CH306789A - Verfahren zur Herstellung eines Pyrimidinderivates. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Pyrimidinderivates.

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CH306789A
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  Verfahren zur Herstellung eines     Pyrimidinderivates.       Die vorliegende Erfindung bezieht sieh  auf ein Verfahren zur Herstellung eines neuen       Pyrimidinderivates,    nämlich des     5-Phenyl-5-          ätliyl-hexahydropyrimidin-4,6-dions,    das eine  krampfhindernde Wirksamkeit besitzt.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Her  stellung des genannten     Pyrimidinderivates,     das die folgende Formel besitzt.:  
EMI0001.0006     
    ist dadurch gekennzeichnet, dass man ein       1Ialondiamidderivat    der Formel:  
EMI0001.0008     
    mit.     Ameisensäure    bei einer über 150  C     lie-          rfInden    Temperatur zur Reaktion bringt.  



  Die so erhaltene Verbindung ist eine farb  lose     kristalline    Substanz vom     Smp.    281 bis  2" C, die     stark    antikonvulsive     Eigenschaften          besitzt.     



  Die Reaktion kann     zweelzmässigerweise     durch Erhitzen der     Reaktionskomponenten    in  Lösung in einem Lösungsmittel oder     Verdün-          nun;smittel    durchgeführt: werden.

   Als     Lö-          sungs-    oder     Verdünnungsmittel    kann man bei  spielsweise     Cyelohexanol,        Methyleyclohexanol,          N-lrethylformamid,        N-rNthplformamid,        Dime-          tliylforinamid,        Formanilid,    N-hlethylform-         anilid,        N-Phenylformanilid,    Nitrobenzol,     Di-          chlorbenzole    und     Monochlornaphthaline    ver  wenden.  



  An Stelle des     Malondiamidderivates    kann  man eine Substanz verwenden, die im     Reak-          tionsgemiseh    das     Malondiamidderivat    bildet.  Solche Substanzen sind beispielsweise die N  Methylol- und     N-Formylderivate    des     Malon-          diamidderivates.     



  Ferner kann man an Stelle der Ameisen  säure eine     Substanz    verwenden, die im Reak  tionsgemisch Ameisensäure bildet. Solche  Substanzen sind beispielsweise     Oxalsäure    und       Oxalsäure    in Gegenwart von Glycerin.  



  Die Erfindung wird in den folgenden  Beispielen, in welchen die Teile gewichts  mässig angegeben sind, eingehender erläutert.       Beispiel   <I>1:</I>  10,3 Teile     a,a-Phenyl-äthyl-malondiamid          und    7 Teile 98%iger wässriger Ameisensäure  werden zusammen bei 250 bis 260  C während  4 Stunden erhitzt. Im Verlaufe dieser Zeit  worden langsam 39 Teile Ameisensäure zuge  setzt. Das Gemisch wird abgekühlt, mit Was  ser gewaschen und aus     wässrigem    Methanol  kristallisiert, wobei man     5-Plienyl-5-äthyl-hexa-          hyclropyrimidin-4,6-dion    vom     Smp.    281 bis  282  C erhält.  



       Beispiel   <I>2:</I>  22,4 Teile     a,a-Phenyl-äthyl-malondiamid     und 20 Teile     Methyleyclohexanol    werden auf  180  C erhitzt. Im Verlaufe von 5 Stunden  werden 28 Teile 85%iger wässriger Ameisen-      säure unter die Oberfläche des Gemisches ein  geführt. Das Erhitzen bei 180  C wird hier  auf während weiterer 4 Stunden fortgesetzt.  Das Gemisch wird abgekühlt, mit Methanol  verdünnt und filtriert. Der Rückstand be  steht aus     5-Phenyl-5-äthyl-liexahy        dropy        rimi-          din-4,6-dion.     



  Als Beispiele anderer Lösungsmittel, die  an Stelle des     Methyleyclohexanols    verwendet  werden können, seien     N-1-lethylformamid,    N  Äthylformamid,     Dimethylformamid,        Form-          anilid,        INT-1-Iethylfarmanilid,        N-Pheny lform-          anilid,    Nitrobenzol,     Diehlorbenzole    und Mono  chlornaphthaline genannt.  



  <I>Beispiel. 3:</I>  Zu 22,4 Teilen von auf 190  C erhitztem       a,a-Phenyl-äthyl-malondiamid    gibt man 27  Teile     Oxalsäure    im Verlaufe von 15 Minuten  hinzu, worauf das Gemisch während weiterer  9 Stunden erhitzt wird. Das Gemisch wird  abgekühlt, mit 25 Teilen Methanol verdünnt  und filtriert.     5-Phenyl-5-äthyl-hexahydro-          pyrimidin-4,6-dion    wird als fester     Riiekstand     erhalten.  



       Beispiel   <I>4:</I>  Man löst 5 Teile des     N,N'-Dimethylolderi-          vates    des     a,a-Phenyl-äthyl-malondiainids    in  150 Teilen     Dimethylfoimamid        und    erhitzt die  Lösung unter     R.ückfluss.    Das Gemisch wird  hierauf mit einer Geschwindigkeit von 1 Teil  alle 30 Minuten mit 6 Teilen 98%iger wäss  riger     Ameisensärixe    versetzt. Dann werden  100 Teile     Dimethylformamid    aus dem Ge  misch     abdestilliert,    welches hierauf abgekühlt  und filtriert wird.

   Der feste Rückstand be  steht aus     5-Phenyl-5-äthyl-liexahydropyrimi-          din-4,6-dion.     



  Das     N,N'-Dimethylolderivat    des     a,a-Phe-          nyl-ätliyl-malondiamids,        Smp.    191  C, kann  durch Erwärmen einer     wässrigen    Suspension  von     a,a-Phenyl-äth5>l-malondiamid    zusammen  mit etwas mehr als 2     1@Io1        Foiinaldeliyd    in  Gegenwart einer kleinen Menge     Kaliiun-          carbonat    erhalten werden.

      <I>Beispiel, 5:</I>  2 Teile     a,a-Phenyl-äthyl-N-formyl-malon-          diamid,    150 Teile     Dimethylformamid    und         7.0    Teile 98     ioiger        wässriger    Ameisensäure wer  den zusammen bei 180  C während 2 Stun  den erhitzt. Im Verlaufe dieser Zeit werden  weitere 40 Teile     Ameisensäure    zugesetzt.  



  Das Gemisch wird auf ein kleines Volumen       destilliert    und dann abgekühlt und filtriert.  Der feste Rückstand besteht aus     5-Phenyl-5-          äthyl-hexahy        dropyrimidin-4,6-dion.     



  Das     a,a-Phenyl-äthyl-formylmalondiamid,          Smp.    170  C, kann durch Oxydation des     N,N'-          Dimet.hi>lolderivates    des     a,a-Phenyl-äthyl-          malondiamids    mit Chromsäure erhalten wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Pyri- midinderiv ates, nämlich des 5-Phenyl-5-äthyl- hexaliydropyrimiclin-4,6-dions, der Formel: EMI0002.0063 dadurch gekennzeichnet, cla1.) man ein Malon- diamidderivat der Formel: 7o EMI0002.0068 mit Ameisensäure bei einer über 150 C lie genden Temperatur zur Reaktion bringt. Die so erhaltene Verbindung ist eine farb lose kristalline Substanz vom Smp. 281 bis 282 C, die stark antikonvulsive Eigenschaften besitzt.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktion durch Erhitzen der Reaktionskomponenten in Lö sung in einem Lösungsmittel durchgeführt wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reaktion durch Erhitzen der Reaktionskomponenten in Lösung in einem Verdünnungsmittel durchgeführt wird.
CH306789D 1951-02-16 1952-02-13 Verfahren zur Herstellung eines Pyrimidinderivates. CH306789A (de)

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