CH294584A - Handgerät für Landwirtschaft und Gartenbau. - Google Patents

Handgerät für Landwirtschaft und Gartenbau.

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CH294584A
CH294584A CH294584DA CH294584A CH 294584 A CH294584 A CH 294584A CH 294584D A CH294584D A CH 294584DA CH 294584 A CH294584 A CH 294584A
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CH
Switzerland
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container
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impeller
naeh
auxiliary devices
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English (en)
Inventor
Ag Agricultura
Original Assignee
Ag Agricultura
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
    • A01C5/06Machines for making or covering drills or furrows for sowing or planting
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description


  



  Handgerät f r Landwirtschaft und Gartenbau.



   Im Interesse einer Intensivierung der Landwirtsehaft und des Gartenbaues ist vor allem eine weitgehende   Technisierung    notwen. dig. Eine   i berladung    des   bäuerlichen    oder   gärtnerischen    Betriebes mit einer Vielzahl von   Gteräten    ist jedoch unerw nscht. Man hat daher insbesondere für die   Landwirtsehaft    schon MehrzweckgerÏt e entwickelt, die durch Traktoren oder durch Tiere bewegt werden.



  Auch im   Gartenbaugewerbe    gibt es einige   Mehrzweckgartenwerkzeuge.    Um aber insbesondere für kleine   bäuerliche    und gärtnerische Betriebe den Bedarf an   Zugtieren    oder andern Zugkräften zu beschrÏnkenùvielfach stellt auch nicht genügend tierische Zugkraft zur Verf gungù, besteht ein erheblieher Bedarf an kleinen, f r mehrere Zwecke gleich  zeitig oder nacheinander verwendbaren    GerÏten, die lediglich mit menschlicher Kraft betÏtigt und bewegt werden können.



   Gegenstand der Erfindung ist ein Handgerät für Landwirtschaft und Gartenbau, das dadurch gekennzeichnet ist, dass einem Führungsgestell, in welehem mindestens ein Laufrad gelagert ist, verschiedenartige   Hilfsvor-    richtungen zur Ausf hrung   versehiedener    landwirtschaftlicher und gÏrtnerischer Arbeiten zugeordnet sind.



   Die an dem Gerät angebrachten oder nach Bedarf anbringbaren Vorrichtungen und d Einrichtungen können zweckmässigerweise wahlweise und in beliebiger Zusammenstellung leieht auswechselbar sein oder können in bezug auf ihre Wirksamkeit ausgeschaltet werden.



   Es kann auch zu beiden Seiten des Laufrades je ein BehÏlter angeordnet sein, oder es werden zwei oder mehr   Behälter unter Ver-    wendung gemeinsamer Zwischenwände anein  andergereiht    oder ineinandergesetzt. Bei in  einandergesetzten Behältern    bilden die WÏnde der innenliegenden Behälter gleiehzeitig eine Wand der äussern Behälter.



   In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes in vereinfaehter Form schematisch dargestellt.



   Fig. 1 zeigt ein erstes   Ausführungsbeispie]    des Erfindungsgegenstandes,
Fig. 2 die Lagerung des Laufrades, auf dessen Achse ein   Behälter für Streustoffe    vorgesehen ist ;
Fig. 3 bis 5   zeigen andersartige Ausbildun-    gen der Behälter ;
Fig. 6 zeigt ein weiteres Ausf hrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.



   Gemäss den Fig.   1    und   2    ist an dem F h   rungsgestell 1 des Gerätes die Steekachse 2    gelagert, auf der das Laufrad 3 und die auf der Nabe 4 verstellbar befestigten Teile 6 und 7 des f r die Aufbewahrung von   Streu-    stoffen, zum Beispiel von Dünger oder Dibbelsaat, bestimmten Behälters   5    drehbar sind.



     Steckachsen    sind an sicli bekannt und   erleich-    tern das Ausweehseln von   Radera.    Der BehÏlter 5 wird von dem Laufrad in der einen Drehrichtung durch einen nicht gezeichneten Anschlag mitgenommen und bleibt in der andern Drehrichtung nach Freigabe durch den Anschlag stehen. Der Behälter ist kreisrund und besteht aus zwei mit ihren Rändern ge  geneinanderliegenden    Schalen, die entweder ganz aus Gummi bestehen oder nur an den Rändern Gummikanten haben und so einen elastischen Schlitz z zwischen sich einschliessen.



  An dem Rahmen   1    ist an einem Arm 8 ein Organ 9, beispielsweise eine runde Scheibe, drehbar gelagert, die in den genannten Schlitz zwisehen den   Behälterteilen    6 und. 7 eingreift, und so den Dünger oder die Dibbelsaat aus dem Behälter 5 austreten lässt. So ist es m¯g  lich,    zum Beispiel durch Sehieben des Gerätes die   Funktionsbewegungen    der   Streuvor-    richtung auszulösen, während durch Ziehen des Gerätes diese Bewegungen ohne   zusätz-    lichen Ïu¯ern Eingriff   ausgesehaltet werden.   



   Die   Eingreiftiefe    der Scheibe 9 in den Schlitz ist einstellbar, so dass sie das   Aus-    streuen von Dünger oder von   Dibbelsaat    in dosierbarer Verteilung bewirkt, das hei¯t, das in dem Behälter befindliehe Gut tritt in einer von der Eingreiftiefe des Ausstreuorganes in den Schlitz abhängigen Menge aus dem BehÏlter aus und rieselt unmittelbar auf den Boden.



   An dem Gestell   1    ist eine aus Stäben oder aus einer gesehlossenen Fläche bestehende Trageinrichtung 20 für beliebige G ter oder Gegenstände angebracht, in der beispielsweise ein mit einer Verteilvorrichtung 26 versehener Wasserbehälter   25    zum Giessen oder Sprengen von Wasser liegt. Es können au¯erdem auf dem Laufkranz des Rades Ringe, L¯ffel oder Spitzen zum Markieren von Saatreihen und zum Herstellen von Pflanzlöchern leicht ansetzbar und abnehmbar angeordnet oder ein-und ausklappbar am Laufkranz befestigt sein, das heisst in irgendeinerArt wirksam gemacht werden können. Gegebenenfalls kann auch ein mit diesen Spitzen versehener Kranz auf das Laufrad aufgesetzt oder das Laufrad gegen ein anderes, mit Spitzen versehenes Rad ausgewechselt werden.

   Das   Rad 3    trÏgt nach der Fig. 1 abnehmbare Spitzen 19 zum Markieren von   Pflanzlöchern.   



   Durch die erwähnte Lagerung der Nabe 4 auf einer Steckachse sind die Aufnahmebehälter leieht auswechselbar.



   Der gegenseitige Anpressdruck der BehÏlterschalen kann zum Beispiel. durch gegenseitige axiale Verschiebung der Schalen und durch von aussen auf den Schlit einwirkende, am Rahmen des   Gerätes gelagerte Druck-    rollen einstellbar sein.



   Fig. 3 zeigt zwei ineinander angeordnete Behälter 12 und 13, die zusammen mit dem Rad 3 auf der Achse 2 gelegert sind. Der Behälter 13 kann f r ein Streugut oder mit seinen Teilen 14 und 15 f r zwei verschiedene   Streugüter    verwendet werden.



   Entsprechend Fig.   4    sind auf der Achse 2 Behälter 16 und 17 mit einer gemeinsamen Zwischenwand   18    usammnen mit dem Laufrad 3 drehbar gelagert.



   Nach Fig.   5,    in der gleiclie Teile mit gleiehen Bezugszeichen versehen sind, ist auf beiden. Seiten des Rades 3 je ein Behälter 10 bzw. 11 auf der Steckachse 2 gelagert.



   Nach Fig. 6 ist unter dem von, dem Arm 8   getragenen Spreizrad    9   für den auf der Steek-       achse 2 aufgesetzten Bellälter 5 nach der    Fig.   2      zusätzlich eine Dibbelvorrichtung 21    mit einem Rillenzieher 22 und einem Rillenschliesser 23 angeordnet, die mit dem Halter 24 an dem Arm 8 befestigt ist. An dem Gestell 1 ist ausserdem ein Halter 27 angeordnet, an den ein   Rollkrümler 28    oder andere Geräte, zum Beispiel Kultivatoren, zur   Bodenbearbei-    tung auswechselbar angehÏngt werden k¯nnen.



   Es kann auch vorgesehen sein, dass auf dem   Führungsgestel]    eine Trageinrichtung zur Nufnahme eines mit einer Verteilervor  riehtung    ung versehenen Fl ssigkeitsbehÏlters gelagert ist. Es kann aueh auf der Trageinrich  tung ein    mit Pumpe und einer willk rlich bewegbaren Spr h- und ZerstÏubervorrichtung versehener Behälter für flüssige und staubf¯rmige Sehädlingsbekämpfungsmittel abnehmbar gelagert sein. Dabei k¯nnen bewegte Teile solcher   Hilfsvorriehtungen,    zum Beispiel die Pumpe, vom Laufrad angetrieben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : HandgerÏt f r Landwirtschaft und Gar tenbau, dadurch gekennzeichnet, da¯ einem Führungsgestell, in welchem mindestens ein Laufrad gelagert ist, verschiedenartige Hilfsvorrichtungen zur Ausführung versehiedener landwirtschaftlicher und gÏrtnerischer Arbeiten zugeordnet sind.
    UNTERANSPR¯CHE : 1. Gerät nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Achse des Laufrades mindestens ein Behälter zum Aufbewahren von Streustoffen gelagert ist.
    2. GerÏt nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeiehnet, dass der Behälter aus zwei mit ihren RÏndern gegeneinanderliegenden Gummischalen besteht.
    3. GerÏt nach Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Behälter unter Verwendung gemeinsamer Zwischenwände angebracht sind.
    4. GerÏt naeh Unteranspruch 1, dadureh gekennzeichnet, dass die Behälter ineinander- gesetzt sind, wobei die Wände der innenliegenden Behälter gleichzeitig eine Wand der äussern Behälter bilden.
    5. GerÏt nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Führungsgestell mindestens ein Spreizorgan befestigt ist, das dazu bestimmt ist, mit einstellbarer Eindringtiefe zwisehen die aneinander anliegenden Ränder der Gummischalen einzudringen und damit das Ausstreuen der im Behälter eingefüllten Streustoffe zu erm¯glichen.
    6. Gerät naeh Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufradachse als Steekaehse ausgebildet ist, zum Zwecke, die auf der Achse angeordneten Behälter auswechselbar zu machen.
    7. Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der BehÏlter unabhÏngig vom Laufrad auf der Steckachse gelagert ist, wobei er in der einen Drehrichtung von einem Anschlag des Rades mitgenommen und in der andern Drehrichtung von dem Ansehlag freigegeben wird und damit stehen bleibt.
    8. Gerät naeh Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Anpre¯druck der Behälterschalen durch axiale Verschiebung und durch von au¯en auf den Schlitz einwirkende Druckrollen einstellbar ist.
    9. Gerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da¯ Mittel zum Markieren von Saatreihen zum Herstellen von Pflanzlöchern wahlweise auf dem Laufkranz des Rades wirksam gemacht werden k¯nnen.
    10. Gerät naeh Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Laufrad gegen ein mit Mitteln zum Markieren versehenes Laufrad auswechselbar ist.
    11. GerÏt naeh Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Führungsgestell eine Trageinrichtung angeordnet ist.
    12. GerÏt nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Trageinrichtung ein mit einer Verteilervorrichtung versehener Flüssigkeitsbehälter abnehmbar gelagert ist.
    13. Gerät naeh Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ¯ auf der Trageinrichtung ein mit einer Pumpe und einer willk rlich bewegbaren Spriih und Zerstäubervorriell- tung versehener Behälter für flüssige und staubformige Schädlingsbekämpfungsmittel abnehmbar gelagert ist.
    14. GerÏ nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bewegte Teile der Hilfsvorrichtungen vom Laufrad angetrieben werden.
    15. Clerät naeh Patentansprueh, daclureh gekennzeichnet, dass die Hilfsvorrichtungen wahlweise und in versehiedener Zusammenstellung auswechselbar sind.
    16. GerÏt naeh Patentansprueh, dadltreh gekennzeichnet, dass mindestens ein Teil der Hilfsvorrichtungen wahlweise in bezug auf ihre Wirksamkeit aussehaltbar sind.
CH294584D 1949-07-14 1949-07-14 Handgerät für Landwirtschaft und Gartenbau. CH294584A (de)

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