CH313649A - Verfahren zum Betriebe von Verpuffungsbrennkraftturbinenanlagen mit mehreren Druckstufen und Verpuffungsbrennkraftturbinenanlage zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum Betriebe von Verpuffungsbrennkraftturbinenanlagen mit mehreren Druckstufen und Verpuffungsbrennkraftturbinenanlage zur Durchführung des Verfahrens

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CH313649A
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CH
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deflagration
pressure
turbine
gases
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Inventor
Schilling August
Holzwarth Hans Dr E H
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Schilling Estate Company
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/12Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the combustion chambers having inlet or outlet valves, e.g. Holzwarth gas-turbine plants

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Description


  Verfahren     zum    Betriebe von     Verpuffungsbrennkraftturbinenanlagen    mit mehreren Druck  stufen     und        Verpuffangsbrennkraftturbinenanlage    zur     Durchführung    des Verfahrens    Die Gewichts- und     Razunbeschränkungen     von Flugzeugtriebwerken lassen es nicht zu,  schwere und sperrige     Wärmetauscher    zur An  wendung zu bringen, die für jede Abwärme  verwertung erforderlich sind und die um so  schwerer und sperriger ausfallen, je kleiner  die Wärme- und Temperaturgefälle werden,  das heisst, je weiter die     Abwärmeausnutzung     getrieben werden soll.  



  Vorliegende Erfindung     beruht    auf der  Erkenntnis, dass es selbst bei Verzicht auf die       Ausnutzung    der Abwärme möglich ist, bei       Verpuffungsbrennkraftturbinen    den     Kom-          pressionsaufwand    völlig     durch    die     Leistungs-          entnieklung    unter voller     Berücksichtigung     aller auftretenden     Wirkungsgrade    zu decken,  wenn man sich, ausgehend von bereits be  kannten Anlagen mit einem Hochdruckteil,

    dem aus den     Verpufftmgskammern    unmittel  bar entnommene     Frischgase        zugeführt    wer  den, und mit einem     Niederdruckteil,    der     Aus-          strömgase    aus dem vorgeschalteten Teil und  aus den     Verpuffungskammern    - verdrängte       Restfeuergase    erhält, des     erfindungsgemäss     vorgeschlagenen Verfahrens bedient,

   nach  welchem ein     Mitteldruckteil    sowohl mit aus  den     Verpuffungskammern    unmittelbar ent  nommenen Frischgasen als     mich    mit     Aus-          strömgasen    aus einem vorgeschalteten Teil       beaufschlagt    wird. Unter Frischgasen sind  dabei den     Verpuffungskammern    unmittelbar    entnommene Gase mit einer oberhalb des  Druckes der Ladeluft liegenden Spannung  verstanden.

   Durch das vorgeschlagene Ver  fahren ergibt sich die Möglichkeit, in allen       Druclrteilen,    unabhängig von deren Zahl, für  das Auftreten von Gegendrücken zu den     be-          aufschlagenden    Drücken zu sorgen, die wenig  stens zum Teil mit annähernd gleicher Cha  rakteristik und synchron mit letzteren auftre  ten, so dass die     Gefälleschwankungen    in den  einzelnen     Beschaufelungen    bedeutend verklei  nert werden, Dadurch können die     Radwir-          kungsgrade    auf     Werte    erhöht werden,

   die     in          Verbindung    mit dem hohen     thermischen    Wir  kungsgrad des     Gleichraumverfahrens    zu so       günstigen        Gesamtwirkungsgraden        führen,    dass  die bisher     für        unbedingt        erforderlich    gehal  tene     Abwärmegewinnung        mit    ihren schweren,  sperrigen und     kostspieligen.    Wärmetauschern  in     Fortfall    kommen     kann.     



  Eine     Verpuffungsbrennkraftturbinenan-          lage    zur Durchführung des Verfahrens kenn  zeichnet sich durch eine     mehrgehäusige    Aus  bildung der Anlage mit Unterbringung des  Hochdruck- und des     Mitteldruckteils    in einem  ersten Gehäuse, des     Niederdruckteils    in einem  zweiten Gehäuse; wobei die den     Hochdruck-          und    den     Mitteldruckteil        -umfassende        Verpuf-          fungsturbine    als     Betriebsmittelverdichter-          antriebsturbine    ausgebildet ist.

        Die Zeichnung zeigt eine Ausführung der       Erfindung    am Beispiel einer eine Treibgas  erzeuger- und eine Verbrauchereinheit für das  Treibgas     aufweisenden,        vierkammerigen        Ver-          puffungsbrennkraftturbinenanlage    mit drei  Druckstufen.

   Im einzelnen gibt       Fig.1    eine Seitenansicht auf die Anlage  mit teilweisem Längsschnitt durch eine     Ver-          puffungskammer        wieder,    während       Fig.2    einer Stirnansicht auf die Anlage  nach     Fig.    1 mit teilweisem Querschnitt durch  einen     Doppelkammerblock    entspricht.  



       Fig.    3 stellt das     Q    -     y    - Diagramm einer  derartigen Anlage dar.  



  Jede der vier Verpuff     ungskammern        e,   <I>f,</I>       g,        h,    von denen e in     Fig.    1 im Schnitt dar  gestellt ist, weist     ein    Ladeluftventil 5 mit ein  gebautem     Brennstoffeinspritzventil    6, eine       Ladeluftzuleitung    7, eine     Brennstoffzufüh-          rungsleitung    8, eine     Ladeluftventilsteuerung     9,

   einen     venturidüsenartig    gestalteten Einlass  10 mit anschliessendem schlankem     Diffusor    11       und    Zündungseinrichtungen auf.  



  Der Hochdruckteil ist durch die erste Tur  binenstufe mit der     einkränzigen        Beschaufe-          lung    12 des Rades 13 des Turbinenläufers 24  sowie den der     Beschaufelung    12 vorgeordne  ten vier Einzeldüsen 15 gebildet, wobei die  Einzeldüsen     15e,        15f    usw. aus     Fig.2    rechte  Hälfte erkennbar sind. Jede dieser Einzel  düsen ist über einen Stutzen 16     bzw.        16e,        16f     usw. mit einem Düsenventil 18 bzw. 18e,<B>181</B>  usw. verbunden.

   Die Düsenventile 18 durch  setzen die     zugehörigen    Kammerauslässe und  schliessen bis auf die Eröffnungszeitspannen  der Ventilsteuerung die Ventilsitze 17 und da  mit die Düsen 15 und die     Beschaufelung    1.2  der ersten Turbinenstufe der     Verpuflungs-          turbine    gegen die     Verpüffungskammern    ab.  Die Steuerungen der Ventile 18 sind dabei so  eingerichtet, dass stets eines der Ventile 188,       18f,    189 und     18,,    eröffnet ist, während die drei  andern Ventile geschlossen sind.

   Auf diese  Weise wird die     Beschaufelung    12 ununterbro  chen von Feuer gasen     beaufschlagt.    Dieses  Feuergas gelangt nach Abarbeitung des ihm.  zugeordneten Teilgefälles in der     Turbinen-          stufe    15, 12, 13 in eine Auffangdüse 19, die    ihrerseits in eine     Auffüllkammer    20 übergeht.  Das zur Auffangdüse 19 entgegengesetzt lie  gende Ende der     Arlffüllkammer    20 geht in  eine Düse 21 über, die der     Beschaufelung    22  des zweiten Rades 23 des Läufers 24 vorge  ordnet ist.

   In die     Auffüllkammer    20 mündet  ein nur     teilweise    sichtbarer     Krümmer    26 ein,  der an das zweite Düsenventil 27 bzw. 27e,     27f,          27g,    27h jeder     Verpuffungskammer    ange  schlossen ist.

   Die     Beschaufellangen    12 und  22 haben bei der vorgesehenen     Läufernor-          maldrehzahl    über 250     m/sek    liegende Um  fangsgeschwindigkeiten; vorzugsweise ange  wandt     wird    eine     Umfangsgeschwindigkeit    von  300     m/sek.    Die den     Mitteldruckteil    darstel  lende zweite Turbinenstufe 21, 22, 23 wird  also mit Feuergasen     beaufschlagt,    die über ein  Düsenventil 27,

   Krümmer 26     -und        Auffüll-          kammer    20 unmittelbar aus einer der     Ver-          puffungskammern    entnommen worden     sind.     Die Düsenventile 27 arbeiten dabei wieder     in     den Arbeitsspielen versetzt     zueinander,    so dass  ständig eine über ein Ventil 27 entlassene  Teilmenge der je     Verpuffung    und Kammer  erzeugten Gesamtmenge über Krümmer 26 in  die     Auffüllkammer    20 und damit über die  Düse 21 zur     Beschaufelung    22 gelangt.

   Weiter  aber erhält die     zweite    Turbinenstufe 21, 22,  23 auch     Ausströmgase    aus der vorgeordneten  Stufe 15, 12, 13 über Auffangdüse 19, Auf  füllkammer 20 und Düse 21. Beide     Feuergas-          versorgungen    sind entsprechend der Verset  zung der     Arbeitsspielabschnitte,    in denen je  weils eines der Düsenventile 18 und 27 offen  ist, kontinuierlich.

   Ausser den Düsenventilen  18 und 27 besitzt jede Verpuff     ungskammer     noch ein     Auslassventil    28 bzw.     28e,        28f,        28g,        281,     für den     Feuergasrest.    An jedes     Auslassventil     28 schliesst sich ein nicht gezeichneter Lei  tungsteil für den     F'euergasrest    an, der im       Anschlussquerschnitt    29 der     Treibgasent-          nahmeleitung    35, die zu dem noch zu erörtern  den     Niederdruckteil    der Anlage führt, aus  mündet.

   Eine Fangdüse 31 ist hinter der zwei  ten Turbinenstufe 21, 22, 23 angeordnet. Die  Fangdüse 31 steht über das Leistungsstück 32  mit dem Anschluss 29 der     Treibgasentnahme-          leitung'35    in ständig offener     Verbindung.         Die Ladung einer Kammer kommt dadurch  zustande, dass Ladeluftventil 5 und     Auslass-          v        entil    28 gleichzeitig eröffnet werden.

   Die ein  strömende Ladeluft schiebt infolge der     ven-          turidüsenartigen    Ausbildung des Einlasses 10  der     Verpuffungskammern    bei der dargestell  ten, sehr schlanken     Neigung    des     Diffusors    11  ohne bedeutende     Wirbelbildung    den Feuer  gasrest, der von der vorhergehenden Verpuf  fung her noch die Kammer erfüllt, über das  geöffnete     Auslassventil    28 aus.

   Kurz vor Ende  dieses     Feuergasrestverdrängungs-    und Lade  abschnittes eines Arbeitsspiels führt der  zugeordnete Kolben der Brennstoffpumpe sei  nen Förderhub aus und spritzt über Ventil 6  in die noch in     Bewegung    befindliche Luft die  erforderliche Brennstoffmenge ein. Dadurch  bildet sich eine zündfähige, die gesamte Kam  mer erfüllende, gleichmässig gemischte La  dung bis zu dem     Zeitpunkt    aus, in welchem  sich die Ventile 5     und    28 schliessen. Die nicht  gezeichnete Zündvorrichtung bewirkt die Zün  dung des Gemisches, so dass die Verpuffung  bei völlig geschlossenen Ventilen vor sich geht.

    Im     Zeitpunkt    der Ausbildung des höchsten       Verpuffimgsdruckes    öffnet sich ein Ventil 18  und entlässt eine     Feuergasmenge    zur ersten  Turbinenstufe 15, 12, 13, deren Anfangs  zustand durch den     Verpuffizngsdruck    gege  ben ist.

   Da diese Feuergase der     Verpiüfungs-          kammer    unmittelbar entnommen werden, wird  also die erste Turbinenstufe 15, 12, 13 aus  schliesslich von Frischgasen     beaufschlagt,    wo  bei die     Beaufschlagung    kontinuierlich erfolgt,  weil bei     Schluss    des Düsenventils     18e    sofort  das Düsenventil 18f,     18s.    oder<B>181,</B> einer andern       Verpuffungskammer    öffnet.

   Sobald sich die  ses geschlossen hat, öffnet sich das     Düsenven-          iil    einer dritten Kammer, auf dessen Schluss  die Eröffnung des vierten Düsenventils er  folgt, bei dessen Schluss die Zeitspanne für ein  ganzes Arbeitsspiel, jedoch bezogen auf eine       Verpuffungskammer,    abgewickelt ist, so dass  mit der Eröffnung des Düsenventils 18e die  betrachtete Kammer ihr zweites Arbeitsspiel  beginnen würde.

   Während also diese     Arbeits-          spielabschnitte    der vier Düsenventile 18 in  zyklischer Versetzung zeitlich aufeinanderfol-    gen und hierzu die Zeitspanne eines Arbeits  spiels einer     Kammer    benötigen, haben auch  die Düsenventile 27 in gleichartiger, zykli  scher     Versetzung    geöffnet und geschlossen, so  dass die     Auffüllkammer    20 ständig über       Krümmer    26 mit Feuergasen gespeist worden  ist. Die Steuerphasen der Düsenventile 27 sind  aber gegenüber denen der Düsenventile 18  um einen     Arbeitsspielabschnitt    versetzt.

   Das  bedeutet, dass während des Arbeitsspiel  abschnittes, über dessen Bereich das Düsen  ventil 18e geöffnet ist, das Düsenventil<B>27,</B>  derselben     Verpuffungskammer    geschlossen  bleibt. Dagegen hat das Düsenventil 27 einer  andern     Verpuffungskammer    geöffnet und in  der bereits beschriebenen Art     und    Weise die       Auffüllkammer    20     mit    Feuergas - gespeist.  Diese Teilspeisung ist eine     Frischgasspeisung,     weil die Krümmer 26 über die geöffneten  Düsenventile 27 jeweils unmittelbar an eine       Verpuffungskammer    angeschlossen sind.

   Die       Auffüllkammer    20 erhält aber nicht nur diese       Frischgasspeisung,    sondern sie erhält ausser  dem über die Auffangdüse 19 eine Teilspei  sung mit     Ausströmgasen,    die     in    der vorgeord  neten     Beschaufelimg    der ersten Turbinenstufe  15, 12, 13 Arbeit geleistet haben. Der zweiten  Turbinenstufe werden also sowohl Frischgase  als auch     Ausströmgase    der vorgeordneten  Stufe zugeführt. Die     prozess-    und turbinen  technische Bedeutung dieser Differenzierung  ergibt sich aus dem Q - V - Diagramm der       Fig.    3.  



  Dieses Q - V - Diagramm entspricht dem  üblichen     Q-S-Entropiediagramm,    z. B. nach  Pflaum, mit dem Unterschied, dass als Abszis  sen die prozentual ausgeströmten Feuergas  mengen, unter     Berechntüng    der Feuergas  gesamtmenge je Verpuffung und Kammer  mit     1000/0,    aufgetragen sind, während die Or  dinaten dem Wärmeinhalt Q der ausgeström  ten     Feuergasvoliunen    in     kcal/nm3    entsprechen.

    Man erkennt das nur angedeutete Drück- und       Temperaturliniennetz,    das jedoch nur für die  auf der     Ordinatenachse        mit    Doppellinien auf  getragenen     adiabatischen    Gefälle für Feuer  gase vom Zustand A gilt. Diese Doppellinie  veranschaulicht die Zustandsbedingungen      während der Expansion.

   Diese     Änderungen     erscheinen im     Q-S-Diagramm    als vertikale       adiäbatische    Linien, aber nur in der idealen  Maschine, in der während der Expansion  keine     Entropieänderungen,    also keine Wärme  verluste, an den Wandungen auftreten und  keine Wärmeabgabe durch Reibung am Lauf  rad und an den Schaufeln stattfindet. Für die       ausgeführte    Maschine treffen beide Vorausset  zungen nicht zu.

   Doch zeigen sorgfältige     Un-          tersuehungen    über den Wärmeübergang auf  der Gasseite     feuergasberührter    Wandungen  und Berechnungen der Ventilationsverluste  an Schaufelrädern und Schaufeln,     dass''    bei  sorgfältig ausgeführten Anlagen die in     te-          traeht    kommenden Betriebsverfahren prak  tisch zur Gleichheit von abgegebener und auf  genommener Wärme führen.

   Es ist daher be  rechtigt, von     adiabatischen    Zustandsänderun  gen     und    demgemäss von vertikalen Linien im       Q    - S -     Diagramm    und damit im     Q    - V - Dia  gramm auszugehen. Dieser Punkt     El    auf  der     Ordinatenachse        entspricht    dem Anfangs  zustand der Feuergase, die mit dem     Verpuf-          fungshöchstdruek    in dem Zeitpunkt entlassen  werden, in dem sich ein Düsenventil 18 öffnet.

    Da sich dieses     Düsenventil    bereits wieder in  einem Punkt B schliesst, in dem die in der       Verpuffungskammer    verbliebene Feuergas  menge den Zwischendruck p2 erreicht hat,  wird also ein Düsenventil 18 immer nur einen  Teil der je Kammer und Verpuffung erzeug  ten     Feuergasgesamtmenge    entlassen. Die men  genmässige Grösse dieses Teils kommt durch  das     Mass    33 im Verhältnis zum Mass 34 der       Feuergasgesamtmenge    zum Ausdruck. In dem  Punkt B, in dem sich das betrachtete Düsen  ventil 18 schliesst, öffnet sich das Düsenventil  27 der Bleiehen Kammer und schliesst sich wie  der in dem Punkte C.

   Das Diagramm der       Fig.3    verläuft also in der Zeit; es bringt  nicht gleichzeitig eintretende Vorgänge     zum          Ausdruck,    sondern     synchrone    Vorgänge müs  sen in noch näher zu erörternder Weise im  Diagramm rekonstruiert und so veranschau  licht werden. Das     Düsenventil    27 entlässt also  eine weitere     Feuergasteilm.enge,    deren men  genmässiges Ausmass durch die Strecke 35 im    Verhältnis zu der der     Feuergasgesamt.menge     entsprechenden Strecke 34 zum Ausdruck ge  bracht ist.

   Im Punkt C haben die Feuergase,  die sich noch in der Kammer befinden, einen  Druck     po    erreicht, der mit der     Ladeluftspan-          nung    übereinstimmt. Da sich mit Schluss des  Düsenventils 27 das     Auslassventil    28 und das       Ladeluftventil    5 der gleichen Kammer öffnen,  schiebt die eintretende Ladeluft den Feuer  gasrest über das geöffnete     Auslassventil    28  aus der     Verpuffungskammer    aus.

   Das men  genmässige Ausmass dieses     Feuergasrestes    ist  durch die Strecke 36 im Verhältnis zur  Strecke 34 gekennzeichnet, da sieh im Punkt  E     Auslassventil    28 und Ladeluftventil 5  schliessen.  



  Es ist bereits erwähnt worden, dass wäh  rend der Eröffnung des Düsenventils 18 in  der Kammer e eines der Düsenventile 27 in den  Kammern     f-h    geöffnet ist, ohne dass es dar  auf ankommt, zu welcher der Kammern     f-h     dieses Düsenventil 27 gehört.

   Durch die Er  öffnung eines dieser Düsenventile 27 erhält  die     Auffüllkammer    20 eine     Feuergasteilmenge     von der Anfangsspannung<I>p2.</I> Die gleiche       Auffüllkammer    20 nimmt über die Auffang  düse 19     Ausströmgase    aus der ersten Tur  binenstufe 15, 12, 13 auf, wobei der ursprüng  liche Anfangszustand dieser     Ausströmgase     durch den Punkt A des Diagramms der       Fig.    3 gegeben ist. Unter dem Einfluss dieser  beiden     Feuergaszuflüsse    füllt sich die     Auf-          fiillkammer    20 in äusserst kurzer Zeit und  vollständig mit Feuergasen auf.

   Da die Auf  füllkammer 20 aber über die Düse 21 mit der  zweiten Turbinenstufe in offener Verbindung  steht, folgt auf die äusserst kurze     Auffüll-          pha.se    sofort eine     Expansionsphase.    Die     sich     damit in der     Auffüllkammer    20 einstellenden       Feuergaszuständesind    durch die strichpunk  tiert wiedergegebene Linie 37 im Diagramm  der     Fig.    3 gekennzeichnet. Man erkennt, dass  die Linie 37 bis auf die     Auffüllphase    an  nähernd     äquidistant    zum Expansionslinien  abschnitt A -B verläuft.

   Beide Linien verlau  fen auch infolge der erwähnten Versetzung  der Arbeitsspiele um einen     Arbeitsspiel-          abschnitt    in den einzelnen Kammern syn-           chron.    Dabei hat aber die Linie 37     in.    bezug  auf die vorgeordnete erste Turbinenstufe 15,  12, 13 den Charakter eines     Gegendruckverlau-          fes,    weil die     Auffüllkammer    20 über die Auf  fangdüse 19 an den     Radkammerraum,    des Ra  des 13 offen angeschlossen ist.

   Demgemäss ist  das     Feuergasgefälle,    das in der ersten Tur  binenstufe zur Verarbeitung gelangt, be  stimmt durch den Abstand der Linie 37 von  dem Linienzug     A-B.    Diese Abstände ändern  sich nun, wie das Diagramm zeigt, nach der       Auffüllphase    wenig, das heisst die auftreten  den     Gefälleschwankungen    in der ausschliess  lich mit Frischgas     beaufschlagten    ersten Tur  binenstufe sind derart verkleinert, dass in  dieser Stufe hohe     Radwirkungsgmade    verwirk  licht werden können.

   Gleichzeitig ist der Ab  stand der beiden Linienzüge durch entspre  chende Wahl der Lage des Punktes B     auf    der       Gesamtexpansionslinie        A-C    so bestimmt, dass  die dargestellte     einkränzige        Beschaufelimg    12  zur Verarbeitung dieses Teilgefälles ausreicht,  wobei für die     Bemessung    dieses Teilgefälles  auch der Umstand berücksichtigt worden ist,  dass die     einkränzige        Beschaufelung    mit Um  fangsgeschwindigkeiten von über 250     m/sek     arbeiten soll.  



  Die bereits erwähnte     Arbeitsspielverset-          zung    der vier     -Verpuffungskammern    wirkt  sich natürlich auch auf die Steuerphasen der       Auslassventile    28 aus. Daher kommt es, dass  während der Eröffnung eines Düsenventils 18  und während der Eröffnung eines Düsenven  tils 27 in einer andern Kammer, wobei aus  Gründen der vereinfachten Darstellung für  das Folgende die Eröffnung des Düsenventils  <B>271</B>     angenomen    sei, auch eines der     Auslassven-          tile    28 geöffnet ist, das aber weder zu Kam  mer e noch zu der Kammer f gehört;

   entspre  chend der getroffenen Annahme, dass das Düsen  ventil<B>271</B> geöffnet sei, muss also eines der bei  den Ventile 28, oder     2811    geöffnet sein. Gleich  gültig, welches dieser beiden Ventile öffnet,  entlädt also eine der     frier        Verpuffimgskam-          mern    ihren     Feuergasrest    in die     Treibgasent-          nahmeleitung,        -und    zwar mit einem Anfangs  druck, der der     Ladeluftspannung        po    ent  spricht.

   Da aber an die Mündung 29 der         Treibgasentnahmeleitung    35 über Leitungs  stück 32 die Fangdüse 31 angeschlossen ist,  die mit dem Radraum des Rades 22 der zwei  ten Stufe in offener Verbindung steht,     wird     sich diese     Restfeuergasentladung    in einer be  stimmten Gestaltung des auf diese Turbinen  stufe ausgeübten Gegendruckes auswirken.  Diese Auswirkung ist durch die gestrichelt  wiedergegebene Linie 38 veranschaulicht wor  den.

   Man     erkennt    zunächst wieder den an  nähernd     äquidistanten    Verlauf der Linie 38  in bezug auf die Linie 37, der deshalb für die  zweite     Turbinenstufe    entscheidend ist, weil  Linienzug 37 die     Feuergaszustände    veran  schaulicht, die in der     Arüfüllkammer    20 wäh  rend der betrachteten Zeitspanne auftreten.  Entsprechende     Feuergaszustände    treten also  in der Düse 21 auf, die der     Beschaufelung    22  als     beaufschlagende    Düse     vorgeordnet    ist.

   Ist  das aber der Fall, dann entsprechen die Ab  stände der Linienzüge 37 und 38, in     Ordina-          tenrichtung    betrachtet, dem Teilgefälle der  Feuergase, das in der zweiten Turbinenstufe  zur Verarbeitung gelangt. Da diese     Abstände     annähernd gleich sind, treten in der Tur  binenstufe praktisch gleiche     Feuergasgefälle     auf, das heisst auch die zweite Turbinenstufe  arbeitet mit hohem Radwirkungsgrad.

   Man  entnimmt aus dem Q - V - Diagramm aber  auch, dass die durch den Abstand der Linien  37     und    38 gekennzeichneten Teilgefälle - grö  ssenordnungsmässig nicht anders ausfallen wie  der Abstand der Linie 37 von dem     Expan-          sionslinienabschnitt        A-B.    Das bedeutet, dass  auch der     Beschaufelung    22 der zweiten Stufe  eine     einkränzige    Ausbildung mit Umfangs  geschwindigkeiten über 250     m/sek    erteilt wer  den kann,

   so dass man infolge der Gestaltung  beider Räder 13 und 23 als Teile eines gemein  samen Läufers 24 die     Beschaufelungen    12  und 22 auf gleichem Durchmesser     anzuordnen     vermag, soweit nicht turbinentechnische und       bauliche    Überlegungen kleinere     Abweichiui-          gen    in den Durchmessern zweckmässig erschei  nen lassen.

   In der Eigenart der Diagramm  darstellung der     Fig.    3 liegt es, dass die bisher  aus ihr gezogenen     Schlüsse        nur    für die Feuer  gasteilmenge gelten, die der Düse 21 über           Auffüllkammer    20 und Auffangdüse 19 aus  der ersten Stufe 15, 12, 13 zugeführt worden  ist. Diese Düse 21     und    damit die zweite Tur  binenstufe der Anlage erhält aber auch Feuer  gase über Krümmer 26 und eines der geöff  neten Düsenventile     27f_,.    Diese     Feuergasteil-          menge    hat einen dem Punkt.

   B der     Fig.    3 ent  sprechenden Anfangszustand, wobei zu beach  ten bleibt, dass     Fig.3    nur Verhältnisse in  bezug auf     Verpuffungskammer    e darstellt.  Auf diese     Feuergasteilmenge    vom Anfangs  zustand B wirkt sich     nun    die bereits erörterte       Gegendruclz:bildung    im     Radkastenraum    des  Rades 23 der Mittelstufe selbstverständlich  auch aus;

   der diesbezügliche     Gegendruckver-          lauf    ist durch die Linie 39 in     Fig.    3 im Ver  hältnis zum     Expansionslinienabschnitt        B-C     dargestellt.

   Mit Ausnahme der     Auffüllperiode     tritt- wieder eine annähernde     Äquidistanz    der  Linien 39     und        B-C    auf, so dass auch für die       Feuergasteilmenge    vom     Anfangszilstand    B in  der zweiten Turbinenstufe 21, 22, 23 kleinere       Gefälleschwankungen        auftreten,    als wenn der  Gegendruck konstant wäre, so dass die Ver  arbeitung dieser Teilmenge in dieser Tur  binenstufe mit günstigem     Radwirkungsgrad     möglich ist.

   Auch entsprechen die auftreten  den Teilgefälle wieder grössenordnungsmässig  den andern Teilgefällen, so dass die     einkrän-          zige        Beschaufelung    der zweiten Stufe auch  unter Berücksichtigung dieser niedriger ge  spannten     Feuergasteilmenge    vom Anfangs  zustand B die ihr zugedachte Aufgabe erfüllt.

    Selbstverständlich bildet sich auch während  der     Ausschiebimg    des     Feuergasrestes    aus der  Kammer e längs der Strecke C     Ef        ein    be  stimmter     Gegendruckverlauf    heraus, der  durch das Linienstück 40 gekennzeichnet ist,  der vorteilhafte Auswirkungen auf den durch  die Linien 38 und 39 dargestellten Gegen  druckverlauf     hinter    dem     Rade    23 besitzt.  



  Aus den     bisherigen    Ausführungen ergibt  sieh also, dass der in den     Fig.1    und 2 ver  anschaulichten     Verpuffungsbrennkraftturbi-          nenanlage    ein Betriebsverfahren     zugrunde    ge  legt ist, das sich durch Zuführung aus den       Verpuffungskammern    e     bis        h    über die Düsen  ventile 18     ummittelbar    entnommener Frisch-    gase zum Hochdruckteil der Anlage kenn  zeichnet, der durch die erste     Turbinenstufe     15, 12, 13 gebildet ist.

   Weiter werden dem  folgenden, durch die zweite Turbinenstufe  21, 22, 23 gebildeten     Mitteldruekteil    einerseits  Frischgase zugeführt, die aus den     Verpuf-          fungskammern   <I>e, f,</I>     g,        h    über Düsenventile 27       ummittelbar    entnommen werden, anderseits  über Auffangdüse 19 und     Auffüllkammer    20       Ausströmgase    aus der vorgeschalteten Tur  binenstufe 15, 12, 13.  



  Geht man nach dieser Feststellung auf das  Diagramm der     Fig.    3 ein, so geben die schraf  fierten Flächen desselben ein Mass für die  disponible Arbeit, die die     einzelnen    Feuergas  teilmengen in den Teilen der Anlage abzu  geben vermögen. Erkennbar ist zunächst die  Fläche     I"    als Mass für die Leistung, welche  die über die Düsenventile 18 entlassene Feuer  gasteilmenge vom Anfangszustand A in der  ersten Turbinenstufe 15, 12, 13 zu entwickeln  vermag; dieselbe     Feuergasteilmenge    kann in  der zweiten Stufe 21, 22, 23 eine     disponible     Arbeit abgeben, deren Äquivalent durch die  Fläche     Ib    dargestellt ist. Anderseits entspricht.

    die Fläche     II    dem disponiblen Arbeitsvermö  gen der über Düsenventile 27 zur     Wirkung     gebrachten     Feuergasteilmenge    vom Anfangs  zustand B wiederum in der zweiten Stufe 21,  22, 23.  



  Untersuchungen über den zum Betrieb der  Anlage nach den     Fig.1        und    2 erforderlichen  Arbeitsaufwand und über die verfügbare Lei  stung der     Verpiiffungsturbine    15, 12, 13 und  21, 22, 23, gegeben durch die     Summe    der Flä  chen     I",        Ib    und     II,    haben zu dem Ergebnis  geführt, dass diese Arbeitsleistung völlig aus  reicht, den beim Betriebe der     Verpuffungs-          turbine    erforderlichen Arbeitsaufwand zu  decken.

   Dieser Arbeitsaufwand besteht dabei  hauptsächlich in der für die Verdichtung der  Ladeluft erforderlichen Kompressionsarbeit;  anzutreiben sind ausserdem alle Hilfsmaschi  nen, insbesondere     Brennstoffpumpen    bei flüs  sigem Brennstoff und     Brenngasverdichter    bei       Verwendung    von Brenngasen, weiter die       Zündmaschinen    sowie die     Umwälzpumpen    für  Kühl- und Schmiermittel.

        Die Fläche     1I    stellt das disponible Ar  beitsvermögen der in die     Treibgasentnahme-          Leitung    35 eintretenden Feuergase im Ver  hältnis zum Arbeitsvermögen     I.,    +     Iv    +     II    der  gleichen Feuergase in der     Verpuffungsturbine     dar.  



  Zur Abarbeitung des Arbeitsvermögens  der in die Entnahmeleitung 35 eintretenden  Treibgase dient nun ein     Niederdruckteil    -der  Anlage, der im Ausführungsbeispiel (vgl.       Fig.    1) als vielstufige     Parsonsturbine    41 aus  gebildet ist. Der damit zum     Treibgasverbrau-          cher    werdende     Niederdruckteil    könnte ebenso  gut jede andere Ausbildung erfahren, die eine  nutzbringende     Verwertung    der Treibgase er  möglicht.  



  Während die     Verpuffungsturbine    15, 13,  12; 21, 22, 23 in einem ersten Gehäuse 42  untergebracht und mit den vier     Verpuffimgs-          kammern    (vgl.     Fig.1)    zu einer     baulichen    Ein  heit vereinigt ist, ist der     Niederdruckteil    mit  separatem Gehäuse ausgebildet. Dem Nieder  druckteil werden somit     Restfeuergase    aus den       Verpuffungskammern    und     Ausströmgase    aus  den vorgeschalteten Teilen zugeführt.

   Nach       Fig.    l rechts ist dabei das Gehäuse der     Par-          sonsturbine    41 als Sockel des     Ladeluftverdich-          ters    43 ausgebildet, der von der     Verpuffungs-          turbine    15, 12, 13; 21, 22, 23 über die Kupp  lung 44 unmittelbar angetrieben wird.

   Da die       Mehrgehäusigkeit    der     Verpuffungsbrennkraft-          turbinenanlage,    gegeben durch die Einzel  gehäuse 41 und 42, jedoch die Möglichkeit ge  währt, das den     Niederdruekteil    aufnehmende  Gehäuse räumlich und funktionell weitest  gehend unabhängig vom Gehäuse 42 mit den  Kammern e bis h ausbilden zu können, wird  meistens das Gehäuse 42 mit der angetriebenen  Hilfsmaschine 43 und den zugehörigen     Verpuf-          fungskammern    seinerseits zu einer baulichen  Einheit vereinigt werden, während das Ge  häuse 41 im allgemeinen gesondert zur     Auf-          stellung    gelangt.

   Das hat vor allem den Vor  teil, dass man mehrere     Treibgaserzeugereinhei-          ten    auf eine einzige Verbrauchereinheit arbei  ten lassen kann, die ihrerseits dem auftreten  den Leistungsbedarf leicht nach Grösse, Dreh  zahl,     Stufenzahl,    Gefälle usw. anzupassen ist,    während die     Treibgaserzeugereinheiten        ibreii-          seits    einheitlich ausgebildet und nur durch       ihre    Zahl auf die jeweilige     Lieferleistung    ab  gestimmt werden.

   Es besteht umgekehrt die       Möglichkeit,    dass     eine    einzige     Treibgaserzeu-          gereinheit    auf mehrere Verbraucher arbeitet,  die mit gleichen oder verschiedenen Einzellei  stungen den leistungsabnehmenden Maschi  nen, Apparaten, Vorrichtungen angepasst  sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zwn Betriebe von Verpuf- fitngsbrennkraftturbinenanlagen mit meh reren Druckstufen, deren Hochdruckteil aus den Verpuff umgskammern unmittelbar ent nommene Frischgase und deren Niederdruck teil ausschliesslich Ausströmgase aus dem vor geschalteten Teil und Restfeuergase aus den Verpuffungskammern zugeführt werden, da durch gekennzeichnet,
    dass ein Mitteldruckteil sowohl mit aus den Verpuffungskammern -un- mittelbar entnommenen Frischgasen als auch mit Ausströmgasen aus einem vorgeschalteten Teil beaufschlagt wird.
    II. Verpuffungsbrennkraftturbinenanlage zur Durchführung des Verfahrens nach Pa tentanspruch I, gekennzeichnet durch mehr- gehäusige Ausführung der Anlage mit Unter bringung des Hochdruck- und des Mittel druckteils in einem ersten Gehäuse, des Nie derdruckteils in einem zweiten Gehäuse, wobei die den Hochdruck- und den Mitteldruckteil umfassende Verpuffangsturbine als Betriebs- mittelverdichterantriebsturbine ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, ge kennzeichnet durch eine solche Unterteilung des in den verschiedenen Teilen der Anlage zur Verarbeitung kommenden Feuergasgefäl- les, dass der Hochdruck- und der I12itteldruck- teil den zum Betriebe der Anlage erforder lichen Leistungsaufwand decken, während nur der Niederdruckteil Nutzleistung abgibt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der maximale An fangsdruck des Niederdruckteils gleich dem Druck der den Verpuffungskammern zur Ver- drängumg des Feuergasrestes zugeführten Ladeluft gehalten wird. 3. Anlage nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die- Verpuffungs- turbine auch die Hilfsmaschinen der Anlage antreibt. 4.
    Anlage nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch Vereinigung der aus Hochdruck- und Mitteldruckteil bestehenden Verpuffimgsturbine, der zugeordneten Ver- puffungskammern und der erforderlichen Hilfsmaschinen zu einer Treibgaserzeugerein- heit. 5.
    Anlage nach Unteranspruch 4, gekenn zeichnet durch Zuordnung einer Treibgas erzeugereinheit zu einer Verbrauchereinheit. 6. Anlage nach Unteranspruch 4, gekenn zeichnet durch Zuordnung mehrerer Treib gaserzeugereinheiten zu einer -Verbraucher einheit. 7. Anlage nach Unteranspruch 4, gekenn- zeichnet durch Zuordnung einer Treibgas erzeugereinheit zu mehreren Verbraucherein heiten.
    B. Anlage nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass einer Mehrzahl von Verpuffungskammern mit je zwei Düsen ventilen und einem Auslassventil mit zeit licher Versetzung der Betätigungszeitspan nen dieser Ventile in den einzelnen Verpuf- fungskammern im Verhältnis untereinander zwei Turbinenstufen mit einer zwischen ihnen liegenden Auffüllkammer zugeordnet sind, welcher Kammer Feuergasteilmengen mitt lerer Anfangsspannung über eines der Düsen ventile abwechselnd aus einer der Kammern zugeführt wird,
    während das andere Düsen ventil eine anfänglich höchstgespannte Feuer gasteilmenge zur Stufe vor der Auffüllkam- mer und das Auslassventil Restfeuergase nied rigster Anfangsspannung zum Ausström- gehäuse der von der Auffüllkammer aus be- aufschlagten, zweiten Turbinenstiüe entlässt,
    wobei die Beschaufelimgen beider Stufen von den Rädern eines Läiüers getragen sind, der den Ladelufterzeuger antreibt, und wobei eine den Arbeitsinhalt der ausströmenden Treib gase in. äussere Arbeit innsetzende Arbeitstur bine mechanisch getrennt von dem Verdichter antriebssatz angeordnet ist.
CH313649D 1951-12-24 1952-11-22 Verfahren zum Betriebe von Verpuffungsbrennkraftturbinenanlagen mit mehreren Druckstufen und Verpuffungsbrennkraftturbinenanlage zur Durchführung des Verfahrens CH313649A (de)

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