CH282903A - Verfahren und Maschine zur Herstellung einer Verpackung. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung einer Verpackung.

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CH282903A
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CH
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Ag Arnold G Beutter
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Ag Arnold G Beutter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B47/00Apparatus or devices for forming pockets or receptacles in or from sheets, blanks, or webs, comprising essentially a die into which the material is pressed or a folding die through which the material is moved
    • B65B47/04Apparatus or devices for forming pockets or receptacles in or from sheets, blanks, or webs, comprising essentially a die into which the material is pressed or a folding die through which the material is moved by application of mechanical pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/26Making hollow objects characterised by the use of the objects cans or tins; Closing same in a permanent manner

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description


  
 



  Verfahren und Masehine zur Herstellung einer Verpackung.



     Gegenstand    vorliegender Erfindung ist ein   Vefahren    und eine   Maschine    zur Herstellung einer Verpackung, die ein Gehäuse und einen am   Jetztern    nach dem Einfüllen des Gutes befestigten Deckel aufweist, bei dem man das   Verpaeklmgsgehäuse    mittels eines endlosen, intermittierend sich bewegenden Transportorganes zwecks Einfüllens des Gutes und Aufbringens des Deckels transportiert.



   In den meisten Verfahren   und 3Iasehinen    dieser Art wird das   Alaterial    für das Ver  packungsgehäuse    in Form eines Bandes zugeführt, und das   Verpaekungsgehäuse    durch Ziehwerkzeuge aus dem Band hergestellt. Bei diesen bekannten Verfahren und   Zlasehinen    wird aber das für ein Gehäuse benötigte Stück des   Materialbandes    zuerst abgeschnitten und der abgeschnittene Teil über eine Ziehmatrize des Transportorganes gebracht. Die Ziehmatrizen bewegen sieh somit mit dem endlosen Transportorgan.



   Das Verfahren gemäss der Erfindung ist   nml    dadurch gekennzeichnet, dass man ein Band, aus welchem das Gehäuse hergestellt wird, durch eine Ziehvorrichtung mit mindestens einer in Bewegungsriehtung des Transportorganes unbeweglicher   Xla. trize    hindurchbewegt, in der man das Gehäuse aus dem Band durch Ziehen formt, worauf man das noch immer mit dem Band in Verbindung stehende Gehäuse durch Bewegen des Bandes in den Bereich einer   Matrize    bringt, in der es durch ein   Sehneidwerkzeug    vom Band getrennt wird, wonach es durch das Transportorgan weiter befördert wird.

   Während man also früher das Gehäuse erst auf dem Transportorgan zog, so zieht man gemäss der Erfindung das Gehäuse in einem gegenüber dem Transportorgan unbeweglichen Teil und bewegt nachher das gezogene Gehäuse vermittels des Bandes in den Bereich des Transportorganes.



   Die   Maschine    zur Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens hat eine Ziehvorrichtung und ein intermittierend bewegtes Transportorgan und ist dadurch gekennzeiehnet, dass die   Ziehvorriehtung    mindestens eine in   Bewegungsriehtung    des Transportorganes unbewegliche Matrize aufweist.



   Die nach dem Verfahren hergestellten Verpackungen können mit verschiedenem Gut gefüllt werden. In dem nachfolgend besehriebenen Beispiel handelt es sieh um die Verpackung von Teeportionen.



   An Hand der Zeichnung wird ein Ausfüh  rungsb ei spiel    der Erfindung erläutert.



   Fig. 1 zeigt in räumlicher Darstellung das Gehäuse einer herzustellenden Verpackung.



   Fig. 2 ist ein Vertikalsehnitt durch die Stanz-, Vorzieh-,   Fertigzieh-,    Präg-, Perforierund Abtrennwerkzeuge einer   XIasehine    zur Herstellung der Verpackung.



   Fig. 3 veranschaulicht das gleiche wie Fig. 2 in kleinerem Massstab und in Ansicht, wobei auch noch die beiden vor und hinter den Werkzeugen liegenden Antriebsvorriehtungen für das Materialband gezeigt sind.



   Fig. 4 ist ein Grundriss zu Fig. 3 und  
Fig. 5 ein Vertikalschnitt senkrecht zur Bewegungsrichtung des Materialbandes.



   Fig. 6 veranschaulicht einen Ausschnitt aus dem vorgestanzten Materialband.   



   Das Verpacklmgsgehäuse 1 (Fig. : 1) von    rundem Querschnitt hat in seinem Boden Perforationen 2, durch welche das   Wasser    zur Bereitung des Tees in das   Verpackungsinnere    dringen soll. Dieses Verpackungsgehäuse 1 wird aus einem Band 3 (Fig. 4), das aus Aluminium oder einem andern Material besteht, gezogen und nachher vom Band abgeschnitten. Wie der Grundriss der Fig. 4 zeigt, läuft das Band 3 in Richtung des Pfeils   21    durch eine Ziehvorrichtung hindurch. Diese Ziehvorrichtung hat in einem festen Teil 4 der Maschine eine Vorziehmatrize 5 und eine Fertigziehmatrize 6 (Fig. 2).

   Jede dieser   Matrizen    hat in ihrem Boden eine durchgehende Bohrung 7, zur Aufnahme eines Aus  stosserkopfes    8, der am Ende des Ziehvorganges mit seiner obern Stirnfäche bündig zum Boden der Matrizen 5 und 6 liegt, in der Stellung der   Werkzeuge    gemäss Fig. 2 hingegen in die Matrizen 5 und 6 vorsteht. Diese Ausstosserköpfe 8 sitzen am obern Ende von Bolzen 9, an deren untern   Enden'Schrallben    10 eingeschraubt sind, die als Anschläge mit Schultern 11 des festen Teils 4 zwecks Begrenzung der Bewegung der   Köpfe    8 nach oben zusammenarbeiten. Die Schrauben 10 werden vermittels Federn 12 an die Schultern 11   angedrückt,    welche Federn sich einerends an den Schrauben 10 und anderends an einem festen Teil der Maschine abstützen.

   Die Matrizen 5 und 6 liegen in der Bewegungsrichtung A (Fig. 4) des Bandes 3 in einer geraden Linie hintereinander.   Weiter    liegt in dieser Richtung hinter der Fertigziehmatrize 6 eine Prägematrize 13, die fest im Teil 4 angebracht ist und in ihrem Boden eine Bohrung 14 aufweist, welche eine Ausstosserplatte 15 aufnimmt, die mit ihrer innern Bohrung an einem Prägegegenstempel 16 geführt ist.



  Bolzen 16a der Ausstosserplatte 15 gehen durch   Bohrungen    17 des Teils 4 hindurch und tragen an ihrem freien Ende eine Platte 18, die in einer Ausnehmung 19 des Teils 4 auf und ab beweglich ist und unter der Wirkung einer Feder 20 steht, die sich an einem festen Maschinenteil abstützt. In der   Bewegungs-    richtung A in gerader Linie hinter der Prägematrize 13 ist fest im Teil 4 eine Perforiermatrize 21 vorgesehen.

   Diese Perforiermatrize ist mittels Schraubenbolzen   22    am Teil 4 befestigt und besteht aus einem Oberteil 23 und einem Unterteil   24.    Im Boden des   untern    Teils 24 sind Perforiernadeln   25    befestigt,   während    die Bohrung des obern Teils 23   einer    Ausstosserplatte 27 als   Führung    dient. Die Perforiernadeln   25    gehen durch Bohrungen der Ausstosserplatte 27 hindurch. Letztere ist auf einem Bolzen   28    aufgeschraubt, dessen Kopf 29 als Anschlag dient, der mit einer Schulter 30 des Teils 4 in angehobener Stellung der Ausstosserplatte 27 zur Begrenzung der Aufwärtsbewegung der letzteren zusammenarbeitet.

   Dabei wird der Schraubenkopf   29    durch eine an ihm und einem festen Teil    der 3 ! Maschine sich abstützende Feder 31 an    die Schulter 30 angedrückt. In der Bewe  gungsriehtung    A und in gerader Linie hinter der   Perforiermaftize    21 ist im festen Teil 4 der   Maschine    weiter eine   Matrize    32 montiert, deren obere kreisförmige Kante 33 als Absehneidkante und deren untere kreisförmige Kante 34 als   Aufziehkante    für den obern Rand des gezogenen   Verpackungsgehäuses    dient, welcher Rand dann später auf nicht dargestellte bekannte   Weise    zur Befestigung eines Deckels umgebördelt wird.   I :

   nterhalb    der   Matrize      32    ist das endlose Transportorgan in Form eines. intermittierend sich drehenden Ringes 35 angeordnet, zwecks Einfüllens des Gutes und Aufbringens des Deckels auf das Gehäuse. Diese Vorgänge sind nicht gezeichnet und werden auch nicht beschrieben, da sie an sich bekannt sind. In der Bewegungsrichtung A in gerader Linie vor der Vorziehmatrize 5 ist eine Stanzmatrize 36 vorgesehen, deren Form im Grundriss durch die ausgestanzten Löcher 37 des   Materialbandes    3 der Fig. 6 gezeigt ist. Auch diese   Stanzmatrize    36 ist fest am Teil 4 montiert.



   Die mit den Matrizen 36, 5, 6, 13,   21    und   32    zusammenarbeitenden auf und ab beweg    liehen    Stempel sind wie folgt angeordnet : Wie Fig. 4 und 5 zeigen, ist ein Stempelträger 38 in einer   Schwalbenschwanzführnng    39 des festen   Maschinenteils    4 auf und ab beweglich gelagert. Ein weiterer Stempelträger 40 ist in einer Schwalbenschwanzführung 41 des Trägers 38 auf- und abwärts beweglich gelagert. An einem Zapfen 42 des Trägers 38 greift eine Kurbelstange 43 an, in welcher weiter der Kurbelzapfen 44 einer Kurbelwelle 45 gelagert ist. Bei Drehung der Welle 45 bewegt sich also der Träger 38 in der   Sehwa] bellsehwanzführung    39 auf und ab.

   Am Träger 40 ist ein Support 46 mit Fühlerrollen 47 festgeschraubt, welche Fühlerrollen mit einer Kurvenscheibe 48 der Welle 45 zusam  menarbeften.    Dreht sich die Welle 45, so bewegt sich der Träger 40 auf und ab, und zwar relativ zum Träger 38.



   In der Bewegungsrichtung   Ä    zuvorderst ist am Träger 40 der Stanzstempel 49 befestigt, welcher in seinem Grundriss eine dem Loch 37 der Fig. 6 entsprechende Form hat und zum Herausstanzen der Löcher 37 aus dem Band 3 mit der Stanzmatrize 36 zusammenarbeitet. In der Bewegungsrichtung A nach dem Stanzstempel 49 ist am   Träger 40    eine Niederhalterplatte 50 auf folgende Weise nachgiebig befestigt: An der Niederhalterplatte   50    festgeschraubte Bolzen 51 sind in Bohrungen 52 des Trägers 40 auf und ab beweglich geführt. Sie haben an ihrem obern Ende einen Kopf 53, der als Anschlag zur Zusammenarbeit mit einem Steg 54 des Trägers 40 dient.

   Eine um die Bolzen 51 gelegte   Druckfeder    55 stützt sich einerends an der Niederhalterplatte 50 und anderends am Steg 54 des Trägers 40 ab, und hat somit das Bestreben, die Niederhalterplatte 50 in der Stellung der Fig. 2 zu halten, wo die Schraubenköpfe 53 an den Stegen 54 angepresst sind.



   In der Bewegungsrichtung A des Bandes in gerader Linie hinter der Niederhalterplatte ist am Träger 40 eine Büchse 56 befestigt, welche der auswechselbaren Aufnahme eines Prägestempels 57 dient, der dazu bestimmt ist, mit dem Prägegegenstempel 16 zusammenzuarbeiten. In der Richtung A in gerader Linie hinter der Büchse 56 ist am Träger 40 eine weitere Büchse 58 befestigt, welche zur auswechselbaren Aufnahme eines Perforierstempels 59 mit den Löchern 60 dient, in   welche    bei einem Arbeitsgang des Trägers 40 die Perforiernadeln 25 eintreten.

   In der Richtung A in gerader Linie hinter der Büchse   58    ist am Träger 40 eine Hülse 61 befestigt, deren untere äussere Kante 61a als Schneidkante ausgebildet ist, die bei einem Arbeitsgang des Trägers 40 mit der Kante 33 der   Abtreunmatrize    32 zwecks Abschneidens des gezogenen, geprägten und perforierten Verpackungsgehäuses zusammenarbeitet.



   In der Richtung A, hinter dem Stanzstempel 49 liegend, ist am Träger 38 mittels eines Schraubenbolzens 62 eine Hülse 63 be  befestigt,    an deren unterem freien Ende ein Vorziehstempel 64 auswechselbar eingesetzt ist, welcher zur Zusammenarbeit mit der Vorziehmatrize 5 bestimmt ist. Die Hülse 63 ist dauernd in einer Bohrung 65 des Trägers 40   und    zudem noch während ihres Niederganges in einer Bohrung 66 der Niederhalterplatte 50 auf und ab beweglich geführt.



   In der Richtung A in gerader Linie hinter der Hülse 63 ist am Träger 38 ebenfalls mittels eines Schraubenbolzens 62 eine Hülse 67 befestigt, deren unteres Ende einen Fertigziehstempel 68 auswechselbar aufnimmt, der mit der Fertigziehmatrize 6 bei einem Arbeitsgang des Trägers 38 zusammenarbeitet.



  Auch diese Hülse 67 ist dauernd in einer Bohrung   65    und beim Arbeitsgang des Trägers 38 in einer Bohrung 66 der Niederhalterplatte 50 geführt.



   In der   Abtrennhülse      6i    ist eine Hülse 69 auf und ab beweglich geführt, mittels eines weiteren Schraubenbolzens 62 am Träger 38 befestigt ist. Am untern Ende der Hülse 69 ist ein Abstreifstempel 70, der ausserdem zum Aufziehen des obern Gehäuserandes mit der   Kante    34 der Matrize 32   zusammenarbeitet,      auf    folgende Weise nachgiebig und auswechselbar montiert:
An einem in der Bohrung der Hülse 69 eingeschraubten Bolzen 71 ist eine Stange 72 festgeschraubt, die an ihrem untern Ende  einen Kopf 73 trägt, der in Zusammenarbeit mit einer Schulter 74 des verschiebbar auf der Stange 72 angeordneten Stempels 70 letzteren am   Hernnterfallen    verhindert.

   Am Bolzen 71 und am Stempel 70 ist eine die Stange 72 umgebende Feder 75 abgestützt, die das Bestreben hat, die Schulter 74 an den Kopf 73 zu drücken, den Stempel 70 also in seiner untern Lage zu halten.



   Zur Vermeidung von Spannungen, unter deren Einfluss das Band 3 zerreissen könnte, wird dieses durch eine in Bewegungsriehtung A vor dem Stanzstempel 49 angeordnete Antriebsvorrichtung und durch eine nach dem   Abstreifstempel    70 vorgesehene, mit der ersteren gekuppelten Antriebsvorrichtung zwisehen den Stempeln 49, 64, 68, 57, 60, 70 und den zugehörigen   Matrizen    36, 5, 6, 13, 21 und 32 zwischen je zwei Arbeitsgängen der Träger 38   und    40 hindurchbewegt. Diese beiden Antriebsvorrichtungen sind in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Beide Antriebsvorrichtungen haben untere Reibrollen 76 und obere Reibrollen 77. Die obern Reibrollen 77 sind auf Kulissen 78 gelagert, die längs Kolonnen 79 auf und ab beweglich geführt sind.

   Federn 80 stützen sich mit ihrem untern Ende auf die   Kulissen    78 und mit ihrem obern Ende an Querhäuptern 81 ab, welch   letztere      unbeweg-    lich an den   Kolonnen    79 befestigt sind. Lenker 82 sind mittels Zapfen 83 verschwenkbar an einem festen Maschinenteil gelagert und mittels Zapfen 84 an den   Kulissen    78   auge-    lenkt. Jede Antriebsvorrichtung hat zwei solcher Lenker 82, die durch eine Stange 85 miteinander verbunden sind.

   Am Träger 40 sind über den Stangen 85 verstellbare Anschläge in Form von Schrauben 86 montiert, die bei Niedergang des Trägers 40 und des Trägers 38 also bei Niedergang der Stempel zwecks Zusammenarbeit mit den zugehörigen Matrizen an den Stangen 85 anstossen und dabei die   Lenker    82 so verschwenken, dass die   Kulissen    78 mit den Reibrollen 77 gehoben werden, so dass während des Arbeitsvorganges der verschiedenen   Werkzeuge    das Band von den Rollen 76 und 77 nicht gehalten ist. Gehen die Träger 38 und 40 wieder nach oben, so gestatten die Anschläge 86 den Federn 80, die   Kulissen    78 wieder nach unten zu bewegen, so dass in der Stellung der   Werk-    zeuge gemäss   Fig. 2    die obern Rollen 77 das Band wiederum an die intern Rollen 76 andrücken.

   Fest auf der Welle 87 der untern Rollen 76 sitzt je ein Klinkenrad 88, das dazu bestimmt ist, bei einer   Drehung    der Rollen 76 im Gegenuhrzeigersinn der Fig. 3 je mit einer federbelasteten Klinke 89 zusammenzuarbeiten, während diese   Klinken    bei ihrer Bewegung im Uhrzeigersinn über die Zähne des stillstehenden   Klinkenrades    88 hinweg rätschen. Die federbelasteten Klinken 89 sind verschwenkbar an Armen 91 gelagert, die ihrerseits lose drehbar auf den Wellen 87 der Rollen 76 angeordnet sind. Die beiden Arme 91 sind durch eine an ihnen angelenkte Stange 90 miteinander verbunden, welche Stange durch Öffnungen 91 des Teils 4 (Fig. 4) hindurchgeht.

   An der Stange 90 ist eine Schubstange   92    angelenkt, weleher durch eine nicht dargestellte Vorrichtung eine intermittierende   1-lin- und      Ilerbewegung    in Richtung der Pfeile B (Fig. 3) erteilt wird. Bei der Bewegung der   Schubstange      92 nach    links in Fig. 3 werden die Rollen 76 von den Klinken 89 mitgenommen, während bei der entgegengesetzten Bewegung der Schubstange 92 die   Klinken    über die Zähne der stillstehenden Klinkenräder   88    hinwegrätschen.

   Da die Rolle 76 der einen   Antriebsvorrichtlmg    genau den gleichen Durchmesser hat, wie die Rolle 76 der andern Antriebsvorrichtung und dasselbe auch für die Klinkenräder 88 und für den Abstand der   Klinkeulagerachsen    von den Wellen 87 gilt so haben die Rollen 76 beider Antriebsvorrichtungen bei ihrer   Drehung    im Gegenuhrzeigersinn die gleiche Umfangsgeschwindigkeit, so dass also dem Band gleichzeitig sowohl vor als auch nach den Werkzeugen die gleiche Geschwindigkeit mitgeteilt   wird,    somit im vorwärtsbewegten Band zwisehen den beiden Antriebsvorriehtungen keine gefährlichen Spannungen auftreten können und sich das Band auch nicht werfen kann.



   Das zwischen den Rollen 76 und 77 der linken Antriebsvorrichtung der Fig. 3   aus-     tretende Abfallband läuft auf eine in der Zeichnung nicht dargestellte Vorratsrolle auf.



   Die Werkzeuge könnten auch so ausgebildet sein, dass man an Stelle von kreisrunden ovale oder eckige Gehäuse herstellen könnte.



   Mit der beschriebenen und gezeigten Maschine wird wie folgt gearbeitet: Angenommen, die Stempel befinden sich gegenüber den Matrizen in der Stellung der Fig. 2 und die Antriebsvorrichtungen für das Band gemäss Fig. 3 haben das letztere bereits um einen Schritt vorwärts bewegt, so dass im Bereiche des   Stanzwerkzeuges    36, 49 eine nicht gestanzte Bandpartie, im Bereiche des Vorziehwerkzeuges 5, 64 eine vorgestanzte, aber noch nicht gezogene Bandpartie, im Bereiche des   Fertigziehwerkzeuges    6, 68 eine vorgezogene Partie des Bandes, im Bereiche des Prägewerkzeuges 13, 57 eine fertiggezogene Partie des Bandes und im Bereiche des Perforierwerkzeuges   21,    59 eine fertig gezogene und geprägte Bandpartie, und im Bereiche des Werkzeuges 32, 70 ein fertiges,

   aber noch nicht aus dem Band   herausgeschnittenes    Gehäuse liegt. Vorerst ruhen nun die Antriebsvorrichtungen der Fig. 3, und bei einer weiteren Drehung der Welle 45 im Uhrzeigersinn der Fig. 5 bewegen sieh   nnn    die Träger 38 und 40 nach lunten. Zuerst kommt die   Nie-    derhalterplatte 50 mit der zwischen den Ziehwerkzeugen liegenden Bandpartie in Berüh  rung    und drückt diese Partie an die Band   führung 93 an, wobei sich l die Federn 54    komprimieren.

   Die Träger 40 und 38 laufen mit Ausnahme der Niederhalterplatte 50 weiter nach unten, und es kommt   dalm    der Stanzstempel 49 zur Zusammenarbeit mit der Stanzmatrize 36, dabei ein Loch 37 aus dem Band 3 herausstanzend, nachher kommen die Präge- und Perforierwerkzeuge zur Arbeit, und ungefähr zu gleicher Zeit bewegt sich der Stempel 70 in das fertig gezogene Gehäuse, und   unmittelbar    nachher kommen die Kanten   62    und 33 zum Schnitt. Bei weiterer Abwärtsbewegung stösst der Stempel 70 das herausgesehnittene Gehäuse   naeii    unten in eine entsprechende Öffnung des Ringes 35 und die Stempel 64 und   168    legen sich gegen das Band und verformen dieses, wobei sie auch die Köpfe 8 entgegen der   Wiiling    der Federn 12 nach unten bewegen.

   Desgleichen bewegen die Stempel 57 und 59 die Platten 15 und 27 entgegen der   Winkung    der Federn 20 und 31 nach unten. Ist die Abwärtsbewegung der Träger 38 und 40 beendet, und kehrt sich diese um in die Aufwärtsbewegung, so verlassen die Stempel ihre zugehörigen Matrizen, und die Federn 12, 20 und 31 entspannen sich, so dass die Köpfe 8 und die Platten 15 und 27 die in den Matrizen liegenden verformten Bandteile nach oben über die obere Kante der Matrizen stossen. Schliess  lich    verlässt nach vollständiger Entspannung der Federn 54 auch die Niederhalterplatte 50 das Band, und die Lage der Teile, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, ist wieder hergestellt.

   Darauf betätigt die Kurbelstange 92, die durch ein nicht dargestelltes Exzenter der Welle 45 angetrieben sein kann, die Antriebsvorriehtungen der Fig. 3 für das Band, bis sich über der   Matrize    36 wieder eine nicht gestanzte Bandpartie, über der Matrize 5 eine gestanzte, aber noch nicht gezogene Bandpartie, über der Matrize 6 eine vorgezogene Bandpartie usw. befindet, worauf der oben beschriebene Zyklus von neuem beginnt.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1: Verfahren zur Herstellung einer Verpackung, die ein Gehäuse und einen an letzterem nach dem Einfüllen des Gutes befestigten Deckel aufweist, bei dem man das Ver packungsgehäuse mittels eines endlosen intermittierend sich bewegenden Transportorganes zwecks Einfüllens des Gutes und Aufbringens des Deckels transportiert, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Band, aus welehem das Gehäuse hergestellt wird, durch eine Ziehvorrichtung mit mindestens einer in Bewegungsriehtung des Transportorganes unbeweglichen Matrize hindurch bewegt, in der man das Gehäuse aus dem Band durch Ziehen formt, worauf man das noch immer mit dem Band in Verbindung stehende Gehäuse durch Bewegen des Bandes in den Bereich einer Ma trize bringt, in der es durch ein Schneidwerkzeug vom Band getrennt wird,
    wonach es durch das Transportorgan weiter befördert wird.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das Ver packungsgehäuse in einem ersten Werkzeug der Ziehvorrichtung vorzieht und es hierauf durch Bewegen des Bandes zu einem weitern Werkzeug der Ziehvorrichtung transportiert, wo man es fertig zieht.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den Boden des gezogenen Gehäuses perforiert, bevor man letzteres auf das endlose Transportorgan bringt.
    3. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Boden des gezogenen Gehäuses perforiert, bevor man letzteres auf das endlose Transportorgan bringt.
    4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das Band vor dem Ziehen stanzt. o. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Band vor dem Ziehen stanzt.
    6. Verfahren nach Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass man den Boden des Gehäuses nach dem Ziehen, aber vor dem Verbringen auf das Transportorgan prägt.
    7. Verfahren nach Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass man den Boden des Gehäuses nach dem Ziehen, aber vor dem Perforieren prägt.
    8. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeiehnet, dass man den das Schneidwerkzeug verlassenden Bandrest aufrollt.
    9. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man das Band durch einen in Bewegungsrichtung des Bandes vor der Ziehvorrichtung liegenden Antrieb und durch einen nach dem'Schneid- werkzeug liegenden, mit dem ersten Antrieb gekuppelten zweiten Antrieb durch die Ziehvorrichtung transportiert.
    10. Verfahren nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass man das Band durch einen in Bewegungsrichtung des Ban- des vor der Ziehvorrichtung liegenden Antrieb und durch einen nach dem Schneidwerkzeug liegenden, mit dem ersten Antrieb gekuppelten zweiten Antrieb durch die Ziehvorrichtung transportiert.
    PATENTANSPRUCH II: Maschine zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, mit einer Ziehvorrichtung und einem intermittierend bewegten Transportorgan, dadurch gekennzeichnet, dass die Ziehvorrichtung mindestens eine in Bewegungsriehüing des Transportorganes unbewegliche Matrize aufweist.
    UNTERANSPRÜCHE: 11. Maschine nach Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet, dass die Ziehvorrich- tnng ein Vorzieh- und ein Fertigziehwerkzeug aufweist, wobei die Matrizen beider Werkzeuge in Bewegungsmchtung des Transportorganes unbeweglieh sind.
    12. Maschine nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ein für den Gehäuseboden bestimmtes Perforierwerkzeug, dessen Matrize in Bewegungsrichtung des Transportorganes unbeweglich ist.
    13. Maschine nach Unteranspruch 11, gekennzeichnet durch ein Perforierwerkzeug für den Gehäuseboden, dessen Matrize in Bewegungsriehtung des Transportorganes unbeweglich ist.
    14. Maschine nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrizen der Ziehwerkzeuge und des Perforierwerkzeuges in Bewegungsrichtung des Bandes längs einer geraden Linie hintereinander angeordnet sind.
    15. Maschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeiehnet, dass auch die Matrize eines Abtremlwerkzeuges in Bewegungsrichtung des Transportorganes unbeweglich und über letzterem angeordnet ist.
    16. Maschine nach Unteransprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Ma- trize des Abtrelmwerkzeuges längs der geraden Linie hinter dem Perforierwerkzeug angeordnet ist.
    17. Maschine nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch einen in Bewegungsmdi- tung des Bandes vor der Ziehvorrichtung liegenden ersten Antrieb und durch einen nach der Ziehvorriehtung liegenden, mit dem ersten Antrieb gekuppelten zweiten Antrieb für das Band.
    18. Maschine nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden An triebe je zwei das Band zwischen sich haltende Transportrollen aufweisen, wovon je die eine beim Arbeitsgang der Ziehvorrichtung vom Band abgehoben wird.
    19. Maschine nach Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die beim ArbeiEcs- gang der Ziehvorriehtung abgehobenen. Transportrollen jeweils automatisch durch einen Werkzeugträger abgehoben werden.
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