CH315352A - Kreiselapparat - Google Patents

Kreiselapparat

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CH315352A
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magnet
flag
speed
gimbal
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Inventor
Wikkenhauser Gustav
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Kelvin & Hughes Limited
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Description


  Kreiselapparat    Die Erfindung bezieht sich auf Kreisel  apparate und im besonderen, jedoch nicht. aus  schliesslich, auf     Kreiselflugzeuginstrumente,          wie    zum Beispiel künstliche Horizonte, Wende  geschwindigkeit- oder Wende- und     Abrutsch-          anzeiger.     



  Solche Instrumente weisen im allgemeinen  eine Null- oder Normalanzeige auf, welche an  zeigt, ob eine gleichbleibende Flugbahn ein  gehalten wird. Eine solche Nullanzeige kann  jedoch auch auftreten, wenn der Rotor des  Kreisels zu drehen aufhört, in welchem Falle  das Instrument dann nicht. anzeigen     würde,     wenn das Flugzeug von der Flugbahn ab  weicht.  



  Es ist schon vorgeschlagen worden, Mittel  vorzusehen, um eine Warnung zu geben, wenn  die Drehzahl des Rotors eines solchen Kreisel  apparates unter ein vorbestimmtes Minimum  sinkt, und der Gegenstand der vorliegenden  Erfindung ist ein Kreiselapparat, welcher zu  diesem Zwecke verbesserte Mittel aufweist.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft einen  Kreiselapparat mit einer bei Unterschreitung  einer vorbestimmten Motordrehzahl anspre  chenden Anzeige- und Warneinrichtung, der  dadurch gekennzeichnet ist, dass bei Messung  der     Rotordrehzahl    mit einer     Wirbelstrom-          Ta.chometeranordnung,    bei der der Wirbel  stromkörper mit dem rotierenden und der  Magnetkörper mit dem anzeigenden Glied ver  bunden ist, dieses anzeigende Glied zwischen    zwei Endlagen beweglich und bei der Soll  drehzahl des Rotors durch das durch die Wir  belströme hervorgerufene Drehmoment ent  gegen der     Wirkung    eines am     11lotorträger    be  festigten Magneten in einer Endlage gehalten  wird,

   wobei das Gegendrehmoment des Magne  ten so bemessen ist, dass die beiden entgegen  gesetzt gerichteten Momente beim Absinken  der     Rotordrehzahl    auf den vorbestimmten  Wert einander gleich sind und bei weiterer       Verringerung    der Drehzahl das Drehmoment  des Magneten überwiegt, so dass das anzei  gende Glied die eingenommene Endlage     ver-          lässt    und sich unter Wirkung der mit zuneh  mender Annäherung wachsenden Anziehungs  kraft des Magneten ohne Verweilen in einer  Zwischenstellung in die andere Endlage ein  stellt.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf der  Zeichnung in einer beispielsweisen Ausfüh  rungsform dargestellt.  



       Fig.1    zeigt 'einen Aufriss einer Seite des  Instrumentes,       Fig.2    einen     Frontaufriss    des Instrumen  tes, welcher die     Anzeigeseheibe    des Instru  mentes und das Wendeanzeiger-,     Abrutsch-          anzeiger-    und Flaggengebilde zeigt,       Fig.    3 eine Ansicht und Schnitt durch die  Schnittebene 3-3 in     Fig.1.     



       Fig.    4     zeigt    teilweise im     Grundruss        und.    teil  weise im Schnitt eine Ansicht des Apparates,  wobei das Gehäuse entfernt ist,           Fig.5    eine Ansicht der in     Fig.4    darge  stellten und in der Richtung des Pfeils 5 in       Fig.4    dargestellten Teile.  



       Fig.    6 ist eine     Teilschnittansieht    nach der  Linie 6-6 von     Fig.    5.  



       Fig.    7 zeigt eine     Ansicht    in der Richtung  des Pfeils X in     Fig.    5.  



       Fig.    8 ist ein Schnitt durch den Feld  magnet.  



  Der Kreiselapparat umfasst ein Gehäuse  50, welches die     Anzeigerscheibe    18 und die in  einem Abstand voneinander angeordneten und  die Kugellager 52, 53 stützenden Stützplatten  51, 35 trägt, wobei die Spindeln 54, 55,     wel-          ehe    den     Kardanring    11 tragen, in genannten  Kugellagern gelagert sind. Eine einen Krei  selrotor 10 tragenden und die Drehachse 9  aufweisende     Rotorspindel    56 ist an ihren En  den in den vom     Kardanring    abgestützten Ku  gellagern 57, 58 gelagert, wobei eine Halte  büchse 60 im Lager 58 montiert ist, und 61,  62     Staubschutzkappen    sind.

   Ein Enddeckel 63  ist in den     Kardanring    eingeschraubt, stützt  das Lager 57 und weist eine Feder 64 auf,  welche durch eine Scheibe 65 einen federnden       AYialschub    auf das Lager 57 ausübt, um ein  allfälliges Spiel in den Lagern 57, 58 aufzu  nehmen.  



  Das Instrument ist so montiert, dass im       Geradeausflug    -die Drehachse 9 des Kreisel  rotors 10 in einer im wesentlichen horizonta  len Ebene liegt, wie dies deshalb auch für den       Kardanring    11 zutrifft. Jede Abweichung vom       Geradeausflug    hat jedoch eine Präzession des       Rotorrades    gegen den     Widerstand    einer Feder  14 mit bestimmtem Nennwert zur Folge,

       und     ein durch ein geeignetes Getriebe mit dem       Kardandrehzapfen    13 gekuppelter Wendezei  ger 15     zeigt    die Wendegeschwindigkeit     auf     einer Skala 17 auf der     Anzeigescheibe    18 des  Instrumentes an. Ein Anschlagelement 19  dient zur Bestimmung der     Präzessionsgrenz-          stellung    des     Kardanringes    11.

   Mit dem Auf  hören des     Wendens    des Flugzeuges nimmt die       Kreiselpräzessionskraft    wieder ab, und der       Kardanring    und der Wendezeiger kehren     -wie-          der    in eine mittlere Nullanzeige zurück. Mit  tel sind vorgesehen, um Schwingungen des         Kardanringes    um die     Präzessionsaehse    zu  dämpfen, da aber dieselben keinen Teil der  vorliegenden Erfindung bilden, werden sie in  den     Zeichnungen    nicht. gezeigt, noch wird wei  ter auf sie Bezug genommen.  



  Die Spindel 56     trägt    auch noch eine Hülse  (nicht gezeigt), welche am einen Ende einen  Flansch 66 aufweist. Die Hülse trägt. die bei  67 angedeuteten Ankerlamellen des Rotor  antriebmotors und die Ankerwicklungen 68,  wobei Isolierband 69 vorgesehen ist, wo dies  erforderlich ist. Die Spindel trägt auch einen  isolierten Ring 70 für den     Motorkommuta-          tor    71.  



  Die äussere Peripherie des Flansches 66 ist  zur Aufnahme des Rotors 10 bei 74 mit einem  Gewinde versehen, wobei der Rotor ein Innen  gewinde aufweist und an einer Seite die  Scheibe 75 trägt, auf welcher die üblichen       Drehzahlreglerelemente    montiert sind. Auf  der andern Seite des Rotors     ist    ein dünner  Kupferring 77 am Rotor befestigt, wobei die  ser Kupferring das     Wirbelstromelement    bildet.  



  Der     Kardanring    stützt ein Paar Schrau  ben 80, 81 ab, welche die     Kommutatorbür-          sten-Stützscheibe    83, einen     Zweipol-Dauer-          magnet    84 (das Motorfeld bildend) und eine  magnetische Abschirmung 85 tragen, wobei  nach Bedarf geeignete Abstandshülsen 86  vorgesehen sind. Der Nordpol des Feldmagne  ten 84 ist der     Anzeigescheibe    18 zunächst an  geordnet.  



  Mittels eines Drehzapfens 22 ist. auf der  Rückseite der Scheibe 18 ein Flaggenmecha  nismus 23 montiert.. Dieser     Mechanismus    weist  eine Fläche mit dem auf die obere Hälfte  derselben beschränkten     Wort          Alls     auf, wäh  rend deren untere Hälfte leer ist. Die Flagge  23 ist. durch den Hebel 24 mit dem Drehzap  fen 22 verbunden, und dieser Hebel wird nor  malerweise durch die Feder 25 in einer     obern     Stellung gehalten, so dass nur der untere Teil  der Flagge 23 durch eine     öffnung    26, welche  in der     Anzeigescheibe    18 ausgenommen ist,  sichtbar ist.

   Auf diese Weise würde bei Feh  len anderer     Betätigungsmittel    das -Wort  Aus   nicht in der Öffnung 26 erscheinen, und der  Mechanismus wäre angeblich im Betrieb. Die      Anschläge 97, 98 begrenzen den     Bewegungs-          weg    des Hebels 24 und folglich auch der  Flagge.  



  Der     Kardanring    weist ein Paar Stützarme  87, 88 an gegenüberliegenden Seiten des Ro  tors auf, welche die Kugellager 90     (Fig.6)     tragen, in welchen die Stifte 91, 92 angeord  net sind, mittels welchen die Enden eines Bü  gels 27 schwenkbar am     Kardanring    11 ge  lagert sind. Der Bügel weist im wesentlichen  eine     U-Form    auf, erstreckt sich über den Ro  tor, ist gegen den Nordpol des Feldmagneten  geneigt und bildet einen Winkel (A in     Fig.    5)  von zwischen 35 und 55  (beispielsweise 45 )  mit der die     Rotorachse    und genannten Pol  enthaltenden Ebene.

   Der Fussteil des U-för  migen Bügels verläuft parallel zur     Umfangs-          Stirnfläche    des Rotors 10, und ein permanen  ter     Hufeisenmagnet    29 ist an einer Seite ge  nannten Fussteils nahe einem der Schenkel  des     U-förmigen    Bügels und neben dem Kup  ferring 77 befestigt. Der     Magnet    29 ist mit  seinem Südpol neben dem Nordpol des Feld  magneten angeordnet.

   Ein bogenförmiger     Mas-          senausgleiehsarm    30 ist am einen Ende des  gegenüberliegenden Schenkels des Bügels be  festigt, erstreckt sich in der Richtung weg  von der Flagge, wölbt sich um die     Rotorachse     und trägt kleine Gewichte 31, um eine     Aus-          balancierung    des Bügels     (und    des noch zu  beschreibenden Bügelstabes) um die Drehzap  fen 91, 92 zu bewirken.

   Der     Balancierarm    30  trägt ferner noch einen kleinen Stift 32,     wel-          eher    auf einen am     Kardanring    11 befestigten  Anschlag 33 aufliegen kann, um die hintere  Endstellung des Bügels zu bestimmen.  



  Ein     Flaggenbetätigungsarm    oder Bügel  stab 34, welcher aus flachem Material gebildet  ist, ist auch am Fussteil des Bügels, etwas ent  fernt vom Magnet 29, befestigt, wobei sich der  Stab 34 durch eine bogenförmige Öffnung 35  in einer zur     Anzeigescheibe    18 parallelen  Platte 36 gegen die Flagge hin erstreckt. Der  Stab 34 ist gegen die Mitte hin um 90  um  seine Achse gedreht, und sein freies Ende  liegt auf einer mit dem obern Rand der Flag  genfläche 23     in    einem Stück gebildete Aus  ladung auf, wobei genannter Rand in der    Frontansicht radial durch den Drehzapfen 22  des Armes 34 verläuft, um ein Klemmen  durch Reibung zu verhindern.  



  Wenn sich der Rotor normal dreht, so tritt  eine magnetische     Wechselwirkung    oder Zug  wirkung, welche durch die Wirbelströme er  zeugt wird, zwischen dem Bügelmagnet 29  und dem Kupferstreifen 77 auf. Diese     Wech-          selwirkung    ist bestrebt, den Magnet 29 in der  Richtung der Drehung des Rotors 10 zu zie  hen, bewirkt, dass sich der Bügel um     ein    nur  durch den Anschlag 33 begrenztes Ausmass  nach hinten bewegt und hebt dadurch den  Bügelarm 34 weg von der Ausladung 37 und  der Flagge 23. Die Flagge 23     wird    deshalb  durch die Feder 25 in die obere Stellung ge  drückt, und die      Aus -Anzeige    wird durch  die Scheibe 18 verdeckt.  



  Wenn der Rotor sich nicht mit der wirk  samen Drehzahl dreht, so wird der Südpol des  Magneten 29 durch den Nordpol des Feld  magneten     in    einer der normalen     Rotordre-          hung    entgegengesetzten     Richtung    abwärts ge  zogen, wodurch der Arm 34 auf die Ausladung  37 drückt und die Flagge in ihre      Aus -Stel-          lung    bewegt.

   Es "ist einleuchtend, dass wegen  der raschen Abnahme der Kraft     zwischen    dem  Südpol des Magneten 29 und dem Nordpol des  Feldmagneten, wenn sich der Bügel nach hin  ten bewegt, der Bügel sich immer entweder  in der  Ein - oder der      Aus -Stellung    befin  det und keine zweideutige     Zwischenstellung     einnehmen kann.  



  Der Arm 34 verläuft durch eine bogenför  mige     Ausnehmung    35 in der Platte 36, wobei  die Form der     Ausnehmung    35 dem     Stabe    34  gestattet, sich entsprechend der     Präzession    des  Kreisels unbehindert zu bewegen. Da eine  Kreiselpräzession nur auftritt, wenn sich der  Rotor rasch dreht, braucht die     Ausnehmung     nur gerade so tief zu sein, dass die bogen  artige Bewegung des Stabes 34 in die ausser  mittige Stellung gestattet wird.

   Die     Ausneh-          mung    35 wird an ihrem Teil, welcher der       Mittelstellung    entspricht, etwas tiefer ge  macht, um eine Auf- und     Abbewegung    des  Stabes 34 für den Fall zu gestatten, dass die       h,ZUllkardanringstellung    die Folge eines still-      stehenden Rotors anstatt des     Geradeausfluges     des Flugzeuges ist. Der     Kardanring    wird dann  natürlich durch die Feder 14 zentralisiert.  



  Die beschriebene Aufhängung des Magne  ten 29 schafft ein Mittel zum Bewegen der  Flagge in ihre      Aus -Stellung    durch eine  Kraft, welche bei abfallender Drehzahl des  Rotors steigt, und     seine    Aufhängung mittels  eines Bügels im beschriebenen Winkel bringt  den Magnet 29 nahe an den Nordpol des Feld  magneten. Diese Winkelanordnung und die  Aufhängung des Feldmagneten mit seinem  Nordende gegen die Flagge vermeidet eine     un-          gebührliehe    Länge des Armes 34.

   Wenn sieh  der Arm 34 in seiner      Oben -Stellung    (das  heisst      Rotorwirkstellung )    befindet, so ist er  vollständig ausser Kontakt mit der Flagge und  der Platte, so dass er keinen der Präzession  des Kreisels entgegenwirkenden Reibungs  widerstand erzeugt.  



  Es ist ersichtlich, dass, wenn das Instru  ment in einer normalen Stellung im Flugzeug  montiert. ist, das heisst mit der     Anzeigescheibe     18 gegen das hintere Ende des Flugzeuges ge  richtet, die Richtung der Drehung des Rotors  eine solche ist, dass die Richtung der Präzes  sion des     Kardanringes    bei einer richtig ge  neigten Wendung entgegengesetzt der     Rieh-          tiuig    der Schräglage des Flugzeuges ist.

   Die  geregelte Drehzahl des Rotors und die Kon  stante der Feder     1.1    werden so gewählt, dass bei  der normalen     Eichgeschwindigkeit    (gewöhn  lich etwa     2-10    Knoten = 445     hm/Std.)    und in  einer  Rang     1 -Kurve    (von     180 /Minute)    der  Winkel, um welchen der     Kardanring        präzes-          siert,    genau die Hälfte des     Schräglagewinkels     des Flugzeuges ist.

   Das bedeutet, dass das In  strument den gleichen Wert anzeigt, und zwar  unabhängig davon, ob es in einem Flugzeug  oder auf einem horizontalen Prüftisch mon  tiert ist, wenn es einer Wendung bei dieser  Geschwindigkeit unterworfen wird (da der  Winkel zwischen dem     Kardanring    und der  Vertikalen in beiden Fällen der gleiche ist),  und ferner bedeutet es,     da.ss,    wenn das Flug  zeug einen Landeanflug ausführt (bei einer  etwa die Hälfte der     Eiehgeschwindigkeit    be  tragenden Geschwindigkeit oder etwa 120    Knoten = 222 km/Std.), der     Kardanring    im  wesentlichen im Raume horizontal steht, wenn  es eine  Rang     1 -Kurve    fliegt.

   Auf diese  Weise wird sich das Instrument dann, wenn  es am     wünsehenswertesten    ist, in seinem ge  nauesten Zustande befinden.  



  Die     Riehtung    der scheinbaren Schwerkraft  hängt natürlich von der Wendegeschwindig  keit und der Fluggeschwindigkeit des Flug  zeuges ab. In der vorliegenden Ausführungs  form des     Abrutsehanzeigers    ist eine Kugel 20  in einem in einer     Ausnehmung    in der Anzeige  seheibe 18 angeordneten Glasrohr 21 gelagert.  Während einer richtig geneigten Kurve ver  bleibt die Kugel in ihrer Mittel- oder Null  lage, und jede Abweichung vom richtig ge  neigten Winkel wird durch eine entsprechende  Bewegung der Kugel aus ihrer Mittellage  angezeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kreiselapparat mit einer bei Unterschrei tung einer vorbestimmten Motordrehzahl an sprechenden Anzeige- und Warneinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass bei Messung der Rotordrehzal mit einer Wirbelstrom-Tacho- meteranordnung, bei der der Wirbelstromkör- per mit dem rotierenden und der Magnetkör per mit dem anzeigenden Glied verbunden ist,
    dieses anzeigende Glied zwischen zwei End- lagen beweglich ist und bei der Solldrehzahl des Rotors durch das durch die -V#'irbelströme hervorgerufene Drehmoment entgegen der Wirkung eines am Motorträger befestigten Magneten in einer Endlage gehalten wird, wo bei das Gegendrehmoment des Magneten so be messen ist, dass die beiden entgegengesetzt ge richteten Momente beim Absinken der Rotor drehzahl auf den vorbestimmten Wert einan der gleich sind und bei weiterer Verringerung der Drehzahl das Drehmoment des Magneten überwiegt,
    so dass das anzeigende Glied die eingenommene Endlage verlässt und sieh unter Wirkung der mit zunehmender Annäherung wachsenden Anziehun-,skraft des Magneten ohne Veiiveilen in einer Zwisehenstellung in die andere Endlage einstellt. L"N TERA'N SPRL C HE 1. Kreiselapparat nach Patentansprilch, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbar ge lagerte anzeigende Glied iun eine zur Dreh achse des Rotors parallele Achse einstellbar gelagert ist. 2.
    Kreiselapparat , nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass das das drehbar gelagerte Glied hal tende Mittel einen weiteren, mit dem dauernd magnetisierten Körper zusammenwirkende Magnet, welcher so angeordnet ist, da.ss das drehbar gelagerte Glied keine stationäre, zwei deutige Stellung zwischen seiner ersten itid zweiten Stellung einnehmen kann, tunfasst. 3.
    Kreiselapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Feldmagnet einen der Anzeigevorrichtung benachbarten Pol auf weist und der Ausgleichsarm in einem Win kel von 35 bis 55 von genanntem Pol weg gegen die Anzeigevorrichtung hin geneigt ist, wobei sieh der Ausgleichsarm gegen die An zeigevorrichtung hin erstreckt und für den Massenausgleich des Bügels vom Betätigungs- arm weg erstreckt und sich um die R.otor- aehse wölbt. 4.
    Kreiselapparat nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass er einen Kardanring, einen drehbar im Kardanring gelagerten Kreisel rotor, vom Kardanring auf gegenüberliegen- den Seiten des genannten Rotors abgestützte Kugellager, ein Bügelelement, dessen Enden drehbar in genannten Kugellagern gelagert sind, einen auf der einen Seite des Rotors befestigten Kupferring, einen an genanntem Bügelelement neben dem Kupferring befestig ten Dauermagnet, einen am Rotor befestigten Anker, einen vom Kardanring gestützten und innerhalb des Rotors angeordneten Motorfeld magnet,
    eine auf einer Seite des Rotors in der Richtung quer zur Rotorachse angeord nete Anzeigerflagge, wobei der eine Pol ge nannten Feldmagnete gegen die Flagge ge richtet angeordnet, genanntes Bügelelement gegen genannte Flagge geneigt und ein Pol genannten Dauermagnetes nahe bei genann tem Feldmagnet angeordnet ist, einen Betäti gungsarm, welcher am einen Ende am Bügel element abgestützt ist, sieh gegen und über genannte Flagge erstreckt und so ausgebildet ist, dass er die Flagge niederdrückt, wenn die Rotordrehzahl auf einen unwirksamen Wert fällt,
    eine Feder zur Rückstellung der Flagge in die Betriebsstellung und einen Ausgleichs arm ziem Ausgleichen der Masse des Bügel elementes und Betätigungsarmes mnfasst, wo bei genannter Ausgleichsarm am einen Ende am Bügelelement befestigt ist und sich in der Richtung weg von der Flagge und um die Rotorachse herum erstreckt.
CH315352D 1951-12-18 1952-12-18 Kreiselapparat CH315352A (de)

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CH315352D CH315352A (de) 1951-12-18 1952-12-18 Kreiselapparat

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