CH323674A - Vorrichtung zum Halten von Werkstücken zur Erzeugung von Bohrungen in denselben - Google Patents

Vorrichtung zum Halten von Werkstücken zur Erzeugung von Bohrungen in denselben

Info

Publication number
CH323674A
CH323674A CH323674DA CH323674A CH 323674 A CH323674 A CH 323674A CH 323674D A CH323674D A CH 323674DA CH 323674 A CH323674 A CH 323674A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dependent
holding
adjustable
workpiece
clamped
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Oberhaensli Walter
Original Assignee
Oberhaensli Walter
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Oberhaensli Walter filed Critical Oberhaensli Walter
Publication of CH323674A publication Critical patent/CH323674A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B47/00Constructional features of components specially designed for boring or drilling machines; Accessories therefor
    • B23B47/28Drill jigs for workpieces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/1261Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable pivotally movable in a radial plane
    • B23B31/1269Details of the jaws
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q2703/00Work clamping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Halten von Werkstücken zur Erzeugung von Bohrungen     in    denselben    Es sind bereits Haltevorrichtungen be  kannt, um in Rotationskörpern radiale Boh  rungen erzeugen zu können, wobei das Werk  stück zwischen einem vertikal verstellbaren  Tisch und einem in beschränktem Mass in der  Höhe verstellbaren Gegenhalter einspannbar  ist. Hierbei liegt das Werkstück zwischen drei  seinen äussern Umfang berührenden Auflage  stellen der Vorrichtung.  



  Die Erfahrung hat gezeigt, dass auf obige  Art die zu bearbeitenden Werkstücke nur an  ihrem äussern Umfange und mit eng begrenz  tem äusserem Durchmesser eingespannt werden  können. Konische Werkstücke und solche mit  unregelmässigen Umrissen können nicht ein  gespannt werden. Axiale Bohrungen können  auf dieser Vorrichtung nur in beschränktem  Masse erzeugt werden, ebenfalls Teilkreis  bohrungen.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein diese  Nachteile nicht mehr aufweisendes Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt. Es zeigen:  Fig. 1 die Vorrichtung mit Mitteln zur  Werkstückhalterung zum Bohren von axialen  Bohrlöchern,  Fig. 2 die Vorrichtung mit Mitteln zur  \Verkstückhalterung zum Bohren von radialen  Löchern in konische Werkstücke,  Fig. 3 die Vorrichtung mit Mitteln zur  Werkstückhalterung zum Bohren von radialen       Bohrungen    in grössere Werkstücke,    Fig. 4 bis 6 die Mittel von Fig. 3 zum  Halten und Zentrieren eines Ringes während  dem Bohren, in Stirnansicht, Grundriss und  Schnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 4,  Fig. 7 bis 9 eine weitere Ausführungsform  der Mittel zum Halten und Zentrieren eines  Ringes, in zwei einander entgegengesetzten  Stirnansichten und im Grundriss,  Fig.

   10 eine Variante der Haltemittel der  Vorrichtung nach Fig. 3 zum Bohren von  radialen Bohrungen,  Fig. 11 die Vorrichtung mit Mitteln zum  Halten und Zentrieren eines ringförmigen  Werkstückes in Ansicht,  Fig. 12 bis 14 diese Halte- und Zentrier  organe für den Ring, im Grundriss und im  Schnitt nach den Linien XIII-XIII der  Fig. 14 bzw. XIV-XIV der Fig. -12,       Fig.    15 eine an einem Werkstück     anklemm.     bare Einrichtung zur Bestimmung des Ver  drehungswinkels des ersteren auf den Halte  mitteln, in Ansieht und in       Fig.    16 im Querschnitt,       Fig.    17 eine weitere Ausführungsform der  Mittel zum Halten und Zentrieren eines  Ringes.  



  Auf einer Grundplatte 1     (Fig.    1) ist ein  Lager 2 vorgesehen, in dem ein Gegenhalter 3  mittels eines Zapfens in der Höhe in be  schränktem Mass verstellbar ist. Der Gegen  halten 3 wird durch eine nicht dargestellte  Feder nach oben bis zur Anlage an eine Mut  ter 4 gedrückt. Durch Verdrehen der letzteren      auf einer Gewindespindel 5 kann die Höhen  lage des Gegenhalters eingestellt werden.  Neben dem Lager 2 befindet sich ein zweites  Lager 10, in welchem ein Zapfen vertikal ver  stellbar und durch eine Schraube 11 fest  klemmbar ist. Dieser Zapfen trägt einen das  zu bearbeitende Werkstück zu tragen bestimm  ten Tisch 12, dessen Auflageflächen 13 einen  Winkel zueinander bilden.  



  Die Grundplatte 1 ist mittels Schrauben  14 auf einer Unterlagplatte 15 befestigt, auf  welcher eine Halteplatte 17 verschiebbar und  mittels Klemmorganen 16     feststellbar    ange  ordnet ist. Über dieser Platte 17 ist ein Auf  spannkopf 18 von an sich bekannter Art ange  ordnet, zwischen dessen Klauen 19 das zu  bearbeitende Werkstück, im vorliegenden Fall  ein Ring 20, einspannbar ist. Der Aufspann  kopf 18 ist auf einer Unterlage 22 angeordnet,  die mit     zwei    einander     diametral    gegenüber  liegenden Klemmhülsen 23, von denen nur  eine sichtbar ist, um die gemeinsame Achse  der letzteren drehbar in Verbindung steht.

    Diese Hülsen sind auf mit der Platte 17 ver  bundenen senkrechten Bolzen     23a    verschiebbar  und durch Klemmschrauben 24 festklemmbar.  Die Klemmhülsen 23 gestatten, den Aufspann  kopf 18 und mit ihm den Ring 20 in die  zweckmässigste Höhenlage in bezug auf den  Bohrer 25 zu bringen. Auch lässt sich die  Unterlage 22 schräg     zur    Platte 17 stellen.  



       Auf    dem Gegenhalter 3 ist ein Schieber 30  längsverschiebbar gelagert, dessen eines Ende  mit einem zum Führen des Bohrers bestimm  ten. Kopf     30a    versehen ist. Eine durch einen  Schlitz 32 des Schiebers 30 ragende Klemm  sehraube 31 gestattet das Festhalten des  Schiebers 30 auf dem Gegenhalter 3, während  eine an letzterem angeschraubte Schiene 33  als Parallelführung für den Schieber 30 dient.  



  Zwischen der Unterlage 22 und dem Auf  spannkopf 18 kann eine Teilvorrichtung ange  ordnet sein,     durch    welche eine Drehung des  Ringes 20 bezüglich der Unterlage um wähl  bare Winkelgrade möglich ist. Wie -aus Vor  stehendem und aus Fig. 1 hervorgeht, kann  das     Werkstück    20 so aufgespannt und der  Bohrer 25 durch Verstellen des Schiebers 30    so eingestellt werden, dass im Ring 20 Löcher  35 parallel zur Rotationsaxe und durch Dre  hen des Kopfes 18 Löcher 36 senkrecht dazu.  in gewünschter Anzahl und in vorbestimmten  Abständen gebohrt werden können.  



  Selbstverständlich könnten die im Ring 20       eingezeichneten    radialen Löcher 36 auch ge  bohrt werden, wenn ersterer zwischen dem  Tisch 1.2 und dem Gegenhalter 3 eingespannt  ist, wobei er zwischen drei seinen äussern  Umfang berührenden Stellen der Teile 12 und  3 und seine Achse horizontal liegt. In diesem  Fall ist der Schieber 30 entbehrlich. Die Boh  rung für die Klemmschraube 31 dient dann  zur Aufnahme einer     Führungshülse    38, wie sie  in Fig. 2 eingezeichnet ist, die zur senkrechten  Führung des Bohrers 25 dient. Die Hülse 38  wird durch eine Sehraube 40 gegen unge  wolltes Verdrehen gesichert. Eine derartige  Vorrichtung, mit welcher mir radiale Löcher  gebohrt werden können, ist beispielsweise im  Schweizer Patent Nr. 221654 dargestellt und  beschrieben.  



  Konische Werkstücke oder solche mit un  regelmässigem Umruss werden vorzugsweise  zwischen Spitzen oder andern, in Richtung  der Einspannachse des Werkstückes gegenein  ander verstellbaren Klemmorganen festge  klemmt, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Dabei  ist auf dem im Lager 10 vertikal verstellbaren,  durch die Schraube 11 festklemmbaren Zapfen  ein Träger 50 gelagert, der um eine Axe 51  schwenkbar ist. Ein am Träger 50 angelenk  ter, gebogener Hebel 52 weist einen Schlitz 53  auf, durch den hindurch eine Schraube 54 in  einen mit dem vorgenannten Zapfen fest ver  bundenen Arm 55 eingeschraubt ist. Nach  Lösen der Schraube 54 lässt sich der Träger  50 innert     bestimmten        Grenzen    in eine belie  bige Schräglage zur Grundplatte 1 einstellen  und durch Anziehen der Schraube 54 festhal  ten.

   Auf dem Träger 50 ist. ein Schlitten 58  längsverschiebbar und durch eine Schraube  59     festklemmbar.    Ein am Schlitten 58 ange  ordneter Anschlagstift 60 und ein am Träger  50 verschiebbares und mittels Schraube 61       festklemmbares        Messlineal    62 gestatten, das       ZVerkstück    65 in axialer Richtung in     bezuä         auf den im Gegenhalter 3 geführten Bohrer  25 genau einzustellen. Mit     dem    Schlitten 58  ist ein Einspannkopf 63 verbunden, dessen  Lochscheibe 64 in an sich bekannter Weise  wie eine Teilscheibe das Drehen des einge  spannten     Werkstückes    65 um genau vorbe  stimmte Winkelgrade ermöglicht.

   Das     Werk-          stüek    ist zwischen dem vorzugsweise ein Druck  lager enthaltenden Einspannkopf 63 und einer  mit einer Spitze     66a    versehenen Schraube 66  eingespannt, wobei letztere in einen Kopf 67  eingeschraubt ist. Dieser Kopf 67 ist auf dem  Schlitten 58 in axialer Richtung verstellbar  und mittels Schraube 68 an demselben fest  klemmbar. Mit dem Bohrer 25 können somit       zur    axialen Richtung des Werkstückes 65  senkrechte wie auch schräg zur Längsaxe  stehende Löcher gebohrt werden. Der Ein  spannkopf kann durch eine Spannzange er  setzt werden, wenn dies durch die Form des  Werkstückes bedingt     ist.     



  Beim Überschreiten eines bestimmten  Aussendurchmessers können die Werkstücke,  wie z. B. Ringe, nicht mehr zwischen dem  Tisch 12 und dem Gegenhalter 3 eingespannt  werden. In diesem Fall wird, wie Fig. 3 zeigt,  die in den Fig. 4 bis 6 in grösserem Massstab  dargestellte Halteeinrichtung für Ringe ver  schiedenen Durchmessers verwendet. Dieselbe  weist eine Platte 70 auf, an der ein auf der  untern Seite vorzugsweise abgerundeter und  oben flacher Arm 71 befestigt ist. Letzterer  wird zwischen den prismatischen Auflage  flächen. 13 des Tisches 12 und dem Gegen  halter 3 festgeklemmt. An der Platte 70 sind  zwei Lenker 72 schwenkbar gelagert, an denen  je ein Zapfen 73 befestigt ist. Auf jedem der       Zapfen    sitzt eine Hülse 75, die mit einem  Ansatz 76 versehen ist.

   Durch eine Schraube  77 in jedem Zapfen 73 kann der zu bearbei  tende Ring 80 zwischen. den Ansätzen 76 und  der Platte 70 festgeklemmt werden (Fig. 6).  Jeder Lenker 72 weist einen um. eine Achse  81 schwenkbaren Bolzen 82 auf, über dessen  Gewindeteil eine Mutter 83 verstellbar ist. Der  Schaftteil des Bolzens 82 kann in Nuten 85  der Platte 70 eingeschwenkt und damit zum  Festhalten des betreffenden Lenkers 72 ver-    wendet werden. In Fig. 3 sind die auf den  Zapfen 73 sitzenden Hülsen 75 und Schrauben  77 nicht eingezeichnet. Auf. dem Gegenhalter 3  ist wiederum der Schieber 30 befestigt, in des  sen Kopf 30a der Bohrer 25 geführt wird. In  die auf die vorstehende Weise festgeklemmten  Ringe 80 können nun, wie Fig. 3 zeigt, ohne  weiteres Löcher in radialer Richtung gebohrt  werden.

      In den Fig. 7 bis 9 ist eine andere Halte  einrichtung für Ringe verschiedenen Durch  messers dargestellt. An einer Platte 90 ist ein.       zwischen    Tisch 12 und Gegenhalter 3 ein  klemmbarer Arm. 91 befestigt. In Nuten 92  der Platte 90 -sind auf beiden Plattenseiten       Schiebestücke    93 bzw.     93c    verschiebbar, die  durch den Gewindeteil 95 je eines Zapfens 94  paarweise miteinander verbunden sind. Die  Gewindeteile 95 durchsetzen die Platte 90 im  Schlitz 90a. Die Zapfen 94 dienen als Auf  lage für die zu bearbeitenden Ringe.

   Ein mit  einer Schraube 96 sicherbarer und durch einen  Bolzen 96a geführter Schieber 97 ragt mit  seiner Spitze 98     zwischen    die beiden Schiebe  stücke     93a    und gewährleistet so auf einfache  Art die Einstellung des genau gleichen Ab  standes der Zapfen 94 von der Mittelsenk  rechten durch die Platte 90.  



  Fig. 10 veranschaulicht, wie ein mit einem  im Durchmesser kleineren zu bohrenden Teil  101 versehenes Werkstück 100 eingespannt  werden kann. Das Werkstück     wird    auf einen  Dorn 102 aufgesetzt, der an Stelle der Teile  gemäss Fig. 4 bzw. 7 zwischen Tisch 12 und  Gegenhalter 3 einspannbar ist. Der Bohrer 25  wird wiederum wie früher beschrieben im  Kopf     30a    des mit: der Schraube 31 auf dem  Gegenhalter     festklemmbaren    Schiebers 30 ge  führt. Wie     aus    dieser     Figitr    hervorgeht, lassen  sich auf diese Weise mit der gleichen Vor  richtung im Teil 101 Löcher     bohren.     



  Gemäss     Fig.    11 ist auf dem Tisch 12 ein  Längsträger 110 gelagert, welcher zweck  mässigerweise     mittels    einer Lasche 111 mit  dem Tisch 1.2 verbunden wird. Auf dem     Trä-.          ger    110 liegen die in den     Fig.    12 bis 14 dar  gestellten     Zentrier-    und     HalteorGane    für den      mit Löchern zu versehenden Flanschring 112.  Durch nicht     gezeichnete    Mittel werden. diese  Halteorgane mit dem Tisch 110 lösbar ver  bunden.

   Wie aus den Fig. 12 bis 1.4 hervor  geht, ist eine Halteplatte 114 vorgesehen, in  welcher drei Stiften 115 festsitzen.     Ferner    ist       mit    der Platte 114 eine Gewindehülse 11.6 fest       verbunden.    Auf letzterer ist eine Hülse 117  angeordnet, die an dem der Platte     11-1    zuge  kehrten Ende zu     einem    Zahnrad 118 ausge  bildet ist. In das Zahnrad 11.8 greifen Zah  nengen 119 von drei Segmenten 120, welche  je um einen Zapfen 115 schwenkbar sind.  Durch Verdrehen der Hülse 117 in Pfeilrich  tung I (Fig. 13) werden die Segmente 120  in Pfeilrichtung II ausgeschwenkt. In jedem  Segment 120 sitzt ein Zapfen 1.21, welcher  mit einem. über einer Zwischenplatte 125 lie  genden. Segment 122 versehen ist.

   Durch diese  Zapfen 121 werden die     Segmente    122 bei der       Versschwenkung    der Segmente 120 ebenfalls  mitgenommen. Auf jedem Segment 122 ist  eine Schiene 123 befestigt, in der .eine Mehr  zahl von Löchern 124' zur Aufnahme aufrecht  stehender auswechselbarer Zapfen 124     vor-          (,e     r sehen ist. Durch das Verschwenken der       Segmente    122 werden. nun auch die Zapfen  124 mitgenommen und erlauben das Zentrie  ren und Festhalten des     auf    den Schienen 123  liegenden Ringes 112.

   Die Anordnung wird  nun so getroffen, dass der Ring 112 entweder  von. seinem äussern Umfang her oder von sei  ner Bohrung her gefasst wird, wobei selbst  verständlich stets die Zapfen 124 das Fest  halten bewerkstelligen. Durch einfaches Ver  drehen der Hülse 117 kann also das Werk  stück 112 festgeklemmt bzw. freigegeben     wer-          deli.    Die Platte 114 lässt sieh auf dem Träger  110 derart verschieben, dass der Ring 112  gegenüber dem im Gegenhalter 3 geführten  Bohrer 25 in die genau vorbestimmte Lage  zu liegen kommt. Mit der Platte 1.1.1 kann  eine Teilvorrichtung 1-9 verbunden sein, die       .an    Stelle der Platte auf dem. Träger 11.0 ge  führt ist und gestattet, den Ring 112 um be  stimmte Winkelgrade zu verdrehen.

   Durch  eine Traverse     l.26    kann der Ring 11.2 unter  Verwendung einer Schraube 127 fest auf seine    Unterlage gedrückt werden. Die Schraube 127  ;wird in das Gewinde der Hülse 1.16 einge  schraubt.  



  Um zum Beispiel den in Fig. 3 dargestell  ten Ring 80 um     vorbestimmte    Winkelgrade  verdrehen zu können, kann an denselben die  in den Fig. 15 und 16 gezeigte Einrichtung  axial oder radial angeklemmt werden. Diese  Einrichtung weist eine     Stange.    130 auf, deren  eines Ende mit einem festen Kopf 131 ver  sehen ist, während eine Backe 132 verstellbar  und mittels Schraube 133 feststellbar auf der  Stange 130     gelagert    ist. In der Backe 132 ist.  ein Schraubenbolzen 134 eingeschraubt, zwi  schen dessen einem Ende und dem Kopf 131  der Ring 80 festklemmbar ist. Auf der Stange  130 sitzt eine Büchse 136, welche ebenfalls in  gewünschter Lage festklemmbar ist. Mit der  Büchse 136 ist eine Scheibe 137 fest verbun  den.

   Auf dieser Scheibe 137 ist ein Ring 138  drehbar gelagert, auf dem seinerseits ein wei  terer Ring 139 drehbar ist. Im Ring 139 ist  eine     Abdeekscheibe    140 befestigt, ferner sind       finit    dem Ring 139 zwei Stiften 141 verbunden,  mit denen der Ring 139 in bezug auf den Ring  138     verdrehbar    ist. Im Ring 139 ist eine an  sieh bekannte Libelle 142 vorgesehen. Auf der       Schrägfläehe    143 des Ringes 138 ist eine       -'iTinkelskala    144 aufgebracht, an der die Ver  drehung des Ringes 139 und damit der Li  belle 142 abgelesen werden kann. Die Stange  1.30 wird an einer passenden Stelle am Ring  80 festgeklemmt und die Libelle 142 durch  Verdrehen des Ringes 139 in ihre waagrechte  Lage gebracht.

   Wenn nun der Ring 80 um  einen bestimmten     Winkel    gedreht werden muss,  so wird zum vornherein der Ring 139 mit der  Libelle 1.42 um diesen Winkel gegenüber dem  Ring 138 verdreht, was auf der Skala 144 ab  gelesen werden kann. Nachher dreht man den  Ring 80 so lange, bis die Luftblase der Libelle  142 in ihre neutrale Lage gelangt.. Damit ist.       aber        auch    der Ring 80 genau um den ge  wünschten     Winkel    gedreht worden. Diese Ein  richtung gestattet also auf einfache und rasche  Weise das Einstellen von Ringen in die ge  wünschten.     Lagen,    in denen je eine radiale  Bohrung     anzubringen    ist.

        Fig. 17 zeigt eine weitere Ausführung der  Haltemittel für Ringe verschiedenen Durch  messers. Dabei ist eine Platte 140 mit einem  dem Arm 71. gemäss Fig. 4 bis 6 entsprechen  den Arm 141 versehen, der zwischen Tisch 12  und Gegenhalter 3 einspannbar ist. An der  Platte 140 sind zwei mit ineinander greifen  den Zahnungen 142 versehene Lenker 143  schwenkbar gelagert, an denen je ein Zapfen  144 gelagert ist, deren mit Gewinde versehene  Enden Schlitze 145 der Platte 140 durch  setzen und auf der hintern Plattenseite Mut  tern 146 tragen. Die Zapfen 144 dienen zum  Tragen der mit Bohrlöchern zu, versehenden  Ringe.  



  Die im vorliegenden erläuterte Vorrichtung  mit den verschiedenen zusätzlichen Halte  mitteln gestattet auf die verschiedenste Weise  Werkstücke zum Anbringen von     Bohrungen     festzuhalten. Dazu ist es lediglich notwendig,  dass verschiedene Einzelteile der Vorrichtung  ausgewechselt und durch andere ersetzt wer  den müssen. Die Zeit zum Auswechseln ist  zufolge der Einfachheit verhältnismässig kurz.  Der wesentlichste Vorteil der beschriebenen  Vorrichtung liegt darin, dass die Hauptteile  derselben unverändert bleiben und sich durch  wenige Zusatzteile den verschiedensten Be  dürfnissen anpassen lassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Halten von Werkstücken zur Erzeugung von Bohrungen in denselben, bei der das Werkstüeck zwischen einem verti kal verstellbaren Tisch und einem in be schränktem Mass in der Höhe verstellbaren Gegenhalter einspannbar ist, so dass es zwi schen drei seinen äussern Umfang berühren den Auflagestellen der Vorrichtung liegt, und der Gegenhalter mit einer Führung für den Bohrer versehen ist, gekennzeichnet durch einen Satz zusätzlich anbringbarer Mittel zum Halten und Zentrieren eines Werkstückes ausserhalb dem verstellbaren Tisch (12). UNTERANSPRÜCHE 1.. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch. gekennzeichnet, dass auf der Unterlag- platte (1.5) für den Tisch (12) ein Einspann kopf (18) für das Werkzeug horizontal, ver tikal und schräg verstellbar sowie feststellbar gelagert ist. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Führung (30a) für den Bohrer an einem auf dem Gegenhalter (3) längs verschiebbar geführten und fest stellbaren Schieber (30) angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf einem in der Höhe einstellbaren Teil der Lagerung (10) für den Tisch ein Träger (50) für einen Schlitten. (58) befestigbar ist, wobei letzterer mindestens ein Einspannorgan für Werkstücke trägt. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass wenigstens eines der Einspannorgane (63, 67) des Schlittens (58) in bezug auf das andere auf dem Schlit ten verschiebbar gelagert ist. 5.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 3; da durch gekennzeichnet, dass der Träger<B>(50)</B> schwenkbar gelagert und in seiner eingestell ten Schräglage feststellbar ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch; da- d arch gekennzeichnet, dass zwischen dem Tisch und dem Gegenhalter eine Halteplatte (70, 90, 140) für ringförmige Werkstücke zu tragen bestimmte Auflager (73, 94, 144) -fest klemmbar ist. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Auflager (73) durch an Lenkern (72) befestigte Zapfen ge bildet sind, wobei die Lenker an der Halte platte (70) schwenkbar gelagert und symme trisch zur Mittelsenkrechten durch die Platte in wählbarer Lage feststellbar sind. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass auf den Auflager zapfen (73) verschiebbare Hülsen gelagert sind, mit denen die Werkstücke festgehalten werden können. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass die Auflagerzapfen (94) an in bezug aufeinander an der Halte platte (90) verstellbaren Schiebestücken (93, 93a1 befestigt sind; deren symmetrische Lagen zur Mittelsenkrechten durch die Halteplatte durch einen keilförmigen Schieber bestimmbar sind. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen mit dem Tisch zu verbinden bestimmten Träger (110), auf dem drehbare und in bezug auf die Führung für den Bohrer verstellbare Halteorgane für das Werkstück, dessen Rotationsaxe senkrecht steht, angeordnet sind. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteorgane als schwenkbar gelagerte Segmente (122), die Träger (123) für das Werkstück festzuklem men bestimmte, auswechselbare Zapfen (124) aufweisen, ausgebildet sind. 12. -Vorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Segment (122) mit einem Zahnsegment (120) in fester Verbindung steht, welch letztere mit einem gemeinsamen Zahnrad (118) kämmen. 13. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine mit dem Werk stück zu verbinden bestimmte Klemmvorrich- tung vorgesehen ist, an welcher ein drehbarer Ring mit über einer Skala spielender Libelle gelagert ist. 14.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Halte platte (140) nvei die Auflager (144) tragende Lenker (143) schwenkbar gelagert sind, welche miteinander in Eingriff stehende Zahnungen (142) aufweisen.
CH323674D 1954-02-16 1954-02-16 Vorrichtung zum Halten von Werkstücken zur Erzeugung von Bohrungen in denselben CH323674A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH323674T 1954-02-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH323674A true CH323674A (de) 1957-08-15

Family

ID=4499260

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH323674D CH323674A (de) 1954-02-16 1954-02-16 Vorrichtung zum Halten von Werkstücken zur Erzeugung von Bohrungen in denselben

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH323674A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE841112C (de) Schleifscheibenbearbeitungsmaschine
DE625448C (de) Geraet zum Zeichnen von Kurven
CH323674A (de) Vorrichtung zum Halten von Werkstücken zur Erzeugung von Bohrungen in denselben
DE2643676A1 (de) Geraet zum kontrollieren der parameter des aktiven teils eines bohrers
DE713786C (de) Einrichtung zum Schleifen des Spanwinkels an Schneideisen
DE486060C (de) Vorrichtung zum Schleifen konischer Innen- und Aussenflaechen verschiedener Konizitaet an Drehkoerpern
DE569065C (de) Vorrichtung zum Schleifen von Spiralbohrern
DE839908C (de) Bohrer-Schleifmaschine
DE517149C (de) Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben mittels umlaufender Abrichtscheibe
DE485407C (de) Beim Schleifen der Laengsnuten in Radnaben mittels umlaufender, in der Nutenrichtungbewegter Schleifscheiben zu benutzender Werkstueckhalter
DE907026C (de) Abrichtvorrichtung fuer Profilschleifscheiben
DE670502C (de) Werkstueckhalter zum Anschleifen einer zylindrischen Flaeche von einstellbarem Radius und beliebiger Neigung nach allen Richtungen an einem Werkzeugstahl
DE2413001C3 (de) Spitzenschleifgerät zum Schleifen von Spiralbohrern
CH359343A (de) Verfahren und Einrichtung zum Profilieren der Schleifscheiben zum Formschleifen von Schnecken
DE581110C (de) Bohrmaschine
DE313774C (de)
DE945671C (de) Vielzweck-Werkzeugmaschine
DE663181C (de) Geraet fuer das Ausrichten eines schwenkbaren Rundteiltisches zur Achse der Bohrspindel einer Bohrmaschine
DE41359C (de) Neuerung an der unter Nr. 35279 patentirten Maschine zum Guillochiren von Metall- und Steinnufsknöpfen
AT143509B (de) Vorrichtung zum Brennschneiden von Werkstücken auf Gehrung.
DE616003C (de) Geraet zum mittigen Ausrichten einseitig aufgespannter, umlaufender Werkstuecke, insbesondere auf Drehbaenken
DE1502425C (de) Maschine zum Schleifen von Spiral bohrerspitzen
CH223366A (de) Vorrichtung zum Abrichten von Schleifscheiben.
DE75051C (de) Bohrfutter mit kegelförmiger Lehre zum Anschleifen von Spiralbohrern
DE509789C (de) Vorrichtung zum Polieren der Zapfen von Taschenuhren