CH323014A - Röntgenuntersuchungseinrichtung mit Bildverstärker und Aufnahmegerät für Kinematographie - Google Patents

Röntgenuntersuchungseinrichtung mit Bildverstärker und Aufnahmegerät für Kinematographie

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CH323014A
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CH
Switzerland
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mirror
camera
image intensifier
image
recording
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Application number
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English (en)
Inventor
Martinus Van Alphen Pieter
Wal Johannes Van Der
Christiaan Hardenberg Jesayas
Original Assignee
Philips Nv
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B42/00Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means
    • G03B42/02Obtaining records using waves other than optical waves; Visualisation of such records by using optical means using X-rays
    • G03B42/021Apparatus for direct X-ray cinematography
    • G03B42/023Apparatus for indirect X-ray cinematography, i.e. by taking pictures on ordinary film from the images on the fluorescent screen

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radiography Using Non-Light Waves (AREA)

Description


      Röntgenuntersuchungseinrichtung    mit Bildverstärker und Aufnahmegerät für Kinematographie    Für     Röntgenstrahlendurchleuchtung    wird  öfters ein Instrument verwendet, welches das  unsichtbare Röntgenbild in ein Lichtbild und  letzteres wieder in ein Elektronenbild umwan  delt, das auf einen     Fluoreszenzschirm    fokus  siert wird. Die durch einen solchen Bildver  stärker erzielte     Liehtstärke    des Fluoreszenz  bildes genügt oder kann durch eine geringe  Erbölung der     Röntgenstrahlenintensität    zur  Herstellung der Aufnahme auf einer photo  graphischen Platte oder auf einem Film ge  eignet gemacht werden.

   Der Bildverstärker  eignet sich ausserdem vorzüglich zur Reihen  herstellung von Aufnahmen mit dem bei Kine  matographie üblichen Tempo. Die dabei er  haltenen Filmaufnahmen haben den Vorteil,  dass sie die üblichen Abmessungen haben, so  dass im Vergleich zu der direkten Photo  graphie von Röntgenbildern eine sehr grosse  Ersparnis an Filmmaterial erzielt wird.  



  Bei der Herstellung einmaliger Aufnahmen  ist es erwünscht, das zu photographierende  Bild bis zum Augenblick der Aufnahme visuell  beobachten zu können. In einem Gerät für  Kinematographie des Röntgenbildes mittels  eines Bildverstärkers ist neben dem Schirm  für die Umwandlung der Röntgenstrahlen in  Lieht ein ähnlicher Schirm angebracht, der  (lauernd beobachtet werden kann. Dabei be  obachtet man also nicht die eigentliche Bild  oberfläche, sondern einen Teil der Umgebung,    wodurch Orientierung und     richtige    Einstel  lung des Bildverstärkers schwieriger werden.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine ent  sprechende Einrichtung für Kinematographie  mit Aufnahmekamera, welche Einrichtung sich  eignet zur visuellen Beobachtung des zu photo  graphierenden     Fluoreszenzbildes.    Gemäss der  Erfindung ist in dem durch die Optik der  Aufnahmekamera begrenzten     Strahlengang     des     Fluoreszenzschirmes    des Bildverstärkers  ein Spiegel angeordnet, der es der bedienen  den Person ermöglicht, den Wiedergabeschirm  mittels eines optischen Instrumentes zu     be-          obaehten.    Dies ist besonders wichtig, wenn ein  bestimmter Augenblick der Bewegungsphase  sich bewegender Organe photographiert wer  den soll.

   Es kann auf diese Weise Verlust an  Filmmaterial verhütet werden, da es dann  nicht mehr erforderlich ist, Aufnahmen des  ganzen Bewegungsverlaufes zu machen.  



  Der Spiegel ist vorzugsweise flach, und  man kann ihn     gewünschtenfalls    derart be  festigen, dass er ausserhalb des Lichtstrahlen  bereiches geführt werden kann, wenn eine  Photographie gemacht wird, damit der Spiegel  keinen Teil des vom Wiedergabeschirm in der  Richtung der Optik ausgestrahlten Lichtes  abfängt.  



  Der Spiegel wird am besten nahe der Ab  bildungslinse angeordnet, damit er nicht auf  dem Film abgebildet wird. Er kann in der      optischen Achse des Strahlenganges ange  ordnet, und seine Oberfläche kann möglichst  klein gemacht werden, damit möglichst wenig  Licht abgefangen wird. Eine besonders zweck  dienliche Ausführungsform ergibt sich bei  Anordnung des Spiegels zwischen den beiden  Linsen einer     Tandemoptik    am Rande des die  beiden Linsen verbindenden Strahlenganges,  so dass man das Objektiv des Beobachtungs  instrumentes nahe an den Spiegel führen und  auf diese Weise mittels einer kleinen Spiegel  fläche den ganzen Wiedergabeschirm über  blicken kann.  



  Kann ein grösserer Spiegel verwendet wer  den, z. B. bei einer Aufnahmekamera mit  Spiegeloptik, so kann das Gerät auch als Pro  jektionsgerät     (Epidiaskop)    dienen. Dazu  kann der gleiche Spiegel verwendet werden;  der dabei um einen Winkel von 90  um eine  Achse drehbar sein muss, die zu der die opti  sche     Axe    für direkte Beobachtung enthalten  den Ebene senkrecht ist.  



  Einige Ausführungsbeispiele der Einrich  tung nach der Erfindung sind in der Zeich  nung dargestellt, in der       Fig.    1 die Kombination eines Bildverstär  kers mit Aufnahmekamera darstellt, welche  Kamera eine Linsenoptik besitzt.  



       Fig.2    zeigt einen Schnitt an der Stelle  einer Linsenoptik, und       Fig.3    zeigt die Kombination eines Bild  verstärkers     -und    einer Spiegelkamera.  



  Der Aufnahmeschirm 1 fängt die Röntgen  strahlen auf, die in Licht und darauf in Elek  tronenstrahlen umgewandelt werden, die auf  den     Wiedergabeschirm    2 fokussiert werden.  Der Bildverstärker 3, der die beiden Schirme  enthält, kann von der üblichen     Bauart    sein.  Das Bild am Wiedergabeschirm 2 wird mittels  der     Kinematographiefilmkamera    photogra  phiert, die eine     Tandemlinse    4 besitzt, wobei  der Film 5 mit dem Triebwerk 6 in einer licht  dicht verschlossenen Hülle 7 angeordnet ist.  Eine solche Kamera enthält ausserdem eine  Einrichtung zur periodischen Unterbrechung  des Lichtweges; eine detaillierte Beschreibung  dürfte sich hier erübrigen, da sich im Prinzip    die Kamera nicht von bekannten Geräten  unterscheidet.  



  Der Strahlengang des     Fluoreszenzschir-          mes    2 wird durch die Linse 4 begrenzt, und  zwischen den beiden Teillinsen ist ein kleiner  Spiegel 9 unter einem Winkel von 45  ange  ordnet. Nur ein geringer Teil des Lichtbün  dels wird durch den Spiegelteil abgefangen  und in die Richtung des Beobachtungsinstru  mentes 10 abgelenkt. Letzteres enthält eine  Linse 11, die ein Bild des     _Wiedergabeschirmes     2 in die Schauöffnung 12 projiziert. Man  kann also dauernd das zu photographierende  Bild beobachten und kann also die Aufnahme  serie auf Teile des     Z@rklus    der Bewegungsfunk  tionen beschränken, welche der untersuchte  Gegenstand vollführt und die für die Unter  suchung wesentlich sind.

   Ausserdem kann  die     Einstellung    der Einrichtung leicht derart  geregelt werden, dass der wichtigste Teil des  Bildes in der Mitte des Films erscheint.  



  Der Raum zwischen dem Bildverstärker 3  und dem     Aufnahmegerät    7 ist durch ein licht  dichtes Gehäuse 13 umgeben, dessen Wand  eine Öffnung 14 hat, durch die das Beobach  tungsinstrument 10 hindurchgeführt wird.  



  In     Fig.3    sind, sofern möglich, die gleichen  Bezugsziffern wie in     Fig.    1 angewandt. Mit  dem Bildverstärker ist eine Spiegelkamera  kombiniert in der Weise, dass ihre Achsen sich  decken. Auch hier darf eine detaillierte Be  schreibung der     Spiegelkamera    unterbleiben, da  sie im Prinzip bekannten Geräten dieser Art  ähnlich ist.  



  Die Kamera enthält einen Hohlspiegel 16,  eine     Korrektionsp;latte    17 und einen Filmträ  ger<B>18.</B> An einer gemeinsamen Hülle 13 ist  ein Kasten 19     befestigt,    der die beiden Spulen  20 und 21 für den Film 22 enthält. Eine Spule  hat den bereits belichteten, die andere den  noch nicht belichteten Teil. Weiter enthält die"  Kamera eine Einrichtung, durch die der Film  jeweils über einen Abstand gleich der Höhe  des durch den Spiegel 16 erteilten Bildes wei  terbewegt wird; die Zeichnung zeigt. keine Ein  zelheiten dieser Einrichtung.  



  Das auf dem Wiedergabeschirm 2 des Bild  verstärkers 3 verkleinerte, mit vielfach ver-           grösserter    Helligkeit erscheinende Bild des auf  dem     Aufnahmeschirm    1 entstehenden Rönt  genbildes bildet den Gegenstand für die Spie  geloptik der Kamera, in deren Bildebene der  Film     \?2    durch an sich bekannte Mittel ausge  breitet wird.  



  Zwischen dem Bildverstärker und der Spie  gelkamera befindet sich der vorzugsweise  flache Spiegel 9, der es der bedienenden Per  son ermöglicht, den Schirm durch das optische  Vergrösserungsinstrument 10 zu beobachten.  Wegen der grösseren Öffnung der Spiegel  kamera braucht man die Spiegelfläche nicht so  klein wie bei der Linsenkamera zu wählen.  



  Für Projektion kann der Spiegel 9 um  einen Winkel von 90  um eine Achse gedreht  werden, die zur Zeichnungsebene senkrecht ist,  wobei der     Spiegel    die gestrichelt angegebene  Lage einnimmt. Der Hohlspiegel 16 kann eine  zentrale Öffnung 24 besitzen, von der die Licht  duelle 25 angebracht wird, um die Bildfläche       :,'3    der Spiegelkamera zu belichten. In diese  Bildfläche wird die abzubildende Platte ge  legt, und die durch diese Platte diffus reflek  tierten Lichtstrahlen werden durch den Spie  gel 16 fokussiert und zum Teil durch den  Spiegel 9 auf einen zur Seite des Gerätes an  gebrachten Schirm projiziert, auf dem man  also das auf diese Weise projizierte Bild     be-          obaehten    kann.  



  Die Öffnung 14 zum Durchlassen des     Be-          obac:htungsinstrumentes    10 kann die Gestalt  eines Schlitzes haben und sich beiderseits der  dargestellten Anordnung über z. B. einen Vier  telteil des Umfangs des Gehäuses 13     erstrek-          ken.    Dabei. kann man das Schauinstrument in  verschiedene Lagen bringen, wenn die     Unter-          sueliung    dies erfordert, oder wenn die Beobach  tung des Wiedergabeschirmes erleichtert wer  den kann. Um den lichtdichten Verschluss bei  zubehalten, ist in diesem Falle das Schau  instrument in einem Ring 26     befestigt,    der den  Mantelumfang des Gehäuses 13 umfasst und  den Schlitz 14 in der Wand abdeckt.

   Der  Spiegel 9 ist durch Bügel 27 fest mit dem  Schauinstrument 10 verbunden und folgt. so  mit der Verschiebung des Schauinstrumentes.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Röntgenuntersuchungseinrichtung mit einem Bildverstärker und einer Aufnahmekamera für Kinematographie in einer zur Herstellung einer Aufnahme des Wiedergabeschirmes des Bildverstärkers geeigneten Anordnung, da durch gekennzeichnet, dass in dem durch die Optik der Aufnahmekamera begrenzten Strah lengang des Wiedergabeschirmes des Bildver stärkers ein Spiegel unter einem Winkel mit der Achse angeordnet ist, mit dessen Hilfe der Wiedergabeschirm des Bildverstärkers durch ein optisches Instrument, das die ab gelenkten Lichtstrahlen auffängt, von der Seite her beobachtet werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Spiegel im Strahlengang zwischen den beiden Linsen einer Tandemoptik zur Abbildung des Wieder gabeschirmes angeordnet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Spiegel und das optische Instrument zum Auffangen der abgelenkten Lichtstrahlen schwenkbar um die optische Axe des Linsensystems der @uf- nahmekamera angeordnet ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Spiegel und das optische Instrument zum Auffangen der abgelenkten Lichtstrahlen schwenkbar um die optische Axe des Linsensystems der Auf nahmekamera angeordnet ist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, mit einer Spiegelkamera, dadurch gekennzeichnet, dass der Spiegel derart drehbar ist, dass ein durch den Hohlspiegel der Kamera fokus siertes Projektionsbündel durch den flachen Spiegel seitwärts reflektiert wird, und dass der Hohlspiegel eine -Öffnung besitzt, durch welche die Bildfläche der Kamera belichtet werden kann.
CH323014D 1953-07-20 1954-07-19 Röntgenuntersuchungseinrichtung mit Bildverstärker und Aufnahmegerät für Kinematographie CH323014A (de)

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