CH324235A - Vorrichtung an Pendelschlagwerken zum Zentrieren von Probekörpern nach Schnadt - Google Patents
Vorrichtung an Pendelschlagwerken zum Zentrieren von Probekörpern nach SchnadtInfo
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Description
Vorrichtung an Pendelschlagwerken zum Zentrieren von Probekorpern nach Schnadt Sowohl bei Pendelsehlagwerken üblieher Bauart als auch bei solchen, die mit einer Vorrichtung zur Ausführung von langsamen Biegeversuchen versehen sind, ist die genaue Zentrierung des Probekorpers im Prüfgerät ausserordentlieh wiehtig und wurde bis heute mit Hilfe besonderer, nicht ortsfester Zentrierlehren durchgefiihrt. Diese Methode ist äusserst zeitraubend, insbesondere da bei diesen Versuchen eine ausserordentlich grosse Anzahl von Probekorpern, eventuell mit ver schiedenen Kerbformen, geprüft werden muss. Zudem werden die Probekörper a. uch bei hohen und tiefen Temperaturen geprüft, so dass der durch das Zentrieren mittels Lehre ver ursachte Zeitverlust unzulässig ist, weil sieh in der benötigten Zeitspanne die Temperatur des Probekörpers, weleher einer sehr genau u eingestellten Heiz-oder Kiihlvorrichtung entnommen wird, in zu starkem Masse verän- dert. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung an Pendelsehlagwerken zum Zentrieren von Probekörpern nachSchnadt, welche Vorrichtung Mittel aufweist, die dazu bestimmt sind, zum Zentrieren des Probekörpers mit mindestens einem aus diesem herausragenden Ende des Biegedornes zusammen zu wirken. Auf der beiliegenden Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen- standes dargestellt. Fig. 1 zeigt ein erstes Beispiel der Zen triervorrichtung, wie sie zur Durchführung von Schlagbiegeversuchen an einem Pendelschlagwerk benützt wird. Fig. 2 und 3 zeigen die Vorder-bzw. Sei tenansicht eines zweiten Beispiels der'Zentriervorrichtung, wie sie für langsame Biegeversuche verwendet wird. Fig. 4 zeigt die Seitenansicht eines dritten Beispiels der Zentriervorrichtung, bei welchem letztere am Pendelhammer seLber angebraclit ist. Fig. 5 zeigt die Vorderansicht des Pendelhammers nach Fig. 4, und Fig. 6 zeigt die Anordnung nach Fig. 4 von oben gesehen, wobei die Pendelstange nicht eingezeiehnet ist. Beim Beispiel nach Fig. 1 ist ein Handhebel 1 gelenkig mit einer Zahnstange 2 verbunden, die mit einem Zahnrad 3 in Eingriff steht, das über eine Klauenkupplung 4 mit einem drehbaren Balken 5 gekuppelt ist. An der Zahnstange 2 greift eine zu ihrer Zuriickstellung dienende Feder 6 an. Mit zwei Kerben der obern Hälfte der Klauenkupplung 4 wirkt ein federbelasteter Arretierbolzen 7 zusammen, welcher die obere Hälfte der Kupplung festhält, wenn bei der Zurückstellung der Zahnstange 2 die untere, axial versehiebbare Hälfte der Klauenkupplung zurückgedreht wird. An den beiden Enden des Balkens 5 sind spitzwinklig zusammenlaufende Füh- rungsleisten 8 angebracht. 9 sind Auflager und 10 Widerlager für den Probekörper 11 naeh Schnadt, der ungefähr zentriseh auf diese Lager aufgesetzt wird. Dieser Probekörper 11 weist einen beidseitig herausragen- den Bieged'orn 12 auf. Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach Fig. 1 ist wie folgt : Bei der Bewegung des Handhebels 1 in Pfeilrichtung wird die Zahnstange 2 nach links versehoben und dreht über das Zahnrad 3 und die Islauenkupplung 4 den Balken 5 um 180 . Hierbei wird durch eine der Füh rungsleisten 8 das oben aus dem Probekör- per 11 herausragende Ende des Biegedornes 12 erfasst. Der Probekörper 11 wird gegen die Widerlager 10 gedr ckt und durch die Führungsleiste 8 in seiner Längsrichtung ver schoben, bis er genau zentriert ist. Nach Verdrehen des Balkens 5 um 180"wird dieser durch den Arretierbolzen 7 festgehalten, während die Zahnstange 2 und der Handhebel 1 durch die Feder 6 in ihre Ausgangslage zu rüekgestellt werden, wobei die Klauenkupp- lung als Freilaufkupplung wirkt. Wie ersichtlich, ist die Ruhestellung des Balkens 5 so gewählt, dass er das Durchschwingen des nicht dargestellten Pendels nicht hindert. Die Auflager9 sind zur Verminderung des Wärme- austausches zwischen dem Probekörper 11 und dem Gestell des Pendelsehlagwerkes schnei- denförmig ausgebildet. Bei Beispiel nach Fig. 2 und 3 ist eine mit einem Ausschnitt 13 und einer Zentrier- nut 14 versehene Platte 15 vorhanden. Ferner sind an den beiden Auflagern 16 für den mit einem Biegedorn 12 versehenen Probekörper 11 Anschläge 17 vorgesehen. Diese Vorrichtung dient f r langsame Biegeversuche. Der Probekörper 11 wird zum Beispiel mittels einer Zange so gegen die Platte 15 gedrückt, dass das plattenseitig vorstehende Ende des Biegedornes 12 an die obere Innenkante des Ausschnittes 13 zum Anliegen kommt. Die Längsachse des Biegedorns bildet dabei mit der Auflagerebene, welche durch die Auflager 16 bestimmt ist, einen spitzen Winkel. Dann verschiebt man den Probekörper 11 seitlich, bis das plattenseitig vorstehende Ende des Biegedornes 12 in die Zentriernut 14 der Platte 15 einfÏllt. Dadureh kommt der Probekörper 11 zum Aufliegen auf den Auflagern 16 und durch Drehen desselben um seine Längsachse wird die Längs- achse des Biegedornes 12 parallel zur Auflagerebene. In der Querrichtung ist nun der Probekörper 11 durch die Platte 15 und die Ansehläge 17 gegen Verschiebung gesichert und in seiner Längsriehtung durch das in die Zentriernut 14 der Platte 15 eingreifende vorstehende Ende des Biegedornes 12. Beim Beispiel nach Fig. 4 bis 6 sind 19 die Auflager und 20 die Widerlager f r den mit einem Biegedorn 12 versehenen Probekorper 11. Am Pendelhammer 21, weleher mit einer Finne 22 versehen ist, sind in ent sprechender Hohe Leitbleche 23 befestigt, die in H¯he des vorstehenden obern Endes des Biegedornes 18 einen gegen die'Finne 22 zu sich verjüngenden Schlitz offen lassen. Beim Heruntersehwingen des Pendelhammers 21 gleitet das oben vorstehende Ende des Biegedornes 18 entlang der einen oder andern Blechkante der Leitbleche 23 und der Probekörper 17 wird dadurch quer zur Bahn des Pendelhammers 21 so verschoben, dass im Moment des Aufsehlagens der Finne 28 auf den Biegedorn 18 sich die Längsachse des letzteren in der gleichen Ebene befindet wie die zur Pendeldrehaehse senkreehte Mittel- ebene der Finne 22. Es sind weitere Ausführungsformen der Vorrichtung möglieh, bei denen wesentlich ist, dass zur Zentrierung des Probekörpers mindestens ein vorstehendes Ende des Biege- dornes benützt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung an Pendelsehlagwerken zum Zentrieren von Probekörpern nach Schnadt, gekennzeichnet durch Mittel, welche da-zu bestimmt sind, zum Zentrieren des Probekör- pers mit mindestens einem aus diesem herausragenden Ende des Biegedornes zusammen zu wirken.UNTER. ANSPBÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an einem dreh- baren Balken Führungsleisten vorhanden sind, welehe beim Drehen des Balkens durch Zusammenwirken mit einem aus dem Probekör- per herausragenden. Ende des Biegedornes den Probekörper zentrieren.2. Vorrichtung naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Platte, an welcher der Probekörper anzuliegen bestimmt ist, eine Zentriernut aufweist, um den Probe korper durch Zusammenwirken eines aus dem Probekorper herausragenden Endes des Biegedornes mit der Zentriernut Zll zentrieren.3. Vorrichtung nach Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflager Ansehläge aufweisen, um den aufgesetzten Probekörper gegen Versehiebung in Querrichtung zu sichern.4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet dass am Pendelhammer beidseitig der Finne Leitbleche vorhanden sind, welche beim Heruntersehwingen des Pendelhammers durch Zusammenwirken mit einem aus dem Probekörper herausragenden Ende des Biegedornes den Probekorper zentrieren.
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