CH310366A - Durch Registrierbelege gesteuerte Registriermaschine. - Google Patents

Durch Registrierbelege gesteuerte Registriermaschine.

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CH310366A
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  Durch     Registrierbelege    gesteuerte     Registriermaschine.       Die vorliegende     Erfindung    betrifft eine       Registriermaschine,    die durch mit     Steuerrnar-          kiertingen        verseheneRegistrierbelege    gesteuert  wird, bei denen     wenigstens    zwei Spal  tenreihen vorhanden und die Zeichen in  jeder     Spaltenreihe    nebeneinander registriert  sind.

   In einer Maschine dieser Gat  tung     erfolgt    die     Abfühlung    aller     Registrier-          spalten        wenigstens        einer.    Zeichenposition auf       Zeichen.    durch einen     Abfühlersatz    gleichzei  tig, und das     Registrier.#werk    wird beim Ab  fühlen aller dieser     Regzstrierspalten    gleich  zeitig gesteuert.

   Durch     voreinstellbare    Spal  tenwähler kann dabei die     Steuerung    der     Regi-          strierwerksstellen    durch die     Registrierspalten     der     Registrierbelege    wahlweise wirksam ge  macht oder unterdrückt werden.  



  Eine     Registriermaschine    dieser Gattung  ist     beispielsweise    aus dein     amerikanischen    Pa  tent Nr. 2311471 bekannt, die als     sogenannter          Lochschriftübersetzer    für Lochkarten mit.  mehreren Spaltenreihen, den sogenannten  Lochdecks, ausgebildet ist. Die Spalten eines  Decks werden dabei gleichzeitig abgefühlt und  die Steuerung der     Registrierwerksstellen    er  folgt     ebenfalls    gleichzeitig für alle den Spal  ten entsprechenden     Registrierwerksstellen.     



  Gemäss der vorliegenden Erfindung ist  aber nun bei einer     Registriermaschine    der  angedeuteten Art für jede der zwei aufeinan  derfolgend abgefühlten Zeichenreihen ein ei  gener     Spaltenwählersatz    vorgesehen und sind  ein diesen Zeichenreihen gemeinsamer Ab  fühlersatz und ein     gemeinsamesRegistrierwerk       vorhanden; die beiden letzteren werden bei  der     Abfühlung    der     Spaltenreihen    selbsttätig  mit dem der in     Abfühlung        befindlichen    Spal  tenreihe zugeordneten     :Spaltenwählersatz    in  Verbindung gebracht.  



  Die     Maschine    nach der     Erfindung    ermög  licht es, gegenüber der bekannten     Einrichtung     die Karte in einem     einzigen    Durchgang für  alle Zeichenreihen vollständig zu beschriften  und während dieses einzigen Durchgangs nach  Belieben die     Übertragung    in den verschie  denen Spaltenreihen zu unterdrücken.

   Das ist  bei der bekannten Einrichtung nicht     möglich;     da dort im Gegensatz zur Erfindung nicht ein  allen     Spaltenreihen        gemeirrsainerAbfühlersatz,          sonderafürjedesDeck    ein     eigenerAbfühlersatz     vorgesehen ist, von denen der dem nicht. aus  gewählten Deck entsprechende     Abfühlersatz     wirkungslos bleibt. Deshalb muss die mehrere       Spaltenreihen    aufweisende     Karte    wiederholt  durch die     Maschine    laufen, die von     Hand    auf  die jeweils gewünschte Spaltenreihe voreinge  stellt werden kann.  



  Vorzugsweise erfolgt bei der Maschine  nach der Erfindung die Steuerung des     Regi-          strierwerkes    durch Lochkarten     mit    mehreren  Spaltenreihen, und das     Registrierwerk    ist vor  zugsweise als Druckwerk ausgebildet, das den  abgefühlten Lochungen entsprechend einge  stellt wird     und    Klarzeichen auf die garte       druckt.     



  Vorzugsweise besteht der     Spaltenwählersatz     für jede Spaltenreihe aus einer Reihe der  Spaltenanzahl entsprechenden und von Hand           voreinstellbaren    Tasten. Jede     .Spaltenwähler-          taste    steuert     vorzugsweise    einen     elektrischen          Kontakt,    der eine     Wirkungsverbindung    zwi  schen dem     Registrierwerk        und    einer     Abfühl-          bürste    überwacht.  



  Die     Erfindung    ist auch anwendbar bei       Maschinen,    bei denen alle     Zeichenpositionen          einer    .Spalte gleichzeitig abgefühlt werden, so  mit     ein.    ganzes Deck gleichzeitig     abgefühlt.    wird.  



       Ein    als     Lochschriftübersetzer    ausgebildetes       Ausführungsbeispiel    der     Erfindung    ist in den       Zeichnungen    veranschaulicht.  



       Fig.1    zeigt eine     in    dem     Lochschriftüber-          setzer        beschriftete        garte,    bei der jedoch die  gelochten Spalten<I>A</I> 28 bis 30     und   <I>B</I>     20/2J,     29/30 von der     Besehi-iftung    ausgeschlossen       wurden,          Fig.   <B>2</B> eine perspektivische Gesamtansicht  der     Maschine,          Fig.    3 den Schlüssel, nach dem die garten  gelocht werden,

       und          Fig.    4 das     Schaltbild    der     Maschine.     



       Fig.    5 bis 9 zeigen schematisch den Kurbel  trieb in seinen verschiedenen Stellungen.       Fig.    10 zeigt die Rückansicht der     Maschine     nach dem     Pfeil    10 in     Fig.17,    um     184     ge  dreht, bei abgenommener     Verkleidung,          Fig.11    einen Schnitt durch den Kurbel  trieb nach der     Schnittlinie        A-B    in     Fig.    10,  in grösserem Massstab,

         Fig.    1<B>29</B>     einen        Schnitt    durch die Maschine  nach der Linie 12-12 in     Fig.17.        Fig.    13 den     Kupplungsmechanismus    für  ein     Typenrad        im        Schnitt    senkrecht zu     dessen     Achse, in grösserem     Massstab,          Fig.    14 den     Kupplungsmechanismus    nach       Fig.        13,    teilweise im     Schnitt    und teilweise in  Draufsicht,

         F'ig.15    den Kupplungsmagneten in grösse  rem Massstab,       Fig.    16 die Vorderansicht der Maschine  in     Richtung    des Pfeils 16, in     Fig.   <B>17</B> bei ab  genommener Verkleidung und       Fig.17        eine    Draufsicht auf das Innere der       Maschine.     



       Fig.18    und 19 zeigen den     Klinkenantrieb     für den Kartentransport in     grösserem    Mass  stab.    <I>Grundzüge der</I>     Wirkungsweise.     



  Die Lochkarte nach     Fig.    1     ist    als Doppel  deckkarte ausgebildet. Jedes Deck A, B hat  30 Spalten mit je sechs Lochpositionen I bis       VI    und stellt     eine        Spaltenreihe    dar. Die  Lochspalten beider Decks werden nacheinan  der     positionsweise,    das heisst von AI bis     AVI     und BI bis     BVI,    abgefühlt und die     Abfühl-          ergebnisse        jeweils    nach Abtasten eines     Decks     4, B an ein     Druckwerk    weitergeleitet.  



  Der     Lochschriftübersetzer    arbeitet nach  einem Schlüssel,     wie    er in     Fig.    3 angegeben  ist. In der Spalte P     sind    dabei die     Lochposi-          tionsnummern    I bis     VI    und in der Spalte     E.     die den Lochpositionen beigelegten, Verdreh  schritte     vonTypenrädern    entsprechenden Teil  werte in     arabischen    Zahlen angegeben.

   Die       Anordnung    des     Schlüssels    erfolgte so, dass die  Stellung eines     Zeichens    innerhalb der Zeichen  reihe durch einen     Wert        bestimmt    wird, der  sich additiv     aus    den den einzelnen Lochposi  tionen beigelegten Teilwerten ergibt.

   Zum Bei  spiel setzt sich die     Lochkombination    an der  dritten Stelle der Zeichenreihe (vgl. die. den  Summen der Teilwerte entsprechende     Nume-          rieriing    in der obern     Linie    der     Fig.    s)     aus     den Teilwerten 1 und 2     zusammen        und    die  Lochkombination an der     zwölften    Stelle aus  den Teilwerten 4 und B.

   Die in der     untersten          Zeile    der     Fig.    3- angegebenen     Bedeutungen     der     Lochkombinationen,    das heisst die 'Schrift  zeichen, deren Abdruck die betreffende Loch  kombination steuert,     sind    dann in dieser Rei  henfolge auf dem Umfang des     Typenrades    an  zuordnen. Die     Teilwerte        wurden    so gewählt,  dass     ein        bestimmter        Summenwert    nur     durch     eine einzige     Lochkombination    angezeigt wer  den kann.

   Bei der     F'estleg'ung    des Schlüssels  wurde     weiterhin    davon ausgegangen, dass für  Zahlen, Alphabet und andere Zeichen etwa  45 Lochkombinationen erforderlich sind. Um  einen Spielraum     zii    haben, wurde der Schlüs  sel auf 47 Zeichen plus ein Leerfeld festge  legt, wobei in     Fig.    3 noch zwei Zeichen (46,  47) nach Belieben eingesetzt werden können.  



  Der     Lochschriftübersetzer    übersetzt nach  einander beide Decks einer     Doppeldeekkarte     in einem einzigen     Kartendurchlauf.    Es ist      hierbei möglich, individuell jede     SValte    bei  jedem Deck zu löschen, das heisst von der  Übertragung auszuschliessen. Das     Abfühl-          ergebnis    wird mittels des Druckwerkes auf die  abgefühlte Karte gedruckt. Die Löschung von       einzelnen    Spalten wird     dadurch        erreicht,    dass  der Steuerstromkreis für die zu löschende  Spalte durch einen Schalter oder eine Taste  unterbrochen wird.

   Für jedes Deck ist als       Löscheinrichtung    (mit     Schaltern    oder Tasten)  ein Löschsatz     vorgesehen.    Diese werden nach  einander, je nachdem, welches Deck unter der       Abfühleinrichtang    liegt,     in    den Steuerstrom  kreis eingeschaltet.  



  Das     Druckwerk    nach     Fig.17    besitzt eine  Reihe von dreissig     nebeneinanderliegenden          Typenrädern    54. Für alle Typenräder 54 ist  ein gemeinsamer Antrieb vorgesehen, mit dem  die Typenräder     einzeln    gekuppelt     (Fig.13,    14)  werden können. Das     Einkuppeln        erfolgt,    wenn.  in der abgefühlten Position I bis     VI        ein    Loch  festgestellt wird.

   Das Auskuppeln erfolgt  selbsttätig, wenn das 'Typenrad 54 auf den  entsprechenden     Wert        eingestellt        ist,    das heisst  der gemeinsame Antrieb sich     zurückbewegt,     wobei die Karte auf die nächste Lochposition  I bis     VI    weitergeschaltet wird. Gedruckt wird  erst dann, wenn alle sechs Positionen I bis     VI     einer Spalte abgefühlt worden sind. Es kann  also für jede Position ein Einkuppeln erfol  gen, und nach jeder Position wird automatisch  überall dort, wo eingekuppelt worden ist,  wieder ausgekuppelt.

   Somit ist es möglich, dass  das Typenrad 54 mehrere Male hintereinan  der verstellt wird, bevor gedruckt wird,     und     zwar so viele Male, als Perforationen pro     Zei-          ehenkolonne    vorhanden sind.  



  Der Antrieb ist so gestaltet, dass sein  Schalthub sich entsprechend der Wertigkeit  nach Kolonne     E    (Fug. 3) von Position zu Posi  tion ändert, mit Ausnahme     zwischen    den bei  den untersten Positionen V,     VI.    Sind     mehrere     Löcher in einer Spalte angegeben, so addieren  sich nacheinander die durch ihre Wertigkeiten  bestimmten Schalthübe.

   Wird zum Beispiel  angenommen, dass     in    einer     Spalte    die dritte  und fünfte Position gelocht ist, so wird das  Typenrad     beim        Abfühlen    der Position     IlI       um vier     Einheiten    und beim     Abfühlen    der  Position V um sechzehn     Einheiten    weiterge  schaltet.

   Beim Abfühlen der Positionen I,     1I,     IV,     VI    erfolgt keine Weiterschaltung, weil in  diesen     kein    Loch vorgesehen war und somit  auch     keine    Einkupplung     erfolgte.    Das Typen  rad wird somit um zwanzig Einheiten ver  stellt, was nach dem     Schlüssel    dem Buchstaben  E entspricht.  



  Die Maschine ist     mit    30 Druckstellen ver  sehen, von denen jede einer     Kartenspalte    nach       Fig.    1 zugeordnet ist und über 'Tasten wahl  weise getrennt, für Oberdeck A und Unter  deck B, von der     Abfühleinrichtung    abgeschal  tet werden kann. Die     Schaltung    wird später  noch genauer beschrieben. Der Antrieb für  die Typenräder     @54    des Druckwerkes- erfolgt  durch einen Kurbeltrieb. Der Kurbeltrieb  wurde gewählt, weil er in seinen     'Totpunkten     ein ruhiges und sicheres Kuppeln Lund     Ent-          kuppeln    ermöglicht.

   Ferner wird die Rück  wärtsbewegung, die     zwangläufig    bei     einem          Kurbeltrieb    auftritt, für das Entkuppeln ver  wendet. Die Stellungen des Kurbeltriebes, die  während einer     DeckabfühlLung        auftreten,        sind          in    den     Funktionsdiagrammen    nach     Fig.    5 bis 9       veranschaulicht,    an Hand welcher zunächst  nur die     grundsätzliche    Wirkungsweise des  Kurbeltriebes beschrieben werden soll.  



  Die Kurbel     1;1        wird    ständig mit gleich  bleibender Geschwindigkeit im Uhrzeigersinn  angetrieben.     Während    einer Kurbelumdre  hung wird jeweils die Karte nach dem Ab  fühlen um eine Position weitergeschaltet.  Die Kurbel 12 wird dabei auf jede volle       Drehung    der Kurbel 11 um     eine    Teilung im       Uhrzeigersinn    weitergeschaltet.

   Diese Weiter  schaltung wird später genauer     beschrieben.     An der Kurbel 11 ist die Stange 14     ange-          lenkt,    die in     einer        .Führung        1'5    hin und  her gleiten     kann.    (Die     Führung    ist nur  symbolisch in     Fig.5    bis 9 veranschaulicht,  während sie tatsächlich anders gestaltet ist.)  Das rechte Ende der Stange 14 beschreibt  eine     ellipsenähnliche    Kurve. Wird die Füh  rung     115    verschoben, so     ändert    sich die  Kurve.

   Am rechten Ende der Stange 14 ist  die Schwinge 13 über die Koppel 116 ange-           lenkt,    welche entsprechend der Kurve aus  schwingt. Der     Schwingungswinkel    Z der       Schwinge    13 ist hierbei von der Gestalt der  Kurve abhängig. Die     Führung    15 wird nun  so verschoben, dass sich die     einzelnen    Schwin  gungswinkel Z und damit die     Schwingungs-          weiten        13a.,        lab    der Schwinge 13 wie die  Wertigkeiten nach     Fig.3    verhalten.

   Hierbei  ist für alle fünf     Stellungen    (die sechste Stel  lung der Führung 15 ist mit der fünften  identisch) noch ein konstanter Winkel abzu  ziehen, in dem die     Schwinge,    bedingt durch  das Spiel     zwischen    Zahnrädern usw., leer  läuft. Dieses Spiel ist noch aus einem andern       Grunde    erforderlich und wird,     wie    später  gezeigt wird,     künstlich    vergrössert, damit der  Antrieb im Moment des     Kuppelns    stillsteht.

    Wäre das Spiel nicht vorhanden, so würde  im Totpunkt     immer    noch eine Bewegung des  Antriebes vorhanden     sein.    Der Moment     des     Stillstandes würde hierbei auf     einen    unend  lich kleinen     Wert        zusammenschrumpfen.     



  Die Lage und     Abmessungen    des Kurbel  triebes wurden so gewählt, dass in dem     obern          Totpunkt    der Schwinge 13 die     Führung    15  und der damit zusammenwirkende und noch  zu beschreibende     Hilfskurbeltrieb    verstellt  werden kann, ohne dass sich hierbei die Stel  lung der     Schwinge        13-    verändert.

   Dies ist  erforderlich,     weil    die     Kupplung    für das An  kuppeln der     Registrierstellen    an ihren An  trieb     immer    die gleiche Stellung haben muss,       uriabhängig    davon,     in    welcher Stellung sich  gerade die     Führung    15 befindet.

   Es muss nur  dafür gesorgt sein, dass die Führung 15 die  den Abfüllstellungen der Lochpositionen zu  geordneten Einstellagen (in     Fig.        5-    bis 9, mit  römischen     Ziffern    entsprechend der Loch  positionsbezeichnung angedeutet.) im zweiten       Totpi        ikt    der Schwinge 13 (in     Fig.    5 bis 9  gestrichelt angedeutet) erreicht hat, da die  Stellung dieses Punktes den Wert     angibt,     um den das     Typenrad    54 verstellt wird, was  jeweils bei der     Schwingung        13a    geschieht;

   13b  ist der Rücklauf, bei welchem das     Typenrad          entkuppelt    ist.  



  Die     Verstellung    der Führung<B>15</B> erfolgt  durch die Kurbel 112: Diese macht pro Karten-    deck samt später dargelegten Leerschritten  eine Umdrehung. Die Abmessungen     und    Lage  wurden hierbei so gewählt, dass die unregel  mässigen Abstände der Führung 15 zwischen  ihren Einstellagen auf der Stange 1'4 auf  gleichmässige Wege der Kurbel 12     zurückge-          führt    werden können. Der Vorteil liegt darin,  dass ausser der schrittweisen Schaltung auch  ein stetiger Antrieb der Kurbel 12 von der  Kurbel 11 aus abgeleitet werden kann, wie  dies später beschrieben ist.

      Wie aus     Fig.    3 ersichtlich, ist für die Posi  tionen V     und        VI    die gleiche Wertigkeit 16  vorgesehen. Die Stellung des Kurbeltriebes  für diese beiden Positionen ist in der     Fig.    9  gezeigt und muss, wie weiter oben angegeben,  zweimal den gleichen Schalthub ergeben, ob  wohl die Kurbel 12; um eine Teilung weiter  gedreht wird. Das wird dadurch erreicht,  dass die Kurbelstange 17, die in     Fig.9    für  die     V-Stellung    ausgezogen gezeichnet ist, bei  der gestrichelt gezeichneten     VI-Stellung    die  gleiche Lage der Führung 15 ergibt.

           Ausführung   <I>des Kurbeltriebes.</I>    Die praktische     Ausführung    des Kurbel  triebes ist in     Fig.    10     Lund    11 veranschaulicht.  Die -aus zwei     aneinanderliegenden    Blechen  bestehende Stange 14 ist an der mit der  Welle 62 drehenden Kurbel 11 durch den  Zapfen     11a        angelenkt.    Sie hat eine rechteckige  Aussparung     14a,    in der ein     Führimgsstiiek     20     (Fig.11)    gleiten kann. Das Führungs  stück 20 sitzt lose drehbar auf der Achse 13.

    Ausserdem befinden sich auf der Achse 18  die beiden losen     Führungsstücke    19, die in  den beiderseits der Stange 14 'angeordneten  Führungsschienen 2.1 gleiten können, die fest  an der Rückwand sitzen. Zum Schutz gegen       gegenseitiges    Stören der Stange 14 und der       Führungsschienen    21 und um ein Abgleiten  der Führungsstücke 1<B>9</B> zu     verhindern,    wur  den- zwischen den Führungsstücken 20 und  19 die Scheiben 22 vorgesehen.

   Die Anord  nung- der     Führungsstücke    19 ermöglicht ein  Gleiten- der Achse<B>18</B> in den Führungsschie  nen 21; ein Gleiten der Stange 14 auf der      Achse 1$ und eine Verdrehung der Stange 11  gegenüber den festen     Führungsschienen    2:1 uni  die Achse 18. Die Verschiebung der Füh  rungsstücke 19     erfolgt    durch die beiden Kop  peln 23, die fest mit der Achse 18 ver  schraubt sind. Am rechten Ende der Stange  14 ist über die Koppel 16 die Schwinge 13       angelenkt.    Die Schwinge 13 ist drehbar auf  dem an der Grundplatte festen Zapfen 24  gelagert, auf dem sich ebenfalls das Zahn  segment 25 drehen kann. Die Schwinge 13  kann über die beiden Anschläge 26 des Zahn  segmentes 25 das letztere mitnehmen.

   Die  Lage der     Anschläge    ist so gewählt, dass die  Schwinge 13 bei Richtungswechsel um einen  bestimmten Winkel in bezug auf das Seg  ment 2'5     leerläuft.    Dieser Leerlauf ist erfor  derlich, damit der Antrieb beim Ankuppeln  der     Registrierwerke,    welcher (wie     erwähnt)     in dem einen Totpunkt stattfindet, sich in  Ruhe befindet. Das Zahnsegment     25    steht mit  dem     Ritzel        2,7    in Eingriff, von dem der  Antrieb für das Druckwerk abgeleitet wird.  



  Die     Verstellung    der Koppeln 23' und damit  der Führung 1'5 erfolgt über die Stange 17  von der Kurbel 12 aus, welche praktisch als       Klinkenrad    ausgebildet ist. Die an die Kop  peln 23     angelenkte    Schwinge 28 ist an     ihrem     rechten Ende drehbar an dem Zapfen 30 ge  lagert, welcher sich fest     im    Gehäuse befindet..  Die Schwinge 28 ist erforderlich, um für die  Koppel 23 und damit auch für die     Führung     die jeweils richtige     Einstellung    zu gewähr  leisten.  



  Die Weiterschaltung des Klinkenrades 12  erfolgt durch die Klinke 29. Die Klinke 29  ist drehbar an der Schwinge 31 gelagert und  wird federnd auf das Klinkenrad 1'2     gedrückt.     Die Schwinge 31 wird über einen Exzenter  33 und die     Exzenterstange    34     angetrieben.     Der Exzenter 33     befindet    sich auf der glei  chen Welle wie die Kurbel 11, so dass die  Schwinge 31 bei einer Umdrehung der Kur  bel 11 einmal hin und her schwingt. Hierbei  wird das     Klinkenrad        12'    mittels der Klinke 29  um einen Sehritt weitergeschaltet.

   Bei der       Weiterschaltung    erfolgt die Verstellung der  Führung 15 über die Stange     1'7,    die am Klin-         kenrad'    12 drehbar gelagert ist, und die Kop  peln 23.  



  Die Lage der Führungsstücke     1,9    in den  Führungsschienen 21 muss exakt festliegen,       wenn    die Schwinge 13 ihren untern 'Totpunkt  im ausgeschwungenen Zustand erreicht hat.  Das ist notwendig, weil in diesem Moment  das     Typenrad    entkuppelt wird. Wie weiter  oben angegeben, gibt dieser Totpunkt auch  die Wertigkeit für die jeweilige Position an.  Während der     übrigen.    Zeit     kann    die Führung  <B>15</B> bewegt werden, ohne dass diese Bewegung  einen Einfluss auf die Verstellung hat.

   Auf  das Einkuppeln hat die Lage der     Führtulg     15 keinen Einfluss, da der Kurbeltrieb     und    die  Lage der Führungsschienen 21 so gewählt  wurden, dass die Lage des einen obern     'Tot-          punktes    der Schwinge 13 unabhängig von der       Führungsverstellung    ist.  



  Es ist Vorsorge zu treffen, dass auftre  tende Kräfte, die das Bestreben haben, die  Führung 15 aus der für sie bestimmten Lage  zu verschieben, was in dem Totpunkt bei  ausgeschwungenem Zustand auf keinen Fall  eintreten darf, sich nicht auswirken können.  Es     wird    deshalb das Klinkenrad 12 in     diesem     Moment festgehalten und in beiden Drehrich  tungen gesperrt, so dass keine umvorhergese  henen     Bewegungen    auftreten können. Die       Sperrung    wird durch den Hebel 3,5 mit seinem  halbkreisförmigen Ausschnitt     315a    erreicht.

    Der Hebel. 35 kann sich mit dem Ausschnitt       35m    über die Köpfe der Schrauben<B>36</B> legen  und damit die     Drehung    des Klinkenrades 12  nach beiden Seiten sperren. Diese Arretierung  muss längere Zeit aufrechterhalten werden.  Ausserdem ist ein schnelles Einrasten er  wünscht, was durch ein Kippgelenk erreicht  wird. Der Arm 37     ist    drehbar auf dem am  Gehäuse festen     Bolzen        3$    gelagert und über  die Koppel 39 mit der Schwinge 3.1 verbun  den. Es schwingt somit der Arm 37 im glei  chen     Rhythmus    wie die Schwinge 31. Auf dem  Bolzen 38 ist ebenfalls drehbar der Hebel 35  gelagert     und    durch die Feder 41 mit dem  Arm 37 verbunden.

   Veranlasst durch die       Schwingbewegung    des Armes 37 kippt nun  der Hebel     3@5    ständig     zwischen    dem Anschlag      42 und den Schrauben 3:6 hin     und    her. Der       Kippunkt    wurde hierbei so gelegt, dass der  Hebel 35 auf eine Schraube 36 auftrifft,  wenn die Führung 15 bzw. die Schrauben 36  die richtige     'Stellung    erreicht haben.  



  Um Toleranzen     und    Spiel ausgleichen zu  können und     eine    genaue     Einstellung    der Hübe  zu ermöglichen, ist für die     einzelnen    Schrau  ben 36 bzw. Zähne 43 des     Klinkenrades    eine       individuelle        Verstellmöglichkeit    vorgesehen.  Das Klinkenrad 12 ist als eine einfache Scheibe  ausgebildet, an der die Zähne 43 einzeln mit  den Schrauben 36 befestigt werden. Die  Schraubenlöcher in der Scheibe sind etwas  grösser gehalten, wodurch eine bedingte     Ver-          stellmöglichkeit    erreicht wird.

   Damit 'die Tei  lungsdifferenzen, die durch die     Justage    ge  gebenenfalls auftreten können, ausgeglichen  werden, ist für die Klinke 29 ein grösserer  Hub als für die normale     Teilung    vorgesehen.  



  Die sechs Schrauben 316 bzw. Zähne 43,  die für die einzelnen     Stellungen    der     Führung     15 benötigt werden, haben einen kleineren Ab  stand     voneinander    als die restlichen drei.  Diese drei Schrauben werden benötigt, um  den Kurbeltrieb für die Einstellung der Füh  rung wieder in seine     Ausgangsstellung    zu  bringen. Während dieser Zeit erfolgt dann  auch das Drucken und der Deckwechsel. Der  Abstand     zwischen    diesen drei Schrauben wurde  etwas vergrössert, um das vier normale Schalt  schritte ausmachende     Zwischenraumspiel    mit  drei Schritten bewältigen     zu    können.  



       Kupplungssystem   <I>für die</I>     Typenräder.     Die Vor-     (ausgezogene    Pfeile) und Rück  wärtsbewegung (gestrichelte Pfeile) des     Kit-          zels    27 (Fug.     10)    wird über eine Zahnradüber  setzung, auf die weiter unten zurückgekom  men     wird,    auf zwei Wellen 44 mit den darauf  festen Zahnrädern 45 (Fug. 12, 13 und 14)  weitergeleitet.

   Die     Anordnung    der Räder in       Fig.    13 und 14 entspricht nicht genau der in       Fig.12    gezeigten Lage     in    der     Maschine.    Diese       Anordnung    wurde gewählt, um den Schnitt  in     Fig.14    übersichtlicher gestalten zu kön  nen. Für jedes der dreissig     Typenräder    54  ist ein Zahnrad 45 vorgesehen. Letzteres steht    mit dem Zahnrad 46 in     Eingriff,    welches fest  auf den     Ring    47     aufgepresst    ist.

   In dem Ring  47 ist ein Schlitz 47a vorgesehen, der die       Klinke    48 und die Feder 49 in sich auf  nimmt. Die     Klinke    48 kann durch die Feder  49 jeweils in einer von zwei     Raststellungen     (Kupplung ein - aus) gehalten werden. Der  Ring 47 dreht. sich nur     auf    den     Zähnen    des  Schaltrades 51. Auf das Schaltrad 51 ist. das       Zahnrad    52 fest     aufgepresst,    welches mit dem  Zahnrad 53 in Eingriff steht. Das Schaltrad  51 ist auf der Achse 50 drehbar     gelagert,     und das     Zahnrad    53 ist mit dem     Typenrad    54  fest verbunden.  



  Entsprechend der Wertigkeit. der wirk  samen Lochposition wird jeder Ring 47, an  getrieben von seinen Zahnrädern 45, 46, ge  dreht. Wird kurz vorher ein Kupplungsmagnet.  durch     ein    Loch in der     Karte    erregt, so schlägt  der Hebel     ss6    auf die Klinke 4'8, welche in  die Zahnlücke des Schaltrades 51     gedrüekt     und von der Feder 49 darin gehalten wird       und    dieses in     F'ig.1'3        entgegen    dem Uhr  zeigersinn mitnimmt. Über die     Zahnräder        5\?     und '<B>53</B> wird hierbei das Typenrad 54 ent  sprechend verstellt.

   Das Einkuppeln durch  die Klinke 48 kann nur in einer bestimmten,  nämlich der gezeigten Lage, erfolgen, worauf  später in der Schaltung zurückgekommen  wird. Festgelegt ist die Ausgangslage der  Klinke 48 durch den Kurbeltrieb,     und    zwar  durch die obere     Totpiuiktslage    des Hebels 13       (:Stellung        Fig.   <B>1-0).</B> Die Verstellung des  Schaltrades 51 erfolgt immer um ein Viel  faches seiner Zahnteilung, so dass sich die  Zähne immer wieder in der richtigen     Stel-          hing    zum Einkuppeln befinden.  



  Bei der     Rückwärtsdrebung    des Ringes     -1-i     ist das Typenrad 54 und damit das Zahnrad  53 gegen das     Rückwärtsdrehen    gesperrt, was  durch die Feder 56     (Fig.12)        erreicht.    wird.  Die Feder 56 rastet. mit dem Sperrad 57,  welches fest mit. dem Zahnrad 58 verbunden  ist, das mit dem Zahnrad 53 in     Eingriff     steht. Es ist somit auch das Zahnrad 51 ge  gen Drehen im Uhrzeigersinn     (Fig.13)    ge  sperrt.

   Die Klinke 48 wird über den schrägen  Zahnrücken nach: aussen gedrückt, bis sie in      die äussere Stellung einrastet     und    darin von  der Feder 49 gehalten     wird.    Es     wird    somit  gleich bei Beginn der     Rückwärtsbewegung     der Räder 27, 45, 46 der Antrieb der Räder  53 automatisch entkuppelt. Der Ring 47  läuft     nun        zurück,    bis der obere Totpunkt  des Hebels 13 für das neue Einkuppeln er  reicht. ist.

      <I>Antrieb des Druckwerkes</I>    Der Kurbeltrieb ist an der Rückwand der  Maschine so angeordnet, dass er von hinten       leicht    zugänglich ist     (Fig.10).    Der Antrieb  für den Kurbeltrieb erfolgt vom Motor 59  <B>1</B>     Tig.        19        i)        über        das        Zahnrad        -61.        Auf        der        Welle     62, auf der das Zahnrad 61 sitzt,     befindet     sich auch die Kurbel 11.

   Der     Kurbeltrieb     läuft somit. ständig, solange die     Maschine    in  Betrieb ist. Der Abtrieb erfolgt über den  beschriebenen Kurbeltrieb vom     Ritzel    27 aus  über die Welle 03     (Fig.10)        auf    das Zahn  rad 64     (Fig.17,    12). Das Zahnrad 64 steht  in     Eingriff    mit den beiden Zahnrädern     65a,          65b        (Fig.12),    die je eine Welle 44 antreiben,       auf    der die für alle Druckstellen allgemein  mit 45 bezeichneten Antriebsräder für die       Kupplungen    zu den Typenrädern 54 sitzen.

    Die Staffelung der Kupplungssysteme in zwei  Gruppen wurde gewählt, um den kleinen seit  lichen Typenabstand zu erreichen, der durch  die     Spaltenteilung    bedingt ist.  



  Die Unterbringung der Kupplungsmagnete  D bedingt eine weitere     :Staffelung    in sechs       übereinanderliegende    Gruppen zu je fünf  Magneten<I>D.</I> Die Magnete<I>D</I> sind so angeord  net, dass je drei Gruppen von Magneten auf       eine    Kupplungsgruppe     (@,    50) wirken, Aus       Fig.    13 ist ersichtlich, dass die Lage der  Klinke 48 bzw. das Ringes 47 für die Kupp  lungsstellung mit dem Rad     51    gleichgültig  ist. Bedingung ist nur, dass sich die Klinken  spitze beim Einkuppeln immer über irgend  einer     Zabnlüclze    des Schaltrades 51 befinden  muss.

   Die Lage der Klinke 48 ist somit nur  eine Frage der Montage und der Anordnung       der    Kupplungshebel. Die Lage und Form der  Kupplungshebel     (Fig.12    ) wurde bei diesem  Beispiel so gewählt, dass mit möglichst glei-         chen    Teilen und     wenigen        Lagerpunkten    aus  gekommen werden kann. Die     Kupplungshebel     sind     aiü    den drei Achsen 67 drehbar gela  gert und auf jeder Achse     abwechselnd    nach  oben und unten angeordnet.

   Die zehn Kupp  lungshebel 66. der beiden äussern Achsen 6 7  wirken je auf dieselbe     Kupplungsgruppe,     während     die    zehn Hebel 68 der mittleren  Achse 67 wechselseitig auf     eine    der beiden       Kupplungsgruppen    wirken. Die Federn 69  halten die dreissig Kupplungshebel in ihrer       Ausgangsstellung.    Auf je einen Kupplungs  hebel 66, 68 wirkt ein Kupplungsmagnet     D..    ,  Aus     Platzgründen    wurden die Magnete D  abweichend von der üblichen Art ausgebildet.

    Ihr Aufbau ist     in        Fig.    1,5     gezeigt.    Diese  Bauweise bringt weiter den Vorteil     mit    sich,  dass diese     Magnete    bequem an einer Wand ,  zu     einer        Baueinheit    zusammengefasst     werdeu          können.     



  Die Magnete sind hier an der Zwischen  wand 71 befestigt. Im     einzelnen    besitzt jeder  Magnet D einen     Kern    72, der in der Hülse  73 gleiten kann. Seine Bewegung ist begrenzt  durch die Mutter 74 und die Scheibe 75. "  Letztere ist     mit    dem Kern 72 vernietet. Die  Hülse 73 wird beim Zusammenbau mit der  Mutter 76 an die Wand<B>7</B>1 gezogen. Zwischen  Wand 71 und Hülse 7 3 wird dabei der Man  tel 77 durch     die    Mutter 76     festgepresst.    Der  Mantel 77 ist     erforderlich,        tun    den magne  tischen     .Schliessungskreis    herzustellen.

   Inner  halb des Mantels 77 befindet sich die     Wick-        i          ltmg    78 auf der Spule 79. Im Mantel 7 7  sind zwei Schlitze vorgesehen, durch die     Löt-          ösen         & 1    ragen. Die Mutter 74 drückt     auf    den  Hebel 66 bzw. 68     (Fig.12)    und wird im       Ruhezustand    durch die Feder 69 über den     j     Hebel 66 gegen die Hülse 73     gedrückt.    Wird  der     Magnet    erregt (in     Fig.15    gezeichnete  Stellung), so wird die Platte 76 an den Man  tel 77 gezogen.

   Die Mutter 74 drückt auf den  Kupplungshebel 6,6     resp.    68, welcher seiner  seits die Klinke 48 in die Zahnlücke des  Schaltrades 51 drückt. Über den Magnet D  wird durch Wirkung eines Kontaktes i nur  ein kurzer     Stromimpuls    geschickt, da für das       Einkoppeln    nur ein, kurzes Anziehen     erfor-    1           derlich    ist.     Dieses    ermöglicht, dass durch  die     Wicklung        verhältnismässig    grosse Ströme       fliessen    können, ohne dass die     Wicklung    durch  zu. starke     Erwärmung    zerstört wird.

   Entspre  chend den grösseren Strömen können daher  auch grössere magnetische Kräfte ausgeübt  werden, als     es    bei normalen Magneten glei  cher Grösse     möglich    wäre.  



  Die     Typenräder    54     (Fig.12)    sind dreh  bar auf dem Rohr 82 gelagert. In den     Typen-          rädern    ist     eine    Aussparung     54a    vorgesehen,  in der sich die     Klinke    83 befindet. Die Klinke  -83 ist drehbar auf dem     Bolzen    84 gelagert,  welcher fest am     Zahnrad    53 sitzt. Wie weiter  oben schon erwähnt, sind Zahnrad 53     und          Typenrad    54 fest miteinander verbunden. Die       Klinke    83     wird    durch die Feder 85 auf das  Rohr 82 gedrückt.

   Das Rohr 82 ist     mit        einer     Nut 82a versehen. Beim Einstellen des Typen  rades dreht sich dieses im Uhrzeigersinn,  wobei die     Klinke    83 über das Rohr 82 gleitet.  Während die     Typenräder    eingestellt werden,       steht    das     Rohr    82 still.     Nach.    dem Druck       beginnt    sich das Rohr 82 im Uhrzeigersinn  zu drehen. Die     Klinken    83 werden je nach  Stellung der     Typenräder    von der Nut 82a  erfasst und von dieser mitgenommen, wodurch  die     Typenräder    in ihre Ausgangsstellung  zurückgestellt werden.

   Auf den Antrieb des  Rohres     822    wird weiter unten noch einmal  zurückgekommen.  



  Beim Druck müssen die     Yypen    exakt in  einer Zeile ausgerichtet sein. Dies     wird    da  durch erreicht, dass kurz vor dem Drucken  das Joch     8!6        (Fig.    12) gegen die 'Typenräder       gedrückt    wird. In den     Typenrädern    sind  Nuten vorgesehen, in welche die Spitze     86x     des     Joches        8;6    eingreift und die Typenräder       ausrichtet.     



  Das     Einfärben    der     Typenräder    erfolgt  durch die     Scheiben.    87 auf der Achse 88. Die  Scheiben 87 entnehmen die Farbe dem Be  hälter 89.  



  Die Arbeitsspiele Ausrichten der Typen  räder, Drucken und Nullstellen erfolgen im  .gleichen Arbeitsgang, so dass ihre     Bewegun-          gen    von dem gleichen Antrieb abgeleitet wer  den     können.    Der Antrieb hierfür     erfolgt    von    dem Klinkenrad 1.2     (Fig.10),    welches pro  Deck-     bzw.        Druckarbeitsspiel    eine Umdre  hung, also pro Kartendurchgang zwei Um  drehungen macht..

   Das Klinkenrad sitzt fest  auf der Welle 9'2, welche im Rohr 82 gela  gert ist     (Fig.        h2).    Am     andern    Ende der  Welle     922    sitzen fest das     Zahnsegment    9 3       (Fig.16)    und die beiden Nocken 94 und 95.  Vom Zahnsegment 93 wird über ein     Vorge-          lege    mit den     Zahnrädern    97 und 96 das  Zahnrad 98 angetrieben. Letzteres sitzt fest  auf dem Rohr     82',    welches zur     Nullstellung     dient.

   Die Zahnradübersetzung sowie die Ab  messung und Lage     des'Zahnsegmentes    93 wur  den so gewählt, dass die     Nullstellung    im letz  ten Viertel des     Druckspiels,    kurz nach dem  eigentlichen Druck,     erfolgt.     



  Vom     'Nocken    94 wird das Ausrichten der       Typenräder    54 sowie das Spannen des Druck  hammers 91     (Fig.    12) bewirkt. Der Nocken 9-1  nimmt bei seiner     Bewegung    den Hebel 101  mit, welcher auf der Welle 102 befestigt ist.       Ebenfalls    fest auf der Welle     102    befindet. sieh  der Druckhammer 91     (Fig.1,2.).    Das Zahn  rad 140     (Fig.16)    für den Rollenantrieb ist  nur lose drehbar auf der Welle 102 gelagert.  In Ruhe wird der Hebel 101 durch die Feder  103 mit seinem Ansatz an den Gummipuffer  100 gedrückt.

   Der Gummipuffer ist durch  einen     Winkel    einstellbar, womit die Lage des  Druckhammers genau festgelegt werden kann.  Der Nocken 94 verdreht den Hebel 101 im  Uhrzeigersinn, bis der Nocken über den Hebel  gleitet und dieser     zurückschnellt.    Durch die  Wucht gibt der Gummi nach, so dass der  Druckhammer die Karte gegen die     'Typen     presst. Am Hebel<B>101</B> ist über die Koppel 104  der Arm 105     angelenkt,    welcher zusammen  mit dem Joch 8,6 für das Ausrichten der  Typenräder auf der Welle     106    sitzt. Des wei  teren sind auf der Welle 108 drehbar die  Sperräder 57 für die     Typenräder        54    gelagert.  



  Die     Nockenscheibe    95 betätigt den Kon  takt a, dessen     Funktion    später bei der Schal  tung näher beschrieben wird.  



  Die Lochungen in der Karte werden durch  die Bürsten b abgefühlt     (Fig.1'2,).    Die Karte  wird an diesen     schrittweise    vorbeigeführt. Die      Lage der Bürsten zum Druckwerk muss genau  festgelegt werden,     und    zwar so, dass die Karte  dann die     Druckstellung    erreicht, wenn die  letzte Lochposition die Bürsten passiert hat.       Zui    diesem     Zeitpunkt    ist auch die Einstellung  der Typenräder abgeschlossen. Die Bürsten  werden in dem     Bürstensatz        110,    gehalten,     wel-          eher    über den Bügel 107 an den Seitenwän  den der Maschine befestigt ist.

   Die Bürsten  werden besonders noch einmal in einem Kamin  108 geführt. Strom erhalten sie von der Kon  taktplatte l:09. Diese ist über die Isolierleiste  <B>111</B> und den Bügel<B>112</B> an den Seitenwänden  der     1@.Iaschine    befestigt.         Kartentransport.     Die Karten werden in das Magazin 11\..3  (Fug. 12) eingelegt und von den Kartenmes  sern 1'14 zwischen die Rollen     11--5        geschoben.     Diese transportieren die Karten durch die       Abfühleinrichtung    107 bis     11i2        und    unter dem       Dnlekwerk    vorbei absatzweise zum Ablagema  gazin.

   Die     Karten    fallen dort auf den Karten  wagen 116, welcher durch Rollen 117 geführt  und durch die Feder 1,18 nach oben gedrückt  wird. Das wachsende Gewicht der Karten       clrüekt    den Wagen     1'1i6    nach unten. In seiner  untersten Stellung öffnet der     Kartenwagen     116 den Kontakt     m,    wodurch die gesamte  Maschine stillgesetzt wird, wenn das Ablege  fach voll ist.  



  Der Antrieb der     Transportrollen        erfolgt     schrittweise von der Kurbel 11 aus     (Fig.10),     an der die Schwinge 121. über die Koppel 122       angelenkt    ist. Die Klinke     1'2'3    ist an der       Schwinge    121 gelagert und wird federnd auf  das Klinkenrad 124     gedrückt    (Fug. 10 und  1,8). Bei einer Drehung der Kurbel 11 wird  somit das Klinkenrad     1U    um einen Schritt  weitergeschaltet.  



  Die Koppel     1'22    ist mit einem Ansatz     122a     versehen, der den Kontakt i betätigt. Der  Kontakt i wird somit bei jeder Umdrehung  der Kurbel 11 einmal geschlossen. Die Lage  des Kontaktes zum Kurbeltrieb     wurde    hierbei  so gewählt, dass der Kontakt i     in    dem Mo  ment geschlossen wird, in dem der Kurbeltrieb  die in     Fig.10    gezeichnete     Totpunktlage    zum    Ankuppeln der Typenräder erreicht hat.     Der     Kontakt i     steuert    die Stromimpulse über die       Kupplungsmagnete    D des Druckwerkes.  



  Eine Umdrehung des     Klinkenrades    121  entspricht     einem    Kartenspiel (Abtasten und  Drucken einer Karte) der Maschine bzw.  18     Umclrehimgen    der Kurbel 11. Dementspre  chend sind auch 18 Schaltlücken auf dein  Klinkenrad vorgesehen. Jede Zahnteilung ent  spricht der Weiterschaltung der Karte von  Lochposition zu Lochposition, so dass von der  ersten bis zur letzten Lochposition     eines    Decks  innerhalb desselben     fünf        Schaltschritte    c  (Fug. 18, 19) erforderlich sind. Für die Schal  tung von Deck zu Deck     erfolgen    jedoch vier  grössere Schaltschritte d.

   Für den Karten  wechsel ist eine noch grössere     Zahnteilung    e  vorgesehen, so dass in vier Schaltschritten  von der letzten Position des Unterdecks auf  die erste Position des Oberdecks der folgen  den Karte geschaltet wird.  



       Eilee    genaue     Einstellung    des     Klinkenhubes     wird durch den     Anschlag    125 (Fug.     1'8)    er  reicht. Es wird dadurch vermieden, dass bei  der kleinen Teilung ein Zahm     übersprungen     wird. Das Klinkenrad 124 sitzt zusammen mit  dem Zahnrad<B>112,7</B> (Fug. 1:0) fest auf der       'Pelle    126. Das Zahnrad 127 steht mit dem  Zahnrad 12'8 in Eingriff, welches über Wellen  und Zahnräder mit den Rollen 115     verbinden     ist.

   Die Übersetzung     zwischen    den beiden  Zahnrädern 1'2.'7, 12'8     wurde    so gewählt, dass  eine     Unidrehung    des     Klinkenrades    124 der  Förderung einer Karte um einen Kartenvor  schub     (Kartenhöhe)    entspricht.     Des        weiteren     sitzen fest     auf    der Welle 12'6 das Sperrad 1'29  und die     Nockenscheibe    1.31     (Fig.16        und    19).

    Die Feder 132     sperrt    über das Sperrad 129  das     Klinkenrad    124 und damit den Karten  transport gegen     Rückwärtsdrehen    und legt die  einzelnen Schritte für -den Kartentransport  genau fest. Die     Nockenscheibe   <B>131</B> betätigt  den Kontakt     ic    für die Deckumschaltung der  Löschtasten.  



  An die     Noekenscheibe    131 ist über die  Koppel 13,3 die     Schwinge    134     angelenkt,     welche fest auf dem Rohr 135     (Fig.12)    sitzt.           Ebenfalls    auf dem Rohr sitzt der Hebel 136,  der     mit    einem Zapfen in den Arm des Schlit  tens 137 greift     und    diesen auf seiner Führung  hin     -und    her bewegt. Der Schlitten trägt die  Kartenmesser 114.  



  Die restlichen Rollen 115 für den Karten  transport werden über die     Zahnräder   <B>138,139</B>       und        140        (Fig.l6)    angetrieben. Durch die  Federn 141 werden die obern Rollen auf die       untern    gedrückt.  



  In der Kartenbahn befindet sich ein Kar  tenhebel     144,    der     seinen        Kontakt        7c    betätigt,  solange sich Karten in der Kartenbahn befin  den. Der Kartenhebel ist     in    der Lochkarten  technik ein     bekanntes    Bauelement und wurde  in     Fig.12    schematisch dargestellt     (144).    Die  Aufgabe des Kartenhebels ist es,     mit    seinem  Kontakt die Unterbrechung der     Kartenfolge     durch Störungen oder     Leerung    des Einlege  faches festzustellen     und    die Maschine abzu  schalten.  



  Wie sich aus der Beschreibung ergibt,  ist der Satz der     Abfühlbürsten    beiden Loch  decks     gemeinsam,    auch das     Druckwerk    ist bei  den gemeinsam, und die     -Beschriftung    der       Karte    erfolgt für alle Decks in einem einzigen  Kartendurchgang.

   Um aber     nun    nach Bedarf       beliebige    Spalten jedes beliebigen Decks von  der Übertragung     ausschliessen    zu können, ist  die     Spaltenwählervorrichtung    vorgesehen, die  im Gegensatz zu     Abfühler    und     Druckwerk     für jedes Deck     gesondert    vorgesehen ist.  



  Die Anordnung der     Spaltenwählertasten     ist aus     Fig.   <B>1.0</B> und 17 ersichtlich. Die Wähler  tasten sind an der linken     hintern    Ecke des  Maschinengehäuses in zwei     Reihen    von je  30 Tasten     1\42    angeordnet, wobei die hintere  Reihe dem obern und die vordere Reihe dem  untern Deck entspricht.     An    den Tasten sind  nicht veranschaulichte Spaltenbezeichnungen  angegeben.

   Wenn eine Spalte irgendeines  Decks von der     Übertragung        ausgeschlossen     werden soll, so wird die entsprechende Taste  142 niedergedrückt     und    öffnet dadurch ihren  zugeordneten Kontakt to (des obern Decks)  oder     tic    (des untern     Decks).    Die Tastatur ist  äusserst einfach ausgebildet. Die Tasten selbst  sind nicht federnd gelagert, da sie im nieder-    gedrückten Zustand zwischen den Kontakt  federn festgehalten und im herausgezogenen  Zustand von den trichterförmig zulaufenden  Enden der     Kontaktfedern    von selbst in der  Aussenstellung gehalten werden.  



  Die Tasten 142     und    die Kontakte<I>to</I>     resp.     <I>tu</I> sind in einem     Tastenstreifen    143 zusam  mengefasst, der sich an der Rückseite der Ma  schine befindet. Gegen unbeabsichtigte Ver  stellung sind die Tasten durch     einen    um  Scharniere aufklappbaren Deckel gesichert.  Die     Wirkungsweise    der     Spaltenwählervorrich-          tung    wird bei der Erläuterung des Schalt  schemas beschrieben.  



       Schaltung.     Bei der Darstellung der Schaltung für den       Lochschriftübersetzer    wurde in der     Fig.    4 eine  vereinfachte Form gewählt, wie sie allgemein  in der Fernmeldetechnik üblich ist. Kommen  Einheiten öfters vor, wie die Kupplungs  magnete oder die Bürsten, so ist nur eine von  diesen     in    der     Schaltung    gezeichnet, während  die     restlichen    nur durch die Verteilungsan  schlüsse angedeutet werden. Die Anzahl der  Einheiten     wird        durch    die arabische Zahl im  Index festgelegt.

   Die Magnete sind hierbei       finit        grossen    Buchstaben bezeichnet, die Kon  takte mit kleinen Buchstaben. Kontakte, die  von Hand betätigt werden, sind durch einen  tastenförmigen Haken .am obern Ende des be  weglichen Kontaktorgans     gekennzeichnet.    All  gemein gilt für die Bezeichnungsweise, dass  die Kennzeichen rechts von den zugehörigen  Magneten und     Kontakten    bzw. über dem       Schaltungssinnbild    stehen. Die Stellung der  Kontakte ist in Ruhe der Maschine     gezeichnet.     



       Fig.        4a    veranschaulicht ein Zeitdiagramm,  welches das Verständnis des Schaltbildes er  leichtert.     Fig.4a    zeigt den zeitlichen     Ablaut     der Bewegung der     Kurbeltriebschwinge   <B>133</B>  sowie der Steuerkurbel     1'2,

      des Kartenweges  und des Schliessens der einzelnen     Nockenkon-          takte    für ein vollständiges     Kartenspiel.    Die  obere Linie 13 des Diagramms zeigt den Weg  der Schwinge     12.    und damit die einzelnen  Schalthübe I bis     VI    für das Einstellen der       Typenräder.    Die zweite Linie     X.'2    zeigt das           schrittwesie        Weiterschalten    der Steuerkurbel  12. Die Steuerkurbel 12 steht in dem Zeit  punkt still, in dem sich die Schwinge 13 in  der Ausgangsstellung für den Schalthub be  findet.

   Während des     Einstellens    der     einzelnen     Schalthübe legt die Kurbel 12 kleinere  Schritte     zurück,    wie auch aus     Fig.    10 zu er  sehen ist. Das Zurückstellen der Führung     165     hingegen erfolgt in grösseren Schritten. Wäh  rend dieses Zeitraumes erfolgt kein Einstellen       der'Typenräder,    sondern die Nullstellung, wie  weiter oben schon beschrieben wurde. Die  dritte Linie 124 zeigt das schrittweise Weiter  schalten des Klinkenrades 124 und gibt damit  den Weg der abgefühlten Lochkarte an. Wie  aus dem     Diagramm    ersichtlich ist, steht die  Karte jedesmal still, wenn sich die Kurbel  13 in der Ausgangsstellung befindet.

   Während  der     Einstellug    der beiden Decke wird die  Karte in kleineren Schritten, während des  Deckwechsels in     grösseren    Schritten weiter  transportiert; bei Kartenwechsel erfolgt der  Transport in noch grösseren Schritten. Die  grösseren Schritte beginnen mit dem Einkup  peln des letzten     16er-Hubes    und enden vor  dem Einkuppeln des ersten     ler-Hubes    der  nächsten Karte.  



  Der Impulskontakt i     wird    jedesmal kurz  zeitig geschlossen, wenn sich die Kurbel 13  in der Ausgangsstellung für den Schalthub  befindet. Der Kontakt     a    schliesst den Strom  kreis zu den Bürsten während der Zeit,     in     der sich ein Deck unter den Abfüllbürsten  befindet, und der Kontakt     u    schaltet die       Spaltenlöschkontakte        tu    für das Unterdeck an  die     Druckwerksmagnete    D an sowie die     Spal-          tenlöschkontakte   <I>to</I> für das Oberdeck ab, so  lange sich das zweite Deck unter den Abfüll  bürsten befindet.  



  Wird die Maschine eingeschaltet, so fängt  diese noch nicht an zu laufen. Erst wenn die       Anlasstaste        st        (Fig.4)    gedrückt wird, kann  Strom von minus über den Kontakt m, Kon  takt st durch den Motor     11,1    nach plus fliessen.  Die Maschine beginnt     züt    laufen und transpor  tiert     Karten    zur Abfülleinrichtung. Sobald  die erste Karte die     Abfühleinriehtung    er  reicht hat, betätigt sie den     Kartenhebel.    Durch    den Kartenhebel wird dessen Kontakt k ge  schlossen.

   Nachdem der     Kartenhebelkontakt        k,     geschlossen ist, kann die     Anlasstaste    st losge  lassen werden. Der Motor erhält weiterhin  Strom über den     Kartenhebellkontakt    k. Kurz  bevor die erste Position die Bürsten erreicht  hat, wird durch den Nocken<B>95</B> der Kontakt     a          (Fig.    16) geschlossen. Kurze Zeit darauf,  wenn. die Bürsten direkt auf der Position lie  gen, schliesst auch der Kontakt i     (Fig.10),     so dass nun Strom von minus über die Kon  takte<I>m, k, i,</I>     a,    die durch     ein    Loch hindurch  getretenen.

   Bürsten b, durch die zugeordneten  Magnete<I>D,</I> den Gleichrichter<I>r,</I> über die Kon  takte<I>to</I> und<I>u</I> nach plus fliesst. Entsprechend  der Lochung sprechen die     Kupplungsmagnete     D an und kuppeln die zugeordneten Typen  räder an den     Druckwerksantrieb.    Bevor die  Karte auf die nächste Position weitergeschal  tet wird, öffnet der Kontakt i und unter  bricht den     Stromkreis    über die Bürsten, so  dass diese stromlos öffnen und     kein    Licht  bogen entstehen kann. Bei der nächsten Posi  tion schliesst der Kontakt     i    wieder, wodurch  die Kupplungsmagnete D entsprechend der  Lochung wieder erregt werden.

   Ist die letzte  Position abgefühlt, so öffnet der Kontakt     a,     so dass während des Deck- bzw. Kartenwech  sels der-,Stromkreis über die Bürsten unter  brochen bleibt.  



  Sollen bestimmte Spalten, die     in    der Karte  gelocht sind, nicht gedruckt werden, so wer  den durch die Tasten 142 die den Spalten zu  geordneten Kontakte<I>to</I> unterbrochen, so, dass  durch die den Spalten zugeordneten     Magnete     D, obwohl eine Lochung vorgesehen ist, kein  Strom fliessen kann.  



  Während des Deckwechsels wird durch die       Nockenscheibe    131     (Fig.16)    der Kontakt u       zungeschaltet,    so dass der     *Strom    nicht mehr  über die Kontakte to, sondern über tu fliesst.  Hat die erste Position     des    zweiten Decks die  Bürste erreicht, so schliesst wieder der Kon  takt     a,        und    das weiter oben beschriebene Ab  füllspiel beginnt von neuem, nur mit     dein     Unterschied, dass jetzt nicht der Strom über  die Kontakte<I>to,</I> sondern über die Kontakte<I>tu.</I>  fliesst.

   Die     Kontakte        tu        sind        entsprechend    den      gewünschten     Spaltenlöschmngen    im untern  Deck unterbrochen. Ist die Karte abgefühlt       und    kommt der Kartenwechsel, so schaltet der  Kontakt     7t    den.     Stromkreis    wieder auf die  Kontakte<I>to</I>     iun,    und das Arbeitsspiel beginnt  von     neuem.     



  Die Gleichrichter r haben die Aufgabe,  Rückströme zu parallel liegenden     Druckwerks-          magneten    D, die nicht durch Ströme von den  Bürsten erregt wurden, zu verhindern, so dass       Fehleinstellungen    vermieden werden.  



  Hat sich das Ablagemagazin gefüllt, so  wird durch den Kartenwagen der Kontakt     7n     geöffnet, wodurch der gesamte Stromkreis       unterbrochen    und damit die Maschine still  gesetzt wird. Dasselbe     gilt,    wenn keine Karten  mehr transportiert werden und der Karten  hebel     in    seine Ausgangsstellung zurückgeht.  In diesem Falle     unterbricht    der Kontakt h.  den gesamten     'Stromkreis.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Registriermaschine, die durch mit Steuer markierungen versehene Registrierbelege ge steuert wird, bei denen wenigstens zwei Spal tenreihen vorhanden und die Zeichen in jeder Spaltenreihe nebeneinander registriert sind,
    in welcher 1Zaschine die Abfühlung aller Registrierspalten wenigstens einer Zeichen position auf Zeichen durch einen Abfühlersatz gleichzeitig sowie die Steuerung eines Regi- strierwerkes beim Abfühlen aller dieser Regi- strierspalten gleichzeitig erfolgen und durch v oreinstellbare Spaltenwähler die Steuerring der Registrierwerksstellen durch die Regi-
    strierspalten der Registrierbelege wahlweise wirksam gemacht oder unterdrückt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass für jede der zwei aufeinanderfolgend abgefühlten Zei chenreihen ein eigener Spaltenwählersatz vor- gesehen ist, und dass ein diesen Zeichenreihen gemeinsamer Abfühlersatz und ein gemein sames Registrierwerk vorhanden sind,
    die bei der Abfühlung der Spaltenreihen selbsttätig mit dem der in Abfühliuig befindlichen Spal tenreihe zugeordneten Spaltenwählersatz in Verbindung gebracht werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Registizermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung des Regzstrierw erkes durch Lochkarten mit mehreren Spaltenreihen erfolgt, dass das Regi- strierwerk ein Druckwerk ist, das den abge fühlten Lochungen entsprechend eingestellt wird und Klarzeichen auf die Karte druckt, dass jeder Spaltenreihe ein eigener Spalten wählersatz zugeordnet ist,
    dessen Kontakte in einer Lage bei der Abfühlung der Spalten reihen einzeln nacheinander die Verbindung mit den vom Abfühlersatz ausgewählten Druckwerksstellen herstellen, und dass #n einem _ einzigen Kartendurchgang die Be- schriftung sämtlicher Spaltenreihen bei Un terdrückung der vorausgewählten Spalten der verschiedenen Reihen erfolgt. 2.
    Registriermasehine nach Patentansprueli, dadiuch gekennzeichnet, dass der Spaltenwäh- lersatz für jede Spaltenreihe aus einer Reihe der Spaltenanzahl entsprechenden und von Hand voreinstellbaren Tasten besteht.
    3. Registriermaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass jede Spaltenwählertaste einen eIek- trischen Kontakt. steuert., der eine Wirkungs- v erbinditng zwischen dem Registr ierwerk Lund einer Abfühlbürste überwacht, und dass die Spaltenwählerkontaktsätze durch. einen allen Spaltenreihen gemeinsamen Umschaltekontakt nacheinander wirksam gemacht.
    werden.
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