Einrichtung zum Disponieren und Kontrollieren von Arbeitsvorgängen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung mini Disponieren und Kontrollieren von Ar- beitsvor-än-en, mit einer in senkrecht überein- widc#r und waagrecht nebeneinander liegende Felder unterteilten Tafel.
1's sind Einrichtungen zum Disponieren mal Kontrollieren von Arbeitsvorgängen be- Ic < innt, die als Wandtafeln ausgebildet sind und zur @lnbrin,ung liandsehriftlielier Ein- tra@,@ungen oder Vermerke dienen.
Der Nach teil derartiger Einrichtungen besteht darin, @1a1.@ clie Eintragungen- nachträglich wieder gelö seht werden müssen, dass die Eintragungen selbst häufig viel Zeit erfordern, dass sehr oft die Übersicht fehlt und vielfach die Les barkeit zu wünschen übrig lä.sst.
Die erfindungsgemässe Einrichtung unter- seheidet sieh von den bekannten Ausführungs- fornien dadurch, dass die Tafel Felder mit ;je weni-:stens einer Bohrung aufweist und lose Einsteekor;-ane zur Einführung in die Bohrungen vorgesehen sind, um auf den Fel dern bestimmte Kennzeichen der einzelnen Voi@l"än,,e vermerken zii können.
In der Zeielinung ist als Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes eine zum Dis sonieren und Kontrollieren von Arbeitsvor- ;#änmen für Auto-Reparaturwerkstätten und Garagen bestimmte Einrichtung dargestellt.
Es zeigt: Fic. 1 die Einrichtung im Aufriss, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-A in Fig. 1, Fig. 3 ein erstes Einsteckorgan, zum Teil im Aufriss, zum Teil im Schnitt, und Fig. 4 ein zweites Einsteckorgan im Auf riss.
Die Einrichtung gemäss Fig. 1 und 2 weist eine durch einen Rahmen 1 mit zwei vonein ander im Abstand im Rahmen gehaltenen Fül lungen 2 und 3 gebildete Tafel auf. Am untern Rahmenteil befindet sich ein nach vorn und abwärts geneigter leistenförmiger Teil 4, an dessen Riickseite sieh zwei Behälter 5 befin den, die durch öffnungen 6 des Teils 4 zu gänglich sind. Die Sichtfläche der vordern Füllung 2 ist in senkrecht. übereinander und waagrecht nebeneinanderliegende Felder ein geteilt, so dass senkrechte und waagrechte Fel- der-Kolonnen vorhanden sind.
Einige der senkrechten Kolonnen dienen zur Aufnahme handsehriftliclier Eintragungen wie Eingangs datum der Reparaturarbeit, Name des Klien ten, -Marke und Polizeiniunmer des Fahrzeu ges, Ablieferungs- oder Abholtermin, sowie der Nummern des Reparaturscheines oder derglei chen, also von Eintragungen, deren Kennzeich nung durch andere Mittel umständlich ist, die aber an sich unerlässlich sind.
Von den Feldern der übrigen Kolonnen weisen einige je eine, andere zwei und wieder andere vier je mit einer Steckerbuchse 7 zur Einführung von Einsteekorganen versehene Bohrungen auf, je nach der Zweckbestim mung des Feldes, wobei aber die Zahl der Steckerbuehsen in den einzelnen Feldern auch eine andere sein kann.
An Stelle der Stecker- buchsen könnten auch nur die einfachen Boh rungen in der Füllung vorgesehen sein, wenn das Material der letzteren praktisch keiner Ab nutzung unterliegt, verursacht durch das Ein stossen der Einsteckorgane. Da die Einrich tung für die Montage in Garagen oder Repara turwerkstätten vorgesehen ist, sind vier zur Bezeichnung der auszuführenden Arbeit die nende Kolonnen Serv., 0.K., Arb., <I>O.K.</I> vor gesehen, da diese Arbeit beispielsweise in einer Reparatur, Reinigung, Revision oder in einem Ölwechsel usw. bestehen kann.
Da bei der Kennzeichnung der Arbeit eventuell gleich zeitig zwei oder mehr der genannten Service arten vorgemerkt werden müssen, sind ver schiedene je eine dieser Arbeiten kennzeich nende Einsteekorgane vorgesehen und die ein zelnen Felder mit je vier Steckerbuchsen ver sehen. Weitere, in den Kopffeldern der Ko lonnen mit den Woehentagen illo., Ni., llli., Do., <I>Fr.,</I> Sa., <I>So.</I> bezeichnete Kolonnen sollen darüber Aufschluss geben, bis zu welchem Zeit punkt, Tag und Stunde, die betreffende Arbeit ausgeführt sein muss.
Die Felder dieser Ko lonnen sind mit je einer Steckerbuchse ver sehen. Der jeweils vorzumerkende Termin, bis zu welchem die Arbeit beendet sein muss, ist handschriftlich in die mit Term. im Kopffeld bezeichnete Kolonne einzutragen. Die Ein richtung muss aber auch darüber Aufschluss geben, wer mit der auszuführenden Arbeit be auftragt ist, ob das Fahrzeug abzuliefern ist oder abgeholt wird, ob der Fahrzeugbesitzer zu benachrichtigen ist, usw. Zu diesem Zwecke sind die Felderkolonnen A.A.., Exp., O.lK., U.A., <I>F., Lief.</I> vorgesehen.
Zur Kenntlichmachung der vorgesehenen Operationen und Kennzeichen eines Auftrages sind die Einsteckorgane vorgesehen, von denen eine erste Ausführungsform in Fig. 3 dar gestellt ist. Das Einsteckorgan weist einen Steckstift 9 mit einem vorzugsweise von ihm lösbaren flachen Kopfstück 8 auf. Der Steck stift 9 ist mit einem durch das Kopfstück ab geschlossenen Sackloch 10 versehen. Eine Wanddurchbrechung ermöglicht das seitliche Austreten einer im Steckstift angeordneten Klemmschiene 11, unter der Wirkung einer in das Sackloch<B>10</B> eingelegten Flachfeder.
Die Klemmschiene wird beim Einstecken des Or gans in eine Buchse unter Spannung der Feder in Richtung auf die Axe des Steckstiftes ver schoben. Das Einsteckorgan gemäss der zweiten Ausführungsform nach Fig. 4 hat. wiederum einen Steekstift 9 mit einem unter Feder druck stehenden schienenartigen Klemmorgan 11. Am Kopf des Stiftes 9 befindet, sich ein in eine Querbohrung eingeführter, als Zeiger verwendbarer, in eine Spitze auslaufender Stift 12.
Das Einsteckorgan gemäss Fig. 4 wird zum Einstecken in die Steckerbuchsen der zur Kennzeichnung des Wochentages und der Stunde der Arbeitsbeendigung dienenden Felder verwendet, welch letztere je mit zur Markierung eines Zifferblattes bestimmten, konzentrisch um die Einsteckbuchse des Fel des angeordneten Zeichen versehen sind. Das Einsteckorgan gemäss Fig. 4 lässt sich nach dein Einstossen seines Steckstiftes 9 in die Steckerbuehse eines solchen Feldes in die zur Anzeige einer bestimmten Zeit bestimmte Drehstellung verbringen.
Die unter Feder druck stehenden Klemmschienen 11 der Ein steckorgane stellen letztere nach der Einfüh rung der Steckstifte in eine Buchse fest, ver hindern eine unbeabsichtigte Lageänderung und auch das Herausfallen.
Die Spitzen der Stifte 12 oder letztere, wie auch die Sichtflächen der Kopfstücke 8 der übrigen Einsteekorga.ne können verschieden gefärbt sein, so dass je nach dem Kennzeich nungszweck Einsteckorgane mit verschiedenen Farben verwendbar sind. Auf den Sicht flächen der Kopfstücke 8, von denen je eine Anzahl verschiedene Durchmesser aufweisen können oder auch verschiedene Formen be sitzen können, lassen sich verschiedene An gaben kennzeichnende Buchstaben, Ziffern oder andere Zeichen in einer oder in v erschie- denen Farben anbringen, wodurch sich eine Vielzahl v erschiedenartif)er Einsteckorgane er gibt.
Damit die Einsteekorgane bei Nichtge brauch nicht verlegt werden oder verloren gehen und stets in Griffweite vorliegen, ist die geneigte Leiste 4 des Tafelrahmens ebenfalls mit passenden Bohrungen bzw. Steckerbuch- sen zum Einstecken unbenützter Organe ver sehen. Solche sind auch am einen Rahmen seitenteil angeordnet oder können an beiden Rahmenseitenteilen vorgesehen sein. Die Be hälter 5 dienen hingegen zur Aufnahme von Kreide und Schwamm.
Zur Erhöhung der Übersicht und einer raschen Orientierung können die Felder der verschiedenen Kolonnen verschieden gefärbt sein, indem beispielsweise die mit Schrift zeichen und Ziffern zu versehenden Felder in schwarzer Farbe ausgeführt werden, damit die mit Kreide ausgeführten Eintragungen ohne Schwierigkeiten abgelesen werden kön nen. Die Felder der Zeitkolonnen erhalten wiederum eine andere Farbe, so dass die die Zifferblätter markierenden Zeichen sich deut lich erkennbar abheben. Für die Felder der an diese Feldergruppe anschliessenden senk rechten Kolonnen wird vorzugsweise wieder eine andere Farbe gewählt.
Mittels der beschriebenen Einrichtung las sen sich alle an einem Motorfahrzeug auszu- führenden Arbeiten durch die hierzu be stimmten Einsteckorgane vormarkieren. Der mit der Ausführung einer Arbeit beauftragte Arbeiter steckt sein ihm z. B. durch Farbe, Grösse, Form oder Zeichen zugeordnetes Ein- stec.korgan in das zu diesem Zwecke bestimmte Feld und weitere Einsteckorgane nach Beendi gung der jeweils ausgeführten Teilarbeiten in die betreffenden Zeitfelder, damit eine Orien tierung über den Stand der Arbeiten zu jeder Zeit, möglich ist, ohne dass hierzu eine Befra gung des Arbeiters stattzufinden braucht.
Die Einrichtung gewährleistet dann eine stete Orientierungsmöglichkeit über den Stand der ausgeführten und noch auszuführenden Arbei ten und damit die Möglichkeit einer recht zeitigen Umdisponierung, wenn gewisse Arbei ten unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden Zeit in Rückstand geraten sind. Sie ermöglicht aber auch die Nachkontrolle der Arbeiten selbst. Die Schreibarbeit an der Tafel ist hierbei auf ein Minimum beschränkt. Nach der Ablieferung eines Fahrzeuges sind deshalb nur die in der betreffenden waagreeh- ten Kolonne steckenden Einsteckorgane zu ent fernen und nur wenige mit Kreide ange brachte Schriftzeichen zu löschen.
Die das Aufnahmevermögen der Einrich tung bezüglich zu kennzeichnenden Arbeits aufträgen bestimmende Anzahl waagrechter Kolonnen ist beschränkt durch die Notwendig keit, die oberste waagrechte Kolonne nicht über eine bestimmte maximale Höhe über dem Boden und die unterste waagrechte Kolonne nicht unter eine bestimmte minimale Höhe über dem Boden anzuordnen, um die Bedie nung nicht unnütz zu erschweren. Falls er forderlich, können aber zwei oder mehr Tafeln nebeneinander montiert werden. Es kann die Tafel aber auch an einer senkrechten Säule schwenkbar aufgehängt und die hintere Fül lung 3 in gleicher Weise wie die vordere Fül lung 2 ausgebildet sein, wodurch sich die Auf nahmekapazität verdoppeln lässt.
Es kann auch der obere Rahmenteil einen in der Längsrichtung verschiebbaren Kalender mit auswechselbaren oder umsteckbaren Datum- karten aufweisen.
Die Einrichtung lässt sich bei entsprechen der Ausbildung der Tafel bezüglich Kolonnen einteilung auch für andere Branchen gebrau chen, um die Dispositionen und die Kontrolle von Arbeitsvorgängen zu ermöglichen.