CH299883A - Sicherungseinrichtung an einer Frankier- und Stempelmaschine. - Google Patents

Sicherungseinrichtung an einer Frankier- und Stempelmaschine.

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CH299883A
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Ag J F Pfeiffer
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      Sicherungseinrichtung    an einer     Frankier-    und Stempelmaschine.    Bei einer bekannten Frankier-     und    Stem  pelmaschine sind auf einer hohlen. Stempel  welle drei     Sprossenräder    befestigt, auf denen  je     eine    mit einer Kurvennut versehene Kur  venscheibe drehbar     gelagert.    ist. über einen  Sektor     eines    jeden Sprossenrades sind zehn  Schaltzähne gelagert, die regelmässig verteilt  sind und in. radialer Richtung verschoben wer  den können. Jeder Schaltzahn weist- einen seit  lichen     Fortsatz    auf, der in die     Kurvennut     eingreift.

   Letztere ist derart gestaltet, dass,       wenn    die Kurvenscheibe     gegenüber    dem Spros  senrad gedreht wird, die Schaltzähne der  Reihe nach radial nach aussen. gedrückt wer  den. Die     Einstellung    der Schaltzähne eines  jeden Sprossenrades     findet    durch Tastenhebel  statt. Beim Eindrücken eines Tastenhebels  wird derselbe mit der Kurvenscheibe gekup  pelt.. Hierauf wird der Tastenhebel um einen  Winkel     verschwen'kt,    der einer einzustellenden  Ziffer entspricht, zum Beispiel .der Ziffer 7.

    Die     gekuppelte    Kurvenscheibe wird dann um  den gleichen Winkel gedreht. und bewirkt, dass  eine entsprechende Zahl von Schaltzähnen  radial     herausgedrückt;    wird, im gewählten Bei  spiel also sieben Schaltzähne. Hierauf wird die       Kupplung    zwischen dem Tastenhebel und der  Kurv     enseheibe    wieder aufgehoben.  



  Mit jeder Kurvenscheibe     ist    ein Zahn  kranzsektor fest verbunden, mit welchem ein  auf einer senkrecht zur     Stempelaxe    angeord  neten Querwelle     befestigtes        Ritzel    kämmt. Im  Innern der hohlen Stempelwelle ist. auf die  ser Querwelle ein zweites, mit einer axial ge-    führten Zahnstange zusammenwirkendes-     Rit-          zel    befestigt.

   Vermittels dieser drei Zahnstan  gen werden am einen Ende d er Stempelwelle,  die einen Stempelkopf trägt., drei Typenräder       eingestellt.    Die     Verhältnisse    sind so gewählt,  dass an den Typenrädern diejenigen Ziffern  zur Einstellung kommen, die mittels der  Tastenhebel gewählt worden sind.  



  Wird die Stempelwelle jetzt um eine Um  drehung gedreht., so wird     einerseits        mittels    der  Schaltzähne ein     Zählwerk    angetrieben und der  eingestellte     Taxbetrag    auf     dieses    übertragen       und    anderseits durch     die'Typenräder    der Tax  wert auf den     abzustempelnden    Brief     usw.    auf  gedruckt.  



  Diese bekannte Frankier- und Stempel  maschine ist im     schweiz.    Patent     Nr.2'67817     in allen     Einzelheiten        beschrieben,    so dass sich  hier eine eingehendere Darstellung erübrigt.    Gemäss dem in der     Fig.    1 der beiliegenden  Zeichnung dargestellten Schnitt. quer zur  Stempelwelle ist nun 'bei .der bekannten Ein  richtung auf der Stempelwelle 1 ein Nocken-'       scheibe    2 vorgesehen, an deren Umfang seit  lich eine Rolle 3 gelagert ist, auf welche eine       Arretierklinke    J unter der Wirkung einer Fe  der 5 einwirkt.

   Diese     Arretierklinke    bewirkt  beim Auflaufender Rolle 3 auf ihr     verdicktes     Ende 6 eine federnde Feststellung der     Stem-          pelwelle    1 in ihrer     Ausgangsstellung.    In der       Fig.    2 ist eine Draufsicht auf den am Ende  der Stempelwelle 1     angeordneten.    Stempel  kopf 7 dargestellt, in welchem die drei die      Ziffern 0 bis 9 tragenden Typenräder 8 auf  einer Achse 9 drehbar gelagert sind.

   Jedem  Typenrad ist ein mit ihm fest verbundenes  Zahnrad 10 zugeordnet,     und    in jedes dieser  Zahnräder greift eine in der Stempelwelle 1  axial geführte     Zahnstange    11 ein, welche  Stangen über Zahnräder 12 angetrieben wer  den.. Beim     Einstellen    der nicht gezeichneten  Sprossenräder werden die Zahnräder 12 und  damit. die     Typenräder    8     mitgedreht,    was hier  der Einfachheit halber nicht weiter darge  stellt worden ist. Bei der Abstempelung wird  der .Stempelkopf 7 im Uhrzeigersinn gedreht,  wobei die zylindrische     Di-tickfläche    des Stem  pelkopfes 7 durch eine Farbwalze 13 einge  färbt wird.

   Sobald die Druckfläche des Stem  pelkopfes nach unten gerichtet ist, wird ein  auf einen Tisch     1-1    gelegter, abzustempelnder  Brief usw. durch, die Hammerwalze 15, die  durch weiter nicht dargestellte     Mittel    von der       Nockenscheibe    2     gesteuert        wird!,    während des  ganzen Durchganges der     Druckfläche    gegen  letztere     gedrückt.     



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  eine Sicherungseinrichtung an einer Fran  kier-     und        Stempelmaschine,    welche mit einer  zweiarmigen     Arretierklinke,    die mit einer auf  einem mit der Stempelwelle fest verbundenen  Betätigungsorgan drehbar gelagerten Rolle  zusammenwirkt und die Stempelwelle nach  jeder Umdrehung in der Ausgangsstellung  festhält, versehen ist, und welche an einem  Ende der Stempelwelle     einen    eine zylindrische       Druckfläehe    aufweisenden Stempelkopf trägt.  



  Diese Sicherungseinrichtung ist. dadurch       gekennzeichnet,    dass ein mit der     Arretier-          klinke    zusammenwirkendes Sperrorgan vorge  sehen ist, bei dessen Sperrstellung die Stem  pelstelle gegen Drehung gesichert. ist, und dass  der Stempelkopf mindestens ein. senkrecht zur       Stempelachse        verschwenkbares        Segment    auf  weist., durch welches mindestens ein Teil der       Stempelkopfdruekfläche    vom Druckvorgang  ausschaltbar ist.

           In        der        beiliegenden     sind in den       Fig.    3 bis 6 verschiedene     Ausführungsbeispiele     des Erfindungsgegenstandes dargestellt.    Es zeigen:       Fig.    3 bis 5 verschiedene     Ausführungsbei-          spiele    einer mit:     d'er        Arretierklinke    zusammen- s  wirkenden Sperre und       Fig.6    ein     verschwenkbares        Segment    am  Stempelkopf.  



  In den     Fig.    3 bis 5 bedeuten 1 die Stem  pelwelle, 2 die     Nockenscheibe,    3 die auf dieser  drehbar gelagerte Rolle     und-    4 die unter der       Wirkung    der Feder 5 stehende, zweiarmige       Arretieiklinke.    Alle diese Teile sind bereits  bei der Erläuterung der     Fig.    1     angeführt    wor  den. Die     zweiarmige        Arretierklinke    ist in den     f          Fig.    3 bis 5 winklig gebogen dargestellt.

   Bei  der Ausführung der     Sieherungseinrichtung     gemäss den     Fig.    3 und     .l    kann die Arretier  klinke jedoch auch gerade, ausgeführt sein.  Um die     Stempelwelle    1 gegen Drehung zu  sichern, ist.

   nun eine Sperre für die     Arretier-          klinke    4     vorgesehen,    die gemäss den     Fig.    3 und  aus     einem    Sperriegel 16 besteht, mittels  welchem die Bewegeng des freien, nicht mit  der Rolle 3     zusammenwirkenden    Armes der       Arretierklinke    1     (Fig.3)    oder des mit der  Rolle 3     zusammenwirkenden    Armes der     Arre-          tierklinke    4     (Fig.    J) gesperrt. wird.

   Es ist  leicht ersichtlich, dass, sobald die Arretier  klinke 4 durch den -Sperriegel 16 gesperrt     s     wird, die Stempelwelle 1 nicht, mehr gedreht  werden kann. Der     Sperriegel    16 kann nun  zum Beispiel dazu dienen, die Frankier- und  Stempelmaschine nach der Arbeit gegen eine  unbefugte     Verwendung    zu sichern. In diesem  Fall ist ein Schloss vorgesehen, mittels dessen  der Sperriegel in die     Verriegelungslage    ge  bracht werden kann. Der Sperriegel<B>16</B> kann  aber auch     d'a'zu    vorgesehen sein, die Stempel  welle 1 bis zur Einführung eines     abzustem-        i          pelnden    Briefes in die Maschine zu sichern.

    In diesem Fall     steht    der Sperriegel 16 mit  einem Fühler in Wirkverbindung, durch den  er beim Einführen eines     Briefes    in die     Ent-          riegelungsstellung    gedreht wird, so dass die  <   Maschine jeweils nur für einen     Stempelvor-          gang    freigegeben wird. Der Sperriegel 16  kann auch dazu dienen, die Stempelwelle 1  während der Bedienung der Einstellorgane zu  sichern, wobei     Mittel    vorgesehen. sind, um den      Sperriegel nach der Einstellung von Hand  auszuschalten.  



  Soll die Stempelwelle 1 dann     gesperrt    wer  den, wenn die gestempelten     Taxbeträge    einen  bestimmten     Wert    erreicht haben, so wird die  Sperrung beispielsweise gemäss der     Fig.    5 aus  geführt. Hier ist. eine unter der Wirkung einer  Feder 17     stehende    Sperrplatte 18 vorgesehen,  die in zwei     Langlöehern    geführt ist. In ihrer  gespannten Lage wird die Sperrplatte 18  durch einen     .Sperriegel    19     gehalten,.    In dieser  Lage kann ein Stift 20 der     Arretierklinke    1  in einen.

   Ausschnitt 21 der Sperrplatte 18 frei  einschwenken, so     dass    die     Arretierklinke    4  nicht gesichert ist. Wird am     Registrierzähl-          werk    für die Summe der     Taxbeträge    der ein  gestellte Betrag erreicht, so wird der     :Sperr-          riegel    19     verschwenkt    und die Sperrplatte 18  freigegeben. Unter der Wirkung der     Feder    17  bewegt sich die     Sperrplatte    18 in ihre linke       Endlage,    die in d er     Fig.    5 dargestellt ist.

   Die       Arretierklinke    4 kann jetzt nicht mehr     ver-          sehwenkt    werden, das heisst: die Maschine ist  blockiert, weil der Stift. 20 jetzt gegen eine       Ansehlagfläche    der Sperrplatte 18 auftrifft-.  



  Die beschriebene Sperre hat den Vorteil,       (lass    durch ihre Anordnung und ihren Aufbau       verschiedene    Funktionen durch das gleiche  Organ ausführbar sind, wodurch die Fran  kier- und Stempelmaschine erheblich     verein-          faeht    wird.    In der     Fig.    6 ist eine der Fing. 2     entspre-          eliende    Ansicht des Stempelkopfes 7 der Fran  kier- und     Stempelmaschine    dargestellt. Auf  der vordern Seite des Stempelkopfes 'ist ein  Segment 22 um eine Achse 23 schwenkbar ge  lagert.

   Durch eine Feder 21 wird das     Seg-          inent:    22 gegen einen     Anschlagnocken    25 ge  drückt gehalten. Wird letzterer um 90  im       Ubrzeigersinn    gedreht, so wird das Segment  22 unter der     Wifiung        der    Feder im     Gegen-          ubrzeigersinn        verschwenkt.    Die Verhältnisse  sind nun so gewählt, dass in diesem Falle ein       Fortsatz    26 des Segmentes 22 nicht mehr in  radialer Richtung über die zylindrische, Druck  fläche 27 des Stempelkopfes 7 hinausragt.

   In  der     Fig.    6 ist die beschriebene Sicherungsein-         richtung    in ihrer Sperrstellung dargestellt,  das heisst der     Fortsatz    26 ragt über die Druck  fläche 27 hinaus. Wird die     ,Stempelwelle    1  jetzt gedreht, so bewirkt der     Fortsatz    26 beim       Vorbeidrehen    über der gegen die Druckfläche  27 'des Stempelkopfes 7 federnd angedrückten  Hammerwalze 15 ein     Niederd'rüeken-    derselben.  Dies hat. zur Folge, dass der durch den Fort  satz 2-6 überdeckte Teil der Druckfläche 2 7  auf dem zwischen dem Stempelkopf 7 und der  Hammerwalze 15 hindurchgeführten Brief  nicht     zum    Abdruck kommt.

   Durch entspre  chende     Augbildung    des     Segmentes    22 können  auch mehrere     Ausschnitte    der     Druckfläehe    2 7  vom Drucken ausgeschaltet werden. Statt nur  ein Segment, können auch mehrere vorgesehen  sein.

Claims (1)

  1. PATENTANTSPRUCH Sicherungseinrichtung an einer Frankier- und Stempelmaschine, welche mit einer zwei armigen Arretierklinke, die mit einer auf einem mit der Stempelwelle fest verbundenen Betätigungsorgan drehbar gelagerten, Rolle zusammenwirkt und, die .Stempelwelle nach jeder Umdrehung in der Ausgangsstellung festhält, versehen ist., und welche an einem Ende der Stempelwelle einen eine zylindrische Druekfläehe aufweisenden Stempelkopf trägt, dadurch gekennzeichnet,
    dass ein mit der Ar- retierklinke zusammenwirkendes Sperrorgan vorgesehen ist, bei dessen Sperrstellung die Stempelwelle gegen Drehung gesichert ist, und dass der Stempelkopf mindestens ein senk recht. zur Stempelachse verschwenkbares Seg ment aufweist, durch welches mindestens ein Teil der StempelikopfdT-uckfläche vom Druck vorgang ausschaltbar äst. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrorgan durch einen den mit. der Rolle zusammenwirkenden Arm der Arretierklinke sperrenden Sperriegel gebildet. ist. 2. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrorgan durch einen den dem mit der Rolle zusammenwirkenden Arm der Arretier- klinke entgegengesetzten Klinkenarm sperren den :Sperriegel gebildet ist.
    3. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrorgan durch eine unter Federwirkung stehende und durch einen Sperriegel ausser halb der Schwenkbahn der Arretierklinke ge haltene Sperrplatte gebildet ist, derart, dass die durch den Sperriegel befreite Sperrplatte den Arretierriegel blockiert.
    -l. Sicherungseinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Stempelkopf mindestens ein mindestens einen in .Sperrstellung über die Druckflücl).e des Stempelkopfes radial hinausragenden Fortsatz aufweisendes Segment drehbar ge lagert ist, welches unter Federwirkung gegen einen Anschlagnocken gehalten ist, derart, dass beim Drehen des Stempelkopfes der durch den Fortsatz überdeckte, Teil der Druck fläche nicht zum Abdruck kommt.
CH299883D 1952-01-31 1952-01-31 Sicherungseinrichtung an einer Frankier- und Stempelmaschine. CH299883A (de)

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