CH295232A - Kontaktumformer für grosse Stromstärken mit temperaturunabhängiger Lagerung der Kontakte. - Google Patents

Kontaktumformer für grosse Stromstärken mit temperaturunabhängiger Lagerung der Kontakte.

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CH295232A
CH295232A CH295232DA CH295232A CH 295232 A CH295232 A CH 295232A CH 295232D A CH295232D A CH 295232DA CH 295232 A CH295232 A CH 295232A
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CH
Switzerland
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contact
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contacts
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Inventor
Patent-Verwaltungs-Gm Licentia
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Licentia Gmbh
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description


  Kontaktumformer     für    grosse     Stromstärken        mit    temperaturunabhängiger  Lagerung der Kontakte.         Ilei    Umformern grosser Stromstärken er  wärmen sich die Kontakte und die Zufüh  rungsschienen unter Umständen so stark, dass       durch    die Wärmedehnung des Leitermaterials       ,)der    des Gehäuses die Kontaktzeiten v     erän-          clertwerden.    Solche Veränderungen sind uner  wünscht, da sie die Betriebssicherheit der  Geräte, welche von der Einhaltung bestimm  ter Kontaktzeiten abhängig ist, gefährden.

    Nach der Erfindung wird diesem Übelstand  nicht durch Verminderung der Temperatur  schwankungen abgeholfen, sondern durch eine  Konstruktion, bei der die auftretenden  W     ärmedehnungen    sich nicht auf die gegen  seitige Lage zwischen feststehenden Kontakt  flächen und Schwingungsmittelpunkt des die  Kontakte betätigten Stössels auswirken.  



  Die Erfindung betrifft einen Kontakt  umformer für grosse Stromstärken.     Erfin-          clungsgemäss    sind die Zuführungsschienen für  den Strom zur Verhinderung von Kontakt  zeitänderungen durch Wärmedehnung derart  am Gehäuse befestigt, dass die feststehenden  Kontaktflächen ihre Lage gegenüber dem  Schwingungsmittelpunkt des den Kontakt     be-          tätigenden    Stössels nicht verändern.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung dargestellt. 1 ist ein Ge  triebekasten, in dem die     Exzenterwelle    2 ge  lagert ist. Diese setzt einen Stössel 3 in hin  und her gehende Bewegung. Der Kopf 4 die  ses Stössels hebt     Glas    Kontaktstück 5 peri-         odisch    von den paarweise vorhandenen, fest  stehenden Kontaktstücken 6 ab und schliesst  den Kontakt wieder, wobei eine Druckfeder 7  den     Anpressdruck    liefert. Die Kontaktstücke 6  sind auf Zuleitungsschienen 8 befestigt. Bei  grossen Stromstärken werden die Schienen 8  durch Stromwärme erhitzt.

   Würde man sie an  ihrer Unterseite 9 am Getriebekasten 1 be  festigen, so würde sich die Kontaktoberfläche  10 infolge der Erwärmung in der Zeichnung  nach rechts verschieben, was     eine    Vergrösse  rung der     Kontaktschliesszeit    zur Folge haben  würde; bei sehr grosser Wärmedehnung würde  der Stössel 3 überhaupt nicht mehr mit dem.  Kontaktstück 5 in Berührung     kommen    und  daher der Kontakt dauernd geschlossen blei  ben.  



  Nach der Erfindung werden die Strom  zuführungsschienen 8 nicht an ihrer Unter  seite 9, sondern an ihrer Oberseite etwa in der  Höhe der Kontaktflächen 10 am Gehäuse     I.     in ihrer Lage fixiert, so dass     Wärmedehnun-          gen    nur den Abstand zwischen der Unter  seite 9 der Kontaktschienen und dem Ge  triebekasten 1, nicht aber die Lage der Kon  taktflächen 10 gegenüber dem Gehäuse 1 bzw.  dem Schwingungsmittelpunkt des Stössels 3  beeinflusst. Eine solche Schienenbefestigung  kann wie in der Zeichnung angegeben aus  geführt werden mit     Hilfe        eines    Druckstabes  11 aus einem Material mit verschwindender  Wärmedehnung, z.

   B,     Invar.    Das obere Ende      dieses Stabes stützt sich gegen eine an den  Schienen 8 befestigte     Überwurfkappe    13, das       untere    Ende gegen eine Auflage 1.4 am Ge  häuse 1. Mit Hilfe von Zugschrauben 15 und  16 wird die Schiene gegen das Gehäuse 1 ge  presst, wobei ihre Lage oben durch den Druck  stab 11 und unten durch das Distanzstück 17  fixiert wird. Dabei ist für die Lage der Kon  taktfläche 10 vorwiegend die Länge des  Druckstabes 11 massgebend. Wenn dieser  Stab bei Erwärmung seine Länge nicht än  dert, so wird auch die Kontaktfläche 10 ihre  Lage zum Stössel 3 nicht ändern.  



  Im Dauerbetrieb werden nicht nur die  Stromschienen 8 warm, sondern auch der Ge  häusekasten 1, die     Exzenterwelle    2 und der  Stössel 3. Die resultierende     Wärmedehnung     dieser Konstruktionsteile würde ebenfalls eine       Änderung    der     Kontaktsehliesszeit    zur Folge  haben. Man kann nun die Kontaktfläche 10  und die obere Stirnfläche 12 des Druckstabes  11 derart gegeneinander versetzen, dass auch  die     Wärmedehnung    der Getriebeteile durch  den Druckstab     11.    kompensiert wird.

   Auf diese  Weise erhält man Geräte, welche in kaltem  Zustand, das heisst also zum Beispiel beim  Anfahren, praktisch die gleiche Kontakt  schliesszeit hat     wie    bei Dauerbetrieb, was für  die Betriebssicherheit. von wesentlicher Be  deutung ist.  



  Bei mehrphasigen Umformern kann man  jede der Stromschienen 8, und zwar sowohl  die Schienen, die den Wechselstrom     führen,       als auch die Gleichstromschienen, mit der be  schriebenen     Wärmeausdehnungskompensation     versehen.  



  Die Erfindung ist von besonderer Bedeu  tung bei Umformern, welche nicht mit Was  ser, sondern durch ein Gasgebläse gekühlt  werden, da in letztem Falle die Erwärmung  grösser wird als bei Wasserkühlung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kontaktumformer für grosse Stroinstär- ken,'dadurch gekennzeichnet, dass die Zufüh rungsschienen für den Strom zur Verhinde rung von Kontaktzeitänderungen durch Wärmedehnungen derart am Gehäuse be festigt sind, dass die teststehenden Kontakt flächen ihre Lage gegenüber dem Schwiii- gungsmittelptnikt des den Kontakt betätigen- den Stössels nicht verändern.
    UNTERANSPRÜCHE I . Kontaktumformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungs schienen angenähert in der Höhe der Kontakt flächen durch Materialien mit verschwindend kleiner Wärmedehnung am Gehäuse befestigt sind. 2. Kontaktumformer nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Stromzuführungsschienen auf einem Druckstab aus Material v erschwinden- der Wärmedehnung gelagert sind.
CH295232D 1950-10-14 1951-10-12 Kontaktumformer für grosse Stromstärken mit temperaturunabhängiger Lagerung der Kontakte. CH295232A (de)

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