CH324447A - Verfahren und Vorrichtung zum Aufrollen von Papierbändern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Aufrollen von Papierbändern

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CH324447A
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CH
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roll
tape
paper tape
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adhesive
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Inventor
Ernest Pettitt Leslie
Raynham Peasy Philip
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Cav Ltd
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Adhesive Tapes (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum Aufrollen von Papierbändern    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren sowie eine Vorrichtung  zum Aufrollen von Papierbändern für die  Herstellung von Filtern.  



  Bei der Herstellung einer Art von aus  Papierbändern hergestellten     Filtern,    wobei  zwei Bänder längs entgegengesetzten Rän  dern durch einen Klebstoff miteinander ver  bunden und spiralförmig aufgerollt werden,       m.uss    auf der einen Seite eines Bandes dicht  entlang dem einen Bandrand eine schmale  Schicht Klebstoff aufgetragen werden, und  eine gleiche     Klebstoffschieht    muss ferner auf  der     entgegengesetzten,    Seite     desselben    Bandes  dicht entlang dem entgegengesetzten Bandrand  angebracht werden.

   Nachdem Auftragen des  Klebstoffes muss man letzteren halbwegs ein  trocknen lassen, bevor man den geleimten  Streifen mit einem zweiten Streifen vereinigt  und die beiden Bänder zusammen zum ge  wünschten spiralförmigen Filter aufrollt.  



  Das Eintrocknen des Klebstoffes verläuft  langsam und kann drei bis     vier    Stunden  dauern. Infolge dieses Umstandes ist es  schwierig, die     anschliessende    Herstellung der  Filter in einem rationellen Arbeitstempo  durchzuführen. Das Ziel der vorliegenden Er  findung besteht. nun darin, diesem Übelstand  durch eine zweckmässig gestaltete Arbeits  methode abzuhelfen.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung    besteht darin, dass die Länge des Bandes,  auf den der Klebstoff aufgetragen wird, er  heblich grösser ist als die Länge, welche für  die Herstellung eines einzigen     fertigen    Fil  ters erforderlich ist. Diese Länge wird derart  bemessen,     @dass    die für die Herstellung einer  gegebenen Anzahl von     Filtern    aus diesem  Band     benötigte    Zeit ungefähr gleich lang ist  wie die halbe     Trocknungszeit    des     Klebstoffes.          Ferner    wird nach dem Auftragen des Kleb  stoffes auf das Band letzteres so rasch auf  eine Rolle aufgewickelt,

       d'ass    dieser Vorgang  annähernd die halbe     Trocknungszeit    des Kleb  stoffes beansprucht; anschliessend     wird:    das  Band mit der gleichen Geschwindigkeit auf  eine     zweite    Rolle. umgespult, worauf das Band  von der zweiten Rolle in die filtererzeugende  Maschine     gelangt.     



  In der beiliegenden Zeichnung ist eine  Ausführungsform der Vorrichtung zur Durch  führung des     erfindungsgemässen    Verfahrens  dargestellt.  



  Die     Fig.1,    '2 und 3 zeigen     in    schematischer  Weise     drei    aufeinanderfolgende (Schritte beim  Aufrollen des     Papierbandes.     



       Fig.4    zeigt einen Teil des zusammen mit  einem Zwischenband aufgewickelten Papier  bandes im Querschnitt.  



  Die     Fig.    ö     und        ü    zeigen eine Maschine  zur     Durchführung    des in den     Fig.l    bis 3       veranschaulichten    Vorganges mit,     gleichzeitig         zwei Papierbändern in Vorderansicht bzw.  im Grundriss.  



  Das in den     Fig.1    bis 4 erläuterte erfin  dungsgemässe Verfahren wickelt sich wie  folgt ab:  Ein langes Band     a.,    das von einer Stapel  rolle b abgezogen wird, passiert zuerst. eine       geeignete        Vorriehtung    c, cl, welche auf bei  den Seiten des Bandes an den genannten  Stellen eine schmale Schicht Klebstoff      < i',          (Fig.    4) aufträgt.

   Nach dem.     Durchlaufen     dieser     Vorrichtung    wird das Band um eine       Führiuigsrolle    e (oder     aueh,    wie in     Fig.5     gezeigt, eine     Mehrzahl    von Führungsrollen)  herumgeführt, und gelangt weiter zu einer  Rolle g auf einer Welle f, die sich mit. all  mählich     langsamer    werdender Schnelligkeit  dreht, so dass die Geschwindigkeit des längs  laufenden Bandes stets     konstant    bleibt.

   Die  Länge des Bandes a. und die     Gesehwindig-          keit,    mit welcher das Band -der Rolle g zu  geführt wird, werden derart gewählt, dass  die für diesen Vorgang benötigte Zeit un  gefähr gleich lang ist. wie die halbe     Troek-          nungszeit    des Klebstoffes.

   Diese Zeit. beträgt  beispielsweise eineinhalb     ,Stunden.    Um das ge  genseitige Verkleben der     Windungen    des  Bandes zu verhüten, wird der Rolle     g    gleich  zeitig ein biegsames Zwischenband h aus  Gummi oder ähnlichem Material von einer auf  der Welle j frei gelagerten Rolle i zugeführt;  das Band lt hat dabei die Aufgabe, die Win  dungen des Papierbandes voneinander ge  trennt zu halten, wie dies in     Fig.    4     gezeigt     ist.

   Nachdem     derart    die Rolle g     entstanden     ist, wie dies in     Fig.l    gezeigt wird, werden  die freien Enden des Papierbandes     a    und  des Zwischenbandes<I>h</I> an einer Rolle<I>k</I> auf  der Welle j befestigt und die Bänder so  dann umgespult, wie in     Fig.    2 dargestellt ist.  Dieser Vorgang benötigt eine gleich lange  Zeit wie das erste     Aufrollen.    Bei dem in       Fig.2        erläuterten    Vorgang dreht sieh die  Welle mit. allmählich langsamer werdender  Geschwindigkeit, und die Rolle g ist. auf der  Welle f frei drehbar.  



  Der Klebstoff auf der umgespulten Rolle k  <B>01</B>     mäss    der     Fig.    3 ist. nunmehr genügend ein-         getrocknet,    so dass das Papierband     a    von  der Rolle     k    in die filtererzeugende     -Maschine     gelangen kann, in welcher nacheinander aus       Stüeken    des Bandes die gewünschten Filter  entstehen.

       Während        dass    Band     a.    von der  Rolle k (welche bei diesem     Schritt    auf der  Welle j frei drehbar ist) zur letztgenannten  Maschine gelangt, wird das Zwischenband     iz.     aus Gummi oder ähnlichem Material zwecks  erneuter Verwendung beim ersten Schritt  der     Aufrollung    des nächsten Papierbandes zu  rückgeführt, wie dies in     Fig.3    gezeigt ist.  



  Um das Einführen der aufeinanderfolgen  den Bänder     a,    in die filtererzeugende     -Ia-          sehine    ohne Zeitverluste zu gestalten,     wurde     die Vorrichtung für die Durchführung der  oben geschilderten Vorgänge in doppelter Aus  führung vorgesehen; der Betrieb der beiden  Einheiten ist, dabei derart. abgestimmt., dass  nach     beendigtem    Abziehen des Bandes     a    von  der Rolle k von der ersten Einheit, die ent  sprechende Rolle     k    von der zweiten Einheit  bereit ist, in die filtererzeugende Maschine  zu gelangen.  



  Eine für das Aufrollen von zwei Papier  bändern in der im vorangegangenen Ab  schnitt beschriebenen Weise geeignete     lIa-          schine    ist, in den     Fig.5    und 6 dargestellt.  In einem Gestell     m    sind zwei Wellen<I>f, :

  I</I>       belagert,    welche über     Reduktionsgetriebe    mit  tels elektrischer Motoren     iz,    o angetrieben  werden.     Zwecks    Regulierung der Laufge  schwindigkeit     der    Motoren ist eine Vorrich  tung vorgesehen,     derart,    dass trotz wachsen  dem Durchmesser der Rollen die Geschwindig  keit der längslaufenden Papierbänder kon  stant gehalten werden kann. Jede Welle ist  zum 'Tragen von je zwei Rollen eingerichtet,  wobei jede Welle Mittel aufweist, damit je  eine der beiden Rollen mit. der Welle gekup  pelt werden kann, wobei die andere Rolle  frei drehbar ist.  



  Am einen Ende des Gestelles sind quer  laufende     Führungsschienen    r angeordnet; auf  letzteren ist ein Schlitten s gelagert, welcher  zwei     Beleimvorricht.ungen    t,     v.    trägt-. Auf  dem Schlitten sind     feiner    Führungsrollen     v     für das Papierband     a.        gelagert,    und endlich      Mittel     znm    Tragen der     Stapelrolle    b; die       Führungsrollen    sind dabei in der darge  stellten Weise angeordnet, damit der Kleb  stoff, wie oben beschrieben, auf den entge  gengesetzten Seiten des Papierbandes aufge  tragen werden kann.  



  Zu Beginn eines Arbeitsganges trägt. das  eine Paar von Rollen zwei im Verlauf des  vorangegangenen Arbeitsganges gebildete Rol  len k,     k1,    welche jede aus einem     beleimten     aufgerollten Papierband und einem zwischen  den Papierlagen     aufgewickelten    Zwischen  band bestehen. Die eine Rolle     k    ist, frei auf  der Welle j gelagert, während die andere  Rolle     hl    frei auf der Welle f gelagert ist.  Auf die     genannten        Wellen    sind ferner  zwei leere Rollen 1, 2 aufgesetzt und mit.  den Wellen gekuppelt.  



  Beim ersten Schritt     des        Aufwickelvorgan-          ges    befinden sich die     Beleimvorrichtungen     in einer Linie mit. der leeren Rolle 1, wie  in     Fig.6    gezeigt ist.     Naehdem    die beiden  Wellen, in Betrieb gesetzt wurden, wird ein  Papierband a von der     Stapelrolle    b abge  zogen, und nach dem Passieren der     Beleim-          vorrichtungen    auf der     Rolle    1 aufgewickelt.

         Zugleieh    wird das Zwischenband h von der  Rolle     k    abgezogen und zusammen mit. dem  Papierband     zwisehen    dessen Windungen auf  der Rolle 1     aufgewiekelt;    gleichzeitig wird  das Papierband auf Rolle     7s    von dieser Rolle     1e     abgezogen und gelangt in die filtererzeugende  Maschine.     Während    der oben beschriebene  Vorgang abläuft, werden gleichzeitig das  Papierband und' das Zwischenband auf die  Rolle     k:1    auf die Rolle 2; übertragen und       umgespult.     



  Nachdem auf der Rolle 2, eine aus dem       Papierband    und dem     Zwischenband    beste  hende Rolle gebildet worden ist, wird der  die     Beleimvolmiehtungen    tragende Schlitten  in seine andere     .Stellung    verschoben, die in  einer Linie mit der nun leeren Rolle     k1    auf       cler    Welle f liegt.     Diese    Rolle wird nunmehr  mit der Welle f gekuppelt, während die  Rolle 1 losgekuppelt wird.

   Alsdann wird das  Papier wieder von der Stapelrolle abgezogen  und der oben beschriebene Vorgang wieder-    holt sich, indem das Papierband auf der  Rolle 2 in die filtererzeugende Maschine ge  langt, während das Zwischenband     zwischen     die Windungen der auf der Welle f entste  henden Papierrolle aufgewickelt wird. Gleich  zeitig wird die     aus    dem Papierband und dem  Zwischenband bestehende     Rolle    1 an der  Welle<I>f</I> auf die leere Rolle     1c    an der Welle     j     übertragen.  



  Durch die oben beschriebene Methode wird  ein hinreichendes Eintrocknen des auf die  Papierbänder aufgetragenen     Klebstoffes    ge  sichert.; dies gestattet die fortlaufende Über  fühlung der Bänder in     die,    filtererzeugende  Maschine,     lind        damit    eine     zweclnnässige    un  unterbrochene     Versorgung    der genannten  Maschine mit Bändern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Aufrollen eines Papier bandes für die anschliessende Verwendung in einer filtererzeugenden Maschine, da durch gekennzeichnet., d'ass die Länge des Pa pierbandes, auf welchen der Klebstoff auf getragen wird, erheblich grösser ist als die Länge, die für die Herstellung eines einzigen Filters benötigt wird, und derart bemessen ist,
    dass die für die Herstellung einer gege benen Anzahl von Filtern aus diesem Band benötigte Zeit ungefähr gleich lang ist wie die halbe Trocknungszeit des Klebstoffes, dass ferner nach dem Auftragen des Klebstoffes auf das Band letzteres ein erstes Mal mit einer solchen Geschwindigkeit auf eine Rolle aufgewickelt wird, dass dieser Vorgang un gefähr gleich lang wie die halbe genannte Trocknungszeit dauert,
    und dass das Band anschliessend mit der gleichen Geschwindig keit auf eine zweite Rolle umgespult wird, worauf das Papierband von der zweiten Rolle in die filtererzeugende Maschine gelangt. UNT'BR.ANSPRÜ C'HE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet., dass ein Zwischenband zwischen den Windungen des Papierbandes aufgewickelt wird, und dass das Zwischen band für die erste Rolle von der zweiten Rolle geliefert wird, von der aus das Papier band in die filtererzeugende Maschine ge langt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass während die erste Rolle gebildet wird, gleichzeitig eine früher gebildete erste Rolle inngespult wird.
    PATENTANSPRUCH II Maschine zur Durchführung des Verfah rens gemäss Patentanspruch I, gekennzeich net durch eine Anordnung zweier Wellen, welche jede zum Tragen von je einer anfäng lich leeren Rolle und je einer Rolle mit einem aufgewickelten Band eingerichtet ist, wobei die Wellen Mittel aufweisen, mittels denen man jeweils eine der beiden auf eine Welle aufgesetzten Rollen mit der Welle kuppeln kann, ferner durch Beleimvorrichtungen zum Auftragen eines Randstreifens einer Kleb stoffschicht auf beiden entgegengesetzten Sei ten des aufzuwickelnden Papierbandes,
    wobei die genannten Beleimv orrichtungen sich ab wechslungsweise in eine von zwei Stellungen verschieben lassen, welche den beiden @Stellun- gen der Rollen während des Aufwickelns des Papierbandes entsprechen.
CH324447D 1954-07-21 1954-07-21 Verfahren und Vorrichtung zum Aufrollen von Papierbändern CH324447A (de)

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