CH267486A - Presse mit selbsttätiger Entlüftungseinrichtung. - Google Patents

Presse mit selbsttätiger Entlüftungseinrichtung.

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CH267486A
CH267486A CH267486DA CH267486A CH 267486 A CH267486 A CH 267486A CH 267486D A CH267486D A CH 267486DA CH 267486 A CH267486 A CH 267486A
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CH
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pressure
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Vltavsky Vladimir
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Vltavsky Vladimir
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/0005Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing for briquetting presses
    • B30B15/0017Deairing means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description


  Presse mit selbsttätiger Entlüftungseinrichtung.    Beim Pressen     trockener    pulverförmiger  Massen zu Tabletten oder zu Pflasterziegeln  oder Fliesen, die dann gebrannt werden, ist  es erforderlich, das Material beim Pressen zu  entlüften. Dies geschieht in der Weise, dass  die     Masse    zuerst mit niedrigem Druck ge  presst wird, hierauf wird der Druck durch  eine kleine Rückbewegung etwas vermindert,  damit die Luft aus der Masse entweichen  kann, und dann erst wird mit hohem Druck  gepresst. Bisher musste beim Entlüften der  ganze Mechanismus, der die     Pressbewegung     ausführt, seine Bewegungsrichtung     ändern,     um dann neuerdings zu pressen.

   Weil dieser  Mechanismus gewöhnlich sehr gross bewegte  Massen besitzt, so ist offensichtlich,     da.ss    man  das Pressen nicht. derart. rasch ausführen  kann, als wenn diese     Änderung    der Bewe  gungsrichtung nicht erforderlich wäre.     über-          dies    erfordert eine solche Änderung der Be  wegung während des Pressens eine sehr kom  plizierte Antriebseinrichtung,     und    dies insbe  sondere bei hydraulischen Pressen und bei  solchen, die als Automaten arbeiten sollen.  



  Die Erfindung beseitigt diese Mängel und  ermöglicht deshalb eine wesentliche Vergrösse  rung der Leistung einer Presse.  



  Die erfindungsgemässe Presse zum Verar  beiten von Massen mit hin und her gehender       Bewegung    des     Presskopfes    und mit selbst  tätiger Entlüftungseinrichtung für die zu  pressende Masse ist dadurch gekennzeichnet,  dass die     Pressmatrize    auf einem hydrau-         lisehen        Hilfskolben    gelagert. ist, der nach  Erreichen eines     Vorpressclruekes    selbsttätig  eine kurze Rückbewegung mit einer Geschwin  digkeit ausführt, die     grösser    ist als die Ge  schwindigkeit, mit welcher sich zur selben  Zeit der     Presskopf    vorwärts bewegt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung  nach der Erfindung ist. schematisch auf der  Zeichnung dargestellt..  



  In einem festen Tisch 1 der Presse ist ein  Stempel 2 in senkrechter Richtung verschieb  bar gelagert, welcher Stempel von einem nicht  dargestellten hydraulischen Zylinder nach       Beendigung    des     Pressv    organfies nach oben be  wegt wird und dabei den fertigen     Pressling     aus der     Form    3 nach oben herausstösst. Wäh  rend des     Pressvorganges    bleibt der Stempel 3  unbeweglich. Die Form 3 ist. auf Federn 4  gelagert. Eine     Pressmatrize    5 ist auf einem  Bügel 6 befestigt, der mit einem im Zylinder 8  gelagerten Kolben 7 verbunden ist.

   Dieser  Zylinder 8 ist im     Presskopf    12 oder unmittel  bar im hydraulischen Kolben der Presse aus  gebildet, der bei der Arbeit. lotrecht. hin und  her bewegt wird und bei jedem Hub einen       Pressling    fertigstellt. In den Zylinder 8 wird  die Flüssigkeit durch ein Saugventil 9 ent  weder unmittelbar aus dem hydraulischen       Presszylinder    zugeleitet, wenn es sich um eine  hydraulische Presse handelt, oder aus einem       Hilfsbehälter,    wenn die Presse mechanisch an  getrieben wird. Im Zylinder 8 herrscht daher  immer ein Druck, der entweder dem Druck      in dein hydraulischen     Presszylinder    entspricht  oder höher ist.

   Während des     Pressvorganges@     stösst natürlich die     Pressmatrize    7 und daher  auch der Bügel 6 auf den Widerstand der  Form und des in der Form gepressten Ma  terials, wodurch bei der     Senkbewegiulg    des       Presskopfes    12 der Kolben 7 in den Zylinder 8  eingedrückt wird und der Flüssigkeitsdruck       in    dem Zylinder 8 dadurch erhöht wird, da  die in diesem Zylinder enthaltene Flüssigkeit  durch das     Saugventil    9 nicht entweichen  kann. Der Zylinder 8 ist jedoch mit der  Flüssigkeitsquelle, z.

   B. mit dem hydraulischen       Presszylinder,    mittels     eines    Umgangskanals       verbinden,    in welchem ein     Regulierventil    10  angeordnet, ist. Dieses Regulierventil bleibt  bis zum Erreichen eines eingestellten     Druckes,     z. B. 200     atm,    geschlossen, öffnet sich jedoch  selbsttätig beim Erreichen dieses     Druckes    und       lä.sst    die     Druckflüssigkeit    aus dem Zylinder 8  ab. Durch die Wirkung dieses Ventils wird  daher der Druck in dem Zylinder 8 nach  Erreichen des eingestellten Druckes, z. B.

    200     atm,    selbsttätig abgelassen, und zwar in  den Raum oberhalb des Saugventils 9, so dass  dann der Druck im Zylinder 8 dem Druck im       Presszylinder    oberhalb des     Saugventils    9  gleich ist.    Der Bügel 6 sitzt beim     Pressen,    auf min  destens zwei Federn 11 auf, die durch die       Pressbewegting        zusammengedrückt    werden und  nach Senken des     Druckes    in dem Zylinder 8  den Bügel entgegen der Richtung der     Press-          bewegung    anheben.  



  Die Presse mit der Entlüftungseinrich  tung arbeitet wie folgt  Bei angehobenem Bügel 6 wird die Form 3  mit Material von Hand aus oder automatisch  gefüllt. Bei der     Pressbewegung    des     Press-          kopfes    12 bzw. des Kolbens 7 setzt sich zuerst  die     Matrize    5 auf die Form 3. Während der  weiteren     Bewegung    des     Presskopfes    12 wird       auch,    die     Pressmatrize    5 mit dem Bügel 6 wei  terbewegt, bis sich der Bügel 6 auf die Fe  dern 11     setzt,    welche bei der weiteren Bewe  gung des Bügels nach     -unten    zusammenge  drückt werden.

   Dabei wächst . natürlich der  
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    Widerstand, <SEP> welchen <SEP> diese <SEP> Federn <SEP> und <SEP> das <SEP> in
<tb>  der <SEP> Form <SEP> 3 <SEP> zusanunenjepresste <SEP> Material <SEP> der
<tb>  weiteren <SEP> Bewegung <SEP> der <SEP> Pressmatrize <SEP> 5, <SEP> des
<tb>  Bügels <SEP> 6 <SEP> und <SEP> daher <SEP> auch <SEP> des <SEP> Kolbens <SEP> 7 <SEP> lei  sten, <SEP> so <SEP> dass <SEP> der <SEP> Kolben <SEP> 7 <SEP> während <SEP> der <SEP> wei  teren <SEP> Bewegung <SEP> des <SEP> Pre:

  sskopfes <SEP> 12 <SEP> in <SEP> den <SEP> Zy  linder <SEP> 8 <SEP> unter <SEP> Erhöhung <SEP> des <SEP> in <SEP> diesem <SEP> Zy  linder <SEP> 8 <SEP> herrschenden <SEP> Druckes <SEP> eingedriiekt
<tb>  wird. <SEP> Sobald <SEP> jedoch <SEP> dieser <SEP> Druck <SEP> den <SEP> Wert
<tb>  erreicht., <SEP> auf <SEP> welchen <SEP> das <SEP> R.egulierveritil <SEP> 10
<tb>  eingestellt <SEP> ist, <SEP> öffnet- <SEP> sieh <SEP> dieses <SEP> Ventil <SEP> selbst  tätig <SEP> ohne <SEP> Rücksicht <SEP> auf <SEP> die <SEP> Stellung <SEP> des
<tb>  Presskopfes <SEP> 12, <SEP> so <SEP> dass <SEP> der <SEP> Druck <SEP> im <SEP> Zylin  der <SEP> 8 <SEP> plötzlich <SEP> sinkt, <SEP> wobei <SEP> die <SEP> Federn <SEP> 11
<tb>  den <SEP> Kolben <SEP> 7 <SEP> rasch <SEP> in <SEP> den <SEP> Zylinder <SEP> 8 <SEP> ein  drücken,

   <SEP> bis <SEP> der <SEP> Bügel <SEP> 6 <SEP> auf <SEP> den <SEP> Presshopf <SEP> 12
<tb>  aufsitzt. <SEP> Dadurch <SEP> wird <SEP> die <SEP> Matrize <SEP> 5 <SEP> über
<tb>  der <SEP> Form <SEP> 3 <SEP> angehoben <SEP> und <SEP> das <SEP> Entlüften <SEP> der
<tb>  Masse <SEP> in <SEP> der <SEP> Form <SEP> geht. <SEP> vor <SEP> sieh, <SEP> da <SEP> die
<tb>  Rückbewegiuig <SEP> des <SEP> Kolbens <SEP> 7 <SEP> rascher <SEP> ist <SEP> als
<tb>  die <SEP> Bewegung <SEP> des <SEP> Kopfes <SEP> 12. <SEP> Durch <SEP> die
<tb>  weitere <SEP> Bewegung <SEP> des <SEP> Presskopfes <SEP> 12 <SEP> ge  schieht <SEP> dann <SEP> das <SEP> weitere <SEP> Pressen. <SEP> de:

  g <SEP> in <SEP> der
<tb>  Form <SEP> 3 <SEP> sich <SEP> befindenden <SEP> Materials, <SEP> da <SEP> nun  mehr <SEP> der <SEP> Bügel <SEP> 6 <SEP> auf <SEP> den <SEP> Presskopf <SEP> 12 <SEP> von
<tb>  unten <SEP> aufsitzt <SEP> und <SEP> deshalb <SEP> sieh <SEP> bei <SEP> der <SEP> wei  teren <SEP> Bewegung <SEP> dieses <SEP> Kopfes <SEP> nach <SEP> unten
<tb>  mit <SEP> diesem <SEP> Kopf <SEP> bewegen <SEP> niuss. <SEP> Bei <SEP> der <SEP> Rück  bewegung <SEP> des <SEP> Presskopfes <SEP> 12 <SEP> öffnet <SEP> sieh <SEP> die
<tb>  Form <SEP> und <SEP> der <SEP> fertige <SEP> Presslin <SEP> g;

  - <SEP> wird <SEP> in <SEP> be  kannter <SEP> Weise <SEP> ausgestossen. <SEP> Dabei <SEP> wird <SEP> die
<tb>  Flüssigkeit <SEP> wieder <SEP> durch <SEP> das <SEP> Sauf-ventil <SEP> 9 <SEP> in
<tb>  den <SEP> Zylinder <SEP> 8 <SEP> angesaugt.. <SEP> Aus <SEP> dem <SEP> eben <SEP> ge  schilderten <SEP> Arbeitsvorgang <SEP> ist <SEP> ersichtlich, <SEP> dass
<tb>  das <SEP> Entlüften <SEP> der <SEP> Masse. <SEP> in <SEP> der <SEP> Form <SEP> 3 <SEP> be  wirkt <SEP> wird, <SEP> ohne <SEP> dass <SEP> der <SEP> Presskopf <SEP> 12 <SEP> stehen
<tb>  bliebe <SEP> oder <SEP> seine <SEP> Bewe;

  iinmsrieht.ung <SEP> ändern
<tb>  würde. <SEP> Diese <SEP> einfache <SEP> Bewegung <SEP> des <SEP> Press  kopfes <SEP> 12 <SEP> kann <SEP> mithin <SEP> durch <SEP> eine <SEP> einfache
<tb>  mechanische <SEP> Einriehtunc <SEP> bewirkt <SEP> werden, <SEP> wie
<tb>  durch <SEP> einen <SEP> Kurbelmechanismus, <SEP> eine <SEP> Knie  hebelvorriehtung <SEP> oder <SEP> durch <SEP> die <SEP> Schraube
<tb>  einer <SEP> Fr <SEP> iktionspresse, <SEP> oder <SEP> aber <SEP> hydraulisch
<tb>  mittels <SEP> eines <SEP> Kolbens, <SEP> der <SEP> durch <SEP> die <SEP> Flüssig  keit <SEP> bewegt <SEP> wird, <SEP> die <SEP> von <SEP> einem <SEP> Akkumulator
<tb>  oder <SEP> von <SEP> einstufigen <SEP> oder <SEP> mehrstufigen
<tb>  Druckpumpen <SEP> geliefert <SEP> wird, <SEP> wobei <SEP> diese <SEP> Be  weglug <SEP> - <SEP> durch <SEP> einfache <SEP> Steuermechanismen         geregelt wird,

   die auch automatisch betätigt  werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Presse zum Verarbeiten von pulverförmi gen blassen mit hin und her gehender Bewe gung des Presskopfes und mit selbsttätiger Entlüftungseinrichtung für die zu pressende Masse, dadurch gekennzeichnet, dass die Press- matrize (5) auf einem hydraulischen Hilfs kolben (7) gelagert ist, der nach Erreichung eines Vorpressdruckes selbsttätig eine kurze Rückbewegung mit einer Geschwindigkeit. aus führt, die grösser ist als die Geschwindig keit, mit welcher sich zur selben Zeit der Presskopf (12) vorwärts bewegt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Presse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass die entgegengesetzt ge- richtete Bewegung der Matrize (5) durch die Kraft von Federn (11) bewirkt wird, die bei der Pressbewegung vor Freigabe des Druckes im Hilfszylinder (8) zusammengedrückt wer den. 2. Presse nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder (8), in welchem der hydrau lische Hilfskolben (7) gelagert ist., mit einem selbsttätigen Regulierventil (10) verbunden ist, das selbsttätig den Druck im Hilfszylin der (8) bei Erreichung eines eingestellten Druckes ohne Rücksicht. auf die Stellung des Presskopfes (12) erniedrigt. 3.
    Presse nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Flüssigkeit für den Entlüftungs- Hilfszylinder (8) unmittelbar aus dem hy draulischen Presszylinder entnommen wird.
CH267486D 1947-05-30 1948-01-05 Presse mit selbsttätiger Entlüftungseinrichtung. CH267486A (de)

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CS267486X 1947-05-30

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CH (1) CH267486A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2855628A (en) * 1953-08-17 1958-10-14 Benjamin Lassman & Son Pressure bonding system for solid particles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2855628A (en) * 1953-08-17 1958-10-14 Benjamin Lassman & Son Pressure bonding system for solid particles

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