CH320342A - Einrichtung zum Abfangen des Querreissens von Papierbahnen - Google Patents

Einrichtung zum Abfangen des Querreissens von Papierbahnen

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CH320342A
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Proffen Hermann
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Proffen Hermann
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21FPAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
    • D21F7/00Other details of machines for making continuous webs of paper
    • D21F7/04Paper-break control devices

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Description


  Einrichtung zum Abfangen des Querreissens von Papierbahnen    Bei der Papierherstellung entstehen     be-          kanntlieh    durch das häufige Querreissen der  Papierbahn beträchtliche Betriebsverluste. Mit  keiner der bereits in Vorschlag gebrachten       Einrichtungen    zum. Abfangen der Einrisse,  wie sie sich insbesondere in der Papierbahn  beim Verlassen der     Saugwalze    oft ergeben,  ist es     nämlieh    bisher gelungen, das Einreissen       zuverlässig    abzufangen.

   Noch viel weniger  ist es bisher möglich gewesen, nach erfolg  tem Abfangen eines     Einrisses    die Papierbahn  ohne Zuhilfenahme des bekannten     Gautsch-          kneehtes    wieder in ihrer vollen Breite her  zustellen.  



  Die bisher bekannten     Abfangvorrichtungen     zur Verhütung des     Abreissens    der Papierbahn  während' ihrer     Herstellung    sind, wenn sie  überhaupt eine vollselbsttätige Erfassung     des          la.inreissens        -Lind    eine anschliessende Wieder  herstellung der vollen     Papierbahnbreite    zu  stande bringen sollten, umständlich und da  mit unwirtschaftlich gewesen.

   Darüber hinaus  liessen die vorgesehenen     Überwaehungsein-          riehtungen,    mit. denen das Einreissen zu den  Abfangvorrichtungen gemeldet wird, ein     zu-          verlässiges    Erfassen der im Betrieb     vorkom-          menden    Einrisse nicht     zt1.    Die Ursache dafür  lag in der verhältnismässig grossen Eigenzeit,  die zwischen dem Ansprechen der     Überwa-          ehungseinrichtungen    und     demu%        irksamwerd'en     der Abfangmassnahmen verging.

   Als Folge  dieser     Unzulänglichkeit    russ die Papierbahn    während der Herstellung trotz der Anwen  dung an sich teurer     Überwachungseinrich-          tungen    dennoch meist völlig durch, und es  machten sieh     da.dureh    vielfach Betriebsstill  setzungen mit dem bekannten     langwierigen     erneuten Aufführen der Papierbahn erfor  derlich,  Gegenstand der Erfindung ist nun eine  Einrichtung zum Abfangen des Querreissens  von Papierbahnen, insbesondere bei ihrer Her  stellung,     und    zum anschliessenden Nachfüh  ren der vollen Bahnbreite unter     Verwen-          diuig    von strahlungsempfindlichen Zellen,

   die  bei     eintretendem    Querreissen über     Verstärker          Abfangsvorrichtungen    betätigen, sowie unter  Verwendung von Antriebsmitteln, mit. denen  die     Abfangsvorrichtungen    zum Zwecke des       Naehführens    bewegt. werden, gekennzeichnet  durch     weehselseitige    Zuordnung der auf  beiden Seiten der Bahnmitte vorgesehenen       Abfangvorriehtungen    zu den ebenfalls auf  den beiden     angeführten    Seiten -wirksam wer  denden Strahlungsstellen.

   Die erwähnte     weeii-          selseitige    Zuordnung der auf einer .Seite der  Bahnmitte vorhandenen     Abfangsv        orrichtung     zu der auf der andern .'Seite der Bahnmitte  wirksam werdenden Strahlungsstelle, also zum  Beispiel des Kreuzungspunktes zwischen einem  Lichtstrahl und der Papierbahn, verbürgt  eine sichere     Begrenzung    des Einrisses selbst  in denjenigen Fällen, in denen er sich quer  zur Papierbahn mit     beträehtlicher    Geschwin-           digkeit    ausbreitet.

   Der Vorlauf des Begren  zungseinstichs, den zum Beispiel eine Spritz  düse in Längsrichtung der Bahn herbeiführt,  ist dann in jedem Fall ausreichend, um ein  völliges     Durchlaufen    des Einrisses zu unter  binden.  



  Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausfüh  rungsbeispiel der erfindungsgemässen Ein  richtung dar.  



  Die     Fig.    1 und 2 lassen im Auf- und Seiten  riss die für eine     Erläuterung    der     Erfindung     wichtigen     Bestandteile    einer Papiermaschine  erkennen.  



       Fig.3    ist. ein zugehöriger Grundriss, der  insbesondere die     Anordnung    und Abstützung  der Wasserzuleitungen zu den     Spritzdüsen     ersichtlich macht.  



       Fig.        -1    schliesslich     zeigt    das elektrische  Schaltbild der Einrichtung.  



  Nach den     Fig.    1 und 2 ist. die 'Saugwalze  1 über ihre Welle 2 in den Ständern 3 und     -I     der Papiermaschine gelagert, Von diesen Stän  dern werden auch die Lichtquellen 5 und 6 ge  tragen, die schräg über die Walze 1 je einen  stark gebündelten Lichtstrahl auf die Photo  zellen 7 und 8 werfen. Die Photozellen 7 und 8  sind auf den Gehäusen 9 und 10 mit. Hilfe  der Arme 11 und 12 angebracht, die ihrer  seits auf den Ständern 4 und 3 abgestützt  sind.

   In dem Gehäuse 9 ist der Verstärker für  die Ströme der Photozelle 7 und in dem Ge  häuse<B>10</B> ist der Verstärker für die Photo  zelle 8 sowie der Motorantrieb für ein end  loses Band vorgesehen, durch welches die       Spritzdüsen    13     und    14 auf den     Führungen     15 und 16 (vgl.     Fig.        3-)    verschoben werden.  



  Nach     Fig.    3 werden die Spritzdüsen 13 und  14 von der motorisch angetriebenen Scheibe       1'7    aus über das endlose Band 1,8 betätigt.  Sie verschieben sich dabei auf den     stangen-          förmigen    Führungen 15 und 16 über der  Saugwalze 1. Die Antriebsscheibe 17 wird  von dem     Gehäuse    10 getragen.

   Die Rolle 19,  über die das endlose Band 18 auf der andern  Seite der Walze 1 geführt ist-, wird von dem       Gehäuse    9     abgestützt.    Von den Kniegelenken  20 und 21, die ebenfalls an den Gehäusen 9  und 10 zu beiden \Seiten der Walze 1 abge-    stützt sind, werden die Wasserzuleitungen       '?2    und 23 zu den     Spritzdüsen    13 und 11  getragen.  



  Die Papierbahn     \?4    wird auf dem Lang  sieb 25 zur     Sauwalze    1 geleitet, Sie löst  sich von .ihr an der Stelle 26 ab und wird       ansc'h'liessend    von dem über die Walze '21  geführten endlosen Filzband     ?a8    übernommen  (vgl.     Fig.    2 und 3). Der Lichtstrahl der Licht  quelle 5 trifft die Papierbahn     ?-1    an der  Kreuzungsstelle 29, während der Lichtstrahl  der Lichtquelle -6 diese Bahn an der Stelle  30 kreuzt..

   Solange sieh entlang der Ablauf  linie 26 der Papierbahn auf der     Saugwalze    1  kein     Einriss    zeigt., werden die .Strahlen der  Lichtquellen 5 und 6 von der     Papierbahn          2-1    absorbiert und können     demzufolge    von den  Photozellen 7 und 8     nicht    aufgenommen wer  den. Die Überwachungseinrichtung mit den       strahlungsempfindlichen    Zellen 7 und 8 als  wichtigsten Bestandteilen kommt jedoch dann  sofort zur     Wirkung,    wenn sieh quer zur Pa  pierbahn ein Einruss ergibt, bevor die Ein  rissstelle die durch die Lichtstrahlen gebildete  Ebene durchsetzt..  



  Reisst die Papierbahn     zum        Beispiel    bei  Verlassen der     .Saugwalze    1 in der     Fig.    1 von  ihrem linken Rand in     R.iehtung    auf die Bahn  mitte hin ein, so gelangt der Strahl der Licht  quelle 5, wo er nach dem Einreissen von der  Papierbahn nicht. mehr absorbiert wird, sofort  auf die Photozelle 7.

   Der Strom dieser Zelle  wird durch den Verstärker im Gehäuse 9 ver  stärkt und verursacht ohne nennenswerten  Zeitverlust das Ansprechen der     magnetv        entil-          gesteuerten    Spritzdüse 13,     ditreh    die in an  sich, bekannter Weise mittels eines feinen Flüs  sigkeitsstrahls ein Aufschlitzen     d'er    Papier  bahn 24 in Längsrichtung     zustande    kommt.

    Es ist dabei von ausschlaggebender Bedeu  tung, dass beim Einreissen der Papierbahn     \-1     von links her und demzufolge bei einem     W        irk-          samwerden    der Photozelle 7 diejenige Spritz  düse 13 in Tätigkeit. tritt, die zur     -Mitte     der Papierbahn     2.1    auf einer andern Seite  liegt, als der Kreuzungspunkt.     2;

  9    des betref  fenden     .Strahlenganges    mit der Ebene der  Papierbahn.     -Wäre    das Einreissen von dem an-      denn Rand der Papierbahn 24, das heisst von       reelits    her (in     Fig.1)    erfolgt, so wäre der  von der Lichtquelle 6 aus ausgehende Strahl  am     Kreuzungspunkt    30 nicht mehr absorbiert  worden,     sondern    hätte die Photozelle 8     beauf-          sehlagt.    In diesem Fall wäre die Spritzdüse 14  nach entsprechender Verstärkung des Photo  stromes der Zelle 8 durch den Verstärker für  Gehäuse     1ss    zur Wirkung gelangt,

   also     wie-          deruin    eine Spritzdüse (14) auf derjenigen       Seite        zur    Mitte der Papierbahn 24, die der  andern Seite     gegenüberliegt,    auf der sich der       Kreuzungspunkt    34 befindet..

   Wegen dieser  bereits eingangs erwähnten     wechselseitigen          Zuordnung    der auf beiden Seiten der     Bahn.          mitte    vorgesehenen     Abfangsvorriehtungen     (Spritzdüsen) zu den ebenfalls auf den bei  den angeführten Seiten wirksam werdenden       Strahlungsstellen    29,     30,    werden die Einrisse,  die von den Rändern der     Papierbahn    24     aus     erfolgen,     jeweils    mit Sicherheit     erfa.sst,

      denn  das     Aufsehlitzen    der Papierbahn in     Längs-          riehtung    durch die Flüssigkeitsstrahlen der  Düsen l-3 und     14    ist. dann, wenn der Riss bis  zu dieser Schnittlinie gelangt., stets längst       voi-    sieh gegangen, so     dass    ein völliges Ab  reissen immer verlässlich unterbunden wird.  Bei den an sich seltener vorkommenden Ein  rissen von dem Mittelabschnitt der Papier  bahn aus liegen die Verhältnisse ebenso.

   Setzt  zum Beispiel der     Einriss    links von der Kreu  zungsstelle 29 aus ein und     bewegt    er sich  in     Richtung        auf    die Bahnmitte zu, dann wird  er von dem durch diese Kreuzungsstelle lau  fenden Lichtstrahl beim Auftreffen auf die  Photozelle 7     erfasst    und der     Einriss    durch  den     Längsschnitt    des Flüssigkeitsstrahls der       Düse    13 begrenzt.  



  Die aus den     Fig.    1 bis 3 ersichtliche An  ordnung dient jedoch nicht. nur zum Abfan  gen von     Querrissen,    die sich in der Papierbahn  \_'4 ergeben, sondern mit ihr lässt sich     darüber     hinaus     auch,    wie es bereits eingangs darge  legt wurde, der     Einriss    vollselbsttätig aus  schneiden.

   Zu diesem Zweck wird die Spritz  düse,     die    den     Längsschnitt.    zur Begrenzung       des    Einrisses zustande gebracht hat, unter dem  Einfluss der Antriebsscheibe 1'7 und des end-    losen Bandes<B>18</B> (vgl.     Fig.3)    während des       fortlaufenden    Transportes der     Papierbahn        2-1     auf ihrer Führungsstange nach der Seite hin  verschoben, von der aus der     Einriss        erfolgt     war.

   Hat er sich, so wie es -in dem ersten  Beispiel angenommen wurde, vom linken Rand       (Fig.    1 und     3.)    der     Papierbahn        2,4    nach der  Bahnmitte hin ausgebildet, so wird die Düse  <B>1</B>3 auf der     Führungsstange    16 von dem end  losen Band 18 unter     Linksdrehung    der Scheibe  17 zum linken Rand der Bahn     2.1    hin bewegt,  wobei der Flüssigkeitsstrahl fortlaufend ein  Abschneiden bewirkt. und damit.

   die Nachfüh  rung eines in seiner Breite ständig zuneh  menden gesunden     Bahnstreifens    zustande       bringt.    Ist die     iSpritzdüse    13 im Verlauf  dieses Betriebsvorganges am linken Rand der  Papierbahn 24 angekommen, so ist der Ein  rissschaden behoben und die Papierbahn     auF     ihrer vollen Breite wieder hergestellt.

   Da der       Spritzkopf    der Düse 13 schräg zur Bahnebene  liegt und unter dem Einfluss des sieh bei Be  wegung der Düse 13 auf der     Führungsstange     16 nach dem linken     Rand.    der Bahn 24 hin       zusammenspreizenden        Kniegelenkes    20 ver  dreht., wird ein glatter Schnitt entlang der  Trennungslinie vermittelt.  



  Nach     Fig.    4     befinden,    sich in den     wiederum     mit. 9 und 10 angedeuteten Gehäusen je eine       Verstärkereinrichtung,    zu der bei derjenigen  im     Gehärtse    9 die Elektronenröhre 31 und zu  der im Gehäuse 10 die Elektronenröhre 32- ge  hört. Wenn diese     Röhren.    31 und 32 aufge  heizt sind, kommen Anodenströme zustande,  durch die über die Magnetspulen     3,3    und 3 4  die Anker 35 bzw. 36 angezogen werden. Hier  durch werden die     :Stromkreise.    über Glimm  lampen 37 bzw. 3-8 geschlossen und durch  das Leuchten dieser Lampen die Betriebs  bereitschaft der Anlage gemeldet.

   Es werden  daraufhin die Kippschalter 3<B>,</B>9     und        40    einge  legt, wodurch der     Betrieb    der Anlage zum  Abfangen von     Papierbahneinrissen    und zum  vollselbsttätigen Ausschneiden der     Rissstelle     vorbereitet ist.  



  Wird, so wie es bereits     geschildert    wurde,  durch einen     Einriss    die Photozelle 7 belichtet,  dann wird' im Verstärker 9 bzw,     in,        der        Röhre         31 der Anodenstrom unterbrochen, und als  Folge davon fällt der     Anker    3,5 in die aus der  Zeichnung ersichtliche Stellung     zurüek.    Durch  diese     Umschaltung    wird die     Spule    des Elek  tromagneten 41 von der     Sicherung    42 über  den     Kippsehalter    39, den     Anker    35,

   den Vor  widerstand     .13    über die Kontakte     44    und     43     des     .Schaltkontaktsatzes        4'6    des Relais 47 zur  Sicherung 48 geschlossen. Der     Sehaltkontakt-          satz    49 des Relais 41     wird    dadurch umge  schaltet.. Hierdurch werden der Kontakt 50  mit dem Kontakt. 51, der Kontakt 52 mit  dem Kontakt 53 und der Kontakt 54 mit dem  Kontakt<B>5,5</B> verbunden, und     die;        Verbindungen     zwischen den     Kontakten    54 und 56 sowie 52  und 57 werden aufgehoben.

   Durch die Tren  nung der Kontakte 52     und    55     wird    der     Spu-          lenstromkreis    für das Relais 47 unterbrochen  und dieses     somit.    gesperrt.  



  Durch die     Trenniuig    der Kontakte 5 4  und 56 wird die Zuleitung zum Kontakt     5'8     des Endschalters 59 unterbrochen.     Schliesslich     wird durch die Verbindung der Kontakte 52  und 53 die     Sicherung    48 an das Magnetventil  60 gelegt und die von diesem Ventil     beauf-          schlagte        .Spritzdüse    13 tritt in Tätigkeit.  



  Über die Verbindung der Kontakte 54  und 55 wird die     Sicherging    48 über die Kon  takte 61 und     ss2    des     Schaltkontah-tsatzes    46  an das Verzögerungsrelais 63 gelegt.. Dieses  Relais zieht. an und verbindet nach einer ein  stellbaren     'Verzögerungszeit    die     Kontakte    64  und 65. Durch die Verbindung der Kontakte  50 und 51 wird die     Sicherung    42 über die  Kontakte 66 und 67 des Endschalters 68 an  die Kontakte 69 und 70 des Motorrelais 71  gelegt.  



  Hat sich nach Ablauf der     Verzögerungs-          zeit.    der Kontakt 64 mit dem Kontakt 65 ver  bunden, so steht die Sicherung 48 über die  Kontakte 64 und 6'5 mit. der Spule des Motor  relais 71 in     Verbindung,    und dieses schaltet  um.  



  Durch diese Umschaltung werden am  Motorrelais 71 die     Kontakte    70 mit 72 und  73 mit 74 verbunden. Als Folge davon läuft  der Anker des     Einphäsen-Wechselstrom-Mo-          tors    75 in Linksdrehung an, denn ein Strom-    kreis ist jetzt von der Sicherung 76 über die  Klemme 77 der     Ständerwieklung    78 und über  die Kontakte 79 und 80 des Motorrelais     8l          sowie    über die Läuferwicklung 82-83     und     über die Kontakte 73 und 74 des     Motorrelais     71 mit.

   der     Sicherung    84     verbunden.    Durch  den Antrieb des W     echselstrommotors    75 auf  die     Förderscheibe    17 des endlosen Bandes 15  werden die Spritzdüsen 13 und 14 in Rich  tung auf die Mitte der Papierbahn zu bewegt.  Beim Anlaufen der Spritzdüse 13 hat sich  als Vorbereitung für den Rücklauf der     End-          sehalter        59,    geschlossen und die Kontakte 58       und        8'5    verbunden.  



  Durch die     Umschaltung    des Motorrelais  71 und die     Verbindung    der Kontakte 69 und  86 ist der     Haltestron-hreis    für das Relais     4?     geschlossen worden. Wenn jetzt. durch Aus  schneiden des     Einrisses    die Photozelle 7 ver  dunkelt     wird    und damit der Anker 3:

  5 des  Elektromagneten<B>333</B> wieder angezogen wird  und sich in die Bereitschaftsstellung für den  nächsten Einruss vom gleichen Bahnrand be  geben hat., so kann das Relais 41 nicht abfal  len, sondern muss den vollen Arbeitsgang  abwarten, da die Magnetspule 41 jetzt einen  geschlossenen Haltestromkreis von der Siche  rung 48 über die     Kontakte    45 und     44    des       Sehaltkontaktsatzes    46, die     Magnetspule    41,  den     Vorwiderstand    43, die Kontakte 69 und  86 des Motorrelais 71, die Kontakte 67 und  66 des     Endsehalters    68 und die Kontakte 51  und 50 des     .Schaltkontaktsatzes    49 zur Siche  rung     42    hin hat.  



  Kommen jetzt. die Düsen 13 und 14 in  ihre Endstellung, dann öffnet. die Spritzdüse  14 den Endschalter 68 und löst den vorher  beschriebenen     Haltestromkreis    durch Öffnen  der Kontakte 6:6 und 67 auf. Der     Schaltkon-          taktsa.t.z    49 fällt- dadurch in seine Ruhestel  lung zurück. Da die     Verhind'ungen    der Kon  takte 52 und 53 unterbrochen werden, wird  das     Magnetventil    64 geschlossen. Die Spritz  düse 13 tritt damit. ausser Betrieb.  



  Durch die Auflösung der Verbindung zwi  schen den Kontakten 54 und 55 wird der       Spulenstromkreis    des Verzögerungsrelais 63  geöffnet. Das Relais fällt ab und öffnet die           Verbindung    zwischen den Kontakten 64 und  65. Hierdurch wird die Spule des Motorrelais  <B>71.</B> stromlos; das Relais fällt ab und öffnet  dadurch den Motorstromkreis für den Links  lauf durch Trennung der Verbindung zwi  schen den Kontakten 73 und 74.  



  Durch die     Rückführung    des     Schaltkon-          taktsatzes    49 in seine Ausgangsstellung sind  hier die Kontakte     5-1    und 56 wieder     verbunden          worden.    Dadurch ist.

   der     Rücklaufstromkreis          von        der        Sicherung    48 über die Kontakte 61  und 62 des     Sehaltkontaktsatzes    46, die Kon  takte 54 und 56 des     Schaltkontaktsatzes    49,  die Kontakte 5'8 und 85 dies Endschalters 59,  die Kontakte 87 und 8,8 des     viergliedrigen          L-mselialters        O\9    zur Spule des     Verzögerungs-          reIais    90 über die Kontakte 91 und 92 des  Umschalters 89 zur     Sicherung42    geschlossen.

    Das Verzögerungsrelais 9,0 zieht infolgedessen  an und schliesst. nach Ablauf der     voreinge-          stellten    Verzögerungszeit den     Spulenstrom-          kreis    für das Motorrelais 81 von der     Siehe-          rnng    48 über die.

       Kontakte    93 und 91 des       Verzögerungsrelais    90, die     ,Spule    des Motor  relais 81, den     Vorwiderstand    95 zur Siche  rung     -12.    Dadurch zieht das Motorrelais 81 sei  nen Anker an und öffnet die 'Verbindung  der Kontakte 79     und    80 bei gleichzeitigem       Schliessen    des Motorstromkreises für Rechts  lauf durch Verbindung der Klemmen 80  und 96.

   Der     :Stromkreis    verläuft jetzt von der  Sicherung 76 aus über die Klemme 77 der       Ständerwicklung    78 zu den Klemmen '97 und  73 des Motorrelais 71 durch die Läuferwick  lung 82-83 zu den Klemmen     80    und     9P6    des  Relais 81 und schliesslich zur     Sicherung    84.  



  Durch den Rechtslauf des Motors 75 und  der mit ihm verbundenen     Förderscheibe    17  werden die     Spritzdüsen    13 und     1-1    in ihre     Ail-          fangSstellung        zuriickgeführt,    wo die :Spritz  düse 13 durch Öffnen des     EndschaI.ters    59  die     Verbindung    zwischen den Klemmen 58  und 85 und damit den     Rücklaufstromkreis     wieder öffnet.

   Hierdurch ist sowohl das     Ver-          zögerungsrelais    90 als auch das     1Totorrelais    81  wieder abgefallen,  Durch das im vorstehenden geschilderte       Einschalten    des     Magnetventils    60 werden    gleichzeitig der     Einrisszä.hler    98 der einen       Papierbahnseite    (zum Beispiel Bedienungs  seite), das Transparent 99 dieser     Einrissseite     und das Läutewerk 100 für die Dauer der  Tätigkeit des     Magnetventils    -60 in Betrieb ge  setzt.

   Bei einem     Einriss    auf der andern     Pa-          pierbahnseite        (Antriebsseite)    erfolgt eine ent  sprechende Betätig     Ling    des     Einrisszählers    101,  des Transparentes 1,02 und wiederum des  Läutewerks 100.  



  Um die bereits eingangs erwähnte Auf  führung der Papierbahn bei Betriebsbeginn  durchführen zu können, werden durch die  zweite Betriebsstellung des mehrgliedrigen       Unischalters    89 die     Stromkreise    der Zähler  98 und 101, der Transparente 99 und 102  und des Läutewerks 100 durch Öffnen der  Verbindung zwischen den Kontakten 92 und  91 unterbrochen. Weiter wird durch Öffnen  der Kontakte 87 und 88 der     Rücklauf-Strom-          kreis    unterbrochen und durch Schliessen der  Kontakte 103 und 101 der     Motor-Stromkreis     für Linkslauf, wie oben     beschrieben,    unter  Umgehung des     Verzögerungsrelais    geschlos  sen.

   Dadurch werden die     Spritzdüsen    13 und       1-1    ohne Betätigung ihrer     Magnetventile    (zum  Beispiel 60) gegenseitig in die Endstellung  gefahren. Bei der dritten Betriebsstellung des  Umschalters 89 wird die Verbindung zwi  schen den Kontakten     103        und        104    wieder ge  öffnet., wodurch die beiden Düsen 13     und    14  stehenbleiben. Durch die vierte Schalterstel  lung wird der     Kontakt        10,3'    mit dem Kontakt.  105 verbunden und unter Umgehung des Ver  zögerungsrelais der     Motor=.Stromkreis    für  Rücklauf geschlossen.

   Die Spritzdüsen be  wegen sieh jetzt wieder in     Richtung    auf ihre  Ausgangsstellung. Bei der fünften Schalter  stellung wird dieser     Stromkreis    wieder ge  öffnet und     die    Verbindung der Kontakte 103  und 106 hergestellt, wodurch die Spritzdüse  13 in stehendem Zustand spritzt.. Bei der  sechsten     Schalterstelhmg    wird der Motor  stromkreis-Rücklauf wieder eingeschaltet. Die  Düse 13 läuft jetzt spritzend weiter. In der  siebenten Schalterstellung bleiben beide Spritz  düsen 13 und     1-1    stehen.

   Die Spritzdüse 14  wird ein- und die Spritzdüse 13 ausgeschal-           tet.    In der achten 'Schalterstellung läuft die       Spritzdüse    14 im Linkslauf spritzend in die  Endstellung und schneidet, dadurch die Pa  pierbahn auf volle Breite. Bei der nächsten  Betriebsstellung ist der     Umschalter        8 & 9    wieder  in seiner Ausgangsstellung angelangt und  damit diejenige .Schaltstellung erreicht, von  der zu Beginn ausgegangen wurde.

   Da sieh  die Spritzdüsen 13 und 14 jetzt in ihrer     End-          stellung    befinden, ist. der     Rüeklaufstromkreis     über das     Verzögeriurgsrelais    90 geschlossen,  und die Spritzdüsen 13 und 14 kehren ohne  zu spritzen in ihre Anfangsstellung zurück.  



  Die einzelnen Bestandteile der Schalt- und       Betätigt        ingsvorrichtung    für den Betriebsab  lauf können zu Bausteinen zusammengefasst  werden, wodurch die gesamte Anordnung  einen     baukastenartigen    Aufbau aufweist. So  können die Zähler, der Umschalter und die  Signaleinrichtung in dem einen Deckel des  gemeinsamen Gehäuses und die Verstärker  und Relaissätze     sowie    der Motorantrieb in  dem     andern    Deckel untergebracht werden.  



  Zum Schneiden der Papierbahn kann an  Stelle des im     vorstehenden    behandelten feinen  Wasserstrahls auch ein feiner Gas-, insbeson  dere Luftstrahl, oder eine mechanische Vor  richtung     Verwendung    finden. Kommt für     das     Schneiden ein gasförmiges Mittel zur An  wendung, so muss die Austrittsdüse dafür  entsprechend ausgebildet sein. Als mecha  nische     'Schneidvorrichtung    können Messer  dienen, wobei die Klingen feststehend oder  umlaufend sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Abfangen des Quer reissens von Papierbahnen, insbesondere bei ihrer Herstellung, und zum anschliessenden Nachführen der vollen Bahnbreite unter Verwendung von strahlungsempfindlichen Zellen, die bei eintretendem Querreissen über Verstärker Abfangvorrichtungen betätigen, sowie unter Verwendung von Antriebsmit teln, mit.
    denen .die Abfangsvorriehtungen zum Zweck des Nachführens bewegt werden, gekennzeichnet durch wechselseitige Zuord nung der auf beiden Seiten der Bahnmitte vorgesehenen Abfangsvorrichtungen (13, 14) zu den ebenfalls auf d!en beiden angeführten Seiten wirksam werdenden Strahlungsstellen (2i9, 30). UNTER.A:@iSPR @L CHE 1.
    Einrichtung nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Ab fangvorrichtungen (13, 14) auf verschiedenen Seiten eines endlosen Förderbandes (18) vor gesehen sind, das von nur einer Antriebsstelle aus motorisch bewegt. wird. 2. Einrichtung nach UnteranspiLieh 1, da durch gekennzeichnet, da.ss als Abfangvorrich- tung rnugnetventilgesteuerte Spritzdüsen (13, 14) vorgesehen sind, deren Düsenkopf zur Papierbahn (24) geneigt, ist. 3.
    Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet., da.ss die Zuleitungen (22, 23) zu den Spritzdüsen (13, 14) an den Seiten der Papierbahn (24) abgestützt und über der Bahn durch eine Kniegelenk- führung (21, 22) verstellbar gehalten sind. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, ge kennzeichnet durch einen jeder strahlungs empfindlichen Zelle (7, ä) zugeordneten, re laisgesteuerten Schaltkontaktsatz (46, 49) mit gegenseitiger iSperrung, von denen die Be triebsvorgänge unter Verwendung von Ver zögerungsrelais (63, 90) für die Schaltung des einzigen Antriebsmotors (75-) und von Endschaltern <B>(59,68)</B> für die bewegten Spritz düsen (13, 14) vollselbsttätig gesteuert wer den, indem die erforderliche Folge des Be triebsablaufs durch Staffelschaltungen zu stande kommt. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, ge kennzeichnet durch baukastenartige Zusam- menfassung der Bestandteile der Schalt- und Betütigtngsvorrichtung für den Betriebs ablauf. 6. Einrichtung nach Unteranspi¯Lieh 5, da durch gekennzeichnet, dass ein viergliedriger Umschalter (89) im Schaltkreis für die voll.
    selbsttätige Steuerung der Betriebsvorgänge in der Weise eingeschaltet ist, dass die An triebsmittel für die Spritzdüsen (13, 14) auch zum Aufführen bei Betrielisbeginn die nen können, indem die einzelnen Betriebs- phasen des Auffährens entsprechenden Stel lungen des Umschalters (819) zugeordnet sind.
    7. Einrieht.ung nach Unteranspruch 6, da durch gelcemizeiehnet, dass hei der Betäti gung jedes Magnetventils (zum Beispiel<B>60)</B> für die Spritzdüsen (zum Beispiel 13,) gleich zeitig ein Einrisszähler (zum Beispiel 98) be- aufselilagt wird. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die magnetventil- gesteuerten Däsen das Austreten eines leinen (xas- bzw. Luftstrahls regeln. 9. Einrichtung nach Unter ansprach 1, da durch gekennzeichnet, dass als Abfangvor- richtung eine mit Messern versehene mecha nische Einrichtung dient.
CH320342D 1953-03-30 1954-03-27 Einrichtung zum Abfangen des Querreissens von Papierbahnen CH320342A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN109594395A (zh) * 2017-10-02 2019-04-09 迅普精工株式会社 带状物形成装置

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CN109594395A (zh) * 2017-10-02 2019-04-09 迅普精工株式会社 带状物形成装置

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