CH280422A - Verkaufskasten. - Google Patents
Verkaufskasten.Info
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Description
Verkaufskasten. Die vorliegende Erfindung betrifft einen züm Beispiel aus Metall oder einem Pressstoff hergestellten Verkaufskasten mit übereinan der angeordneten Schubladen, der sieh kenn zeichnet durch ein zur Aufnahme der Schub laden dienendes Kastengehäuse, das sieh aus mehreren gleichen Gehäuiseteilen zusammen setzt, von denen<B>je</B> der obere Teil mittels seitlicher Führungen über den nächstuntern auf-esehoben und in seiner diesen letzteren überlagernden Lage gesichert ist und jeder Gehäuseteil mit einer als Auflage für die in ihn eingesehobene Schublade dienenden Bo denplatte versehen ist.
Als Verkaufsartikel, die in diesem Verkaufskasten aufbewahrt wer den können, kommen insbesondere Mereerie- artikel in Frage. Die Schubladen sind deshalb zweekmässigerweise fäeherartig unterteilt, so dass die Verkaufsartikel<B>je</B> nach ihrer Quali tät, Preislage, Farbe oder dergleichen sortiert in der Sellublade liegen.
Handelt es sieh zum Beispiel um Nähseidenwiekel, so kann jede Sehublade an ihrer Vorderfront mit einem über deren ganzen Breite sieh erstreckenden, die Form eines Sehachtelsehiebedeekels auf weisenden Wiekelhalter versehen sein, der aus durchsichtigem Material besteht und in mul denförmige, zweckmässig in vertikaler Rieh- tuno, sieh erstreckende Fächer unterteilt ist, in welchen<B>je</B> ein Muster der in den Fächern der Schublade befindliehen Nähseidewiekel sichtbar aus--estellt werden kann.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes veranschaulicht. Fig. <B>1</B> zeigt einen Abschnitt eines Ver kaufskastens in Vorderansicht, teilweise im Schnitt.
Fig. 2 ist ein Horizontalsehnitt nach der Linie II-II in Fig. <B>1.</B>
Fig. <B>3</B> ist ein Vertikalsehnitt durch den obern Teil des Verkaufskastens nach der Linie III-III in Fig. 2.
Fig. 4 ist ein Ausschnitt aus Fig. <B>3,</B> aber in einer andern Zustandslage der betreffen den Teile, und Fig. <B>5</B> ist eine in einem kleineren Massstabe gezeichnete Oberansicht des Verkaufskastens, teilweise im Schnitt.
Der zum Beispiel aus Alui-niniumblech her gestellte Verkaufskasten gemäss Fig. <B>1</B> bis<B>5</B> hat ein aus drei gleichen, übereinander ange ordneten Gehäuseteilen bestehendes Kasten gehäuse. Jeder dieser Gehäuseteile hat unten zwei seitliche, profilierte Führungsrippen<B>10'</B> und oben zwei entsprechend ausgebildete Ge genrippen<B>10".</B> Je der obere Gehäuseteil wird mit seiner Führungsrippe<B>10'</B> in Eingriff mit der Gegenrippe W' des darunter befindliehen Gehäuseteils geschoben, wobei diese Rippen und Gegenrippen eine Art Sehwalbensch-wanz- verbindung bilden.
Der -unterste Gehäuseteil <B>10</B> ist seinerseits mit seinen untern Führungs rippen<B>10'</B> in entsprechend profilierte Fuss leisten<B>11</B> eingeschoben. Auf dem obersten Ge häuseteil<B>10</B> ist anderseits ein mit leicht abfal lenden Seiten versehener Deckel 12 aufgeseho- ben. Dieser Deckel kann gewünsehtenfalls weggenommen werden, um weitere Gehäuse teile bis zur Erreiehung der gewünschten An- zahl Gehäuseteile aufzuschieben. Jeder dieser Gehäuseteile ist mit einer Decken- und einer Bodenplatte<B>13</B> bzw. 14 versehen. In jedem Crehäuseteil ist eine Schublade<B>15</B> vorgesehen, der die Bodenplatte 14 als Auflage dient.
Diese Schubladen<B>15</B> sind durch dünne Längs- und Querwände<B>15'</B> und<B>15"</B> (siehe Fig. 2) in reehteekige Fächer -unterteilt. In den Boden platten 14 der Gehäuseteile,<B>10</B> sind Öffnungen ausgeschnitten, in deren nach -unten umgeleg ten Randteilen Rollen<B>16</B> drehbar gelagert sind.
Wie aus den Fig. <B>3</B> und<B>5</B> ersichtlich ist, sind in jeder Bodenplatte<B>je</B> zwei Paar hinter einander angeordnete Rollen<B>16</B> vorgesehen, denen von unten her in den Boden der Sehub- lade eingepresste, bogenförmige Einbuehtun- gen <B>17</B> entsprechen, die in der eingesehobenen Lage der Sehublade über die Rollen<B>16</B> grei fen, wodurch eine leichte Sicherung der Schublade in dieser Lage gewährleistet ist.
Die richtige gegenseitige Lage von zwei aufeinan- dergeschobenen Gehäuseteilen<B>10</B> wird durch Arretiermittel in der Bodenplatte und in der darunterliegenden Deckenplatte zweier Ge häuseteile bestimmt.
Diese Arretiermittel be stehen in zwei einander zugeordneten, An schlag und Gegenansehlag bildenden Ausstan- zungen, <B>13'</B> und 14', die in diesen beiden Plat ten<B>13</B> und 14 vorgesehen sind und beim Auf schieben eines Gehäuseteils auf einen andern (siehe Fig. 4) in gegenseitigen Eingriff gelan gen, wie in den Fig. <B>3</B> und<B>5</B> gezeigt ist.
Um die beiden Gehäuseteile in dieser gegenseiti gen, aufgeschobenen Lage zu sichern, ist in der Bodenplatte an einer zwischen den beiden Ausstanmungen <B>13'</B> liegenden Stelle eine eben falls aus der Bodenplatte 14 ausgestanzte, schräg nach vorn abfallende Verriegelungs- ,unge 14" vorgesehen, die in ihrer Verriege- lungslage eine in der darunterliegenden Dek- kenplatte <B>13</B> eingepresste Erhöhung<B>13"</B> hin- tergreift (siehe Fig. <B>3),
</B> so dass der betreffende Gehäuseteil weder nach vorn noch nach hinten verschoben werden kann. Um den betreffenden Gehäuseteil zu entsichern und ihn vom darun- terliegenden Gehäuseteil wegnehmen züi hön- nen, wird die Verriegelungszunge 14" mittels eines flachen Gegenstandes, den man von hin- teil zwischen die beiden Sehubladen einsehiebt, leicht angehoben, wodureh die Sperrwirkung mit der Erhöhung<B>13"</B> aufgehoben ist.
Der oben beschriebene Verkaufskasten ist insbesondere zur Aufbewahrung von Nähsei- denwickel bestimmt, obsehon auch andere Mer- cerieartikel, wie z. B. Knöpfe, in Frage kämen. In diesem speziellen Fall ist aber jede Schub lade an ihrer Vorderseite mit einem über deren ganzen Breite sich erstreckenden Wiekelhalter <B>18</B> versehen, der die Form eines Schachtel- schiebedeckels aufweist, der aus durehsiehti- gem Material, wie z. B. Polystyrol oder einem andern durchsichtigen Kunstharz, besteht.
Dieser Wiekelhalter ist in liebeneinanderlie- gende, muldenförmige, in vertikaler Richtung sieh erstreckende Fächer unterteilt, in welchen <B>je</B> ein Muster der in den Fächern der betref fenden Schublade befindliehen Nähseiden- wickel sichtbar ausgestellt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCII: Verkaufskasten mit übereinander angeord neten Schubladen, gekennzeiehnet dureh ein zur Aufnahme der Schubladen dienendes Ka stengehäuse, das sich aus mehreren gleichen Gehäuseteilen zusammensetzt, von denen<B>je</B> der obere Teil mittels seitlichen Führungen über den nächstuntern aufgeschoben und in seiner diesen letzteren überlagernden Lage gesichert ist, und jeder Gehäuseteil mit einer als Auf lage für die in ihn eingesehobene Sehublade dienenden Bodenplatte versehen ist.UNTERANSPR-CCHE: <B>1.</B> Verkaufskasten nach Patentansprueh, dadurch gekennzeiehnet, dass in jeder Boden platte zwei Paare hintereinander angeordneter Rollen für die betreffende Sehublade vorgese hen sind, die in nach unten umgebogene, seit- liehe Randteile von in dieser Bodenplatte ans- gebildeten öffnungen gelagert sind, und dass im Boden der Schublade von -unten her in den selben eingepresste,bogenförmige Einbuehtun- gen vorgesehen sind, die die genannten Rollen in der eingesehobenen Lage der Schublade zwecks leichter Sicherung derselben in dieser Lage übergreifen. 2.Verkaufskasten nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Gehäuse teil, ausser einer Bodenplatte mit einer Decken platte versehen ist und dass an diesen beiden Platten Anschlag- und Verriegelungsmittel vorgesehen sind, um jeden Gehäuseteil in sei ner aufgeschobenen Lage gegenüber dem dar- unterliegenden Grehäuseteil zu sichern.<B>3.</B> Verkaufskasten nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die genannten Anschlagmittel von in der Boden- und in der Deekenplatte vorgese- lienen., Anschlag und Gegenansehlag bildenden Ausstanzzungen gebildet sind, während die Verriegelungsmittel eine in der Bodenplatte eines Gehäuseteils ausgestanzte Verriegelungs- zunge aufweist,die in der Eingriffsstellung der Ansehlagmittel eine von unten her in die darunter befindliche Deckenplatte eingepresste Erhöhung hintergreift. 4. Verkaufskasten nach Patentanspruch, deren Schubladen zur Aufbewahrung von ver- schiedenfarbigen Nähseidenwickeln mittels Längs- und Querwänden in re ehteckige Fächer unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede Schublade an ihrer Vorderfront mit einem über deren ganzen Breite sich erstrek- kenden,die Form eines Schachtelschiebedek- kels aufweisenden Wickelhalter versehen ist, der aus durchsichtigem Material besteht und in welchem Muster der in den Fächern der betreffenden Schublade befindlichen Nähsei- denwiekel sichtbar ausgestellt werden können. <B>5.</B> Verkaufskasten nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass der Wickelhalter in muldenförmige, in vertikaler Richtung sich erstreckende Fä cher unterteilt ist.<B>6.</B> Verkaufskasten nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem ober sten Gehäuseteil ein mit abfallenden Seiten versehener Schiebedeckel vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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1950
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