CH313220A - Ventil - Google Patents

Ventil

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CH313220A
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Gosta Nordstrand Sven
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Gosta Nordstrand Sven
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K7/00Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
    • F16K7/02Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Ventil    Die vorliegende Erfindung     betrifft    eine  verbesserte Ausbildung eines Ventils, das in       Verbindung-    mit beliebigen Gasen oder Flüs  sigkeiten, insbesondere auch mit Druckluft;  chemischen Stoffen und Nahrungsmitteln ver  wendet werden kann.  



  Die bekannten Ventile für diesen Zweck  besitzen üblicherweise einen sich gegen einen  Ventilsitz legenden Ventilkörper, der mit  einer Spindel verbunden ist und mittels eines       Handgriffes    oder eines Rades betätigt wer  den kann. Eine derartige Spindel erfordert       Dichtungsmittel    dort, wo sie durch die Wan  dung des Ventilgehäuses geht, um das Aus  fliessen des Gases oder der Flüssigkeit durch  die Fugen zu verhindern, die um diese Spin  del herum unvermeidlich sind.  



  Die Stopfbüchsen, die im allgemeinen für  diesen Zweck verwendet werden, sind einer  dauernden Abnutzung unterworfen und er  fordern daher eine ständige Beaufsichtigung  und Reparatur, um sie stets in gutem Zustand  zu erhalten. Besonders bei unter Druck ste  henden Gasrohren verursachen bereits geringe       Undiehtigkeiten    erhebliche Verluste, und au  sserdem besteht, die Gefahr eines Unfalles,  falls es sich um. korrodierende, giftige und  explodierende Gase handelt.  



  Man hat daher bereits verbesserte Ventile  gebaut, die keine derartigen Stopfbüchsen be  nötigen. Dies wurde dadurch erreicht, dass  man die das Ventil betätigenden Mittel stän  dig von dem     Durchflussweg    durch das Ventil-    abtrennte, beispielsweise durch eine elastische  Membran, die ein Fenster in einer Wand des  Ventilgehäuses bildet. Zum Schliessen des  Ventils wird die elastische Blende gegen einen  Vorsprung auf der der Membran gegenüber  liegenden Wand     gedrückt.     



  Diese bekannten Ventile haben jedoch ver  schiedene Nachteile. Wenn die durch das Ven  til strömende Flüssigkeit einen verhältnis  mässig hohen Druck hat, wird die Membran  einem nach aussen gerichteten Druck unter  worfen, der beim Schliessen des Ventils über  wunden werden muss. Demzufolge muss eine  erhebliche Kraft auf die Membran durch die  Betätigungsmittel ausgeübt werden, und be  reits bei mässigen     Drucken    ist es erforderlich,  eine mit einem Gewinde versehene Spindel zu  benutzen, so     da.ss    ein vollständiges Abschlie  ssen des Ventils mehrere     Drehungen    der Spin  del erfordert.

   Ausserdem kann man die Mem  bran nicht starr durch einfache Mittel auf  der gesamten Fläche unterstützen, so dass  Teile der Membran die     Neigung    haben aus  zubeulen und zu brechen.  



  Um die ganze Membran gleichmässig abzu  stützen, kann man einen abgeschlossenen  Raum vorsehen, der der Membran überlagert  ist und der mit einer geeigneten Flüssigkeit,  wie z. B. Öl, Wasser oder dergleichen, gefüllt  wird, wobei die Flüssigkeit im wesentlichen  den gleichen Druck wie die durch das Ventil  strömende Flüssigkeit haben soll. Um nun  einen gleichmässigen Druck in diesem Raum      unabhängig von der Stellung der     Membran     aufrechtzuerhalten, muss man einen Druck  flüssigkeits-Vorratsbehälter vorsehen, der mit  dem Raum in Verbindung steht.

   Ausserdem  müssen die Betätigungsorgane, die durch die  Wand des über der Membran liegenden Rau  mes gehen, durch eine Stopfbüchse abgedich  tet werden, um zu gewährleisten, dass der  Druck in dem Raum aufrechterhalten wird,  so dass sich im Endergebnis kein Vorteil ge  genüber den üblichen Absperrventilen ergibt.  



  Hauptzweck der vorliegenden Erfindung  ist es, ein neues und brauchbares Ventil zu  schaffen, das keine Stopfbüchsen benötigt und  das leicht und unabhängig von dem Druck in  dem Ventil betätigt werden kann.  



  Ein solches Ventil kann zweckmässig so  gestaltet werden, dass es schnell und bequem  geprüft werden kann, ohne dass das Ventil  von dem Rohrsystem abgenommen werden  müsste, und das, beispielsweise durch ver  dünnte Salpetersäure oder ähnliche Stoffe,  in     fibereinstimmung    mit den Forderungen  der Lebensmittelindustrie gereinigt werden  kann.  



  In der nachfolgenden Beschreibung sollen  an Hand der Zeichnungen zwei Ausführungs  beispiele der Erfindung näher erläutert wer  den. In den Zeichnungen ist       Fig.1    eine Seitenansicht eines Ventils, im  wesentlichen entlang der Linie     I-1    in     Fig.    2  geschnitten,       Fig.    2 eine Ansicht rechtwinklig zu der       Fig.    1, im wesentlichen im Schnitt entlang der  Linie     II-II    in     Fig.1.        Fig.    3 eine Aufsicht,

   im wesentlichen im  Schnitt entlang der Linie     III-III        in.        Fig.1.        Fig.4    eine Aufsicht, im wesentlichen im  Schnitt entlang der Linie     IV-IV    in     Fig.    2,  wobei die Betätigungsmittel eine andere Stel  lung als in den     Fig.1,    2 und 3 einnehmen,       Fig.    5 eine Seitenansicht eines einzelnen  Bauteils,       Fig.    6 eine Aufsicht auf das in     Fig.    5 dar  gestellte Einzelteil,       Fig.7    ein Teilschnitt durch eine Einstell  vorrichtung,

           Fig.    8 ein Schnitt durch eine andere Aus  führungsform des erfindungsgemässen Ventils,       Fig.    9 ein Teilschnitt entlang der Linie       IX-IX    in     Fig.    8 und       Fig.    10 eine Seitenansicht eines Einzelteils  im Schnitt entlang der Linie     X-X    in     Fig.    9.  In den     Fig.1    bis 6 bedeutet 1. ein     rohr-          förmiges    Ventilgehäuse mit Endteilen 2 und  3, die einen verkleinerten Querschnitt haben.

    Das Gehäuse 1 ist an entgegengesetzten Sei  ten mit     Zufluss-    bzw.     Abflussöffnungen    4 und  5 versehen, deren Achsen im wesentlichen  rechtwinklig zu der Achse des rohrförmigen  Ventilgehäuses 1 verlaufen. In der dargestell  ten Ausführungsform sind die Endteile 2 und  3 mit vermindertem     Querschnitt    dadurch er  zielt worden, dass die Umfangswand des Ge  häuses 1 kugelig ausgebildet ist. Die     Zufluss-          und        Abflussöffnungen    4 und 5 sind als  Rohranschlüsse ausgebildet, die Innengewinde  haben und mit Aussengewinde versehene  Rohre (nicht dargestellt) aufnehmen können.  



  Ein rohrförmiger Hohlkörper, bestehend  aus einer Hülse 6 aus elastischem Material,  z. B. Gummi, erstreckt sich durch das bau  chige Gehäuse 1, wobei die Randteile der  Hülse 6 abgedichtet an den Endteilen 2 und  3 des Gehäuses     befestigt    sind. Die dichte Be  festigung zwischen diesen Teilen wird durch  abgeschrägte Ringe 7 und 8 herbeigeführt,  die die Randteile der Hülse 6 gegen glatte  konische, ringförmige Innenflächen der im  Querschnitt verminderten Endteile 2 und 3  drücken. Die abgeschrägten Ringe 7 und 8  werden mittels     Abdeckplatten    9 und 10 in  ihrer Lage gehalten, während die     Abdeckplat-          ten    durch Schrauben 11 am Gehäuse 1 be  festigt sind.

   Wie man in     Fig.    3 erkennt, er  gibt sieh auf diese Weise ein ringförmiger       Durchflussweg    12 zwischen den beiden     öff-          nungen    4 und 5. Die innere Mündung der  einen Öffnung 4 ist als ringförmiger Sitz 13  ausgebildet, und dies zu einem nachstehend  beschriebenen Zwecke.  



  Überdies sind die.     Abdeekplatten    9 und 1.0  mit nach innen vorspringenden Naben 14 und  15 ausgestattet, die mit übereinstimmender  Achse durchbohrt sind und in diesen Bohrun-      gen die Enden einer gekröpften Welle 16 auf  nehmen, die sich durch die Hülse 6 hindurch  erstreckt.  



  Die Mittelachse dieser Bohrungen schnei  det die Achse der     Zufluss-    und     Abflussöffnun-          gen    5 und 4 und liegt exzentrisch zu der     Mit-          teiachse        der    Hülse 6, und zwar derart, dass  in     der    normalen     Offenstellung    die Achse des  mittleren exzentrischen Abschnittes 16' der  gekröpften     Welle    16 mit der Mittelachse der  Hülse 6 zusammenfällt. Das     Oberendteil    der       gekröpften    Welle 16 ragt durch die     Abdeck-          platte    9, und ein.

   Handgriff 17 ist auf diesem       Endteil    angebracht.  



  Ein zylindrisches Führungsteil 18 mit  einem Längsschlitz 19 ist um den mittleren       exzentrischen    Abschnitt 16 der     gekröpften     Welle 16 aufgeschoben. Ausserdem sind die       Endflächen    des Führungsteils 18 mit, seit  lichen Einschnitten 20 und 21     versehen,    die  senkrecht zu dem Schlitz 19 eingeschnitten  sind. Das     Führungsteil    18 ist, so ausgebildet,  dass es gleitend zwischen die einander gegen  überliegenden innern Endflächen der     Naben-          ansitze    14 und 15 passt.

   Die     Nabenansätze    14  und 15 haben axial vorspringende Flansche  22 und 23, die in die seitlichen Einschnitte 20  und 21 in dem Führungsteil 18 passen.  



  Es sei bemerkt, dass die Seitenflächen der  Flansche 22 und 23, die in das     Führungsteil     18 eingreifen, sieh parallel zu der Achse der       7ufluss-    bzw.     Abflussöffnungen    4 und 5 er  strecken. Der Grund für diese Anordnung  geht aus der folgenden Erläuterung hervor:  Ein kugelförmiges Teil 24 mit einer Längs  bohrung passt frei drehbar auf das zylin  drische Führungsteil 18, während die Rand  teile des kugelförmigen Teils 24 gleitend an  den Endflächen der axial vorspringenden  Flansche     2I2'    und     ''w        anliegen,    so dass das kugel  förmige Teil 24 stets seine gegen die Öffnun  gen 4 und 5 ausgerichtete Lage beibehält.  



  Vorzugsweise wird der Durchmesser des  kugelförmigen Teils 24 dem Innendurchmesser  der Hülse 6 im wesentlichen gleich gemacht.  



  Es kommt darauf an, dass die Abmessun  gen der verschiedenen Teile so getroffen sind,  dass, wenn die gekröpfte Welle 16 mittels    ihres Handgriffes 17 um 180  von der in       Fig.    1 gezeigten Ausgangsstellung aus ge  dreht wird, das kugelförmige Teil 24 die  Wand der elastischen Hülse 6 gegen den Sitz  13 drückt, so dass ein dichter     Verschluss    der  Öffnungen erreicht wird und die Strömung  durch das Ventil unterbunden ist.  



  Die Praxis hat     gezeigt,    dass sich diese Be  dingungen befriedigend erfüllen lassen. Aber  da der rohrförmige Körper oder die Hülse 6  eine verschiedene Dicke haben kann, ist es  unter Umständen erforderlich, Mittel vorzu  sehen, die eine Einstellung des Abstandes der  Achse der gekröpften Welle 16 von dem Sitz  13 gestatten. .  



  Gemäss     Fig.    7, die einen Teilschnitt durch  eine an dem Gehäuse 1 befestigte     Abdeckplatte     9 zeigt, bestehen diese Einstellmittel aus je  einer     kleinen    Scheibe 25, die in entsprechende  Öffnungen der     Abdeckplatten    9 und 1.0 ein  gelassen sind. Die Scheiben 25 sind exzen  trisch drehbar in dem Gehäuse 1 mittels  Stiften 26 gelagert, die mit den Scheiben 25  ein einheitliches Teil bilden. Vorteilhafter  weise sind die schmalen Scheiben 25 und die  für die Aufnahme der Scheiben dienenden  Öffnungen nach aussen     konvergierend    aus  gebildet, wodurch sie in der     Abdeckplatte     festgehalten werden.  



  Um die Lage der     Abdeckplatte    9, 10 und  der gekröpften Welle 16 in bezug auf das  Gehäuse 1 einzustellen, werden die Schrau  ben 11 gelockert und die Scheiben mittels  eines Schraubenziehers, der in Schlitze in den  Scheiben 25 eingreift, um einen bestimmten  Winkel gedreht. Durch diese Drehung kön  nen die     Abdeckplatten    9 und 10 um ein ge  wünschtes Stück gegen den Sitz 13 verscho  ben werden, worauf die Schrauben 11 wieder  angezogen werden können. Selbstverständlich  müssen hierbei die Öffnungen in der     Abdeck-          platte    für die Schrauben 11 gross genug sein,  um die     Bewegung    der     Abdeckplatten    zu er  möglichen.  



  Die Wirkungsweise des Ventils ist folgen  dermassen  In den     Fig.1,    2 und 3 ist angenommen,  dass das Ventil seine normale     Offenstellung         annimmt, wenn die Hülse 6 eine     konzentrisehe     Lage in bezug auf das umgebende Gehäuse 1  bat. Wenn das Ventil abgesperrt werden soll,  wird der Handgriff 17 in     Fig.3    im Sinne       des        Irrzeigers    gedreht.

   Bei dieser Bewegung  gleitet der exzentrische Mittelabschnitt der  gekröpften Welle 16, der in den Schlitz 19  des Führungsteils 18 eingreift, radial nach  aussen, während die Einschnitte 20 und 21 in  den     Endfläehen    des     Führungsteils   <B>1,q</B> eine  Drehung des Teils 18 verhindern.

   Während  die gekröpfte Welle 16 mittels des     I-IandgTif-          fes    17 gedreht wird, erfahren das Führungs  teil, 18 und das dieses umgebende kugelförmige  Teil 24     vermittels    der Flansche 22 und 23  eine im wesentlichen     translatorisclie        Versehie-          bung    in Richtung auf den Sitz 13, wie man  am besten der     Fig.    4 entnehmen kann.

   Nenn  der Handgriff 17 um 180  aus seiner Aus  gangslage heraus, die in     Fig.    1     gezeigt    ist, ge  dreht worden und die Hülse 6 dicht an den  Sitz 13 anliegend gepresst ist, wird eine wei  tere Bewegung des Handgriffes 17 durch die  innere Seitenfläche der Flansche 22 und 23  verhindert, da der exzentrische Mittelab  schnitt 16' der gekröpften Welle 16 gegen  diese Flansche stösst.

   Dies ist in der Praxis  von     grosser    Wichtigkeit, da festgestellt wer  den     musste,    dass das Bedienungspersonal beim  Betätigen von Ventilen mit elastischem Dich  tungsmaterial die     Betätigungsmittel    im allge  meinen so stark, wie es nur kann, anzieht und  dabei die Dichtungsmittel innerhalb kurzer  Zeit zerstört, weil die elastischen Mittel im  allgemeinen durch die übermässige Kraft, die  daran ausgeübt wird, zerdrückt werden. Bei  dem     erfindungsgemäss    ausgebildeten Ventil ist  das nicht möglich, selbst wenn keine beson  deren Anschläge vorhanden sind.

   Dadurch  wird die Einstellung eines vorgegebenen     Dich-          tLin-sdruckes    ermöglicht, der bei der Betäti  gung des Ventils nicht überschritten werden  kann, so dass sich eine grösstmögliche Lebens  dauer des elastischen Teils ergibt.  



  Es möge noch darauf hingewiesen werden,  dass es nicht unbedingt erforderlich ist, eine       translatorische    Verschiebung des kugelförmi  gen Teils 24 entlang seines ganzen Verschie-         bungsweges    herbeizuführen, obwohl dies am  vorteilhaftesten ist. Daher braucht bei den in  den     Fig.l    bis 6 dargestellten Ausführungs  formen die Tiefe des Schlitzes 19 nicht der       Kröpfung    A der W     elle    16 zu entsprechen, wie  es in     Fig.    4 dargestellt ist.

   Wenn die     Kröp-          fung        _1    der Welle 16 grösser ist als die Tiefe  des Schlitzes 19 in einer Mittelstellung der  Welle, wird offenbar das Führungsteil 18 in       einer    Mittelstellung zeitweise von den Füh  rungsflächen an den Naben 14 und 15 weg  bewegt werden. Dieser Zustand bedeutet je  doch keinen Nachteil, vorausgesetzt, dass das  Führungsteil 18 mit dem es umgebenden  kugelförmigen Teil 24 ihre     translatorische    Be  wegung wieder aufnehmen,     bevor    die Hülse 6  den Sitz 13 berührt.  



  Wenn die Betätigungsmittel aus einem Ex  zenter 27 bestehen, wie es in     Fig.    8 dargestellt  ist, wird die Hülse 6 einem übermässigen  Druck unterworfen, wenn der am meisten vor  springende Teil des     kugelförmigen    Teils 24  über die entsprechende Kante des Sitzes 28  in     Fig.    8 gleitet. Dies ist jedoch nicht schäd  lich, wenn die Wand der elastischen Hülse 6  aus     genügend    dickem Material besteht, so dass  sie diesen übermässigen     Druck    ohne Schaden  aufnehmen kann. Dieser Nachteil tritt jedoch  nur bei Ventilen einer bestimmten Grösse auf,  z.

   B. für     1-Zoll-Rohre,    besteht aber praktisch  nicht für Ventile, die für Rohre mit einem  Durchmesser von weniger als     1/2    Zoll bestimmt  sind.  



  Die in den     Fig.8,    9 und 10 dargestellte  zweite     Ausführungsform    besteht aus einem  Gehäuse 29, das auf     entgegengesetzten    Seiten       Zufluss-        bnv.        Abflussöffnungen    30 und 31  hat, an die mit Innengewinde versehene Rohre  angeschlossen werden können. Es sei darauf  hingewiesen, dass, im Gegensatz zu     Fig.1,    wo  die     zii    schliessende Öffnung auf der linken  Seite liegt, die entsprechend zu verschliessende  Öffnung 30 in     Fig.    8 auf der rechten Seite  sich befindet.

   Darüber hinaus ist die Öffnung  30 in einem einstellbaren     Anschlussstück    32  angeordnet, wodurch eine Einstellung des  Dichtungsdruckes ermöglicht wird. Das innere  Ende des Einstelldruckes ist senkrecht abge-      schnitten und bildet einen Sitz 28. Das untere  Ende des Gehäuses 29 ist entsprechend der       Fig.    8 geschlossen, während sein oberes Ende  offen ist und eine abnehmbare Einheit 33  aufnehmen kann.

   Diese Einheit 33 enthält  einen elastischen Körper 34, der in das Ge  häuse 29     hineinragt    und einen Raum     zwi-          sehen    sich und dem Gehäuse 29 frei lässt, wo  dureh ein     Durehflussweg        zwisehen    den Öff  nungen 30 und 31 entsteht.

   Zu dieser Ein  heit gehört auch eine Platte 35 mit radialen       Plansehen    36, die in Randteile des Gehäuses       ein-reifen.    Ein mit Gewinde versehener     über-          wurfring    37 mit einer griffigen     Rändelung    38  ist auf einem am Gehäuse 29 angebrachten  Ansatz     aufgesehraubt    und hält, dadurch die  Platte 35 fest. Das eine Ende eines     joehför-          migen    Rahmens 39 mit     konisehen        seheibenför-          mi-en    Endstücken 40 und 41 ist an der Platte  3.5 mit Sehrauben 42 befestigt.

   Die Platte 35  besitzt, ausserdem einen     naeh    innen ragenden       konisehen        Flanseh    43, der die elastische Hülse  34     diehtend    zwischen sieh und dem scheiben  förmigen Teil 40 des Rahmens 39 festhält.  Das andere Ende der     elastisehen    Hülse 34 ist       zwisehen    dem untern     seheibenförmigen    Teil  41. des Rahmens 39 und einem     schalenförmi-          nen    Teil 44 festgeklemmt. Das     sehalenförmige     Teil 44 ist durch Schrauben 45 an dem schei  benförmigen Teil 41 des Rahmens befestigt.  



  Der Boden des Gehäuses 29 ist     vorteilhaf-          terweise    so geformt, dass er das schalenförmige  Teil 44 in radialer Richtung festhält. Bevor  die Hülse 34 befestigt wird, wird ein kugel  förmiges Teil 46, von dem ein Sektor     fort-          gesehnitten    ist, um Raum für den mittleren       Absehnitt    des Rahmens 39 zu schaffen,     zwi-          sehen    die scheibenförmigen Endteile 40 und  41. des Rahmens 39 eingeschoben.

   Das kugel  förmige Teil 46     umsehliesst    einen Zylinder 47,  der eine exzentrische Längsbohrung hat und  eine Welle 48 aufnimmt, die in den scheiben  förmigen Teilen 40 und 41 und in der Platte  35 drehbar gelagert ist.     Vorteilhafterweise    hat  der Teil der Welle 48, der in dem Zylinder  47 liegt., eine Nut, um eine sichere Verbindung       zwisehen    sieh und dem Zylinder 47     naeh    dem  Zusammenbau zu gewährleisten.

      Offensichtlich hat die zweite Ausfüh  rungsform gemäss den     Fig.    8, 9 und 10 beson  dere Vorzüge für die Anwendung in der Le  bensmittelindustrie und in der chemischen,  sowie ähnliche Zwecke, und zwar deshalb, weil  die Einheit 33 einschliesslich der     Betätig-Luigs-          mittel    auf einfachste Weise abgenommen wer  den kann, indem der     überwurfsring    37 mit  der Hand und ohne     Anwendung    irgendeines  Werkzeuges abgeschraubt wird, worauf das  Innere des Ventilgehäuses 29 für eine Durch  sicht und für die Reinigung frei zugänglich  ist.

   Nachdem die Einheit 33 herausgenommen  worden ist, kann eine     Abdeckplatte    über die  Öffnung des Gehäuses 29 befestigt werden,  worauf man das Rohrsystem durch einen  Strom verdünnter Salpetersäure oder     ähn-          lieher    Stoffe reinigen kann. Da die Einheit 33  vollständig geschlossen ist, kann sie in der  Zwischenzeit auf normalem Wege sterilisiert  werden.  



  Es ist offensichtlich, dass viele Änderun  gen hinsichtlich Form, Abmessung und An  ordnung der, einzelnen Teile am Erfindungs  gegenstand möglich sind, ohne den Grund  gedanken der Erfindung zu verlassen. Die  Figuren zeigen nur besonders günstige     _Aus-          führungsforanen    der Erfindung. So ist es bei  spielsweise möglich, den elastischen Hohlkör  per 6 an seinen Rändern mit dem Gehäuse  durch Vulkanisieren zu verbinden, oder der  Hohlkörper 6 kann auch ein einheitliches Teil  mit dem ihn umgebenden Gehäuse bilden,  wenn letzteres aus natürlichem oder künst  lichem Gummi besteht. In ähnlicher Weise  ist es nicht erforderlich, dass der Hohlkör  per 6 sich durch das ganze Gehäuse erstreckt,  er kann vielmehr an seinem untern Ende ver  schlossen sein und den Boden des Gehäuses  nicht berühren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ventil, gekennzeichnet durch einen elasti schen Hohlkörper in einem Gehäuse mit Zu fluss- und Auslassöffnung und mit einem freien Raum zwischen dem Hohlkörper und dem umgebenden Gehäuse, der einen Weg zwischen den Öffnungen bildet, und gekenn- zeichnet durch Mittel innerhalb des Hohlkör pers, womit der Hohlkörper gegen eine der Öffnungen fest und abdichtend gedrückt wer den kann, um dadurch die Strömung auf die sem Wege zu unterbrechen, wobei diese Mittel durch ein ausserhalb des Gehäuses vorgese henes Organ betätigt werden können.
    j-"NTBRANSPRÜCHE 1.. Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel in dem Hohl körper so gestaltet sind, da.ss sie eine trans- latorisehe Verschiebung innerhalb des Hohl körpers ausführen. 2.
    Ventil nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlkörper r ohr för- mig ist und seine Enden durch am Gehäuse befestigte Abdeckungen fest gegen die Rand teile des Gehäuses gepresst werden, wobei die _zlbdeekungen Lager für eine gekröpfte Welle bilden, die sich durch den Hohlkörper er streckt und auf der ein kugelförmiger Kör per innerhalb des Hohlkörpers drehbar ge lagert ist, so dass der kugelförmige Körper den Hohlkörper gegen eine der Öffnungen in dem Gehäuse pressen kann. 3.
    Ventil nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der kugelförmige Körper Führungsflächen be sitzt, die mit entsprechenden Führungsflächen an den Abdeckungen zusammenarbeiten und so eine translatorische Verschiebung des kugel förmigen Körpers zu der Öffnung hin oder von dieser weg herbeiführen, wobei der kugel förmige Körper zur Aufnahme der gekröpf ten Welle eine Bohrung hat, die senkrecht zu den Führungsflächen erweitert ist und durch diese Erweiterung der Welle eine freie seit liche Bewegung gestattet.
    4-. Ventil nach Patentanspruch und Unter anspruch ", dadurch gekennzeichnet, dass der kugelförmige Körper frei drehbar auf einem Führungsteil gelagert ist, das eine translato- rische Verschiebung in bezug auf die Öffnung im Gehäuse ausführt und einen sieh senkrecht zu dieser Verschiebung erstreckenden radialen Schlitz besitzt, der die gekröpfte Welle auf nimmt und in dem die Welle sieh seitwärts bewegen kann. 5.
    Ventil nach Patentanspruch und Unter anspriiehen \? bis 4, gekennzeichnet durch Mittel für die wahlweise Einstellung des Druckes, den der elastische Hohlkörper gegen die Öffnung im Gehäuse ausübt. 6.
    Ventil nach Patentanspruch, ge@enn- zeichnet durch ein Gehäuse mit einer Um fangswand mit Zufluss- und Auslassöffnun- gen und mit einer Abschlusswand an einer Seite, die mit der Umfangswand eine Einheit bildet, während das entgegengesetzte Ende des Gehäuses offen ist, und gekennzeichnet durch eine in das Gehäuse herausnehmbar einge setzte Einheit, die das offene Ende des Ge häuses dicht verschliesst und so bemessen ist,
    dass ein Raum zwischen ihr und der Umfangs wand frei bleibt und einen Durchfluss zwi schen Zufluss- und Auslassöffnung bildet, wo bei die Einheit einen rohrförmigen elastischen Körper enthält, dessen Innenraum ständig gegen den Durehflussraum abgeschlossen ist, sowie Mittel innerhalb des rohrförmigen Kör pers, die diesen fest. gegen eine der öffnun- gen drücken und von aussen betätigt werden können.
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