AT93757B - Metalldampfgleichrichter. - Google Patents

Metalldampfgleichrichter.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Metalldampfgleichrichter. 



   Die Unterhaltung eines hohen Grades von Luftleere in Gleichrichtern mit Metalldampf, insbesondere Quecksilberdampf, ist von grosser Wichtigkeit. Solange ein solcher Grad von Luftleere nicht erreicht ist, können diese Apparate nur bei kleiner Belastung verwendet werden, weil bei voller Belastung Kurzschlüsse zwischen den Anoden eintreten. Nach der Erfindung wild das Vakuum im Anodenraum während des Betriebes vergrössert. Zu diesem Zwecke wird über dem die Kathode bildenden Metallbade ein hinreichend enges und langes Rohl angeordnet, um den Metalldampf mit grosser Geschwindigkeit an der zum Anodenraum führenden Verbindungsstelle vorbeizuführen. Hiedurch wird eine Erhöhung des Vakuums im Anodenraum hervorgerufen. 



   Das Rohr hat, wenn es die Form eines Zylinders besitzt, zwischen der Oberfläche des Metallbades und der Verbindung mit der Anodenkammer eine Länge, die wenigstens der dreifachen Grösse seines Durchmessers entspricht. Die Verbindung mit dem Anodenraum kann dadurch gebildet werden, dass das Kathodenrohr in ein Rohr von grösserem Durchmesser mündet. Der hiedurch entstehende Ringraum, der die Verbindung zwischen der Anodenkammer und dem Kathodenrohr bildet, kann eine Weite haben, die dem fünften Teile des Durchmessers des Kathodenrohres entspricht. Die Vorrichtung nach der Erfindung erzeugt in der Anodenkammer einen höchstmöglichen Grad von Luftleere, selbst wenn der Druck im Ruhezustand verhältnismässig gross ist.

   Ist z.-B. der Druck im Ruhezustand   0'1   mm   Qaecksilbersäule,   so wird er selbsttätig in den ersten Augenblicken nach der Einschaltung auf   0'01   oder sogar auf   0'001   mm Quecksilbersäule sinken.-
In der Zeichnung sind in Fig. 1 und 2 Ausführungsformen eines Quecksilberdampfgleichrichters mit zwei Anoden dargestellt. 



   In Fig. 1 ist das Quecksilber   1,   das in dem Rohre 2 enthalten ist, mit dem neutralen Punkte eines Wechselstrom-Transformators verbunden. Wenn der Lichtbogen durch eine geeignete Vorrichtung, die nicht auf der Zeichnung dargestellt ist, erzeugt wird, bildet das Quecksilber 1 den negativen Pol des gerichteten 
 EMI1.1 
 auf die grosse Geschwindigkeit tritt von den Molekülen dieses Dampfstrahles nur eine sehr kleine Anzahl durch den Spalt 6 zwischen den Rohren 2 und 5. Demzufolge dringt sehr wenig Quecksilberdampf in den
Raum 7, welcher die Anoden enthält und steht daher hier unter sehr schwachem Druck. Hingegen werden die
Moleküle der Luft, die in dem Raum 7'vorhanden ist, von dem Quecksilberdampf strahl mitgerissen. Sie begleiten diesen Strahl bis in den Raum   8,   wo sich der Quecksilberdampf kondensiert.

   Das kondensierte
Quecksilber läuft in den ringförmigen Raum 9, von wo es durch das Rohr 10 in das Rohr 1 zurück- geführt wird. 



   Fig. 2 stellt eine zweite Ausführungsart der Erfindung dar. Die Kathode 9 erzeugt in dem Rohre 10 einen gradlinigen Dampfstrahl, welcher durch den Zwischenraum 11 hindurch alle verbliebenen Gase fortreisst, die in dem Anodenbehälter 12 enthalten sind. Dieser Quecksilberstrahl trifft auf das Rohr 13, das durch einen Wasserstrahl oder durch jedes geeignete Mittel gekühlt ist ; das Quecksilber des Strahles kondensiert hier, wie auch an der Wand des in gleicher Weise gekühlten Rohres 14. Das kondensierte
Quecksilber fliesst in den ringförmigen Raum 15, wo es sich sammelt. Wenn es die kleinen Öffnungen 16 erreicht hat, fällt es wieder in das   Rohr. M   und beginnt sein Spiel der Verdampfung und Verdichtung von 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 neuem.

   Die durch den Dampfstrahl in den ringförmigen Raum 17 mitgerissenen Gase   können   mittels einer geeigneten Pumpe entfernt werden. Die Anoden 18 sind demnach in einem Raume, in dem eine sehr hohe Luftleere herrscht, so dass nur sehr schwer   Kurzschlüsse   zwischen ihnen stattfinden können. 
 EMI2.1 
 
1.   Metalldampfgleichrichter, dadurch gekennzeichnet, dass über   der Kathode ein hinreichend enges und langes Rohr angeordnet ist, um den Metalldampf mit grosser Geschwindigkeit an der zum Anodenraum führenden Verbindungsstelle vorbeizuführen, wodurch eine Erhöhung. des Vakuums im Anodenraum hervorgerufen wird.

Claims (1)

  1. 2. Gleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das über der Kathode angeordnete Rohr zylinderförmig ist und zwischen der Oberfläche des Metallbades und der Verbindungsstelle mit der Anodenkammer eine Länge von wenigstens der dreifachen Grösse seines Durchmessers besitzt.
    - 3. Gleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kathodenrohr in ein Rohr grösseren Durchmessers mündet, wobei der ringförmige Raum, der eine Verbindung zwischen der Anodenkammer und der Kathodenkammer herstellt, eine Breite besitzen kann, die ungefähr dem fünften Teile des Durchmessers des Kathodenrohres. entspricht.
    4. Gleichrichter nach Anspruch 1, 2 und 3, gekennzeichnet durch derart angeordnete Auffangrinnen oder Leitungen, dass das kondensierte Quecksilber in das Kathodenbad durch einen Kanal geführt wird, der verschieden ist von demjenigen für den Metalldampf. EMI2.2
AT93757D 1921-06-02 1922-05-16 Metalldampfgleichrichter. AT93757B (de)

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