CH323221A - Motorrad mit Tretkurbel - Google Patents

Motorrad mit Tretkurbel

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CH323221A
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CH
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pedal
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pedal crank
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English (en)
Inventor
Hilber Hans
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Kreidler Alfred Dipl Ing
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M5/00Foot-driven levers as pedal cranks which can be immobilised as foot-rests

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)
  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description


  Motorrad mit Tretkurbel    Es ist bekannt, Motorräder mit einer     Tret-          kurbel    auszustatten, die über eine Freilauf  kupplung und das     Untersetzungsgetriebe    auf.  den Motor schaltbar und beim Zurücktreten  über einen     Mitnehmer    und Übertragungsmittel  auf die     Hinterradbremse    wirksam ist.

   Der  artigen Motorfahrrädern wird vielfach vor  den üblichen Motorrädern mit feststehenden  Fussrasten der Vorzug gegeben, sei es, weil die       _@rt    ihres Gebrauches denjenigen, welche vor  her Rad gefahren sind, gewohnter erscheint,  sei es, dass die behördlichen Vorschriften in  manchen Ländern solche mit Tretkurbeln     aus-          gestattete    Fahrzeuge begünstigen. Anderseits  aber bietet ein Motorrad mit feststehenden  Fussrasten fahrtechnisch viele Vorteile, so dass  auch gerade bei den Besitzern von Motorfahr  rädern bald der Wunsch nach einem Leicht  motorrad bzw. nach einer Umbaumöglichkeit  ihres Motorfahrrades laut wird.  



  Durch die Erfindung soll den je nach  den Wünschen der Benützer und den Vor  Sehriften der einzelnen Länder unterschied  lichen Bedürfnissen entgegengekommen und  ein Fahrzeug geschaffen werden, das mit       geringen    Änderungen als Motorfahrrad und  als Leichtmotorrad gefahren werden kann.

    Erfindungsgemäss ist bei einem solchen Motor  rad mit     Tretkurbel    die starre Verbindung  zwischen den beiden     Tretkurbelarmen    in der  Weise lösbar, dass der eine     Tretkurbelarm    über  die     Freilaufkupplung    und das Getriebe als         Kickstarter    und der andere     Tretkurbelarm     über den     Mitnehmer    und die Übertragungs  mittel zur Bremsbetätigung verwendbar ist.  



  An sich ist zwar bekannt, die starre Ver  bindung der beiden     Tretkurbelarme    lösbar zu  machen. Es wird dann die eine Tretkurbel um  1S0  verdreht, so dass sie mit der andern  parallel steht, wonach beide Pedale als fest  stehende Fussrasten verwendet werden. Diese  in vielfacher Abwandlung bekannte Lösung  ist aber nicht sehr glücklich; denn die als  Fussrasten parallel festgestellten Tretkurbel  arme befinden sich in keiner für den Fahrer  bequemen Stellung, und ausserdem bringt das  Anfahren und Bremsen neue zusätzliche  Schwierigkeiten. Bei dem erfindungsgemässen  Motorrad ist es dagegen anders. Dort sollen  die beiden     Tretkurbelarme    nicht festgelegt  sein, sondern der eine dient nach der Um  stellung als     Kickstarterhebel    und der andere  als Fussbremshebel.

   Die Füsse des Fahrers da  gegen können sich während der Fahrt in an  derer Weise abstützen.    Zweckmässig ist die Tretkurbel in Längs  richtung ihrer Welle für das Einschrauben  von Fussrasten mit Gewindelöchern versehen,  wobei vorzugsweise als Fussrasten die von den  Kurbelarmen abgenommenen Tretpedale ver  wendet sind, die gegebenenfalls als Rund  pedale ausgeführt sein können.

   Vorteilhaft ist  wenigstens     star        ter        seitig    das Gewindeloch      exzentrisch zur     Tretkurbeiachse    gebracht, um       zii    erreichen, dass beim Aufsetzen der Füsse  auf die eingeschraubten Fussrasten der als       Kickstarterhebel    dienende     Tretkurbelarm,        wel-          eher    zufolge der der Tretkurbel zugeordneten       Freilaufkupplung    nach dem Starten und       1Viederzurücklegen    nach unten hängt, zur Ver  besserung der Bodenfreiheit angehoben wird.  



  Ausser den als Fussrasten in die Tretkurbel  eingeschraubten Tretpedalen können beson  dere Pedale für Bremse und     Kickstarter    vor  gesehen sein, die in die entsprechenden     Tret-          kurbelarme    eingeschraubt werden können, und  die     praktiseherweise    bei Nichtgebrauch in Ge  windelöchern am Fahrgestell mitgeführt wür  den.  



  Vom     Erfindungsgegenstand    ist in der  Zeichnung ein Ausführungsbeispiel darge  stellt. Es zeigt:       Fig.    1 einen     horizontalen    Teilschnitt durch  das Getriebe eines Fahrzeuges bei seiner Ver  wendung als Motorfahrrad,       Fig.    2 denselben Schnitt bei Verwendung  des Fahrzeuges als Motorrad, das heisst also  mit feststehenden Fussrasten,       Fig.    3 eine Seitenansicht in     Pfeilriehtung          III    der     Fig.    1,       Fig.    4 eine Seitenansicht in Pfeilrichtung  IV der     Fig.    2,

         Fig.    5 eine Seitenansicht in     Pfeilriehtun,-          V    der     Fig.    1,       Fig.    6 eine Seitenansicht in Pfeilrichtung       VI    der     Fig.    2 und       Fig.    7 einen Teilschnitt nach der Linie       VII-VII    der     Fig.    1 in wesentlich grösserem  Massstab.  



  Im     Getriebegehäuseteil    1 und im Deckel 2  ist die Tretkurbelwelle 3 gelagert. Mit ihr ist  durch die     Freilaufkupplung    4 das Zahnrad 5  in Pfeilrichtung     a    gekuppelt. Das Zahnrad 5  arbeitet über ein     Vorgelege    6 und das     Ritzel    7  auf die     Abtriebswelle    B. Diese trägt noch zwei  Zahnräder 9 und 10, die für die Gangschal  tung     weeliselweise    mit der     Abtriebwelle    8 stoss  frei gekuppelt werden können. Ihrerseits käm  men diese Räder 9 und 10 mit nicht     gezeieh-          neten    Gegenrädern auf der Motorkurbelwelle.

      Das     Abtriebskettenracd    11 ist durch die aus  riickbare Kupplung 12 von der Abtriebs  welle 8     abkuppelbar.     



  Die Tretkurbelwelle 3 trägt links und  rechts je einen     Tretkurbelarm    13 und 14. In  der in     Fig.    1, 3, 5 und 7 wiedergegebenen  Bauform als Motorfahrrad sind beide Kurbel  arme mit der Tretkurbelwelle 3 durch       Schraubkeile    15 und 16 starr verbunden. An  ihren Enden sind die Pedale 17 und 18 ein  geschraubt, welche als Rundpedale ausgebildet  sein können.  



  Rechts trägt die Kurbelwelle 3 zwischen  Gehäusedeckel 2 und Kurbelarm 14 den Mit  nehmer für das Bremsgestänge der     Hinter-          r        adbremse.    Dieser besteht aus der     Mitnehmer-          nabe    19 und dem zweiteiligen     Mitnehmer-          gehäuse    20. An der     Mitnehmernabe    19 ist  eine federnde Klinke 21 gelagert (siehe     Fig.7),     welche mit einer entsprechenden Innenver  zahnung des     Mitnehmergehäuses    20 beim       Rückwärtstr        eten    (Pfeilrichtung b) zusammen  arbeitet.

   Beim     Vorwärtstreten    bleibt das Mit  nehmergehäuse stehen. An einem am Mit  nehmergehäuse 20     befindliehen    Auge 22 ist die       Zugstange    23     angelenkt,    welche zur     Hinter-          radbremse    führt. Beiderseits weist die Nabe 19  Klauen 24     und    25 auf. Beim Aufbau als  Motorfahrrad sind mit den Klauen 25 Gegen  klauen 26 an der Nabe 27 des Kurbelarmes 14  in Eingriff. Damit. man nicht zwei verschie  dene     Tretkurbelarme    hat, besitzt der linke       Tretkurbelarm    13 an seiner Nabe 28 dieselben  Klauen 29, die dort natürlich keine Funktion  ausüben.

   Beide     Tretkurbelarme    13 und 14 tra  gen ferner noch etwas     exzentrisch    an ihren  Naben 27, 28 die Augen 30, 31 mit für die       Gewindezapfen    der Pedale 17, 18 passenden  Gewindelöchern 32, 33.  



  Das so aufgebaute Fahrzeug lässt sich wie  die gewöhnlichen Motorfahrräder durch Tre  ten der Pedale 17, 18 in Fahrt setzen, bis  der Motor anspringt. Auch kann der Motor  bei gelöster Kupplung 12 bei stillstehendem  Fahrzeug durch energisches Niedertreten des  einen oder andern     Pedales    17, 18 angeworfen  werden.      Soll nun das     Fahrzeug    in ein     :Motorrad     mit Fussrasten (gemäss     Fig.    2, 4 und 6) um  gebaut werden, so werden die beiden Pedale  17, 18 herausgeschraubt und in die Gewinde  löelier 32, 33 eingeschraubt.

   Ferner werden  die beiden Pedale 34, 35 in die Hebel 13, 14  eingeschraubt.     Praktischerweise    werden diese  beiden Pedale bei Nichtgebrauch in     entspre-          ehenden    Gewindelöchern an     geeigneter    Stelle  des Fahrzeugrahmens mitgeführt. Hierauf.  wird der rechte     Schraubkeil    16 entfernt, der  Kurbelarm 14 abgezogen und nach Abhängen  der Zugstange 23 der     Mitnehmer    abgezogen.  Dieser wird umgekehrt wieder auf die Welle 3  aufgesteckt und der Kurbelarm 14 ebenfalls  wieder aufgeschoben.

   Nach     Aufsetzen    des  Sprengringes 36 wird der Kurbelarm. 14, der       finit    seinen Klauen 26 jetzt mit den Klauen 24  der     Mitnehmernabe    19 und gleichzeitig mit  den Klauen 37 des     Mitnehmergehäuses    20 in  Eingriff gekommen ist, nach vorn umgelegt  und die Zugstange 23 für die Bremse wieder  am Auge 22     angelenkt.    Jetzt bildet der     Tret-          kurbelarm    14 mit dem     Mitnehmer    einen star  ren, auf der Tretkurbelwelle 3 schwenkbaren  Winkelhebel für die Bremsbetätigung durch  die Zehen.

   Am     Getriebegehäusedeekel    2 ist  schliesslich noch ein Anschlagnocken 38 vor  gesehen, gegen den sich der     Mitnehmer    in  der Ruhelage anlegt. Dadurch findet auch     dür     Fuss auf dem Pedal 18 trotz dessen exzen  trischer     Anbringung    eine feste Stütze.  



  Das Entfernen des rechten     Schraubkeils    16  ermöglicht es zugleich, den     linken    Tretkurbel  arm 13 nach hinten umzulegen. Dieser hängt  dann zufolge der     Freilaufkupplung    4 senk  recht nach unten, wie dies     Fig.    4 strichpunk  tiert zeigt. Vor dem Starten wird der     Arin    13  nach vorn schräg aufwärts geschwenkt und  bei gelöster Kupplung 12 energisch niederge  treten. Dabei wird der Motor über das     (le-          triebe    angeworfen. Danach wird der Tretkur  belarm 13 angehoben und nach hinten zurück  gelegt, wo er wieder die strichpunktierte  Lage nach     Fig.    4 einnimmt.

   Sobald jedoch  der Fahrer seinen Fuss auf das Pedal 17 setzt,  liebt sieh der Kurbelarm 13 durch die     exzen..          trisehe        Anbringung    des Pedals an, wie dies    4 ausgezogen zeigt. Für das Anfahren  lässt hierauf der Fahrer in üblicher Weise  die Kupplung 12 einrücken.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Motorrad mit Tretkurbel, die über eine Freilaufkupplung und das Untersetzungs- getriebe auf den Motor schaltbar und beim Zurücktreten über einen Mitnehmer und Übertragungsglieder auf die Hinterradbremse wirksam ist, dadurch gekennzeichnet, dass die starre Verbindung zwischen den beiden Tret- kurbelarmen (13, 14) in der Weise lösbar ist, dass der eine Tretkurbelarm (13) über die Freilaufkupplung (4)
    und das Getriebe als Kickstar ter und der andere Tretkurbelarm (1.4) über den Mitnehmer und die übertra- gungsglieder (23) zur Bremsbetätigung ver wendbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Motorrad nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tretkurbel in der Längsrichtung ihrer Welle (3) beiderseits für das Einschrauben der von den Kurbel armen (13, 1.4) abgenommenen Tretpedale (17, 18) mit einem Gewindeloch (32, 33) ver sehen ist. 2.
    Motorrad nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens starterseitig das Gewindeloch (32) exzentrisch zur Tretkirbelachse ange bracht ist. 3. Motorrad nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass besondere Pedale (34, 35) für Kickstarter und Bremse vorhanden sind, die in die Tretkurbelarme (13, 14) einschraub- bar sind und für deren Mitführen bei Nicht gebrauch Gewindelöcher am Fahrgestell vor gesehen sind. 4.
    Motorrad nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der bremsseitige Tret- kurbelarm (14) als Zehenbremshebel nach seinem Lösen von der Tretkurbelwelle (3) mit dem umgekehrt auf die Welle aufgeschobenen Mitnehmer für die Übertragungsglieder (23) zur Bremse kuppelbar ist. 5. Motorrad nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass beide Tretkurbelarme (13, 14) an ihrer Eiabe (27, 28) je ein seitliches Auge (30, 31) aufweisen, welches das Gewindeloch (32, 33) für die einzuschraubenden Tretpedale (17, 18) enthält. 6.
    Motorrad nach Patentanspruch urc1 Unteransprüchen \?, 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die beiden Tretkurbelarme (13, 14) unter sieh gleich ausgeführt sind.
CH323221D 1953-06-17 1954-05-28 Motorrad mit Tretkurbel CH323221A (de)

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