CH264458A - Verstärker für zur Aufzeichnung bestimmte tonfrequente Signale, mit Mitteln zur automatischen Dynamikkompression. - Google Patents

Verstärker für zur Aufzeichnung bestimmte tonfrequente Signale, mit Mitteln zur automatischen Dynamikkompression.

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CH264458A
CH264458A CH264458DA CH264458A CH 264458 A CH264458 A CH 264458A CH 264458D A CH264458D A CH 264458DA CH 264458 A CH264458 A CH 264458A
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G7/00Volume compression or expansion in amplifiers
    • H03G7/02Volume compression or expansion in amplifiers having discharge tubes

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  • Control Of Amplification And Gain Control (AREA)

Description


  Verstärker für zur Aufzeichnung bestimmte tonfrequente Signale, mit Mitteln  zur automatischen     Dynamikkompression.       Die Erfindung betrifft einen Verstärker  für zur Aufzeichnung bestimmte tonfrequente  Signale, mit Mitteln zur automatischen     Dyna-          mikkompression.     



  Bei     Tonaufzeichnungsvorrichtungen,    die  zur Aufzeichnung von von verschiedenen  Quellen herrührenden Signalen verwendet  werden, beispielsweise von     Telephongesprä-          chen,    Konferenzgesprächen, Bürodiktaten,  Radiosendungen und dergleichen, bei welchen  der mittlere     Eingangssignalpegel    in einem  weiten Bereich, z. B. von -120 bis     +    10     dB,     liegen kann und die Dynamik das heisst der       Lautstärkeschwankungsbereich    gross ist, z. B.

    60 bis 70     dB,    ist es notwendig, alle Signale ohne  Rücksicht auf ihre verschiedenen ursprüngli  chen Pegel auf einen vorgegebenen mittleren  Pegel zu verstärken, welcher notwendig ist,  um das Aufzeichnungselement zu betätigen,  beispielsweise 10 bis 20     dB,    und die Dynamik  der verstärkten Signale zu verkleinern, so dass  das Aufzeichnungselement nicht übersteuert  bzw. der Tonträger nicht  überschnitten  wer  den kann, beispielsweise auf 25 bis 30     dB.    Es  ist üblich, diese Ergebnisse dadurch     zu    er  reichen, dass man automatische Lautstärke  regelanordnungen verwendet.

   Bei diesen An  ordnungen sind zwei allgemeine Typen zu unter  scheiden: die      vorwärtswirkende     und die        rückwärtswirkende     Type. Die erstere ist  eine Anordnung, bei welcher ein Teil des Ein  gangssignals durch einen besonderen Verstär-         ker    verstärkt, gleichgerichtet und dem Steuer  gitter einer Regelröhre     (Exponentialröhre)     derart     zugeführt    wird, dass die Verstärkung  abhängig von der Amplitude des Eingangs  signals geregelt wird.

   Bei der      rückwärtswir-          kenden     Type wird ein     Teil.    des Ausgangs  signals gleichgerichtet und auf das Steuer  gitter einer Regelröhre zurückgeleitet, um  ihren Verstärkungsfaktor     ebenfalls    abhängig  von der Amplitude des     Eingangssignals        zu     regeln.

   Die  vorwärtswirkende  Type ist ver  hältnismässig einfach in der Bauweise und der  Betätigung, wobei ihre Arbeitscharakteristik  dahin neigt, degenerativ zu sein; aber sie hat  den Nachteil, dass in manchen Fällen der V     er-          stärkungsausgangspegel    ohne     Rücksicht    auf  den Eingangspegel praktisch konstant gehal  ten wird, so dass, wenn ihre Zeitkonstante ge  nügend gross ist, um praktisch verwendbar zu  sein, sie das verstärkte Signal vollständig  dessen Dynamik beraubt, das heisst, dass im  verstärkten Signal die lauten und leisen Stel  len des ursprünglichen Signals gleich stark  sind, was gewöhnlich höchst unerwünscht ist.  Die Kurve einer solchen Arbeitscharakteristik  ist mit B in     Fig.1    bezeichnet.

   Das      rückwärts-          wirkende     Verfahren der automatischen Laut  stärkeregelung bewirkt, dass der Verstärker  so arbeitet, dass der Bereich der     Lautstärke-          änderung    an seinem Eingang     entsprechend     einem vorausbestimmten Verhältnis an seinem  Ausgang verkleinert wird. Wenn beispielsweise      angenommen wird, dass der Verstärker ein  Kompressionsverhältnis 2 zu 1 besitzt, und  wenn das Eingangssignal in einem Bereich  von 40     dB        variiert,        wird    das Ausgangssignal  nur in einem Bereich von 20     dB    variieren.

    Die Kurve einer solchen Arbeitscharakteristik  ist mit C in     Fig.    1 bezeichnet. Ein solches  System hat den Vorteil, dass eine gewisse  Dynamik     erhaltenbleibt.    Der     Lautstärkebe-          reich    des aufzuzeichnenden Signals kann auf  den     Lautstärkebereich    herabgesetzt werden,  welcher von dem Aufzeichnungselement noch  bewältigt werden kann.

   Es hat jedoch den  Nachteil, dass seine     Arbeitscharakteristik     dahin strebt,     regenerativ    zu sein, so dass es,  selbst wenn es sorgfältig gebaut ist, einem     An-          und    Abschwellen     unterworfen    ist, wenn es  nicht mit Schaltungen versehen ist, welche  grosse Zeitkonstanten besitzen, ein Konstruk  tionsmerkmal, welches .für viele praktische  Anwendungen das Verfahren     -unbrauchbar     macht.  



  Gemäss der     vorliegenden    Erfindung ist die       Dynamikkompression    des verstärkten     Signals     über einen grossen Bereich des Eingangs  signalpegels durch  vorwärtswirkende  auto  matische     Lautstärkeregelung    dadurch bewirkt,  dass die     Signalspannung    den Eingängen zweier       Verstärkerkanäle    zugeführt ist, von denen  jeder wenigstens eine durch     (-z'leichvorspan-          nungsänderung    in ihrer Verstärkung regel  bare Elektronenröhre aufweist,

   wobei das  Ausgangssignal des zweiten dieser Verstärker  kanäle     zur        Erzielung    einer     Regelgleichspan-          nung    gleichgerichtet wird, die dem ersten     Ver-          stärkerkanal,    dessen     Ausgangssignal        zur    Auf  zeichnung bestimmt ist, zur Regelung seiner  Verstärkung zugeführt ist,     und    dass gleich  zeitig ein Teil dieser Regelgleichspannung  dem zweiten     Verstärkerkanal    zur     Regeh        -uig     seiner     Verstärkung    zugeführt. ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt typische Arbeitscharakteristi  ken verschiedener     Typen    von automatischen       Lautstärke-Regelungssystemen    einschliesslich    einer solchen des Ausführungsbeispiels gemäss  der vorliegenden Erfindung.  



       Fig.    2     zeigt    das     Schaltungsschema    des Aus  führungsbeispiels des Verstärkers gemäss der  vorliegenden Erfindung.  



  Die Kurve A zeigt die     Arbeitscharakteri-          stik,    das heisst den Verlauf des Ausgangspegels  in Abhängigkeit vom Eingangspegel eines  Systems ohne automatische     Lautstärkerege-          lung,    bei welchem die Dynamik des verstärk  ten Signals der des ursprünglichen entspricht.

    Die     Kurve        B    zeigt die     Arbeitscharakteristik     eines typischen Verstärkers, welcher mit einer       bekannten     vorwärtswirkenden  Type der       Lautstärkeregelanordnung    versehen ist, bei wel  cher der Ausgangspegel direkt proportional  dem Eingangspegel bis zu dem Punkt X in       Fig.    1 wächst, bei welchem die automatische       Lautstärkeregelanordnung    zu wirken beginnt.,  wonach der Ausgangspegel auf einem kon  stanten     Wert    ohne Rücksicht auf ein weiteres  Anwachsen des     Eingangssignalpegels    gehalten  wird.

   Die Kurve C ist die     Arbeitscharakte-          ristik    eines typischen Verstärkers, welcher mit  der üblichen      rückwärtswirkenden     Type der  automatischen     Lautstärkeregelungsschaltung     versehen ist, bei welcher der Ausgangspegel  direkt proportional mit dem Eingangspegel.

    bis zum Punkt X wächst., bei welchem die  automatische     Lautstärkeregelanordnung    wirk  sam zu werden beginnt, und darauf der Aus  gangspegel in einem vorbestimmten festen  Verhältnis weniger zunimmt als der Eingangs  signalpegel, so dass beispielsweise ein     Dyna-          mikverhältnis    von 2 zu 1 besteht.

       Mittels    des  in     Fig.    2 dargestellten Verstärkers kann eine  Arbeitscharakteristik der Art, wie sie durch  die Kurve C dargestellt ist, durch  vorwärts  wirkende  automatische     Lautstärkeregelung     erreicht werden, und die Neigung der Kurve  oberhalb des Punktes X, welche gewöhnlich  das  Kompressionsverhältnis  genannt wird,  kann eingestellt werden, um sie den besonde  ren Bedürfnissen der zur Ausführung gelan  genden Aufzeichnung anzupassen.  



  Das von der Signalquelle 100 (Mikrophon,       Telephonhörkreis,    Radioempfänger oder der  gleichen) gelieferte aufzuzeichnende tonfre-            < luente    Signal wird über den Eingangstrans  formator     2'-1    dem Gitter 12 der     Pentode    V-1  der     Vorverstärkerstufe    102     aufgedrückt.     Diese     Pentode    6'-1 ist mit dein üblichen       Kathodenvorspannungswiderstand    R-1 mit       Nebensehlusskondensator        C-7.    versehen,

       we-          che    mit einer gemeinsamen     Erdleitung    10 ver  bunden sind, und ihr Fanggitter 15 ist in der  üblichen Weise mit ihrer Kathode 11 verbun  den. Ihre Anode 13 ist über einen Anoden  widerstand     R-'und    ihr Schirmgitter 14 über  einen Serienwiderstand R-3 mit. einer positi  ven Klemme 118 des     Netzanschlussgerätes    116  verbunden, wobei das     Sehirmgitter    11 über  einen Kondensator C-2 auch mit Erde ver  bunden ist.

   Das am Anodenwiderstand R=?  auftretende verstärkte Signal wird über einen       Kopplungskondensator    C-4 dem Steuergitter  22 der     Exponential-Schirmgitterpentode    V-2 in       der    automatisch     lautstärkegeregelten        Verstär-          kerstufe    104 zugeleitet, wo es verstärkt wird,  so da     (i    das verstärkte Signal an ihrem Anoden  widerstand     R-4    auftritt, welcher mit einer  positiven Klemme 122 des     Netzanschlussgerä          tes    116 verbunden ist.

   Das Fanggitter 25 der       Regelpent.ode    V-2 ist in üblicher Weise mit  der Kathode 21 verbunden, welche ihrerseits  mit der gemeinsamen     Erdleitung    10 verbun  den ist. Die     Pentode    V-2 ist ebenfalls mit  einem     Schirmgitter-Serienwiderstand        R-5    und       Nebenschlusskondensator    C-5 versehen.  



  Das verstärkte Signal von der     Vorverstär-          kerstufe    102 wird auch der automatisch laut  stärkegeregelten     Verstärkerstufe    106 über  einen     Kopplungskondensator    C-6 dem Steuer  gitter 32 der     Exponentialpentode    V-3 zuge  führt, wo es verstärkt wird, bevor es durch  den     Gleiehriehter    108     gleichgerLehtet    wird.

         Diese        Regelpentode    V-3 ist versehen mit. dem  üblichen     Gitterableitwiderstand    R-6, einem       Kathodenvorspannungswiderstand    R-7 mit  seinem     Nebensehlusskondensator    C-7,     Schirrn-          git.terwiderstand    R-8 mit seinem     Nebensehluss-          kondensator    C-8 und Anodenwiderstand R-9.  der mit einer positiven Klemme 120 des Netz  anschlussgerätes 116 verbunden ist. Ihr Fang  gitter 35 ist in üblicher Weise mit ihrer  Kathode 31 verbunden.

   Die verstärkte Signal-         spannung,    welche an dem Anodenwiderstand       R-9    der     Pentode    V-3 auftritt, wird über einen  Kopplungskondensator C-9 der Gleichrichter  röhre     V-4    zugeführt.

   Diese     Gleiehrichterröhre          V-4    ist eine Doppeldiode, welche in einer       Spannungsverdoppelungsschaltung,    wie auf  der Zeichnung ersichtlich, angeordnet ist, so  dass die gleichgerichtete,     als        Lautstärkeregel-          spannung    dienende     Spannung    an dem -Wider  stand R-10 auftritt., welchem ein Kondensator       C."-10    parallel geschaltet ist.

   Diese     Spannungs-          verdoppler-Gleichrichteranordnung    arbeitet  kurz wie folgt : Während der negativen Halb  periode des dem Gitter 32 der Verstärker  röhre V-3 aufgedrückten Signals nimmt der  Strom durch diese Röhre ab, so dass der Span  nungsabfall an, dem Anodenwiderstand R-9       abnimmt    und das positive Potential der  Anode 33 und des Belages des mit ihr ver  bundenen Kopplungskondensators C-9     zrr.-          nimmt..    Dies bewirkt,

   dass der Kondensator  C-9 über die Anode     44    und die Kathode 43  einer der Dioden der     Gleichrichterröhre    V-4       auf    eine Spannung gleich der Spitzenspannung  dieser Spannungsänderung aufgeladen wird.  Während der positiven Halbperiode der       Signalspannung    nimmt der Strom durch die  Röhre V-3 zu, so dass der Spannungsabfall  an dem Anodenwiderstand R-9 zunimmt und  dadurch das Potential der Anode 33 der  Röhre V-3 und dadurch des Belages des     Kon-          densators    C-9, der mit der Anode verbunden  ist, abnimmt.

   Dies bewirkt seinerseits, dass der  Kondensator C-9 sich über die Kathode 41  und die Anode 42 der andern Diode der       Gleichrichterröhre    V-4 und den Kondensator  C-10 entlädt, wodurch bewirkt wird, dass der  Kondensator C-10 auf eine Spannung aufge  laden wird, welche praktisch gleich der Span  nungsänderung an dem Anodenwiderstand  R-9 der Röhre V-3 während einer vollstän  digen Periode der     Signalspannung    ist.

   Diese  Entladung des     Kondensators    C-9 bereitet ihn  für die nächste negative     IIalbperiode    der  Signalspannung vor und erzeugt gleichzeitig  am Widerstand R-10 die Gleichspannung,  welche als     Lautstärkeregelungsspannung    zu  verwenden ist, die eine Funktion der Grösse      des Eingangssignals ist.

   Ein Teil dieser Span  nung, welcher durch die Stellung eines     Gleit-          kontaktes    46 am Widerstand R-10 bestimmt  ist, wird als negativ     wirksame        Vorspannung     für die     Regelpentode    V-3 mittels einer     Ver-          bindiuig    von diesem     Gleitkontakt    46 über den       Gitterableitwiderstand    R-6 zum Steuergitter  32 der Röhre V-3 verwendet.

   Durch Rück  leitung eines Teils der     Lautstärkeregelungs-          Gleichspannung        zum    Gitter der Regelröhre  V-3     wird    eine automatische     Lautstärkeregel-          wirkung    der     -ursprünglichen    automatischen       LautstärkeregeIwirkang    überlagert, so dass  der Signalbereich, über den die automatische       Lautstärkeregelanordnung    wirksam ist, in  hohem Masse     vergrössert    wird.

   Wie im folgen  den beschrieben wird, kann durch geeignete  Einstellung des Gleitkontaktes 46 am Wider  stand R-10 zum Bestimmen des Teils der Laut  stärkeregelungs-Gleichspannung, welcher zur  Röhre V-3     zurückgeführt        wird,    die Neigung  der     Arbeitscharakteristik    der automatischen       Lautstärkeregelung    in gewünschter Weise vor  ausbestimmt werden.

   Ein     Vorspannangswider-          stand        R-11    ist     zwischen    die Kathode 43 der       Gleichrichterröhre    V-4 und die gemeinsame       Erdleitung    10 eingeschaltet, und das an die  Kathode 43 angeschlossene Ende dieses Wider  standes R-11 ist mit einem     Gleitkontakt    48  an einem     Überbrückilngswiderstand        R'-20    an  die Ausgangsklemmen 118 und 128 des Netz  anschlussgerätes 116 angeschlossen.

   Durch die  soeben beschriebene Verbindung     wird    eine  positive     Vorspannung    der Kathode 43 einer  Diode der     Gleichrichterröhre    V-4 zugeführt,  -um eine     Vorspannimg        zu    erzielen, welche die  automatische     Lautstärkeregelungsanordnung          verhindert    wirksam zu werden, bis die Signal  spannung einen vorausbestimmten Wert über  schreitet,     wie    dies im nachfolgenden noch aus  führlicher beschrieben wird.

   Die am Wider  stand R-10 erzeugte Regelungsgleichspannung  wird von dem negativen Ende<B>130</B> dieses  Widerstandes über einen     Gitterwiderstand     R-12 dein     Steuergitter    22 der automatisch       laütstärkegeregelten        Exponentialpentode    V-2       zu,Teführt,        um    den     Verstärkungsfaktor    dieser  Röhre     ui        regeln    und so den Betrag der Ver-         stärkung    des Signals in dem Verstärkungs  system zu bestimmen.  



  Das in der Lautstärke geregelte verstärkte  Signal, welches an dein     Anodenwiderstand     R-4 der Regelröhre V-2 auftritt, wird über  einen Kopplungskondensator C-11 und ein  Aufzeichnungspegel -     Regelpotentiometer    P-1  zum Steuergitter 52 der Treiberröhre<B>V-5</B> ge  leitet. Diese     Verstärkerröhre    V-5 ist mit dem  üblichen     Kathodenvorspannungswiderstand     R,-12 mit     Nebenschlusskondensator    C-12 ver  sehen, welche mit der gemeinsamen Erdlei  tung 10 verbunden sind. Die Anode 53 der  Röhre V-5 ist über einen     Anodenwiderstand     R-11 mit einer positiven Klemme 124 des       Netzanschlussgerätes    116 verbunden.

   Das Aus  gangssignal der Treiberstufe 110 wird zur       Kraftverstärkerstufe    112 dadurch zugeleitet,  dass die Anode 53 der Treiberröhre V-5 durch  einen Kopplungskondensator C-13 mit dem  Steuergitter 62 der     Pentode    V-6 mit elektro  nenoptischem System verbunden ist. Das  Steuergitter 62 der Röhre V-6 ist auch mit  der gemeinsamen     Erdleitung    10 durch den  üblichen Gitterwiderstand R-13 verbunden,  und ihre Kathode 61 ist mit dieser Erdleitung  10 durch den üblichen     Kathodenvorspan-          nungswiderstand    R-14 mit     Nebenschlusskon-          densator    C-14 verbunden.

   Die Anode 63 der  Röhre V-6 ist mit der einen Seite der Primär  wicklung des Ausgangstransformators<I>T-2</I>  verbunden, während die andere Seite dersel  ben mit einer positiven. Klemme 126 des Netz  anschlussgerätes 116 verbunden ist. Das  Schirmgitter 64 ist mit einer andern Klemme  124 desselben von etwas geringerer Spannung  verbunden. Die     Sekundärwicklung    des Aus  gangstransformators T-2 ist mit dem Auf  zeichnungselement M-1 verbunden,     und    eine  Seite dieser     Sekundärwicklung    ist mit der  gemeinsamen Erdleitung 10 verbunden.

   Dieses  Aufzeichnungselement     D1-1    kann in beliebiger  geeigneter Weise ausgebildet sein, um die  übliche Tonrille auf einen Aufzeichnungs  träger aufzudrücken,     beispielsweise    dem       Wachszylinder    115.  



  Das     Netzanschlussgerät    116 ist von der  üblichen     Doppelweggleichrichtertype.    Es be-      sitzt einen Netztransformator T-3, dessen Pri  märwicklung mit der     Wechselstromnetzleitung     150 über eine Sicherung F-1 und einen dop  pelpoligen Schalter     S-1    verbunden ist. Eine       Doppelweggleichrichterröhre    V-17, welche eine  Kathode 71 und zwei Anoden 72 besitzt, ist  in üblicher Weise mit der Sekundärwicklung  des Transformators T-3 und einem Siebsystem  verbunden.

   Dieses weist mehrere Siebwider  stände R-15, R-16, R-17, R-18, R-19, den       Cberbrückungswiderstand    R-20 und Siebkon  densatoren C-15, C-16, C-17, C-18, C-19 und       (.'-20        aui',    welche in üblicher Weise geschaltet  sind. Es erzeugt     Speisegleielispannungen        zwi-          schen    der negativen Klemme 128 und     mehre-          ren    positiven Klemmen 118, 120, 122, 124 und  126, welche     finit    den verschiedenen     Verstär-          kerschaltungsteilen    in der oben beschriebenen  Weise verbunden sind.  



  Bei dein     soeben    beschriebenen     Verstärker-          systeii),    welches die beschriebene  vorwärts  wirkende  automatische     Lautstärkeregelungs-          sehaltung    aufweist, ist es möglich, die Nei  gung der automatischen     Lautstärkeregehzngs-          Arbeitscliarakt.eristik    auf einen gewünschten  Wert zwischen derjenigen.

   der normalen        rückwärtswirkenden     automatischen Laut  stärkeregelanordnung, wie sie durch die  Kurve (.' mit dein Kompressionsverhältnis von  ungefähr 2 zu 1 dargestellt ist, und derjeni  gen der normalen  vorwärtswirkenden  auto  matischen     l.autstärkeregelungsschaltung,    wie  sie durch die Kurve B mit einem unendlich  grossen Kompressionsverhältnis dargestellt ist,  zu bringen. Eine derartige Einstellung des       Kompressionsverhältnisses    der automatischen       Lautstärkeregelungsschaltung    wird durch die  Einstellung des Gleitkontaktes 46 am Wider  stand R-10 erreicht.

   Wenn dieser     Gleitkontakt     an die positive     Klemme    1.32 am Ende des  Widerstandes R-10 bewegt wird, wird kein  Anteil der     Lautstärkeregel-CTleichspannung     der Regelröhre V-3 zurückgeleitet, und die  Schaltung wirkt als eine normale  vorwärts  wirkende  automatische     Lautstärkeregelsehal-          tung,    welche eine Arbeitskurve erzeugt, die  der Kurve B der     Fig.    1 entspricht.

   Wenn der       Gleitkontakt    46 an die andere Klemme 130    am negativen Ende des Widerstandes R-10  bewegt wird, so dass die gesamte automatische       Lautstärkeregel-(Tleichspannung    sowohl dem  Steuergitter 32 der Regelröhre V-3 als auch  dein Steuergitter 22 der Regelröhre V-2 zuge  leitet wird, dann ist die     Arbeitscharakteristik-          kurve    des Verstärkers diejenige einer üblichen        riickwärtswirkenden     automatischen     Laut-          stä.rkeregelschaltung,    entsprechend der Kurve  C in der     Fig.    1, welche ungefähr ein Kom  pressionsverhältnis von. 2 zu 1 hat.

   Durch  Einstellen des     Gleitkontaktes    46 auf einen  Punkt zwischen den Klemmen 1.30 und 1.32  des Widerstandes R-1.0 können mittlere     Kom-          pressionsv        erhäl.tnisse    erhalten werden, bei  spielsweise Kompressionsverhältnisse von 4 zu  1 oder 8 zu 1, wie sie durch die Kurven. D und       E        (Fig.    1) erhalten werden. Eine weitere  Änderungsmöglichkeit der Regelcharakteristik  wird durch die Anordnung des     Gleitkontaktes     48 an dem Überbrückungswiderstand R-20 er  halten.

   Wie oben beschrieben, bestimmt die  Einstellung des     Gleitkontaktes    48 den Betrag  der festen positiven V     orspannung,    welche der  Kathode 43 der     Gleichrichterröhre    V-4 zuge  führt wird, wodurch der Punkt auf der Ar  beitskurve beeinflusst wird, an welchem. die  automatische     Lautstärkeregelanordnung    in  Wirkung tritt.

       Zusätzlich    zur Ermöglichung  einer Regelung der Neigung der automatischen       Lautstä.rkeregelungscharakteristik    über weite  Grenzen macht es die beschriebene     automati-          sehe        Lautstärkeregelschaltimg    möglich, eine  automatische     Lautstärkeregelung    zu erhalten,  welche über einen ungewöhnlich grossen Be  reich der     Eingangssignalpegel    wirkt, ein       Merkmal,    welches von erheblicher Wichtigkeit  ist, um befriedigende Tonaufzeichnungen von  einer grossen Verschiedenheit von Signalquel  len zu machen.

   Bei der üblichen automatischen       Lautstärkeregelschaltung,    bei der die Regel  spannungs-Verstärkerröhre V-3 so betrieben  wird, dass sie bei niedrigen Pegeln schon wirk  sam ist, besteht die Neigung, dass bei hohen  Signalpegeln die Röhre V-3 gesättigt wird.  Wenn sie anderseits so betrieben ist, dass sie  bei hohen     Eingangssignalpegeln    wirksam ist,  ist sie unwirksam, wenn der Eingangssignal-           pegel    sehr niedrig ist. Der Eingangssignal  pegelbereich, über welchen die automatische       Lautstärkeregelanordnung        wirksam    ist, ist  daher begrenzt.

   Dieser Nachteil wird nun       durch        Rückführung    eines Teils der     Laut-          stärkeregelspannung    zur     Regelspannungsver-          stärkerröhre    V-3 vermieden, so dass der Be  reich ihrer wirksamen Arbeitsweise erheblich  erweitert     wird.     



  Es     sind    zahlreiche Änderungen gegenüber  der dargestellten und beschriebenen Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes     mög-          lich.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verstärker für zur Aufzeichnung be- stimmte tonfrequente Signale, mit Mitteln zur automatischen Dynamikkompression, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalspannung den Eingängen zweier Verstärkerkanäle zuge führt ist, von denen jeder wenigstens eine durch Gleichvorspannungsänderung in ihrer Verstärkung regelbare Elektronenröhre auf weist, wobei das Ausgangssignal des zweiten dieser Verstärkerkanäle zur Erzielung einer Regelgleichspannung gleichgerichtet wird,
    die dem ersten Verstärkerkanal, dessen Ausgangs signal zur Aufzeichnung bestimmt ist, zur Regelung seiner Verstärkung zugeführt ist, und dass gleichzeitig ein Teil dieser Regel- gleichspannung dem zweiten Verstärkerkanal zur Regelung seiner Verstärkung zugeführt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verstärker gemäss Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Mittel zum Vorspannen des Gleichrichters, derart, dass eine Regel gleichspannung erst dann auftritt, wenn der Sgnalausgangspegel des zweiten Verstärker kanals einen vorgegebenen Wert überschreitet. 2.
    Verstärker gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die beiden genann ten Verstärkerkanäle als Exponentialpent- oden ausgebildete Elektronenröhren enthalten, deren Steuergittern die Regelspannung bzw. ein Teil derselben als negativ wirkende Vor spannung zugeführt ist, wobei der dem Steuergitter einer Röhre des zweiten Verstär- kerkanals zugeführte Regelspannungsteil ver mittels eines Spannungsreglers einstellbar ist, zum Zwecke, das Kompressionsverhältnis ändern zu können. 3.
    Verstärker gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode des Gleichrichters durch eine positive G-leichspanniuig vorgespannt ist, so dass die automatische Verstärkungsregelung erst einsetzt, wenn die Signalausgangsspan- nung des zweiten Verstärkerkanals einen vor gegebenen Pegel überschreitet.
CH264458D 1945-01-29 1946-01-28 Verstärker für zur Aufzeichnung bestimmte tonfrequente Signale, mit Mitteln zur automatischen Dynamikkompression. CH264458A (de)

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