Rahmen für Filmabschnitte, insbesondere für Diapositive Die Erfindung betrifft einen Rahmen für Filmabsehnitte, insbesondere für Diapositive zu Projektionszwecken. Beim Rahmen solcher Filmabschnitte kommt es darauf an, dass diese staubdicht und lagesieher --wischen zwei Glas platten eingeschlossen werden und die Umge bung des eigentlichen Bildfeldes durch eine Maske lichtundurchlässig abgedeckt. wird. Die Aufgabe ist verschieden gelöst worden.
Man hat ursprünglich an einer Maske den Rand äes Filmabsehnittes angeklebt oder' auch an dieser Einschnitte vorgesehen, so dass der Bildabschnitt durch Haltelappen getragen wurde. Die lichtundurchlässige Maske liess dann häufig an den Schnittstellen in die Pro jektion störender Weise einen Lichtschein durch, den man nur durch Zuordnung einer weiteren Maske beseitigen konnte, die auch an einem Rande durch Kniffung oder Kle- bung vereinigt als Doppelmaske, mit zwei gleichgrossen Ausschnitten ausgebildet wurde.
Man -legte diese Einlage zwischen zwei Glas platten und umklebte die Ränder mit U-förmi- gen Klebstreifen oder brachte diese mehr teilige Einlage in besonderen Rähmchen -unter. Während man in ersterem Falle mit erheb lichem Müheaufwand praktisch völlig staub dichte Rahinungenerhielt, liess sich die Staub dichtheit beim Unterbringen dieser Einlagen in Rähmchen deswegen- nicht erreichen, weil an verschiedenen Stellen Verdiekungen unver meidlich waren, die sich aus der ungleichen Schichtenlage ergaben.
Infolgedessen drang von allen vier Rändern her Staub nach dem Bildraum, vor, der bei der Projektion infolge der starken Vergrösserung in störender Weise sichtbar wird. Bei Verwendung solcher Gin- rahinungen wurde die Bildfeldbegrenzung durch einen entsprechenden Ausschnitt der Rückwand oder des Schliesssehiebers gebildet.
Der etwas grösser gehaltene Ausschnitt in der Trägerfolie zwischen den -Glasscheiben hatte dann nicht mehr die Funktion der Bild begrenzung. Abgesehen davon, dass solche, Rähmchen teuer waren, lag noch ein wesent licher Nachteil dieser Anordnung darin, dass sich beim Abwischen dieser Rähmchen in den Ecken des Büdfeldau2#schnittes schwer zu ent fernende Staubteile anreicherten, die die Pro jektion beeinträchtigen.
Bekannt sind ferner Rahmen in Form eines auf der einen Seite mit Klebstoff ver,- sehenen, in drei Felder mit<B>je,</B> einem gleich- grossen Bildfenster eingeteilten Papierstrei fens. An dem einen als Maske dienenden Rand felde wird zunächst das Bildstück angeklebt. Dann werden nacheinander die beiden Glas platten in den Streifen eingewickelt, wobei durch die angefeuchtete Klebschicht eine Ver- hindung des Streifens mit -den Glasplatten erfolgt. Schliesslich wird durch eine Rand lasche die bisher offene Seite, dieses Stapels verschlossen.
Ein solcher Wickelvorgang mit einem klebfemehten Streifen erfordert erheb- liches Geschick und ausserdem auf die Dicke der Glasplatte berechnete Zugaben zwischen den Feldern, und der Randlasche. Diese Mass nahme ist von, vornherein auf ganz bestimmte Glasplattenstärken angewiesen, weil bei stärke ren Dicken sieh die Ausschnitte gegeneinander verschieben. Dennoch werden sich drei Aus schnitte selten genau überdecken. Meist wird sich eine vom Bildfeldrechteck abweichende BildieldbegrenzLing ergeben, die bei der Pro jektion nachteilig auffällt.
Ausserdem sind die beiden Glasplatten aussen mit Papier beklebt, so dass beim Abwischen der Gläser sich der Staub und Schmutz in den acht Ecken anrei chert und die Ränder der Ausschnitte rauh werden, was wiederum die Projektion beein trächtigt. Schliesslich kann auch von den bei den freien Rändern her Staub zwischen den beiden Glasplatten nach dem Bildfeldratun hin vordringen.
Bekannt ist ferner ein Diapositivrahmen, bei dem ein kassettenartiges Metallrähmehen, dessen Schieber oder Rückwand den Bildfeld- ausschnitt enthält, eine Einlage aufnimmt, die aus zwei Glasplatten und- einem zwischen die sen liegenden einlagigen Träger für den Film abschnitt besteht. Dieser Träger hat die Dieke des Films und sein Ausschnitt ist so gross, dass darin der eingelegte Filmabsehnitt Platz findet, der ausschliesslich durch diese Bemes sung ausgerichtet und gelagert wird.
Hier wird diese Einlage also erst durch den zu sätzlichen Rahmen, der die Bildfeldbegren- zung bewirkt, zu einem vorführbereit gerahm ten Diapositiv.' Schliesslich ist auch eine Doppelmaske mit zwei gleichgrossen Ausschnitten bekannt, die auf den Innenfläehen mit einem Kautschuk- trockenklebstoff versehen ist, so dass nach der Vereinigung der eingelegte Filmabschnitt an allen vier Rändern eingeklebt ist. Diese Dop pelmaske -soll bestimmungsgemäss für sieh allein als Diapositivrahmung dienen.
Hier ist das Bild also nicht gegen Staub und Schmutz gesichert. Sofern man es durch Glasplatten dagegen schützen wollte, müsste man diese Doppelmaske an ihren Rändern noch durch U-förmige Klebstreifen oder eines der üblichen Kassettenrähmehen zu einer Einheit zusam menfassen.
Aber auch in diesem letzteren Falle würde Staub in die Randbereiehe ein dringen können, da der blosse Druck der bei den Glasscheiben gegen die Maske erlahrungs- gemäss nicht ausreicht, um das Vordringen des Staubes im Laufe der Zeit in den Bildraum ,selbst zu verhindern-, zumal der Bildabsehnitt in beiden Richtungen einen Abstand von hal ber Maskenstärke, hält.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, einen Rahmen für Filmabsehnitte zu schaffen, der es ermöglicht, auf ein verteuerndes Kassetten- rähmehen Verzicht zu leisten, grösste Siche rung des Bildraumes gegen das Eindringen von Staub zu bieten, die Rahmungsarbeit selbst noch wesentlieh zu erleichtern und den Ge samtaufwand zu verbilligen.
Die Erfindung betrifft nun einen Rahmen für Filmabschnitte, insbesondere Diapositive, bei dem der Bild abschnitt von einer zwischen zwei Glasplatten angeordneten Bildfeldbegrenzungsmaske ge tragen ist., dadureh gekennzeichnet, dass er aus zwei Rahmenhälften besteht, die je aus einer Glasplatte mit einer am Rande aufgeklebten, einen Ausschnitt freilassenden Umrandung ge bildet eind, welche an ihrer freien Oberfläche mit Klebstoff versehen sind, so dass beide Rahmenhällten unter Zwischenfügen des Bild abschnittes miteinander verklebt werden kön nen.
Falls der Bildabsehnitt bereits in einem Rähmchen gefasst vorliegt, wie er zum Beispiel von gewissen Entwicklerfirmen in Papperähm- chen gefasst geliefert wird, dann entspricht, dielichte Weite dieses Rähmchens bereits dem Bildfeld. Infolgedessen können die von den beiden Umrandungen freigelassenen Aus schnitte grösser bemessen sein als dieses Bild feld.
Diese Ausschnitte dürfen jedoch nicht so gross sein wie das Format des Rähmchens, vielmehr müssen die Umrandungen das Rähm- eben allseitig noch in einem Ausmass über lappen, welches ausreicht, um beide Rahmen- hällten unter Zwischenfügen des Rähmehens mit diesem und daier miteinander ordnungs gemäss zu verkleben.
Der Bildabsehnitt ist dann staubsieher zwischen den Rahmenhälften gef asst, so dass sich kein Staub und Schmutz in den einspringenden Ecken des -Rähmchens ansetzen kann, wie dies der Fall ist, wenn die in Rähmchen gefassten Bildabschnitte un mittelbar in dieser Form zur Projektion Vor- wendung finden.
Hierbei werden nämlich die Kanten des Bildfensterausschnittes beim Ge brauch leicht beschädigt und sich am Bild abschnitt oder Rähmchen bildender Staub wird erfahrungsgemäss in die Rähmehenecken hineingewischt -und macht sich dann bei der Projektion in unangenehmer Weise bemerkbar.
Liegt dagegen der Bildabsehnitt nicht in einem Rähmchen gefasst vor, dann sind die von den beiden Umrandungen freigelassenen Ausschnitte zweckmässig derart zu bemessen und anzuordnen, dass der eine, kleiner bemes sene Ausschnitt- wenigstens zum grössten Teil die Bildfeldbegrenzung darstellt, wogegen der andere, grösser bemessenie Ausschnitt den Bild abschnitt wenigstens zum grösseren Teil um gibt.
Dadurch, dass die Umrandungen bereits auf die Glasplatten aufgeklebtsind, lässt sich eine verhältnismässig grosse Genauigkeit errei chen, da das Aufkleben fabrikmässig -unter Verwendung zuverlässiger Hilfsmittel erfol, gen kann, so dass die Rechteeksform des Bild fensters gewährleistet ist, aber auch d.ie Rah- mungsarbeit leicht unter Ausnutzung der Klebschicht an der als Maske dienenden Um randung lagerichtig ausführbar ist.
Durch die Verwendung von zwei solchen Umrandtingen, die insgesamt zweckmässig etwas stärker als der Filmabschnitt bemessen sind" kann man ein Anpressen des Filmabschnittes, an die Glasscheiben und damit eine Bildung New- ton'scher Ringe unterbinden. Die auf die Glasscheiben aufgeklebten Umrandungen, z. B. aus Papier oder einem andern geeigneten Grundstoff, bieten Gewähr dafür, dass selbst beim Zubodenfallen Beines solchen Glasrah mens die Glasscheiben weitgehend gegen Bruchgefahr geschützt sind.
Die Vereinigung der beiden so vorbereite ten Rahmenhälften durch Zusammenklappen wird erleichtert, wenn z. B. die beiden Um randungen selbst nach Art einer Doppelmaske als einheitlicher Zuschnitt hergestellt werden, der dann zweckmässig in der Quermitte ge knickt wird. Eine solche vorherige Faltung bewirkt eine Führung beim Zusammenklap pen, so dass beide Hälften genau aufeinander zu liegen kommen. Das hat auch den her stellungstechnischen Vorteil, dass die Verkle- bung mit den beiden aneinandergelegten <B>Glä-</B> sern erleichtert wird. Die Ränder der Gläser können durch Schleifen abgefasst sein.
Ein so> hergestellter Rahmen ist projek- tion8bereit, also nicht auf eine besondere nie- tallische, Umrafunung angewiesen, und besitzt keine Schmutzfangecken.
Die Zeichnung zeigt vier Ausführungsbei spiele des Erfindungsgegenstandes. - Fig. <B>1</B> zeigt eine Draufsicht einer Aus- führungsforin Beines Rahmens.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht hierzu.
Fig. <B>3</B> zeigt in gleicher Darstelfung den Rahmen in zusammengehlapptem Zustand. Fig. 4 zeigt denselben in etwas grösserem Massstabe.
Fig. <B>5</B> und<B>6</B> zeigen in der Darstellung gemäss Fig. <B>1 je</B> ein weiteres Ausführungs,- beispiel.
Fig. <B>7</B> zeigt in der gleichen Darstellung, jedoch in grösserem Massstab, ein anderes Aus führungsbeispiel.
Bei der Ausführungsform gemäss den Fig. <B>1</B> bis 4,sind die zwei Glasplatten la, lb auf einer Seite mit<B>je</B> einer lichtundurch lässigen zusammenhängenden Umrandung 2a, <B>2b</B> aus Papier beklebt und bilden die beiden Rahmenhälften. Die freien Oberflächen dieser Umrand,tingen sind mit einer Klebstoffschicht)-- vorzugsweise Trockenklebstoff, wie z.
B. Kau- tschuk-Trockenklebstoff, bedeckt, so dass sie nach Zusammenklappen um die Faltstelle <B>5</B> miteinander staubdicht ohne jede Anfeuch tung unmittelbar miteina2der durch blosses Gegeneinanderpressen verbunden werden kön nen.
Die Umrandung 2a besitzt einen Bildaus schnitt<B>3</B> von der Grösse des Bildfeldes (Bild- feldbegrenzung), die Umrandung<B>2b</B> hingegen einen entsprechend grösseren, den Abmessun gen des Bildabschnittes angepassten Ausschnitt 4, so dass der Bildabschnitt nach dem. Zusam- menklappen und der Vereinigung der beiden Rahmenhälften'in dem, so gebildeten Hohl raum Aufnahme finden kann, der gegen das Eindringen von Staub durch die Umrandun gen 2a,<B>2b</B> geschützt ist.
Der Bildabschnitt selbst wird<U>an</U> seinem zwischen den Ausschnit ten<B>3</B> und 4 befindliehen, Randteil von der Klebstoffschicht der Umrandung 2a ringsum. in der ausgerichteten Lage zum Bildfeldaus- schnitt <B>3</B> nach blossem Andrücken festgehalten. Der Ausschnitt 4 gibt, wenn die Wandstärke etwa 0,2 nun -beträgt, so viel lieien Raum für den Bildabschnitt, dass di eser nicht fest an das Deckglas angepresst wird und Newton%ehe Ringe vermieden werden.
Es hat sieh ferner gezeigt, dass es vorteil haft ist, wenn der Benutzer beim Einlegen und Ankleben der Filmabsehnitte an die Kleb- stoffschicht der die Maske bildenden Umran dung einen Anhalt hat, der ihm auch ohne Zuhilfenahmeeiner hellen oder durchleuchte ten Montageunterlage Sicherheit gewährt, dass er das Bild mitten-riehtig zum BildfeldbegTen- zungsausschnitt anlegt.
Da die Klebstoff- schicht beim Auflegen des- Bildes bereits klebrig ist, so haftet bei den bisher erörterten Diapositivrahmen der Filmabschnitt, wenn er von vornherein 1-lach aufgelegt wird, ringsum, und es ist Üalier manchmal etwas schwierig, den Abschnitt Üini noch zu verschieben, um das Bild auf diese Weise besser gegen die Umrandung auszurichten, etwa wenn das Objekt ein, wenig schief aufgenommen wurde.
An sich besitzt die ebene Umrandung keinen solchen erfüh-lbaren Anhaltspunkt, den der Benutzer als Widerlager für den Rand des Filmabschnittes benutzen könnte; denn ent sprechende vorspringende Teile würden die lichtdichte Umrandung durchbrechen, sofern nicht besondere Vorkehrungen getroffen wer den und daher an diesen Stellen den zwei Schichten entsprechenden Abstand zwischen den beiden vereinigten Glasplatten erhöhen und dadurch die Staubdichtheit gefährden.
Um diese Schwierigkeiten zu umgehen, empfiehlt es sieh, auf der den -Bildbegren- zungsaussehnitt enthaltenden Umrandung in dem Abstande von der querverlaufenden Falt- kante, in dem der Rand des Filmabschnittes anzulegen ist, eine sichtbare oder fühlbare Markierung anzuordnen. Diese Markierung kann verschieden durehgebIldet sein, z. B. als in die meist dunkle Klebstoffschicht einge ritzte oder auf sie aufgedruckte, sichtbare Linie.
Statt dessen kann auch ein aufgeklebter Faden -bzw. sehmaler Papierstreifen oder ein schmaler schlitzartiger Durchbruch vorgesehen sein, dessen Länge kleiner sein kann als die Länge des Filmabschnittes, zweckmässig aber sogar über diese hinausreichen kann. So findet der Benutzer beim Anlegen mindestens eine deutliche, sichtbare Richtlinie oder sogar eine fühlbare Richtkante in Form eines Anschlages für die mittenriehtige Anbringung des Film abschnittes vor.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wird die Breite der Bildfeldaussehnitte in Höhe der der Falt- kan-te zugewendeten Bildfeldbegrenzungslinie mindestens auf die Länge des Filmabschnittes verbreitert und, dieser Ausschnitt in dieser Richtung bis zum Rand des eingelegten Film abschnittes verlängert, während nun diese Be grenzungslinie durch den um das Mass vor verlegten Rand des grösseren Ausschnittes ge bildet wird.
Auf diese Weise erhält der Be- nutzerebenfalls an der hintern Kante des ver breiterten Teils dieses von Klebstoff freien Ausschnittes eine Anlagekante für den Bild abschnitt, den er nun nur mit seinem hintern Rande festzuhalten braucht und, sobald er ihn unter Abschätzung vomlinken und rechten Rande dieses schmalen Raumes unbehindert durch den Klebstoff ausgerichtet hat, auf diese Umrandung niederklappen kann, um alsdann den Rand auf die Klebstoffsehieht zu drücken.
Beim Schliessen der andern Rahmenhälf te durch Umklappen um 18011 gelangt der vor verlegte Rand des grösseren Ausschnittes dieses Deckelteils auf jene Verbreiterung, deckt den Film dort ab und vervollständigt die an dieser Stelle noch offene Bildieldbe- grenzung.
Wird der Ausschnitt in allen Richtungen grösser bemessen, als der Filmabschnitt breit und lang ist, so kann trotzdem die Anlagekante an der vorgeschriebenen Stelle angeordnet sein. Man kann aber auch sie entsprechend weiter auswärts verlegen, sofern man nur etwa in der Mitte einen als Anschla- dienen- C den Vorsprung anordnet. Diese Massnahme eignet sieh für Bilder, die schief aufgenommen sind, in besonderem Masse, weil man das Bild stück unter Abstützung an diesem Anschlag als Widerlager um ein entsprechendes Mass in. der einen oder andern Richtung schräg legen kann.
Bei allen weiteren AusführungAeispielen. haben die Glasplatten la und lb mit den eine Doppelmaske bildenden Umrandungen 2a und 2b und die verschieden grossen Ausschnitte<B>3</B> bzw. 4 sowie die Faltstelle<B>5</B> wieder dieselbe Bedeutung, wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. <B>1</B> bis 4.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. <B>5</B> ist auf der Klebstoffsehicht der Umrandung 2a dort, wohin gerade der der Faltstelle<B>5</B> zuge wendete, durch gestrichelte Linien angedeu tete Rand des Bildabsehnittes <B>6</B> zu liegen kommt, eine Linie 7a als Markierung ange bracht, die durch Einritzen oder Aufdrucken in kont.rastierender Farbe sichtbar gemacht, oder durch einen auf die dunkle Klebstoff- sehicht aufgedrückten Faden verkörpert ist. Stattdessen kann auch ein schmaler heller Streifen<B>7b</B> aus Papier aufgeklebt sein.
Ein Faden 7a bzw. der Streifen<B>7b</B> springen als fühlbare Marlderung aus der Klebstoffschicht leicht vor und- bilden also ein Widerlager für den anzulegenden Filmabsehnitt <B>6.</B>
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. <B>6</B> ist als Markierung ein schmaler Schlitz 7c vorge sehen, der, wenn er länger als der Filin# absehnitt <B>6</B> bemessen wird, den Rand des Bildabsehnittes vorübergehend: aufnimmt. Diese Massnahme bietet den Vorteil, dass diese fühlbare Markierung nicht als verstärkende 7wisehenschieht wirksam wird.
Am freien Rande der einen Rahmenhälfte ist aussen auf dem Glase ein Klebstreifen<B>8</B> angeklebt, dessen über den Glasrand vorstehender Teil nach Schliessen des Rahmens über die Aussenseite des andern Glases geklebt wird und zugleich als Grundlage für eine Beschriftang dienen kann.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. <B>7</B> ent hält die Umrandung einen Ausschnitt<B>3,</B> der an drei Seiten die Abmessungen des normalen Bildfeldes, z. B. 24X36 nun, aufweist. Die der Faltstelle<B>5</B> benachbarte Begrenzungslinie dieses Bildfeldes <B>3</B> ist an dieser Umrandung nicht vorhanden -Lind daher gestrichelt darge stellt.
Vielmehr verbreitertsieb. der'Ä-Lissehnitt <B>3</B> in Höhe der Linie 3a mindestens auf die Länge des querliegenden Filmabschnittes<B>6.</B> Seine rückwäxtige, Kante<B>7d,</B> ist an diejenige Stelle zurückverlegt, an welcher der mitten- richtig im Verhältnis zum Bildieldausschnitt <B>3</B> eingelegte Filmabschnitt<B>6</B> mit seiner hintern Kante zu liegen kommt.
Diese Filmkante deckt sich also hier mit der hintern, als fühlbare Markierang wirkenden Randlinie 7d dieses verbreiterten Teils 3b des Ausschnittes<B>3.</B>
Die Umrandung<B>2b</B> der Rahmenhälfte lb besitzt einen Ausschnitt 4, der an drei Kanten mindestens so gross bemessen -ist wie der Film abschnitt<B>6.</B> Nur seine der Faltstelle<B>5</B> zuge wendete Kante ist um so viel vorverlegt, dass dieser Randbereich die Verbreiterung des Ausschnittes<B>3</B> und den dort eingelegten, per forierten Rand des Films<B>6</B> abdeckt, sobald die Schliessung des Rahmens erfolgt ist. Diese Kante 4a des. Ausschnittes 4 bildet dann somit die vierte Randlinie des Bildfeldes<B>3,</B> die mit der gestrichelten Linie 3a übereinstimmt. Der Ausschnitt 4 kann, wie durch eine gestrichelte Linie 4' dargestellt ist, auch z.
B. an drei Seiten über die Abmessungen des Filmab- sehnittes <B>6</B> hinaus vergrössert sein, um auf diese Weise Raum zu schaffen, falls der Bild abschnitt mit einem schief aufgenommenen Objekt einer entsprechenden Ausrichtung durch Sehräglegting bedarf.
Man kann aucb. die vierte Kante des Ausschnittes 4, die der Faltstelle<B>5</B> benachbart ist, noch weiter aus- wärt#s verlegen, sofern man nur im mittleren Bereich einen Vorsprung 7e vorsieht, der dann dem Filmausschnitt<B>6</B> beim Einlegen als Markierung und Widerlager dient, so dass er um diesen Vorsprung in der einen oder andern Richtung ein wenig verschwenkt werden kann. Zum Rahmen eines Filmabsehnittes <B>6</B> legt der Benutzer die die Umrandung tragende Rahmenhälfte la, 2a,<B>3</B> unmittelbar vor sieh auf einen Tisch.
Er führt dann den Film abschnitt<B>6</B> in die Verbreiterung<B>3b</B> des Aus- sch-nittes <B>3</B> ein, bis sein hinterer Rand gegen die Kante 7d bzw. den Vorsprung 7e anliegt. Dieser Bereich ist von Klebstoff frei. Er kann nun mit den Fingern einer Hand den perfo rierten Rand, des Filmabschnittes<B>6,</B> während er eine Ausrichtung eines sehiefen Bildes gegenüber den drei Kanten des Bildfensters <B>3</B> ausführt, festhalten. Hierbei genügt ihm bei einiger Erfahrung der vorher festgestellte Grad der Schiefätellung des Objektes völlig.
Ist diese Aüsrieht-Lmg beendet, so lässt er den hintern Teil des Fihnabsehnittes <B>6</B> auf die Umrandung 2a fallen und drüekt ihn am Rande gegen die Klebstoffsehieht an, so dass er örtlich festgelegt ist. Alsdann. schliesst er den Rahmen durch Gegeneina n-derklappen der Rahmenhällten um 18011 und klebt beide<B>Hälf-</B> ten durch Druekanwendung ringsum völlig zusammen.
Dabei drüekt der hintere Rand des entsprechend verkürzten Ausschnittes 4 den in der Verbreiterung<B>3b</B> des Ausschnittes <B>3</B> liegenden noch freien Rand des Film abschnittes<B>6</B> in diesen Ra-um hinein, und führt auch dort die Verklebung herbei, obwohl diese nicht unbedingt nötig wäre.
Die geringe Kniekung, die der Filmabschnitt<B>6</B> auf diese Weise gegen seine Ebene erfährt, wirkt sich insofern vorteilhaft aus, als der an sich zum Rollen neigende Film dadurch eine Verstei fung erfährt, ohne jedoch so stark gegen die Glasplatte lb gedrängt zu werden, dass sieh Newton'sche Ringe bilden könnten.
Es ist auch ein Vorteil, dass der Filmabsehnitt <B>6</B> an den beiden gegenüberliegenden Längsrändern auf entgegengesetzten Flächen an die Umran dungen 2a,<B>2b</B> der beiden Rahmenhälften an geklebt ist, weil er dadurch flach und plan Glehalten wird.
Ein weiterer Vorteil dieser Cle- C staltung liegt schliesslich noch darin, dass die beiden meist im helleren Bildfeld liegenden Bildfeldbegrenzungseeken durch die Kreu zung der beiden aufeinanderliegenden Aus- sehnittkanten der Umrandung 2a,<B>2b</B> beson- ders sauber gebildet werden.
Das ist beim Stanzen nicht immer zu erreichen, weil sich hierzu die winkligen Stanzmesser ohne eine Unterbrechung berühren mussten, was werk- Yeugtechnisch bekanntlieh nur schwer erreieh- bar ist.