CH284884A - Flüssigkeitsringpumpe. - Google Patents

Flüssigkeitsringpumpe.

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CH284884A
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liquid
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Inventor
Ag Maschinenfabrik Burckhardt
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Burckhardt Ag Maschf
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04CROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; ROTARY-PISTON, OR OSCILLATING-PISTON, POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04C19/00Rotary-piston pumps with fluid ring or the like, specially adapted for elastic fluids
    • F04C19/004Details concerning the operating liquid, e.g. nature, separation, cooling, cleaning, control of the supply

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


      Flüssigkeitsringpumpe.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine     Flüssigkeitsringpumpe    zur Förderung  von Gasen, wobei die Abdichtung an den  Stirnenden des Schaufelrades durch Flüssig  keitsverschlüsse erfolgt und Mittel vorgesehen  sind, die ein Entweichen von Sperrflüssigkeit  in die freie Atmosphäre verhindern.  



  Die Flüssigkeit für den Flüssigkeitsring  wird selbstredend dem physikalischen und che  mischen Charakter des zu fördernden Gases  angepasst. Es ist beispielsweise bekannt, zur  Förderung von Chlor stark konzentrierte       Schwefelsäure    als Flüssigkeit für den Flüssig  keitsring zu verwenden.     Dementsprechend     müssen auch die Pumpenzellen an den beiden  Stirnenden des Laufrades durch Flüssigkeits  verschlüsse aus Schwefelsäure abgedichtet  werden, um zu verhindern, dass Chlor in die  Umgebung der Pumpe entweicht.  



  Da die Flüssigkeitsverschlüsse in der Regel  unter einem Überdruck stehen, so besteht für  derartige Pumpen der Nachteil,     da.ss    durch die  zum Beispiel mittels einer     Stopfbüehse    abge  dichtete Wellendurchführung durch das Ge  häuse ständig Sperrflüssigkeit entweicht, was  übrigens zum Beispiel für die Kühlung und  Schmierung der Stopfbüchsen notwendig ist.  



  Bei den bekannten Ausführungen derarti  ger Pumpen geht nun dieser Verlust an Sperr  flüssigkeit dem     Arbeitsprozess    verloren und  muss daher ständig ersetzt werden.  



  plan hat diesen Nachteil dadurch zu ver  hüten versucht, dass zwischen der Wellen  durchführung und einem benachbarten Lager    der Welle ein     Raum    eingeschaltet wird, der  unter Atmosphärendruck steht und in     wel-          ehem    die     Leckverluste    der Wellendurchfüh  rung aufgefangen werden.     Erfindiuigsgemäss     sind nun     Massnahmen    getroffen worden, wel  che bewirken, dass die in diesem Raum auf  gefangene     Leckflüssigkeit    unter dem Einfluss  des Atmosphärendruckes und dem Eigen  gewicht der Flüssigkeit von selbst nach dem  Saugraum der Pumpe zurückfliesst.  



  Das Einschalten eines derartigen Auf  fangraumes hat den weiteren Vorteil, dass  eine Stopfbüchse an der Wellendurchführung  ganz weggelassen und dort  einfach  ein  Spalt zwischen Welle und Gehäusebohrung  belassen werden kann, ohne dass befürchtet  werden muss, dass dadurch     Leckflüssigkeit     verlorengeht, da ja diese Flüssigkeit     automa-          tiseh    dem Prozess wieder zufliesst. Dadurch  fällt die Reibung und entsprechende Erwär  mung der Stopfbüchse weg, was den Kraft  bedarf der Pumpe herabsetzt und die Be  triebssicherheit .derselben erhöht..  



  Um ferner die     -Menge    Sperrflüssigkeit,  welche durch den     Ringspalt    oder die Stopf  büchse entweicht, auf ein     -Minimum    zu redu  zieren, erscheint es zweckmässig, die Druck  differenz zwischen den Räumen vor und hin  ter der Stopfbüchse oder dem Ringspalt mög  lichst klein zu halten.

   Das wird zum Beispiel  dadurch erreicht, dass der Raum vor der  Stopfbüchse oder dem Ringspalt einen     Sperr-          raum    bildet, der einerseits über einen Spalt an  der benachbarten Stirnseite des Laufrades mit      dem Flüssigkeitsring und anderseits an  nähernd an seiner höchsten Stelle mit dem  Saugraum der Pumpe durch einen     überlauf-          kanal    verbunden wird, so dass auf die Ober  fläche der Sperrflüssigkeit der in der Regel  etwas über der Atmosphäre stehende Ansaug  druck der Pumpe wirkt.

   Diese Massnahme hat  zur Folge, dass der Druck in diesem     Sperr-          raum    tiefer liegt als der Druck im Flüssig  keitsring der Pumpe, so dass durch den Spalt  an     ddr        Stirnseite    des Laufrades immer etwas  Arbeitsflüssigkeit nach dem Sperraum ab  fliesst.

   Durch entsprechende     Bemessung    der  Querschnitte der Spalte zwischen dem Flüs  sigkeitsring und dem Sperraum einerseits und  in der     Wellendiurchführung    anderseits kann  nun erreicht werden, dass die Menge     Arbeits-          bzw.    Sperrflüssigkeit, welche aus dem Flüssig  keitsring nach dem Sperraum fliesst, grösser  ist als die Menge, welche durch die Wellen  durchführung entweicht. Die Differenz fliesst  durch den     Überlaufkanal    nach dem Saugraum  der Pumpe ab, von wo sie mit dem Gase wie  der nach dem Druckraum gefördert. wird.  



  Es braucht wohl nicht besonders hervor  gehoben zu werden, dass durch entsprechende  konstruktive Ausbildung des Laufrades der  Pumpe dafür gesorgt wird, dass kein Druck  gas in den Sperraum gelangen kann.  



  Die     Arbeitsflüssigkeit,    die auf die vor  erwähnte Art nach dem genannten Sperraum  entweicht, muss natürlich wieder ersetzt wer  den. Das geschieht zweckmässig auf die Weise,  dass der Sperraum auf der der Wellendurch  führung entgegengesetzten Seite des Lauf  rades mit dem Druckraum der Pumpe in  offener Verbindung steht, derart, dass auf  den Spiegel der Flüssigkeitssäule, welche auf  der Flüssigkeit in einem Spalt an dieser Stirn  seite des Laufrades lastet, der Gasdruck in  der Druckleitung wirkt. Zwischen diesem  Sperraum oder, auf     Fig.    1 bezogen, dem Sperr  raum am untern Stirnende des Laufrades und  dem Flüssigkeitsring besteht daher eine Druck  differenz, welche ein überströmen von Sperr  flüssigkeit nach dem Flüssigkeitsring bewirkt.  



  Durch entsprechende     Bemessung    des Ver  hältnisses der Querschnitte der Spalte an den    beiden Stirnenden des Laufrades kann er  reicht werden, dass die Menge Arbeitsflüssig  keit, welche aus dem einen Sperraum nach  dem Flüssigkeitsring einströmt, grösser ist als  diejenige, welche nach dem andern Sperraum  entweicht. Die     Differenz        gelangt    vorteilhaft  in den Druckraum der Pumpe, kann dort aus  geschieden und durch einen Kühler dem erst  genannten Sperraum des Laufrades wieder  zugeführt werden.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist. ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes veranschaulicht.  



       Fig.1    zeigt einen Längsschnitt und     Fig.    2  einen Querschnitt durch Zylinder und Lauf  rad der     Flüssigkeitsringpumpe.     



       a    ist das mit der Antriebswelle b ver  schraubte Laufrad und c der Zylinder der  Pumpe. d ist der mit dem Gehäuse e fest ver  bundene Schieber, der     Zll-    und Ablaufkanäle  des zu fördernden Gases enthält.. f ist der  Saug- und<I>g</I> der Druckkanal.<I>h</I> ist. ein Raum,  welcher mit dem obern Ringspalt r zwischen  der obern Stirnseite des     L4ufrades        a    und dem  Gehäuse e kommuniziert und durch die Lei  tung<I>i</I> mit dem Saugkanal<I>f</I> in offener Ver  bindung steht. 1,, ist der Auffangraum zwi  schen dem Ringspalt     l    und dem diesem Spalt  zunächst gelegenen Lager     in    der Welle;

   die  ser Auffangraum     k    ist durch die Leitung 71  mit dem Saugraum der Pumpe verbunden.  Der Spalt     l    ist an der Durchführung der  Welle b durch das Gehäuse gebildet. Es könnte  dort auch eine Stopfbüchse vorgesehen sein.  In der Leitung     7z    bildet sieh eine Flüssigkeits  säule, welche in Verbindung mit dem Atmo  sphärendruck im Auffangraum     h.    mit dem  Druck im Saugraum f im     Gleiehgewicht    steht.  o ist ein in die Druckleitung der Pumpe ein  gebauter     Flüssigkeitsabseheider    und p ein  Kühler, in welchem die durch Leitung q dem  untern, zwischen dem Gehäuse e und der  untern Stirnseite des Laufrades gebildeten  Ringspalt s zufliessende Sperrflüssigkeit ge  kühlt wird.

    



  Die Wirkungsweise der Pumpe ist die fol  gende: Vor der Inbetriebsetzung wird die Ar-           beitsflüssigkeit    durch die Öffnung t eingefüllt.  Da  alle  Räume miteinander kommunizie  ren, wird sieh der     Flüssigkeitsspiegel    im gan  zen System auf gleiche Höhe einstellen. Wäh  rend des Anlaufes der Pumpe verteilt sich  automatisch die Menge auf Pumpe und     Ab-          scheider,wie    es der Betriebszustand erfordert.

    Aus     Fig.    2 erkennt man die -Wirkungsweise  der     Flüssigkeitsringpumpe.    Durch Änderung  des Zelleninhaltes, welche durch den Flüssig  keitsring bewirkt. wird,     erfolgt    in bekannter  Weise die     Pumpwirkung.    Die in     Fig.2    im  Schnitt dargestellte Pumpe ist.     doppeltwir-          kend.    Es könnte aber ebensogut eine einfach  wirkende Pumpe für den vorliegenden Zweck  benützt werden. Da, der Sperraum h durch  den Kanal<I>i</I> mit dem Saugkanal<I>f</I> der Pumpe  in offener     Verbindung    steht, herrscht über  der     Sperrflüssigkeit    im Raume h der Ansaug  druck der Pumpe.

   Derselbe steht in der Regel  etwas über der Atmosphäre, so dass im Raume  <I>h</I> gegenüber dem Raume<I>k</I> ein Überdruck  herrscht, der bewirkt, dass ständig Sperrflüs  sigkeit durch den engen Spalt l nach dem  Auffangraum h. strömt, wo sie ausgeschieden  wird und unter dem Einfluss des im Raum     k.     herrschenden Atmosphärendruckes und dem  Eigengewicht .der Flüssigkeitssäule in der Lei  tung n nach dem     Saugraum    der Pumpe zu  rückfliesst. Da der     Druck    vor dem obern Ring  spalt. r grösser ist als der     CTegendrnek    im  Sperraum h., strömt ständig Arbeitsflüssig  keit in den Raum h ein.

   Durch entsprechende       Bemessung    der Querschnitte der Spalte<I>r</I> und<I>l</I>  ist dafür gesorgt, dass mehr Arbeitsflüssigkeit  in den Raum h einströmt, als aus demselben  nach dem Raum     k    ausfliesst, so dass sich im  Sperraum k ein konstanter Flüssigkeitsspie  gel einstellt. Der     Lberschuss    an Sperrflüssig  keit fliesst durch den Überlauf i nach dem       Saugraum    der Pumpe zurück.  



  Der Ringspalt s auf der untern Seite des  Schaufelrades steht durch die Leitung     q    in  offener     Verbindung    mit .der Druckseite der  Pumpe. Vor diesem Spalt herrscht somit ein  Überdruck gegenüber dem Mitteldruck in dem  Flüssigkeitsring, so dass durch diesen Über  druck ständig Arbeitsflüssigkeit zu dem Flüs-         sigkeitsring    strömt. Das Verhältnis der Quer  schnitte der Spalte s und r am untern und  obern Ende des Schaufelrades ist so bemessen,  dass stets mehr Arbeitsflüssigkeit durch den  Spalt s, welcher mit der Druckseite der Pumpe  in offener Verbindung steht, zu dem Flüssig  keitsring, als durch den andern Ringspalt     r     nach dem Raum h, welcher unter dem Saug  druck der Pumpe steht, ausfliesst.

   Die Dif  ferenz dieser beiden Mengen wird nach dem       Abscheider    o ausgestossen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flüssigkeitsr ingpumpe zur Förderung von Gasen, bei welcher das Schaufelrad an seinen beiden Stirnenden durch Flüssigkeitsver schlüsse abgedichtet ist, wobei Mittel vorge sehen sind, die ein Entweichen von Sperrflüs sigkeit in die freie Atmosphäre verhindern, indem zwischen der Wellendurchführung durch das Gehäuse und dem dieser Durchfüh rung zunächst gelegenen Lager der Welle ein Raum eingeschaltet ist, welcher unter Atmo sphärendruck steht und in welchem die Leck verluste der Wellendurchführung aufgefangen werden, dadurch gekennzeichnet, dass Mass nahmen getroffen sind, welche bewirken,
    dass die in diesem Raum aufgefangene Leekflüssig- keit unter dem Einfluss des Atmosphären druckes und dem Eigengewicht der Flüssig keit von selbst. in den Saugraum der Pumpe fliesst. UNTERANSPRÜCHE: 1. Flüssigkeitsringpumpe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Wellendurchführung unter Vermeidung einer Stopfbüchse ein Ringspalt um die Welle herum gebildet ist.
    2. Flüssigkeitsringpumpe nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, in vertikaler Anordnung, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsring am obern Ende durch einen Spalt mit. einem Sperraum, der vom Auf fangraum durch den Spalt der Wellendurch führung getrennt ist, in offener Verbindung steht, durch welche der Sperraum aus dem Flüssigkeitsring der Pumpe mit Sperrflüssig keit gespeist wird, und dass der Sperraum durch einen überlaufkanal mit dem Saug raum der Pumpe verbunden ist.
    3. Flüssigkeitsringpumpe nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da duxch gekennzeichnet, dass der Ringspalt um die Welle herum so bemessen ist, dass die Flüssigkeitsmenge, welche aus dem Flüssig- keitsring der Pumpe nach dem Sperraum fliesst, grösser ist als .die Flüssigkeitsmenge, welche durch den Ringspalt nach dem Auf fangraum entweicht.
    4. Flüssigkeitsringpumpe nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der Quer schnitte von Spalten (s und r) am untern und obern Ende des Laufrades so bemessen ist, dass die Flüssigkeitsmenge, welche aus dem Sperraum am untern Laufradende, welcher mit der Druckseite der Pumpe in offener Ver bindung steht, dem Flüssigkeitsring zufliesst, grösser ist als die Menge, welche am obern Laufradende aus dem Flüssigkeitsring nach dem obern Sperraum, welcher mit der Saug seite der Pumpe in offener Verbindung steht, abfliesst.
CH284884D 1950-09-15 1950-09-15 Flüssigkeitsringpumpe. CH284884A (de)

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CH (1) CH284884A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068856B (de) * 1959-11-12
EP0174454B1 (de) * 1984-07-12 1991-12-11 LOEWE Pumpenfabrik GmbH Anordnung zur Minimierung des Kühlflüssigkeitsverbrauches, insbesondere bei Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen oder dergleichen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068856B (de) * 1959-11-12
EP0174454B1 (de) * 1984-07-12 1991-12-11 LOEWE Pumpenfabrik GmbH Anordnung zur Minimierung des Kühlflüssigkeitsverbrauches, insbesondere bei Flüssigkeitsring-Vakuumpumpen oder dergleichen

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