CH288117A - Vorrichtung zum Lesen in liegender Stellung. - Google Patents
Vorrichtung zum Lesen in liegender Stellung.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B23/00—Bed-tables; Trays; Reading-racks; Book-rests, i.e. items used in combination with something else
- A47B23/007—Overhead reading-racks or book-rests
-
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Description
Vorrichtung zum Lesen in liegender Stellung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum Lesen in liegender Stel lung, z. B. im Bett oder Liegestuhl. Allgemein wird es als Nachteil empfunden, dass man irgendwie das Buch oder die Zeitschrift, die man lesen will, halten muss. Wegen der er zwungenen, unbequemen Lage ist das Lesen anstrengend; deshalb wird auch ärztlicherseits davor gewarnt.
Es wurde ein Weg gesucht, diese Nachteile zu vermeiden. Die erfindungsgemässe Vor richtung weist eine durchsichtige Unterlage, z. B. eine Glasplatte, auf, zum Zwecke, auf diese das zu lesende Schriftstück mit. der zu lesenden Seite nach unten zu legen. Gegebe nenfalls kann die Unterlage von unten mit einer angebauten Lampe beleuchtet werden. Die durchsichtige Unterlage wird vorteilhaft an einem verstellbaren Gestell angebracht, das es ermöglichen soll, die Lage der durchsichti gen Unterlage den verschiedenen Bedürfnis sen anzupassen. Dies ist deswegen besonders wichtig, da das Lesen in stets gleicher Stel lung auf die Dauer unbequem ist. Es ist zweckmässig, das verstellbare Gestell so auszu bilden, dass es zum Beispiel am Oberteil des Bettes oder Liegestuhls oder an der Wand be@ festigt werden kann.
Der Gegenstand der Erfindung soll an l1and von zwei Ausführungsbeispielen erläu tert werden. Abb.1 zeigt das erste Ausführungsbeispiel in Gebrauchsstellung, von der Seite gesehen, Abb. 2 das zweite Ausführungsbeispiel in Gebrauchsstellung, schaubildlich gesehen, Abb. 3 dasselbe Ausführungsbeispiel in Seitenansicht und Ruhestellung ausser Ge brauch, und Abb. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Abb. 3 in grösserem Massstab.
Es soll zunächst das erste Ausführungs- beispiel (Abb. 1) beschrieben werden. Diese Ausführung soll. ein schnelles Anbringen am. Bett und ein schnelles Abnehmen sowie eine vielseitige Einstellbarkeit der durchsichtigen Unterlage und der Beleuchtungslampe ermög lichen. Auf die Glasplatte 1 wird das Bucli oder die Zeitschrift gelegt. Die Glasplatte ist in einem Rahmen 2 befestigt, der seinerseits durch die Leisten 3 gehalten wird.
Die Klemmvorrichtung 4, die aus einem Exzen ter 5, einem Lagerbock 6 und dem Winkel stück 7 besteht, ermöglicht es, die Vorrichtung am Oberteil des Bettes 8 anzuklemmen und mit einem Handgriff wieder zu entfernen. ; Zur Beleuchtung ist noch eine Lampe 9 vor gesehen, die gleichfalls an die Leisten 3 an gebaut ist. Infolge der Drehpunkte 10 und 11 kann die Vorrichtung in zahlreiche Lagen gebracht und mit Klemmschrauben befestigt c werden. Die Lampe 9 ist gleichfalls durch die Gelenke 12 und 13 einstellbar, so dass das Buch günstig beleuchtet werden kann. Der Lesende liegt unter der Vorrichtung bequem auf dem Rücken und muss lediglich zum Umblättern das Buch abheben.
Damit ist ein angenehmes und gesundes Lesen ermög licht.
Gegebenenfalls kann auch bei 1.0 oder 11 sowie bei 12 oder 13 ein Kugelgelenk ange bracht werden, das auch ein seitliches Schwen ken der Unterlage sowie der Lampe ermög licht, so dass auch auf der Seite liegend ge lesen werden kann.
Das zweite Ausführungsbeispiel zeigt eine Haltevorrichtung, die bei Gebrauch und Nichtgebrauch am Oberteil eines Bettes oder Liegestuhls befestigt bleibt. Bei Gebrauch be findet sich die Vorrichtung in der in Abb. 2 dargestellten Gebrauchsstellung und bei Nicht gebrauch in der in Abb. 3 dargestellten Ruhe lage. Die Haltevorrichtung ermöglicht es, die Buchunterlage mit einem Griff aus der Ruhe lage in die Gebrauchsstellung zu bringen und umgekehrt. Zu diesem Zweck ist eine gelenkige Haltevorrichtung des Rahmens 2 vorgesehen.
Die Haltevorrichtung ist am Oberteil 8 des Bettes mittels eines T-förmigen Halters, be stehend aus dem waagrechten Schenkel 20 und dem senkrechten Schenkel 21, angehängt (siehe Abb. 2).
An dein senkrechten Schenkel sind zwei Lagerböcke 22 und 23 vorhanden, in denen der senkrechte Bolzen 24 (Abb.3) drehbar gelagert ist. Zwischen den beiden La gern 22 und 23 ist das Gelenkstück 25 um die senkrechte Bolzenaclrse schwenkbar gelagert (Abb. <B>3).</B> Der Bolzen,24 und das Gelenkstück 25 bilden das erste Glied der fünfseitigen Gelenkvorrichtung.
Am Drehpunkt 27 des Ge- lenl-.stückes 25 ist. die Stange 26 angelenkt. Am obern Ende des Bolzens 24 sind am Dreh punkt 28 die Stangen 29 angelenkt. Die Stan gen 29 werden durch die am Drehpunkt 30 angelenkte Stange 31 verlängert. Durch das dem ersten Glied gegenüberliegende Glied 32, das in den Drehpunkten 33 und 34 an die Stangen 31 und 26 angelenkt ist, wird das Gelenkfünfeck geschlossen.
Das Glied 32 be steht aus zwei Platten 35 und 36, die durch die Schraube 37 und die am Gelenkpunkt 34 befindliche Schraube 38 (Abb.4) zusammen- gehalten werden. Zwischen die Platten 3.5 und 36 ist ein Bolzen 39 eingeklemmt, an dem der Rahmen 2 sitzt, in den die durchsichtige Un terlage leingelegt ist. An dem Rahmen. '-' sind unten und seitlich Leisten 40 vorgesehen, die ein Herabfallen des Buches verhindern. Bei 41 sind die. Leisten ausgespart. Dadurch wird ein leichtes Greifen des Buches ermög licht.
Seitliche Leuchten 4? und 43 strahlen das Buch blendungsfrei von unten an. Zweek- mä.ssig wird der Lichtschalter 44 (Abb. 3) ani senkrechten Schenkel 21 des T-förmig-en Hal ter;, angebracht. Die Leitungsführung ist als innerheblich fortgelassen.
Verschiedene Boh rungen in der Stange 31 und im Glied 3? las sen Längenveränderungen in den Gliedern zii, derart, dass bei Verstellung die Ruhelage un gefähr dieselbe bleibt, während die Gebraucbs- stellung in der Höhen- und @@ inhellage der Buchunterlage verändert werden kann.
Diese Grobeinstellung der 13öhen- und fVinkellage muss bei Benutzung zunächst ent sprechend dem Bett erfolgen. Sie muss nur einmal vorgenommen werden. sofern die Haltevorrichtung immer am --]eichen Bett ge braucht wird.
Will der Liegende nun lesen., ,so braucht er lediglich die Haltevorriehtun- in die gewünschte Lage zrr ziehen und mit der Klemmschraube 38 am Drehpunkt 3.1 festzu- stellen. Bei 34 ist die relative Drehbewegrin- verhältnismässig gross, die zum Feststellen notwendige Reibung also dementsprechend niedrig.
Will der Lesende auf der Seite liegen, schwenkt er die gesamte V orriehtung um den Bolzen 24 bis in eine ihm bequeme Lage uncl kann darin noch die Unterla-e um den Bolzen 39 kippen. Damit ist eine weitgehende Anpas sung an individuelle @Vünsehe möglich. Nach Gebrauch wird die Schraube 38 wieder gelöst und die Vorrichtung aus der Mittellage nach oben gedrückt.
Da die Buchunterlage bis über die Totpunktlage der Teile ?6, 3? gehoben wird, genügen geringe Reibungskräfte, um sie sicher zrr halten.
Es hat sich als zweckmässig erwiesen, die Stange ''6 am Drehpunkt zu schlitzen und eine \Seheibe 45 (Abb. 4) aus Hartgewebe oder einem ähnlichen Material, mit hohem lleibting:\koeffizienten zwisehenzulegen, die c-on der Sehraube 38 mitgefasst wird.
Damit wird eine Wirkung erzielt, die der einer La- wellenkupplung entspricht und ein sicheres Halten in jeder Lage gewährleistet. Weiter- l,in ist es von Vorteil, dass sieh die Druck- kräfte der Schrauben 37 und 38 addieren, so @la1,i auch nach Lösen der Schraube 38 eine restliehe Reibung vorhanden ist, die gewähr leistet, dass die Vorrichtung sicher in ihrer 1kitliestellung verharrt.
Es können auch ineh- i'ere Scheiben am gleichen Gelenkpunkt vor handen sein.
In besonderen Fällen kann eine Befesti- gun @g der Lesevorriehtung an einem fahrbaren <B>w</B> ler auf das Bett aufsetzbaren Gestell, z. B. @m den bekannten fahrbaren Esstischchen, 7weeklna-ssig sein.
1@s können an mehreren Drehpunkten des Vieleckes Klemmschrauben und Bremsschei ben vorgesehen sein.
Claims (1)
- P AT.ENT ANSPRUCII: Vorrichtung zum Lesen in liegender Stel lung, beispielsweise im Bett, gekennzeichnet durch eine durchsichtige Unterlage (1, Abb. 1 und ?) , zum Zwecke, auf diese das zu lesende Sclii#iftstück mit der zu lesenden Seite nach unten zu legen.UNTERANSPRÜCHE l.. 'Vorrichtung nach Patentanspruch, da- diii-cli gekennzeichnet, dass die durchsichtige L"nterlaf,,e an einem verstellbaren Gestell be-. festigt ist. ''. V orrielitung naeh Unteransprueh 7 , da- darch gekennzeichnet, dass an dem Gestell eine Beleuehtungsvorrichtung angebracht ist. 3.Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet., da.ss die Belexichtungs- @-orriclitung schwenkbar angebracht, ist. 4-. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da- (lttrcli dass sie einen Exzenter (5, Abb. <B>1)</B> besitzt, um sie an den Oberteil des Bettes anzuklemmen und mit. einem einzigen llandgriff davon zu entfernen. 5.Vorrichtung nach Unteransprueh 1, da- (lureli gekennzeichnet., dass das Gestell ein Ge- lenkvieleck besitzt, dessen erstes Glied am Oberteil des Bettes zu befestigen ist und an dessen dem ersten gegenüberliegenden Glied die Unterlage befestigt ist. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass zwei Glieder des Vieleckes in ihrer Länge so verändert werden können, dass sich dadurch die Höhen- und Winkelstellung der Unterlage verändern. 7.Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das erste Vieleck glied um eine senkrechte Achse schwenkbar ist. B. Vorrichtung nach Unter ansprucli 5, da durch gekennzeichnet, dass die Unterlage für sich gegenüber dem Vieleckglied, an dem sie befestigt ist, kippbar ist. 9. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass an einem Dreh punkt des Vieleckes eine Klemmschraube vorgesehen ist. 10.Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemm schraube an dem Drehpunkt angebracht ist, der die grösste relative Drehbewegung der Vieleckglieder aufweist. 11. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Glied des Vieleckes mehrere Klemmschrauben vor gesehen sind. 12. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an mehreren Drehpunkten des Vieleckes Klemmschrauben vorgesehen sind.7.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Dreh punkt des Vieleckes eine Bremsscheibe vor gesehen ist. 14. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Dreh punkt des Vieleckes mehrere Bremsscheiben vorgesehen sind. 15. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet., dass an mehreren Drehpunkten des Vieleckes Bremsscheiben vorgesehen sind, 16. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Unterlage durch Leisten umrandet wird, zum Zwecke, ein Herabfallen des Buches m-L verhindern.17. Vorrichtung nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Leisten un- ten eine Aussparung besitzen, zum Zwecke, ein gutes Ergreifen des Buches zu ermög lichen. 18. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet., dass die Unterlage aus Glas besteht.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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1950
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