CH290265A - Mantel für Motorradfahrer. - Google Patents
Mantel für Motorradfahrer.Info
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Links
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 4
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41D—OUTERWEAR; PROTECTIVE GARMENTS; ACCESSORIES
- A41D3/00—Overgarments
- A41D3/02—Overcoats
- A41D3/04—Raincoats
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Outer Garments And Coats (AREA)
Description
Mantel für Motorradfahrer. Gegenstand der Erfindung ist ein Mantel für Motorradfahrer, welcher erfindungsge mäss eine Pelerine für den Soziusfahrer auf weist, um ihm einen Halt am Fahrer zu ge währen, welche Pelerine in zusammengefalte tem Zustand durch lösbare Arretierungsmittel gehalten werden kann und dann den Rücken teil des Mantels bildet.
Mit diesem Mantel können zwei Personen auf dem Motorrad vor Regen und Wind sich schützen. Er hat den Vorteil, dass er in der Herstellung bedeutend billiger ist als zwei normale Mäntel. In der Zeichnung ist bei spielsweise eine Ausführungsform des Erfin dungsgegenstandes dargestellt; bei dieser Aus führungsform kann der Soziusfahrer bei Be darf, wobei es zweckmässig ist, im Schritt- tempo zu fahren, während der Fahrt die Pele rine am Rücken des Fahrzeuglenkers auf knöpfen und öffnen und dann dieselbe an ziehen.
Ebenso kann das Abziehen, Wiederein- falten in den Mantel und Arretieren an dem selben während der Fahrt durchgeführt wer den. Das Einfalten der Pelerine ist dadurch sehr erleichtert, dass alle Falten durch Ab näher vorgelegt sind.
Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht des Mantels von hinten, Fig. 2 eine Ansicht des Mantels von hinten beim Entfalten der Pelerine, Fig. 3 eine Teilansicht der Rückseite des Mantels mit Pelerine schräg von oben gesehen, bei gebrochenem Decklatz, Fig. 4 eine Seitenansicht des Mantels mit Pelerine und Fig.5 Mantel und Pelerine mit Decatz von hinten schräg von oben gesehen.
Der dargestellte Mantel 1 kombiniert mit Pelerine besteht aus wasserfest imprägnier tem Stoff. Der Mantelvorderteil ist normal wie bei einem andern Mantel. Der Rückenteil hingegen wird gebildet durch eine zusammen gefaltete Pelerine 2 für den Soziusfahrer, welche durch einen an der Mantelschulterpar- tie angenähten Decklatz 3 bis zum Gürtel 4 abgedeckt und durch den Gürtel mit. dem Mantel zusammengehalten wird. Wie aus Fig: 2 ersichtlich ist, weist die den Rückenteil des Mantels bildende Pelerine einen aufklapp baren schmalen Teil 5 und einen in Falten gelegten breiten Teil 6 auf. Die Falten 7, 8 und 9 des letzteren sind durch Abnäher 7', 8' und 9' vorgelegt.
Die Pelerine wird in zusam mengefalteter Stellung durch Druckknöpfe am Schulterteil des Mantels imd an den Ober enden der Pelerinenteile gesichert. Beim Zu sammenlegen wird zuerst der schmale Teil 5 durch die Druckknopfteile 10, 10' festgelegt. Dann wird der Teil 6 nacheinander in seine Falten 7, 8 und 9 gelegt und nacheinander durch die Drucldmopfteile 11, 11', 12,12', 13, 13' und 14, 14' festgelegt.
Der Decklatz wird nach -unten geklappt und das Ende desselben, wie Fig.1 zeigt, nach innen geschlagen und durch die beiden Druckknöpfe 15 und 16 an der Pelerine befestigt. Beim Anziehen der Pelerine wird der Längsrand 20 des Teils 5 mit dem Längsrand 21 des Teils 6 -verbunden.
Zu diesem Zwecke ist der Längsrand 20 mit den Druckknopfteilen 11, 17, 18 und 19 und der Längsrand 21 mit den an erstere aufzu drückenden Druckknopfteilen 11", 17', 18' und 19' und in der untern Hälfte mit einem Reissverschluss 22, 22' versehen. Im Mittelteil bleiben die beiden Ränder 20 und 21 offen, damit man mit der linken Hand ausfahren kann.
An dieser Öffnung können die Ränder durch einen Knopf 23 und eine Öse 24 zusam mengehalten werden. 25 ist eine die Öffnung überdeckende Abdecklasche. Zum Ausfahren der rechten Hand ist im Teil 6 der Pelerine ein Schlitz mit Abdecklasche 26 vorgesehen. Der obere Rand des Teils 6 ist mit Ösen und zwei durch diese hindurchgezogenen Schnur- kordeln 27, 28 versehen.
Mit diesen Kordeln kann die Pelerine an ihrer Öffnung oben durch Zusammenschnüren der beidseitigen Ränder verengt werden. Diese verjüngte Öff nung kann, wie Fig.3 und 4 zeigen, durch den Decklatz 3 geschlossen werden. Der Deck latz 3 ist mit einem Halsausschnitt 29 ver sehen, welcher hinten aufgeschnitten und mit einem aufgerichteten Kragen 30 versehen ist. Der Kragen kann mit seinen Enden hinten mittels Knopfloch und Knopf 31 zugemacht werden.
Der Soziusfahrer kann die im Mantelrük- ken eingebaute Pelerine während der Fahrt, wobei es zweckmässig ist, im Schrittempo zu fahren, öffnen und anziehen. Zu diesem Zwecke knöpft er zuerst den Decklatz 3 auf und rollt ihn nach oben, wie dies in Fig.2 gezeigt ist. Dann öffnet er nacheinander die Druckknöpfe 14, 13, 12, 11 und 10, legt den Teil 6 um seinen Körper herum und verbindet die Längsränder 20 und 21 der Teile 5 und 6 miteinander durch Schliessen der Druck knöpfe 11, 17, 18 und 19 sowie durch Schlie ssen des Reissverschlusses 22, 22'.
Nun zieht der Soziusfahrer die einander gegenüberlie genden obern Ränder des Teils 6 durch die Kordeln 27 und 28 zusammen. Dann fährt er mit den Händen durch die Öffnung an den Deeklaschen 25 und 26 nach aussen, klappt den Decklatz 3 herunter und schliesst den Kragen 30. Damit ist der Soziusfahrer gegen Regen, Wind und gälte vollkommen geschützt und hat ausserdem einen zusätzlichen Halt am Vordermann. Der Soziusfahrer kann sich mit den Händen ausserhalb oder innerhalb der Pelerine am Vordermann festhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Mantel für Motorradfahrer, gekennzeich net durch eine Pelerine für den Soziusfahrer, um ihm einen Halt am Fahrer zu gewähren, welche Pelerine in zusammengefaltetem Zu stand durch lösbare Arretierungsmittel gehal ten werden kann und dann den Rückenteil des Mantels bildet. UVTERANSPRüCHE 1.Mantel für Motorradfahrer nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pelerine einen schmalen Anschlussteil, einen breiten, in Falten legbaren, mit dem Anschlussteil verbundbaren Teil und einen mit Halsausschnitt versehenen Decklatz aufweist. 2. Mantel für Motorradfahrer nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Decklatz an der Mantelschulterpartie festgenäht ist und der schmale und der breite Teil bei zusammengeleg ter Pelerine an der Schulterpartie sowie zwi schen den Falten unter sich durch Druck knöpfe lösbar befestigt sind. 3.Mantel für Motorradfahrer nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der um. den Soziusfahrer herumzulegen bestimmte breite Teil oben durch Druckknöpfe und unten durch Reissverschluss mit dem Anschlussteil verbundbar ist. 4. Mantel für Motorradfahrer nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Pelerine mit Öffnungen zum Ausfahren mit den Händen versehen ist. 5.Mantel für Motorradfahrer nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Ver binden des schmalen und des breiten Teils die gebildete obere Öffnung durch eine Schnü runi zusammenziehbar und -durch den Deck latz abdeckbar ist. 6. Mantel für Motorradfahrer nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Halsaus schnitt des Decklatzes hinten offen ist und einen nach oben stehenden Kragen aufweist, welcher hinten an den übereinandergreifenden Enden durch Knopf und Öse schliessbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH290265T | 1951-05-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH290265A true CH290265A (de) | 1953-04-30 |
Family
ID=4486995
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH290265D CH290265A (de) | 1951-05-18 | 1951-05-18 | Mantel für Motorradfahrer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH290265A (de) |
-
1951
- 1951-05-18 CH CH290265D patent/CH290265A/de unknown
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