CH264648A - Peilantennenanordnung. - Google Patents

Peilantennenanordnung.

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CH264648A
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antennas
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Standard Telephon & Radio Ag
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Description


  
 



  Peilantennenanordnung.



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Peilantennenanordnung, welche ein oder mehrere Paare von auseinanderliegenden Antennen aufweist, wobei die Antennen eines Paares mit Übertragungsleitungen von gleicher Länge und gleichen Charakteristiken mit   dem    Empfänger zur Erzielung der gewünschten Anzeige verbunden sind und wobei ferner eine ungerichtete Antenne ebenfalls mittels einer   Ubertragungsleitung    mit dem genannten Empfänger gekoppelt ist.



   Es ist in derartigen Anlagen wichtig, dass die   Signalwellen    an den Ausgängen derÜbertragungsleitungen am Empfänger immer eine konstante Phasenbeziehung aufweisen. Wenn die Betriebsfrequenz jedoch geändert wird, so wird die Phasenbeziehung der Signalwellen an den Ausgängen der Übertragungsleitungen geändert, und zwar wegen der frequenzabhängigen elektrischen Längendifferenz   der über    tragungsleitungen, welche mit den Antennen der Paare bzw. mit der ungerichteten, zur Seitenbestimmung dienenden Antenne gekoppelt sind.



   Ein Zweck der vorliegenden   Erfinduiig    ist, eine Peilantennenanordnung der erwähnten Art für Breitbandbetrieb zu schaffen.



  Die erfindungsgemässe Peilantennenanordnung, bestehend aus mindestens einem Paar mit Abstand voneinander angeordneten Antennen, die über   Ubertragungsleitungen    gleicher Länge mit einem Empfänger verbunden sind, und einer in der Mitte zwischen den Antennen angeordneten ungerichteten   Iiilfsantenne,    die ebenfalls über eine Übertragungsleitung mit dem Empfänger verbunden ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass eine der   tSbertragungs-    leitungen für die mit Abstand angeordneten Antennen eine Kreuzung aufweist und dass   Mittel    vorgesehen sind,

   um zwischen dem   Differeuzvektor    der beiden Einzelantennenspannungen und der Spannung der Hilfsantenne eine über das   Arbeitsfrequenzband    annähernd konstante Phase   aufrechtzuerhal-    ten.



   Ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungs-    gegenstandes ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher beschrieben.



   In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 in schematischer   Weise    eine Peil  antennenanlage    der beschriebenen Art,
Fig. 2 einen Grundriss der Anlage von Fig. 1,
Fig. 3 ein   Vektordiagramm    zur   Erläute-    rung,
Fig. 4 in   scllematiseher      Weise    einen Empfänger, welchem die   Signalwellen    aus der   Antennenanlage    zugeführt werden,
Fig. 5 und 6 geeignete Formen von Netzwerken zur Bewirkung einer Phasennacheilung bzw.   Phasenvoreilung    und
Fig. 7 verschiedene Kurven zur Erläuterang.



   Die Fig. 1 zeigt eine bekannte Antennenanordnung für einen Peiler. Diese weist zwei   Dipolpaare 1, 2 und 3, 4, welche in den Endpunkten der Diagonalen eines Quadrates angeordnet sind   nnd    beispielsweise 28 % der Betriebswellenlänge nicht überschreiten, und ferner eine im   Mittelpunkt    der Anlage angeordnete   ungerichtete    Antenne 5 auf. Die Dipole jedes Paares sind durch je zwei   Viertelwellenlängen-Überfragimgsleitnngeu    6, 6' und 7, 7' miteinander verbunden, wobei 6 und 7 an einem Ende gekreuzt sind. Die fünfte Antenne 5 wird in an sieh bekannter Weise für die Seitenbestimmung verwendet, wobei die Signal-Amplitude und Phase der Antenne 5 von der Einfallsrichtung des Signals unabhängig sind, vorausgesetzt, dass die Einfallsrichtung in einer horizontalen Ebene liegt.

   Die Dipolpaare ergeben einen Ausgang, der von der Einfallsrichtung des Signals abhängig ist. Die Phasenbeziehungen der Signalausgänge der Antennen sind aus Fig. 3 ersichtlich. In dieser Figur stellt der Vektor E5 die in der Antenne 5 induzierte EMK dar, welche eine   Spannung    V3 erzeugt. Der Vektor ES ist die EMK in der Antenne 1, welche für die in Fig. 2 durch den Pfeil 8 gezeigte Signalrichtung der EMK   E    voreilt. Die EMK   E    in der Antenne 2 eilt gegenüber   E    um denselben Betrag nach.

   Der Differenzvektor zwischen E1   und      E3,    das heisst der Summenvektor zwischen E1 und dem umgekehrten Vektor E12, steht immer senkrecht zu   E5    und wird am Empfänger durch die   Viertelwellenlängen-Leitungen    6,   6' in    Phase gebracht und dem Vektor   E3.    V1 ist die Spannung von der Antenne 1 im   Punkt    9 der Leitung 6'; sie eilt gegenüber E1 infolge der Viertelwellenlänge der Leitung   6' um    900 nach. E2 ist der Vektor der EMK in der Antenne 2; er ist infolge der Kreuzung in der Leitung 6 in   E1    umgekehrt und erscheint nach einer Verzögernng von 900 in der Lei  tnng    6 als   V    an der Stelle 9.

   Die Resultierende von V1 und V2 ist VR, und diese ist in Phase mit V5. Man erkennt, dass die Resultierende VR sich in Grösse und Riehtungssinn mit der Ankunftsriehtung des Signals ändert.



   In dem in Fig. 4 schematisch dargestellten und in der englischen Patentschrift   Nur. 490940    ausführlich beschriebenen Peiler werden die Ausgänge bei 9 und 10 den abgeglichenen Modulatoren 11 und 12 zugeführt, die verschiedene Modulationsfrequenzen, beispielsweise 5 kHz bzw. 6   kHz,    aufweisen, so dass in den Ausgängen der Modulatoren Seitenbänder   f0    + 5   kllz    und   f0      t    6   kllz    erzeugt werden. Das Signal von der mittleren Antenne, welches die Frequenz   f0    aufweist, wird dem Verstärker 13 zugeführt.

   Die drei Ausgänge werden dann an der Stelle 14 kombiniert und einem weiteren Apparat R und eventuell einem Anzeigegerät, beispielsweise einem Kathodenstrahl-Oszilloskop, zugeführt, um eine direkte Anzeige der Peilung zu erhalten. Es ist wichtig, dass die Eingänge der   Modulatoren    11 und 12 in Phase oder in Gegenphase mit demjenigen des Verstärkers 13, der von der mittleren Antenne herrührt, sind.



   Wenn ein breites Frequenzband verwendet wird, ist es nicht mehr möglich, dass die Leitungen 6,   6' und    7, 7' zwischen den Antennen und ihren Mittelpunkten bei allen Frequenzen eine Länge von einer Viertelwellenlänge aufweisen, und die resultierenden Spannungen von den Antennenpaaren und die Spannung der mittleren Antenne werden nicht mehr in Phase sein.



   Es ist bekannt, dass ein Übertragngs-   leitungsabsehnitt    durch das in der Fig. 5 gezeigte   #-Netzwerk    15 nachgebildet werden kann, wobei 0 die elektrische Länge der Lei  tung    in Graden bedeutet und 3600 gleich einer Wellenlänge   2    sind. Dieses Netzwerk oder diese Kunstleitung ist so bemessen, dass es eine Phasennacheilung von   #0    zwischen der   Ausgangs- und    Eingangsspannung bewirkt, und diese   Phasennachellimg    ist mit grosser Annäherung proportional der angelegten Frequenz, vorausgesetzt, dass die Phasennacheilung kleiner als ungefähr 1200 für jede der betrachteten Frequenzen ist. Dies ist in der Fig. 7 durch die Kurve   CL    dargestellt.

   In dieser Figur ist die Phasenänderung im Netzwerk in Funktion der Frequenz aufgetragen.  



  Die   Reiheninduktanz    hat den Wert jZo. sin   0"    und die Querkapazitanzen haben je den Wert -jZo cotg   0-12,    wobei Zo der   Wellen-    widerstand der   Leitung    ist. Die in einer na  tür eichen      Übertragungsleitung    auftretende Phasennacheilung ist durch die Kurve (b) dargestellt.

   Ein ähnliches   #-Netzwerk,    in welchem die   Induktanz    durch eine Kapazitanz des gleichen Absolutwertes und die Kapazitanzen durch Induktanzen des gleichen Abslutwertes ersetzt werden, ist in der Fig. 6 mit 16 bezeichnet; dieses Netzwerk stellt eine Umkehrung des   Netzwerkes    15 dar, wobei die Ausgangsspannung eine Phase aufweist, die gegenüber der Phase der   Ein    gangsspannung voreilt und wobei sich zudem der Voreilungswinkel   #,    das heisst die elek  tische    Länge des Netzwerkes, umgekehrt zur   angelegten    Frequenz ändert, wie dies durch die Kurve c der Fig. 7 dargestellt ist.

   Es wird nun ein Netzwerk von der Art, wie es in   Fig. 6      nlit    16 bezeichnet ist, in Serie mit der mittleren Antenne gesehaltet, und zwar beispielsweise   in    den Eingang des   Verstärkers    17 (Fig.1), welcher normalerweise bei der mittleren Antenne vorhanden ist.

   Dadurch wird die 90 -Phasenverschiebung zwischen dem   1-)ifferenzvektor    der Antennenspannun- gen 1, 2 und 3, 4 und der Spannung der   initt leren      Antenne    5, welche   normalerweise    durch die Viertelwellenlänge der Leitungen 6,   6' und    7,   7'kompensiert    wird, nun durch die Leitungen 6, 6' und 7,   7' und    das Netzwerk 16 kompensiert, welches die abweichungen von 6, 6'. 7,   7' von    der   #/4-Länge    kompensiert.

     Das    Signal der mittleren Antenne   wird    auf diese Weise über ein Band von Frequenzen in einer praktisch konstanten Phasenbeziehung mit den kombinierten Signalen von den   entsprechenden    Antennenpaaren gehalten. Dies wird an Hand eines Beispiels näher erläutert.



   Es sei angenommen, dass die   Venvendung    eines   Frequenzbandes    von 30 bis 100 MHz erforderlich ist.



   Die Übertragungsleitungen 6,   6' und    7, 7', zwischen den Antennen und den Punkten 9 und 10 gemessen, erhalten eine Länge von 67 elektrischen Graden bei 100 MHz. Wie aus der Fig. 7 hervorgeht, ist dann bei 30 MHz die Länge 20 Grad. Das Netzwerk 16 der Fig. 6, welches in Serie mit der mittleren Antenne zu schalten ist, wird so bemessen, dass es bei 100   1Hz    19 elektrische Grade und bei 30   MHz    72 elektrische Grade aufweist (siehe Kurve c der Fig. 7). Die totale, durch die Leitungen und das Netzwerk 16 in der mittleren Antenne verursachte Phasenverschie  bmig    beträgt dann annähernd 900 über das gesamte Frequenzband, wie dies durch die Kurve   d    der Fig. 7 dargestellt ist.



   Während die einfachste und praktischste Ausführungsform der Erfindung beschrieben worden ist, sind selbstverständlich kompliziertere   Ausführungsformen    möglich. So könnte beispielsweise eine Phasenkompensation ebensogut durch Verwendung eines Phasenverzögerungsnetzwerkes in der Leitung von der ungerichteten Antenne und von Phasenvoreilungsnetzwerken in den Leitungen von den Dipolpaaren erhalten werden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Peilantennenanordnung für ein breites Arbeitsfrequenzband, bestehend aus mindestens einem Paar mit Abstand voneinander angeordneten Antennen, die über Übertragungs- leitungen gleicher Länge mit einem Empfänger verbunden sind, und eine in der Mitte zwischen den Antennen angeordnete ungerich- tete Hilfsantenne, die ebenfalls über eine Übertragungsleitung mit dem Empfänger verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Übertragungsleitungen für die mit Abstand angeordneten Antennen eine Kreuzung aufweist, und dass Mittel vorgesehen sind, um zwischen dem Differenzvektor der beiden Einzelantennenspannungen und der Spannung der Hilfsantenne eine über das Ar bcitsfrequenzband annähernd konstante Phase aufrechtzuerhalten.
    UNTERANSPRÜCHE: 1.. Anordniuig nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zur Aufrechterhaltung der Phase in die Übertra gungsleitung eingefügt ist, die die nichtge richtete Antenne mit dem Empfänger verbindet und aus einem Phasenvoreilnetzwerk besteht.
    2. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zur Aufreehterhaltlmg der Phase ein Phasenvoreilnetzwerk ist, welches eine Phasen-Frequenz Änderungseharakteristik hat, die annähernd umgekehrt derjenigen einer Übertragungsleitung für die mit Abstand angeordneten Antennen ist.
    3. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel zur Aufrechterhaltung der Phase aus einem Phasenvoreilnetzwerk in der Übertragungsleitung mindestens einer der mit Abstand angeordneten Antennen und aus einem Phasen verzögerungsnetzwerk besteht, welches in die Leitung der nichtgerichteten Hilfsantenne eingefügt ist.
    4. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwei senkrecht aufeinander stehende Paare von mit Abstand angeordneten Antennen vorgesehen sind, wobei jedes Antennenpaar in den Diagonalecken eines Quadrates angeordnet ist.
    5. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Frequenzbreite so ist, dass das Verhältnis der obern Frequenz zur untern nahezu 3:1 beträgt.
CH264648D 1944-11-28 1945-11-28 Peilantennenanordnung. CH264648A (de)

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