CH320577A - Verfahren zur Herstellung eines 11B-Oxy-progesterons - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines 11B-Oxy-progesterons

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CH320577A
CH320577A CH320577DA CH320577A CH 320577 A CH320577 A CH 320577A CH 320577D A CH320577D A CH 320577DA CH 320577 A CH320577 A CH 320577A
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John Magerlein Barney
Harold Levin Robert
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Upjohn Co
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
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    • C07J7/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen substituted in position 17 beta by a chain of two carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


      Verfahren        zur    Herstellung     eines        llss-Ogy-progesterons       Vorliegende     Erfindung    bezieht sieh auf  ein Verfahren zur     Hydrolysierung    neuer     llss-          Oxi--progesterorr-3,20-diketale        ztun        entspre-          c-henden        llss-Ox.#--pro-esteron.     



  Die neuen Ausgangsverbindungen für das       erfindungsgemässe        Verfahren    sind     11ss-Oxy-          progesteron-3,20-diketale,    die durch folgende  Formel darstellbar sind:  
EMI0001.0017     
    in der     R    Wasserstoff oder eine niedrige     Al-          k.1,1--i-tippe,    wie z.

   B.     Methyl,        Äthyl,        Propyl,          Isopropyl,        Butyl,        Amyl,        Isoamyl,        Hexyl    usw.,  mit der Bedingung, dass die     Alkylenreste    der  Formel     -CH(R)-(CH.),i    nicht mehr als       h        Kohlenstoffatome    enthalten und n die Zahl  l     oder    2 bedeuten.

   Das Steroidmolekül kann       auelr    andere     Substituenten    als die     11ss-Oxy-          ';ruppe    aufweisen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist da  durch     gekennzeichnet,    dass man auf ein 11p-         Oxy-progesteron-3,20-diketal,    dessen     Ketal-          gruppen    von     Alkan-1,2-    oder     .41kan-1,3-diolen     mit     2-3        Kohlenstoffatomen    abgeleitet     sind,     ein     hy        drolysierendes    Mittel einwirken lässt.  



  Zweckmässig     wird    das     11ss-Oxy-progeste-          ron-3,20-diketal    der oben gezeigten Formel in  der Weise     hy        drolysiert,    dass man die mehr als  theoretisch erforderliche Menge eines     hydro-          lysierenden    Mittels und das     Steroiddiketal    in  einem Lösungsmittel, das bei den Reaktions  bedingungen gegen die Reaktionsteilnehmer       inert    ist, bei Temperaturen von etwa 0  C bis  zum     Siedepunkt    der Mischung miteinander  vermischt, um das     12ss-Oxy-progesteron    her  zustellen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist von  Bedeutung für die Herstellung des bekannten       llss-Oxy-progesterons,    das ein besonders wert  volles Zwischenprodukt für die Herstellung  gewisser     Steroidverbindungen    mit einer     11ss-          Hydroxylgruppe    vom Typus der     physiolo-          giseh    aktiven     Corticalhormone,    wie     Kendalls     Verbindung F und     Corticosteron    ist.

   Durch  das vorliegende Verfahren ist man in der  Lage, das     llss-Oxy-progesteron,    das bisher nur  in beschränkten Mengen zur     Verfügrmg    stand,  da seine Herstellung aus     Cortieosteron    schwie  rig ist, in grossen Mengen zu beschaffen.  



  Die neuen Ausgangsstoffe für das vorlie  gende Verfahren können aus den entsprechen  den     11-Keto-progesteron-3,20-diketalen    erhal-           ten    werden,     indem    man diese mit mehr als  der theoretisch erforderlichen Menge eines  Reduktionsmittels, wie z.

   B.     Lithittm-Alumi-          niumhydrid,        Natrium-Borhydrid,        Lithium-          Borhy        drid,    vorzugsweise     Lithium-Aluminium-          hydrid,    in einem organischen Lösungsmittel,  das bei den     Reaktionsbedingungen    weder mit  den Ausgangsstoffen noch mit den Reaktions  produkten reagiert, bei Temperaturen zwischen  etwa 0  C und der     Rückflusstemperatur    zu  sammenbringt     und    das gebildete     llss-Oxy-pro-          gesteron-3,20-diketal    isoliert.

   Die zu dieser  Herstellung erforderlichen     11-Keto-progeste-          ron-3,20-diketale    werden ihrerseits erhalten  durch Vermischen von mehr als der theore  tisch erforderlichen Menge eines organischen       ketalbildenden    Mittels aus der Gruppe der       Alkan-1,2-diole    und     Alkan-1,3-diole    mit 2-8       Kohlenstoffatomen    mit     11-Keto-progesteron    in  einem unter den Reaktionsbedingungen     iner-          ten    organischen Lösungsmittel in Gegenwart  eines     Katalysators,

      wie einer organischen       Sulfosäure    oder einer Mineralsäure und Iso  lierung des gebildeten     11-Keto-progesteron-          3,20-deketals.    Das     11-Keto-progesteron    ist eine  bekannte     Verbindung    und kann nach dem  Verfahren von     Reiehstein    und Fuchs,     Helv.          Chini.    Acta, 23,684 (1913) erhalten werden.  Die Herstellung der im vorliegenden Ver  fahren als Ausgangsstoffe verwendeten     Dike-          talv        erbindungen.    wird in den folgenden Prä  parationen noch eingehender beschrieben.  



       Wertvolle    Ausgangsstoffe für das     erfin-          c1ungsgemässe    Verfahren sind:  11     ss-Oxy-progesteron-3,20-cli-        (äthylenglykol)        -          ketal,          11ss-Oxy        -progesteron-3,20-di-        (propan-1,2-          diol)        -keta-l,          llss-Oxy-progesteron-3,        20-di-(but.aii-l,2-diol)-          ketal,          11ss-Oxy-progesteron-3,20-di-        (pentan-1,2-diol)

          -          ketal,          1lss-Oxy-progesteron-3,20-di-        (hexan-1,2-diol)-          ketal,          11,ss-Oxy-progesteron-3,20-di-(heptan-.1,2-diol)-          ketal,          1.lss-0xy-progesteron-3,        20-di-        (octan-1,2-diol)        -          ketal,       die.

       entsprechenden        Di-(1,3-diol)-hetale,    Wie  11,3     -,    Oxyd-     progesteron    -     3,20-di-        (propan-1,3-          diol        )-ketal,          11ss-Ox@--progesteron-   <B>3,20</B>     -di    - (     butan-1,3-diol    )     -          ketal    u. a.     nu.     



  In der Regel löst man das     11ss-Oxy-pro-          gesteron-3,20-diketal    in einem unter den Re  aktionsbedingungen nicht reagierenden Lö  sungsmittel und vermischt dann die     Lösung     mit dem     Hy        droly    Biermittel. In der Regel ver  wendet man     wässrige    saure     Hydroly    Biermittel;  wie z.

   B. verdünnte     Mineralsäuren,    organi  sche Säuren, wie     p-Toluolsulfosäure    in Ge  genwart von Wasser, Phosphorsäure u. a.     ni.,     wobei die     verdünnten        Mineralsäuren    wie  Salzsäure und     Sehwefelsä.ur        e    bevorzugt wer  den.     Manchmal    kann man auch gewisse orga  nische Säuren und     andere    sauren Agenzien  verwenden.     Lösungsmittel,    wie Aceton,     lle-          thanol,        Dioxan,        Äthanol    usw.

   sind brauch  bar, wobei Aceton bevorzugt wird. Oft. ist. es       erwünscht,    wie im Beispiel     '_'    beschrieben, die       Reaktionsmiseliung    so wie sie bei der Herstel  lung des     Ausgangsstoffes    durch Reduktion mit.

         Lithium-Aluminiumhydrid    anfällt, verwen  den zu können, ohne das l1     f3-Oxy-progeste-          ron-        3,20-diketal    zu     isolieren.    In diesem Falle  kann die     zii        hydrolysierende    Mischung auch       wesentliche        Mengen    nicht     umgesetztes        Li-          tliiiim-AluniiniLimliy        drid    und eine Mischung  von Lösungsmitteln, wie Äther, Benzol. und  dergleichen enthalten.  



  Das     Hydroly    Biermittel wird gewöhnlich in  einer grösseren Menge     verwendet    als für die       vollständige    Hydrolyse des     Ausgangssteroids     theoretisch erforderlich ist.

   Man kann einen  ein- bis     hundertfachen        L'berschuss    oder mehr,       vorzugsweise    einen fünf- bis     zehnfachen        Z'ber-          sehull        @-erwenden.        I        blielierweise    rührt man  das     Reaktionsgemisch    etwa 24 Stunden bei       Zimmertemperatur.    Die Reaktionsdauer kann  auch länger sein oder auch nur eine Stunde  dauern, je nach dem verwendeten     Ketal,

      der  Arbeitstemperatur und der Konzentration des       Hydrolysiermitt.els.    Höhere     Hydrolysierungs-          niittelkonzentrationen    und Temperaturen set  zen in der Regel die erforderliche Reaktions  zeit herab. Man kann Temperaturen zwischen      etwa 0" C und     dem    Siedepunkt der     Mischung     arbeiten.  



  Wenn die Hydrolyse praktisch beendet  ist, wird das Produkt in üblicher Weise iso  liert, indem man z. B., wenn die     Mischung          aus        einer    organischen und einer     wässrigen          Schicht    besteht, die organische Schicht ab  trennt, die     wässrige        Sehieht    mit Äther extra  liiert und die     LÄtherlösungen    vereinigt. ;Die  Ätherextrakte werden dann mit Wasser ge  waschen und mit einem     Troeknungsmittel,    wie  wasserfreies Natriumsulfat getrocknet.

   Nach  Entfernung des     Troeknungsmittels    durch Fil  tration und     Abdestillieren    des Lösungsmittels  erhält man das isolierte Produkt, das aus  einem der üblichen organischen Lösungsmit  tel     unikristallisiert    werden kann. Man kann       das    Produkt auch isolieren, indem man die       Reaktionsinisehung    mit. Wasser soweit ver  dünnt, bis das Produkt kristallisiert. Die zur       1lcrstellung    der Ausgangsstoffe verwend  baren     11-Keto-progesteron-3,20-diketale    kön  nen folgendermassen hergestellt werden:  A.

   Eine     Mischung    von 300 mg     11-Keto-          progesteron,    5     ein?        Ätliylenglykol,    50 mg     p-          Toluolsulfosäuremonohydrat    und 100     em3     Benzol wird in.

   einen Kolben     gebraeht,    der mit       einem    mit Wasserfänger ausgestatteten Rück  flusskühler     versehen    ist, so dass die kondensier  ten Dämpfe     durch    den Wasserfänger gehen,       bevor    sie in den Kolben     zurückgelangen.    Das       gebildete    Reaktionswasser wird so beim Er  hitzen des Kolbeninhaltes auf Siedetempera  trir kontinuierlich durch     azeotrope    Destilla  tion mit dem Benzol. entfernt. Während des       Erhitzens    wird gerührt.

   Die     Benzollösung     wird dann nacheinander mit verdünnter       Natriumbiea.rbonatlösung        (Na.HC03)    und  Wasser     gewaselreir    und getrocknet. Nach Ver  dampfen des Lösungsmittels wiegt der Rück  stand des rohen     11-Keto-progesteron-3,20-di-          (ii.tlivieriglyli,ol)-ketals    vom Schmelzpunkt 150  bis 15S  C 387 mg. Die theoretische Struktur  wird     durch    die     Infrarotspektralanalyse    bestä  tigt.  



  B. Eine     @lischung    aus 15,2 g     11-Keto-pro-          gesteron,    20     cm33        Äthylenglykol,    100 mg     p-          Tolttolstilfosättremonobydrat    und     200        cm3       Benzol wird in einen gleichen mit     Rückfluss-          kühler,        MVasserfänger    und Rührwerk ausge  statteten Kolben, wie in     Präparation    1     ge-          braeht.    Man erhitzt.

   unter Rühren 5 Stunden  am     Rüekfluss,    wobei das entstandene Wasser  mit dem Benzol     abdestilliert    und im Wasser  fänger zurückgehalten wird. Die     Benzollösung     wird nacheinander mit verdünnter     Natrium-          bicarbonatlösung    und Wasser gewaschen, ge  trocknet und zur Trockne eingedampft. Man  erhält 13,41 g (69,6     1/o,)        11-Keto-progesteron-          3,\?0-di-(äthylenglykol)-ketal,    das bei 160 bis  172,5  C schmilzt.

   Nach     Umkristallisieren    aus       'lthylaeetat    erhält man ein reines Produkt  vom Schmelzpunkt 181-198  C;     (a)D        -I-    2,5   (Aceton).  
EMI0003.0071     
  
    Analyse: <SEP> Berechnet <SEP> für <SEP> C25H3605:
<tb>  C <SEP> 72,08; <SEP> H <SEP> 8,71.
<tb>  Gefunden <SEP> C <SEP> 71,95; <SEP> H <SEP> 8,64.       C.

   In analoger     Weise    wie unter A und B  erhält man durch Umsetzung von     11-Keto-          progesteron    mit     Propan-1,2-diol    in     Benzol     mit     p-Toluolsulfosäure    als Katalysator das       3,20-di-        (propan-1,2-diol        )-ketal.     



  D. In analoger     Weise    wie unter A und B       erhält    man durch     Umsetzung    von     11-Keto-          progesteron    mit     Octan-1,2-diol    in     Benzol    mit       Schwefelsäure    als Katalysator, das     11-Keto-          progest.eron-3,20-di-        (octan-1,2-diol)        -ketal.     



  E. In analoger Weise wie unter A und B  erhält man durch     Umsetzung    von     11-Keto-          progesteron    mit     Propan-1,3-diol    das     11-Keto-          progesteron-3,20-di-(propan-1,3-diol)-ketal.     



  F. In analoger Weise wie unter A und B  angegeben, erhält man durch Umsetzung von       11-Keto-progesteron    mit     Butan-1,3-diol    das       11-Keto-progesteron    - 3,20-     di    -     (butan-1,3-diol)        -          ketal.     



  Nach den unter A und B geschilderten  Arbeitsweisen kann man aus     11-Keto-pro-          gesteron    und dem geeigneten     Alkandiol    noch  folgende Verbindungen herstellen:       11-Keto-progest.eron-3,20-di-(bittan-1,2-diol)-          ketal,          11-Keto-pr        ogesteron-3,20-di-        (pentan-1,2-        diol)        -          ketal,              11-Keto-progesteron-3,        20-di-        (hexan-1,2-diol)        -          ketal,

            11-Keto-progesteron-3,20-di-        (heptan    -1,2-     diol)        -          ketal,     die entsprechenden     Di-(alkan-1,3-diol)-ketale,     wie z. B.  



       1.1-Keto-progesteron-3,20-di-        (pentan    -1,3-     diol)        -          ketal,          11-Keto-progesteroii-3,20-di-        (oetan-1,3-diol)        -          ketal    und andere.  



  Die folgenden     Präparationen    zeigen, wie  die     Ausgangsstoffe    des Verfahrens hergestellt  werden können:         Präparation   <I>1</I>  Zu einer Lösung von 10 g     Lithium-Alu-          miniumhydrid    in 800     cm3    Äther gibt man  10 g     11-Iieto-progesteron-3,20-cli-(äthylengly-          kol)-ketal,    die in 500     cm3    Äther gelöst sind.

    Die     Mischung    wird 40 Minuten bei Zimmer  temperatur gerührt, worauf man eine Stunde       ain        Rückfluss    erhitzt, kühlt und mit Wasser       hydrolysiert.    Der Niederschlag wird mehr  mals mit. Äther extrahiert und die vereinig  ten Ätherextrakte nach Waschen mit Wasser  und Trocknen über wasserfreiem     Natzium-          sulfat    eingedampft. Der anfallende kristalline  Rückstand enthält in praktisch quantitativer  Ausbeute rohes     llss-Oxy-progesteron-3,20-di-          (äthylenglykol)-ketal    vom Schmelzpunkt 135  bis     145     C.

   Durch     Umkristallisieren    aus     2-Pro-          panol    erhält man reines     11ss-Oxy--progesteron-          3,20-di-(äthylenglykol)-keta1    vom Schmelz  punkt 138-1400 C; (a )D ,     ?3     (Aceton). Die       Struktur    wird durch die     Infrarotspektral-          analyse    bestätigt.  
EMI0004.0048     
  
    Analyse: <SEP> Berechnet <SEP> für <SEP> C25113805:
<tb>  C <SEP> 71,7.1; <SEP> H <SEP> 9.,15.
<tb>  Gefunden <SEP> C <SEP> 71,71; <SEP> H <SEP> 9,05.

              Präpa        ration   <I>2</I>  Zu einer Lösung von 300 mg     Lit.liium-Alu-          miniumhydrid    in 500 ein?, Äther gibt man  200 mg in 25     cm3    Benzol gelöstes     11-Keto-          lirogesteron-3,20-di-(äthylenglykol)-lcetal.    Die  Mischung wird 30 Minuten bei Zimmertempe  ratur, dann 30 Minuten am     Rückfluss    erhitzt,  abgekühlt und durch Zusatz von Wasser         hydrolysiert.    Die organische Schicht wird ab  getrennt, mit.

       Wasser        gewaschen,    getrocknet,  und zur Trockne     eingedampft..    Der Rück  stand     wird    aus     Methanol    kristallisiert, wobei  man 4? mg     llss-Oxy-progesteron-3,20-di-          (äthylengiykol)-ketal    vom Schmelzpunkt 137  bis     140 C    erhält.

           Präparation   <I>3</I>  In analoger Weise wie in     Präparation    1  erhält man unter     Verwendung    von     11-Keto-          progesteron    - 3,20 -     di-        (propan    -1,2 -     diol)    -     ketal     aus C an Stelle des     11-Keto-progesteron-3,20-          di-(äthylenglykol)-ketals    das     Ilss-Oxy-pro-          gesteron-3,20-di-        (propan-1,        2-diol)

          -ketal.     
EMI0004.0082     
  
    <I>Präparation <SEP> 1</I>
<tb>  In <SEP> analoger <SEP> Weise <SEP> wie <SEP> in <SEP> Präparation <SEP> 1
<tb>  erhält <SEP> man <SEP> aus <SEP> 11-Keto-progesteron-3,20-di  (propan-1,3-diol)-ketal <SEP> aus <SEP> E <SEP> das <SEP> 11ss-Oxy  progesteron-3, <SEP> 20-di- <SEP> (propan-1,3-diol) <SEP> -ketal.
<tb>  <I>Präharation <SEP> 5</I>
<tb>  In <SEP> analoger <SEP> Weise <SEP> wie <SEP> in <SEP> Präparation <SEP> 1
<tb>  erhält <SEP> man <SEP> aus <SEP> dem <SEP> 11-Keto-progesteron-3,20  di-(butaii-1,3-diol)-ketal <SEP> aus <SEP> F <SEP> das <SEP> llss-Oxy  progesteron-3,20-di- <SEP> (butan-1, <SEP> 3-diol) <SEP> -ketal.

       
EMI0004.0083     
  
    <I>Präparation <SEP> G</I>
<tb>  In <SEP> analoger <SEP> Weise <SEP> wie <SEP> in <SEP> Präparation <SEP> 1.
<tb>  erhält <SEP> man <SEP> aus <SEP> dem <SEP> 11-Keto-progesteron-3,20  di-(octan-1,2-diol)-ketal <SEP> aus <SEP> D <SEP> das <SEP> llss-Oxy  progesteron-3, <SEP> 20-di- <SEP> (octan-1,2-diol <SEP> )-ketal.
<tb>  <I>Präparation <SEP> 7</I>
<tb>  In <SEP> analoger <SEP> Weise <SEP> wie <SEP> in <SEP> Präparation <SEP> 1
<tb>  erhält <SEP> nian <SEP> aus <SEP> 11-Keto-progesteron-3,20-di  (äthpienglykol)-ketal <SEP> unter <SEP> Verwendung <SEP> von
<tb>  Natrium-Borhydx,id <SEP> in <SEP> einer <SEP> Mischung <SEP> von
<tb>  Isoprop@Ialkohol <SEP> und <SEP> Wasser <SEP> das <SEP> 11ss-Ox@-  proD-esteron-3, <SEP> 20-di- <SEP> (ätliylenglvkol <SEP> )

  -ketal.
<tb>  <I>Präparation <SEP> 8</I>
<tb>  In <SEP> analoger <SEP> Weise <SEP> wie <SEP> in <SEP> Präparation <SEP> 1
<tb>  erhält <SEP> man <SEP> aus <SEP> 11-Keto-progesteron-3,20-di  (äthylenglykol)-ketal <SEP> unter <SEP> Verwendung <SEP> von
<tb>  Lithium-Borhy <SEP> drid <SEP> in <SEP> einer <SEP> Mischung <SEP> von
<tb>  Äthanol <SEP> und <SEP> Wasser <SEP> das <SEP> 11ss-Oxy-progeste  ron-3, <SEP> 20@di- <SEP> (äthylenglykol) <SEP> -ketal.
<tb>  



  In <SEP> analoger <SEP> Weise <SEP> wie <SEP> in <SEP> den <SEP> Präpara  tionen <SEP> 1-8 <SEP> kann <SEP> man <SEP> ausgehend <SEP> vom <SEP> geei <SEP> g-         beten     Di-(alkan-1,2-diol)-    oder     Di-(alkan-1,3-          diol        )-ketal-derivat    des     11-Keto-progesterons          find    dem     getvünsehten        Reduktionsmittel        fol-          ,eiide    Verbindungen herstellen:

    11     /3-Oxy-progesteron-3,20-di-(butan-1,2-diol)-          ketal,     11     ss-Oxy        -progesteron-3,20-di-        (pentan-1,2-          diol)-ketal,          l    l     ss-Oxy-progesteron-3,20    -     di    -     (hexan-1,2-diol)        -          ketal,     7     1.ss-Oxy-progest        eron-3,20-di-        (hepta.n-1,2-diol)        -          ketal,          11/3-Oxy-progesteron-3,

  20-di-(pentan-1,3-          (Iiol        )-ketal,     <B>11</B>     f-Ox.#--progesteron-3,20-di,-        (liexan-1.,3-diol        )-          ketal,     <B>11</B>     f-Oxy-progesteron-3,20-di-(hept.an-1,3-          (liol        )-ketal,     l     lss-Oxy-progesterori-3,20-di-        (octan-1,        3-diol)        -          ketal,     11     fl-Oxy        -progesteron-3,20-di-    [     (3-metliyl)

          -          butan-1,2-diol]        -ketal,          11ss-Oxy-progesteron-3,20-di-[        (4-methyl)-          pentan-1,3-diol]-ketal    und andere.  



  Die folgenden Beispiele erläutern das er  findungsgemässe Verfahren:  <I>Beispiel 1</I>  Zu     einer    Lösung von 2 g     11ss-Oxy-proge-          steron-3,20-di-(äthylenglykol)-ketal    in 75     em3     Aceton gibt. man 1     cm3    konzentrierte Schwe  felsäure in 25 ein-' Wasser und kocht die saure       Mischung    30 Minuten am     Rüekfluss.    Dann  wird die Lösung konzentriert und Wasser zu  gegeben, bis die Kristallisation einsetzt. Man  erhält. 1,42 g     llss-Oxy-progesteron   <B>(89,90/G)</B>       vom    Schmelzpunkt     184-187     C.

      Analyse: Berechnet für     C.1113003:     C 76,32; 11 9,15.  Gefunden C 76,44; H 9,07.    <I>Beispiel 2</I>  Zur Herstellung des Ausgangsstoffes gibt  man zu einer Lösung von 27,4 g     11-Keto-          pi-ogesteron-3,20-.di-(äthylenglykol)-ketal    in       400        ein-'    Benzol langsam 10 g     Lithium-Alumi-          niumhydrid    in 1,8 Liter Äther,

   rührt 30 Mi-    nuten bei Zimmertemperatur und erhitzt  dann eine Stunde am     Rückfluss.    Ohne Isolie  rung des gebildeten     Oxydiketals    wird dann  die Mischung sorgfältig mit etwa 300     cm3    ver  dünnter Salzsäure     hydrolysiert.    Man gibt ge  nügend     Salzsäure    zu, um die anorganischen  Salze zu lösen und ein     pH    von etwa 1 auf  rechtzuerhalten. Die saure Lösung wird 16  Stunden bei Zimmertemperatur gerührt und  filtriert, wobei man 1,5 g eines kristallinen  Produktes vom Schmelzpunkt 168-175  C er  hält. Die organische Phase wird vom Filtrat  getrennt, gewaschen, getrocknet und gekühlt,  und man erhält weitere 7,7 g Produkt vom  Schmelzpunkt 180-183  C.

   Weitere 8,7 g vom  Schmelzpunkt 166-174  C erhält man nach  Konzentrieren der     M=utterlauge    und Zugabe  von      Skelly        Solve    B . Die Gesamtausbeute  an     11ss    -     Oxy    -     progesteron    beträgt 19,7 g  (82,3     II/u).    Beim     Umkristallisieren    aus Aceton  steigt der Schmelzpunkt auf 184-187  C.

         Beispiel   <I>3</I>  In gleicher Weise wie im Beispiel 1 erhält  man das     11ss-Oxy-progesteron    durch Hydro  lyse von     llss-Oxy-progesteron-3,20-di-(pro-          pan-1,2-diol)-ketal    mit verdünnter Schwefel  säure.  



  <I>Beispiel 4</I>  In analoger Weise wie im Beispiel 1     hy-          drolisiert    man     11ss-Oxy-progesteron-3,20-di-          (propan-1,3-diol)-ketal    mit verdünnter Salz  säure bei etwa Zimmertemperatur zum 11ss  Oxy-progesteron.  



  <I>Beispiel 5</I>  In gleicher Weise wie im Beispiel 1     hy-          drolysiert    man     11ss-Oxy-progesteron-3,20-di-          (butan-1,2-diol)-ketal    mit verdünnter Schwe  felsäure zum     11ss-Oxy-progesteron.     



  <I>Beispiel 6</I>  In analoger Weise wie im Beispiel 1     wird          11ss-Oxy        -progesteron-    3,20 -     di    -     (octan-1,2-diol)        -          ketal    mit verdünnter     Schwefelsäure    zum     11ss-          Oxy-progesteron        hydrolysiert.     



  Nach der Arbeitsweise der Beispiele 1-6  kann man     11ss-Oxy-progesteron    auch aus      folgenden     Diketalverbindimgen    herstellen:       11ss-Oxy-pro,esteron-3,20    -     di    -     (bntan-1,2-diol)        -          ketal,          1.lss-Oxy-progesteron-3,20-di-(pental-1.,2-diol)-          ketal,     l     lss-Oxy-progesteron-3,20-di-        (hexan-1,2        -diol)-          ketal,          11ss-Oxy-pr        ogesteron-3,

  20-cli-        (lneptan-1,2-diol)        -          ketal,     aus den entsprechenden     Di-(alkan-1,3-diol)-          ketalen,    wie z. B.  



       11ss-Oxy-progesteron-3,20-di-        (pentan-1,3-          diol        )-ketal,          11ss-Oxy-progesteron-3,20-di-[        (4-methyl)-          pentan-1,3-diol]-ketal    und andern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines 11ss-Oxy- progesterons, dadurch gekennzeichnet, dass man ein hydrolysierendes Mittel auf ein 11ss- Ox-y-progesteron-3,20-diketal, dessen Ketal- gruppen von Allan-1,2- oder 1,3-diolen mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen abgeleitet sind, ein wirken lässt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Paterntansprnich, da durch gekennzeichnet, dass man das lry droly- sierende Mittel im L bersehuss über die theore tisch erforderliche Menge verwendet und dass man in einem bei den Reaktionsbedingungen inerten organischen Lösungsmittel bei Tempe raturen zwischen etwa 0 C und dem Siede punkt der Mischung arbeitet. 2.
    Verfahren nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, da.ss man als hy droly- sierendes Mittel eine verdünnte Mineralsäure verwendet. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass man von llss-Oxy- progesteron-3,'20-di- (ätlny lengly kol) -ketal aus geht und das entstandene llss-Oxy-progeste- ron ans der Reaktionsmischung isoliert. 4.
    Verfahren nach U nteranspruelr 2, da durch gekennzeichnet, dass man von llss-Oxy- progesteron- 3,20 -di- (propan-1,2 - diol )- ketal ausgeht.
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