CH277486A - Gerät zum Auftragen einer auspressbaren Substanz auf die Haut. - Google Patents

Gerät zum Auftragen einer auspressbaren Substanz auf die Haut.

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CH277486A
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Adolf Schmidt Gustav
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Adolf Schmidt Gustav
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D34/00Containers or accessories specially adapted for handling liquid toiletry or cosmetic substances, e.g. perfumes
    • A45D34/04Appliances specially adapted for applying liquid, e.g. using roller or ball
    • A45D34/041Appliances specially adapted for applying liquid, e.g. using roller or ball using a roller, a disc or a ball

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  • Cosmetics (AREA)

Description


  Gerät zum Auftragen einer     auspre & baren    Substanz auf die Haut.         (legenstand    der Erfindung ist ein Gerät  zum Auftragen einer     auspressbaren    Substanz  auf die Haut, z. B. von kosmetischen und  pharmazeutischen flüssigen und     pastenförmi-          gen    Produkten, beispielsweise zum Auftragen  einer Farbenpaste auf die Lippen.  



  Beim Gebrauch üblicher Lippenstifte ist  es fast unvermeidlich, dass sie auch dorthin  Farbe abgeben, wo es nicht erwünscht ist.  Schon die Dicke, die der Stift haben muss,  um für die Handhabung genügend fest zu  sein, macht es schwer, die Wirkung des Stif  tes genau zu begrenzen und den Auftrag rich  tig zu bemessen.  



  Ein Nachteil ist ferner, dass der Stift nicht  gut ausgenützt werden kann, sondern stets  das Ende, an welchem er angefasst werden  muss, für den Gebrauch verlorengeht.  



  Diesen Mängeln ist gemäss der Erfindung  in neuartiger, wirksamer Weise abgeholfen  worden dadurch, dass das Gerät einen Behäl  ter für die Substanz aufweist, der auch ein  selbsttätig schliessendes Ventil sowie einen auf  die Substanz drückenden Kolben enthält.  



  Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeich  nung dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1 eine Seitenansicht,       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     A-B    der       Fig.1.        Fig.    3 eine Draufsicht auf die Spitze des  Lippenstiftes nach abgenommener     Abdeck-          kappe.     



  Der festwandige, aus irgendeinem geeigne  ten Material, z. B. Metall, Kunststoff oder der-    gleichen, bestehende Behälter     a    hat die äussere  Form eines gebräuchlichen Lippenstiftes. In  seinem Hohlraum ist die     Lippenstiftmasse        b     untergebracht, die eine Paste ist und also  nicht die Festigkeit eines der üblichen Lip  penstifte hat.  



  Die Füllöffnung des Behälters ist mit einer       Verschlussschraube    c verschliessbar. Die Masse  b wird mittels eines in dem zylindrischen  Hohlraum des Behälters a verschiebbaren Kol  bens d nach der abgerundeten Spitze des Be  hälters zu gedrückt unter der Wirkung einer  auf die     Verschlussschraube    c sich abstützenden  Druckfeder e.  



  Damit aus der Entnahmeöffnung f nicht  in unbeabsichtigter Weise der Inhalt des Be  hälters austreten kann, wird er von einem  ventilartig selbsttätig schliessenden Verschluss  beherrscht. Das Ventil besitzt eine Kugel g,  die in der Entnahmeöffnung derart ange  bracht ist, dass sie unter dem Druck der Fül  lung gegen eine     ventilsitzartige    Fläche selbst  tätig gedrückt wird und so die Entnahmeöff  nung verschliesst. Um zu vermeiden, dass die  Kugel in der Füllmasse sich verliert, ist in  den Kopfteil des Gehäuses ein. Körper     lz    mit  einer Mittelbohrung i eingesetzt, der der Ku  gel g nur ein geringfügiges Zurückweichen  gestattet.  



  Dies tritt ein, wenn der Lippenstift unter  Andrücken der Kugel g gegen die Lippe etwas  zurückgedrängt wird, um etwas von der Paste  durchzulassen. Wird dann die Kugel über die  Lippe hin und her bewegt., so belädt. sie sieh      mit einer dünnen Schicht der     Füllmasse    und  trägt bzw. wälzt diese kleine Menge auf die  Lippe in rollender Bewegung ab. Auf diese  Weise kommt ein ganz gleichmässiger Auftrag  zustande, lind es wird vermieden, dass wie  bisher meist zuviel und ungleichmässig auf  getragen wird und nachher durch Weg  wischen eine Korrektur vorgenommen werden  muss.  



  Damit bei fortschreitendem Verbrauch an  Füllmasse     zwischen    dem Kolben     d    und der       Verschlussschraube    c. kein Vakuum. eintritt.,  das dann hemmend auf den Kolben d wirken  würde, ist die     Verschlussschraube    c mit einer       Mittelbohrung   <I>7e</I> versehen, welche den Druck  ausgleich mit der Aussenluft erlaubt.  



  Für den Lippenstift ist, noch eine     Abdeck-          kappe        m    vorgesehen, die über das Gehäuse     a     gestülpt werden kann und     nötigenfalls    durch  einen einfachen Verschluss, z. B. wie gezeich  net, durch einen     Bajonettverschluss,    gegen       selbsttätiges    Lösen gesichert werden kann.  



  So ausgestattet kann der Lippenstift in  irgendeinem Behälter, irgendeiner Tasche mit  geführt werden, ohne Schaden anzurichten.  Indessen könnte er auch mit irgendeinem  Etui, z. B. einem solchen mit Spiegel, ausge  stattet sein.  



  Im vorstehenden ist der Kürze wegen nur  von einem      Lippenstift     gesprochen. Jedoch       kann.    das neue Gerät auch zum Auftragen von  andern     auspressbaren    Substanzen auf die Haut  ausgebildet sein, z. B. zum Auftragen irgend  welcher Salben, Cremen oder auch von Par  füm für kosmetische oder pharmazeutische  Zwecke.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gerät zum Auftragen einer auspressbaren Substanz auf die Haut, gekennzeielinet durch einen Behälter für die Substanz, der auch ein selbsttätig schliessendes Ventil sowie einen auf die Substanz drückenden Kolben enthält. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Gerät nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Ventil eine Kugel besitzt, welche durch den auf die qub- stanz wirkenden Druck auf ihren Sitz in der Entnahmeöffnung gedrückt wird, durch Druck von aussen ,jedoch veranlasst werden kann, zurückzuweielieii, uni etwas von der Substanz durchzulassen und sie bei Bestrei- ehen der Lippe in rollender Beweung zu ver teilen. 2.
    Gerät nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen. Schraubversehluss für die der Entnahmeöffnung abgewandte Einfüllöffnung. Gerät nach dem Patentanspruch Lind Unteranspruch ?, dadurch gekennzeichnet, dass die auf den Kolben wirkende Druckfeder auf den Schraubversehluss abgestützt ist. Gerät nach dem Patentanspruch und Unteransprueli ?, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum unter .dem Kolben durch eine Öffnung mit der Aussenluft in Verbindung gesetzt ist. 5.
    Gerät. nach dem Patentanspruch, ge kennzeichnet durch. eine über die Entnahme örfnung zti stülpende Abdeckkappe. 6. Gerät nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckkappe mittels Bajonettver- schluss auf dem Behälter v erriegelbar ist.
CH277486D 1949-07-01 1949-07-01 Gerät zum Auftragen einer auspressbaren Substanz auf die Haut. CH277486A (de)

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CH277486D CH277486A (de) 1949-07-01 1949-07-01 Gerät zum Auftragen einer auspressbaren Substanz auf die Haut.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2926796A1 (de) * 1979-07-03 1981-01-22 Goldwell Gmbh Auftragegeraet fuer kosmetische praeparate

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2926796A1 (de) * 1979-07-03 1981-01-22 Goldwell Gmbh Auftragegeraet fuer kosmetische praeparate

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