CH326331A - Schaltscheibe mit Schaltstiften für Schaltuhren - Google Patents

Schaltscheibe mit Schaltstiften für Schaltuhren

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CH326331A
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CH
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Inventor
Josef Simonsson Fritz
Eugen Nystrom Curry Oscar
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Philips Nv
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/02Constructional details
    • G04C23/08Programming means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description


  <B>Schaltscheibe mit Schaltstiften für Schaltuhren</B>    Die Erfindung bezieht. sich auf eine Schalt  scheibe mit. Schaltstiften für     Schaltuhren,     d.     h.    für Uhren, die mit.     Vorrichtungen    zur       Betätigung    elektrischer Kontakte oder     anderer     Steuerorgane an     gewilaschten    Zeitpunkten       versehen    sind.  



  Bei solchen     Seha.ltuhren    ist es üblich, eine  mit. dem     CThrwerk    drehbare Scheibe zu ver  wenden, die mit     Löchern    zur Aufnahme von       Gewindesehaltstiften    an     mindestens    einem  konzentrisch zum Drehpunkt der Scheibe lie  genden Kreise     versehen        isst,    so dass die Schalt  stifte in gewünschten Zeitpunkten ein Schalt  organ, z. B. einen elektrischen Kontakt., beein  flussen.  



  Bei der Schaltscheibe nach der     Erfindung     werden ebenfalls in Löcher eingeführte Stifte  zum Zusammenarbeiten mit.     Steuerorganen     verwendet. Die     Anordnung    kann jedoch der  art getroffen werden, dass die     Einstellung    der  Schaltuhr durch das Einführen der Schalt  stifte vereinfacht     und    beschleunigt wird.

   Au  sserdem kann der     beanspruchte    Raum für die  Schaltstifte kleiner als der bei     Verwendung     von Gewindestiften gehalten werden, wodurch       frei    gleichem Durchmesser der vom Uhrwerk  betätigten     Seha.ltseheibe    der Abstand zwischen  möglichen Schaltpunkten wesentlich kleiner       genraeht    werden kann, und dadurch auch  die Intervalle zwischen den Schaltstellungen  entsprechend kleiner gewählt werden können.

      Die     Schaltscheibe    für Schaltuhren, gemäss  der Erfindung, welche am Umfang minde  stens     eines    zur Drehachse der Scheibe kon  zentrischen Kreises mit     Zeitpunkten        entspre-          ehenden    Löchern versehen     ist,    in welche       Schaltstifte        wahlweise    eingeführt werden kön  nen, die in entsprechenden Zeitpunkten mit  den Steuerorganen     zusammenwirken,    ist da  durch gekennzeichnet.,     dass    sie     aus        mindestens     zwei Schichten     besteht,

      von denen     wenigstens     eine aus     einem    nicht nachgiebigen Material  hergestellt sowie mit in genannter     Weise        vor-          P        (Y          sehenen    Löcher     versehen    ist,     während    eine  zweite Schicht, die an der erstgenannten     be-          feGtigt.    ist, aus einem derartigen nachgiebigen  Material besteht,     da.ss    ein durch ein Loch in  der aus nicht     nachgiebigem    Material bestehen  den Schicht.

       eingeführter        Schaltstift    leicht  durch diese eingeführt werden kann, wobei  er durch die Reibung zwischen dem Stift  und der zweiten Schicht in seiner Lagegehal  ten wird.   Bei einer Ausbildung mit einer einzigen,  mit,     Löchern    versehenen Schicht aus nicht  nachgiebigem Material, soll diese Schicht eine  solche Dicke haben, dass die     erforderliche     Steuerung     seitwärts    so     ermöglicht    ist, dass die  Stifte,     ohne    zur Seite gedrückt zu werden,  ihre Schaltfunktion zu erfüllen vermögen.  



  Bei einer zweckmässigen     Ausbildung    be  steht die Schaltscheibe aus zwei     aus    nicht           naehgiebigeni        12aterial    bestehenden     Platten,     die miteinander     fest    verbunden und mit die  beiden Platten durchsetzenden Löchern ver  sehen sind, zwischen denen die genannte  zweite Schicht.     aus    nicht.     nachgiebigem        :lfate=          rial        angeordnet    ist.  



  Die aus nicht-     nachgiebigem    Material aus  geführte Scheibe bzw. Scheiben bestehen       zweckmässig    aus     -LNTeta.l.lblech    oder einem ver  hältnismässig harten Kunststoff, beispielsweise       härtbarem    Kunststoff, während die aus nach  giebigem Material hergestellte Scheibe zweck  mässig aus einem faserigen Material, z. B. Filz,  oder einem homogenen weichen Material, wie  z. B.

   Gummi, oder einem andern     weichen    ela  stischen     Kunststoff        ausgeführt        ist,    der auch  bei wiederholtem Einführen     eines    Schaltstiftes       denselben    durch Reibung festzuhalten vermag.  



  Die Schaltstifte können     zweckmässig    als       :spitze    Nadeln mit einem geeigneten Griff aus  gebildet sein. Bei der     Zusammenwirkung    mit  einem Schalter als von der     Schaltuhr    betätig  tes Steuerorgan, können     -diese    Nadeln sehr  dünn sein, zum     Beispiel    etwa von 0,6 bis  0,8 min, Lind, zweckmässig aus Stahl bestehen,

         wodurch    der für die Löcher in der Schalt  scheibe erforderliche Raum die     Möglichkeit     zu einem sehr günstigen Verhältnis zwischen  dem     Halbmesser    der Scheibe und dem Ab  stand     zwischen    den Löchern in Umfangsrich  tung bietet., welches für ein     gewisses,        ge-          wünschtes,        kleinstes    Schaltintervall erforder  lich     ist.     



  Zwei     Ausführungsbeispiele    der     Scha-lt-          seheibe    für Schaltuhren, mit zugehörigen Stif  ten, nach der Erfindung sind in der beilie  genden Zeichnung     dargestellt.     



  Die     Fig.1    und 2 zeigen je eines dieser  Ausführungsbeispiele, während       Fig.    3     schematisch    die Scheibe     nach        Fig.    2,  wie sie mit einem     Uhrwerk    und einem Steuer  organ,     beispielsweise    einem     Schalter,        misam-          menarbeitet,    zeigt.  



  In     Fig.    1 ist 1 eine     verhältnismässig    dicke       kreisförmige    Scheibe aus nicht. nachgiebigem  Material,     beispielsweise    Metall oder     hartem          Kunststoff,    die mit.

   Löchern 3     versehen    ist,    die am Umfang zweier     Kreise    vorgesehen sind  und durch die Scheibe     zweckmässig    parallel  zur     Drehachse    2 der Scheibe verlaufen, und  die einen gegenseitigen     Abstand    in der     Um-          fan;srichtung    haben, der einem     kleinsten    ge  wünschten     Intervall        zwischen    möglichen  Schaltzeitpunkten entspricht.. Bei der in der  Figur gewählten Zeitskala, bei der eine Um  drehung der Scheibe 24 Stunden entspricht,  entspricht der Abstand     zwischen    den Löchern  1.5 Minuten.

   Der     Durchmesser    der     Löcher    in  der Scheibe und der     Durchmesser    der mit  einem Griff 4     versebenen    Stifte 5     sind    ein  ander derart angepasst., dass die Stifte leicht  in die Löcher     eingeführt    werden können,  jedoch so     gnt    an die Wände der Löcher an  schliessen,     da.ss    die Stifte infolge der Dicke  der Scheibe nicht nennenswert     beiseite    ge  drängt werden, wenn sie mit dem zu     betäti-          genden    Steuerorgan in Eingriff kommen.

   An  der Seite der Platte 1 ist eine Scheibe 6       aus    nachgiebigem     Material    angeordnet und       vorzugsweise    an der Scheibe 1 festgeklebt.  Diese Platte 6 besteht, z. B. aus Gummi.  



       Fig.2    zeigt, eine besonders zweckmässige  Form, bei der die     gesamte    Dicke der Schalt  scheibe nicht dicker     zri    sein braucht als die  harte Platte nach     Fig.l,    um das gleiche Re  sultat bei denselben     Abmessungen    der Löcher  und Stifte zu erzielen. Bei dieser Schaltscheibe  sind zwei verhältnismässig     dünne    Platten 1.1.

    und 12 aus     hartem    Material,     vorzugsweihe    Me  tall, vorhanden, die an entsprechenden Stel  len mit Löchern 3     versehen    sind, so dass ein  Stift.     durch    die beiden Platten geführt wer  den     kann.        Zwischen    diesen beiden Scheiben 11  und 12     ist    eine Scheibe 13     aus    nachgiebigem,  d. h. für die Stifte     durchlässigem        yfaterial     angeordnet.

   Diese Platte kann an einer oder  an den beiden Scheiben 11 und 12     festgeklebt     sein oder lediglich     zwischen    diesen Platten       festgehalten    werden. Die Anordnung nach       Fig.    2 hat gegenüber der     Anordnung    nach       Fig.1.    den weiteren Vorteil,     da.ss    die nach  giebige Platte 13, wenn sie aus Filz oder  einem andern faserigen Material     besteht,    zwi  schen den Scheiben 11 und 12 aus hartem  Material     vollständig    geschützt ist.

        Die dargestellten Schaltscheiben sind in  der Mitte mit einem Loch zum     Aufsetzen    der  Scheibe auf die     Achse    7 des Uhrwerkes und  mit. Löchern für     Befestigiingsschrauben    8 ver  sehen; die Scheibe nach     Fig.    2 ist. mit einer  zentralen Scheibe 9 zwischen den Platten 11  und 12, in einer Dicke entsprechend der nach  giebigen Platte 13, versehen. Die Teile der       Sehaltseheibe        werden        durch    Nieten 10 zusam  mengehalten.  



       Fig.    3 zeigt. eine     Scha-ltseheibe    nach     Fig.    2,  mit. einem nur schematisch     angedeuteten    Uhr  werk 14 zusammengebaut.. Die     Stifte    5 wirken  mit einem ebenfalls nur schematisch ange  deuteten Stromschalter 15     zusammen,    der mit  Kontaktarmen 16 und 17     versehen    ist. Der  eine Arm wirkt. mit. einem Stift. in der einen  Lochreihe und der andere mit einem Stift in  der zweiten Lochreihe zum Schliessen des       Schalters        zusammen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltscheibe mit Schaltstiften für Schalt uhren, welche am Umfang mindestens eines zur Drehachse ,der Scheibe kon.zent.rischen Kreises mit Zeitpunkten entsprechenden Lö chern versehen ist, in welche Schaltstifte wahl weise eingeführt, werden.
    können, die in ent sprechenden Zeitpunkten mit Steuerorganen zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet., dass die Seheibe aus mindestens zwei Schich ten besteht., von denen wenigstens eine aus nicht nachgiebigem Material hergestellt und mit in genannter Weise angeordneten Löchern versehen ist, während eine an der erstgenann- ten befestigte zweite Schicht aus einem derart nachgiebigen Material besteht,
    dass ein durch ein Loch in der aus nicht nachgiebigem Mate rial bestehenden Schicht eingeführter Schalt stift leicht durch diese eingeführt werden kann, wobei er durch die Reibung zwischen dem Stift und; dem Material der zweiten Schicht in seiner Lage gehalten. wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Seha.ltscheibe mit Schaltstiften nach Pa- tentanspruch, :dadurch gekennzeichnet, dass sie mit zwei aus nicht nachgiebigem Material bestehenden Scheiben versehen ist, die mitein ander fest verbunden und mit durch die bei den Scheiben gehenden Löchern versehen sind, wobei zwischen diesen Scheiben die genannte aus nachgiebigem Material bestehende Schicht angeordnet ist. 2. Sehaltseheibe mit.
    Schaltstiften nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte zweite Schicht. aus einem fase rigen Material besteht. . 3. Schaltscheibe mit, Schaltstiften nach Un- t.eraiisprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte zweite Schicht aus einem fase rigen Material besteht. 4.
    Schaltscheibe mit Schaltstiften nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte zweite Schicht aus einem homo genen gummielastischen Material besteht. 5. Schaltscheibe mit Schaltstiften nach Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte zweite Schicht aus einem homo genen, gummielastischen Material besteht..
CH326331D 1953-07-13 1954-07-13 Schaltscheibe mit Schaltstiften für Schaltuhren CH326331A (de)

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