CH307652A - Apparat zum Leiten eines Elementes, z. B. einer Anreissnadel oder eines Schleifscheibenabrichtdiamantes, längs einer Kurve, die den Charakter einer Kreisevolvente hat. - Google Patents

Apparat zum Leiten eines Elementes, z. B. einer Anreissnadel oder eines Schleifscheibenabrichtdiamantes, längs einer Kurve, die den Charakter einer Kreisevolvente hat.

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CH307652A
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Schmutz Hans
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Schmutz Hans
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/06Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels
    • B24B53/08Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels controlled by information means, e.g. patterns, templets, punched tapes or the like
    • B24B53/081Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels controlled by information means, e.g. patterns, templets, punched tapes or the like by means of a template

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


  Apparat zum Leiten eines Elementes, z. B. einer     AnreiBnadel    oder eines       Schleifscheibenabrichtdiamantes,    längs einer Kurve, die den Charakter einer     Kreisevolvente    hat.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  Apparat zum Leiten eines Elementes, zum  Beispiel einer     Anreissnadel    oder eines Schleif  sclleibenabrichtdiamantes, längs einer Kurve,  die den Charakter einer     Kreisev        olvente    hat.  



  Bei den bekannten Apparaten ist ein das       zri    leitende Element tragender Stab oder der  gleichen mittels eines möglichst dünnen Stahl  bandes mit einer     Abwälztrommel    verbunden,  so dass jeder Punkt des Stabes beim     Abwälzen     dieses letzteren auf der Trommel eine     Kreis-          evolvente    beschreibt.  



  Diese Apparate haben verschiedene Nach  teile,     il.    a. denjenigen, dass jedesmal, wenn       der        CTrundkreis    der     Kreisevolvente    verändert        erden    soll, auch die Trommel ausgewechselt   erden muss.  



  Der erfindungsgemässe Apparat weist we  der eine solche Trommel oder dergleichen,       noeli    Stahlbänder auf. Er ist gekennzeichnet       durch    einen um das Zentrum einer spiraligen       Leitkurve    schwenkbaren Arm, auf dem in zur  Schwenkachse senkrechten Ebenen zwei Schie  ben in zueinander senkrechten     Riehtungen    v     er-          selliebbar    geführt und kinematisch so mitein  ander verbunden sind,

   dass jede bei einer       Verdrehung    des Schwenkarmes durch die     Leit-          kurve    dem einen dieser Schieber erteilte dreh  winkelproportionale Verschiebung längs einer  die     Seliwenkachse    schneidenden Geraden auf  den andern, das zu leitende Element tragen  den     Sehieber    wegproportional übertragen  wird,    Beiliegende Zeichnung stellt rein schema  tisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes perspektivisch und teilweise im  Schnitt dar.  



  Der dargestellte Apparat weist     einen    Stän  der 1 auf, dessen Oberteil     2,    als Lager für den  zylindrischen Teil 3 eines Drehgliedes ausge  bildet ist, zu dessen axialer Festhaltung eine  Scheibe 4 und eine Kopfschraube<B>5</B> dienen.  Das Drehglied bildet einen Teil eines Schwenk  armes: der aus dem Lager herausragende Teil  6 des Drehgliedes ist längs einer Diametral  ebene geschlitzt, wie in 7 angedeutet, und  bildet somit zwei Backen, die mittels einer  Schraube 3 auf zwei parallelen 'Stangen 9  festgeklemmt werden können, deren .Enden in  einem Lappen     10    eines     'Schwenkarmkörpers     11 befestigt sind.

   Bohrungen in Paaren von  Lappen 1'2 und 13 bilden Lager,     in    welchen  Schieber, die durch Gleitstangen     1:1    bzw. 1.5  gebildet sind, in zwei     nebeneinanderliegenden,     zur Längsachse des Drehgliedes     .3,    16 senk  rechten Ebenen in zwei zueinander senkrech  ten Richtungen geführt sind.  



  Auf dem     Ständeroberteil    2 ist, um den zy  lindrischen Teil 3, des Drehgliedes     verdrehbar,     aber mittels einer Schraube 16 mit Hebel  mutter     1'7    blockierbar, ein Leitorgan 18 ange  ordnet. Dieses besitzt eine Leitfläche 19, die  sich, wenn von ihrer Breite abgesehen wird,  in einer zur Drehachse des Schwenkarmes >,  6, 11 senkrechten Ebene längs. einer archi  medischen Spirale erstreckt, deren     Ursprung         20 auf eben dieser Drehachse liegt.

   Ein     Tast-          stift    2.1, zu einem Organ 2'2 gehörend, das  nach Lösen einer Schraube 23: auf dem Schie  ber 15 verstellt werden kann, ragt durch einen  zu diesem     Schieber    parallelen :Schlitz 24 hin  durch bis über die Leitfläche 19; hinweg.  



  Eine Gewindebüchse     2.'5    mit glatter Quer  bohrung ist auf das eine Ende der Gleitstange  11 aufgeschoben. Das Element, das mittels  des Apparates längs einer Kurve zu leiten ist,  die den Charakter einer     Kreisevolvente    hat,  ist durch eine     Anreissnadel   <B>26</B> versinnbildlicht,  die in einer Spannzange     2i'7    am vorerwähn  ten     Gleitstangenende    eingespannt ist. Zum  Festklemmen der Gewindebüchse 2!5 auf der  Gleitstange 14 dient eine Hebelschraube 28,  die in das eine Ende des Gewindeloches der  Büchse eingreift.

   In das andere Ende dieses       (sewindeloehes    greift eine Hebelschraube 29  ein, auf deren glattem Schaftteil das eine  Ende eines Führungslineals 34 mit langem  Führungsschlitz 3,1 sitzt. In diesen Führungs  schlitz greift das obere, rechtwinklig abge  bogene Ende 32 der Gleitstange 15. Es ist aus  der Zeichnung leicht ersichtlich, dass     da.3     Lineal 30 die beiden .Schieber 14,<B>115</B> kine  matisch so miteinander verbindet, dass jede  bei einer Verdrehung des Schwenkarmes 3, 6  durch die Leitkurve 19 dem einen dieser  Schieber, nämlich dem Schieber 15 erteilte  Verschiebung längs einer die Schwenkachse  schneidenden Geraden auf den andern, das zu  leitende Element 26 tragenden Schieber 14  proportional übertragen wird.

   Die Bewegung  jedes Punktes des Schiebers 14 kann man  sieh zusammengesetzt denken aus einer Kreis  bewegung um die Achse des Teils 3 und aus  einer durch die Verschiebung des 'Schiebers  7.5 hervorgerufene Verschiebung des Schiebers  14. Das Verhältnis der Verschiebungen der  beiden Schieber 14 und 15 wird durch Ein  stellung der Neigung des Führungslineals 30  gegenüber dem Schieber 14 bestimmt, und  zwar derart durch Eichung, dass jeder Punkt  des Schiebers 14 eine     Kreisevolvente    be  schreibt.

   Es beschreibt also jeder Punkt des  Schiebers 14 und insbesondere auch die Spitze  der     Anreissnadel    26 eine     Kreisevolvente,    deren    Grundkreis einen Radius hat, der gleich ist  dem Abstand des Schiebers 14 von der Achse  des Drehgliedes 3,     :6.     



  In der     einfachsten    Ausführung könnte  dieser     Abstand        unveränderbar    sein, das heisst  der     Schwenkarmkörper    11 könnte beispiels  weise fest mit dem Drehglied 3, 6 verbun  den oder einfach auf einem Achsbolzen vier  drehbar sein. Die Bedeutung des erfindungs  gemässen Aufbaues kommt aber erst richtig  zur Geltung, wenn der vorerwähnte Abstand  und, was gezwungenermassen dazu     gehört,    das  Übersetzungsverhältnis der Wege der Schieber       1.1,    15 verändert werden können, und     zwar     stufenlos.

   Bei dem schematisch dargestellten       Ausführungsbeispiel    kann     besagter    Abstand  in einfachster     I'P'eise,    nach Lösen der Klemm  schraube 8, durch Längsverschiebung der  Stangen 9 zwischen den Backen des Drehglied  teils 6 in einem sehr weiten Bereich geändert  werden.     33,    ist eine Skala., auf der der Ab  stand direkt abgelesen werden kann. Desglei  chen kann nach Lösen der Hebelschraube 29  das besagte     Übersetzungsverhältnis    durch     Ver-          sehwenkung    des     Führungslineals    30 in ein  fachster Weise verändert werden.

   Am freien  Ende des Lineals ist ein zur Schraube 29  konzentrisches Blechstück 34 befestigt, das  eine     ;Skala        3@5    trägt, die sich gegenüber einer  am Schieber 14 befestigten Zeigerlamelle 36  bewegt. Diese .Skala wird zweckmässig so ge  eicht und beschriftet, dass auf ihr die gleichen  Zahlenwerte wie auf der Skala 33 erscheinen.  Der Benützer kann dann ohne weiteres Hilfs  mittel das Führungslineal in derjenigen  Schräglage einstellen, die dem auf der     .Skala     <B>33</B> ablesbaren     Grundkr        eisradius    entspricht.  



  In der Zahnradherstellung kommt es  häufig vor, dass sogenannte Zahnkorrekturen  vorgenommen werden müssen; auch dies ist  beim dargestellten Apparat berücksichtigt.  Solche Korrekturen können beispielsweise  beim Abrichten einer     Pr        ofilsehleifseheibe    mit  tels eines an die Stelle der Nadel 26 treten  den     Diamantes    durch     Verschiebung    des     Tast-          organs    22 auf dem Schieber 15, durch Ver  schiebung des 'Schiebers 14 in der Büchse 25  und/oder durch Verdrehung des Leitorgans      <B>18</B> auf der Achse des Drehgliedes<B>3, ,6</B> vorge  nommen werden. Die zuletzt genannte Mög  lichkeit, ist wohl die wichtigste.

   Ihre Kontrolle  kann     zum    Beispiel dadurch erleichtert werden,  dass man auf dem Leitorgan einen Indexstrich  37 vorsieht, der sich gegenüber einer Skala 38  auf     dein        Ständeroberteil    2 bewegt.    Mit 39 ist eine Zugfeder angedeutet, die  beständig das Bestreben hat, den     Taststift     ?1 auf die     Leitkurve    19 zu drücken unter  Aufhebung eines möglichen Spiels im     Bewe-          gungsübertragungsmechanismus.     



  Die Erfindungsidee kann angewendet wer  den unter anderem bei Apparaten zum Auf  zeichnen von Kurven, die den Charakter einer       Kreisevolvente    haben, ferner von Apparaten  zum Abrichten von     Formfräsern    oder     Profil-          elrleifseheiben,    die zur Herstellung von Rä  dern mit     Evolv        entenverzahnung    dienen.

   Es       i"t    aber auch ihre Anwendung in weitab     lie-          reIlden    Fachgebieten, zum Beispiel bei     ,Steuer-          selreiben    in     Kreisevolventenform    für     Brenn-          kraftmaschinen,    insbesondere Flugzeugmoto  ren, denkbar.

Claims (1)

  1. PATENT ANS.PR,UCH: Apparat zum Leiten eines Elementes, zum Beispiel. einer Anreissnadel oder eines Schleif- seheibenabriehtdiamantes, längs einer Kurve, die den Charakter einer Kreisevolv ente hat, ,kennzeichnet durch einen um das Zen- trum einer spiraligen Leitkurve schwenk baren Arm, auf dem in zur Schwenkachse senkrechten Ebenen zwei Schieber in zuein ander senkrechten Richtungen verschiebbar geführt und kinematisch so miteinander ver bunden sind,
    dass jede bei einer Verdre hung des Schwenkarmes durch die Leit kurve dem einen dieser Schieber erteilte dreh winkelproportionale Verschiebung längs einer die Schwenkachse schneidenden Geraden auf den andern, das zu leitende Element tragen den Schieber wegproportional übertragen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand des zweiten Schiebers von der Drehachse des Schwenk armes und das Verhältnis der Bewegungsüber tragung vom ersten auf den zweiten :Schieber veränderbar sind. 2:. Apparat nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass besagter Abstand und besagtes Verhältnis stufenlos veränder bar sind. 3.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitkurve um die Drehachse des Schwenkarmes als Ganzes ver- drehbar ist. 4. Apparat nach den Unteransprüchen 7. und 3. 5. Apparat nach den Unteransprüchen 2 und 3.
CH307652D 1952-12-02 1952-12-02 Apparat zum Leiten eines Elementes, z. B. einer Anreissnadel oder eines Schleifscheibenabrichtdiamantes, längs einer Kurve, die den Charakter einer Kreisevolvente hat. CH307652A (de)

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