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Druckgaserzeuger für flüssigen Brennstoff, Luft und Dampf.
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welches von einem Wasserbehälter ausgeht. Die Wasserkammer wird von einem ringförmigen Raum 21 umgeben, welcher mit einer Wärmeschutzpackung ausgekleidet ist.
Dieser Ring von Packungsmaterial wird seinerseits wieder von einem ringförmigen Luftmantel 22 umgeben, dessen äussere Wand den Mantel des Gaserzeugers bildet.
Durch das Rohr 23 wird flüssiger Brennstoff von einem Vorratszylinder in eine Ventilkammer 24 gedrückt, von wo derselbe durch die Öffnung 25 zu dem lotrechten Kanal 26 gelangt, in welchen eine Reihe von Luftdüsen 27 einmündet. Die unterste dieser Düsen mündet am Boden des Kanales 26 ein, während die anderen unter verschiedenem Winkel und in verschiedener Höhe an den Seiten des Kanals 26 einmünden.
Alle diese Luftdüsen erhalten Druckluft von einer Luftkammer 28, die den Kanal 26 fast vollständig umgibt und die ihrerseits die Luft durch das Rohr 29 zugeführt erhält, die von dem Luftrohr 8 ausgeht. Um diese Luftdüsen genau einzustellen und die feine Zer- teilung des Luftstrahles und dessen Kraft zu regeln, ist in jede dieser Düsen ein einstellbares Konusventil 30 eingebaut.
Ausser den Luftdüsen ist in dem Kanal. 26 noch ein Drahtgewebe 31 eingeschaltet.
Mittels der unter verschiedenen Winkeln einmündenden Luftdüsen und des Drahtgewobes wird der durch den Kanal 26 fliessende Strahl flüssigen Brennstoffes fein zerteilt oder zerstäubt. In diesem Zustande tritt er aus der Öffnung 13 im Boden der Verbrennungkammer aus.
Die von einer Druckluftpumpe ausgehende Rohrleitung 8 führt zu einem Druck- minderventil 32, aus welchem die Luft unter entsprechend vermindertem Druck aus-und durch die Öffnung 33 oben in die Luftkammer 22 eintritt. Von hier geht die Luft durch die Luftkammer nach abwärts, wobei sie Wärme aufnimmt und tritt in den Raum 34 in der Bodenplatte der Verbrennungskammer. Von hier gelangt sie durch die ringförmige Öffnung 14 in die Verbrennungskammer.
Es ist ersichtlich, dass die Wärme der Verbrennungskammer auf diese Weise voll-
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Verbrennung durch Ausstrahlung in einen Wassermantel verloren geht, dazu verwendet wird, das Wasser in der Wasserkammer 17 in'Dampf zu verwandeln. Der auf diese Weise erzeugte Dampf füllt den oberen Teil der Wasserkammer und vermischt sich, nachdem er um Ablenkplatten 35 herumgegangen ist, mit den aus dem Rohr 12 austretenden gas- förmigen Vjrbrannuugsprodukten, so dass sich beide Druck erzeugende Elemente innerhalb des Domes 3 vereinigen. Von hier wird der so erzeugte Druck durch das Druckrohr dorthin geleitet, wo er nutzbar gemacht werden soll.
Die von der Wasserkammer 17 ausgestrahlt Wärme tritt durch die Bekleidung 21 in die Luft der Lnftkammer. 32 über, von wo sie zur Vorbrennungslmmmer zurückgeleitet wird.
Auf dem Dom 3 ist ein Sicherheitsventil 36 angebracht. Der Wasserspiegel in der Wasserkammer sollte zw'ckmässig etwas über der Verjüngung der Verbrennungskammer stehen. Dies wird erreicht durch Regelung der Wasserzufuhr mittels des Ventils 37 in dem Zuleitungsrohr 20. Die Höhe des Wasserstandes wird durch einen Wasserstandsanzeiger sichtbar gemacht.
Die Zufuhr des flüssigen Brennstoffes wird stets so geregelt, dass der zerstäubte Brennstoff am Boden der Verbrennungskammer stets in geeignetem Verhältnis mit Luft gemischt eintritt, während gleichzeitig durch abwechselndes Schliessen der Brennstoffzufnhr der Druck in dem Gaserzeuger selbsttätig so geregelt wird, dass er konstant verbleibt. Zu diesem Zwecke ist die in folgendem beschriebene Regelungsvorrichtung vorgesehen. Die Ventilkammer 24, welche in Fig. 2 im Detail herausgezeichnet ist, enthält ein Ventil 38, welches die Mündung 25, durch welche das Öl in den Kanal 26 eintritt, schliesst. Die Spindel dieses Ventils trägt einen von einer Drahtspule 41 umgebenen Anker 39. Die Feder 40 strebt das Ventil selbsttätig zu schliessen, während die Spule 41 bei ihrer Erregung den Anker 39 anzieht und das Ventil entgegen dem Druck der Feder 40 vollständig öffnet.
Der elektrische Stromkreis, in welchen die Spule 41 eingeschaltet ist, besteht aus einer Stromquelle 42 und dem Druckregler 43, welcher, wie in Fig. 1 gezeigt ist, vorteilhaft oben an der Seite des Gaserzeugers angebracht wird. Dieser Druckregler steht durch den Kanal 44 mit der Luftkammer 22 in Verbindung, deren Druck beständig von dem inneren Druck des Gaserzeugers abhängt. Innerhalb des Druckreglers ist die biegsame Membran 45 angeordnet, die an ihrer oberen Fläche einen dem einstellbaren Kontaktstift 47 gegenüberstehenden Kontaktstift 46 trägt. Die untere Seite der Membran wird durch die Feder 48, deren Druck durch die Schraube 49 genau eingestellt werden kann, beständig nach oben gedrückt.
Wenn der Druck in der Luftkammer über den zu- lässigen Betrag anwächst, dann drückt er die Membran 45 entgegen der Spannung der Feder 48 nach abwärts und trennt dadurch die Kontakte 46, 47, wodurch der Stromkreis unterbrochen wird. Dies bewirkt, dass das Ventil 38 die Öffnung 25 sofort verschliesst, so
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dass die Zufuhr von 01 nach der Verbrennungskammer gänzlich abgesperrt wird. Das Ventil bleibt solange geschlossen, bis bei abnehmendem Druck in der Verbrennungskammer die Membran in dem Druckregler wiederum steigt, worauf der Stromkreis wieder geschlossen und das Ventil 38 vollständig geöffnet wird. Auf diese Weise wird eine in stets gleichem Verhältnis zu der Luftzufuhr stehende Brennstoffzufuhr erreicht, ausgenommen, wenn der Brennstoff zum Zweck der Regelung vollständig abgesperrt wird.
Das Glührohr 15 wird von innen heraus durch eine Gasflamme geheizt, die ihr Gas durch ein Rohr 50 und die Druckluft durch ein Rohr 51 erhält. In das Rohr 50 ist eine Ventilkammer 53 mit einem für gewöhnlich offen gehaltenen, unter Federwirkung stehenden Ventil 54 eingeschaltet. Die Spindel dieses Ventils trägt an ihrem oberen Ende eine Platte 55, welche nahe am Boden einer der in der Bodenplatte des Gaserzeugers vorhandenen Kammern ruht, mit welchen die Porzellan röhre verbunden ist und durch welche die Verbrennungsprodukte der Gasflamme abgeleitet werden. Bei einem unvorhergesehenen Bruch der Röhre drückt der Gaserzeugerdruck die Platte 55 nieder und schliesst dadurch das Ventil 5, J, so dass die Gaszufuhr zu der Porzellanröhre vollständig abgeschlossen wird.
Gleichzeitig drückt die Abwärtsbewegung des Ventils 54 einen Isolationsarm 56 nach abwärts, der zwei Kontakte 57 trennt, welche in denjenigen elektrischen Stromkreis eingeschaltet sind, durch welchen die Brennstoffzufuhr zu dem Gaserzeuger geregelt wird.
Der Stromkreis wird auf diese Weise augenblicklich unterbrochen, was das Schliessen des Ventils 58 und das Absperren jeglicher Brennstoffzufuhr zu dem Gaserzeuger zur Folge hat.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Druckgaserzeuger für flüssigen Brennstoff, Luft und Dampf, dadurch gekenn- zeichnet, dass bei beständig gleichförmiger Luftzuführung die Brennstoffzufuhr bei steigendem Druck im Gaserzeuger selbsttätig unterbrochen wird, so dass entweder nur Luft oder Luft und Brennstoff in stets gleichem Verhältnis zugeführt wird.
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