CH299501A - Anordnung zum Anlassen von Gleichstrommotoren, die über einen mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Gleichrichter gespeist werden und nach Erreichen der durch einen Sollwertgeber vorgeschriebenen Drehzahl auf konstante Drehzahl geregelt werden. - Google Patents

Anordnung zum Anlassen von Gleichstrommotoren, die über einen mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Gleichrichter gespeist werden und nach Erreichen der durch einen Sollwertgeber vorgeschriebenen Drehzahl auf konstante Drehzahl geregelt werden.

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CH299501A
CH299501A CH299501DA CH299501A CH 299501 A CH299501 A CH 299501A CH 299501D A CH299501D A CH 299501DA CH 299501 A CH299501 A CH 299501A
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CH
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Patent-Verwaltungs-Gm Licentia
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/24Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices
    • H02P7/26Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using discharge tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description


      Anordnung    zum     Anlassen    von Gleichstrommotoren, die über einen     mit    gittergesteuerten     Dampf-          oder        Gasentladungsstrecken    arbeitenden Gleichrichter gespeist werden und nach Erreichen  der durch     einen        Sollwertgeber    vorgeschriebenen Drehzahl     auf    konstante Drehzahl geregelt  werden.

      Bei Gleichstrommotoren, die über einen  mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasent  ladungsstrecken arbeitenden Gleichrichter ge  speist werden,     wird    normalerweise eine Regel  anordnung benutzt, bei der ein an einem  Spannungsteiler in Form einer Spannung  eingestellter Sollwert je nach Aufgabe, mit  der     EMK    oder Klemmenspannung am Anker  eines Motors verglichen wird. Schaltungs  mässig wird die     EMK    dabei durch Differenz  bildung zwischen Klemmenspannung und       innerem    Spannungsabfall     iA.   <I>RA</I> elektrisch ge  wonnen.

   Eine solche     Anordnung    erlaubt im       (zitterkreis    einer     Verstärkerröhre,    den Ano  denstrom dieser Röhre in einer     Gleichstrom-          verstärkerschaltung    von der Differenz     zwi-          chen    Soll- und     Istwert,    d. h. von der Dreh  zahl- oder     Spanniuigsabweichung    des Motors  in jedem Augenblick abhängig zu machen  und damit z.

   B. über     sättigbare    Transforma  toren mit sekundärer     Wechselspannung    spit  zer Wellenform die Aussteuerung des gitter  gesteuerten Gleichrichters nach der     Toulon-          Steuerung    zu verändern, der den Anker     des     Motors bei unabhängiger Felderregung speist.  Üblicherweise werden     derartige    Anordnungen  noch mit     zusätzlichen        schaltungsmässigen     Hilfsmitteln versehen, die dafür sorgen, dass  beim Einschalten der stillstehenden Maschine  auf einen vorher     festgelegten,        evtl.    hohen    Sollwert der Drehzahl keine Überströme auf  treten.

      Anordnungen dieser Art scheinen atü  den ersten Augenblick alle Forderungen zu  erfüllen, die man billigerweise an einen sol  chen     Antrieb    stellen kann. In der Praxis  ist das leider nicht so. Gerade bei Maschinen,  die     ein    kompliziertes     Drehzahlprogramm     durchführen müssen, z. B. bei der Strumpf  wirkerei, bei     gewissen        Programmbewegungen     usw. macht sich ein Nachteil geltend, der  erst bei näherer Betrachtung der Verhältnisse  sichtbar wird.

   Er besteht     darin,    dass beim  Anlassen der Anordnung oder beim Über  schalten von einer auf     eine    andere     Drehzahl     die     Sollwertvorgabe    plötzlich und schlagartig  erfolgt. Diese plötzliche Vorgabe kann zwar  für die Maschine direkt nicht gefährlich wer  den, bedeutet aber, da in den meisten Fällen  die Strombegrenzung anspricht und die Ma  schine damit     plötzlich    in     einen        Speisekreis          konstanten    Stromes eingeschaltet wird, ebenso  plötzliche Momentänderungen an der Achse  der Maschine und damit unangenehme -Lind  gefährliche Stösse im Antrieb.

   Zur Erzielung  eines     einfachen    Aufbaues und einer betriebs  sicheren Schaltung gibt die vorliegende Er  findung einen Weg an, der erlaubt, dieser       Schwierigkeiten    sicher Herr zu werden.      Der Gedanke der     Erfindung    besteht darin,  dass der Sollwert zwar als Gleichspannung  vorgegeben     wird,    dass diese     Gleichspannung     aber     in    den den Vergleich zwischen  Soll      und      Ist      ausführenden    Gitterkreis der Regel  röhre nicht     schlagartig    eingefügt wird,

   son  dern über     Glieder    mit Speichereigenschaften       zur        Wirksamkeit        gelangt.     



  Ein     Ausführungsbeispiel    der erfindungs  gemässen Anordnung ist in der Zeichnung  schematisch dargestellt. Wie die     Zeichnung     zeigt, wird dazu die an dem     Sollwertgeber      Soll  abgegriffene     Spannung        dem,    eigent  lichen Vergleichskreis nicht direkt zugeführt,  sondern über einen relativ hohen Widerstand  R.

   Da betriebsmässig der     Vergleichskreis    mit  Strömen nicht belastet ist, sondern allein das  Potential des Gitters der Regelröhre     Rr     steuert, spielt dieser Widerstand für alle  betriebsmässigen     Änderungen    keine entschei  dende     Rolle.    Der     Sollwert    wird     nun    über  diesen     Reihenwiderstand    R nicht direkt     in    den       Vergleichskreis,    sondern an die Belege eines  Kondensators C gegeben,

   und zwar mittels  eines Schalters     Sch.    An den Kondensator C  schliesst sich in der bekannten Weise der  übrige     Vergleichskreis    an. Zwischen dem  Minuspol des Spannungsteilers und dem  Abgang P vom     Widerstand    zur Vergleichs  ,     spannung     Ist  (Klemmenspannung des an  getriebenen Motors M) liegt der Kondensator  C und der Widerstand R. Beide ergeben zu  sammen eine Zeitkonstante, die etwa in ihrer  Grösse dem gewünschten Anstieg des Dreh  momentes der Anlage aus dem Stillstand  heraus oder bei plötzlichen Erhöhungen der       Drehzahl.    entspricht.

   Die     Sollwertspannmig     wird durch die Glieder nicht als Gleichspan  nung sofort eingeschaltet, sondern steigt nach  der     bekannten        e-Funktion    nach Massgabe der       Aufladung    des     Kondensators    mit endlicher  Geschwindigkeit so an, dass mit gleicher Ge  schwindigkeit auch das Moment des. ange  triebenen Motors von Null ab wächst und  plötzliche Schläge im Antrieb oder zwischen  geschalteten Elementen vermieden werden.  



  Diese Möglichkeit ist unter     Benutzung     immer der gleichen Bauelemente auch dann    verwendbar, wenn verschiedene     Sollwertgeber     vorgesehen sind und mit mehreren Relaiskon  takten eine     Umschaltung    auf die einzelnen  verschieden hoch liegenden Abgriffe an diesen  Widerständen vorgesehen ist (Drehzahlpro  gramm oder     Spannungsprogramm).     



  Die erfinderische Lösung hat noch einen  weiteren Vorteil. Um im     Regelkreis    wirklich  mit     Gleiehspannungswerten    zu arbeiten, muss  sowohl für die Strombegrenzung wie für die       Spannungsabfallkompensation    eine geglättete  Spannung verwendet werden, die aus einem  auf der     Wechselstromseite    des Gleichrichters  liegenden Wandler gewonnen wird und die  zusätzliche     Glättungselemente    mit. eigenem  Energieinhalt (Drosseln, Kondensatoren) be  darf.

   Während der Zeit, die zur     Aufladung     der Elemente bei steigendem Strom notwen  dig ist, spricht bei den bisherigen Schaltungen  der     Strombegrenzungskreis    nicht an, so dass  für ein oder mehrere Perioden auch die Ge  fässe sehr stark überlastet werden. Durch das  langsame Hochfahren der Gittersteuerung über  den Röhrenregler wird auch dieser Nachteil  weitgehend aufgehoben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anordnung zum Anlassen von Gleichstrom motoren, die über einen mit. gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeiten den Gleichrichter gespeist werden und nach Erreichen der durch einen Sollwertgeber vor geschriebenen Drehzahl auf konstante Dreh zahl geregelt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die den Sollwert der Drehzahl repräsen tierende Spannung an den Vergleichskreis bei Einschaltung und plötzlicher Änderung nicht schlagartig eingefügt wird, sondern über Glie der mit Speichereigenschaften verzögert zur Wirksamkeit gelangt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur "Zeitverzöge rung eine Kombination aus Kondensator und Widerstand dient, wobei dieser gleichzeitig einen Teil des Widerstandes bildet, der zur Abblockung dieses Vergleichskreises (Dreh- zahlregelung) gegen den Strombegrenzungs- kreis erforderlich ist.
    2. Anordnung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dieselben Zeitver- zögerungsglieder immer zur Verwendung ge- langen, selbst wenn der Vergleichskreis durch irgendwelche sehalttechnischen Mittel um schichtig auf verschiedene Sollwertgeber ge schaltet wird.
CH299501D 1950-09-27 1951-09-22 Anordnung zum Anlassen von Gleichstrommotoren, die über einen mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Gleichrichter gespeist werden und nach Erreichen der durch einen Sollwertgeber vorgeschriebenen Drehzahl auf konstante Drehzahl geregelt werden. CH299501A (de)

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CH299501D CH299501A (de) 1950-09-27 1951-09-22 Anordnung zum Anlassen von Gleichstrommotoren, die über einen mit gittergesteuerten Dampf- oder Gasentladungsstrecken arbeitenden Gleichrichter gespeist werden und nach Erreichen der durch einen Sollwertgeber vorgeschriebenen Drehzahl auf konstante Drehzahl geregelt werden.

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CH (1) CH299501A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1273046B (de) * 1966-01-29 1968-07-18 Telefunken Patent Verfahren und Anordnung zur selbsttaetigen Steuerung des Hochlaufs und des Abbremsens eines Gleichstrommotors

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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