CH313584A - Rahmen für Filmabschnitte, insbesondere für Diapositive - Google Patents

Rahmen für Filmabschnitte, insbesondere für Diapositive

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CH313584A
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Jost Johannes
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/54Accessories
    • G03B21/64Means for mounting individual pictures to be projected, e.g. frame for transparency

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description


  Rahmen für Filmabschnitte, insbesondere für Diapositive    Die Erfindung betrifft einen Rahmen für       Filmabsehnitte,    insbesondere für Diapositive  zu Projektionszwecken. Beim Rahmen solcher  Filmabschnitte kommt es darauf an,     dass    diese  staubdicht und     lagesieher    --wischen zwei Glas  platten eingeschlossen werden     und    die Umge  bung des eigentlichen Bildfeldes durch eine  Maske lichtundurchlässig abgedeckt. wird.     Die     Aufgabe ist verschieden gelöst worden.

   Man  hat ursprünglich an einer Maske den Rand       äes        Filmabsehnittes    angeklebt oder' auch an  dieser Einschnitte vorgesehen, so     dass    der  Bildabschnitt durch Haltelappen getragen  wurde. Die lichtundurchlässige Maske liess  dann häufig an den Schnittstellen in die Pro  jektion störender Weise einen Lichtschein  durch, den man nur durch Zuordnung einer  weiteren Maske beseitigen konnte, die auch  an einem Rande durch     Kniffung    oder     Kle-          bung    vereinigt als Doppelmaske, mit zwei       gleichgrossen    Ausschnitten ausgebildet wurde.

    Man -legte diese Einlage zwischen zwei Glas  platten und     umklebte    die Ränder mit     U-förmi-          gen    Klebstreifen oder brachte diese mehr  teilige Einlage in besonderen     Rähmchen    -unter.  Während man in ersterem Falle mit erheb  lichem     Müheaufwand    praktisch völlig staub  dichte     Rahinungenerhielt,    liess sich die Staub  dichtheit beim Unterbringen dieser Einlagen  in     Rähmchen    deswegen- nicht erreichen, weil  an verschiedenen Stellen     Verdiekungen    unver  meidlich waren, die sich aus der ungleichen         Schichtenlage    ergaben.

   Infolgedessen drang  von allen vier Rändern her Staub nach dem  Bildraum, vor, der bei der Projektion infolge  der starken Vergrösserung in störender Weise  sichtbar wird. Bei Verwendung solcher     Gin-          rahinungen    wurde die     Bildfeldbegrenzung     durch einen entsprechenden Ausschnitt der  Rückwand oder des     Schliesssehiebers    gebildet.  



  Der etwas grösser gehaltene Ausschnitt in  der Trägerfolie zwischen den -Glasscheiben  hatte dann nicht mehr die Funktion der Bild  begrenzung. Abgesehen davon,     dass    solche,       Rähmchen    teuer waren, lag noch ein wesent  licher Nachteil dieser Anordnung darin,     dass     sich beim Abwischen dieser     Rähmchen    in den  Ecken des     Büdfeldau2#schnittes    schwer zu ent  fernende Staubteile anreicherten, die die Pro  jektion beeinträchtigen.  



  Bekannt sind ferner Rahmen in Form  eines auf der einen Seite mit Klebstoff     ver,-          sehenen,    in drei Felder mit<B>je,</B> einem     gleich-          grossen    Bildfenster eingeteilten Papierstrei  fens. An dem einen als Maske dienenden Rand  felde wird zunächst das Bildstück angeklebt.  Dann werden nacheinander die beiden Glas  platten in den Streifen eingewickelt, wobei  durch die angefeuchtete Klebschicht eine     Ver-          hindung    des Streifens mit -den Glasplatten  erfolgt. Schliesslich wird durch eine Rand  lasche die bisher offene Seite, dieses Stapels  verschlossen.

   Ein solcher Wickelvorgang mit  einem     klebfemehten    Streifen erfordert erheb-           liches    Geschick und ausserdem auf die Dicke  der Glasplatte berechnete Zugaben zwischen  den Feldern, und der Randlasche. Diese Mass  nahme ist von, vornherein auf ganz bestimmte       Glasplattenstärken    angewiesen, weil bei stärke  ren Dicken sieh die Ausschnitte gegeneinander  verschieben. Dennoch werden sich drei Aus  schnitte selten genau überdecken. Meist wird  sich eine     vom        Bildfeldrechteck    abweichende       BildieldbegrenzLing    ergeben, die bei der Pro  jektion nachteilig auffällt.

   Ausserdem sind die  beiden Glasplatten aussen mit Papier beklebt,  so     dass    beim Abwischen der Gläser sich der  Staub und Schmutz in den acht Ecken anrei  chert und die Ränder der Ausschnitte     rauh     werden, was wiederum die Projektion beein  trächtigt. Schliesslich kann auch von den bei  den freien Rändern her Staub zwischen den  beiden Glasplatten nach dem     Bildfeldratun     hin vordringen.  



  Bekannt ist ferner ein     Diapositivrahmen,     bei dem ein     kassettenartiges        Metallrähmehen,     dessen Schieber oder Rückwand den     Bildfeld-          ausschnitt    enthält, eine Einlage aufnimmt, die  aus zwei Glasplatten und- einem zwischen die  sen liegenden     einlagigen    Träger für den Film  abschnitt besteht. Dieser Träger hat die     Dieke     des Films und sein Ausschnitt ist so gross,       dass    darin der eingelegte     Filmabsehnitt    Platz  findet, der ausschliesslich durch diese Bemes  sung ausgerichtet und gelagert wird.

   Hier  wird diese Einlage also erst durch den zu  sätzlichen Rahmen, der die     Bildfeldbegren-          zung    bewirkt, zu einem vorführbereit gerahm  ten Diapositiv.'  Schliesslich     ist    auch eine Doppelmaske mit  zwei     gleichgrossen    Ausschnitten bekannt, die  auf den     Innenfläehen    mit einem     Kautschuk-          trockenklebstoff    versehen ist, so     dass    nach der  Vereinigung der eingelegte Filmabschnitt an  allen vier Rändern eingeklebt ist. Diese Dop  pelmaske -soll bestimmungsgemäss für sieh  allein als     Diapositivrahmung    dienen.

   Hier ist  das Bild also nicht gegen Staub und Schmutz  gesichert. Sofern man es durch Glasplatten  dagegen schützen wollte,     müsste    man diese  Doppelmaske an ihren Rändern noch durch       U-förmige    Klebstreifen oder eines der üblichen         Kassettenrähmehen    zu einer Einheit zusam  menfassen.

   Aber auch in diesem letzteren  Falle würde Staub in die     Randbereiehe    ein  dringen können, da der blosse Druck der bei  den Glasscheiben gegen die Maske     erlahrungs-          gemäss    nicht ausreicht, um das Vordringen des  Staubes im Laufe der Zeit in den Bildraum  ,selbst zu verhindern-, zumal der     Bildabsehnitt     in beiden Richtungen einen Abstand von hal  ber Maskenstärke, hält.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, einen  Rahmen für     Filmabsehnitte    zu schaffen, der  es ermöglicht,     auf    ein verteuerndes     Kassetten-          rähmehen    Verzicht zu leisten, grösste Siche  rung des Bildraumes gegen das Eindringen  von Staub zu bieten, die     Rahmungsarbeit    selbst  noch     wesentlieh        zu    erleichtern und den Ge  samtaufwand zu verbilligen.

   Die Erfindung  betrifft nun einen Rahmen für Filmabschnitte,  insbesondere Diapositive, bei dem der Bild  abschnitt von einer zwischen zwei Glasplatten  angeordneten     Bildfeldbegrenzungsmaske    ge  tragen ist.,     dadureh    gekennzeichnet,     dass    er aus  zwei Rahmenhälften besteht, die je aus einer  Glasplatte mit einer am Rande aufgeklebten,  einen Ausschnitt freilassenden Umrandung ge  bildet     eind,    welche an ihrer freien Oberfläche  mit Klebstoff versehen sind, so     dass    beide       Rahmenhällten    unter     Zwischenfügen    des Bild  abschnittes miteinander verklebt werden kön  nen.  



  Falls der     Bildabsehnitt    bereits in einem       Rähmchen        gefasst    vorliegt, wie er zum Beispiel  von gewissen     Entwicklerfirmen    in     Papperähm-          chen        gefasst    geliefert wird, dann entspricht,       dielichte    Weite dieses     Rähmchens    bereits dem  Bildfeld. Infolgedessen können die von den  beiden Umrandungen freigelassenen Aus  schnitte grösser bemessen sein als dieses Bild  feld.

   Diese Ausschnitte dürfen jedoch nicht so  gross sein wie das Format des     Rähmchens,     vielmehr müssen die Umrandungen das     Rähm-          eben    allseitig noch in einem Ausmass über  lappen, welches ausreicht, um beide     Rahmen-          hällten    unter     Zwischenfügen    des     Rähmehens     mit diesem und     daier    miteinander ordnungs  gemäss zu verkleben.

   Der     Bildabsehnitt    ist  dann     staubsieher    zwischen den Rahmenhälften           gef    asst, so     dass    sich kein Staub und Schmutz  in den einspringenden Ecken des     -Rähmchens     ansetzen kann, wie dies der Fall ist, wenn  die in     Rähmchen        gefassten    Bildabschnitte un  mittelbar in dieser Form zur Projektion     Vor-          wendung    finden.

   Hierbei werden nämlich die  Kanten des     Bildfensterausschnittes    beim Ge  brauch leicht beschädigt und sich am Bild  abschnitt oder     Rähmchen    bildender Staub  wird erfahrungsgemäss in die     Rähmehenecken          hineingewischt    -und macht sich dann bei der  Projektion in unangenehmer Weise bemerkbar.  



  Liegt dagegen der     Bildabsehnitt    nicht in  einem     Rähmchen        gefasst    vor, dann sind die  von den beiden     Umrandungen    freigelassenen  Ausschnitte zweckmässig derart zu bemessen  und anzuordnen,     dass    der eine, kleiner bemes  sene Ausschnitt- wenigstens zum grössten Teil  die     Bildfeldbegrenzung    darstellt, wogegen der  andere, grösser     bemessenie    Ausschnitt den Bild  abschnitt wenigstens zum grösseren Teil um  gibt.

   Dadurch,     dass    die Umrandungen bereits  auf die Glasplatten     aufgeklebtsind,        lässt    sich  eine verhältnismässig grosse Genauigkeit errei  chen, da das Aufkleben fabrikmässig -unter  Verwendung zuverlässiger Hilfsmittel     erfol,     gen kann, so     dass    die     Rechteeksform    des Bild  fensters gewährleistet ist, aber auch     d.ie        Rah-          mungsarbeit    leicht unter Ausnutzung der  Klebschicht an der als Maske dienenden Um  randung lagerichtig ausführbar ist.

   Durch die  Verwendung von zwei solchen     Umrandtingen,     die insgesamt zweckmässig etwas stärker als  der Filmabschnitt bemessen sind" kann man  ein Anpressen des Filmabschnittes, an die  Glasscheiben und damit eine Bildung     New-          ton'scher    Ringe unterbinden. Die auf die  Glasscheiben aufgeklebten     Umrandungen,    z. B.  aus Papier oder einem andern geeigneten  Grundstoff, bieten Gewähr dafür,     dass    selbst  beim     Zubodenfallen    Beines solchen Glasrah  mens die Glasscheiben weitgehend gegen  Bruchgefahr geschützt sind.  



  Die Vereinigung der beiden so vorbereite  ten Rahmenhälften durch Zusammenklappen  wird erleichtert, wenn z. B. die beiden Um  randungen selbst nach Art einer Doppelmaske  als einheitlicher Zuschnitt hergestellt werden,    der dann zweckmässig in der Quermitte ge  knickt wird. Eine solche vorherige Faltung  bewirkt eine Führung beim Zusammenklap  pen, so     dass    beide Hälften genau aufeinander  zu liegen kommen. Das hat auch den her  stellungstechnischen Vorteil,     dass    die     Verkle-          bung    mit den beiden     aneinandergelegten   <B>Glä-</B>  sern erleichtert wird. Die Ränder der Gläser  können durch Schleifen     abgefasst    sein.  



  Ein so> hergestellter Rahmen ist     projek-          tion8bereit,    also nicht     auf    eine besondere     nie-          tallische,        Umrafunung    angewiesen, und besitzt  keine     Schmutzfangecken.     



  Die Zeichnung zeigt vier Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes.     -          Fig.   <B>1</B> zeigt eine Draufsicht einer     Aus-          führungsforin    Beines Rahmens.  



       Fig.    2 zeigt eine Ansicht hierzu.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt in gleicher     Darstelfung    den  Rahmen in     zusammengehlapptem    Zustand.       Fig.    4 zeigt denselben in etwas grösserem       Massstabe.     



       Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> zeigen in der Darstellung  gemäss     Fig.   <B>1 je</B> ein weiteres     Ausführungs,-          beispiel.     



       Fig.   <B>7</B> zeigt in der gleichen Darstellung,  jedoch in grösserem Massstab, ein anderes Aus  führungsbeispiel.  



  Bei der Ausführungsform gemäss     den          Fig.   <B>1</B> bis     4,sind    die zwei Glasplatten     la,        lb     auf einer Seite mit<B>je</B> einer lichtundurch  lässigen zusammenhängenden Umrandung 2a,  <B>2b</B> aus Papier beklebt und bilden die beiden  Rahmenhälften. Die freien Oberflächen dieser       Umrand,tingen    sind mit einer     Klebstoffschicht)--          vorzugsweise    Trockenklebstoff, wie z.

   B.     Kau-          tschuk-Trockenklebstoff,    bedeckt, so     dass    sie  nach Zusammenklappen um die     Faltstelle   <B>5</B>  miteinander staubdicht ohne jede Anfeuch  tung unmittelbar     miteina2der    durch blosses       Gegeneinanderpressen    verbunden werden kön  nen.  



  Die Umrandung 2a besitzt einen Bildaus  schnitt<B>3</B> von der Grösse des Bildfeldes     (Bild-          feldbegrenzung),    die Umrandung<B>2b</B> hingegen  einen entsprechend grösseren, den Abmessun  gen des Bildabschnittes     angepassten    Ausschnitt  4, so     dass    der Bildabschnitt nach dem. Zusam-           menklappen    und der Vereinigung der beiden       Rahmenhälften'in    dem, so gebildeten Hohl  raum Aufnahme finden kann, der gegen das  Eindringen von Staub durch die Umrandun  gen 2a,<B>2b</B> geschützt ist.

   Der     Bildabschnitt     selbst wird<U>an</U> seinem zwischen den Ausschnit  ten<B>3</B> und 4     befindliehen,    Randteil von der       Klebstoffschicht    der Umrandung 2a ringsum.  in der ausgerichteten Lage zum     Bildfeldaus-          schnitt   <B>3</B> nach blossem Andrücken festgehalten.  Der Ausschnitt 4 gibt, wenn die Wandstärke  etwa 0,2 nun -beträgt, so viel     lieien    Raum für  den Bildabschnitt,     dass        di        eser    nicht fest an  das Deckglas     angepresst    wird und     Newton%ehe     Ringe vermieden werden.  



  Es hat sieh ferner gezeigt,     dass    es vorteil  haft ist, wenn der Benutzer beim Einlegen  und Ankleben der     Filmabsehnitte    an die     Kleb-          stoffschicht    der die Maske bildenden Umran  dung einen Anhalt hat, der ihm auch ohne       Zuhilfenahmeeiner    hellen oder durchleuchte  ten Montageunterlage Sicherheit gewährt,     dass     er das Bild     mitten-riehtig    zum     BildfeldbegTen-          zungsausschnitt    anlegt.

   Da die     Klebstoff-          schicht    beim Auflegen des- Bildes bereits  klebrig ist, so haftet bei den bisher erörterten       Diapositivrahmen    der Filmabschnitt, wenn er  von vornherein     1-lach    aufgelegt wird, ringsum,  und es ist     Üalier    manchmal etwas schwierig,  den Abschnitt     Üini    noch zu verschieben, um  das Bild auf diese Weise besser gegen die  Umrandung auszurichten, etwa wenn das  Objekt ein, wenig schief aufgenommen wurde.

    An sich besitzt die ebene Umrandung keinen  solchen     erfüh-lbaren    Anhaltspunkt, den der  Benutzer als     Widerlager    für den Rand des  Filmabschnittes benutzen könnte; denn ent  sprechende vorspringende Teile würden die  lichtdichte Umrandung durchbrechen, sofern  nicht besondere Vorkehrungen getroffen wer  den und daher an diesen Stellen den zwei  Schichten entsprechenden Abstand zwischen  den beiden vereinigten Glasplatten erhöhen  und dadurch die Staubdichtheit gefährden.  



  Um diese Schwierigkeiten zu umgehen,  empfiehlt es sieh, auf der den     -Bildbegren-          zungsaussehnitt    enthaltenden Umrandung in  dem     Abstande    von der     querverlaufenden    Falt-    kante, in dem der Rand des Filmabschnittes  anzulegen ist, eine sichtbare oder fühlbare  Markierung anzuordnen. Diese Markierung  kann verschieden     durehgebIldet    sein, z. B. als  in die meist dunkle     Klebstoffschicht    einge  ritzte oder auf sie aufgedruckte, sichtbare  Linie.

   Statt dessen kann auch ein aufgeklebter  Faden     -bzw.        sehmaler        Papierstreifen    oder ein  schmaler schlitzartiger Durchbruch vorgesehen  sein, dessen Länge kleiner sein kann als die  Länge des Filmabschnittes, zweckmässig aber  sogar über diese hinausreichen kann. So findet  der Benutzer beim Anlegen mindestens eine  deutliche, sichtbare Richtlinie oder sogar eine  fühlbare     Richtkante    in Form eines Anschlages  für die     mittenriehtige        Anbringung    des Film  abschnittes vor.  



  Bei einer bevorzugten     Ausführungsform     des Erfindungsgegenstandes wird die Breite  der     Bildfeldaussehnitte    in Höhe der der     Falt-          kan-te    zugewendeten     Bildfeldbegrenzungslinie     mindestens auf die Länge des Filmabschnittes  verbreitert und, dieser Ausschnitt in dieser  Richtung bis zum Rand des eingelegten Film  abschnittes verlängert, während nun diese Be  grenzungslinie durch den um das Mass vor  verlegten Rand des grösseren Ausschnittes ge  bildet wird.

   Auf diese Weise erhält der     Be-          nutzerebenfalls    an der     hintern    Kante des ver  breiterten Teils dieses von Klebstoff freien  Ausschnittes eine Anlagekante für den Bild  abschnitt, den er nun nur mit seinem hintern  Rande festzuhalten braucht und, sobald er  ihn unter Abschätzung     vomlinken    und rechten  Rande dieses schmalen Raumes unbehindert  durch den Klebstoff ausgerichtet hat, auf diese  Umrandung     niederklappen    kann, um alsdann  den Rand auf die     Klebstoffsehieht    zu drücken.

    Beim Schliessen der andern     Rahmenhälf        te     durch Umklappen um     18011    gelangt der vor  verlegte Rand des grösseren Ausschnittes  dieses Deckelteils auf jene Verbreiterung,  deckt den Film dort ab und vervollständigt  die an dieser Stelle noch offene     Bildieldbe-          grenzung.     



  Wird der Ausschnitt in allen Richtungen  grösser bemessen, als     der    Filmabschnitt breit  und lang ist, so kann trotzdem die Anlagekante      an der vorgeschriebenen Stelle angeordnet  sein. Man kann aber auch sie entsprechend  weiter auswärts verlegen, sofern man nur  etwa in der Mitte einen als     Anschla-        dienen-          C     den Vorsprung anordnet. Diese Massnahme  eignet sieh für Bilder, die schief aufgenommen  sind, in besonderem Masse, weil man das Bild  stück unter Abstützung an diesem Anschlag  als     Widerlager    um ein entsprechendes Mass in.  der einen oder andern Richtung schräg legen  kann.  



  Bei allen weiteren     AusführungAeispielen.     haben die Glasplatten     la    und     lb    mit den eine  Doppelmaske bildenden Umrandungen 2a und       2b    und die verschieden grossen Ausschnitte<B>3</B>       bzw.    4 sowie die Faltstelle<B>5</B> wieder dieselbe  Bedeutung, wie beim Ausführungsbeispiel  nach den     Fig.   <B>1</B> bis 4.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.   <B>5</B> ist  auf der     Klebstoffsehicht    der Umrandung 2a  dort, wohin gerade der der Faltstelle<B>5</B> zuge  wendete, durch gestrichelte Linien angedeu  tete Rand des     Bildabsehnittes   <B>6</B> zu liegen  kommt, eine Linie 7a als Markierung ange  bracht, die durch Einritzen oder Aufdrucken  in     kont.rastierender    Farbe sichtbar gemacht,  oder durch einen     auf        die    dunkle     Klebstoff-          sehicht    aufgedrückten Faden verkörpert ist.  Stattdessen kann auch ein schmaler heller  Streifen<B>7b</B> aus Papier aufgeklebt sein.

   Ein  Faden 7a     bzw.    der Streifen<B>7b</B> springen als  fühlbare     Marlderung    aus der     Klebstoffschicht     leicht vor und- bilden also ein     Widerlager    für  den anzulegenden     Filmabsehnitt   <B>6.</B>  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.   <B>6</B> ist  als Markierung ein schmaler Schlitz     7c    vorge  sehen, der, wenn er länger als der     Filin#          absehnitt   <B>6</B> bemessen wird, den Rand des       Bildabsehnittes    vorübergehend: aufnimmt.  Diese Massnahme bietet den Vorteil,     dass    diese  fühlbare Markierung nicht als verstärkende       7wisehenschieht    wirksam wird.

   Am freien  Rande der einen Rahmenhälfte ist aussen auf  dem Glase ein Klebstreifen<B>8</B> angeklebt, dessen  über den Glasrand vorstehender Teil nach  Schliessen des Rahmens über die Aussenseite  des andern Glases geklebt wird und zugleich    als Grundlage für eine     Beschriftang    dienen  kann.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.   <B>7</B> ent  hält die Umrandung einen Ausschnitt<B>3,</B> der  an drei Seiten die Abmessungen des normalen  Bildfeldes, z. B. 24X36 nun, aufweist. Die der  Faltstelle<B>5</B> benachbarte Begrenzungslinie  dieses     Bildfeldes   <B>3</B> ist an dieser Umrandung  nicht vorhanden -Lind daher gestrichelt darge  stellt.

   Vielmehr     verbreitertsieb.        der'Ä-Lissehnitt     <B>3</B> in Höhe der Linie 3a mindestens     auf    die  Länge des querliegenden Filmabschnittes<B>6.</B>  Seine     rückwäxtige,    Kante<B>7d,</B> ist an diejenige  Stelle zurückverlegt, an welcher der     mitten-          richtig    im Verhältnis zum     Bildieldausschnitt   <B>3</B>  eingelegte Filmabschnitt<B>6</B> mit seiner hintern  Kante zu liegen kommt.

   Diese Filmkante deckt  sich also hier mit der hintern, als fühlbare       Markierang    wirkenden Randlinie     7d    dieses  verbreiterten Teils     3b    des Ausschnittes<B>3.</B>  



  Die Umrandung<B>2b</B> der Rahmenhälfte     lb     besitzt einen Ausschnitt 4, der an drei Kanten  mindestens so gross bemessen -ist wie der Film  abschnitt<B>6.</B> Nur seine der Faltstelle<B>5</B> zuge  wendete Kante ist um so viel vorverlegt,     dass     dieser Randbereich die Verbreiterung des  Ausschnittes<B>3</B> und den dort eingelegten, per  forierten Rand des Films<B>6</B> abdeckt, sobald  die Schliessung des Rahmens erfolgt ist. Diese  Kante 4a des. Ausschnittes 4 bildet dann somit  die vierte Randlinie des Bildfeldes<B>3,</B> die mit  der gestrichelten Linie 3a übereinstimmt. Der  Ausschnitt 4 kann, wie durch eine gestrichelte  Linie 4' dargestellt ist, auch z.

   B. an drei  Seiten über die Abmessungen des     Filmab-          sehnittes   <B>6</B> hinaus vergrössert sein, um     auf     diese Weise Raum zu schaffen, falls der Bild  abschnitt mit einem schief aufgenommenen  Objekt einer entsprechenden Ausrichtung  durch     Sehräglegting    bedarf.

   Man kann     aucb.     die vierte Kante des Ausschnittes 4, die der  Faltstelle<B>5</B> benachbart ist, noch weiter     aus-          wärt#s    verlegen, sofern man nur im mittleren  Bereich einen Vorsprung 7e vorsieht, der  dann dem Filmausschnitt<B>6</B> beim Einlegen als  Markierung und     Widerlager    dient, so     dass    er  um diesen Vorsprung in der einen oder andern  Richtung     ein    wenig     verschwenkt    werden kann.      Zum Rahmen eines     Filmabsehnittes   <B>6</B> legt  der Benutzer die die Umrandung tragende  Rahmenhälfte     la,    2a,<B>3</B> unmittelbar vor sieh  auf einen Tisch.

   Er führt dann den Film  abschnitt<B>6</B> in die Verbreiterung<B>3b</B> des     Aus-          sch-nittes   <B>3</B> ein, bis sein hinterer Rand gegen  die Kante     7d        bzw.    den Vorsprung 7e anliegt.  Dieser Bereich ist von Klebstoff frei. Er kann       nun    mit den Fingern einer Hand den perfo  rierten Rand, des Filmabschnittes<B>6,</B> während  er eine Ausrichtung eines     sehiefen    Bildes  gegenüber den drei Kanten des Bildfensters  <B>3</B> ausführt, festhalten. Hierbei genügt ihm bei  einiger Erfahrung der vorher festgestellte  Grad der     Schiefätellung    des Objektes völlig.

    Ist diese     Aüsrieht-Lmg    beendet, so     lässt    er den  hintern Teil des     Fihnabsehnittes   <B>6</B>     auf    die  Umrandung 2a fallen     und        drüekt    ihn am  Rande gegen die     Klebstoffsehieht    an, so     dass     er örtlich festgelegt ist. Alsdann. schliesst er  den Rahmen durch     Gegeneina        n-derklappen    der       Rahmenhällten    um     18011    und klebt beide<B>Hälf-</B>  ten durch     Druekanwendung    ringsum völlig  zusammen.

   Dabei     drüekt    der hintere Rand  des entsprechend verkürzten Ausschnittes 4  den in der Verbreiterung<B>3b</B> des Ausschnittes  <B>3</B> liegenden noch freien Rand des Film  abschnittes<B>6</B> in diesen     Ra-um    hinein, und  führt auch dort die     Verklebung    herbei, obwohl  diese nicht unbedingt nötig wäre.

   Die geringe       Kniekung,    die der Filmabschnitt<B>6</B> auf diese  Weise gegen seine Ebene erfährt, wirkt sich  insofern vorteilhaft aus, als der an sich     zum     Rollen neigende Film dadurch eine Verstei  fung erfährt, ohne jedoch so stark gegen die  Glasplatte     lb    gedrängt zu werden,     dass    sieh       Newton'sche    Ringe bilden könnten.

   Es ist  auch ein Vorteil,     dass    der     Filmabsehnitt   <B>6</B> an  den beiden gegenüberliegenden Längsrändern       auf    entgegengesetzten Flächen an die Umran  dungen 2a,<B>2b</B> der beiden Rahmenhälften an  geklebt ist, weil er dadurch flach und plan       Glehalten    wird.

   Ein weiterer Vorteil dieser     Cle-          C          staltung    liegt schliesslich noch darin,     dass    die  beiden meist im helleren Bildfeld liegenden       Bildfeldbegrenzungseeken    durch die Kreu  zung der beiden     aufeinanderliegenden        Aus-          sehnittkanten    der Umrandung 2a,<B>2b</B> beson-         ders    sauber gebildet werden.

   Das ist beim  Stanzen nicht immer zu erreichen, weil sich  hierzu die winkligen     Stanzmesser    ohne eine  Unterbrechung berühren     mussten,    was     werk-          Yeugtechnisch        bekanntlieh    nur schwer     erreieh-          bar    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Rahmen für Filmabsehnitte, insbesondere für Diapositive, bei dem der Bildabschnitt von ein-er zwischen zwei Glasplatten angeord neten Bildfeldbegrenzungsmaske getragen ist, dadurch gekennzeichnet, dass er aus zwei Rah menhälften besteht, die<B>je</B> aus einer Glasplatte (la,-lb) mit einer am Rande hufgeklebten, einen A-ussehnitt freilassenden Umrandung (2a,<B>2b)</B> gebildet sind, welche an ihrer freien Oberfläche mit Klebstoff versehen sind,
    so dass beide Rahmenhälften unter Zwischenfügen des Bildabschnitts miteinander verklebt werden können. UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Rahmen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er eine, kleiner bemessene Ausschnitt<B>(3)</B> wenigstens zum grösseren Teil die Bildf eldbegrenzung darstellt, wogegen der andere, grösser bemessene Ausselinitt (4) den Bildabschnitt wenigstens zum grösseren Teil umgibt. 2.
    Rahmen nach Patentanspruch,- dadurch gekennzeichnet, dass die beiden an die Glas platte (la, lb) angeklebten Umrandungen (2a,<B>2b)</B> nach Art einer Doppelmaske aus einem Stück gebildet sind, so dass bei der Vereinigung durch buchartiges Zusammen- 'klappen der aneinandergelenkten Rahmen hälften (la, 2a,<B>3</B> und 2a,<B>2b,</B> 4) die Faltung eine Führung bewirkt.
    <B>3.</B> Rahmen nach Unteranspraeh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass zur Erziel-Ling einer zen trierten Lage des Filmabschnittes<B>(6)</B> auf der mit dem Bildfeldbegrenzungsaussehnitt <B>(3)</B> versehenen Umrandung (2a) in einem Ab- stande von der Faltstelle<B>(5)</B> in dem der Rand des Filmabsehnittes <B>(6)</B> anzulegen ist, eine Markierung (7a,<B>7b</B> bzw. <B>7e)</B> angeordnet ist. 4.
    Rahmen nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Markierung durch einen Schlitz gebildet ist. <B>5.</B> Rahmen nach Unteranspruch <B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Bildieldaussehnitt <B>(3)</B> in Höhe der der Faltstelle<B>(5)</B> zugewen deten Bildfeldbegrenzungslinie (3a) minde stens auf die Länge des Filmabschnittes<B>(6)</B> verbreitert und nach der Faltstelle<B>(5)</B> zu bis zur Kante (7d) des eingelegten Filmab- sehnittes <B>(6)</B> über den Rand des letzteren verlängert ist,
    wogegen die genannte Begren zungslinie (3a) des Bildfensters durch den um das gleiche Mass vorverlegten Rand (4a) des grösseren Ausschnittes (4) gebildet ist. <B>6.</B> Rahmen nach Unteranspruch<B>5,</B> dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Vergrösserung des Ausschnittes<B>(3)</B> in Richtung auf die Faltstelle<B>(5)</B> zu ein vorspringender Teil (7c) der Umrandung (2a) im mittleren Bereich das Widerlager für den Filmabschnitt<B>(6)</B> bildet.
    <B>7.</B> Rahmen nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass am freien Längsrande der einen Rahmenhälfte aussen am Glase ein Kleb streifen<B>(8)</B> befestigt ist, dessen über den Glasrand vorstehender Tell nach Schliessung des Rahmens über die Aussenseite des Glases der andern Rahmenhälfte geklebt ist. <B>8.</B> Rahmen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Klebstoff aus einem ohne vorherige Anfeuchtung unmittelbar haf tenden Trockenkleber besteht.
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