CH303584A - Injektionsspritze für medizinische Zwecke. - Google Patents

Injektionsspritze für medizinische Zwecke.

Info

Publication number
CH303584A
CH303584A CH303584DA CH303584A CH 303584 A CH303584 A CH 303584A CH 303584D A CH303584D A CH 303584DA CH 303584 A CH303584 A CH 303584A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
syringe
piston
syringe according
face
cannula
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kater Minna
Schubert Gertrud
Pahlitzsch Erika
Kater Heinz
Original Assignee
Kater Minna
Schubert Gertrud
Pahlitzsch Erika
Kater Heinz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kater Minna, Schubert Gertrud, Pahlitzsch Erika, Kater Heinz filed Critical Kater Minna
Publication of CH303584A publication Critical patent/CH303584A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M5/00Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
    • A61M5/178Syringes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Vascular Medicine (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Anesthesiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description


  



  Injektionsspritze für medizinische Zwecke.



   Das Hauptpatent betrifft eine   Injektions-    spritze für medizinisehe Zweeke mit einem aus durchsichtigem Material bestehenden zylindrisehen Rohr, an dessen Enden die Armaturen in lösbarer Weise befestigt sind und in dessen Innerem ein Kolben geführt ist. Der Er  i'indungsgedanke    des Hauptpatentes besteht darin, dass das Zylinderrohr an einem Ende einen Flansch trägt, gegen dessen Stirnseite ein mit einem kreisförmigen Teil versehenes Kanülenansatzstüek abdichtend durch   Schraub-    mittel gepresst wird, von denen ein Teil an dem Flansch abgestützt ist.



   Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Spritze nach dem   Ilauptpatent    so auszubilden, dass alle den Flüssigkeitsraum begrenzenden Teile aus   niehtmetallischen    Werkstoffen bestehen.



   Zu diesem Zweck bestehen das Zylinderrohr, das Kanülenansatzstück und der Spritzenkolben aus einem nichtmetallischen Werkstoff. Das   Kanülenansatzstück    kann mit einer   geschliffenen ringförmigen Dichtfläehe    an der Stirnseite des Flanches des Zylinderrohres anliegen. Vorzugsweise ist die dem Innenraum der Spritze zugewandte Fläche des   Kanülen-    ansatzstüekes glasiert. Dadureh wird die Ent  lüftuntlr    der Spritze erleichtert, zu welchem Zweck zusätzlich auf der Innenfläche des Ka  nülenansatzstüekes    eine radial gerichtete, rillenartige Vertiefung vorgesehen sein kann, die zu der Kanülenbohrung führt.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im nachstehenden an Hand der Zeichnung beschrieben.



   Fig.   1    zeigt eine medizinische Injektionsspritze im Längsschnitt,
Fig. 2 ein keramisehes Kanülenansatz-oder Bodenstück mit exzentrischem Kanülenansatz im Schnitt, und
Fig. 3 ist ein Aufriss der an dem Bund anliegenden Seite des keramischen Bodenstückes nach Fig. 1.



   Es   bezeichnet l    das aus Glas oder einem andern durchsichtigen und hitzebeständigen, nichtmetallischen Material, wie z. B.   Kunst-    harz, bestehende Zylinderrohr, 2 den Kolben, 3 die Kolbenstange. Das Glasrohr   1    ist an seinen beiden Enden mit je einem Flansch oder Bund 4 bzw. 5 versehen, welche den Zweck haben, die Verbindung des Glasrohres   1    mit den erforderlichen Armature, nämlich einerseits mit einem kreisrunden Kanülenansatzoder Bodenstück 6 mit Kanülenansatz 7 und    d    anderseits einem lösbaren Deckel 8 mit   Durch-      trittsöffnung    für die Kolbenstange 3 zu   er-    möglichen.

   Die Bodenplatte 6 ist an die gemeinsame Stirnfläche 10 des Glasrohres   1    und des Bundes 4 mittels eines auf dem Bodenstück 6 liegenden Gewinderinges 11 und einer mit diesem   versehraubten    Gewindemutter 12, die mit drei rechtwinklig einwärts gebogenen Lappen über einen Beilagering 16 auf der entgegengesetzten Stirnfläehe des Bundes greift, dichtschliessend angepresst. Insoweit bildet die Anordnung bereits Gegenstand des Hauptpatentes, auf die bez glich aller Ein  zelheiten    dieser Anordnung Bezug genommen wird.



   Hier bestehen nun das   Kanülenansatzstüek    6 und der Kolben 2 aus einem   nichtmetalli.-    schen, insbesondere keramischen Werkstoff oder Kunststoff, wie z. B. Speekstein. Da auch das Spritzenrohr 1 aus einem   nichtmetalli-      schen    Werkstoff besteht und die   Befestigungs-    mittel, durch die das Bodenstüek auf dem Bund 4 befestigt wird, nielit mit dem Innenraum der Spritze in Verbindung kommen, so ist der   Serumraum    der Spritze völlig metallfrei umschlossen. Das kann zum Beispiel bei   Impfungen    mit   Penicillin    von besonderer Bedeutung sein.

   Der   eingeschliffene      Keramik-    kolben gibt eine   wesentlieh    bessere Dichtung gegen die Glaswand des Zylinders als   ein Ale-    tallkolben, was besonders dargestellt werden kann durch die Feststellung der sogenannten   Senkdauer    des Kolbens im leeren Zylinder.



  Bei Verwendung der   Keramikkolben    beträgt die Senkdauer etwa 90 bis 150 Sekunden.



   Die Porosität des für den Boden 6 und den Kolben 2 zur Anwendung gelangenden, z. B. keramischen Materials, ist bis zu 600 atü null, die HÏrte so, dass selbst bei längster Gebrauchsdauer eine Abnutzung wie bei Metall nicht entsteht. Der Kolben bleibt damit stets dicht. Ein farbiger Markierungsstrich 2a auf dem Kolben gewährt ein besseres Ablesen der Skala beim Spritzvorgang. Er kann im   Mittel-    teil oder sogar an der Oberkante des Kolbens angeordnet werden und ermöglicht dadurch auch eine   Höherlegung    des Nullstriches der Skala auf dem   Spritzenrohr.    Bisher diente die Stirnkante am Kopfende der   übliehen Aletall-    kolben als Mark.

   Dureh diese H¯herlegung der Skala wird die   Graduierung    durch den Arzt übersichtlicher, da bei der früheren Lage der Skala der Nullstrich zu dicht über dem Boden sitzt und oft die ersten Teilstriehe nicht zu sehen sind.



   Wesentlich bei Verwendung niclitmetalli scher Werkstoffe für Boden und Kolben ist die Vermeidung des   Hängenbleibens    von Luft bläschen an diesen Teilen, wenn die gefüllte
Spritze   vom Arzt mit dem Kanülenansatz    7 zur   Entlüttung    nach oben gehalten wird. Es sind deshalb bei Verwendung von keramischen und   ähnliehen    Werkstoffen die Stirnfläche 2b des Kolbens und die entsprechende, konisch geformte Innenseite   6a    des   Bodenstüekes gla-    siert. Die   Diehtflächen dieser beiden    Teile, nämlich die   zvlindrisehe      Mantelfläche    des
Kolbens   2    und die an dem Bund 4 anliegende
Ringfläehe 6b sind geschliffen.



   Das Entweichen der ljuft aus der gefüllten
Spritze kann weiterhin   dadureh    unterstützt werden, dass auf der Innenfläche des Boden    stuekes    eine rinnenartige, zur Kan lenboh rung 6d fiihrende Vertiefung 6c vorgesehen wird.



   Da es zweckmässig ist. den Kolben einer
Injektionsspritze zu bremsen, wird auf dessen    Rüekseite    eine gegen den   Glaszylinder      1      wir-    kende Bremsfeder 3a angeordnet. Diese   Brems-    feder kann auch scheibenf¯rmig ausgebildet sein. Die Bewegung des Kolbens kann ferner durch andere Mittel, z. B. eine auf die Kolben stange wirkende, am   Deelel      befestigte Brems-    feder, gebremst werden.



   Die Spritze hat den Vorteil der leiehten mechanischen Reinigungsmoglichkeit und der
Austauschbarkeit einzelner Teile im Falle von
Reparaturen. Die Spritze ist   unempfindlieh    gegen hohe Temperaturen beim Sterilisieren, da keine metallisehen Lötstellen vorhanden sind. Bei Verwendung eines keramischen Kol bens kann dieser bei der Sterilisation im Glas zylinder verbleiben, selbst bei Anwendung von
Temperaturen von 200¯ C, da der   Ausdeh-       nungskoeffizient    des keramischen   Kolbenmate-       rials gleich    oder kleiner ist als der des Glas 'zvlinders.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Injektionsspritze naeh dem. Patentanspruch des Hauptpatentes, dadureh gekennzeichnet, dass zum Zwecke der Begrenzung des Flüssig- keitsraumes durch nichtmetallische Werk- stoffe sowohl das Zylinderrohr als auch das Kanülenansatzstüek und der Spritzenkolben aus einem nichtmetallisehen'Werkstoff bestehen.
    UNTERANSPBÜCHE : 1. Spritze nach Patentanspruch, mit einer geschliffenen, ringförmigen Dichtfläche, die an der Stirnseite des einen Flanches des Zy linderrohres anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass das Kaniilenansatzstiiek und der Kolben aus keramischem Material bestehen.
    2. Spritze nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass das Kan lenansatzst ck mit einer geschliffenen, ringförmigen DichtflÏche (6b) an der Stirnseite des einen Flansches des Zylinderrohres anliegt.
    3. Spritze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ die dem Innenraum der Spritze zugewandte Fläche (6a) des Kanülen ansatzstückes glasiert ist.
    4. Spritze naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben an seiner Stirnseite glasiert ist.
    5. Spritze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mantelfläche des Kolbens geschliffen ist.
    6. Spritze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Kolben einen farbigen Markierungsstrich f r die Messskala des Zylinders trÏgt.
    7. Spritze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bremsfeder (3a) zur Bremsung der Kolbenbewegung vorgesehen ist.
    8. Spritze nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsfeder (3a) am Kolben (2) befestigt ist.
    9. Spritze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Innenfläche des Kan lenansatzst ckes eine radial gerichtete, rillenartige Vertiefung zu der Kanülenboh- rung führt, um die Entlüftung der gefüllten Spritze zu erleichtern.
CH303584D 1950-03-30 1951-08-11 Injektionsspritze für medizinische Zwecke. CH303584A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH283920T 1950-03-30
DE303584X 1950-08-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH303584A true CH303584A (de) 1954-11-30

Family

ID=25732322

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH303584D CH303584A (de) 1950-03-30 1951-08-11 Injektionsspritze für medizinische Zwecke.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH303584A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1653402B2 (de) Auslaßventilanordnung
DE1655308B1 (de) Geberhauptzylinder fuer hydraulische Bremsanlagen von Kraftfahrzeugen
CH303584A (de) Injektionsspritze für medizinische Zwecke.
DE1505458A1 (de) Verbindung zwischen Druckzylinder und Vorratsbehaelter
DE830003C (de) Hauptzylinder fuer Druckfluessigkeitsanlagen, insbesondere fuer hydraulische Bremsvorrichtungen an Kraftfahrzeugen
DE738141C (de) Selbsttaetige Nachstellvorrichtung fuer hydraulische oder pneumatische Gestaenge, insbesondere solche fuer Kraftfahrzeugbremsen
DE1528599B2 (de) Ventilkolben zur Verwendung bei hohen Flüssigkeitsdrucken, insbesondere für hydraulische Pressen
DE737702C (de) Selbsttaetige, stufenlos wirkende Nachstellvorrichtung fuer hydraulische Bremsen, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE754019C (de) Selbsttaetige, stufenlos wirkende und im Fluessigkeitsdruckraum angeordnete Nachstellvorrichtung fuer hydraulische Bremsen, insbesondere von Kraftfahrzeugen
DE873600C (de) Spritze fuer medizinische Zwecke
DE400402C (de) Druckluft-Handbohrmaschine mit mehreren achsial verschiebbaren, auf eine Kurvenscheibe einwirkenden Kolben
DE2145962C3 (de) Injektionsspritze
DE873642C (de) OElbremse fuer Absperrorgane
DE827604C (de) Luftpumpe, insbesondere Fahrradluftpumpe
DE590764C (de) OEler fuer Saugdocht- und Druckschmierung
DE862567C (de) Bodenventil, insbesondere fuer Hauptzylinder fuer hydraulische Kraftfahrzeugbremsen
DE1029239B (de) Kolbenbremse, insbesondere fuer Flugzeugraeder
DE539025C (de) Pumpe fuer Fluessigkeitsstandanzeiger
AT205186B (de) Sicherheitsventil für Druckkochtöpfe
DE739200C (de) Ventilanordnung zwischen Hauptdruckzylinder und Vorratsbehaelter von hydraulischen Anlagen, insbesondere von hydraulischen Bremsen an Kraftfahrzeugen
DE6608050U (de) Federspeicherbremszylinder mit anzeigevorrichtung.
DE322052C (de) Toleranz- und Normalkaliber
CH184634A (de) Anschraubkörper für photographische Kameras zum Tragen oder Stützen derselben.
DE740562C (de) Hauptzylinder fuer hydraulische Bremsen mit Druckkolben und Feststellkolben, insbesondere fuer schwere Lastfahrzeuge
DE2105662A1 (de) Doppelbremszylinder fur Druckluft bremsen von insbesondere Straßenfahrzeugen