CH294341A - Treibstoff für Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Treibstoff für Verbrennungskraftmaschinen.

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CH294341A
CH294341A CH294341DA CH294341A CH 294341 A CH294341 A CH 294341A CH 294341D A CH294341D A CH 294341DA CH 294341 A CH294341 A CH 294341A
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Shell Refining And Mar Limited
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Shell Refining & Marketing Co
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    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L1/00Liquid carbonaceous fuels
    • C10L1/10Liquid carbonaceous fuels containing additives
    • C10L1/14Organic compounds
    • C10L1/30Organic compounds compounds not mentioned before (complexes)

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Description


      Treibstoff    für     Verbrennungskraftmasehinen.            Treibstoffe    für     Verbrennungskraftmasehi-          nen    enthalten oft als     Antiklopfinittel    ein Blei  tetra.a.lky 1.

   zum Beispiel     Bleitetraäthyl,    und  es ist     üblich,    solchen Treibstoffen zwecks Be  seitigung der bei der     Verbrennung    der Treib  stoffe gebildeten Bleiverbindungen aus der       Verbrennungskammer    auch eine weitere Ver  bindung     zuzusetzen.    Diese weiteren Zusätze  werden gewöhnlich als Säuberungsmittel       ( < ,Seavengers )    bezeichnet, und typische Ver  treter dieser Gruppe sind     Halogenkohlenwas-          serstoffe.        wiethj-lendibromid    und Äthylen  dichlorid.

   Diese     llalogenkohlenwasserstoffe     sollen das Absetzen von Bleioxyden und me  tallischem Blei in der Verbrennungskammer  durch die Bildung von bei der     Ver        brennLings-          temperatur    flüchtigen     Bleihalogeniden,           -elche    mit     den    gasförmigen Verbrennungs  produkten hinausgespült werden. verhindern.

    In der Praxis kann jedoch die Bildung von       Bleioxyhalogeniden    und Bleioxyden neben  der Bildung flüchtiger     Bleihalogenide    nicht  verhindert werden, und Niederschläge von  Bleiverbindungen werden in der Verbren  nungskammer auch dann festgestellt, wenn  solche     Säuberungsmittel    verwendet werden.  Ausser andern schädlichen Wirkungen machen  solche Niederschläge es notwendig, Treib  stoffe mit: einer erhöhten     Oetanzahl    zu ver  wenden. Weitere schädliche Wirkungen,  welche bei.

   Verwendung von     Bleiverbindungen     und übliche Säuberungsmittel enthaltenden  Benzinen     auftreten,    sind Zündkerzenver-         schinutzung    und Korrosion, beispielsweise an  den Auspuffventilen.  



  Es ist. nun gefunden     worden,    dass die vor  erwähnten Nachteile, die beim Gebrauch der  üblichen. Bleiverbindungen     enthaltenden     Benzine. auftreten, durch die Verwendung  eines zusätzlichen     Säuberungsmittels    anderer  Art     vermieden    werden können. welches an  scheinend in der Richtung     -wirkt,    dass das im  Treibstoff vorhandene Blei in Verbindungen       finit    derart hohem Schmelzpunkt     übergeführt     wird.

       da.ss    diese auf der Innenfläche der Ver  brennungskammer nicht schmelzen können,  und in einem so feinen Verteilungszustand,  dass sie mit den     gasförmigen        Verbrennungs-          produkten    aus der     Verbrennungskammer    hin  ausgespült werden.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Treibstoff für     Verbrennungskra.ft-          maschinen,    welcher aus     Kohlenwasserstoffen          mit    dein Siedebereich des Benzins besteht und       Bleitetraalkyl    als     Antiklopfmittel,    eine kleine  Menge eines     Halogenkohlenwasserstoff-Säu-          berungsmittels    sowie eine kleine Menge eines  andern Säuberungsmittels, das eine vollstän  dig veresterte sauerstoffhaltige Säure des  Phosphors oder Arsens ist, welcher Ester min  destens einen     carbocyclischen    Rest im Mole  kül aufweist, enthält.

   Die Mengen des Halo  genkohlenwasserstoff-Säuberungsmittels und  des andern Säuberungsmittels werden im Ein  klang     finit    der Menge des     Bleitetraalkyls    ge  wählt, so dass durch die     Mitverwendung    der      Säuberungsmittel bei der     Verbrennung    des       Treibstoffes    aus dem Bleigehalt desselben  solche     Bleiverbindungen    gebildet werden,  welche keine nachteiligen     Wirkungen    im Mo  tor verursachen oder deren nachteilige Wir  kung     wenigstens    wesentlich herabgesetzt ist  im Vergleich zu den nachteiligen Wirkungen,  welche sonst,

   das heisst ohne     Mitverwendung     des     Säuber        ungsinittels    des     Esterty        ps,    durch  den Bleigehalt des Treibstoffes bei dessen Ver  brennung verursacht werden.  



  Bei Verwendung dieses     Treibstoffes    beob  achtet man eine Verringerung der Korrosion  an den Auspuffventilen sowie eine Verringe  rung der     Zündkerzenverschmutzung    und eine  wesentlich geringere Steigerung der erforder  lichen     Octanzahl    des Treibstoffes während der       Lebensdauer    des Motors.

      Die     verwendbaren    Ester leiten sieh vor  zugsweise ab von den sauerstoffhaltigen Säu  ren des Phosphors, wie     Ortho-,        Pyro-    oder       Metaphosphorsäure,        phosphorige    Säure oder       unterphosphorige    Säure, durch Ersetzen der  Wasserstoffatome der Säure durch organische  Reste, vorzugsweise Kohlenwasserstoffreste,  von welchen mindestens einer einen     carbo-          cyclischen    Rest darstellt. Die organischen  Reste, einschliesslich des     carbocycl.isehen     Restes, können     gewünschtenfalls    substituie  rende Gruppen oder Atome enthalten.

   Diese  Ester sind im allgemeinen ölige Flüssigkeiten  oder     niedrigschmelzende,    feste, in     Erdölkoh-          lenwasserstoffen    lösliche Körper. Sie können  einzeln oder in Mischung verwendet werden.

    Typische Beispiele solcher Verbindungen sind       Triphenyl-,        Trikresyl-,        Tri-(4-äthylphenyl)-,          Tri-(4-t-butylphenyl)-,        Trixylenyl-,        Tri-(?-          naphthyl)-.        Tri-(4-isopropyl-l-naphthyl)-,          Tribenzyl-,        'rri-(phenyläthyl)-,        Tricyclo-          hexyl-.        Tri-(trichloro-phenyl)-    und     Tri-(.1-          chlorobenzyl)-orthophosphat,

          Diisoamyl-          cycloliexyl-orthophosphat,        Dibutyl-phenyl-          orthophosphat,        2-Naphthyl-diphenyl-ortho-          phosphat.        2-Naphthyl-3-methylphenyl-phe-          nyl-orthophosphat    und     Triphenylphospliit.     Technisches     Trikresyl-orthophosphat    ist als  billige und leicht zugängliche Verbindung zur         Verwendung    als     Säuberungsnüttel    im Sinne  der vorliegenden Erfindung besonders ge  eignet.  



  Es können auch den torgenannten Phos  phorverbindungen     entspreihende    Ester ver  wendet werden, welche an Stelle des     Phos-          phoratonis    ein Arsenatom enthalten. Im all  gemeinen werden aber die Phosphorverbin  dungen wegen ihrer leichten     Herstellbarkeit     und Billigkeit bevorzugt. Typische Vertreter  der in Betracht kommenden Arsenverbindun  gen sind     Tri-o-.        Tri-m-    oder     Tri-p-kresylarse-          nit    und     Diä        tliyl-plienyl-arsonat.     



  Wie oben bereits erwähnt, ist im Treib  stoff nach der Erfindung auch ein     Halogen-          kohlenwasserstoff-Säuberungsmittel    enthal  ten. Diese     Halogenkohlenwasserstoff-Säube-          rungsmittel    umfassen alle     Halogenkohlenw        as-          serstoffe,    die als     Säuberungsmittel    für bleihal  tige Treibstoffe brauchbar bekannt sind, zum  Beispiel     Äthylendibromid    oder     -dichlorid,          Acetylentetra.bromid.        2,

  -'.3-Triclilorbutan.        2-          Chlor-?,        3-dibrombutan    und die     Dibrom-          toluole.    Es können auch     Gemische    dieser Halo  genkohlenwasserstoffe. zum Beispiel ein  Gemisch aus     Äthylendibromid    und     Äthy-          lendiehlorid.        verwendet    werden.

       Inn    allge  meinen, eignen sich     Halogenkohlenwasser-          stoffe        finit    einem     Dampfdruck    im Bereich  von 0.1 min bis 100 min     Hg    bei     :i0 .     Es ist zweckmässig,     dass    das     Gemisch    der bei  den Säuberungsmittel (Ester und Halogen  kohlenwasserstoff) nicht mehr als etwa  90     Gew. "    , des Halogenkohlenwasserstoffes  enthält. Bei grösseren Anteilen werden die  Nachteile dieser Art von Säuberungsmitteln  nicht ausgeschaltet.  



  Die Menge des erforderlichen Säuberungs  mittels im     Treibstoff    ist im allgemeinen so  gross,     da,ss    sie zur (theoretischen)     Umwandlung     des gesamten in Form von     Bleitetraalkyl    vor  liegenden Bleis in das entsprechende Bleihalo  genid und Bleisalz der betreffenden sauerstoff  haltigen Säure ausreicht. (Eine solche Menge  wird in der Beschreibung und in den Ansprü  chen nachstehend als  1 theoretische Einheit   bezeichnet). In manchen Fällen können je      nach den     besonderen    Komponenten des  Treibstoffes und der Art des Motors, in wel  chem dieser verwendet werden soll, auch  grössere oder geringere Mengen verwendet  werden.

   Einer der Vorteile der vorliegenden  Erfindung besteht gerade darin, dass sie grö  ssere Schwankungen in der Menge des verwen  deten Säuberungsmittels zulässt als bei Ver  wendung eines Halogenkohlenwasserstoffes  als einziges Säuberungsmittel. In solchen Fäl  len sind schon geringe Überschüsse von Ha  logenkohlenwasserstoff -Säuberungsmitteln  schädlich, während bei gleichzeitiger An  wesenheit eines     Ester-Säuberungsmittels    ein  wesentlicher Überschuss ohne ungünstige       Wirkungen    zulässig ist. Der bevorzugte Be  reich der Gesamtmenge der beiden Säube  rungsmittel liegt zwischen 0,9 und 1,2 theo  retischen Einheiten.  



  Die Verwendung des Treibstoffes gemäss  vorliegender Erfindung führt nicht nur zu  einer     wesentlichen    Änderung in der Art der  Niederschläge in der Verbrennungskammer,  im Vergleich zu den bei Verwendung der nur  Halogenkohlenwasserstoff -Säuberungsmittel  enthaltenden Treibstoffe entstehenden Nie  derschlägen, -sondern ergibt auch eine be  trächtliche Verringerung der Korrosion, zum  Beispiel an den Auspuffventilen, und einen  besseren Zustand der     Zündkerzenelektroden.     



  Um die Wirkung der     Ester-Säuberungs-          mittel    in Verbindung mit einem bekannten  Halogenkohlenwasserstoff -Säuberungsmittel  aufzuzeigen, wurde ein     Franklin-4-AC-176-          Motor    betrieben mit einem 100/     130-Flug-          motorenbenzin,    welches 4 cm'     Bleitetraäthyl     pro Gallone (3,79 Liter) und 1 theoretische  Einheit     Äthylendibromid    enthielt. Die Prü  fung wurde unter nachgeahmten Reisebedin  gungen durchgeführt und die Zeit, die bis zum  Verschmutzen der Zündkerze eintrat. was aus  dem Eintreten von Fehlzündungen ersicht  lich war, festgestellt.

   Der Versuch wurde dann  unter den gleichen Arbeitsbedingungen wie  derholt. wobei aber zu dem obengenannten  Treibstoff ausser 4     cni3        Bleitetraäthyl    und  1 theoretische Einheit     Äthyldibromid    noch  0,2 theoretische Einheiten verschiedener Säu-         berungsinittel    zugesetzt wurden. Die Ergeb  nisse sind in Tabelle 1 zusammengestellt, wo  bei zu bemerken ist, dass die beiden ersten Bei  spiele dieser Tabelle (kein zugesetztes Säube  rungsmittel bzw. die Verwendung von     Äthy-          lendibromid    als zugesetztes Säuberungsmit  tel) nicht erfindungsgemässe Vergleichsbei  spiele darstellen.

    
EMI0003.0020     
  
    <I>Tabelle <SEP> I:</I>
<tb>  Zugesetztes <SEP> Prozentuale <SEP> Zunahme
<tb>  Säuberungsmittel <SEP> der <SEP> Zeit <SEP> bis <SEP> zur
<tb>  (0,2 <SEP> theoret. <SEP> Einheit) <SEP> Zündkerzenversehmutzung
<tb>  kein <SEP> 0
<tb>  Äthylendibroniid <SEP> <B>2</B>5
<tb>  Triphenylphosphit <SEP> <B>225</B>
<tb>  Tri-p-kresylphosphit <SEP> G <SEP> -180
<tb>  Tri-o-kresylorthophosphat <SEP>  <  <SEP> 1100       Überraschend ist die Tatsache, dass zur Er  zielung wesentlicher Verbesserungen in dem       Ester-Säuberungsmittel    ein     carbocyclischer     Rest enthalten sein muss.

   So ist festgestellt  worden, dass die entsprechenden Ester, die nur       nichtcyclische    organische Reste enthalten, die  erwähnte Vermeidung der     Zündkerzenver-          schmutzung    nicht ermöglichen.

   Bei den oben  beschriebenen Untersuchungen mit dem       Franklin-Motor    unter Anwendung des glei  chen Treibstoffes     mit    4     em3        Bleitetraäthyl    pro  Gallone (3,79 Liter) und einer theoretischen  Einheit     Äthylendibromid    ergab der Zusatz  von 0,2 theoretischen Einheiten verschiedener       Ester-Säuberungsmittel    die folgenden Resul  tate, wobei die drei ersten Beispiele der Ta  belle     II    nicht erfindungsgemässe Vergleichs  beispiele sind.

    
EMI0003.0033     
  
    <I>Tabelle <SEP> 11:</I>
<tb>  Zugesetztes <SEP> Zeit <SEP> bis <SEP> zur <SEP> Zünd  Säuberungsmittel <SEP> kerzenverschmutzung
<tb>  (0,2 <SEP> theoret. <SEP> Einheiten) <SEP> (Stunden)
<tb>  Tributylphosphit <SEP> 9 <SEP> %2
<tb>  Triäthylphosphit <SEP> 111/'.
<tb>  Isoamyloctylorthophospliat <SEP> 101/2
<tb>  Tri-o-kresylorthophosphat <SEP> lief <SEP> 29 <SEP> Stunden
<tb>  ohne <SEP> Verschmutzung
<tb>  Tri-p-kresylpliosphit <SEP> ebenso         Ausserdem beeinflussen die     Ester-Säube-          rungsmittel,    die keinen     carbocyclischen    Rest  enthalten, das     Antiklopfverhalten    von Treib  stoffen, denen sie zugesetzt sind, ungünstig,  während die     Ester-Säuberungsmittel,

      wie sie  im erfindungsgemässen Treibstoff enthalten  sind, praktisch keine derartige Wirkung  haben. So verursachte der Zusatz von 0,2  theoretischen Einheiten     Trikresylorthophos-          phat    zu einem Benzin, das 5,5     em3        Bleitetra-          äthyl    und eine theoretische Einheit     Äthylen-          dibromid    pro Gallone (3,79 Liter) enthielt und  eine     F')-Octanzahl    von 99 besass, keine merk  bare Abnahme dieser     Octanzahl.    Bei Zusatz  von 0,

  2 theoretischen Einheiten     Tributyl-          orthophosphat    zu einem solchen Benzin kann  jedoch eine Abnahme der     Oetanzahl    auf     918     festgestellt werden, was eine erhebliche Ab  nahme der     Oetanzahl    für ein Flugzeugbenzin  bedeutet.  



  Es ist bekannt, dass Verbrennungskraft  maschinen, welche     mit    Bleiverbindungen ent  haltendem     Treibstoff    betrieben werden, mit  der Zeit einen     Treibstoff    mit einer erhöhten       Octanzahl    bedürfen, wenn das Klopfen. ver  mieden werden soll. Die Änderung in der Art  der Niederschläge in der     Verbrennungskaro:          mer,    welche sieh bei Anwendung der bleihal  tigen     Treibstoffe    gemäss vorliegender Erfin  dung ergibt, führt zu einer viel geringeren Not  wendigkeit einer Erhöhung der     Octanzahl    des  Treibstoffes.

   Dieser     Vorteil    wurde durch Ver  suche in einem     Petter-lvl-otor    nachgewiesen,  die zuerst mit einem Benzin durchgeführt  wurden. das<B>1,05</B>     cm3        Bleitetraäthyl    pro Gal  lone<B>(3,79</B> Liter) und 1 theoretische Einheit       Äthylendibromid    enthielt, und darauf mit  dem gleichen Treibstoff, der zusätzlich noch  0,2 theoretische Einheiten     Trikresylortho-          phosphat    enthielt. Jeder     Treibstoff    wurde  unter den gleichen Bedingungen geprüft ; die  Dauer jedes Versuches     betrug    70 Stunden.

    Die erforderliche     Octanzahl    des im Motor ver  wendeten     Treibstoffes        wurde    zu Beginn und  am Ende j     edesVersuches        besä        nunt.    Die Ergeb  nisse sind aus Tabelle     III    ersichtlich, in wel  cher das erste Beispiel ein nicht erfindungs  gemässes Vergleichsbeispiel darstellt.

    
EMI0004.0044     
  
    <I>T!xbelle <SEP> 11I:</I>
<tb>  Erhöhung
<tb>  Säuberungsmittel <SEP> Tier <SEP> e-rf(irderliehen
<tb>  im <SEP> Treibstoff <SEP> Oetanialil <SEP> des <SEP> Treibstoffes
<tb>  nach <SEP> 70 <SEP> Stunden
<tb>  1 <SEP> theoretische <SEP> Einheit
<tb>  Äthylendibromid <SEP> 15, <SEP> S
<tb>  1 <SEP> theoretische <SEP> Einheit
<tb>  Äthylendibromid+0, <SEP> 2
<tb>  theoretische <SEP> Einheiten
<tb>  Trikresylorthophosphat <SEP> 9       Die     Treibstoffe    gemäss     torliegender    Erfin  dung können mit Vorteil weitere Verbindun  gen enthalten, die in     bekannter    Weise auf       Kohlenwasserstoffe    mit dem     Siedebereich    des  Benzins eine stabilisierende und bzw.

   oder       oxydationshindernde    Wirkung ausüben. In  dieser Hinsicht ist      ,.l-Dinietliyl-6-t-butylphe-          nol    ein besonders günstiges     Zusatzmittel.    Es  können aber auch andere     stabilisierende    Ver  bindungen, wie     Hydrochinon,        2,6-Di-t-butyl-          .l-metliyl-phenol,        N-Phenyl-a-naplithylamin     und     N,N'-Dibutyl-p-phenylendiain.in.    verwen  det werden.  



       Wenn    die Erfindung auch unter besonde  rer Bezugnahme auf     Bleitetraä.thyl    beschrie  ben worden ist, so kann sie doch ebensogut  auch     inVerbindung        mit    andern     Bleitetraalkyl-          Antiklopfinitteln    verwendet  -erden, wie     Tri-          inethyIäthylblei,        Diäthyldiniethylblei,        Tri-          äthylmethylblei.        und        Tetr        amethylblei.     



  Die Treibstoffe gemäss der     Erfindung    kön  nen durch einfaches Vermischen der Bestand  teile in beliebiger Reihenfolge zusammen  gestellt werden. So kann man das     Ester-Säu-          berungsmittel    zu einem bleihaltigen     Benzin     zusetzen., welches schon ein     Halogen.kohlen-          evasserstoff-Säuberungsmittel    enthält. Man  kann aber auch das     Ester-Säuberungsmittel     einem bleifreien Benzin. zusetzen und dann  eine     Mischung    von     Bleitetraalkyl    mit     einem     Halogenkohlenwasserstoff -     Säuberungsmittel     zugeben.

   Ferner     kann    man auch eine Mischung  aus     Bleitetraalkyl,    denn     Ester-Säuberungsmit-          tel    und dem     Halogenkohlenwasserstoff-Säu-          berungsmittel    herstellen und diese Mischung  dann dein Treibstoff zusetzen.

   Eine solche      Mischung aua     Bleitetraalkyl,    einem     Ester-          Säuberungsmittel    und einem     Halogenkohlen-          wasserstoff-Säuberungsmittel    kann die übli  chen Farbstoffe enthalten, welche bei     blei-          tetraalkylhaltigen    Flüssigkeiten verwendet  werden, um ihre Giftigkeit anzuzeigen oder  sie leicht erkennbar zu machen. Gewünschten  falls können auch andere Bestandteile, wie  Lösungsmittel,     Oxy        dationsverhinderer    und  dergleichen. in einer solchen Mischung ent  halten sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Treibstoff für Verbrennungskraftmaschi- nen, dadurch gekennzeichnet, dass er aus Koh- lenwasserstoffen mit dem Siedebereich des Benzins besteht und Bleitetraalkyl als Anti- klopfmittel, eine kleine Menge eines Halogen kohlenwasserstoff-Säuberungsmittels sowie eine kleine Menge eines andern Säuberungs mittels, das eine vollständig veresterte sauer stoffhaltige Säure des Phosphors oder Arsens ist. welcher Ester mindestens einen carbo- cyclischen Rest.
    im Molekül aufweist, enthält. UNTERANSPRÜCHE 1. Treibstoff nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er als Bleitetra- alkyl Bleitetraäthyl enthält. 2. Treibstoff nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er als Ester einen Ester der Orthophosphorsäure enthält. 3. Treibstoff' nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er als Ester einen Ester der phosphorigen Säure enthält. 4. Treibstoff nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die organischen Reste des Esters Kohlenwasserstoffreste dar stellen. 5.
    Treibstoff nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass er als Ester Tri- kresylorthophosphat enthält. 6. Treibstoff nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass er als Ester Tri- xylenylorthophosphat enthält. 7. Treibstoff nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er als Halogen kohlenwasserstoff-Säuberungsm.ittelÄthylen dibromid enthält. B. Treibstoff nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er als Halogen- kohlenwasserstoff-Säuberungsmittel Äthylen- dichlorid enthält. 9.
    Treibstoff nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er als Halogen- kohlenwasserstoff-Säuberungsmittel ein Ge misch von Äthylendibromid und Äthylen dichlorid enthält. 10. Treibstoff nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Ester plus Halogenkohlenwasserstoff - Säuberungsmittel in einer Menge von 0,9 bis 1,2 theoretischen Einheiten vorliegt. 11. Treibstoff nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er zusätzlich eine weitere Verbindung enthält, welche eine stabi lisierende und bzw. oder oxydationshem mende Wirkung auf Kohlenwasserstoffe mit dem Siedebereich des Benzins ausübt.
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