CH323701A - Druckbetätigter Öler mit Kapillarrohr - Google Patents

Druckbetätigter Öler mit Kapillarrohr

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CH323701A
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CH
Switzerland
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capillary tube
pin
oiler
valve
oil
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Application number
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Inventor
Meylan Bernard
Original Assignee
Victor Meylan & Fils
Trey Jean Pierre De
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N3/00Devices for supplying lubricant by manual action
    • F16N3/02Devices for supplying lubricant by manual action delivering oil
    • F16N3/04Oil cans; Oil syringes
    • F16N3/06Oil cans; Oil syringes delivering on squeezing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description


  Druckbetätigter Öler mit Kapillarrohr    Auf vielen Gebieten der Teehnik, vor allem  in der feinmechanischen Industrie, sind druck  betätigte Öler mit Kapillarrohren bekannt,  v elehe zum Ölen von Maschinenteilen Ver  wendung finden. Üblicherweise sind diese  mit einem flexiblen, zusammendrückbaren     Be-          lhälter,    einer sogenannten Lunge versehen,  die mit Öl gefüllt ist und an die das Kapillar  rohr angeschlossen ist. Zur besseren Hand  habung ist der Öler mit Kapillarrohr an der  Spitze eines füllfederähnlichen Halters an  geordnet, welcher Halter zugleich den eigent  lichen Ölbehälter bildet.

   Dieser Ölbehälter ist  iübliclherwveise durch ein bei einer     Versehie-          bung    des Kapillarrohres sieh öffnendes Ventil  mit der Lunge verbunden, so dass bei der  Abgabe von Öl aus der Lunge gleichzeitig  wieder Öl aus dem Behälter in diese nach  fliesst.  



  Bisher bekannte Öler dieser Art haben  den Nachteil, dass es nicht möglich ist, einen  einmal abgegebenen Öltropfen durch das  Kapillarrohr wieder aufzusaugen. Da es aber  relativ häufig vorkommt, dass der abgegebene  Öltropfen zu     gross    ist, d. h. dass sich zu viel  Öl an einer bestimmten Stelle befindet, muss  dieses meist auf sehr umständliche Art und  Weise     ganz.    oder teilweise entfernt werden.       Zudem    sind bisher bekannte     Öler    meist un  dicht, so dass sieh unbeabsichtigt Tropfen    aus dem     Kapillarrohr    ablösen, was ebenfalls  nicht     erwünscht    ist.

      Zweck der     Erfindung    ist es nun, einen       Öler    zu schaffen, mittels weichem die erwähn  ten Nachteile vermieden werden und der ge  stattet, Öl     wieder        aufzusaugen.    Der erfin  dungsgemässe     öler    zeichnet sich dadurch aus,  dass ein     längsverchiebbar    gelagerter Bolzen  einen mit der Ventilbohrung eines Zapfens zu  sammenarbeitenden, länglichen, zylindrischen  Ventilteil und einen mit einer Stirnfläche des  genannten     Zapfens    zusammenarbeitenden, tel  lerförmigen Kopf     aufweist    und dass das an  einer Lunge angeschlossene,

   längsverschieb  bare     Kapillarrohr    mit dem Ventilbolzen in  Verbindung steht. und der Ventilbolzen durch  eine Feder in seiner Schliesslage gehalten ist,  das Ganze derart, dass das zylindrische Ventil  über einen bestimmten     Verschiebungsweg    des       Kapillarrohres    und     eine    diesem -Weg entspre  chende Deformation der Lunge geschlossen.  bleibt.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise       Ausführungsform    des erfindungsgemässen       Ölers    dargestellt.  



  Mit 1 ist der am einen Ende eines Halters       1.a-    befestigte hohle Einsatzkörper bezeichnet,  der an seinem freien Ende eine aus einer  Bohrung ragende Führungsbüchse 2     aufweist.     In dieser     Führungsbüchse    ist ein längsver-      schiebbar angeordnetes Kapillarrohr 3 ge  lagert, das an seinem im Körper 1 befindlichen  Ende eine Büchse 4 und einen Flansch 6  trägt, zwischen welchen beiden letzten Teilen  eine aus plastisch deformierbarem Material  gebildete zylindrische Lunge 5 auf dem Ka  pillarrohr befestigt ist.  



  Die Lunge 5 ist an ihrem     offenen    Ende  zwischen der Schulter 9a eines den Körper 1  abschliessenden Zapfens 9 und einem Ring 12  befestigt. In der Büchse 4 ist ein Ventilbolzen  7 mit seinem einen Ende über ein     bügel-          förmiges    Ansatzstüek 11 zentriert, während  dessen Ende einen länglichen, zylindrischen,  im Zapfen gelagerten Teil 7a und einen teller  förmigen Kopf 7b aufweist. Der Kopf 7b  arbeitet über eine Dichtung 8 aus elastischem  Material mit der konischen Stirnfläche einer  Schulter 9b des Zapfens 9 zusammen, wäh  rend der Ventilteil 7a mit der Ventilbohrung  im Zapfen 9     zusammenarbeitet,    in welcher  der Ventilbolzen 7     längsverschiebbar    gelagert  ist.

   Zwischen dem Zapfen 9 und dem     An-          satzstüek    11 ist eine um den Ventilbolzen 7  i antg eordnete Druekfeder 10 zentriert und ab  gestützt.    Die Wirkungsweise des Ölers ist folgende:    Soll     aus    demselben Öl abgegeben werden,  so wird das Kapillarrohr 3 auf der zu ölen  den Stelle abgesetzt und der Öler nieder  gedrüekt, so dass durch die resultierende  Deformation der Lunge 5 das in derselben  enthaltene Öl teilweise verdrängt und durch  das Kapillarrohr hinausgepresst wird. Bei  einer Verschiebung, die kleiner ist als die  Länge des Teils 7a, bleibt die Verbindung  zwisehen der Lunge und dem Ölvorrat im  Halter 1a unterbrochen und fliesst wegen der  Kapillarwirkung des Teils 3 kein Öl aus der  Kapillare heraus.

   Beim Abheben des Ölers  geht dabei das Kapillarrohr unter der Wir  kung der Druckfeder 10 wieder nach vorn  in seine Ausgangslage. Je nach dem, ob die  Stirnfläche des Kapillarrohres dabei ganz  oder nur teilweise auf der geölten Stelle auf  liegt, wird durch die     Rückbewegung    der    Lunge entweder Öl oder Luft durch das  Kapillarrohr angesogen.  



  Bei einer Verschiebung, die grösser ist als  die Länge des     Ventilsitzes        7a,    bildet sich ein  ringförmiger Verbindungskanal zwischen dem  Ölbehälter im Halter und der Lunge. Der  Druck des im Behälter vorhandenen Öls bzw.       der    Luftdruck     wirkt.    dabei auf das in der       Lunge    enthaltende Öl, so dass dieses ohne  weitere Deformation der Lunge ausfliesst.  Eine entsprechende Menge Öl fliesst dabei vom  Ölbehälter in die     Lunge,    bis durch Abheben  des     ölers    sich das Ventil zwischen den beiden  genannten Teilen schliesst.

   Da die Schliessung  des durch den Ventilteil     7a    gebildeten Ventils       i        or    der vollständigen Rückkehr der Lunge 5  in die Normallage     erfolgt,    kann in jedem Fall  wieder Öl von der Ölstelle in die Lunge an  gesaugt werden. Die Dichtung 8     zwischen     dem tellerförmigen Kopf 7b und der koni  schen Stirnfläche der Schulter 9b wird in der  Schliesslage des Ventilbolzens 7     unter    der  Wirkung der Feder 10 elastisch deformiert  und ergibt einen     luft-    und flüssigkeitsdichten  Abschluss, so dass das in Lunge 5 enthaltene  Öl infolge der     Kapillarwirkung    des Rohres 3  nicht. unbeabsichtigt ausströmen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Druckbetätigter Öler mit Kapillarrohr, da durch gekennzeichnet, dass ein längsverschieb bar gelagerter Bolzen (7) einen mit der Ven tilbohrung eines Zapfens (9) zusammenarbei tenden, längliehen, zylindrischen Ventilteil (7a) und einen mit einer Stirnfläche des ge nannten.
    Zapfens zusammenarbeitenden, tel- lcrförmigen Kopf (7b) aufweist, und dass das an einer Lunge (5) angeschlossene, längs verschiebbare Kapillarrohr (3) mit dem Ven tilbolzen in Verbindung steht und der Ventil bolzen durch eine Feder (10) in seiner Schliess lage gehalten ist., das Ganze derart, dass das zylindrisehe Ventil (7a, 9) über einen be stimmten Verschiebungsweg des Kapillarroh- res und eine diesem Weg entsprechende Defor mation der Lunge geschlossen bleibt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Öler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zwischen der Stirnfläche des Zapfens und dem tellerförmigen Kopf des Ventilbolzens eine Dichtung (8) aus ela stisch deformierbarem Material angeordnet ist. 2. Öler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannte Stirnfläche konisch ausgebildet ist.
CH323701D 1954-05-11 1954-05-11 Druckbetätigter Öler mit Kapillarrohr CH323701A (de)

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