CH288317A - Mahdenformer für Motormäher. - Google Patents

Mahdenformer für Motormäher.

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CH288317A
CH288317A CH288317DA CH288317A CH 288317 A CH288317 A CH 288317A CH 288317D A CH288317D A CH 288317DA CH 288317 A CH288317 A CH 288317A
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CH
Switzerland
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bearing
fork
mahden
shaft
motor
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Application number
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English (en)
Inventor
Maschinenfabrik Aebi Co
Original Assignee
Aebi & Co Maschinenfabrik
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Publication date
Application filed by Aebi & Co Maschinenfabrik filed Critical Aebi & Co Maschinenfabrik
Publication of CH288317A publication Critical patent/CH288317A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D57/00Delivering mechanisms for harvesters or mowers
    • A01D57/28Windrower attachments with tines

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description


  



  Mahdenformer f r MotormÏher.



   Die vorliegende Erfindung betrifft einen   Mahdeni'ormen für Motormäher    mit in der    Mitte angetriebenem Mähmesser. Bekannte    Mahdenformer, welche vorwiegend mit rotierenden Gabeln arbeiten, haben den Naehteil, dass im Augenblick des Eingreifens der Gabeln in das   Mähgut    letzteres zufolge der konstanten Winkelgeschwindigkeit der Gabeln plötzlich beschleunigt wird. Wegen der   Kreis-    bahn der   Fördergabeln    wird ausserdem das MÏhgut   gegen das Streiehbleeh gesehlagen,    lÏngs welchem es gegen die   Messermitte ge-      schoben    werden soll.

   Am Ende des   Streichble-      ches    werfen die Gabeln wiederum wegen der Kreisbahn und grosser Winkelgeschwindigkeit das   AIähgut    in unnötiger Weise in die Hohe.



   ¯berdies arbeiten bekannte Einrichtungen derart, dass das Mähgut parallel   zum Messer-    balken und nicht gleichzeitig nach hinten gegen den vorlaufenden Mäher verschoben wird, wodurch in der Mitte des   Mähmessers    leieht   Stauungen    auftreten können.



   Die Erfindung ermöglieht, die erwähnten Nachteile zu beheben, indem eine zweifach ge  lagerte Fordergabel vorgesehen    ist, deren eines Lager die Fördergabel mit einer An  triebskurbel verbindet, und    deren anderes Lager die Führung des den Gabelzinken   gegen-      iiberliegenden Gabelendes langs einer    zur   Mähebene    wenigstens angenähert   senkrecht-    stehenden Führungsschiene bewerkstelligt, und dass die die Antriebskurbel.

   drehende Welle in einem wenigstens am Ausleger des   Alotormähers abgestützten    Lager gehalten ist, das Ganze derart,   dass die Fordergabel    in einer zur Längsaxe des   Mähmessers    geneigten Ebene arbeitet und einem   Streichblech    entlang gleitet, welches,   in Mähriehtung gesehen,    schräg von vorn nach hinten verlaufend zwi  schen    dem einen Messerende und dem das Messer tragenden Ausleger eingebaut ist.



   Durch die erwähnte Neigung der Arbeitsebene der   Fördergabel    wird das Mähgut nicht nur nach innen geschoben, sondern es wird gleichzeitig auch noch r ckwÏrts gelenkt,   wo-    durch eine   Anhäufung    von   Mähgut    in der Umgebung des Messerkopfes vermieden wird.



   Die Erfindung sei nun an Hand eines in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Ausfiihrungsbeispiels erläutert.



   Fig. 2 zeigt das   Ausführungsbeispiel im    Seitenriss und teilweisen Schnitt,
Fig. 3 im Aufri¯ von vorn und
Fig. 4 im Grundri¯,
Fig. 5   schematiseh    eine Variante der Gabelf hrung.



   Die beispielsweise   dreizinkig    ausgebildete   Fördergabel    1, 1' ist durch das Zapfenlager 2 mit der   Antriebskurbel    3 verbunden. Das den Gabelzinken   1'gegeniiberliegende    Ende 4 der Gabel   1    ist mit Hilfe der als Gleitlager ausgebildeten Lagerbüchse 5 mit der Führungsschiene 6 verbunden.



   Letztere steht wenigstens angenähert   senk-    recht zur Mähebene und ist an ihrem untern Ende mit dem als Lager f r die Antriebswell. e 7 dienenden Rohr 8 starr verbunden. Das  Rohr 8 seinerseits ist mit Hilfe des   Travers 9    und des in der   Hoche    verstellbaren Lagers 10 0 auf einem mit dem Ausleger 11 verbundenen Balken 12 abgestützt. Das Rohr 8 liegt   wenig-      stens    angenähert parallel zur   Mähebene,    ist je (loch schräg zur   Längsmittelebene L-L des    Auslegers, so dass die   Fördergabel      1    in einer Ebene arbeitet, welche zur Längsaxe MùM des Mähbalkens 13 schräg steht.

   Dies bedingt auch, dass das Streichblech 14,   in Mährichtung    gesehen, ebenfalls schräg von vorn nach   hin-    ten verlaufend zwischen dem einen Ende des   Mähbalkens    13 und dem Ausleger 11 eingebaut ist.



   Zufolge der beschriebenen Lagerung der   Fördergabel    durchläuft diese bzw. deren Zinken eine Bahn, wie sie Kurve I in Fig.   1    zeigt.



  Die zwischen den Kreuzen liegenden Strecken werden in gleichen Zeitintervallen   durchlau-      fen,    und es ist somit ersichtlich, dass am Anfang   (A)    und Ende (E) des Förderweges die Winkelgeschwindigkeit gegenüber derjenigen in der Mitte (M) des   Forderweges reduziert    ist. Die   Einstichrichtung    der Gabel in das MÏhgut wird bei   A    und E um den   Winkel a    günstiger als bei   kreisfönniger    Bahn mit Zentrum   C,    wie sie Kurve II zeigt, wobei in dieser Kurve in gleichen Zeitintervallen   zurück-    gelegte Strecken durch kleine Pfeile bezeiehnet sind.

   Dank der geringeren Winkelgeschwindigkeit und dem günstigeren   Ein-      stichwinkel    an diesen beiden Stellen A und E werden bei   A    die SchlÏge auf das   Mähgut    abgeschwächt und bei E die   Sehleuderhöhe    des   Mähgutes verkleinert.   



   Die Welle 7 wird beispielsweise von der Zapfwelle   15 des Motormähers aus über einen    Keilriemen 16, ein Seheibenrad 17 und ein   Kegelgetriebe    18 angetrieben. Der Riemen wird mit Hilfe eines verstellbaren Gestänges 19,20 gespannt, wobei dieses Gestänge   gleich-    zeitig zur zusätzlichen Haltung des Rohres 8 dient, in welchem die Welle 7 gelagert ist.



  Diese Antriebsanordnung lässt sich selbstver  ständlich      versehiedentlich    modifizieren. Beispielsweise kann das   Kegelgetriebe    auch an der Zapfwelle 15 direkt angebracht sein, und ein Riemen   oder eiuc Kette führt dann zu    einem   Scheiben-oder    Zahnrad, welches   unmit-    telbar auf der Welle 7 sitzt   (nieht gezeichnet).   



   Ferner kann das Zapfenlager 2 auf der   Antriebskurbel 3 radial gleitend    und durch   Leitkurven geführt    angeordnet sein (Fig.   5).   



  Dabei muss sich die   Antriebskurbel    3 in ihrer Länge verstellen können, damit die Rolle 24 längs der Leitkurve   25    folgen kann. Dadurch besehreibt die Gabelspitze an Stelle der Bahn A.   11E    eine Bahn   ABJIE,    das heisst die Gabelspitze dringt am Anfang der Bahn tiefer   hin-    unter. Dies kann von Vorteil sein, wenn   kur-      zes Gras gesehnitten wird.    Leitkurve   25    kann    als Zusatzeinrichtung ausgebil. det sein, welehe    bei Bedarf angebracht werden kann.



   Der Antrieb der F¯rdergabel von der Zapfwelle aus hat den Vorteil, dass auch bei stillstehendem MÏher das geschnittene Mähgut noch vollstÏndig zur Seite geschafft wird, was nicht der Fall ist, wenn zum Beispiel die   Fördergabel    von einem Laufrad des MotormÏhers oder von einem separaten, den Boden berührenden Rad angetrieben wird. Das Lager 10 ist, wie bereits erwähnt, vorteilhaft so   aus-    gebildet, dass der TrÏger 9 und damit die   For      dergabel l in    der H¯he verstellt werden kann.



  Dadurch ist eine   Anpassung des Mahdenfor-    mers an die Lange   und Menge des Mähgutes    möglich, und beispielsweise kurzes Gras wird mit der gleiehen Präzision weggeschafft wie langes Gras und umgekehrt.



   Es ist auch möglich, auf der der   Farder-      gabel. I gegenüberliegenden    Seite des Mähbalkens   13    einen   Fangreehen    21 mit Hilfe eines TrÏgers   22    am Motorgehäuse 23 zu befestigen.

   Ein solcher   Fangrechen    verhindert   das Wegsehleudern    des   Mähgutes,    was speziell bei kurzem Mähgut vorteilhaft ist,   ob-    schon die der   Fördergabel    eigene   Winkel-    geschwindigkeit sowie die von ihr beschriebene Bahn die Sehleuderhöhe des   Mähgutes,    wie ein  gangs erwähnt, weitgehend vermindert.    Auf alle Fälle aber erlaubt der Fangrechen eine Steigerung der Tourenzahl der   Fördergabel,    was bei   grossen Mengen Mähgut bzw. bei    raschem Vorsehub des Motormähers günstig ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mahdenformen f r MotormÏher mit in der Mitte angetriebenem Mähmesser, dadurch ge liennzeiehnet, dass eine zweifach gelagerte Fördergabel vorgesehen ist, deren eines Lager die Fördergabel mit einer Antriebskurbel verbindet und deren anderes Lager die Führung des den Gabelzinken gegeniiberliegenden Gahelendes längs einer zur Mähebene wenigstens angenähert.
    senkrecht stehenden Führungs- schiene bewerkstelligt, und dass die die Antriebs- kurbel drehende Welle in einem wenigstens am Ausleger des Motormähers abgestützten Lager gehalten ist, das Ganze derart, dass die Fördergabel in einer zur Längsaxe des Mäh- balkens geneigten Ebene arbeitet und einem Streiehblech entlang gleitet, welches, in mils- riehtung gesehen, schräg von vorn nach hinten verlaufend zwischen dem einen Balkenende und dem den Balken tragenden Ausleger eingebaut ist.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Mahdenformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ der Antrieb der Fördergabel von der Zapfwelle des Motor- mähers aus erfolgt.
    2. Mahdenformer nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen die Zapfwelle des Motormähers und die die An triebskurbel der Fördergabel drehende Welle ein Kegelgetriebe sowie ein Kupplungsmittel eingebaut ist.
    3. Mahdenformer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kegelgetriebe auf der die Antriebskurb'el drehenden Welle sitzt.
    4. Mahdenformer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kegelgetriebe auf der Zapfwelle des Motors sitzt.
    5. Mahdenformer naeh Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, da¯ als elastisches Kupplungsmittel ein Riemen dient.
    6. Mahdenformer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Kupplungsmittel eine Kette dient.
    7. Mahdenformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung des Lagers der Antriebswelle am Ausleger durch einen TrÏger erfolgt, der mit Hilfe eines in der Hohe verstellbaren Lagers am Ausleger des Motormähers befestigt ist.
    8. Mahdenformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ das Lager der die Antriebskurbel drehenden Welle ausser am Ausleger noch durch ein verstellbares Ge stänge gegenüber dem Motorgehäuse abgestützt ist.
    9. Mahdenformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf der der Fordergabel gegenüberliegenden Seite des Mähbalkens ein Fangrechen befestigt ist.
    10. Mahdenformer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Leitkurve mit Führungsrolle angebracht ist.
CH288317D 1951-02-03 1951-02-03 Mahdenformer für Motormäher. CH288317A (de)

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CH288317T 1951-02-03

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CH288317D CH288317A (de) 1951-02-03 1951-02-03 Mahdenformer für Motormäher.

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CH (1) CH288317A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1092247B (de) * 1954-09-21 1960-11-03 Hans Straub Vorrichtung zum Teilen eines Maehschwades

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1092247B (de) * 1954-09-21 1960-11-03 Hans Straub Vorrichtung zum Teilen eines Maehschwades

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