalb des Ventilgehäu  ses 94 liegt. Der Stapeltisch 87 und die mit  ihm verbundenen Teile ermöglichen dem Bü  gel 156, sich beim Senken dieser Teile eben  falls zu senken, so dass sieh auch die Ventil  steuerstange 159 senkt. Die Feder 177 drückt  dann das Ventil 173 auf seinen Sitz,     wodurch     ein weiteres Abströmen aus dem Zylinder 91.  verhindert wird.

   Diese Einrichtung hält also  die obere Fläche des Schachtelzuschnittssta  pels auf einer vorbestimmten Höhe in glei  cher Ebene.    Zur Führung des Stapeltisches 87 wird der  Mittelpfosten 152 von zwei Walzen 180 und  181 (Fig.6) flankiert. Jede Walze 180 und  181 ist mit ihrem vordern Ende in dem Block  88 und mit ihrem rückliegenden Ende in  einem Flansch 182 gelagert, der sich von dem  hintern Ende des Stapeltisches 87 nach unten  erstreckt. Die Führung des Stapeltisches ist  aus den Fig.1, 4 und 6 ersichtlich.  



  Die Übertragungsvorrichtung 116 bewegt  sich von einer über dem Stapeltisch 87 befind  lichen Stellung, in der die Vorrichtung 116  den obersten Schachtelzuschnitt aufnimmt, zu  einer über der Schaehtelfaltvorriehtung 183  (Fig. 1) befindlichen Stellung. Die Übertra  gungsvorrichtung hat an den Aussenenden der  Schwingwelle 123 je einen Arm 184 und 185  (Fig. 2). Die Welle 123 ist in den von den  aufrechten Pfosten 115 getragenen Lagern  186 gelagert. Jenseits dieser Lager sind die  Arme 184 und 185 an der Welle 123 befestigt.  Auf dem einen Ende der Schwingwelle 123  ist ein Kettenrad 187 lose gelagert, das gegen  Drehung von einem Zapfen 188 (Fig.1 und  8) festgehalten wird, dessen eitles Ende mit  dem Kettenrad 187 verbunden und dessen  anderes Ende an dem benachbarten Pfosten  115 (Fig. 8) verankert ist.  



  Die lotrechte Auf- und Abbewegung des  Rahmens 130 erteilt über die Kette 121 der  Welle 123 eine Dreh- oder Schwingbewegung.  Da die Arme 184 und 185 den ziemlich schwe  ren Übertragungskopf tragen, wird das Ge  wicht dieser Welle 123 von einer Feder 189  ausgeglichen, deren eines Ende an einem aus  dem Pfosten 115 vorstehenden Ansatz 190 ver  ankert ist und deren anderes Ende an dem  Aussenende eines Fingers 191 angreift, der       aus    einem Ring 192 vorsteht,     welcher    auf der  Antriebswelle 123     aufgekeilt    oder     son        stwie     befestigt ist, wie dies die     Fig.    2 zeigt.

   Von den       Aussenenden    der Arme 184 und     1.8:1        wird    die  Vorrichtung 193 für den     übertragungskopf     getragen. Diese     Vorrielitunenthält    eine  Welle 194, auf der der     übertragungskopf    195  gelagert ist. Der     Übertragungskopf    195 kann  <B>z</B> auf     cler    Welle 194 verdreht     werden;        zii    diesem  Zweck ist auf der Welle 194 eine Büchse 196      schwingbar gelagert, die von einem der Arme,  z. B. dem Arm 184, zum Kopf 195 verläuft,  wo die Büchse 196 mit dem Block 197 verbun  den ist.

   In der Nähe des Armes 184 ist an der  Büchse 196 ein Kettenrad 198 befestigt, das  in Ausrichtung mit dem auf der Schwing  welle 123 befindlichen Kettenrad 187 liegt.  Um die Kettenräder 187 und 198 läuft eine  Kette 199.  



  Da die Arme 184 und 185 an der Antriebs  welle 123 befestigt sind, schwingen sie mit  der Welle 123, und da das Kettenrad 187  gegen Bewegung gehalten wird, wandert die  Kette 199 um dieses Kettenrad 187 herum  und dreht oder schwingt infolgedessen das  Kettenrad 198. Mit dieser Anordnung wird  der Übertragungskopf 195 während seiner Be  wegung aus seiner über dem Stapel befind  lichen Stelleng zu seiner über der     Schachtel-          faltvorriehtung    befindlichen Stellung ständig  in lotrechter Lage gehalten.  



  Ausser dem Block 197 hat der Übertra  gungskopf 195 noch eine Platte 200, die mit  dem Block 197 mittels Zapfen 201 und 202  (Fig.11) verbunden ist, die in dem Block 197  gleitend liegen. Jeder Zapfen 201 und 202 ist  unten von einer Feder 203 bzw. 204 umgeben.       Das    untere Ende dieser Feder stützt sich auf  die Platte 200, und das obere Ende jeder  Feder liegt an dem Block 197 an. Um ein  Lösen der Teile dieser Zapfen 201 und 202  zu verhüten, hat jeder Zapfen an seinem  obern Ende einen verbreiterten Kopf 205  bzw. 206, der in einer Ausdrehung 207 bzw.  208 des Blockes 197 liegt. Aus jeder Ecke der  Platte 200 steht ein Finger 209 (Fug. 2) vor,  der dieser Platte 200 eine Arbeitsfläche gibt,  die im wesentlichen der Flächengrösse des  Schachtelbodens 35 entspricht.

   Der Zuschnitt  stapel ist der Maschine gegenüber so aufge  stellt, dass die Platte 200 über dem Schachtel  boden des obersten Zuschnittes liegt. Das Auf  nehmen des Zuschnittes mittels der Platte 200  des Übertragungskopfes 195 erfolgt unter Ver  wendung einer in den Übertragungskopf ein  gebauten pneumatischen Saugvorrichtung.  



  Die Saugvorrichtung kann jede gewünschte  Form haben. Bei der in Fig.10 dargestellten    Form befindet sich an gegenüberliegenden  Enden der Platte 200 je ein Saugnapf 210  und 311, die von einem biegsamen Träger 212  bzw. 213 getragen werden. Der Übertragungs  kopf wird auf den obern Zuschnitt des Sta  pels mit beträchtlicher Kraft aufgestossen, da  mit die Sicherheit besteht, dass der Zuschnitt  und der Übertragungskopf miteinander ver  bunden werden. Da der Stapel nicht nachgibt,  ist zwischen der Platte 200 und dem Block 197  eine federnd nachgiebige Verbindung mittels  der Federn 203 und 204 hergestellt. Eine  federnd nachgiebige Verbindung ist ausser  dem in den die Saugnäpfe tragenden Vorrich  tungen 212 und 213 vorgesehen.  



  Die Saugnäpfe 210 und 211 sind mit einer  Saugpumpe verbunden. Zu diesem Zwecke  geht von demn Saugnapf 210 ein biegsamer  Schlauch 214 aus, während der Saugnapf 211  mit einem ähnlichen biegsamen Schlauch 215  verbunden ist. Die biegsamen Schläuche 214  und 215 enden in einer im Block 197 vor  gesehenen Leitung 216, mit der das eine Ende  eines biegsamen Schlauches 217 verbunden  ist, dessen anderes Ende mit einem Regelven  til 218     (Fig.1    und 8) in Verbindung steht.  



  Das Steuerventil 218 enthält einen Ventil  schieber 219, der in zwei Arbeitsstellungen  verschiebbar ist, um die Saugpumpe entweder  mit dem Übertragungskopf oder mit der       Sehachtelformvorrichtung    zu verbinden. Die  ses Ventil wird später noch näher beschrieben.  Hier sei erwähnt, dass die Saugpumpe bei Ver  bindung mit dem     Übertragungskopf    gleichzei  tig auch mit dem     Ableitkopf    verbunden ist.  



  Wie bereits erwähnt, überträgt die über  tragungsvorriehtung 116 und besonders der       Übertragungskopf    195 einen     zusa.mmengeleg--          ten    Zuschnitt von dem Stapel auf die Auf  richtvorriehtung 183. Die     Aufrichtvorrieh-          tung        --eist    eine Konsole 119 auf, die von den  aufrechten Pfosten 115 getragen wird und  von diesen Pfosten seitlich vorspringt. Auf  der Konsole 119 sind zwei Paare von Stän  dern 220 bzw. 221     (Fig.12,    17)     befestigt,    die  gleiche Arbeitsbauteile zum Aufrichten einer       Schachtelstirnzarge    aufweisen.

        Diese Vorrichtungen sind allgemein mit  222 und 223 (Fug. 12) bezeichnet. Da die zum  Aufrichten der Schachtelstirnzargen dienen  den Vorrichtungen 222 und 223 im Aufbau  und in der Arbeitsweise gleich sind, wird nur  eine dieser Vorrichtungen nachstehend im ein  zelnen beschrieben.  



  Die Ständer 220 der Vorrichtung 222 lie  gen auf gegenüberliegenden Seiten eines     Blok-          kes    224 (Fig.12), der an der Konsole 119 be  festigt ist. Der Block 224 kann dem Block 225  gegenüber in Längsrichtung verschoben wer  den, um dadurch die Vorrichtung 220 zur  Mittellinie der Maschine und von der Mittel  linie der Maschine weg zu bewegen. Der Block  224 wird in seiner eingestellten Stellung mit  tels einer einen Schlitz 226 durchsetzenden  Klemmschraube 227 gehalten.  



  Die Ständer 220 (Fig.13) haben fluch  tende Öffnungen, in denen eine Welle 228 ge  lagert ist, auf der zwischen den Ständern eine  Büchse 229 schwingt. An der Büchse 229 ist  eine Zunge 297 (Fig.12) befestigt, die zwi  schen den Ständern 220 liegt, sieh über die  Ständer erhebt und einen Bauteil trägt, der  die Stirnzarge der Schachtel hebt. oder ein  stellt. Dieser Bauteil hat die Form einer  Platte 230, deren Länge ungefähr gleich der  Länge der Stirnzarge der Schachtel ist, ins  besondere des Stirnzargenaussenwandteils. Die  Platte 230 hat ferner an ihrem obern Ende  eine nach aussen ragende Leiste oller     eitlen     Finger 231.  



  Die Breite der Platte 230 unterhalb des  Fingers 231 entspricht im wesentlichen der  Höhe der Zargenwand, insbesondere der  Stirnzargenaussenwand.  



  Auf den Ständern 220 und 221 ist ein  Tisch 232 gelagert, auf den von dem Übertra  gungskopf 195 ein zusammengelegter Schach  telzuschnitt aufgelegt wird. Dieser zusammen  gelegte Schachtelzuschnitt wird auf dem Tisch  232 mittels einer beliebigen Einrichtung ge  halten, vorzugsweise jedoch mittels eines  Saugnapfes 233, dessen Aufbau den Saug  näpfen 210, 211 des Übertragungskopfes 195  im wesentlichen gleicht. Der Saugnapf 233  ist auf einem biegsamen Träger 234 gelagert,         von    dem ein biegsamer     Sehlauch    235     ausgeht,     dessen anderes Ende mit der Ventilvorrich  tung 218 verbunden ist.  



  Aus der Zunge 297 jeder Vorrichtung zum  Aufrichten der Stirnzargen ragt ein Gabelöhr  236 vor, mit dem dlas eine Ende eines Lenkers  237 drehbar verbunden ist, desen andere  Ende mit dem einen Ende eines Hebels 238 in  Drehverbindung stellt. Das andere Ende des  Hebels 238 ist an einer Konsole 239 drehbar  gelagert, die aus einem der Ständer 220 nach  aussen ragt. Die hier beschriebene Antriebs  vorrichtung für die Aufrichtvorrichtungen  222 und 223 zum Aufrichten der Stirnzargen  sind gegenseitig versetzt, das beisst die eilte  Vorrichtung befindet sieh auf der einen Seite  der Maschinenmitte, während die andere Vor  richtung auf der     gegenüberliegenden    Seite der  Maschinenmitte angeordnet ist.  



  Jeder Hebel 23S kann um seinen auf der  Konsole 239 gelegenen Drehpunkt nach oben  schwingen, wobei über den Lenker 237 und  das Öhr 236 ein gegenseitiges Verschwingen der  Platten 230 erfolgt, wie dies aus Fig.12 er  sichtlich ist. Zum Antrieb der Hebel 238 dient.  ein Kreuzkopf 240, der dem beim Antrieb der  Übertragungsvorrichtung verwendeten Kreuz  kopf 131 gleicht.  



  Der Kreuzkopf 240 weist aufrechte Füh  rungspfosten 241 und 242 auf, die von der  Gestellplatte 85 zur Konsole 119 verlaufen  und auf denen Biichsen 243 und 244 gleitend  liegen. Die Büchsen 243 und 244 sind gegen  seitig mittels einer Vorderplatte 245 und einer  Rückplatte 246 (Fug. 3) verbunden. Das obere  Ende einer Pleuelstange 247 greift drehbar  an einen Zapfen 248 an, der zwischen den       Kreuzkopfplatteii        2-15    und     2-16    befestigt ist.  Das untere Ende der     Pleuelstange    217 ist auf       dent    aus der     Kurbel    250 vorstehenden Kurbel  zapfen     2.19    gelagert.

   Das     andere    Ende der       Kurbel    250 ist auf der Welle 111     (Fig.3)          aufgekeilt    oder     sonstwie    befestigt, die aus der  angrenzenden Seite des     Drehzahlunter;set-          zungsgetriebes    oder der Kurbelwelle 115 vor  steht.  



  Aus den     Verbindungsplatten    215 und 216  ragen zwei Ständer 251 und 252 nach oben,      die mit den Verbindungsplatten verbunden  sind und die Konsole 119 durehsetzen. An den  obern Enden dieser Ständer 251 und 252 ist.  eine     Antriebsseheibe    253     befestigt,    die für je  den Hebel 238 eine Stossdämpfervorriehtung  trägt, die nachgiebig federnd ist und jede  beliebige Form haben kann. In der Darstel  lung besteht jede Stossdämpfervorrichtung  (in Fig. 12 ist die rechte Seite analog der lin  ken) aus einem Gehäuse 254, in dem ein  federnd nachgiebiger Kolben 255 gelagert ist.  Das Gehäuse 254 ist mit einer seitlich vor  springenden Zunge 256 an der Antriebs  scheibe 253 befestigt (die rechte Seite von  Fig. 14 ist analog der linken).  



  Im Betrieb wird bei der Aufwärtsbewe  gung des Kreuzkopfes 240 die Antriebsscheibe  253 mit nach oben genommen, die mittels der  Stossdämpfer 254 die Hebel 238 betätigt, um  dadurch die die Stirnzargen aufrichtenden  Platten 230 aus ihren in vollen Linien dar  gestellten Stellungen in die in gestrichelter  Linie dargestellte Stellung zu heben, die nur  für die Vorrichtung 223 (Fig. 12) dargestellt  ist.  



  Die Endstellung der     Stirnzargenaufricht-          vorrichtungen    222 und 223, von denen die  Endstellung der Vorrichtung 223 in Fig.12  in gestrichelten Linien dargestellt ist, kann  durch irgendeine beliebige Vorrichtung be  stimmt werden. Diese Vorrichtung ist in  Fig. 12 die Stop schraube 257'. Die     Stop-          Schraube    257' ist durch einen Träger 258'  hindurchgesehraubt, der in irgendeiner be  liebigen Weise an der Konsole 239 befestigt  ist. Der Teil 258' ist so ausgebildet, dass sich  die Stopsehraube 257' in der Bewegungsbahn  des Hebels 238 befindet.

   Beim Anlegen des  Hebels 238 an die Stopschraube 257' drüekt  die weitere Aufwärtsbewegung der Antriebs  scheibe 253 lediglich die der Stossdämpferv     or-          richtung    254 zugeordnete Feder des Feder  kolbens 255 zusammen. Die     Seitenzargenauf-          richtvorrichtungen    stehen rechtwinklig zu den  Stirnzargenaufrichtvorrichtungen und sind in  den Fig.14, 15 und 16 dargestellt. Jede Sei  tenzargenaufriehtvorriehtung 257 und 258 ist  im wesentlichen gleich. Die Vorrichtungen    haben zwei Paare von Pfosten 259 und 260,  die ähnliche Bauteile tragen, so dass die nähere  Beschreibung lediglich der einen     Aufrichtvor-          richtung    zum Verständnis ihrer Arbeitsweise  genügt.  



  Die Pfosten 259 (Fig.15) der     Seitenzar-          genaufrichtvorrichtung    257 haben fluchtende  Öffnungen, in denen eine Welle 261     (Fig.    15<B>)</B>  befestigt ist, auf der eine Büchse 262 schwenk  bar gelagert ist. An der Büchse 262 ist. eine  Zunge 263     (Fig.14)    befestigt, die die Seiten  zargenhubplatte 264 trägt. Die Platte 264, die  ähnlich der     Stirnzargenhubplatte    230 ist, hat  nahe ihrem Aussenende eine vorspringende  Zunge 265, die von dem untern Arbeitsende  der Platte einen Abstand hat, der im wesent  lichen gleich der Höhe dieser Seitenzarge, das  heisst insbesondere des     Aussenwandteils    dieser  Seitenzarge, ist.

   Die Länge der Platte 264 ist  gleich der Länge der     Seitenzargenaussenwand.     Die Platte 264 hat in ihren Enden Flügel 266  und 267     (Fig.16).     



  Von der Zunge 263 ragt ein Gabelöhr 268  nach aussen, in das das eine Ende eines Len  kers 269 eingreift. Das andere Ende des Len  kers 269 ist mit einem schwingbaren Segment  270 verbunden, das mittels einer mit ihm aus  einem Stück bestehenden Büchse auf einer  Welle 271 drehbar     gelagert    ist, die zwischen  den Ständern 259 an einem     -unterhalb    der  Welle 261 befindlichen Punkt getragen wird.  Mit dem Segment 270 ist das eine Ende eines  zweiten Lenkers 272 drehbar verbunden, des  sen anderes Ende mit einem Hebel 273 in  Drehverbindung steht, der von der Antriebs  scheibe 253 getragen wird und seitlich aus  dieser Antriebsscheibe vorspringt.

   Die den  oben beschriebenen     Stirnzargenantriebsvor-          richtungen    ähnlichen     Seitenzargenantriebs-          vorrichtungen    sind um 180  zueinander mit  Bezug auf die durch die Maschine gelegte  Mittellinie versetzt.  



  Ähnlich den Pfosten 220 und 221 sind auch  die Pfosten 259 und 260 mit einem Block 274       (Fig.14)    verbunden, der auf einem zweiten  Block 275 gelagert und diesem Block 275  gegenüber in Längsrichtung einstellbar ist.  Der Block 275 ist an der Konsole 119 befestigt. .      Der Block 274 kann in seinen eingestellten  Stellungen mittels einer Klemmschraube 276  befestigt werden, die einen in dem Block 274  vorgesehenen Längsschlitz 277 durchsetzt.  



  Es ist also eine Totgangsverbindung zwi  schen dem Stossdämpfer 254 und dem Hebel  238 vorhanden, während keine Totgangsver  bindung zwischen dem Hebel 273 und der  Seitenzargenaufrichtvorriehtung besteht. Hier  durch soll der     Seitenzargenaufriehtvorrieh-          tung    die Möglichkeit gegeben werden, die  Seitenzargen und vermittels ihrer Flügel 266  und 270 auch teilweise die Einsehlagklappen  der Schachtel quer zum Schachtelboden zu  stellen, so dass nach dem Anheben der Stirn  zargen sich die Einschlagklappen einwärts  der Stirnzargenaussenwände befinden und von  den in endgültig aufgerichteter Stellung be  findlichen Stirnzargeninnen- und     -aussenwän-          den    völlig umfasst werden.  



  Die Vorrichtungen zum Aufrichten der  Seitenzargen und Endzargen heben nur die  Aussenwandteile so weit, dass sie senkrecht  zu dem Schachtelboden stehen, worauf die  Seitenwände ihre Innenwandteile und die  Deekwandteile selbsttätig so richten, dass sie  senkrecht zur Bodenwand und parallel mit  der Bodenwand liegen. Die innern Wandteile  der Seitenzargen müssen in die Schachtel oder  in den Karton hineingefaltet werden. Dieses  Falten der Stirnzargeninnenwände wird von  den Zungen 231 der     Stirnzargenaufrichtvor-          riehtungen    222 und 223 eingeleitet.

   Mit an  dern Worten: Die Abschnitte der Stirnzargen,  die bei dem in Fig. 27 dargestellten Zuschnitt  über den Faltlinien 59 hinausliegen, und die  Abschnitte der Stirnzargen, die bei dem in  Fig. 30 dargestellten Zuschnitt. über die     Kerb-          oder    Faltlinien 75 hinausliegen, werden sofort  in eine waagrechte Stellung übergeführt, so  bald die Stirnzargen von den     Faltvorrichtun-          gen    222 und 223 dadurch erfasst werden, dass  die Zungen sieh an die Stirnzargen an Stellen  anlegen die unmittelbar oberhalb der     Kerb-          oder    Faltlinien 59 und 75 liegen.

   In diesem  Zeitpunkt wird die linke von der     Schachtel-          faltvorrichtlmg    183 (Fig.1) befindliche Vor-    Achtung 278 eingeschaltet und zum Arbeiten  gebracht.  



  Die Vorrichtung 278 kann als Vorrichtung  zum Fertigfalten und zum Abgeben der  Schachtel bezeichnet werden. Diese Vorrich  tung enthält zwei nach aufwärts und auswärts  schräg liegende Tragständer 279 und 280  (Fig. 2), die sieh von dem links liegenden  Ende der Konsole 119 naeh aussen erstrecken.  Die     Vorrichtung    278, die des näheren in den  Fig.1, 2, 3 und 18 bis 22 dargestellt ist, ent  hält eine Welle 281, die schwingbar in den  von den nach aussen ragenden Ständern 279  und 280 getragenen     Lagern    282 und 283 ge  lagert ist. Zwischen ihren Enden ist auf die  Welle 281 ein Kettenrad 284 aufgekeilt oder  sonstwie befestigt, um das eine Kette 285  herumläuft.

   Die Enden 286 (Fig.1) und 287  der Kette 285 sind mittels der Zapfen 288  und 289 mit den Drehzapfen 290 und 291 ver  bunden, die aus einer auf der Antriebswelle  293 aufgekeilten oder anderweitig befestigten  Antriebsscheibe 292 vorstellen. Die Welle 293  (Fig.2, 3) ist in Lagern 294' und 295' ge  lagert. Die Lager 294' und 295' werden von  einem nach aussen ragenden Abschnitt der  Konsole 119 getragen.  



  Die Welle 293 wird zeitlich abgestimmt  zur Übertragungsvorrichtung von der An  triebswelle 117 der Übertragungsvorriehtung  angetrieben. Zu diesem Zweck trägt die Welle  293 zwischen ihren Enden ein Kettenrad 294       (Fig.    3), um das eine Kette 295 läuft, die um  ein auf der Antriebswelle 117     aufgekeiltes     Kettenrad 296 gezogen ist.  



  Aus dieser     Besehreibun        g2    ergibt sieh also,  dass der     Kreuzkopf   <B>131.</B> sowohl die     Schwing.     welle der     Cbertra-ung;svorriehtung    als auch  die     Schwingwelle    der Vorrichtung 278 zum  Fertigfalten und Abgeben der Schachtel be  tätigt.  



  Die der     Abgabeeinrielltung        zugehörende     Welle 281, die der Welle 123 der     Z'bertra-          gungsvorriehtung    gleicht, ist. mittels einer  Ausgleichsfeder 298     (Fig.    2) ausgewuchtet,  deren eines Ende an einem aus der Scheibe  300     vorstellenden    Finger 299     befestigt.    ist,  während das andere Ende der Feder an einem      aus dem Ständer 280 vorstehenden Träger 301  angreift. Die Scheibe 300 ist auf der Welle  281 aufgekeilt.

   Der Gegengewichtsausgleieh  ist in diesem Falle erwünscht, da die     Abgabe-          einriehtung    die Form eines schwingenden  Rahmens hat, der dem Rahmen der Übertra  gunsvorrichtung entspricht.  



  Die Fertigfalt- und Abgabevorriehtung  enthält zwei Arme 302 und 303, die an den  Enden der Schwingwelle 281 befestigt sind.  Diese Arme 302 und 303 tragen zwischen  ihren Aussenenden eine Welle 304 (Fig.18),  auf der die Fertigfalt- und Abgabevorrich  tung 305 befestigt ist, die die Form eines  Kopfes hat.  



  Die Lagerung des Fertigfalt- und Abgabe  kopfes 305 auf der Welle 304 ist ganz ähnlich  der Lagerung des Übertragungskopfes auf sei  ner Tragwelle und weist eine Büchse 306 auf,  die zwischen dem einen Arm, beispielsweise  dem Arm 302, und einem Block 307 auf der  Welle 304 sehwingbar gelagert ist. Der Block  307 ist an der Welle 306 in beliebiger Weise  befestigt, so dass er an jeder der Büchse 306  gegebenen Dreh- oder Schwingbewegung teil  nimmt. Die Verbindung der Büchse 306 und  des Blockes 307 kann mittels eines Ringes  oder eines Flansches 308 erfolgen, der von der  Büchse 306 getragen wird und an dem Block  307 befestigt ist.  



  Ähnlich dem Übertragungskopf 195 wird  auch der Kopf 305 während seiner Bewegung  zwischen seiner Fertigfalt- und seiner     Ab-          gabcsiellung    mittels einer Einrichtung in  senkrechter Stellung gehalten, die der Ein  richtung ähnlich ist, die auch bei der Ein  stellung des Übertragungskopfes wirkt. Diese  Einrichtung enthält ein Kettenrad 410  (Fig.18), clas auf der Büchse 306 aufgekeilt  oder in beliebiger anderer Weise befestigt ist.  Um dieses Kettenrad läuft eine Kette 411.  Die Kette 411 läuft um ein Kettenrad 412  Herum, das auf der Schwingwelle 281 (Fig. 2)  lose drehbar gelagert ist.

   Das Kettenrad 412  ist gegen Bewegung in der gleichen Weise wie  das Kettenrad 187 (Fig.l und 8) verankert,  nämlich mittels eines Öhres 413, das von dem  Kettenrad 412 nach unten gerichtet ist und    mit dem das eine Ende eines Zapfens 414 in  Verbindung steht, der mit seinem andern  Ende an dem benachbarten Tragständer 279  angeschweisst ist.  



  Da die Arme 302 und 303 an der Schwing  welle 281 befestigt sind, schwingen sie mit der  Welle 281, und da das Kettenrad 412 gegen  Bewegung verriegelt ist, läuft die Kette 411  um das Kettenrad 412 herum und dreht oder  schwingt infolgedessen die Kette 410 und die  damit verbundenen Teile, beispielsweise die  Büchse 306 und den Kopf 305, so dass dadurch  der Kopf während der Bewegung zwischen  seiner Abgabestellung und seiner Stellung,  bei der die Stirnzargeninnenwände eingestellt  werden, immer mit seiner Achse in lotrechter  Richtung gehalten wird.  



  Der Kopf 305 hat an der untern Kante  des Blockes 307 einen Träger 309 (Fig.19),  dessen gegenüberliegende Enden gegabelt  sind und jeweils ein Ende eines Lenkers 310  und 311 drehbar aufnehmen. Jeder Lenker  310 und 311 ist mit seinem andern Ende an  einer Konsole 312 bzw. 313 drehbar verbun  den, die von den Platten 314 und 315 nach  innen vorstehen. Die Platten 314 und 315  sind an einer Büchse 316 bzw. 317 befestigt,  die auf einer Welle 318 bzw. 319 gelagert ist.  Die Wellen 318 und 319 erstrecken sich zwi  schen den an den Enden einer Tragplatte 322       befindliehen,    nach abwärts gerichteten Seiten  platten 320     (Fig.20)    und 321.  



  Die Tragplatte 322 liest unterhalb des       Kopfbloekes    307 und wird in Arbeitsstellung  und in Anlage mit dem Block 307 von Zap  fen 323 und 324 gehalten, die von dem Block  307 getragen werden und von dem Block nach  unten gerichtet sind. Um die Zapfen. 323 und  324 liegen Büchsen 325 und 326, die von der  Platte 322 ausgehen, jedoch kurz unterhalb  der Unterfläche des Blockes 307 enden. Die  Büchsen 325 und 326 sollen die Bewegung der  Platte 322     zum-    Block 307 begrenzen und füh  ren die Aufgabe einer     Schachtelwandfaltung     aus, wie dies nachstehend beschrieben wird.

    Im normalen     Bertieb    wird die Platte 322 un  terhalb des     Blockes    307 nachgiebig federnd  gehalten, und zwar je durch einen vergrösser-      ten Kopf 327, der sich an dem obern Ende  jedes Zapfens 323 und 324 befindet und in  einer in dem obern Ende des Blockes 327 vor  gesehenen Vertiefung oder     Ausdrehung   <B>3228</B>  liegt. Diese Abstandsetzung der Teile wird von  den Schraubenfedern 329 und 330 nachgiebig  federnd gehalten, die die Zapfen 323 und 324  sowie die zugehörenden Büchsen umgeben.  



  Die     Tragplatte    322 hat     einwärts    ihrer  Stirnplatten 320 (Fig.19, 20) und 321 nach  abwärts gerichtete Gleitkonsolen 331 und 332,  von denen jede einwärts ihrer Aussenfläche  eine schwalbenschwanzförmige Führungsbahn  333 (Fig. 22) und 334 hat. In diesen     sehwal-          benschwanzförmigen    Führungsbahnen. liegt  eine Schwalbensehwanzführung 335 bzw. 336,  die aus einem Schlitten 337 bzw. 338 nach  innen vorsteht. Auf dem untern Ende jedes  Schlittens ist eine Rolle 339 (Fig.20) bzw.  340 drehbar gelagert, die zwar die Form einer  Rolle hat, die aber nicht diese Form haben  muss, da ihre durchzuführenden Arbeiten  nicht die Arbeiten von Rollen, sondern die  Arbeiten von Nocken sind, wie dies nachste  hend beschrieben ist.  



  Ungefähr in der Mitte der Länge jeder  Seitenplatte 320 (Fig. 22) und 321 sind nach  einwärts vorspringende Zapfen vorgesehen.  Es sind zwei Zapfen auf jeder Seitenplatte  vorhanden, und zwar die Zapfen 341 und 342  für die Seitenplatte 320 und die Zapfen 343  und 344 für die Seitenplatte 321. Auf jedem  Zapfen 341 bis 344 ist ein ähnlicher Bauteil  gelagert, wobei die auf den Zapfen 343 und  344 befindlichen Bauteile in Fig. 22 im Quer  schnitt dargestellt sind.

   Diese Bauteile 345,  346, 347 und 348 haben an ihrem obern Ende  eine mit Bohrung versehene Verdickung 349  (Fig.21), mit der der Bauteil auf seinem  zugehörenden Zapfen aufgesetzt ist und von  der ein Finger 350 nach unten ragt, der in  seiner Mittelstellung ungefähr in der Mittel  linie der darunterliegenden Rollen oder     Nok-          ken    339 und 340 endet. Die Bauteile 345 und  346 werden nachgiebig federnd in ihren Nor  malstellungen, bei denen ihre untern Enden  an der Rolle oder an dem Nocken 340 anlie  gen, von einer Feder 352 gehalten, die U-för-    mig ist und deren Arme sieh an die Bauteile  344 und 346 unterhalb der Verdickung 349  anlegen. Eine ähnliche U-förmige Feder 353  ist für die Bauteile 347 und 348 vorgesehen.

    Wie aus Fig. 21 ersichtlich, ist der Abstand  der obern oder verbreiterten Enden 349 die  ser Bauteile 345/346 bzw. 347/348 kleiner als  der Abstand zwischen den nach aussen ge  drehten untern Enden dieser Bauteile. Die  Bauteile sind zwischen ihren freien Aussen  enden und ihren Verdickungen nach aussen  gebogen.  



  Die Schlitten 337 und 338 können relativ  zu ihren Gleitkonsolen 331 und 332 bewegt  werden, jedoch wird diese Relativbewegun  von einer Stift -Schlitz -Verbindung 351  (Fig.21) begrenzt, die zwischen diesen Tei  len vorhanden ist.  



  Dieser Fertigfaltkopf arbeitet in folgender  Weise :  Nachdem die Seitenzargen des zusammen  gelegten Schachtelzuschnittes nach Fig. 27  nach aufwärts gestellt worden sind und nach  dem die Stirnzargen mit ihren Aussenwänden  in gleicher Weise nach aufwärts gestellt sind,  werden die jenseits der Faltlinien 59 befind  lichen Abschnitte der Stirnzargen an die  Stirnzargendeckwand mittels der Riegelklap  pen 66 angelegt. Durch die Abwärtsbewegung  des Kopfes 305 werden die Ecken der Schlit  ten 337 und 338 an die Abstandsklappen 65  jeder     Stirnzarge    angelegt und drücken die  Abstandsklappen 65 in eine Stellung, in der  sie sieh mit Bezug auf die Stirnzargeninnen  teile 64 nach unten erstrecken.  



  Während dieses Biegens der Abstandsklap  pen 65 werden die Stirnzargenwandteile 64 in  einer Stellung auf den     @eitenzaraended;en-          wänden    mittels der     ans    diesen     Wänden    vor  stehenden Riegelklappen 66 festgehalten.

       An     diesem Zeitpunkt liegt der Kopf 305 so weit  innerhalb der Sehachtel, dass die Platten 314  und<B>315</B> in Berührung mit der     Innenkante     des zugehörenden     @tirnzar@eninnenwandteils     liegen und dass die Schlitten     237    und<B>338</B> sieb  an die     Bodenwand    der     Seliaehtel        anlesen.     Bei einer nach unten     erfol-enden    fortgesetz  ten     Bewegung    des Kopfes 305 werden die      Schlitten 337 und 338 aufwärts ihrer     Gleit-          konsolen    oder zur Tragplatte 322 geschoben.

    Gleichzeitig bewegen sich die Rollen oder     Nok-          ken    339 und 340 mit den Schlitten nach oben,  und zwar den Fingerstreifen oder Bauteilen  345 bis 348 gegenüber, so dass diese Bauteile  gregen den Widerstand ihrer Federn 352 und  353 um ihre Achsen 341 bis 344 nach aussen  schwingen. Die Bauteile 345 und 348 liegen  unterhalb der untern Kanten der Stirnzar  geninnenwandteile und legen sich infolge  ihrer Bogenform an die untern Kanten an,  so dass die Bauteile mit den Abstandsklappen  in Berührung treten, um diese Klappen wäh  rend der Einstellung der Stirnzargeninnen  wände in gefaltetem Zustand zu halten.  



  Wenn die Schlitten 337 und 338 die obere  Grenze ihrer Bewegung, wie sie durch die  Stift-Sehlitz-Verbindung 351 bestimmt wird,  erreicht haben, verschwingt bei der weiter  fortgesetzten Abwärtsbewegung des Kopfes  305, insbesondere der weiter fortgesetzten Ab  wärtsbewegung des Blockes 307, der Träger  309 über die Lenker 310 und 311 die Platten  314 und 315 auf ihren Wellen 316 und 317  nach aussen und drückt dadurch die Stirn  zargeninnenwandteile in ihre Verwendungs  stellung, die nahe und parallel zu den Aussen  wandteilen liegt.

   Diese Biegung der Innen  wandteile erfolgt um die Kerb- oder     Falt-          linien    60, wobei die Deekenwandteile in ihrer  Stellung von den Enden der Innenwandteile  gehalten werden, die an den     Seitenzargen-          deekenwandteilen.    und auch auf den Abstands  zungen 56 und 68 ruhen, die aus den Teilen  54 und 46 vorstellen.  



  An diesem Zeitpunkt ist die Faltung der  Stirnwände beendet, wobei die Verriegelungs  ansätze 66 der Innenwandteile in den Ver  riegelungsschlitzen 6 7 der Seitenwandteile lie  gen. Der Kopf 305 hat seine unterste Stellung  erreicht und will gerade in seine Ausgangs  stellung zurückkehren. An diesem Zeitpunkt  legt sieh auch der Saugnapf 354, der von  eirem Brüekenteil 355 zwischen den     Gleitkon-          solen    331 und 332 getragen wird, an den  Schachtelboden des jetzt völlig aufgerichteten  Schachtelzusehnittes an, so dass bei einem Zu-         rückziehen    des Kopfes 305 auch     die    fertig  gestellte und aufgerichtete Schachtel mitge  nommen wird.  



  Der Saugnapf 354, der ähnlich den bereits  beschriebenen Saugnäpfen ist, sitzt auf einem  biegsamen Träger 356, der sich an dem Ende  einer Rohrleitung 357 befindet, die an dem  obern Ende mit einem an die Ventilvorrich  tung 218 angeschlossenen Schlauch 358 in       Verbindung    steht.  



  Die     Ventilvorrichtung    218 hat einen Kol  benschieber 219     (Fig.        8)-.    Dieser liegt in der  Bohrung eines Ventilblockes 359 und hat zwei  im Durchmesser verkleinerte Abschnitte oder       Eindrehungen    360 und 361. Der Ventilkör  per 219 kann zwei Arbeitsstellungen einneh  men, in denen seine Eindrehung 360 eine Öff  nung 362 abwechselnd mit den Öffnungen  363 und 364 verbindet und in denen die Ein  drehung 361 abwechselnd die Öffnung 365  mit der Öffnung 364 und der Öffnung 366  verbindet.

   Die Öffnung 364 ist eine     Einlass-          öffnung,    die über eine Rohrleitung 367 mit  der Saugluftpumpe verbunden ist, während  die Öffnungen 363 und 366     Auslassöffnungen     sind, die über ein Schutzgehäuse mit der.  Aussenluft in Verbindung stehen. Die übrigen  Öffnungen 362 und 365 sind mit     biegsamen     Schläuchen mit dem Übertragungskopf bzw.  der     Schachtelformvorrichtung    verbunden.  Gleichzeitig ist die Öffnung 362 mit dem  Fertigstellungskopf     und    der Abgabeeinrich  tung verbunden.

   Mit der Öffnung 362 ist also  das andere Ende des Schlauches 217 verbun  den, und mit. der Öffnung 362 ist das zweite  Ende des biegsamen Schlauches 358 verbun  den, wenn nicht der Schlauch 358 unmittelbar  mit der Leitung 217 in Verbindung steht. Mit  der Öffnung 365 ist.     ferner    das zweite Ende  des     biegsamen    Schlauches 235 verbunden.  



  Der Ventilkörper 219 hat einen Ansatz  oder einen Ventilschaft 368, der auf seiner  gesamten Länge ein Gewinde trägt, das zur  Aufnahme von Anschlägen 369 und 370 dient,  die     vorzugsweise    die Form von     Muttern     haben, die auf den Gewindeschaft aufge  schraubt sind. Durch diese Anschläge 369 und  370 wird der Ventilschieber 219 in seine Ar-      beitsstellungen geschoben. Die Arbeitsstellun  gen desselben werden von einem federbeauf  schlagten Riegel 371 gesichert, der mit den in  dem Ventil 219 vorhandenen üblichen Sitzen  zusammenarbeitet. Die Verschiebung des  Schiebers 219 erfolgt durch einen Arm 372,  der an dem auf und ab beweglichen Rahmen  130 befestigt ist und von diesem Rahmen be  tätigt wird.  



  Wie bereits erwähnt, wird die Saugpumpe  mit dem Übertragungskopf dann verbunden,  wenn eine zusammengelegte Schachtel aufge  nommen werden soll, und wird von dem  Übertragungskopf abgeschaltet, wenn die zu  sammengelegte Schachtel auf den Tisch 232  aufgesetzt ist. Zu diesem Zweck ist der Ven  tilbetätigungsarm 372 auf dem Rahmen 130  befestigt, so dass das Ventil verschoben wird,  wenn sich der Rahmen seinen gegenüberlie  genden Grenzstellungen nähert, wobei die  Grenzstellungen sich an den Stellen befinden,  an denen eine zusammengelegte Schachtel von  dem Stapel aufgenommen wird und an denen  die zusammengelegte Schachtel auf den Tisch  der Aufrichtvorrichtung getragen wird. Es  kann jede beliebige Saugpumpe bei der Ma  schine verwendet werden.

   Die dargestellte  Saugpumpe ist eine im Handel übliche Saug  pumpe 373 (Fig. 1), an deren Auslass das  zweite Ende der Rohrleitung 367 angeschlos  sen ist. Die Saugpumpenwelle ist über die  übliche Kupplung 374 mit der Welle eines  Elektromotors 375 verbunden. Der Motor 375  und die Pumpe 373 werden von einer Lager  platte 376 getragen, die mittels der abwärts  gerichteten Konsolen 377 an der Gestellplatte  85 befestigt sind.    Von der Tragplatte 376 wird ein zweiter  Elektromotor 378 getragen, auf dessen Welle  eine Riemenscheibe 379 aufgekeilt ist, um die  der Riemen 147 zum Antrieb der Vorgelege  welle oder des     Gesehwindigkeitsweehselgetrie-          bes    145 läuft.

      Das Aufrichten eines     zusammengelegten     cehaehtelzuschnittes, wie er in den Fig.27,  28 und 29 dargestellt ist, ist zwar aus der  vorstehenden Beschreibung ohne weiteres ver-    ständlieh, jedoch soll das Verfahren kurz wie  folgt zusammengefast beschrieben werden.  



  Ein Stapel aus     zusammengelegten    Schach  telzuschnitten wird auf den Stapeltisch 87  aufgelegt und der Stapeltisch so hoch gestellt,  dass der oberste Zuschnitt den Bügel 156  ungefähr in die in den Fig.1 und 5 darge  stellte Stellung hebt, worauf die Motore 178  und 375 angelassen werden, um die Vorgelege  welle oder das Untersetzungsgetriebe 145 an  zutreiben und einen Saugzug innerhalb der  Pumpe 373 zu erzeugen. Durch das Arbeiten  der Vorgelegewelle 144 betätigt der Kreuz  kopf 131 über die biegsame Kette 121 die  Übertragungsvorrichtung 116, um ihren Auf  nahmekopf auf den obersten zusammengeleg  ten Schachtelzusehnitt des Stapels aufzulegen.

    Sobald der Aufnahmekopf richtig aufgesetzt  ist, verschiebt der     Ventilarmseliieber    372 den  Ventilschieber 219 in die Stellung, die ent  gegengesetzt zu der in den Zeichnungen dar  gestellten Stellung liegt., wodurch die Pumpe  373 über die Rohrleitung 367 mit der Rohr  leitung 217 verbunden wird, so dass der Auf  nahmekopf den obersten     zusammengelegten     Schachtelzuschnitt festhält.  



  Der Kreuzkopf 131 kehrt sofort den Um  kehrantrieb der     Übertragungsvorrichtung    116  um, so dass der Aufnahmekopf sich in eine  Stellung bewegt, die oberhalb oder über und  auf dem     Fornitiscli    232 liegt. An diesem Zeit  punkt befindet.

   sieh der     Kreuzkopf    131 an sei  ner     untern    Bewegungsgrenze, worauf der Ven  tilarm 372 den Ventilschieber<B>2</B>19 in die in       Fig.    8 dargestellte Stellung verschiebt, uni die  Pumpe von dem Übertragungskopf     abzuselial-          ten    und an die     Schachtelfoi@mvor        richtung    an  zulegen, so dass der zusammengelegte Schach  telzuschnitt an dem Tisch 332 festgehalten  wird.  



  An diesem Zeitpunkt wird der Kreuzkopf  240 gehoben, damit die Ständer     25l.    und 252  zusammen mit. der Antriebsscheibe 253 nach  oben steigen. Die Aufwärtsbewegung der     An-          triebssclleibe    253     versehwingt    über die Arme        73    und die     Verbindungslenker    272 die Vor  richtung 257 und 258 zum Aufrichten der  Seitenzargen aus ihren in vollen Linien in      Fig.l4 dargestellten Stellungen in ihre in  Fig. 14 in gestrichelten Linien dargestellte  Stellung;

   die gestrichelte Stellung ist. jedoch  nur für Vorrichtung 258 dargestellt An dem  bleichen     Zeitpunkt,    an dem die Seitenzargen  aufgerichtet werden, verschwingen die Flügel  266 und 267 der     Seitenzargenaufrichtvorrich-          tungen    die Einsehlagklappen des zusammen  gefalteten Sebaehtelzusehnittes, um diese Ein  sehlagklappen quer zum Schachtelboden zu  stellen.

     Nachdem die     Seitenwände    teilweise geho  ben worden sind, oder nachdem der Abstand  zwischen den Stossdämpfern 255 und den Len  kern 238 aufgenommen worden ist (Fig.l2),       betätigt    die Platte 253 über die     Stossdämpfer     255 ihre Lenker 238 oder betätigt die     Vor-          riehtungen    222 und 223 zum Aufrichten der  Stirnzargen. Dieses Aufrichten der Stirnzar  wird dadurch bewirkt, dass die Vorrich  tungen 222 und 223 ans ihren in Fig.12 dar  tungen 222 und 223 aus ihren in Fig. 12 dar  gestellten vollen Linien in die gestrichelte  Stellung gedreht werden, die jedoch nur für  die Vorrichtung 223 dargestellt ist.  



  Die Seitenzargenvorrichtungen arbeitet  zeitlich vor den Stirnzargenvorriehtungen, da  mit die Stellung der Einsehlagklappen an den  Enden der Seitenzargen einwärts und quer  zur Sehachtel feststeht, ehe das Arbeiten der  Stirnzargen erfolgt, so dass die Einsehlag  klappen innerhalb der Stirnzargeninnen- und  -aussenwände liegen. Der Hub der     Vorriehtun-          gen    257 und 258 zum Aufrichten der Seiten  zargen ist im wesentlichen gleich dem Hub       der        Vorrichtungen   <B>222</B> und 223 zum Aufrich  ten der Stirnzargen.

   Die Vorrichtungen zum  Aufrichten der Seitenzargen werden an einer  zu weiten Verschiebung von dem in Fig. 14  dargestellten Gestänge und der Segment  anordnung verhindert, so dass, wenn die Vor  richtungen 257 und 258 zum Aufrichten der  Seitenzargen ihre lotrechten Stellungen errei  chen, die weitere Bewegung unterbrochen und  ein Stillstand herbeigeführt wird, bis die Vor  richtungen zum Aufrichten der Stirnzargen  ihre Aufgaben beendet haben. Den Vorrich  tungen zum Aufrichten der Seitenzargen wird  eine übergrosse Verschiebung gegeben, damit    die Sicherheit besteht, dass sich die an den  Stirnzargeninnenwänden befindlichen Riegel  teile richtig in die in den Seitenzargeninnen  wänden befindlichen Riegelschlitzen einlegen.  



  Der Fertigfaltkopf bzw. die Abgabeein  richtung 278 wird in zeitlicher Abstimmung  mit dem Übertragungskopf sowie von der Blei  eben Vorrichtung     getrieben.    Sobald der Über  tragungskopf genügend weit von seiner Ab  gabestellung zurückgezogen worden ist, wird  der     Fertigfalt-    und Abgabekopf der Vorrich  tung 278 so eingeschwenkt, dass er in die teil  weise aufgerichtete Schachtel eintreten kann.

    Dieser Kopf 305 dreht mittels der     Gleitkon-          solen    337 und 338 die Abstandsklappen der       Sehaehtelstirnzargen    nach unten, wobei die       Bewegung    des Kopfes 305 so lange fortgesetzt  wird, bis die Schlitten 337     Lind    338 sich auf  den Schachtelboden. aufsetzen. An diesem Zeit  punkt liegen die Abstandsklappen in einem       einwärtsgerichteten    Winkel zu den     Stirnzar-          geninnenwandtellen.     



  Durch die weiter fortgesetzte Abwärts  bewegung des Kopfes 305 bewegen sich die  Schlitten 337 und 338 den     Gleitkonsolen    321  und 322 gegenüber nach oben, wodurch die  Finger 350 nach aussen oder gegen die Stirn  zargen schwingen und dadurch die Abstands  klappen in ihre unterhalb der Stirnzargen  innenwände liegenden Stellungen führen. So  bald die Schlitten 337 und 338 die von  der     Stift-Schlitz-Verbindung    351 bestimmte  Grenze ihrer Bewegung erreicht haben, bewegt  sich der gesamte Kopf gegen den nachgiebig  federnden Widerstand der Federn 325 und  326. Durch die Bewegung des Kopfes dem  Tragblock 307 gegenüber     verschwingen    die  Lenker 310 und 311 die nach aussen schwin  genden.

   Platten 314 und 315, die an diesem  Zeitpunkt in Flächenberührung mit den       Stirnzargeninnenwänden    liegen, um die Stirn  zargeninnenwände in ihre Verwendungsstel  lungen zu schieben oder zu drücken. Diese  Bewegung der Platten 314 und 315     wird     durch die Berührung der Büchsen 325 und  326 mit der Unterfläche des Blockes 307 be  grenzt.  



  An diesem Zeitpunkt nehmen alle Teile      der Vorrichtung zum Aufrichten des Schach  telzuschnittes ihre Endstellungen ein, und     der     Übertragungskopf 195 befindet sich wieder  über dem obersten zusammengefalteten Schach  telabschnitt des Stapels. Der Ventilschieber  219 wird wieder verschoben, um die Saug  pumpe von der     Aufrichtvorrichtung    abzu  schalten und eine Verbindung mit der Über  tragungsvorrichtung herzustellen und auch  eine Verbindung der Saugpumpe mit dem  Fertigfalt- und Abgabekopf 305 herzustel  len. Ein neuer zusammengelegter Schachtel  zuschnitt wird dadurch mit der Übertragungs  vorrichtung verbunden, während die fertige  Schachtel mit dem Saugnapf 354 des Abgabe  kopfes 305 in Verbindung gebracht wird.  



  Die fertige Schachtel wird nun aus der  Aufrichtvorriehtung herausbewegt, um von  der Maschine entweder in einen Behälter oder  auf ein Förderband aufgelegt zu werden.  Keine dieser Vorrichtungen ist jedoch in den  Zeichnungen dargestellt.  



  Der abgeänderte Fertigfalt- und Abgabe  kopf nach Fig. 23 bis 26 arbeitet in der glei  chen Weise wie der Kopf 305 und ist mit der  Welle 304 und ihrer schwingbaren Büchse  306 in der gleichen Weise verbunden. Dieser  abgeänderte Kopf 380 (Fig.23) ist an den  Trägerblock 307 mittels Zapfen 323 und 324  angeschlossen und enthält eine Antriebsscheibe  381, deren gegenüberliegende Enden als Ga  beln ausgebildet sind, die die sehwingbaren  Tragzungen 382 und 383 mittels der Zapfen  384 und 385 aufnehmen. An den untern En  den der Zungen 382 und 383 sind Platten 386  und 387 befestigt. In jede Zunge 382 und 383  ist oberhalb der Antriebsscheibe 381 eine An  schlagschraube 388 bzw. 389 eingeschraubt.  Ferner ist in jede Zunge unterhalb der An  triebsseheibe 381 eine zweite Anschlagschraube  390 und 391 eingeschraubt.

   Die Anschlag  schrauben der Zunge 382 können sich an einen  Pfosten 392 anlegen, der von der Scheibe 381  einwärts ihrer einen Seite getragen wird und  aus gegenüberliegenden Seiten der Scheibe  vorsteht, während die Anschlagschrauben der       Zunge    383 sich ebenfalls an einen Pfosten 393  anlegen können, der von der Scheibe 381 ein-    wärts ihres andern Endes getragen wird und  der aus gegenüberliegenden Seiten der Seheibe  vorsteht. Die Zungen und Platten werden in  ihren in Fig. 25 dargestellten Normalstellun  gen von Schraubenfedern 394 und 395 gehal  ten, die von den Anschlagschrauben 388 bzw.  389 in Stellung gehalten werden und auf die  sen Schrauben angeordnet sind.

   Die Feder 394  stützt sich mit ihren gegenüberliegenden En  den an die Zunge 382 und den Pfosten 392  und hält infolgedessen die Zunge in einer sol  chen Stellung, dass ihre Anschlagschraube 390  an dem Pfosten 392 anliegt. Die Feder 395  stützt sich mit ihren gegenüberliegenden En  den an die Zunge 383 und an den     Pfosten     393 und hält die Zunge 383 in der dargestell  ten Stellung, in der die Anschlagschraube  391 an den Pfosten 393 anliegt.  



  Von den untern Enden der Pfosten 392  und 393 wird ein Brückenstreifen 396 getra  gen. An dem untern Ende des Pfostens 392 ist  ferner der eine Arm oder das eine Blatt 397  einer Blattfeder 398 befestigt, deren zweiter  Arm 399 nach unten und nach innen gerichtet  ist, während der erste Arm 397 der Blattfeder  398 nach unten und nach aussen schräg ver  läuft. Die Federarme sind mittels eines Bo  gens 400 verbunden, der an der Platte 386  anliegt. An dem Pfosten 393 ist in ähnlicher  Weise ein Arm 401 einer zweiten Blattfeder  402 befestigt,     deren    zweiter Arm 403 nach       einten    und innen     geneigt    ist., während der  erste Arm nach unten und aussen schräg ver  läuft.

   Die Arme 401 und 403 sind durch einen  Bogen 404 verbunden, der     all    der Platte 387  anliegt.  



  Die Brücke 396 trägt einen Saugnapf 405  mittels eines     biegsamen    Trägers 406. Der  Saugnapf hat die gleiche Aufgabe wie der  Saugnapf 354 des Kopfes 305. Der     Saugriapr     405 ist     über    eine     rohrföi-inige        Büehse    407 mit.  der     biegsamen    Leitung oder dem     Schlaueli     358     verbunden,    der in dem     Vent.ilbloeh        3)9     in der gleichen Weise endet wie der Schlauch  358.  



  Der Kopf<B>380</B> arbeitet mittels der in ihren  in     Fig.25    dargestellten     Normalstellungen    be  findlichen Platten<B>386</B> und<B>387,</B> um die Stirn-      zargeninnenwände 78 nach unten zu legen, bis  die Aussenkanten der Endklappen 79 mit dem  Schaehtelboden in Berührung kommen. Die  Teile sind so angeordnet, dass die Platten 386  und 387 sieh etwa an den Faltlinien 76 zwi  schen den Stirnzargeninnenwänden und den  Endklappen 79 befinden, und dass der Innen  wandteil mit der Aussenkante der Endklappen  79 an dem Sehaehtelboden ungefähr an der  Zeit anliegt, an der die innern oder freien  Enden der Blattfederarme 399 und 402 den  Schachtelboden berühren.

   Durch die weiter  fortgesetzte Abwärtsbewegung des Kopfes 380  werden die Arme 399 und 402 nach oben ge  stossen, wodurch eine Verlängerung der Blatt  federn und eine     Auswärtsverschiebung    ihrer  Bogen 400 und 404 erfolgt, so dass sieh die  Platten 386 und 387 mit Bezug auf ihre     Dreh-          zapfen    384 und 385 ebenfalls nach aussen be  wegen. Diese Bewegung der Platten 386 und  387 erfolgt gegen den Widerstand der Federn  394 und 395,     wird    jedoch so lange fortgesetzt,  bis sieh die Anschlagschrauben 388 und 389  an die Pfosten 392 und 393 anlegen.  



  An diesem Zeitpunkt sind die Stirnwände  völlig aufgerichtet, und die Riegelklappen 81  der Stirnzargeninnenwände liegen innerhalb  der Ausschnitte, die an den untern Enden der  Seitenzargeninnenwände in den Seitenwänden  durch die winkligen Ausschnitte 73 belassen  sind.  



  Die Seitenwände des in den Fig.30, 31  und 32 dargestellten abgeänderten Kartons  werden in der gleichen Weise aufgestellt, wie  dies bei dem in den Fig. 21, 28 und 29 dar  gestellten Karton von der     Aufriehtvorrich-          tung    183 ausgeführt wird.  



  Es ist also eine Schaehtelaufriehtmaschine  geschaffen, die die eingangs erwähnten Ziele  völlig erreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Masehine zum Aufrichten von Schachtel zuschnitten, die mit einem an seinen Kanten die Seiten- und Stirnzargen gelenkig tragen den Schachtelboden versehen sind, gekenn zeichnet durch eine Vorrichtung, die einen Vorrat von zum Teil zusammengelegten Schachtelzuschnitten trägt, eine diese Zu schnitte aufrichtende Vorrichtung, der ein zu sammengelegter Schachtelzuschnitt von einem Vorrat zugeführt wird und die eine Vorrich tung hat, die den Zuschnitt festhält und die Schachtelseiten- und -stirnzargen senkrecht zum Schachtelboden stellt, eine Vorrich tung, die einen zusammengelegten Schachtel zuschnitt von dem Vorrat auf die Aufricht- vorrichtung trägt, und eine Abgabevorrich tung,
    die die aufgerichtete Schachtel aus der Schachtelaufrichtvorrichtung herausbefördert. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch eine Antriebsvorrichtung (293 bis 296), die bewirkt, dass die Übertragungs vorrichtung (116) und die Abgabevorrichtung (278) zeitlich abgestimmt betätigt werden, so dass ein aufgerichteter Schachtelzuschnitt aus der Aufrichtvorrichtung (183) herausgenom men wird, ehe ein zusammengelegter Schach telzuschnitt auf diese Vorrichtung übertragen wird. 2.
    Maschine nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Aufrichtvor- richtung (l83), die Übertragungsvorrichtung (116) und die Abgabevorrichtung (278) je eine kraftbetätigte Einrichtung enthält, die den zusammengelegten Schachtelzuschnitt und den aufgerichteten Schachtelzuschnitt wäh rend des Arbeitens festhält, und dass eine Vor richtung vorgesehen ist., die nacheinander die Krafteinrichtung der L?bertragungsv orrich- tung (116) und der Abgabevorrichtung (278) und der Aufrichtvorriehtung (183) ausschal tet,
    so dass der zusammengelegte Zuschnitt zu der Aufrichtvorrichtung (I83) und der auf gerichtete Zuschnitt zu der Abgabevorrich tung (278) freigegeben wird. 3. Maschine nach Unteranspinich 2, da durch gekennzeichnet, dass die einen Vorrat an zusammengelegten Schachtelzuschnitten tragende Vorrichtung (87 bis 93) und die Aufrichtvorrichtung (183) von einem Gestell (85, 86) getragen werden, dass die Aufricht- vorrichtung (183) einen Tisch (232) enthält, der den Schachtelboden (35) des zusammen- gelegten Zuschnittes aufnimmt, dass die Über tragungsvorrichtung (1l6)
    zwischen dem Vor rat an zusammengelegten Sehachtelzusebnit- ten und der Aufrichtvorriehtung (183) von dem Gestell (85, 86) getragen wird und eine Platte (200) enthält, die mit dem. zusammen gelegten Schachtelboden (35) in Berührung kommt, und dass die Abgabevorrichtung (278) seitlich neben der Sehachtelaufrichtvorrieh- tung (183) von dem Gestell (85, 86) getragen wird. 4. Maschine nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch einen Saugnapf (233).
    der dem Tisch (232) der Aufriehtvorrichtung zugeordnet ist; durch einen Saugnapf (2l0, 211), der der Platte (200) der Übertragungs vorrichtung zugeordnet ist, und durch einen Saugnapf (354), der der Abgabevorrichtung (278) zugeordnet ist, wobei mittels je eines dieser Saugnäpfe (233, 210, 211, 354) der zusammengelegte Zuschnitt mit der Übertra gungsvorrichtung (116), ferner der zusam mengelegte Schachtelzuschnitt mit dem Tisch (232) der Aufrichtvorrichtung und ferner den aufgerichteten Zuschnitt mit der Abgabevor- richteng verbunden wird. 5.
    Maschine nach Unteranspruch 4, ge kennzeichnet durch eine für die Saugnäpfe (233, 210, 211, 354) bestimmte Druckquelle, die die Saugnäpfe nur während der Übertra gung, der Abgabe und des Aufrichtens des Zuschnittes in den Arbeitsgang einschaltet. 6. Maschine nach Unteranspruch 5, für Zuschnitte, bei denen die Stirnwände Innen wandteile und Aussenwandteile enthalten und bei denen die Seitenwände an ihren Enden Einschlagklappen aufweisen, die von den Stirnzargeninnen- und -aussenwänden einge schlossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Tisch (232) eine Vorrichtung trägt, die den Schachtelboden unter Kraftaufwen dung hält, dass an gegenüberliegenden Seiten des Tisches (232) schwingbare Platten (264) drehbar gelagert sind, die die zusammengeleg ten Seitenzargen (40) heben und die Ein schlagklappen (52, 53) in Querrichtung zum Schachtelboden (35)
    stellen, dass in der Nähe der übrigen Seiten des Tisches (232) zusätz- liche schwingbare Platten (230) vorgesehen sind, die die Stirnzargenaussenwände (62) heben und die Stirnzargeninenwände (64) in einem Winkel zum Aussenwandteil (62) stellen, und dass eine kraftbetätigte Vorrich tung vorgesehen ist, die die Platten (230) antreibt. 7. Maschine nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeiehnet, dass die die Platten antreibende kraftbetätigte Vorrichtung eine Vorrichtung enthält, durch die die für die Seitenzargen bestimmten, drehbar gelagerten Platten (264) vor den für die Stirnzargen bestimmten, drehbar gelagerten Platten (230) arbeiten, damit die Einsehlagklappen (52, 53l des zusammengelegten Zuschnittes vor dem Anheben der Stirnzargenaussenwände (62) ein gestellt werden können. B.
    Maschine nach Unteranspruch 7, ge kennzeichnet durch eine Vorrichtung, die die Stirnzargeninnenwände (64) nach einwärts faltet, so dass sie parallel zu den Stirnzargen aussenwänden (62) liegen. 9. Masebine nach Unteranspruch 8, ge kennzeichnet durch einen Kopf (305), der in den Zuschnitt während des Anhebens der Seiten- und Stirnzargen (40, 4l) eintritt, und durch schwingbare Platten (314, 31a), die von dem Kopf (305) getragen werden, uni die Stirnyargeiiiiinenwände (64) gegen die Stirn- zargenaussenwäide (62) zu bewegen. 10. Sehachtel naeh Unteranspruch 9, ge kennzeichnet durch eine denn Kopf (305) zu geordnete Vorrichtung (354), die den auf gerichteten Zuschnitt nach dem Aufriehten erfasst und ihn von dem Tisch (232) abhebt. 11.
    Maschine nach Unteraisprueh 10, für Sehaehtelzusehnitte mit Deckenwandteilen, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragtisch (232) eine Fläche aufweist, die ungefähr gleieli der Fläche des zusammengefalteten Schachtelbodens (35) ist und der diesen Sehaehtelboden aufnimmt, dass die an gegen überliegenden Kanten. des Tisches (35) sielt befindlichen schwingbaren Platten (264), die sieh an die Seitenzargenaussenwände (45) an legen, an den Enden Flügel (266, 267) haben,
    die die Einsehlagklappen (52, 53) erfassen und die Einschlagklappen senkrecht zu den Platten (264) und den Seitenzargen (40) stellen. 12. Maschine nach Unteranspruch 11, ge kennzeichnet durch einen Kreuzkopf (240), durch eine Antriebsscheibe (253), durch eine Vorrichtung (251, 252), die den Kreuzkopf (240) und die Antriebsscheibe (253) verbin det, und durch ein zwischen der Antriebs scheibe (253) und den schwingbaren Platten (264) befindliches Gestänge (268-g73). 13.
    Maschine nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die schwingbaren Platten (230) an den übrigen Kanten des zum Erfassen und Heben der Stirnzargenaussen wände (62) bestimmten Tisches (232) Zungen (231) haben, die sich an die Stirnzargen- imnenwände (64) anlegen, um diese Innen wände in einem Winkel zu den Stirnzargen aussenwänden (62) zu stellen, und dass eine senkrecht auf und ab verschiebbare Vorrich tung vorgesehen ist, die die den Seitenzargen und den Stirnzargen zugehörenden schwing baren Platten (264, 230) betätigt. 14.
    Maschine nach Unteranspruch 13, ge kennzeichnet durch eine in dieser Antriebs vorrichtung befindliche Vorrichtung (254, 255), die eine Totgangsbewegung zwischen der Antriebsscheibe (253) und den die Stirnzar gen verschwingenden Platten (230) hat, so dass die die Seitenzargen verschwingenden Platten (264) vor der Betätigung der Stirn zargenplatten (230) betätigt werden. 15. Maschine nach Unteranspruch 14, ge kennzeichnet durch eine von der Bewegung des Kopfes (305) betätigbare Vorrichtung (30S) bis 313), die die Platten (314, 315) aus schwingt und die Stirnzargeninnenwände (64) parallel zu den Stirnzargenaussenwänden (62) stellt. 16.
    Maschine nach Unteranspruch 15, für Schachtelzuschnitte mit einer Abstandsklappe an dem Ende der Innenwand, dadurch ge kennzeichnet, dass die kraftbetätigte Vorrich tung die Platten (264, 230) verschwingt, um die Seitenzargen (40) und die Stirnzargen innenwände (41) senkrecht zum Schaehtel- boden (35) zu stellen und ferner die Stirn- zargendeckenwände (63), die Stirnzargen innenwände (64) und die auf den Seitenwän den befindlichen Stirnzargenabstandsklappen (65) parallel mit dem Schachtelboden (35) zu stellen, und dass Vorrichtungen vorgesehen sind, die nacheinander die Stirnzargen abstandsklappen (65) senkrecht zu den Stirn zargeninnenwänden (64) und die Stirnzargen innenwände (64) senkrecht zu den Stirnzar gendeckenwänden (63) und die Stirnzargen innenwände (64)
    parallel mit den Stirnzar genaussenwänden (62) und die Abstandsklap pen (65) zwischen die Stirnzargeninnen- und -aussenwände (64, 62) stellen. 17. Maschine nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass der Kopf (305) einen Schlitten (337) und eine federnde Ein richtung (329, 330) enthält, die den Schlitten (337) in Berührung mit den Stirnzargen abstandsplatten den Stirnzargeninnenwänden (64) gegenüber hält, wobei die schwingbaren Platten (37.4, 315) betätigt werden, nachdem der Schlitten (337) die Abstandsklappen (65), die sich an die Stirnzargeninnenwände (64) anlegen, so eingestellt hat, dass sie parallel mit ihren Stirnzargenaussenwänden (62) lie gen. 18.
    Maschine nach Unteranspruch 17, ge kennzeichnet durch eine Vorrichtung (339, 340), die von dem Schlitten (337) betätigt wird, um die Abstandsklappen (65) in Stel lungen zu halten, die senkrecht zu ihren Innenwandteilen (64) liegen, und zwar wäh rend der Einstellung der Innenwandteile (64). 19.
    Maschine nach Unteranspruch 18, für Schachtelzuschnitte, die eine Endklappe oder Deckklappe am Ende der Innenwand haben, dadurch gekennzeichnet, dass die kraftbetä tigte Vorrichtung diese Platten (230, 264) verschwingt, um die Seitenzargen (70, 71) und Stirnzargenaussenwände (77) senkrecht. zu dem Schachtelboden (35) zu stellen und die Stirnzargeninnenwände (78) und die Stirn- zargenendklappen (79) an den Seitenwänden (70, 71) mit dem Schachtelboden (35) par allel zu stellen, wobei folgende Teile vorgese lien sind: ein Kopf (305); eine von dem Kopf (305) auf Abstand stehende Platte (314, 315);
    eine auf der Platte (305) schwingbare Vorrichtung, und zwar eine für jede Stirn zargeninnenwand (78), die ihre Stirnzargen innenwand (78) vor ihrer Endklappe (79) berührt, um die Innenwand (78) in den Zu schnitt hineinzudrücken und die Endklappe (79) unter einem Winkel zu ihrem Innen wandteil aufzustellen, und eine federnde Ein richtung (329, 330), die die letztgenannte Vorrichtung betätigt, um die Stirnzargen innenwände (78) parallel zu den Aussenwän den (77) zu stellen und ferner die End- oder Deckklappen (79) an den Schachtelboden (35) anzulegen. 20.
    Maschine nach Unteranspruch 19, da durch gekennzeichnet, dass der Kopf (305) eine von dem Kopf auf Abstand stehende Konsole (33l, 332) enthält, ferner eine von jedem Ende der Konsole (331, 332) schwing bar getragene Platte (337, 338) aufweist, die sich an eine Stirnzargeninnenwand (78) vor ihrer Endklappe (79) anlegt, um den Innen wandteil (78) in die Schachtel zu drücken lind die Endklappen (79) unter einem Win- kel zu ihren Stirnzargeninnenwänden (78) zu stellen, wobei die Konsolplatten (337, 338) in eine Stellung schwingbar sind, in der sie die Stirnzargeninnenwandteile (78) mittels der federnden Vorriehtungen (329, 330) er fassen, und ferner eine zusätzliche federnde Vorrichtung (352, 353) vorhanden ist, die die Konsolplatten (337, 338)
    gegen den Wider stand der ersten federnden Vorrichtung (329, 330) versclhwingt und die Stirnzargeninnen wandteile (78) parallel zu den Aussenwand teilen (77) stellt und die Endklappen (79) an die Bodenfläehe (35) anlegt. 21. Masehine naeh Unteransprueh 20, Ge kennzeichnet dureh eine Vorrichtung (309), die den Kopf (305) zum Tragtiseh (232) und vom Tragtiseh weg bewegt, und durch eine Vorrichtung (354), die den Sehaclhtelzusehnitt mit dem Kopf (305) abnehrnbar verbindet, so dass sieh die Seliaelitel mit dem Kopf von dem Tragtiseh (232) weg bewegt, naehdem die Stirnzargeninnenwände (78)
    in ihre end- . gültige Stellung übergeführt worden sind.
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