CH304544A - Vorrichtung zum Schrägstellen der Liegefläche von Betten, insbesondere für Kranke. - Google Patents
Vorrichtung zum Schrägstellen der Liegefläche von Betten, insbesondere für Kranke.Info
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Description
Vorrichtung zum Schrägstellen der Liegefläche von Betten, insbesondere für Kranke. l
Bei vielen Krankheiten, insbesondere bei Zirkulationsstörungen, wird dem Patienten das Hoehlagern der Beine empfohlen. In Spitälern werden zu diesem Zweck in der Regel die am Pussende des Bettes angeordneten Bettfüsse auf Klotze gestellt. In den Woh nungen wird hingegen meistens auf diese Massnahme verzichtet, weil der Anblick der schräggestellten Betten unschön empfunden wird. Dafür wird üblicherweise ein Keilkissen am Fussende des Bettes unter die Obermatratze gebracht. Dieses Vorgehen bringt jedoch versehiedene Nachteile mit sich, weil dann nur der unterste Teil der Liegefläche schräg verläuft.
Wenn der Patient zum Beispiel die Beine nicht ausgestreckt, sondern gegen seinen Körper angezogen hat, sind sie nicht mehr hoher gelagert. Liegt der Patient aber ausgestreckt im Bett, so empfindet er seine Lage unbequem, da hauptsächlich die Fersen, die Waden und das Gesäss des, Kran- ken auf der Liegefläche aufliegen. Besonders unangenehm ist das Liegen, wenn, wie es die Regel ist, unter dem Kopfende der Oberma- tratze ein zweites Keilkissen untergeschoben ist. Dann hat die Liegefläche des Bettes mul- denartige Form und verläuft im mittleren Teil waagrecht, während sie gegen das Fuss- und das Kopfende ansteigt.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung der geschilderten Nachteile und betrifft eine Vorrichtung zum Schrägstellen der Liegefläche von Betten, insbesondere für Kranke.
Bei bekannten und heute meistens gebräuchliehen Betten sind an den seitlichen Bettladen je zwei nach innen vorspringende Bettladenwinkel angesehraubt, auf welchen die Untermatratze abgestützt ist, und zwar so, dass dieselbe waagrecht verlauft. Die Vorrich- t-long gemäss der Erfindung ist nun durel zwei Stützorgane mit einer untern und einer obern Auflagefläehe gekennzeichnet, deren erstere zum Aufsetzen auf einen der sonst zum Abstiitzen der Untermatratze dienenden Bettladenwinkel und deren andere zum Drauf- legen des Rahmens der Untermatratze eines Bettes bestimmt ist.
Werden diese Stützorgane zwischen die näher beim Fussende des Bettes vorhandenen Bettladenwinkel und die Untermatratze eingebracht, so ergibt sich der gleiche Verlauf der Liegefläehe des Bettes, wie wenn Klotze unter die Bettfüsse gestellt würden, während das Aussehen des Bettes jedoch unverändert bleibt, d. h. die Bettladen waagreeht bleiben.
Mit Vorteil können die Stützorgane in der Höhe verstellbar ausgebildet sein.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs- gegenstandes ist in der beigefügten Zeich- nmg veransehaulicht. Es zeigen : Fig. 1 ein einzelnes, in der Hoche verstell bares Stiitzorgan im senkreehten Schnitt nach der Linie I-I in Fig. t sowie mit strichpunktierten Linien einen Bettladewinkel in Vorderansicht,
Fig. 2 dasselbe Stützorgan in Seitenansicht in Riehtung des Pfeils II in Fig. 1 gesehen und. mit strichpunktierten Linien einen Bett ladenwinkel in Seitenansicht,
Fig. 3 die Draufsicht auf das Stützorgan,
Fig. 4 ein mit zwei Stützorganen gemäss Fig. 1 bis 3 versehenes Bett im Längsschnitt und
Fig.
5 einen Querschnitt nach der Linie V-V in Fig. 4.
Die Vorrichtung besteht aus zwei Stützorganen 10, deren eines in Fig. 1 bis 3 dargestellt ist. Jedes dieser Organe weist zwei zylindrisehe Hülsen 11 und 12 auf, deren eine 12 in die andere eingreift und bezüglich derselben in axialer Richtung verstellbar ist. Zu diesem Zweeke besitzt die weitere Hülse 11 ein Innengewinde 13 und die andere ein hierzu passendes Aussengewinde 14. Die beiden Hülsen sind demnach ineinandergeschraubt, wobei die dadureh gebildete Sehraubverbindung selbsthemmend ausgebildet ist. Die voneinander abgekehrten Enden der Hülsen 11 und 12 tragen je eine aus elastisch nachgiebigem Material, z. B.
Gummi, bestehende Platte 15 bzw. 16. Diese Platten sind mit je einem zylindrischen Ansatz 1*7 bzw. 18 versehen, welcher in die zugeordnete Hülse eingreift und in derselben festsitzt. Die eine Platte 15 weist eine Auflagefläehe 19 auf, die zum Aufsetzen auf einem Bettladewinkel 20 bestimmt ist. Ferner besitzt diese Platte 1. 5 zwei parallel zueinander verlaufende Rippen 21, welche die Seitenkanten des Auflageschenkels des Bettladenwinkels 20 übergreifen kön- nen. Die obere Platte 16 weist eine Auflagefläche 22 auf zum Drauflegen des Rahmens 23 der Untermatratze eines Bettes (Fig. 4 und 5).
An den seitlichen Bettladen 24 der heute gebräuchlichen Betten sind je zwei Bettladen- winkel 20 festgesehraubt, so dass die Auflageschenkel dieser Winkel nach innen vorspringen. Auf diesen Schenkeln wird sonst übli cherweise der Rahmen 23 der Untermatratze aufgelegt. Um nun eine Hochlage der Füsse einer im Bett liegenden Person herbeizufüh- ren, wird auf jeden der näher beim Fussende des Bettes gelegenen Bettladenwinkel 20 ein Stützorgan 10 mit seiner Auflagefläche 19 aufgesetzt.
Der Rahmen 2$ der Untermatratze wird sodann auf die Auflagefläehen 22 der Stützorgane 10 und auf die näher beim Kopfende des Bettes gelegenen Bettladenwinkel 20 aufgelegt, so dass die Untermatratze gemäss Fig. 4 schräg verläuft. Die Rippen 21 gewähr- leisten die richtige Lage der ! Stützorgane auf den Winkeln 20. Je nachdem, ob die Hülse 12 mehr oder weniger weit in die weitere Hülse 11 eingeschraubt wird, ergibt sich eine mehr oder weniger steile Schräglage der Untermatratze. Die Einstellung der Hoche der Stützorgane 10 kann beliebig entsprechend den individuellen Wünschen vorgenommen werden.
Die auf die Untermatratze 23 aufgelegte Obermatratze 25 besitzt demnach eine im we sentlichen ebene, schräg verlaufende Liegeflache, mit Ausnahme im obern Teil, wo ein Keilkissen 26 unter die Obermatratze gebracht ist, um auch eine erhöhte Kopflage herbeizuführen.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, dass ein mit der beschriebenen Vorrichtung versehenes Bett trotz der Schräglage der Matratze nicht anders als sonst aussieht : Weil die Auflageflä- chen 19 und 22 an Platten aus nachgiebigem Material vorhanden sind, kann keine Besehä digung des Rahmens 23 der Untermatratze oder der Bettladenwinkel 20 entstehen.
Die Vorrichtung kann zweckmässig aus Leichtmetall oder einer Leichtmetall-Legierung, ferner aus Kunststoff bzw. Kunstglas bestehen.
Statt mit Rippen 21, wie in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt, könnte der Eluss der Platte 15 auch flach ausgebildet sein.
Die beschriebene Vorrichtung kann bei entsprechender Ausbildung auch an schon bestehende Bettladenwinkel angeschweisst oder angesehraubt werden. Die Vorrichtung könnte auch so ausgebildet sein, dass deren Verstellung statt mittels Gewinde auf hydraulischem oder pneumatischem Wege erfolgt, ferner ist eine Ausführungsform denkbar, gemäss welcher die Verstelllmg stufenweise geschieht.
Claims (1)
- gewinde und die andere ein hierzu passendes Aussengewinde besitzt, wobei die dadurch gebildete Schraubenverbindung selbsthemmend ist.4. Vorrichtung nach Patentanspruch und UTnteransprüehen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläehen an aus nach giebigem Material bestehenden Platten vorhanden sind, welche an den naeh aussen gekehrten Enden der beiden Hülsen befestigt sind.5. Vorrichtung nach Patentansprueh und Unteransprüehen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten je einen zylindrischen Ansatz aufweisen, welcher in die betref- fende Hülse eingreift und in derselben festsitzt.6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der Platten zwei parallel zueinander verlaufende Rippen besitzt, welche die Seitenkanten des Auflageschenkels eines Bettladenwinkels zu übergrei- fen bestimmt sind.PATENTANSPRUCH : Vorrichtung zum Schrägstellen der Liegeflache von Betten, insbesondere für Kranke, gekennzeiehnet durch zwei Stützorgane mit einer untern und einer obern Auflagefläche, deren erstere zum Aufsetzen auf einen der sonst zum Abstützen der Untermatratze dienenden Bettladenwinkel und deren andere zum Drauflegen des Rahmens der Untermatratze eines Bettes bestimmt ist.UNTERAN, SPRVCHE : 1. Vorrichtung naeh Patentanspruch, da dureh gekennzeichnet, dass die Stützorgane in ihrer Hoche einzeln verstellbar sind.2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützorgane je aus zwei mit den Auf- lagefläehen versehenen Zylinderhülsen bestehen, deren eine in die andere eingreift und bezüglich derselben axial verstellbar ist.3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriiehen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der Hülsen ein Innen
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