CH309596A - Maschinengewehrlafette mit drei Stützen. - Google Patents

Maschinengewehrlafette mit drei Stützen.

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CH309596A
CH309596A CH309596DA CH309596A CH 309596 A CH309596 A CH 309596A CH 309596D A CH309596D A CH 309596DA CH 309596 A CH309596 A CH 309596A
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CH
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halves
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linkage
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machine gun
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Waffenfabrik Eidg
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Waffenfabrik Eidg
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/02Mountings without wheels
    • F41A23/12Tripods ; Mountings having at least three legs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


      Masehinengewehrlafette    mit drei Stützen.    Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf  eine     Masehinengewehrlafette    mit drei Stützen,  von welchen die eine als Doppelbein     ausge-          führt    ist.

   in der Weise, dass die beiden Bein  hälften am untern Ende zu einem     Erdsporn     fest miteinander verbunden sind, während  die beiden obern Enden     Zahnkupphings-          hälften    aufweisen, welche mittels eines Betä  tigungshebels     gegeneinandergepresst    und in  entsprechende     Zahnkupplungshälften    des La  fettenkopfes eingerückt werden können, um  die Stütze gegen Verdrehung     zii    sichern.

   Die       llaschinengewehrlafette    gemäss vorliegender       Erfindun-    ist nun dadurch gekennzeichnet,        < lass    die     Zahnkupplungshälften    der Beinhälf  ten derart durch ein den     Betätigungshebel     enthaltendes Gestänge miteinander verbunden  sind, dass alle     gegenseitigen    Bewegungen der       Zahnkupplungshälften    kraftschlüssig     steuer-          ljar    sind,

   so dass in der einen Endstellung des  Betätigungshebels die     Zahnkupplungshälften     leide kraftschlüssig ausgerückt gehalten sind  und die Stütze als Ganzes drehbar ist und in  der     andern        Endstellung    des     Betätigungs-          hebels    die Beinhälften     zusammengedrückt     und die     Zahnkupplungshälften    eingerückt  sind, wobei sowohl die ausgerückte als auch  die eingerückte     Stellung    der Beinhälften  durch das     Gestänge    gesichert sind.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt eine     beispiels-          ueise    Ausführungsform des Erfindungsgegen  standes. Darin ist       Fig.    1 ein Horizontalschnitt durch den       Lafettenkopf    und ein teilweiser Schnitt     durch       die Beinhälften einer Stütze mit den Kupp  lungen in eingerücktem Zustande, und       Fig.    2 ist ein gleicher Schnitt mit den  Kupplungen in ausgerücktem     Zustande.     Am     Lafettenkopf    1 ist ausser zwei weite  ren, nicht dargestellten Stützen eine vordere,  die zwei Beinhälften 2 und 3 aufweisende  Stütze auf unten beschriebene Art so mon  tiert,

   dass sie gegenüber dem     Lafettenkopf     abwechslungsweise festgestellt und     ver-          schwenkt    werden kann. Am     untern    Ende  (rechts in     Fig.    1) sind die beiden Beinhälften  2' und 3 fest zu einem Erdsporn 4 miteinan  der verbunden. Die obern,     auseinanderfe-          dernden    Enden der beiden Hälften 2 und 3  weisen Kupplungszahnkränze 5 und 6 auf,  die dazu bestimmt sind, mit Kupplungszahn  kränzen 7 und 8 des     Lafettenkopfes    1 ein  und ausgerückt zu werden. Koaxial zu den  Zahnkränzen 5 und 6 sind in die Enden der  Beinhälften 2 und 3 Büchsen 9 und 10 fest  eingeschraubt.

   Diese Büchsen sind in zueinan  der gleichachsige Bohrungen 11 und 12 des       Lafettenkopfes    1 axial verschiebbar. Die  Büchse 10 hat eine Nut 13, in welche ein am       Lafettenkopf    1 befestigter Anschlagstift 14  eingreift und die axiale Hin- und     IIerbewe-          gung    der Büchse 10     beiderends    begrenzt. Die  Büchse 9 hat einen Innenflansch 15. In der  Bohrung 12 der Büchse 10 und in der Boh  rung 16 des Bodens 17 des     Lafettenkopfes    1  ist ein Bolzen 18 mit Schultern 19 und 20  axial verschiebbar gelagert. Dieser Bolzen 18  tritt auch durch die Büchse 9 hindurch, und      auf seinem Ende 21 ist. eine Mutter 22 auf  geschraubt.

   Diese Mutter ist umgeben von  einer auf die Büchse 9 aufgeschraubten       I'berwurfmutter    23. Eine kräftige Druck  feder 24, deren Windungen rechteckigen  Querschnitt. haben     und    deren Lichtweite zwi  schen den benachbarten Windungen sehr  klein ist, stützt sich mit ihrem einen Ende am  Innenflansch 15 und mit ihrem. andern Ende  in der Einrückstellung     (Fig.    1) auf der       3lutter    22, in der     Ausrückstellung        (Fig.    2)  hingegen auf der     Überwurfinutter    23 ab. Sie  steht auch in der Stellung der     Fig.    2 unter  Spannung.

   Ein Lenker 25 ist mit seinem  einen Ende mittels des Stiftes 26 an einer  Gabel 27 des Bolzens 18 und mittels eines  Stiftes 28 an einem Betätigungshebel 29 an  gelenkt. Das gabelförmige Ende 30 des Hebels  29 ist mit. Hilfe des Stiftes 31 an einem Auge  32 der Büchse 10     verschwenkbar    gelagert.  



  Der     Neigungswinkel    der Flanken der  Zähne der Kränze 5, 6, 7 und 8 ist nur um  weniges     grösser    als der Reibungswinkel, so  dass es angesichts der Stärke der Feder 24 in  eingerücktem Zustande der     Fig.    1 ausge  schlossen ist, durch Kraftanwendung an den  Beinhälften 2 und 3 die Zähne der     Kränze    5  und 6 über die Zähne der Kränze 7 und e  rätschen zu lassen, die Beinhälften 2 und 3  also bei eingerückter Stellung der Kupplun  gen 5, 7 und 6, 8 zu     verschwenken.     



  In der Lage der Teile gemäss     Fig.    1 drückt  die sich auf der Mutter 22 abstützende Feder  24 den Zahnkranz 5 durch     Kraftschluss    über  den Innenflansch 15, den Hantel der Büchse  9, den Aussenflansch 34 der letzteren und die  Beinhälfte 2 in den Zahnkranz 7 des     Lafet-          tenkopfes    1. Die Kupplung 5, 7 ist     also    ein  gerückt.

   Im weiteren drückt die am Flansch  15 abgestützte Feder 24 durch     Kraftschluss     über die Mutter 22, den Bolzen 18, den Stift  26, den     Lenli:er    25, den Stift 28, die Gabel  30, den Stift 31, das Auge 32, den Aussen  flansch 33 der Büchse 10 und die Beinhälfte       s    3 den Zahnkranz 6 der letzteren in den Zahn  kranz 8 des     Lafettenkopfes    1, so dass auch  die Kupplung 6, 8 eingerückt ist. Die Zahn  kränze 5 und 6 sind also durch das durch die    Feder 24 belastete Gestänge 18, 25, 29 kraft  schlüssig miteinander verbunden und mit den ;  Kränzen 7 und 8 in Eingriff gehalten.

   Da  ausserdem in     Fig.    1 die Achse des Stiftes 28  rechts der Längsachse des Bolzens 18 liegt,  so ist die eingerückte     Stellung    der Bein  hälften durch das     CTestän        -@e        -esiehert.    Die  nach aussen federnden, die Kupplungshälften  5 und 6 tragenden Beinhälften 2 und 3 haben  also keine Möglichkeit, den Hebel 29 zu     ver-          schwenken,    da.

   die Feder 24 den Hebel 29 mit  tels des Bolzens 18 und     Lenkers    25     dauernd,     im Uhrzeigersinn der     Fig.    1 zu     verschwen-          ken    trachtet. In der Lage der Teile     gemäl:@          Fig.    1 wird die     Blielise    10 durch den An  schlagstift 14 und die obere Stirnkante der  Nut 13 an einer weiteren Bewegung     naeb     innen gehindert.  



  Will man nun die     Kupplungen    5, 7 und  6, 8     zwecks        naehherigen        Versehwenkens    der  vordern Stütze 2, 3 ausrücken, so     versehwenkt     man den Hebel 29 in     Fig.    1 im     (xegenuhr-          zeigersinn.    Dabei steht am Anfang die Büchse  10 still und     wird    zuerst der Bolzen 18     durch     den Lenker 25 in     Fig.    1 unter weiterer Span  nung der Feder 24 nach oben verschoben, bis  die Achse des Stiftes 28 die     Längsa.ehse    des  Bolzens 18 passiert.

   Bei weiterer     Versehwen-          kung    des Hebels 29 und damit des Lenkers  25 im     Gegenuhrzeigersinn    bildet. die starke  Feder 24 ein     Widerlager    für den Bolzen 18,  so dass sich der Stift<B>28</B> nur auf einem Kreis  bogen um die fixe Achse des Stiftes 26 be  wegt. Die Achse des Stiftes 31 bleibt nun  aber nicht, mehr, wie bis anhin, fest, sondern  fängt. sieh im     Gegenuhrzeigersinn    um die       Achse    des Bolzens 28     zti    drehen an.

   Dadurch  wird, immer noch bei stillstehendem Bolzen  18, die Büchse 10 mit dem Zahnkranz 6 in       Fig.    1 nach oben gehoben, bis die Kupplung  6, 8 ausgerückt. ist und, wie     Fig.    2 zeigt., die  untere Stirnkante der Nut 13     an    den An  schlagstift 14 anstösst.     Nunmehr    kann sieh  die Achse des Stiftes 31 nicht mehr um die  Achse des Stiftes 28 drehen, sondern es ist  nun bei weiterer     Versehwenkung    des Hebels  29 im     Gegenuhrzeigersinn    wiederum die  Achse des Stiftes 28, die     siele    um die feste           :1.elise    des Stiftes 31 auf einem Kreisbogen im       (egcriuhrzeigersinn    dreht..

   Dabei bewege aber  der     Stift.    28 über den Lenker 25 und den       Stift.    26 den Bolzen 18 nach unten und die  Schulter \30 des letzteren stösst auf den       hinenflansch    15 und bewegt die Büchse 9  und damit den     Zahnkranz    5 unter teilweiser       l,:ntspannung    der Feder     24    nach unten, bis  die     Kupplung    5, 7 ausgerückt ist und die  Feder     24.    sieh auf der     Überwurfmutter    23 ab  stützt. Die beiden Beinhälften. 2 und 3 wer  den also durch das Gestänge 18, 25, 29       zwangläufig    voneinander wegbewegt.

   Sollte  also die eine oder die andere der Beinhälften  2 und 3 derart verbogen sein, dass ein Aus  rücken der Zahnkupplungen 5, 7 und 6, 8       infolge    -Eigenfederung nicht mehr möglich       @N        äre,    so wird ein solches Ausrücken durch  das     Gestänge    unter allen     Umständen    erzwun  gen.

   Auch in der Stellung der Teile gemäss       Fig.    2 sind die     Kupplungshälften    5 und 6       durch    das Gestänge kraftschlüssig miteinan  der     verbunden,    und die Kupplungen können       infolge    der     obgenannten        allfälligen        Verbie-          pung        der    Beinhälften 2 und .3 nicht ungewollt  eingerückt werden. Da die Achse des Stiftes  28 in Fit. 2 links der Achse des Bolzens 18  lieh, sichert ausserdem das Gestänge die     Aus-          riiekstellung.     



  Beim Einrücken der Kupplungen, also bei  einer     Verschwenkung    des Betätigungshebels  im Uhrzeigersinn aus der Stellung der     Fig.    2       heraus    treten die verschiedenen,     obgenannten          Bewetungen    in umgekehrter Reihenfolge auf.  Auch während des Einrückens sind die Zahn  kränze 5 und 6 durch das Gestänge kraft  sehlüssig miteinander verbunden, und eine  Verkrümmung der Beinhälften im umgekehr  ten Sinne als oben     beschrieben-kann    das Ein  rücken somit nicht verhindern.  



  Da die     Lielitweite    zwischen benachbarten  Windungen der Feder 24 sehr klein ist und  der Querschnitt der Windungen fast die       ,ranze    Breite des Ringraumes zwischen Büchse  9 und Bolzen 18 ausfüllt, so wird der     Kraft-          schluss    selbst. bei Bruch der Feder 24 erhalten.  Es liegen dann einfach zwei oder mehr Ein  zelfedern übereinander.    Die gezeigte und beschriebene Vorrich  tung erlaubt hiermit selbst bei starken Demo  lierungen, wie sie sich bei Gebrauch im Felde  ergeben können, ein zuverlässiges Ein- und       Ausrücken    der Kupplungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschinengewehrlafette mit drei Stützen, von welchen die eine als Doppelbein ausge führt ist in der Weise, dass die beiden Bein hälften am untern Ende zu einem Erdsporn fest miteinander verbunden sind, während die beiden obern Enden Zahnkupplungshälf- ten aufweisen, welche mittels eines Betäti gungshebels gegeneinandergepresst und in entsprechende Zahnkupplungshälften des La fettenkopfes eingerückt werden können, um die Stütze gegen Verdrehung zu sichern, da durch gekennzeichnet,
    dass die Zahnkupp- 1-angshälften der Beinhälften derart durch ein den Betätigungshebel enthaltendes Ge stänge miteinander verbunden sind, dass alle gegenseitigen Bewegungen der Zahnkupp- lungshälften kraftschlüssig steuerbar sind, so dass in der einen Erdstellung des Betäti gungshebels die Zahnkupplungshälften beide kraftschlüssig ausgerückt gehalten sind und die Stütze als Ganzes drehbar ist und in der andern Endstellung des Betätigungshebels die Beinhälften. zusammengedrückt und die Zahnkupplungshälften eingerückt.
    sind, wobei sowohl die ausgerückte als auch die einge rückte Stellung der Beinhälften durch das Gestänge gesichert sind. UNTERANSPRÜCHE: 1. Maschinengewehrlafette nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ge stänge federbelastet ist. 2. Maschinengewehrlafette nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestänge einen durch mindestens einen Len ker mit dem Betätigungshebel verbundenen Bolzen aufweist.
    3. Masehinengewehrlafette nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen in an den Beinhälften befestigten Büchsen axial beweglich gelagert ist und die Büchsen selbst im Lafettenkopf in der glei chen Richtung wie der Bolzen hin und her verschiebbar sind.. 4.
    Maschinengewehrlafette nach Unteran- sprueh 3, dadareh gekennzeichnet, da.ss an der einen Büchse der Betätigungshebel ange- lenkt ist und sich eine das Gestänge be lastende Feder an der andern Büchse ab stützt.
    5. Maschinengewehrlafette nach Unter anspruch 4, gekennzeichnet .durch einen fest stehenden Anschlag, der die Beweg@xng der einen Büchse nach beiden Richtungen be grenzt, während eine Schulter des Bolzens zur Zusammenarbeit mit der andern Buchse bestimmt ist.
CH309596D 1951-09-11 1951-09-11 Maschinengewehrlafette mit drei Stützen. CH309596A (de)

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