CH265122A - Schaltung für die regelbare Verstärkung von elektrischen Schwingungen. - Google Patents

Schaltung für die regelbare Verstärkung von elektrischen Schwingungen.

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CH265122A
CH265122A CH265122DA CH265122A CH 265122 A CH265122 A CH 265122A CH 265122D A CH265122D A CH 265122DA CH 265122 A CH265122 A CH 265122A
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CH
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grid
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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Description


  Schaltung für die regelbare Verstärkung von     elektrischen        Schwingungen.       Im Hauptpatent ist eine Schaltung für die       regelbare    Verstärkung von elektrischen     Schwin-          gungen        mittels    zweier parallelgeschalteter,  durch Steuergitter     gesteuerter    Entladungs  strecken mit Charakteristiken beschrieben wor  den, deren     Steilheiten    als Funktion der Steuer  gitterspannung sich     verschiedenartig    ändern.

    Diese Schaltung kennzeichnet sich durch die       Verwendung    von     Entladungsstrecken,    von  denen die erste eine in bezug auf die zweite  grosse mittlere     Steilheit,    dagegen einen klei  nen Aussteuerbereich aufweist,     und    dass Mittel  vorgesehen sind, die selbsttätig     bewirken,    dass  die Verstärkung unterhalb eines vorgegebenen       Amplitudenwertes    der zu verstärkenden  Schwingungen wenigstens nahezu ausschliess  lich durch die erstgenannte Strecke, und ober  halb dieses     Amplitudenwertes    wenigstens  nahezu ausschliesslich durch die zweite Strecke  erfolgt,

   wobei die Signalspannung     auf    ein in  der Nähe der Kathode     angeordnetes    Steuer  gitter wirkt und die erwähnten Mittel durch  weiter von der Kathode entfernte Gitter ge  bildet werden, auf die von der Signalspan  nung abhängige Spannungen wirken.  



  Die selbsttätige Umschaltung von der einen       Untladungsstreeke    zur     andern    ist dadurch er  zielbar, dass den     Steuergittern    eine von der  Amplitude der zu verstärkenden Schwingun  gen     abhängige        Regelspannung    zugeführt wird,  die bei verhältnismässig grossen Werten der  zu verstärkenden Schwingungen die     erstge-          nannte        Entladungsstrecke    sperrt.

   und zugleich    das Potential einer in der letztgenannten Ent  ladungsstrecke (das heisst der Strecke mit der  verhältnismässig kleinen mittleren     Steilheit     und dem verhältnismässig grossen Aussteuer  bereich) liegenden Hilfselektrode derart be  einflusst, dass diese Strecke bei verhältnis  mässig     kleinen    Werten der     zu    verstärkenden       Schwingungen    gesperrt wird.  



  Bei einer im Hauptpatent     beschriebenen     Ausführungsform der Schaltung wird die er  wähnte Hilfselektrode über     einen        Widerstand     mit den untereinander verbundenen Anoden  der beiden Entladungsstrecken verbunden,  und es ist in den gemeinsamen Anodenkreis       dieser        Strecken    ein     zweckmässig    hoher Wider  stand aufgenommen, der     derart    bemessen ist,  dass bei kleinen Amplituden der zu     verstär-          kenden    Schwingungen die     Entladungsstrecke,

       in der die     Hilfselektrode        angeordnet    ist, ge  sperrt wird.  



  Die Erfindung     bezweckt,    eine Verbesse  rung dieser Schaltung zu schaffen, wodurch  die maximal erzielbare     Verstärkung    gesteigert       wird.     



  Die Erfindung fusst auf der     Erkenntnis,     dass der zwischen der Hilfselektrode und den  Anoden angeordnete Widerstand     die        Anoden-          impedanz    und infolgedessen die Verstärkung  verringert.  



  Nach der Erfindung wird die Hilfselek  trode über einen Widerstand mit einem in der  ersten     Entladungsstrecke    angeordneten Gitter      verbunden, das über einen Widerstand an  einer positiven Spannung liegt.  



  Es ist nämlich festgestellt worden, dass es       zum    Sperren der letztgenannten     Entladungs-          strecke    nicht erforderlich ist, die Hilfselek  trode     mit    den     untereinander    verbundenen An  oden der     beidenHilfsstrecken        zuverbinden.    Das  Ausschalten dieser     Entladungsstrecke    kann,  wie sich gezeigt hat, ebenso gut erreicht wer  den,

       wenn    die     Spannung    für die Hilfselek  trode von einem Gitter mit     positiver    Span  nung in der andern Entladungsstrecke abge  leitet     wurde.    Zweckmässig werden die Hilfs  elektrode und das positive Gitter derart aus  gebildet und angeordnet, dass der Durchgriff  der     Hilfselektrode    durch das entsprechende  Steuergitter grösser ist als der Durchgriff des  Gitters     mit    positiver     Vorspannung    durch das       diesbezügliche    Steuergitter.  



  In der     Zeichnung    ist     ein    Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt.  Die Figur zeigt eine Schaltung     zur    Ver  stärkung von     Niederfrequenzschwingungen,     bei der     zwei    Entladungsstrecken zur Verwen  dung kommen, die beide in einer     einzigen    Ent  ladungsröhre 1 untergebracht sind; diese Röhre  enthält     ein    Steuergitter 2, ein aus     zwei    Teilen  3, 3' bestehendes Schirmgitter, ein Fanggitter  4, eine Anode 5 und eine Kathode 6, die mit  dem Fanggitter 4     verbinden    ist.

   Die oben  genannte Hilfselektrode wird vom Teil 3' des  Schirmgitters gebildet. Die Entladungsstrecke,  in der sich diese     Hilfselektrode    befindet, wird  von     einem    Teil des Steuergitters gesteuert,  der mit ungleichmässigem Wickelschritt aus  gebildet ist; der sich in der andern Entla  dungsstrecke befindende     Steuergitterteil    ist  mit gleichbleibendem Schritt gewickelt. Die  beiden     Steuergitterteile    sind elektrisch direkt       miteinander    verbunden. Das Fanggitter 4, die  Anode 5 und die Kathode 6 dienen gleichzei  tig für beide     Entladungsstrecken.     



  Der     Schirmgitterteil    3 ist über einen Wi  derstand 8 mit dem positiven Pol einer (in  der     Zeichnung    nicht dargestellten) Gleich  spannungsquelle und über einen Kondensator  9 mit der Kathode 6 verbunden.    Die Hilfselektrode 3'     ist    über einen vor  zugsweise hohen Widerstand 10 mit dem       Schirmgitterteil    3 verbunden. Die Hilfselek  trode steht ausserdem über einen Kondensator  11 mit der Kathode 6 in Verbindung. Im An  odenkreis ist ein verhältnismässig hoher Wider  stand 12 aufgenommen.  



  Die zu verstärkenden Niederfrequenz  schwingungen werden     zusammen    mit einer  von der Amplitude dieser Schwingungen ab  hängigen     Regelspannung    dem Steuergitter 2  zugeführt; die verstärkten Schwingungen kön  nen über einen Kondensator 13 von dem Wi  derstand 12 abgegriffen werden.  



  Die Schaltung liefert wie die im Haupt  patent beschriebene, eine hohe     maximale     rauschfreie Verstärkung (bei niedrigem An  odenstrom), wenn die     Amplitude    der zu ver  stärkenden     Schwinglungen    verhältnismässig  klein ist, und eine     vorzüglich    regelbare Ver  stärkung, wenn diese Amplitude verhältnis  mässig gross ist. Die hohe maximale Verstär  kung wird mittels der Entladungsstrecke er  reicht, in der sich der     Schirmgitterteil.3    be  findet, während die regelbare Verstärkung  mittels der Entladungsstrecke     erfolgt,    in der  sich die Hilfselektrode 3' befindet.  



  Die selbsttätige Umschaltung von der einen       Entladungsstrecke    zur andern erfolgt aber       nunmehr,    wenigstens teilweise, etwas anders  als bei der im Hauptpatent beschriebenen  Ausführungsform der Schaltung. Bei einer  grossen Amplitude der zu verstärkenden  Schwingungen, also bei einem grossen nega  tiven Wert der Regelspannung, wird die  rechte Entladungsstrecke von der dem Steuer  gitter 2 zugeführten Regelspannung abge  schaltet, während die linke Entladungsstrecke  in     Funktion    bleibt.

   Bei einer kleinen Ampli  tude der zu verstärkenden     Schwingungen,    also  bei     einem    kleinen negativen Wert der Regel  spannung, bleibt die rechte     Entladungsstrecke     in Funktion, während die linke Entladungs  strecke ganz oder nahezu     ganz    gesperrt wird.  Diese Sperrung findet wie folgt statt: Bei  einer Verringerung des negativen Wertes der  Regelspannung nimmt der Strom des Schirm  gitters 3 zu, weswegen die positive Spannung           dieses        Gitters    und infolgedessen die Spannung  der Hilfselektrode 3' abnimmt, da der vergrö  sserte     Schirmgitterstrom    den Spannungsabfall  am Widerstand 8 vergrössert.

   Die Spannung  der Hilfselektrode 3' wird aber noch kleiner  als die Spannung des     Schirmgitters    3, weil  der der Hilfselektrode zufliessende Strom  einen Spannungsabfall an dem hohen Wider  stand 10 verursacht.  



  Da der Durchgriff der Hilfselektrode durch  den     Steuergitterteil    mit ungleichmässigem       Wickelschritt    grösser ist als derjenige des  Schirmgitters durch den     Steuergitterteil    mit  gleichbleibendem Wickelschritt, hat der Span  nungsabfall der Hilfselektrode eine Verringe  rung der Stromstärke der linken Entladungs  strecke und infolgedessen des zur Hilfselek  trode fliessenden Stroms zur Folge. Durch ge  eignete Wahl der Widerstände 8 und 10 kann  erreicht werden, dass die Spannung der Hilfs  elektrode 3' so niedrig wird, dass die diesbe  zügliche Entladungsstrecke praktisch nicht  mehr zum     Anodenstrom    und also zur Verstär  kung beiträgt.  



  Bei einer praktischen Ausbildung der be  schriebenen Schaltung hatte der Widerstand  8 einen Wert von 1     Megohm    und der Wider  stand 10 einen Wert von 1,5     Megohm;    der  Durchgriff der Hilfselektrode 3' durch das  Steuergitter 2 war grösser als derjenige des       Schirmgitters    3 durch das Steuergitter 2 (etwa  <B>10%</B> bzw. 2%).

   Für zwei Werte der Regel  spannung (nämlich 0 Volt und -5 Volt) ist  in der nachstehenden Tabelle die Grösse des       Schirmgitterstroms        I."    des zur Hilfselektrode  fliessenden Stroms     1;i    ; der     Schirmgitterspan-          nung    V;, und der Spannung der Hilfselek  trode     V;,'        angegeben.       Regelspannung = 0 Volt.  



  13 = 300     ,yA        V;,    =100 Volt.  <B>f,'=</B> 50     ,uA    1<B>17</B> = 25 Volt    Regelspannung = -5 Volt..  



  1, = 0     ,uA        V;,    = 310 Volt       1ss    =140     yA        V,'    =100 Volt  Aus der Tabelle geht klar hervor,  dass im geregelten Zustand (Regelspan  nung = -5 Volt) ausschliesslich die linke  Entladungsstrecke Strom führt, während die  rechte Entladungsstrecke ausser Betrieb ist,  und dass im ungeregelten Zustand (Regel  spannung = 0 Volt.) die Verstärkung im we  sentlichen durch die rechte Entladungsstrecke  stattfindet, während die linke Entladungs  strecke nahezu ganz ausgeschaltet ist.    Die vorstehend beschriebene Schaltung  weist gegenüber der im Hauptpatent beschrie  benen den Vorteil auf, dass die Anodenimpe  danz einen hohen Wert haben kann, da der  Widerstand 10 nicht mehr mit der Anode 5  verbunden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltung für die regelbare Verstärkung von elektrischen Schwingungen nach dem Un teranspruch 1 des Hauptpatentes, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hilfselektrode über einen Widerstand mit einem in der ersten Ent ladungsstrecke angeordneten Gitter verbun den ist, das über einen Widerstand an einer positiven Spannung liegt. UNTERANSPRUCH: Schaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfselektrode und das Gitter mit positiver Spannung derart aus gebildet und angeordnet sind, dass der Durch griff der Hilfselektrode durch das entspre chende Steuergitter grösser ist als der Durch griff des Gitters mit positiver Vorspannung durch das in seiner Entladungsstrecke lie gende Steuergitter.
CH265122D 1945-06-27 1946-06-25 Schaltung für die regelbare Verstärkung von elektrischen Schwingungen. CH265122A (de)

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