CH317352A - Waldkultur-Sense - Google Patents
Waldkultur-SenseInfo
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- CH317352A CH317352A CH317352DA CH317352A CH 317352 A CH317352 A CH 317352A CH 317352D A CH317352D A CH 317352DA CH 317352 A CH317352 A CH 317352A
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Links
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- 239000002023 wood Substances 0.000 description 3
- 241000209504 Poaceae Species 0.000 description 2
- 241000724413 Agrostis mertensii Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D1/00—Hand-cutting implements for harvesting
- A01D1/04—Sickles
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Knives (AREA)
Description
Waldkultur-Sense
Um in Waldanpflanzungen die das höhere Wachstum der Pfla. nzen hindernden Gräser, Kr#uter usw. zu beseitigen, benutzt man sou.
Heide und Busehsensen oder Sicheln. Mit diesen Werkzeugen ist es aber nicht möglich, auch die stärkeren Wildhölzer abzuschneiden, weshalb au#er den genannten Werkzeugen noch sogena. nnte Kulturgürtel und Kultu. r- hippen versehiedener Grössen erforderlich sind. Durch die Erfindung soll eine Heide- und Buschsense als Waldkultur-Sense so ausgestaltet werden, dass mit einem einzigen Werkzeug praktisch alle Kulturhindernisse vom leichten Wildgras bis zum starken Wildholz geschnitten werden können.
Die Erfindung besteht darin, da# die Sensenschneide eine Krümmung, aufweist, wobei der im Bereich des innern Blattendes liegende Schneidenteil stärker als der äussere Teil abgebogen ist, derart, dass er schräg zur Bewegungsrich- tung des Sensenblattes verläuft.
Durch diese Ausbildung wird ermöglicht, dass die Kr#m- mung der Sensenschneide dem-beschränkten Raum in einem Pflanzenverband, der zu einer Sensenführu. ng in kleinen Sehwingkreisen zwingt, a. ngepasst ist und die Sense infolgedessen leichter gehandhabt werden kann und eine bessere Schneidwirkung ausübt. Dar#ber hinaus stellt der sehräg zum übrigen Schnei- denverlauf angeordnete Schneidenteil des innern Blattendes eine Art Axtschneide dar, die wie eine solche bei der Mähbewegung der Sense hackend auf das abzuschneidende Hindernis auftritt, um dieses wie mit einer Axt abzuhacken.
Um einen das Durchschneiden begünstigenden schrägen Schnitt zu erreichen, empfiehlt es sieh, das innere Blattende aus der Ebene des Sensenblattes heraus nach oben zu biegen. Ausserdem hat es sich als vorteilhaft erwiesen, zur Beseitigvmg besonders starker Hölzer eine weitere Vorsorge zu treffen, indem an der Sensenhamme (Sensengriff) ein nach rechts gerichtetes Zusatzmesser, z. B.
Schlagmesser, eine Kultursichel, Kulturhippe oder dergleichen, befestigt wird. Dieses Werls :- zeug kann an der Hamme durch Schrauben, Nieten oder dergleichen angebracht sein, aber auch besonders vorteilhaft mit der Sense aus einem Stück bestehen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen :
Fig. 1 die Draufsicht auf eine Wald- kultur-Sense gemäss der Erfindung,
Fig. 2 einen Schnitt nach. der Linie II-II der Fig. 1 und
Fig. 3 eine Seitenansicht der Sense.
Die dargestellte Waldkultur-Sense weist wie iiblich ein Sensenblatt l auf, das zur Verbindung mit dem nicht gezeichneten Sensenstiel eine Sensenhamme 2 trägt. Die. Sensen- schneide 3 ist stark gebogen ausgeführt, und ihr hinterer, im Bereich des innern Blattendes 4 gelegener Teil 5 stärker abg. ebogen als der äussere Teil, so dass er schräg zur Bewegungs- richtung des Sensenblattes verl#uft. Au#er- dem ist das innere Blattende 4 a. us der Ebene des Sensenblattes 1 heraus nach oben gebogen, so dass der Endpunkt 6 des Schneidenteils 5 hocher als sein Anfangspunkt 7 liegt.
Die Sensenhamme 2 tr#gt ein nach rechts gerichtetes Schlagmesser 8.
Bei der #blichen Benutzung des Werkzeuges durch Mähen in Richtung des Pfeils 9 werden die leichten Gräser und Stauden von der Sensenschneide 3 und 5 abgeschnitten.
Bei stärkeren H#lzern wirkt das innere Blattende 4 der Sense wie eine Axt und übt eine hauende Wirkung aus, wobei seine Schneide 5 infolge ihrer Schr#gstellung einen schr#gen Schnitt hervorbringt, der das Abschneiden erleichtert. Besonders starke Hindernisse k#n- nen mit dem Schlagmesser 8 beseitigt werden, das in Richtung des Pfeils 10 gezogen wird.
Dabei kann die Sense in der gezeichneten Stellung mit rechts liegendem Sehlagmesser 8 oder umgedreht, wobei das Schlagmesser 8 links liegt, benutzt werden, so dass man mit dem Schlagmesser praktisch überall hin kommen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Waldkultur-Sense, dadurch gekennzeich- net, da# ihre Schneide (3,5) eine Krümmung' aufweist, wobei der im Bereich des innern Blattendes (4) liegende Schneidenteil (5) st#rker als der #u#ere Teil abgebogen ist, derart, dass er schräg zur Bewegungsrichtung (9) des Sensenblattes (1) verläuft.UNTERANSPRÜCHE 1. Waldkultur-Sense nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte innere Blattende (4)-aus der Ebene des Sensenblattes (1) heraus nach oben gebogen ist.2. Waldkultur-Sense nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Sensenhamme (2) ein nach rechts gerichtetes, zusätzliches Messer (8) befestigt ist.3. Waldkultur-Sense nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schlagmesser (8) mit dem Sensenblatt (1, 2) aus einem Stück besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE317352X | 1952-11-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH317352A true CH317352A (de) | 1956-11-30 |
Family
ID=6150756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH317352D CH317352A (de) | 1952-11-10 | 1953-10-23 | Waldkultur-Sense |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH317352A (de) |
-
1953
- 1953-10-23 CH CH317352D patent/CH317352A/de unknown
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