CH322402A - Absperrarmatur für Stahlflaschen - Google Patents

Absperrarmatur für Stahlflaschen

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CH322402A
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CH
Switzerland
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valve
shut
screw connection
cone
dependent
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Application number
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English (en)
Inventor
Kuebbeler Jakob
Wichterich Hans
Original Assignee
Maschf Suerth Zweigniederlassung Der Gesellschaft Fuer Lindes Eismaschinen Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/30Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces specially adapted for pressure containers
    • F16K1/304Shut-off valves with additional means
    • F16K1/305Shut-off valves with additional means with valve member and actuator on the same side of the seat

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description


  Absperrarmatur für Stahlflaschen    Es sind     Absperrarniaturen    für Stahl  flaschen bekanntgeworden, die sich insbe  sondere dadurch auszeichnen,     dass    sie auto  matisch öffnen und schliessen,<B>je</B> nachdem ob  eine konische Ventilspindel vom Sitz ab  gehoben oder durch den innern Flaschen  druck auf den Sitz gedrückt wird, wobei das  Öffnen und Schliessen des Ventils lediglich  durch das An- oder Abschrauben der     Füll-          bzw.    Entnahmeleitung erfolgt.  



  Den bisher bekanntgewordenen Ausfüh  rungen haftet der Nachteil an,     dass    das in der  Bohrung des     Anschlussgewindes    befindliche  Druckstück, welches beim Anschrauben der  Fülleitung das Abheben der Ventilspindel  bewirkt und mit ihr gekuppelt und durch  eine Feder gespannt ist, verhältnismässig  leicht beschädigt wurde und     dass    der Ausbau  des Druckstückes zu Reparatur- oder Ersatz  zwecken ohne besondere Hilfswerkzeuge     Lim-          stIndlich    war.  



  Die Erfindung bezweckt eine Verbesse  rung derartiger Flaschenventile in     her-          steliungs-    sowie gebrauchstechnischer Hin  sicht. Die hauptsächliche Verbesserung be  steht darin,     dass    das     Hauptabsperrorgan     selbst so ausgebildet ist,     dass    das automatische  Öffnen und Schliessen des Ventils ohne Druck  stück erfolgen kann, so     dass    eine, Beschädl-         gungsmöglichkeit    auf     ein    Minimum verrin  gert und der Ausbau     bzw.    Ersatz des     lebens#     wichtigsten Teils der Einrichtung innerhalb  kurzer Zeit in einfacher Weise erfolgen kann.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine<B>Ab-</B>  sperrarmatur für Stahlflaschen mit durch die       Anschlussverschraubung    betätigter Haupt  absperrung und einer     Hilfsabsperrung    in  einem Ansatz unter dem konischen Gewinde  teil zum Einschrauben der Armatur in die       Stahlflasche.    Sie ist dadurch gekennzeichnet,       dass    das     Hauptabsperrorgan    eine im     Aus-          bzw.    Eintrittskanal des Gases geführte, bis  in das     Auschlussgewinde    reichende Verlänge  rung aufweist, die dazu bestimmt ist, beim  Anschliessen der Füll- oder Entnahmever  schraubung von dieser zurückgedrückt zu  werden,

   damit der Kegel der Hauptab  sperrung dadurch abgehoben wird.  



  Bei einer speziellen Ausführungsform ist  der aus     organischein    Material, z. B. Polyamid  bestehende Ventilkonus in einem     zyhndri-          scheu    metallischen Führungsstück teilweise  versenkt befestigt und umschliesst einen me  tallischen Kern. Das organische Material ist  so ausgewählt,     dass    es genügend hart und  elastisch sowie gegen Sauerstoff unempfind  lich ist. Dadurch,     dass    es nur eine verhältnis  mässig geringe Masse besitzt, die auf mög-           lichst    grosser Fläche an Metall angrenzt, ist  eine     Entzündungs-    und Brandgefahr weit  gehend herabgesetzt sowie ein Antrieb prak  tisch vermieden.

   Bei einer weiteren Ausfüh  rungsform stösst die das Führungsstück  stützende Feder anderseits gegen die rück  seitige Verschraubung. Alle Teile     einschliess-          ]ich    des Druckstückes mit der Hauptabsper  rung sowie der Feder können nach Entfernen  der     Verschlussverschraubung    für     Ersatz-          bzw.    Reparaturzwecke leicht und mit einem  Griff herausgezogen werden. Ferner kann ein  in den Gewindekonus zum Einschrauben der  Armatur in die Flasche eingeschraubtes  Zwischenstück (mit Sitz) mit einem Gehäuse  mit dem hierin befindlichen, an sich bekann  ten     Hilfsabsperrventil    nebst dessen Ventil  führung und Feder verschraubt sein.

   Die  Vorteile dieser zweiteiligen Vorrichtung be  ruhen darauf,     dass    das     Hilfsabsperrventil    mit  den     Führungs-    und Federungsteilen sowie der  Sitz für dieses Ventil besonders leicht zu  gänglich sind. Es können nicht nur die Hilfs  ventile, sondern auch die den Sitz enthalten  den Teile für sich ersetzt werden, so     dass    der  Reparatur-     bzw.    Ersatzaufwand gegenüber  den früheren Einrichtungen wesentlich ver  mindert ist.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung sei  durch ein     Ausfährungsbeispiel    im einzelnen  beschrieben.  



  In einem Ventilgehäuse<B>7</B> befindet sich  eine Kammer 14 für die Aufnahme des     Haupt-          absperrorgans,    eine Bohrung 4, die zur     An-          scblussleitung    führt und eine in das     Stahl-          flascheninnere    führende Bohrung<B>15,</B> die sich  durch das zweiteilige Ansatzstück<B>6, 17</B> fort  setzt. In der Kammer 14 ist das     Haupt-          absperrorgan    2, 12 untergebracht, dessen  Metallkern<B>18</B> bis in die Bohrung 4 des     An-          schlussgewindes   <B>11</B> hinein verlängert ist.

   Zur  Führung dieser Verlängerung dient der       zylindrisch    erweiterte Teil<B>3,</B> der zweckmässig  mit Nuten versehen ist, -um dem Gasstrom  einen freien Durchtritt zu gestatten.     Dei    aus  geeignetem organischem Material, z. B. Poly  amid,     bestehendeVentilkonus    12 sitzt auf dem  metallischen Kern<B>18</B> und ist in dem Füh-         rungsstück    2 gehalten. Dieses Führungsstück  2 besteht im Interesse einer einfachen Her  stellung aus einem einmal abgesetzten Zylin  der     mit    einer     zur    Aufnahme des Ventilkegels  12 bestimmten Eindrehung.

   Eine Feder<B>1</B>  stützt     dasAbsperrorgan    gegen     eineVerschrau-          bung   <B>13</B> ab, die nur     füi    den Fall geöffnet wird,       dass    Teile der Hauptabsperrung ausgewech  selt oder gereinigt werden sollen.  



  Am untern Ende des konischen Gewinde  teils des Ventilgehäuses<B>7</B> ist ein Stück<B>6</B> ein  geschraubt, das die     Foitsetzung    der Bohrung  <B>15</B> enthält und durch ein Gewinde<B>16</B> mit  einem weiteren     anschraubbaren    Teil<B>17</B> ver  bunden werden kann, der das Hilfsventil<B>8</B>  mit der     Hilfsventilfährung   <B>9</B> und der Feder<B>10</B>  enthält.  



  Bei stossweiser Gasentnahme wird das  Kugelventil<B>8</B> gegen den Sitz<B>5</B>     gepresst,    wo es  so lange einen annähernd dichten     Abschluss     ausübt, bis ein Druckausgleich. zwischen Ven  til und Flasche erfolgt und die Kugel<B>8</B> durch  ihr Eigengewicht vom Sitz<B>5</B> abfällt.  



  Folgende Vorteile werden durch die be  schriebene Armatur erreicht: Das Führungs  stück<B>3</B> ist auf einer längeren Strecke im  Kanal 4 an der Wandung desselben ausrei  chend geführt. Infolge fester Verbindung mit  der Hauptabsperrung 2, 12,<B>18</B> in der Kam  mer 14 kann dieser Teil nicht     verlorengehen.     Eine Beschädigung wirkt sich nicht schädlich  für das Funktionieren des Ventils aus.

   Der  Ventilkonus 12, welcher aus einem geeigneten  genügend elastischen und weitgehend     sauer-          stoffunempfilidlichenMaterial,        z.B.    Polyamid,  besteht, bietet durch seine     holilzylindrische     Form und die fast allseitige Metallbegrenzung  günstige     Wärmeabführungsmöglichkeiten     und ist von geringer Masse, so     dass    eine Brand  gefahr wesentlich herabgesetzt ist. Das  Führungsstück 2 ist von einfacher Form und  kann leicht hergestellt werden.  



  Das zweiteilige Ansatzstück<B>6, 17</B> für das  Hilfsventil gestattet eine leichte Auswechs  lung des Satzes sowie seiner einzelnen Teile,  insbesondere des Hilfsventils selbst. Der  Sitz<B>5</B> ist infolge der zweiteiligen Ausführung,      zur     Nacharbeitung    frei zugänglich und kann  <B>für</B> sich ausgewechselt werden. Das     Anscbluss-          gewinde   <B>11</B>     mit    der Bohrung<B>19</B> kann     din-          mässig    ausgeführt werden. Die Verschrau  bung<B>13</B> erleichtert Auswechslung, Reinigung  und Reparatur der Einzelteile der Haupt  absperrung.

Claims (1)

  1. #ATENTANSPRUCH Absperrarmatur für Stahlflaschen mit durch die Anschlussverschraubung betätigter Hauptabsperrung und einer Hilfsabsperrung in einem Ansatz unter dem konischen Ge windeteil zum Einschrauben der Armatur in die Stahlflasche, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptabsperrorgan (2, 12,<B>18)</B> eine im Aus- bzw. Eintrittskanal (4) des Gases geführte, bis in das Anschlussgewinde rei chende Verlängerung<B>(3)</B> aufweist, die dazu bestimmt ist, beim Anschliessen der Füll- oder Entnahmeverschraubung von dieser zurück gedrückt zo werden,
    damit der Kegel (12) der Hauptabsperrung dadurch abgehoben wird. UNTERANSPRÜCIIE <B>1.</B> Armatur nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der aus organi schem Material bestehende Ventilkonus (12) in einem einmal gestuften metallischen Füh rungsstück (2) teilweise versenkt befestigt ist und einen metallischen Kern<B>(18)</B> umsch liesst. 2. Armatur nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsstück (2) gegen eine rück seitige Verschraubung<B>(13)</B> federnd abge stützt ist.
    <B>3.</B> Armatur nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1</B> und 2, gekennzeichnet durch ein in den genannten konischen Ge- windeteil eingeschraubtes, Zwischenstück<B>(6),</B> über das ein Gehäuse<B>(17)</B> mit dem darin befindlichen Ilffsabsperrventil <B>(8)</B> mit Ven tilführung<B>(9)</B> und Feder<B>(10)</B> geschraubt ist. 4. Aimatur nach Patentansprach und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkonus (12) aus einem Polyamid besteht.
CH322402D 1954-01-15 1954-05-14 Absperrarmatur für Stahlflaschen CH322402A (de)

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