CH323906A - Verfahren zur Herstellung neuer substituierter 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,9,10,10a-dodecahydrophenanthrene - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer substituierter 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,9,10,10a-dodecahydrophenanthrene

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CH323906A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C2603/00Systems containing at least three condensed rings
    • C07C2603/02Ortho- or ortho- and peri-condensed systems
    • C07C2603/04Ortho- or ortho- and peri-condensed systems containing three rings
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Description


  



   Verfahren zur Herstellung neuer substituierter 2, 4b-Dimethyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, 10a-dodecahydrophenanthrene
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer substituierter 2, 4b-Dimethyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, lOa-dodecahydrophenanthrene mit einer ungesättigten aliphatischen Seitenkette in Stellung 2.

   Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindung der Formel
EMI1.1     
 worin R eine   Keto-oder Hydroxylgruppe und      R i    ein durch Hydrolyse in eine Ketogruppe umwandelbarer Substituent ist, mit einem Halogenid eines ungesättigten Kohlenwasserstoffes in Gegenwart eines Halogenakzeptors zur Reaktion gebracht und die dabei entstehende Verbindung einer sauren Hydrolyse unterworfen wird, wodurch eine Verbindung der folgenden Formel erhalten wird
EMI1.2     
 worin M ein ungesättigtes aliphatisches Kohlenwasserstoffradikal ist und R die gleiche Bedeutung hat wie oben.



   Die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen sind wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung von andern   Polyhydro-       phenanthrenverbindungen undvon Sterbiden.   



   Das   ernndungsgemässe    Verfahren kann durch das folgende Reaktionsschema dargestellt werden : 
EMI2.1     

In diesem Schema haben R, R, und M gleiche Bedeutung wie oben ; X ist ein Halogen.



   Die Behandlung mit einem Halogenid eines ungesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffes in Gegenwart eines Halogenakzeptors erfolgt am besten in einem inerten organischen Lösungsmittel. Als Halogenakzeptor kann z. B. ein Alkalimetall, wie Kalium oder eine   Kalium-Natrium-Legie-      rung,    oder ein   Metallalkoholat,    wie KaliumtertiÏr-butylat, Natrium-tertiÏr-butylat, Na  triummethylat, Kaliummethylat,    Natrium Ïthylat, Aluminium-tertiär-butylat und Aluminiumisopropylat, verwendet werden. Als Reaktionsmedien eignen sich unter andern die folgenden ineiten organischen Lösungsmittel : Benzol, Toluol, Xylol und Dioxan.



   Am besten hat sich die Verwendung der Jodide der ungesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffe bewährt, weil mit Hilfe dieser Halogenide im allgemeinen die höchsten Ausbeuten an gewünschtem Produkt unter optimalen Bedingungen erhalten werden.



  Es lassen sich aber auch die Chloride und Bromide verwenden. Es ist gewöhnlich empfehlenswert, zur Erzielung einer   maxi-    malen Ausbeute das Halogenid in einem gewissen ¯berschu¯ über die theoretische Menge zu verwenden.



   Als Halogenide ungesättigter aliphati  scher Kohlenwasserstoffe komxnen    zum Beispiel Methallylhalogenide, Allylhalogenide oder   Propargylhalogenide    in Betracht, wobei die entsprechenden   2-Methallyl-,      2-Allyl- bzw.   



  2-Propargylderivate entstehen.



   Das erfindungsgemässe Verfahren lässt sich beispielsweise gut für die Herstellung der 2-Methallylderivate des   2,    4b-Dimethyl-1, 2, 3, 4, 4a, 5, 6, 7, 9, 10,   lOa-dodecahydrophen-an-    thren-1, 4, 7-trions und des 2, 4b-Dimethyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10,   10a-dodecahydrophenan-    thren-4-ol-1, 7-dions anwenden. DieseVerbin  dungen    werden mit Vorteil wie folgt hergestellt : 2,   4b-Dimethyl-7-äthylendioxy-1,      2,    3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8, 10,   lOa-dodecahydrophenan-      thren-dion    oder-ol-on wird mit einem Überschuss an Methallyl-jodid in Gegenwart von   Kalium-tertiär-butylat    bei   Zimmertempera-    tur zur Reaktion gebracht.

   Nach etwa einstündigem Stehen der Reaktionsmischung bei Zimmertemperatur wird das Produkt isoliert, indem die Mischung in Wasser gegossen, die wässrige Mischung mit Äther extrahiert und der Extrakt zur Trockene eingedampft wird.



  Wenn gewünscht, kann der erhaltene   Rück-    stand durch Chromatographie oder   Umkristal-    lisation aus einem geeigneten Lösungsmittel, wie Alkohol oder Äther, weiter gereinigt werden. Auf die gleiche Weise können die 2-Allylund   2-Propargyl-derivate    hergestellt und isoliert werden, indem man   Allyljodid    und   Propargyljodid    an Stelle des Methallyljodides verwendet.

   Die Derivate des 2, 4b-Dimethyl  7-äthylendioxy-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8, 10,   lOa-      dodecahydrophenanthren-1,    4-dions oder des entsprechenden 4-ol-l-ons mit einem unge  sättigten    aliphatischen Kohlenwasserstoffradikal in 2-Stellung werden alsdann mit Säuren oder säurebildenden Substanzen hy  drolysiert,    um die   Äthylendioxygruppe    in eine Ketogruppe zu verwandeln und eine Verschiebung der Doppelbindung in die 8, 8a Stellung zu bewirken.



   Statt 7-Athylendioxy-dodecahydrophenanthrene kann man auch solche Ausgangsstoffe verwenden, welche andere blockierende Gruppen aufweisen, die bei der Hydrolyse eine 7-Keto-Verbindung ergeben. So kann die   7-Keto-Gruppe    durch Bildung eines Enol  äthers,    eines andern zyklischen Äthers oder anderer Ketale und dergleichen blockiert sein.



   Die erfindungsgemäss erhältlichen neuen Dodecahydrophenanthrenverbindungen mit einem ungesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffsubstituenten in der 2-Stellung sind wertvoll für die Herstellung   pharma-      zeutischer    Substanzen. Die ungesättigten Seitenketten können nach geeigneter Umwandlung zur Bildung eines Ringes (D-Ring von Steroiden) benutzt werden. So sind die erfindungsgemäss erhaltenen Produkte wichtige Zwischenverbindungen für die   Umwand-    lung von Dodecahydrophenanthrenverbin  dungen    in wertvolle Steroide, wie Cortison, Progesteron und dergleichen.



   Beispiel 1
2,   4b-Dimethyl-2'-methallyl-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5,   6,    7, 9, 10, lOa-dodecahydrophenanthren-1, 4, 7trion.



   Zu einer Lösung von 304 mg 2, 4b-Dimethyl-7-äthylendioxy-l, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8, 10,   lOa-dodecahydrophenanthren-1,    4-dion   (Smp.    149-150,   5   C)    in 3, 0   cma    trockenem Benzol wurden 0, 3   cO      Methallyljodid    und hierauf 40 mg in   1,    2 cm3 tertiärem Butylalkohol gelöstes Kalium gegeben. Die Mischung wurde im verschlossenen Kolben eine Stunde bei Zimmertemperatur stehengelassen, dann in Wasser gegossen und mit Äther extrahiert.

   Beim Abdampfen des   Äthers    blieb rohes 2, 4b-Dimethyl-2-methallyl-7  athylendioxy-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8, 10, 10a-do  decahydrophenanthren-1,    4-dion zurück, das durch Adsorption an säuregewaschenem Aluxniniumoxyd und anschliessende Eluierung mit einer   Äther-Petroläther-Mischung    gereinigt werden konnte. Das reine Produkt war ein farbloses, in warmem Petroläther   lös-    liches 01. Es wurde anschliessend durch saure Hydrolyse in die   7-Keto-Verbindung    umgewandelt.



   Beispiel 2
2,   4b-Dimethyl-2-methallyl-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9,   10,    10a-dodecahydrophenanthren-1, 4, 7-trion.



   Eine Lösung von 16, 0 g 2, 4b-Dimethyl-7  äthylendioxy-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8, 10, 10a-do  decahydrophenanthren-1,    4-dion   (Smp.    149 bis 150,   5   C)    in 190 cm3 Benzol wurde zum vollständigen Trocknen auf 160 cm3 eingedampft. Die Lösung wurde dann unter Stickstoffatmosphäre gebracht und ihr nacheinander 16, 0 cm3   Methallyljodid    und 70 cm3 tertiärer Butylalkohol mit 2, 31 g darin ge  löstem    Kalium zugesetzt. Nach dreistündigem Stehen bei Zimmertemperatur wurde die Mischung in Äther gegossen, mit Wasser gewaschen, zur Trockne eingedampft und der Rückstand durch Chromatographie an aktiviertem Aluminiumoxyd gereinigt.

   Bei der Eluierung mit   einer Äther-Petroläther-Mi-      schung    wurde 2,   4b-Dimethyl-2-methallyl-      7-äthylen-dioxy-1,    2, 3, 4, 4a, 4b,   5,    6, 7, 8, 10,   10a-      dodecahydrophenanthren-1,    4-dion mit dem Schmelzpunkt   107   C    erhalten.



   Auch eine andere isomere Form dieser Verbindung mit einem Schmelzpunkt von    139   C konnte    aus der chromatographischen Kolonne gewonnen werden. 



   Durch Behandlung mit Säure wurden diese Produkte zu den entsprechenden 2, 4b  Dimethyl-2-methallyl-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9,    10, lOa-dodecakydrophenanthren-1, 4, 7-trion-    verbindungen hydrolysiert.



   Dieselben methallylsubstituierten Produkte werden erhalten, wenn eine andere isomere Modifikation des 2,   4b-Dimethyl-7-      athylendioxy-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8, 10, 10a-do  decahydrophenanthren-1,    4-dions oder eine Mischung der isomeren Formen als Aus  gangsmaterial    verwendet wird.



   Beispiel 3
2, 4b-Dimethyl-2-methallyl-l, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, l0a-dodecahydrophenanthren-4-ol1, 7-dion.



   Eine Lösung von 2, 15 g 2, 4b-Dimethyl-7 Ïthylendioxy-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7,   8,    10,10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-l-on   (Smp.    186 bis 189   C) in 25 cm3 Benzol wurde auf 21   cm3    eingedampft. Eine Mischung von   2,    0   cin    Benzol und 14, 0 cm3 tertiärem Butylalkohol mit 466 mg darin gelöstem Kalium wurden zugefügt und hierauf   2,    0   cm3    Methallyljodid zugesetzt.

   Der verschlossene Reaktionskolben wurde   20    Minuten auf 35¯C gehalten, dann die Mischung in   ither    gegossen, mit Wasser gewaschen und zur Trockne ein  gedampft.    Durch Umkristallisation des R ckstandes aus , Äther oder Alkohol wurde 2, 4b Dimethyl-2-methallyl-7-äthylendioxy-1,   2,      3,    4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8, 10,   10a-dodecahydrophenan-    thren-4-ol-1-on mit dem Schmelzpunkt 166 bis   168   G    erhalten.



   Beim Hydrolysieren dieses Produktes mit Säure entstand   2,      4b-Dimethyl-2-methallyl-    1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9,   10,    l0a-dodecahydro  phenanthren-4-ol-1, 7-dion.   



   Beispiel 4
2,   4b-Dimethyl-2-allyl-1, 2,    3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7,   9,      10,    lOa-dodecahydrophenanthren-4-ol-1, 7dion.
EMI4.1     




   Zu 4, 0 g in 50   cm3    wasserfreiem Benzol gelöstem 2,   4b-Dimethyl-7-äthylendioxy-1,      2,    3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8, 10,   10a,-dodecahydrophen-    anthren-4-ol-1-on wurden 20 cm3 einer molaren Lösung von   Kalium-tertiär-butylat    in tertiärem Butanol und 3 cm3 Allyljodid zugesetzt. Nach einstündigem Stehen der Mi  schung    bei Zimmertemperatur wurde Eiswasser zugegossen, die Mischung mit Äther extrahiert und der Extrakt zur Trockne eingedampft.

   Der in einer Benzol-Petroläther Mischung gelöste kristalline Rückstand wurde an säuregewaschenem Aluminiumoxyd   chro-      matographiert,    die Kolonne mit   Akither-Petrol-    äther eluiert und aus dem Eluat das gewünschte Produkt, 2,   4b-Dimethyl-2-allyl-7-      äthylendioxy-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8, 10, 10a-do  decahydrophenanthxen-4-ol-1-on mit    dem Schmelzpunkt 148-150   C gewonnen.



   Durch Hydrolyse mit Saure wurde daraus   2,      4b-Dimethyl-2-allyl-1, 2,    3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9,   10,    10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-1, 7dion erhalten.



   In gleicher Weise wird durch die Reaktion von 2,   4b-Dimethyl-7-äthylendioxy-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8, 10, 10a-dodecahydrophenan  thren-1,    4-dion mit Allyljodid in Gegenwart von Kalium-teitiär-butylat das   2,    4b-Dimethyl-2-allyl-7-Ïthylendioxy-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8,   10,    1Oa-dodecahydrophenanthren-1, 4dion erhalten, woraus durch saure Hydrolyse   2,      4b-Dimethyl-2-allyl-1, 2,    3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9,   10,      lOa-dodecahydrophenanthren-1,    4, 7-trion entsteht.



   Beispiel 5
2,   4b-Dimethyl-2-propargyl-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10,   10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-    1, 7-dion. 
EMI5.1     




   8   cm3    molare Kaliuxn-tertiär-butylatlösung und 1, 7 cm3 Propargyljodid wurden einer Lösung von 2 g 2,   4b-Dimethyl-7-äthy-    lendioxy-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8, 10, 10a-dodecahydrophenanthren-4-ol-l-on in 25   cm3    Benzol zugemischt, worauf sich nach einigen Minuten Stehen bei Zimxnertemperatur ein feiner Kaliumjodidniederschlag aus der Reaktionsmischung auszuscheiden begann. Nach 24 Stunden Stehen bei Zimmertemperatur wurde Wasser zugesetzt und die Mischung mit Äther extrahiert. Die ätherische Lösung wurde zur Trockne eingedampft und der   Riiekstand    an Aluminiumoxyd chromatographiert.



   Aufeinanderfolgende Fraktionen des Eluates   (Äther-Petroläther) ergaben    zwei isomere Formen des 2,   4b-Dimethyl-2-propargyl-7-      äthylendioxy-1,    2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8, 10, 10a-do   decahydrophenanthren-4-ol-1-ons mit den    Sclunelzpunkten   180   C    bzw.   126-128   C.   



  Durch Hydrolyse dieser Verbindungen wurden die zwei entsprechenden isomeren 2, 4b Dimethyl-2-propargyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9,   10,      lOa-dodecahydrophenanthren-4-ol-1,    7dione erhalten.



   In gleicher Weise wird 2, 4b-Dimethyl-2propargyl-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9,   10,    lOa  dodecahydrophenanthren-1,    4, 7-trion   erhal-    ten, indem man 2,   4b-Dimethyl-7-äthylen-    dioxy-1, 2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 8, 10,   10a-dodeca-      hydrophenanthren-1,    4-dion mit Propargyljodid in Gegenwart von   Kalium-tertiär-    butylat reagieren lässt und hierauf eine saure Hydrolyse   vornixnxnt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer substituierter 2,4b-Dimethyl-1,2, 3, 4, 4a, 4b, 5, 6, 7, 9, 10, l0a-dodecahydrophenanthrene mit einer ungesättigten, aliphatischen Seitenkette in Stellung 2, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungen der Formel EMI5.2 worin R eine Keto-oder Hydroxylgruppe und Bi einen durch Hydrolyse in eine Ketogruppe umwandelbaren Substituenten bedeutet, mit einem Halogenid eines ungesättigten aliphatischen Kohlenwasserstoffes in Gegenwart eines Halogenakzeptors zur Reaktion gebracht und die so erhaltenen Verbin- dungen der Formel EMI5.3 worin M ein ungesättigtes aliphatisches Kohlenwasserstoffradikal bedeutet, durch saure Hydrolyse in Verbindungen der Formel EMI5.4 umgewandelt werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Stufe der Reaktion in einem inerten organischen L¯sungsmittel durchgeführt, wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ als Ausgangs- material eine Verbindung der Formel EMI6.1 verwendet wird.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Halogenakzeptor ein Alkalimetall verwendet.
    4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeiclmet, dass man als Halogenakzeptof ein Metallalkoholat verwendet.
CH323906D 1952-08-26 1953-08-25 Verfahren zur Herstellung neuer substituierter 2,4b-Dimethyl-1,2,3,4,4a,4b,5,6,7,9,10,10a-dodecahydrophenanthrene CH323906A (de)

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