CH272008A - Formmaschine. - Google Patents

Formmaschine.

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CH272008A
CH272008A CH272008DA CH272008A CH 272008 A CH272008 A CH 272008A CH 272008D A CH272008D A CH 272008DA CH 272008 A CH272008 A CH 272008A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
plate
molding machine
pressure
pump
cock
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Application number
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English (en)
Inventor
Murbach Jules
Original Assignee
Murbach Jules
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Murbach Jules filed Critical Murbach Jules
Publication of CH272008A publication Critical patent/CH272008A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C17/00Moulding machines characterised by the mechanism for separating the pattern from the mould or for turning over the flask or the pattern plate
    • B22C17/08Moulding machines with mechanisms to turn over the pattern plate or the mould around a horizontal axis
    • B22C17/10Turning-over pattern plate and flask only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Formmaschine.    Bei     Seriegiesserei    ist es üblich, Form  maschinen mit einer     Abdrückplatte,    die mit  ihren Stiften das Abheben der Form vom  Modell bewirkt, und mit einer Wendeplatte,  an welcher eine oder zwei Modellplatten be  festigt sind, zu verwenden. Im letzteren  Falle muss nach Abformen der einen Modell  platte, z. B. für Oberteil der Form, und Ab  heben derselben die Wendeplatte um 180   gedreht, d. h. gewendet. werden, damit die  andere an ihr befestigte Modellplatte, z. B.  für Unterteil, zur Anwendung kommen und  die Form fertiggestellt werden kann. Oft  wird eine     Pressplatte    vorgesehen, welche das  Formmaterial. durch Pressen verfestigt, statt  dass man     es    feststampft.

   Wegen des ruhigen  Ganges und der einfach zu erzielenden     CTe-          radführung    der Bewegung sind hydraulische  und pneumatische     Druckkolbenantriebe    für  (las Heben und Senken der Platten den in  andern Fällen beliebten elektromotorischen  Antrieben überlegen. Die durch den An  schluss an Rohrleitungsnetze bedingte ge  ringe Freizügigkeit und die Abhängigkeit  vom Druck in diesen Netzen bilden Nachteile  aller, auch der wegen     Nichtkomprimierbarkeit     von     Druckflüssigkeiten,    wie Wasser,<B>Öl</B> usw.,  einfachen hydraulischen     Druckkolbenantriebe.     



       Cxegenstand    vorliegender Erfindung ist  eine Formmaschine, welche mindestens eine  Flüssigkeitspumpe zur Speisung des Druck  kolbenantriebes mindestens einer Platte und  Mittel zum Steuern     dieses    Antriebes aufweist.    Ein Ausführungsbeispiel einer Form  maschine gemäss     Erfindung    mit. einer Ab- ;       drückplatte    und einer Wendeplatte ist in der  Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar  zeigen, unter Verwendung stets gleicher In  dizes für dieselben Teile:

         Fig.    l eine komplette Maschine, ,       Fig.    2 eine     Abdrückplatte    und eine  Wendeplatte mit zugehörigen Druckkolben  antrieben, zwei Modellplatten und eine Form,  teilweise im Schnitt.  



  Die     Fig.    3 und     .1    geben verschiedene Ein-,       stellungen    der Steuerorgane wieder. In die  sen Figuren sind die den     Hahnstellungen    ent  sprechenden Flüssigkeitswege durch Rohr  achsen gemäss denjenigen der     Fig.    1 und die  Strömungsrichtungen angegeben.  



  Durch bekannte, in der Zeichnung nicht  dargestellte Mittel, z. B. Anschläge, sind die Dre  hungen des Hahns k auf etwa 180 , ausgehend  von Stellung gemäss     Fig.    3 über Stellung gemäss       Fig.    1 in die Stellung entsprechend     Fig.    4  und die Drehungen des Hahns     7a    auf etwa  90 , aus Stellung nach     Fig.    1 und 3 in die  jenige     gemäss        Fig.    4 sowie die jeweilige Re  tourdrehung beschränkt. Andere     Durchlass-          stellungen    als die in der Zeichnung angege  benen sind nicht einstellbar.  



  Mittels der zwei     Druckkolbenantriebe    i  sei die     Wendeplatte    c auf bequeme Arbeits  höhe eingestellt und daselbst bei Einstellung  der Hahnen     1;:    und n gemäss     Fig.    1 irgendwie  fixiert.

   Nach Herstellen der Form     f        (Fig.    2),  Anbringen der angedeuteten     Eingiess-    und      Steigeröffnungen, wenn f Formoberteil ist,  und nach Verfestigen der Form, wird diese  nach Umstellung des Hahns     k    in die     Ab-          drückstellung    gemäss     Fig.    3 mittels     auf     einer     Abdrückplatte        a    befindlicher     Abdrück-          stifte,    die unter passende Ansätze t eines       Chassis    v     greifen,    gehoben,

   indem eine  Pumpe p Druckflüssigkeit durch Leitungen  in einen     Druckkolbenantrieb        h    presst. Durch  Inbetriebnahme eines     Vibrators    vor oder  während des     Anhebens    der Form f kann in  bekannter Weise ein leichtes und schaden  loses Abheben der Form von der Modell  platte bewirkt werden.  



  Alsdann wird Hahn     k    in Stellung nach       Fig.    1 gebracht, so dass die     Druckflüssigkeit     über ihn und den bisher nicht     bewegten     Hahn n nach einem Reservoir r abfliessen  kann, aus welchem die Pumpe p die Druck  flüssigkeit bezieht. Die     Abdrückplatte    a kann  bei dieser     Hahnstelhing    unter Wirkung ihres  Eigengewichtes oder einer     andern    Kraft ge  senkt werden.  



  Um Modellteil g zum Abformen von un  ten nach oben zu bringen, ist die Wende  platte c mittels Griff     q    um Achse     x-x    zu  drehen, weshalb die     Abdrückstifte    genügend  von ihr entfernt werden müssen. Das er  wähnte Absenken der     Abdrückplatte    reicht.  hierfür nicht aus. Man muss die Wendeplatte  c heben. Dazu ist ihre Fixierung zu lösen;  dann werden die Hahnen<I>k</I> und<I>n</I> in die Stel  lung gemäss     Fig.    4 gebracht, wodurch eine  hydraulische Verbindung     zwischen    Pumpe     p.     den     Druckkolbenantrieben    i entsteht.

   Der  Hahn     k    verhindert, infolge der erwähnten  Begrenzung seiner Drehung auf etwa 180 ,  dass die Kolbenantriebe<I>h</I> und<I>i</I> gleichzeitig  von Pumpe p aus gespeist, d. h., dass beide  Platten     a    und c     durch    den     Druck    der Flüs  sigkeit gleichzeitig bewegt werden. Hierdurch  ist     unfallsichere    Bedienung der Form  maschine erzielbar.  



  Zum Senken der Wendeplatte c, um sie  nach dem Umdrehen     wieder    in Arbeitshöhe  zu bringen, ist Hahn n in Stellung nach       Fig.    1 zu     bringen,    so dass die Flüssigkeit  durch ihn hindurch nach dem Reservoir r    abströmen kann. Das Senken der Wende  platte c erfolgt unter Wirkung von deren  Eigengewicht allein oder noch einer andern  Kraft.  



  Ein nahe der Pumpe p in das Leitungs  system eingeschaltetes Überdruckventil     zt     schützt die Apparatur gegen     unzulässige          Drucksteigerung,    indem es nötigenfalls die  von der Pumpe geförderte Flüssigkeit nach  dem     Reservoir    r abströmen lässt. Weil man  während der Arbeit an der Maschine den Mo  tor m nicht ausschaltet, kann dies bei Einstel  lung von Hahn k gemäss     Fig.    1 oder wenn  ein durch die Pumpe gespeister Druck  kolbenantrieb in eine Endstellung gelangt  häufig eintreten. Es ist aber nicht zweck  mässig, das Druckventil beim letzteren, oft  vorkommenden Betriebsfall stets ansprechen  zu lassen. Deshalb werden z.

   B.     Endaus-          schalter    angeordnet, welche den Betriebs  strom in bekannter Weise bei Erreichen der       Endstellung    eines     Druckkolbens    unterbrechen,  ihn anderseits wieder einschalten, wenn der  betreffende Kolben sich aus seiner     Endstel-          lung        wieder    etwas zurück bewegt hat.  



  Man kann auch durch Freigabe einer Ab  flussöffnung für die Flüssigkeit bei Errei  chen der     obern        Endstellung    eines Kolbens  eine unzulässige     Dr        iicksteigerung    vermeiden;  .diese Sicherheitsmassnahme kommt speziell in  Betracht, wenn die Formmaschine nicht, wie  erläutert, im Einzelantrieb durch Elektro  motor, sondern über eine     Transmission,    an  der auch andere Maschinen     angeschlossen     sind, betrieben wird.  



  Die Formmaschine kann auch mit einer       Pressplatte    zum Verfestigen der     Form    ver  sehen sein. Zur Steuerung der     Pressplatte    ist  ein weiterer, entsprechend ausgebildeter Hahn  erforderlich. Praktisch wird man, um die Be  dienung der Maschine zu vereinfachen, in  irgendwelcher bekannter Weise entweder die  Hahnen miteinander so kuppeln, dass die  richtige Reihenfolge der     Hahnbetätigiulg    ge  währleistet ist, oder wird in ebenfalls be  kannter Weise die einzelnen Hahnen durch  einen     Vielfachhahn    ersetzen. Solche Massnah-           men    sind auch an Formmaschinen mit nur  zwei Platten anwendbar. Es können an einer  Formmaschine auch mehr als eine Pumpe vor  gesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Formmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens eine Flüssigkeitspumpe zur Speisung des Druckkolbenantriebes min- destens einer Platte und Mittel zum Steuern dieses Antriebes aufweist. UNTERANSPRUCH: Formmaschine nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Kupplungen zwischen den Steuerorganen, welche die gleichzeitige Spei sung der Druckkolbenantriebe von mehr als einer Platte verhindern.
CH272008D 1949-01-18 1949-01-18 Formmaschine. CH272008A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH272008T 1949-01-18

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CH272008A true CH272008A (de) 1950-11-30

Family

ID=4478514

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CH272008D CH272008A (de) 1949-01-18 1949-01-18 Formmaschine.

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