AT84928B - Verschlußvorrichtung für Rollbalken u. dgl. - Google Patents

Verschlußvorrichtung für Rollbalken u. dgl.

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AT84928B
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Albert Watterich
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Albert Watterich
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verschlussvorrichtung für Rollbalken u. dgl. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Verschlussvorrichtung für Rollbalken, welche bei seinem Anlangen in die unterste Lage selbsttätig in Verschlussstellung tritt und den Rollbalken an der Bodenschwelle der abzuschliessenden Öffnung festhält und somit nicht nur das Heben des Rollbalkens, sondern auch das Aufreissen von der Seite hindert. 



   In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform 
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 gesenktem   Rollbalken,   während Fig. 3 einen teilweisen Schnitt nach der Linie 1-1 der Fig. darstellt. 



   Die Verschlussvorrichtung ist an dem gewöhnlich gestreckten unteren Teil 1 des Wellbleches angeordnet und besteht aus einem System von durch Gelenkstücke   2'zwangläufig   verbundenen Sperrarmen   3,   die mit ihren zu Klauen 4 ausgeformten freien Enden durch Schlitze 5 der Bördelung 6 des Wellbleches reichen und um im Wellbleche sitzende Bolzen 7 drehbar sind. 



  Die Verbindung der Gelenkstäbe 2 besteht aus einem hohlzylindrischen Gelenkbolzen   8,   in dem ein Sperrstift 9 unter Wirkung einer Feder 10 verschieblich geführt ist. Der Sperrstift 9 ist in 
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 Drehung gehindert. Das Aussenende des Sperrstiftes 9 ist kugelförmig und besitzt von Schrägflächen 11 begrenzte Abnehmungen 12. 



   Zwischen Führungen 13 und einer Ausnehmung der Bördelung 6 geführt, ist eine Stange 14 vorgesehen, die unter der Wirkung einer Feder 15 steht. und deren untere Stellung durch Anschläge 16 bestimmt ist. Das untere Ende der Stange 14 ist mit Ausnehmungen 17 und 18 versehen, zwischen denen eine Schrägfläche 19 eingeschaltet ist. Parallel zur Stange 14, jedoch von ihr unabhängig, ist eine zwischen Führungen 20 bewegliche Stange 21 vorgesehen, die eine Ausnehmung 22 zur Aufnahme einer Feder 23 besitzt. Die Feder 23 ist bei 24 mit der Stange 21 und bei 25 mit dem Wellenblech verbunden und ist bestrebt, die Stange 21 in der obersten Lage zu erhalten. Das untere Ende der Stange 21 ist in keilförmige Fortsätze 26 gespalten und zu einem Anschlag 27 ausgeformt.

   Das obere Ende der Stange 21 trägt Führungsrollen   28,   zwischen denen das freie Ende eines Armes 29 liegt, der um einen geeignet angeordneten Bolzen, z. B. 7, drehbar ist. Auf einem Anschlag 30 des Armes 29 wirkt der Riegel eines nicht dargestellten, zweckmässig am 
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  Die sich berührenden Flächen der Klauen und der Widerhalte sind nach Kreisen mit den Mittelpunkten in den Drehpunkten der Sperrarme geformt, um eine möglichst reibungslose Drehung der Arme und ein sattes Anliegen der Halteflächen zu ermöglichen. 



   Die Lösung des Verschlusses erfolgt durch die Einwirkung eines Schlossriegels, der z. B. während zweier Schlüsselumdrehungen auf den Arm 29 wirkt und hierauf in seine Ausgangslage zurückkehrt. Während der ersten Schlüsselumdrehung gelangt der Arm 29 aus der Lage a in die Lage b und führt hierbei die Stange 21 nach unten, wobei die keilförmigen Fortsätze 26 an die Schrägflächen 11 des Stiftes 9 gelangen und den Sperrstift 9 aus der Ausnehmung 17 heben. 



  Bei der zweiten Schlüsselumdrehung sinkt die Stange 21 tiefer und knickt mittels des Anschlages 27 die Gelenkstäbe 2 nach unten, wobei die Klauen 4 die Widerhalte 33 verlassen. Der Sperrstift 9 tritt in die Ausnehmung 18 und verhindert ein Pendeln der Sperrarme 3 und hält sie in einer Lage fest, die ein Vorbeigehen an den Widerhalten 33 ermöglicht. Die Stange 21 kehrt nach Beendigung ihrer Abwärtsbewegung durch die Feder 23 in ihre oberste Stellung zurück. Wird nunmehr der Rollbalken gehoben, so bleibt die Stange 14 vorerst zurück, denn der Sperrstift 9 
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 Ausnehmung   17,   worauf die Stange   14   an der weiteren Aufwärtsbewegung des Rollbalkens teilnimmt. Die Sperrvorrichtung ist dadurch für ihre selbsttätige Wirksamkeit bei neuerlichem Senken des Rollbalkens vorbereitet. 



   Die ganze Vorrichtung ist in ein Gehäuse eingeschlossen und lässt sich an den bestehenden Rollbalken ohne besondere Massnahmen anbringen. Die Ausnehmungen in der Bodenschwelle 
 EMI2.3 
 Klauen 4 federnd ausweichen.
PATENT-ANSPRÜCHE'

Claims (1)

  1. EMI2.4
AT84928D 1919-05-07 1919-05-07 Verschlußvorrichtung für Rollbalken u. dgl. AT84928B (de)

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