CH306151A - Verfahren zur Erzeugung von Dampf. - Google Patents
Verfahren zur Erzeugung von Dampf.Info
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- F22—STEAM GENERATION
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- F22B27/00—Instantaneous or flash steam boilers
- F22B27/16—Instantaneous or flash steam boilers involving spray nozzles for sprinkling or injecting water particles on to or into hot heat-exchange elements, e.g. into tubes
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Description
Verfahren zur Erzeugung von Dampf. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Dampf mittels der Wärme von Abgas- insbesondere von Brennkraftanlagen, bei welchem in einem stehenden Kessel befind liche, vom Abgas durchströmte senkrechte Rohre auf ihrer Aussenseite von Wasser be spült werden. Die Erfindung betrifft ferner eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Ver fahrens.
Das Verfahren nach der Erfindung ist. dadurch gekennzeichnet, dass das zu v erdamp fende Wasser auf die einzelnen Rohre ver teilt durch Ringspalte, die die einzelnen Rohre umgeben, an die Aussenseite der Rohre heran geführt wird, so dass es als von Dampf um gebener Film an der Rohroberfläche abwärts strömt und bei beginnender Auflösung des Films jeweils wieder aufgefangen und unter halb dieser Stelle erneut durch Ringspalte an die Aussenseite der Rohre herangeführt wird.
Die erfindungsgemässe Einrichtung zur Ausfiihrung dieses Verfahrens ist gekenn zeichnet durch mindestens ein in einem Kessel befindliches Bündel senkrechter Rohre, die vorn Abgas durchströmt sind, ferner durch eine V erteilvorriehtung, die mit Ringspalten die einzelnen Rohre in dem obern Teil des Bündels umgibt und schliesslich durch eine oder mehrere aufeinanderfolgende Auffang vorrichtungen zur Wiederheranführung des Wassers an die Rohre, welche gleichfalls mit Ringspalten die einzelnen Rohre in einem entern Teil des Bündels umgeben.
Die Ver- teilv orrichtung kann durch ein ebenes ge- loehtes Blech gebildet sein, durch welches die Rohre so hindurchgeführt sind, dass zwischen den Rohren und dem Blech ein Ringspalt ent steht. Auch die Auffangvorrichtung kann durch ein ebenes gelochtes Blech gebildet sein, durch welches die Rohre so hindurchgeführt sind, dass zwischen den Rohren und dem Blech ein Ringspalt entsteht. Zweckmässigerweise kann die Auffangvorrichtung aus nicht zu sammenhängenden und die einzelnen Rohre umgebenden besonderen gelochten Blechen ge bildet sein, durch welche die Rohre so hin durchgeführt sind, dass zwischen den Rohren und dein Blech ein Ringspalt entsteht.
Die Verteil- und die Auffangvorrichtung können vorteilhaft trichterförmig ausgebildet sein. Es empfiehlt sich, eine Umwälzvorrichtung vor zusehen, welche das im untern Teil des Kes sels wieder gesammelte Restwasser der Verteil vorriehtung wieder zuleitet.
Bei der Erzeugung von niedrig gespann tem Dampf von z. B. 1 bis 3 atü können tech nische Schwierigkeiten insofern auftreten, als der Dampf bei diesen Drücken ein sehr grosses spezifisches Volumen besitzt und demzufolge die Kessel der üblichen Bauform sehr gross be messen sein müssen. Um in einem solchen Kes sel möglichst trockenen Dampf zu erhalten, muss nämlich die Fläche des Wasserspiegels ausreichend gross sein, um den Austritt des grossen Dampfvolumens zu ermöglichen, ohne dass die Dampfblasen beim Durchströmen der über der Heizvorrichtung befindlichen grossen Wassermenge zu viel Wasser mitreissen.
In- folge der hierfür erforderlichen Kesselabmes sungen sind aber die Vorteile, die sich bei der Verwertung der Wärme von Abgas - insbe sondere von Brennkraftanlagen - ergeben sollen, grösstenteils in Frage gestellt.
Die Erfindung weist einen Weg, um diese Unzuträglichkeit zu vermeiden. Nach dem er findungsgemässen Verfahren, das sich beson ders vorteilhaft dort anwenden lässt, wo es sich darum handelt, wärmeverbrauchende An lagen, wie Heizungen, oder Dampfanlagen mit Dampf von niederem Druck zu versorgen, fliesst das zu verdampfende Wasser in Form eines von Dampf umgebenen Films aus ein zelnen Ringspalten, die die einzelnen Rohre umgeben, über die Aussenseite der Rohrober fläche abwärts. Infolge der Vielzahl der Rohre ergibt sich eine sehr grosse Verdampfungs oberfläche, so dass ein ebensolches Dampf volumen aus einem verhältnismässig kleinen Kessel entweichen kann. Die geringe Schicht dicke des Wasserfilms ermöglicht eine sehr intensive und schnelle Verdampfung.
Da die an den Reizflächen entstehenden Dampfblasen nur den sehr kurzen Weg durch den Wasser film zurücklegen müssen und hierbei keine grosse Gelegenheit haben, Wasser mitzureissen, ist der aus dem dünnen Wasserfilm aus tretende Dampf genügend trocken. Bei be ginnender Auflösung des Films wird das herabfliessende Wasser wieder aufgefangen und unterhalb der Auffangstelle erneut durch einzelne Ringspalte, welche die einzelnen Rohre umgeben, wieder an die Aussenseite der Rohre in Form eines Films herangeführt.
Aus der Zeichnung, in der Ausführungs möglichkeiten einer erfindungsgemäss ausge bildeten Vorrichtung dargestellt sind, ist er sichtlich, wie beispielsweise die Wärme von Abgas zur Erzeugung von Dampf verwendet werden kann.
Fig. 1 zeigt einen Dampferzeuger im Schnitt.
Aus den Fig. 2 und 3 sind Einzelheiten desselben zu ersehen.
In dem untern und obern Boden eines in Fig.1 dargestellten stehenden Kessels 1 ist eine Vielzahl von Rohren 2 befestigt, durch welche das Wärme enthaltende Abgas von unten nach oben hindurchströmt. Das zu ver dampfende Wasser wird einer unterhalb des obern Kesselbodens befindlichen Verteilvor- richtung 3 zugeführt. Diese ist durch ein ebenes Blech gebildet, durch welches die Rohre so hindurchgeführt sind, dass zwischen den einzelnen Rohren und den Blech ein Ring spalt 4 entsteht, durch den das Wasser in Form eines Films von geringer Schichtdicke über die Aussenseite der Rohre von oben nach unten abfliesst. Infolge der grossen Oberfläche und geringen Dicke dieses Wasserfilms macht das sehr schnell stattfindende Ausdampfen keinerlei Schwierigkeiten.
Bei den kurzen Wegen, welche die entstehenden Dampfblasen durch den Wasserfilm hindurch zurücklegen müssen, kann kaum Wasser mitgerissen wer den, so dass der entstehende Dampf verhält nismässig trocken ist.
Uni möglichst über die ganze Länge der Rohre \_' die Strömung des Wassers in Form eines Films aufrechtzuerhalten, wird das ab fliessende Wasser an den Stellen wieder auf gefangen, an denen sich der Film aufzulösen beginnt. Hierzu dienen die Auffangvorrich tungen 5, von denen je nach Länge der Rohre und nach Erfordernis nur eine oder mehrere aufeinanderfolgend angeordnet sind. Die Auf- fangv orrichtung ist aus einem ebenen Blech gebildet, durch welches die Rohre so hindurch geführt sind, dass ein jedes einzelne Rohr um gebender besonderer Ringspalt 4 entsteht, aus dem das aufgefangene Wasser abfliessend wie der erneut. in Form eines Films an die Aussen seite der Rohre herangeführt wird.
Die Grösse der Öffnungen der einzelnen Ringspalte kann bei Anwendung von mehreren aufeinanderfol genden Auffangvorrichtungen derart bemes sen sein, dass die Öffnungen der jeweils auf einanderfolgenden Ringspalte kleiner werden. Das schliesslich bis zu dein untern Kesselboden 6 gelangende Wasser wird von dort mittels der LTmwälzvorrichtung 7 der unterhalb des obern Kesselbodens 8 befindlichen Verteilvor- riehtung 3 wieder zugeführt. und von dort erneut durch die Ringspalte 4 an die Aussen seite der Rohre zur V erdanipfung heran- gebracht. Der entstehende Dampf wird durch den Stutzen 9 zu den Verbrauchsstellen ab geleitet.
Das zu verdampfende Wasser wird mittels der Speisevorrichtung 10 in den Was serkreislauf zweckmässig an einer Stelle zwi schen dem im untern Kesselboden 6 gesam melten Wasser und der Umwälzvorrichtung 7 eingespeist.
In Fig. 2 ist in grösserem Massstab ein Schnitt furch einen Teil der Rohre 2 darge stellt, von denen jedes unter Bildung eines Ringspaltes d durch die aus einem ebenen ge lochten Blech gebildete Verteilvorrichtung 3 hindurchgeführt ist. Hier ist ersichtlich, wie las zugespeiste Wasser 11 in Form eines Films 12 von geringer Schichtdicke aus dem Ringspalt 4 über die Aussenseite des Rohres 2 abfliesst und bei beginnender Auflösung des Films in einer gleichfalls aus einem ebenen Blech hergestellten Aufangvorriehtung 5 auf gefangen wird und dann aus dem Ringspalt 4 dieser Auffangvorrichtung erneut in Form eines das Rohr umgebenden Films austritt. Eine andere Ausführungsform der Verteil und Auffangvorrichtungen ist aus den Schnitt bildern der Fig. 3 ersichtlich.
Hiernach besitzt hie Vorrichtung 3 trichterförmige Vertiefun gen, wobei jedes Rohr so durch den ihm zu gehörigen Trichter hindurchgeführt ist, dass ein das Rohr umgebender Ringspalt entsteht. Die Auffangvorrichtung 5 ist ebenfalls trich terförmig ausgebildet, wobei jedes einzelne Rohr von je einem aus einem besonderen ein zelnen Blech gebildeten Trichter unter Frei lassen eines Ringspaltes umgeben ist.
Die im Kessel befindlichen Rohre können in zwei oder mehrere einzelne Rohrbündel auf geteilt sein, zwischen denen sieh rohrfreie Zwi schenräume befinden. Aus diesen Zwischen räumen lässt sich der Dampf in besonders günstiger Weise abführen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Erzeugung von Dampf mittels der Wärme von Abgas - insbesondere von Brennkraftanlagen -, bei welchem in einem stehenden Kessel befindliche, vom Ab gas durchströmte senkrechte Rohre auf ihrer Aussenseite von Wasser bespült werden, da durch gekennzeichnet, dass das zu verdamp fende Wasser auf die einzelnen Rohre verteilt durch Ringspalte, die die einzelnen Rohre um geben, an die Aussenseite der Rohre herange führt wird, so dass es als von Dampf iunge- bener Film an der Rohroberfläche abwärts strömt und bei beginnender Auflösung des Films jeweils wieder aufgefangen und unter halb dieser Stelle erneut durch Ringspalte an die Aussenseite der Rohre herangeführt wird.IL Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeich net durch mindestens ein in einem Kessel (1) befindliches Bündel senkrechter Rohre (2), die vom Abgas durchströmt sind, ferner durch eine Verteilvorriehtung (3), die mit Ring spalten (4) die einzelnen Rohre in dem obern Teil des Bündels umgibt, und schliesslich durch eine oder mehrere aufeinanderfolgende Auffangvorrichtungen (5) zur Wiederheran führung des Wassers an die Rohre, welche gleichfalls mit Ringspalten die einzelnen Rohre in einem untern Teil des Bündels um geben. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteilvor- richtung durch ein ebenes und gelochtes Blech gebildet ist, durch welches die Rohre so hin durchgeführt sind, dass zwischen den Rohren und dem. Blech ein Ringspalt entsteht. 2. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffang vorrichtung durch ein ebenes und gelochtes Blech gebildet ist, durch welches die Rohre so hindurchgeführt sind, dass zwischen den Rohren und dem Blech ein Ringspalt ent steht. 3.Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangvor richtung aus nicht zusammenhängenden und die einzelnen Rohre umgebenden besonderen gelochten Blechen gebildet ist, durch welche die Rohre so hindurchgeführt sind, dass zwi schen den Rohren und dem Blech ein Ring spalt entsteht. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Verteil- und die Auffangvorrichtung trichterförmig ausge bildet sind. 5. Einrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Umwälzvorrichtung (7), welche das im untern Teil des Kessels (6) wieder gesammelte Restwasser der Ver teile orrichtung wieder zuleitet.
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