Spulmasehine. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spulmaschine, z. B. zum Wickeln von Kötzer- spulen und Garnkegel aus Textilmaterial.
In der nachstehenden Beschreibung und den zugehörigen Ansprüchen wird der Aus druck Wickelkörper der Kürze halber zur Bezeichnung von Garnwickeln jeglicher Form üblicher Art gebraucht und der Ausdruck Garn zur Bezeichnung aller Arten von langausgezogenem Material.
Die erfindungsgemässe Spulmaschine be sitzt einen Hauptrahmen, an dem folgende Teile vorgesehen sind: Mittel zur drehbaren Lagerung eines Wickelkörpers, Antriebsmittel zum Drehen des Wickelkörpers zwecks Ruf- wickelns des Garnes, welches von einem Garn vorrat abläuft, ein Garnwächter zum Ermit teln von Unterbrechungen in der Garnzufüh rung und Mittel, um bei einer solchen Unter brechung ein loses Ende des Garnes aufzu fangen.
Diese Maschine zeichnet. sich aus durch einen Mechanismus, der sowohl die Garn endenfangmittel als aueh Garnanknüpfmittel aufweist, die bei Unterbrechung der Garn zuführung infolge Ansprechens des Garn wächters automatisch das Garnende des Wik- kelkörpers mit einem Anfang des Garnvor rates verknüpfen, wobei an jeder Spulstelle ein solcher Verbindungsmechanismus vorgese hen ist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel die ser Maschine arbeitet mit einer :Mehrzahl von Vorratsspulen, so da.ss das Garn von der einen Spule sich auf dem Wickelkörper aufwickelt und das Garn von der andern Spule als Re serve dient, um automatisch mit dem Ende des sich auf dem Wickelkörper aufwickeln den Garnes verbunden zu werden, wenn der Vorrat der ersten Spule erschöpft ist.
Überdies ist bei diesem Beispiel jede Spul stelle mit einer Fadentrumm-Fangvorrich- tung versehen, von denen jede zwecks Zu bringens des Endes des Vorratsgarnes und des Endes des sich aufwickelnden Garnes verschiebbar ist., um diese Garnenden bzw. Trumme einer Knüpfvorrichtung zuzuführen.
Der in Wicklung befindliche Wickelkör per steht bei diesem Beispiel in Umfangs berührung mit der Antriebstrommel wäh rend die Maschine normal arbeitet und wäh rend das Verbinden der Fadenenden im Gange ist.
Diese Antriebstrommel des Nickelkörpers dreht sich bei Normalbetrieb der Maschine in der einen Drehrichtung; die Drehung in der entgegengesetzten Drehrichtung wird dazu verwendet, der Fangvorrichtung bei ihrem Verschieben zu ermöglichen, das Garntrumm abzufangen und das Trumm des sich auf dem Wickelkörper aufwickelnden Garnes rück wärts zu ziehen.
Weiterhin ist bei diesem Ausführungsbei spiel die Antriebstrommel normalerweise mit einer sich fortwährend mit hoher Geschwin digkeit drehenden Welle gekuppelt, wodurch der Wickelkörper in der einen Drehrichtung zum Wickeln des Wickelkörpers gedreht wird. Bei Garnbruch oder Erschöpfung des Garn vorrates wird die Trommel in der entgegen gesetzten Drehrichtung durch eine zweite Welle angetrieben, um den Wickelkörper langsam zum Abwickeln zu drehen.
Zudem besitzt bei diesem Beispiel die Fangvorrichtung eile Saugdüse, die von einer Welle aus gesteuert wird, welche eine kombi nierte hin -und her gehende und eine oszillie rende Bewegung ausführt, und bei Garnbruch des sich aufwickelnden Garnes oder beim Ausgehen des Garnes wird die Fan gvorrich- tung mit der Welle gekuppelt.
Dieses bevorzugte Ausbildungsbeispiel der Maschine hat eine Saugdüse, welche befähigt ist, in eine Lage zwischen dem Flaumfänger und der Spannvorrichtung der Maschine zu gelangen, um das abgerissene Vorratsgarn ende aufzunehmen, sowie Mittel, welche von der Düse zLun Öffnen der Garnspannvorrich- tung sowohl als auch des Flaumfängers zum Loslassen des Garnendes gesteuert werden, so dass das Garn in die Düse hineingezogen werden kann.
Ausserdem kann die Fadentrumm-Fang- düse nachgiebig gegen den Umfang des Wik- kelkörpers angedrückt werden und dabei quer zu demselben sich verschieben, um ihr zu ermöglichen, das lose Ende des Garnes vom Wickelkörper, ungeachtet dessen Grösse, abzu ziehen.
Schliesslich kann in einer Abwandlung der Maschine das Garn jederzeit so gehalten und geführt sein, dass es unmöglich ungewollt von beweglichen Teilen der Maschine erfasst oder in eine Lage über das Ende des Wickelkör pers hinaus verschoben und verwirrt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Maschine mit einer Vielzahl von Spindelein- heiten, wobei die Teile derselben in ihren Lagen stehen, welche sie beim normalen Be trieb der Maschine einnehmen, Fig. 2 eine Vorderansicht der Spulspin- deleinheit, worin die Teile die gleiche Rela tivlage zueinander wie in Fig.1 einnehmen,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Spulspindel- einheit mit Schnitt von links her gesehen in Fig. 2, Fig.4 eine Vorderansicht der Fadenfüh- rungsschlitztrommel und eines Kupplungs mechanismus zum Kuppeln der Trommel zwecks Antreibens derselben durch eine mit hoher Geschwindigkeit laufende Welle in der Richtung zum Aufwickeln des Garnes auf den Wickelkörper, teilweise in Schnittdarstel lung,
Fig.5 eine der Fig.4 ähnliche Ansicht, worin die Kupplung in eine Lage verschoben ist, in welcher die Fadenführungstrommel von der hochtourigen Welle abgeschaltet ist und worin Mittel zum Kuppeln der Trommel mit der langsamlaufenden Welle zum An trieb der Trommel mit verhältnismässig klei ner Geschwindigkeit zum Garnabwickeln sichtbar sind, Fig. 6 einen Grundriss für Bremsmittel der Trommel,
teilweise in Schnittdarstellung nach Linie 6-6 in Fig. 4, worin die Breiase im Ruhezustand während des Wickelvorgan ges sichtbar ist.
Fig. 7 zeigt in einer ähnlichen Ansicht die Bremse in Wirkungslage an der Trommel, um diese abzustellen, bevor die Trommel in der entgegengesetzten Richtung zum Abwickeln , angetrieben wird, Fig.8 eine im grösseren Massstab gehal tene Längsansicht, teilweise in Schnittdarstel lung, der genuteten Trommel, wie diese durch die Kupplung mit der hochtourigen Welle , gekuppelt ist, um sie in der Richtung zum Aufwickeln des Garnes auf den Wickelkör per antreiben zu können, Fig.9 eine ähnliche Ansicht,
worin die Kupplung zum Entkuppeln der Hin.- und Herführungstrommel verstellt ist bzw. von der hochtourigen Welle abgeschaltet ist, Fig. 10 eine ähnliche Ansicht, worin das Antriebselement auf der langsam laufenden Welle so verstellt ist, _ dass ein Teil der Trom- 5 mel zum Drehen der letzteren in der ent gegengesetzten Richtung im Eingriff ist, Fig. 11 einen Querschnitt durch den Kupplungsmechanismus nach Linie 11-11 nach Fig. 8,
Fig.12 einen Grundriss der Mittel zum Steuern der Antriebsvorrichtung der Trom mel, worin die Teile in der Lage stehen, die sie beim Wicklungsvorgang einnehmen, Fig.13 einen Endaufriss der in Fig.12 dargestellten Teile, worin der schwenkbare Wächter bzw. Drahtbügel zum Ansprechen bei Garnbruch oder Erschöpfung des aufzu wickelnden Garnes und Einleitung des Vor ganges des Abfangens des Garnendes und des Verbindens der abgerissenen Garnenden sichtbar ist, Fig. 14 einen Querschnitt nach Linie 1.4-14 in Fig.12,
worin einzelne Teile der Steuermittel ersichtlich sind, Fig.15 eine perspektivische Ansicht des in Fig.12 dargestellten Mechanismus mit den Teilen in ihren Lagen, welche sie beim nor malen Wicklungsvorgang einnehmen, Fig. 16 eine der Fig. 15 ähnliche Ansicht, worin Steuermittel ersichtlich sind, die zur Umkehr der Drehrichtung der Trommel nach dem Abreissen des in Wicklung befindlichen Garnes bzw.
Erschöpfung des Garnvorrates in Wirkungsstellung sichtbar sind, Fig. 17 eine ähnliche perspektivische An sicht, worin die Steuermittel in ihrer Wir kungslage zum Halten der Schlitztrommel und des Wickelkörpers in Ruhelage während des Verbindens der beiden Garnenden er sichtlich sind, Fig.18 eine ähnliche Ansicht, worin die Steuermittel in Wirkungsstellung, zum Zu rückführen der Elemente der Antriebsvor richtung in Normallage ersichtlich sind, um die Drehung der hin und hergehenden Trom mel und des Wickelkörpers in der Richtung zum Aufwickeln nach beendigtem Aufknüp fen der Fadenenden wieder einzuleiten.
Die Fig.19a, 19b, 19c und 19d stellenden Nockenarm dar, der nach Art eines Keils zwischen der Kupplungsstellgabel und einem sich fortwährend drehenden Zapfen wirkt, um zuerst die Drehung der Trommel im Rückwärts- bzw. Abwicklungssinne zu neu tralisieren und sodann im umgekehrten Sinne des normalen Aufwickelns zu drehen, Fig. 20 einen Querschnitt der Garntrumm Fangdüse und deren beweglichen Teile nach Linie 20-20 der Fig.2.
Fig. 21 ist ein Längsschnitt durch die Nabe der Fadentrumm-Fangdüse nach Linie 21-21 der Fig.20, worin die Verriegelung zum Verbinden der Düse zwecks Mitdrehung mit ihrer Antriebswelle zur Ausführung einer kombinierten, hin und her gehenden, und einer oszillierenden Bewegung der Fangdüse ersichtlich ist, wobei die Verriegehing in ihrer Ruhelage während des normalen Betriebes der Maschine zum Aufwickeln dargestellt ist.
Fig. 22 ist eine der Fig. 2l ähnliche Dar stellung, worin der Riegel ausgelöst erscheint, um die Düse mit ihrer Antriebswelle zur ge meinsamen Drehung zu verbinden, wenn das sich aufwickelnde Fadenende abgerissen oder der Vorrat erschöpft ist.
Fig. 23 ist eine entsprechende Ansicht der Fadentrumm-Fangvorriehtunm, in welcher diese Vorrichtung mit ihrer Antriebsweile ge kuppelt ist, um sie gegenüber der Wicklungs einheit hin und her zu bewegen, Fig. 24 ein Grundriss mit Schnittdar stellung nach Linie 24-24 der Fig. 20, worin auslösbare Sperrhakenmittel zum Halten der Verriegelung normalerweise in ihrer Ruhe lage während des Wicklungsvorganges er sichtlich sind,
Fig. 25 ein Grundriss der Fadentrumm- Fangdüse mit teilweiser Schnittdarstellung nach Linie 25-25 der Fig. 20, worin Mittel zum Verschwenken der Düse auf ihrer Nabe ersichtlich sind, wobei sieh diese Teile in Ruhelage befinden, Fig. 26 eine der Fig. 25 ähnliche Ansicht, worin das Zahnrad der Fadentrumm-Fang.. düse im Eingriff mit einer ortsfesten Zahn stange zum Verschwenken der Düse in eine strichpunktierte Lage ersichtlich ist, um sie zu befähigen,
das Fadenende beim Flaum- fänger zu erfassen, Fig.27 eine der Fig. 25 ähnliche Teildar stellung mit der Düse in ihrer Lage am Ende ihrer Bahn längs des sich in Bildung begrif fenen Wickelkörpers, um das Ende des auf dem letzteren befindlichen Garnes zu erfassen, Fig. 28 ein Querschnitt nach der Linie 28-28 der Fig. 27, worin die Mittel zur Be tätigung der Verriegelung am Ende der Bahn der Düse längs des Wickelkörpers ersichtlich sind, um die Düse momentan von ihrer An triebswelle abzuschalten,
während die letztere ihre axiale Bewegung zur Betätigung der An knüpfvorrichtung weiterführt, Fig.29 eine Vorderansicht eines Teils der Fadentrumm-Fangdiise des Garnauszieher- hakens bzw. Garnausziehvorrichtung in einer Richtung gesehen, wie diese in Fig. 20 durch Pfeile 29-29 dargestellt ist, wobei sich die Teile in Ruhelage befinden.
Fig. 30 ist eine der Fig. 29 ähnliche Dar stellung, worin der Garnausziehhaken ersicht lich ist und in gestrichelten Linien mehrere verschiedene Lagen, welche dieser während seines Mitwanderns mit der Düse einnehmen kann, angegeben sind.
Die Fig.31 bis 34 stellen je einen Teil- gr undriss der Anknüpfvorrichtung dar sowie eines Garnführungsgliedes zum Halten des vom Wickelkörper zur Düse verlaufenden Garnstückes dar, um dieses am Herunterfal len oder Wegbewegen vom Ende des Wickel körpers während der Verbindung der beiden Fadenenden zu verhindern, wobei die ver- sehiedenen Ansichten die Teile in verschie denen Lagen während ihrer Betätigung zeigen.
Fig. 35 ist eine der Fig. 20 ähnliche An sicht, worin die Garntrummdüse - in einer Schwenklage erscheint, in welche sie von ihrer Antriebswelle gebracht worden ist, um mit ihrem Zahnrad mit den Zähnen der orts festen Zahnstange in Eingriff zu gelangen, Fig. 36 eine Vorderansicht eines Zahnrad segmentes zur Betätigung der Anknüpfvor- richtung, wobei das Segment mit der An triebswelle der Düse gekuppelt ist, Fig. 37 eine der Fig.36 ähnliche Darstel lung,
worin die Düse von ihrer Antriebswelle abgeschaltet ist, während die Welle ihre Längsbewegung zur Betätigung des Faden knüpfers fortsetzt, Fig. 38 ein Querschnitt der Wicklungs einheit ähnlicher Art wie in Fig.3 darge stellt, worin die Grössenreglervorrichtung zum Unterbrechen des Wicklungsvorganges, nachdem der Wickelkörper seine vorgeschrie bene Grösse erreicht hat, ersichtlich ist, wobei die Teile dieser Vorrichtung in Ruhelage während des Wickelns des Wickelkörpers sich befinden,
Fig. 39 eine der Fig. 38 ähnliche Teildar stellung, worin die Teile der Grössenregler vorrichtung in ihrer gegenseitigen Lage er sichtlich sind, welche diese Teile einnehmen, nachdem der Wickelkörper seine vorgeschrie bene Grösse erreicht hat und diese Vorrich tung während der Betätigung der Steuermit tel ersichtlich ist, welche in den Fig.15 bis 18 gezeigt sind, um die Antriebsvorrichtung der Trommel und des Wickelkörpers abzu schalten,
Fig. 40 ein Grundruss mit Schnittdar stellung nach Linie 40-40 der Fig.39 des keilförmigen Gliedes zur Betätigung der Steuermittel, Fig. 41 eine der Fig. 38 ähnliche Darstel lung, worin der fertiggestellte Wickelkörper von der Trommel hinweg nach oben ver- schwenkt und in dieser obern Lage verriegelt ist, zun, zu erreichen, dass seine Abnahme von der Wickelspindel von Hand erleichtert wird,
Fig. 42 eine der Fig. 38 ähnliche Darstel lung, worin eine Kötzertraghülse in ihrer Lage ärif der Spulspindel ersichtlich und in Berührung mit dem Umfang der Trommel gezeigt ist, Fig. 43 ein Grundruss der Betätigungs vorrichtung des Ventils zum Verbinden der Saugdüse mit der Saugpumpe bzw.
zum Ab schalten der Düse von dieser Pumpe, Fig. 44 eine Seitenansicht zu Fig. 43, worin der Betätigungshebel des Ventils in einer Lage ersichtlich ist, in welche er durch Mittel auf der langsam laufenden Welle zum öffnen des Ventils gebracht.
worden ist, Fig.45 eine der Fig.43 ähnliche Figur, worin die Ventilbetätigungsteile in Wirkungs- Lage ersichtlich sind, in welche sie durch an der Saugdüse vorhandene Mittel zum Schlie ssen des Ventils gebracht worden sind, nach dem die Fadenenden miteinander verbunden sind, Fig. 46 ein Querschnitt nach Linie 46-46 der Fig. 43 von Sperrhakenmitteln zum Hal ten des Ventilbetätigungshebels in dessen oberer Lage, wobei das Ventil offen ist,
Fig. 47 eine ähnliche Darstellung mit Schnitt nach Linie 47-47 der Fig. 45, worin der Ventilbetätigungshebel durch Wirkung der Sperrhakenmittel zum Schliessen des Ven tils ausgelöst erscheint, Fig. 48 ein Querschnitt durch das ge schlossene Ventil, Fig.49 eine der Fig.48 ähnliche Darstel lung, jedoch bei geöffnetem Ventil, Fig. 50 eine Ansicht von Einzelheiten nach Linie 50-50 der Fig.44 im Schnitt darge stellt,
worin die Mittel zur Betätigung der Sperrhakenmittel für die Ventilbetätigungs- vorrichtung in ihrer Lage an der Saugdüse ersichtlich sind, Fig. 51 eine vergrösserte perspektivische Ansicht der Spannvorrichtung in Kombina tion mit dem Flaumfangelement, worin das eine Garnende bei seinem Durchtritt durch dieses Element und seine Zufuhr zur Wick lungsvorrichtung ersichtlich ist und das Re servegarn in Bereitschaft steht, um das erst genannte Garn bei Erschöpfung desselben zu ersetzen, Fig. 52 eine der Fig. 51 ähnliche Darstel lung,
worin das sich aufwickelnde Garn ab gerissen und die Garntrumm-Fangdüse im Begriff ist, ihre Lage in der Nähe des Flaum fangelementes einzunehmen, um das Garn ende zu erfassen, während die Fangfinger nur unter schwachem Druck mit dem Garn im Eingriff sind, Fig. 53 eine der Fig. 52 ähnliche Darstel lung, worin die Garntrumm-Fangdüse gestri chelt in ihrer Lage zum Eingriff mit dem Hebel ersichtlich ist, dessen Funktion darin besteht, den Flaumfänger zu öffnen, um das Garnende freizumachen und die Garnspan- nung aufzuheben, so dass das Garn von der Saugdüse erfasst werden kann,
Fig. 54 eine der Fig. 52 ähnliche Darstel lung, in welcher die Lage der Teile ersicht lich ist, nachdem der Vorrat des aufzuwik- kelnden Garnes erschöpft ist und die Fang finger naeli oben versehwenkt worden sind, um das Ende des Reservegarnes in eine Lage zu verschieben, in der es von der Düse erfasst werden kann, Fig. 55 ein Längsschnitt durch die Spann vorrichtung und das mit dieser kombi nierte Flaumfangelement nach den Fig. 51 bis 54, wobei die Teile in der gleichen Lage wie in Fig. 51 sich befinden,
Fig. 56 ein Querschnitt nach der Linie 56-56 in Fig. 55, worin der Arm bzw. das Halteglied zum Halten des Reservegarnes er sichtlich ist und die Lage desselben in ge strichelten Linien angegeben ist, wenn sich der Arm in nach unten geschwenkter Lage zur Verschiebung des Reservegarnes auf.
der Bahn der Düse befindet, Fig. 57 ein Querschnitt nach der Linie 57-57 in Fig.55, worin die schwingbaren Fangfinger in einer Lage ersichtlich sind, in welcher sie sich oberhalb des Garnstückes be finden, das sich während des Wickelvorgan ges durch die Vorrichtung bewegt, sowie der Rückstellhebel zum Rückstellen der Fang finger in ihre Lage, nachdem sie zum Ermit teln, ob der Garnvorrat erschöpft ist, nach unten verschwenkt worden sind, Fig. 58 ein teilweiser Querschnitt einer Serie von Fangfingern, wie diese sich im Eingriff mit dem Garn befinden, nachdem das letztere beim Flaumfänger abgerissen worden ist,
Fig. 59 eine der Fig. 58 ähnliche Darstel lung, worin die Lage der Fangfinger ersicht lich ist, nachdem das sich aufwickelnde Garn ausgegangen ist, Fig. 60 ein Querschnitt in der Quer richtung gelegt, und zwar nach Linie 60-60 nach Fig.55, worin das Garn sich in einer Lage zwischen den Lamellen des Flaumfän- gers befindet, Fig. 61 eine der Fig. 60 ähnliche Darstel lung, worin die bewegliche Lamelle des Flaumfängers von der feststehenden Lamelle wegverschwenkt ist,
um das Ende des abge rissenen Garnes freizulegen, Fig. 62 eine Rückansicht der Vorrichtung, worin der schwenkbare Sperrhakenhebel, der die Fangfinger normalerweise festhält, er sichtlich ist und das Reservegarn-Halteglied in oberer Lage gezeigt ist, Fig. 63 ein Grundruss desjenigen Teils der Sperrhakenmittel, wie dieser durch Pfeile 63-63 in Fig. 62 angedeutet ist, worin diese Mittel in einer Lage gezeigt sind, in der sie soeben von der Schwingbewegung der in ge strichelten Linien angegebenen Saugdüse aus gelöst werden,
Fig. 64 eine Vorderansicht der Haupt antriebs-Nockentrommel, worin die Form der Nut zur Erteilung der hin und her gehenden Bewegung der Düsenantriebswelle ersichtlich ist, Fig.65 eine Endansicht dieser Trommel, worin die Hilfsnockennut zur Hin- und Her bewegung der Welle ersichtlich ist, Fig.66 eine Abwicklung des Profils der Nockenniit am Umfang der Trommel sowie die ungefähre Relativlage derselben zu der Nut im Endteil dieser Trommel, und die Fig. 67a bis 67i zeigen je in schematischer Weise,
wie sich die Garntrumm-Fangdüse zum Erfassen des abgerissenen Fadenendes am Flaumfänger bewegt und wie das Faden ende am Wickelkörper erfasst wird und die beiden Fadenenden zu ihrer Verbindung in die Knüpfvorrichttiug gebracht werden.
Fig. 68 zeigt eine Zusamenmstellung.
In allen Teilen der Beschreibung sind gleiche Teile der Maschine mit gleichen Hin weiszeichen versehen.
Die vorliegende Spulmaschine enthält im grossen und ganzen eine Antriebsrolle mit einer schraubenlinienförmigen Nut zum An treiben des Wickelkörperträgers durch Um fangsberührung mit demselben und zum gleichzeitigen Hin- und Herführen des Fa dens in der Längsrichtung des Trägers zwecks Wickelns eines Wickelkörpers. Die Garnvor- ratsmittel sind vorzugsweise paarweise neben jeder Spuleinheit angeordnet,
wobei der Garnvorrat des einen Mittels sich auf den Wickelkörperträger aufwickelt und der Garn vorrat des andern Mittels als Reserve zum automatischen Ersetzen des erstgenannten Garnes dient, wenn dieses Garn aufgebraucht ist. Garnwächtermittel,welehe normalerweise durch die Garnzufuhr zu dem sich in Bildung begriffenen Wickelkörper in Ruhelage gehal ten werden, werden bei Garnbruch oder bei Erschöpfung des Garnvorrates ausgelöst, um Mittel zum Abstellen des Wickelvorganges in Bewegung zu setzen und zum Erfassen der Garnenden sowie zum Zusammenknöpfen der letzteren.
Eine Garntrumm-Fangvorrichtung in Form einer Saugdüse, die sich am Ende eines Saugrohres befindet, ist befähigt, mit einer Antriebswelle gekuppelt zu werden, wenn das Garn abgerissen ist oder der Garn vorrat ausgegangen ist. Die Antriebswelle hat eine hin- und her gehende und eine oszillie rende Bewegung, um das Saugrohr bei des sen hin und her gehender Bewegung zu ver- schwenken und damit die Düse in eine Lage zum Erfassen des abgerissenen Fadens zu be wegen und dies am Fadenende nahe bei des sen Führungsmitteln bzw. dem Flaumfänger zu vollbringen.
Nachdem dieses Ende tierzu gebracht worden ist, bewegt sich das Faden- trumm-Fangmittel in der Längsrichtung des Wickelkörpers, um das lose Ende des Garnes heranzubringen, das sich auf den Wickelkör per aufwickelt, und um hernach die beiden Fadenenden einer Knüpfvorrichtung zuzufüh- ren, welche sich in der Nähe der Spuleinheit befindet.
Es sind Mittel vorgesehen, um die Antriebstrommel normalerweise in der Rich tung zum Drehen des Wickelkörpers, zwecks Aufwickelns des Garnes auf denselben, zu drehen, sowie Mittel, welche auf Garnbruch oder Erschöpfung des Garnvorrates anspre chen, um ebenfalls die Antriebstrommel zu drehen, so dass sich der Wickelkörper nun in umgekehrter Richtung zum Garnabwickeln bewegt, während die Fadentrumm-Fangvor- richtung längs des Wickelkörpers geführt wird.
Der Wickelkörper bleibt in Umfangs- Berührung mit der Antriebstrommel, bis seine Abnahme von der Spulspindel notwendig ist. Es sind auch Mittel zum nachgiebigen An drücken der Fadentrumm-Fangdüse gegen den Umfang des Wickelkörpers während des sen Längsbewegung zu dem Wickelkörper vor gesehen, um die Düse zu veranlassen, mit dem Garn auf dem Wickelkörper in schwacher Berührung zu bleiben, ungeachtet des Durch messers des Wickelkörpers.
In der nachstehenden eingehenden Be- sehreibung der Maschine sind die verschiede nen miteinander zusammenarbeitenden Me chanismen unter besonderen Überschriften er örtert. Es ist für Spulmasehinen gebräuchlich, eine Mehrzahl von Spuleinheiten vorzusehen, die in Reihenform längs den beiden Seiten des Maschinenrahmens angeordnet sind. In der vorliegenden Maschine ist die Konstruk tion sämtlicher Spuleinheiten genau gleich, und es werden die Einheiten von der glei chen Kraftquelle angetrieben, weshalb nur eine einzige Einheit, z. B. die äusserste, in der Einheitenreihe in der Zeichnung dargestellt und in der Beschreibung erörtert ist.
Spulmechanismus <I>und Antrieb desselben.</I> Die beiliegenden Zeichnungen zeigen eine Spulmaschine, die von einem Reibungs- bzw. einem Trommelantrieb angetrieben wird und in der der Kötzer, der Garnkegel bzw. der Wickelkörper dadurch angetrieben wird, dass sein Umfang mit der Antriebswalze bzw. An triebstrommel in Berührung steht. In der Fig.1 bedeutet 2 den Hauptrahmen der Spul maschine, welche eine Mehrzahl Spuleinhei- teii in Reihenform besitzt, die in der Längs richtung des Bettes bzw. Tisehes 3 angeord net sind.
Das Bett 3 ist. zweckmässig vom Boden aus durch in Abständen voneinander angeordnete Beine 4 abgestützt und trägt seinerseits eine Serie von sich in der Quer richtung erstreckenden Tragstützen 5, welche auf der Oberseite des Bettes in Abständen voneinander vorgesehen sind. Die Tragstüt zen 5 bilden Stützen für die verschiedenen Spulelemente der nachfolgend beschriebenen Art. Die Spulinaschine weist zwei Hauptele mente auf, einen drehbaren Spulenkern bzw.
Kötzerträger 6, welcher die Kötzertraghülse bzw. den Wickelkörper C trägt (Fig.2) und eine Antriebswalze 10 zum Drehen des Wik- kelkörpers dureli Umfangsberührung mit demselben.
Die Antriebswalze 10 bildet das Mittel zum Hin- und Herführen des Garnes in der Längsrichtung des Wiekelkörpers, uin dieses auf die Kötzertraghülse C aufzuwik- keln, wozu die Walze mit sieh kreuzenden, schraubenlinienförmigen Nuten 11 und 12 versehen ist, welche in entgegengesetzten Richtungen zueinander verlaufen und be fähigt sind,
das Garn zu dessen Hin- und Herbewegung zwischen den Enden der Wik- kelkörper aufzunehmen. Diese Art der Hin- und Herführungswalze ist bekannt.
Wie aus den Fig. 38 und 4? der beiliegen den Zeichnung deutlich ersichtlich ist, ist die Kötzertraghülse so ausgebildet, dass sie auf. einen Dorn bzw. Stift 7 von gebräuchlicher Form aufgesteckt werden kann, der auf einer Spindel 6 drehbar gelagert und am Ende eines Armes 14 abgestützt ist, welcher auf einer Stange bzw. -Welle 15 schwenkbar ist., welche sich durch Lager in den verschiedenen Tragstützen 5 hindurch erstreckt. Das Ge wicht des Armes 14 und dasjenige der mit ihm verbundenen Teile hält den Wickelkör per im Eingriff mit der Walze 10 während des Wickelvorganges und die schwenkbare Lagerung gestattet dem Stift, sich entspre chend dem Anwachsen des Wiekelkörpere aufwärts zu bewegen.
Es ist üblich, Mittel zum automatisehen Ausschwingen des schwenk baren Kötzertragarmes 1-1 nach oben vorzu sehen, um den Wiekelkörper von der An triebswalze abzunehmen und den Wicklungs vorgang zu unterbreehen, wenn CTarnbruel;
oder Erschöpfung des Garnvorrates stattfin- det bzw. der Wickelkörper fertiggestellt ist Im Gegensatz zu diesem üblichen Vorgeher bleibt bei der vorliegenden Maschine den Wickelkörper in Berührung mit der Antriebs walze 10, bis der letztere fertiggestellt ist, wo. nach der Arm 14 von Hand nach oben v er- stellt werden kann, um das Abnehmen des Wieldungskörpers zii ermöglichen.
Insbesondere aus den Fig.l, 3, 4 und 8 ist ersichtlich, dass die Antriebswalze 10 auf einer Welle 16 gelagert ist, welche in der Horizontalrichtung der ganzen Länge der Maschine entlang verläuft, um als Träger für die sämtlichen Antriebswalzen der verschie denen Spuleinheiten zu dienen. Die Antriebs welle 16 wird von einem besonderen Motor fortlaufend angetrieben, z. B. von einem Elek tromotor, der jedoch in der Zeichnung nicht angegeben ist, wobei die Welle in Kugellagern 17 gelagert ist, die in den verschiedenen Trag stutzen vorgesehen sind.
Die Kugellager 17 sind in Auschnitten in den Tragstützen 5 an geordnet und in ihrer Lage durch blecherne Käfige 18 gehalten, welche gegen Schmutz und Staub durch zweckmässige Deckel 19 ge schützt sind (Fig.1 und 4).
Jede Antriebswalze 10 ist so gelagert, dass sie sich auf der Antriebswelle 16 drehen und auch von derselben während des Wicklungs vorganges über einen Kupplungsmechanis mus, der durch die Hinweiszahl 20@ (Fug. 4, 5, 8 bis 10) bezeichnet ist, angetrieben werden kann. Wie aus diesen Figuren hervorgeht, besitzt ein Kupplungselement 22 einen ring förmigen, schräg verlaufenden Flansch 23 so wie einen Nabenteil 24 (Fug. 8), der in dem mit einer Bohrung versehenen Ende der An triebswalze gehalten ist.
Das Kupplungsglied 22 sitzt fest auf der Antriebswalze 10, indem es mittels einer oder mehrerer Schrauben 25, die in radialen Bohrungen in der Antriebs walze eingesetzt sind und in Schraubenboh rungen in die Nabe 24 eingewindet sind, ge halten ist. Der Flansch 23 des Kupplungs gliedes 22 bildet. eine äussere schräge Kupp lungsfläche 27 und eine entsprechende innere Kupplungsfläche 28. In einer Bohrung am äussern Ende der Nabe 24 ist ein Kugellager 29 angeordnet, dessen innere Lauffläche die Antriebswalze 10 so lagert, dass sie sich in bezug auf die Antriebswelle 16 drehen kann.
Eine Verdickung 31 ist an der Antriebswelle 16 mittels einer Stellschraube 32, die sich zwischen dem Kugellager 29 -Lind einer Schul- ter 33 an der Nabe 24 befindet, befestigt, um die Antriebswalze 10 in einer genauen Lage auf der Welle festzulegen zwecks Aufneh mens des Endschubes in beiden Richtungen.
Auf der Antriebswelle 16, welche als eine sich mit grosser Geschwindigkeit drehende Welle angesprochen werden kann, ist eine Hülse 36 gehalten, so dass diese in der Axial richtimg auf der Welle verschoben werden kann, indem sie durch einen Keil 35 mit die ser Welle verbunden ist und an ihrem Ende einen Umfangsflansch 37 besitzt (Fug. 8). Das äussere Ende der Hülse 36 hat einen ver jüngten Durchmesser- zur Aufnahme eines Kupplungselementes 40, das auf die Welle aufgesetzt ist. Das Kupplungselement 40 be sitzt einen Nabenteil 41, der eine Umfangs nut 42 hat und einem im nachstehenden zu beschreibenden Zweck dient.
Das Kupplungs element 40 trägt ebenfalls einen ringförmigen Flansch, dessen Umfang schief gestellt ist, so dass dieser eine Kupplungsfläche 44 zum Zu sammenwirken mit der Kupplungsfläche 28 am Element 22 bildet. Das Kupplungselement 40 kann in der Axialrichtung der Antriebswelle 16 mittels später zu beschreibender Mittel verschoben werden, und wenn. es, wie in den Fig. 4 und 8 dargestellt, nach links verschoben wird, so gelangt seine Kupplungsfläche 44 in Rei bungseingriff mit der innern Kupplungsfläche 28 des Kupplungselementes 22,
um die An triebswalze 10 mit verhältnismässig hoher Ge schwindigkeit in der Richtung zum Aufwik- keln des Garnes auf die Kötzertraghülse C des Wickelkörpers P zu drehen.
Ein ringförmiges Glied 46, das am radia len Flansch des Kupplungselementes 22 durch Schrauben 47 (Fug. 8) befestigt ist, dient als Halteglied für das Kugellager 29. Das ring förmige Glied 46 trägt zwei Vorsprünge 48, 49 (Fig.11), welche seitwärts dieses Gliedes vorstehen, und es ist der Vorsprung 49 in der Radialrichtimg zur Aufnahme einer Klinke bzw. eines Riegels 50 geschlitzt, wel cher auf einem in den Seitenteilen des Vor sprunges gehaltenen Querzapfen 51 schwenk bar ist.
Das kreisförmige Ende des Riegels 50 kann in einem der Schlitze 52 einer Mehrzahl solcher Schlitze in der Innenfläche des Flan sches 43 eingesetzt werden. Beim anfänglichen Eingriff des Kupplungselementes 1.0 mit dem Kupplungselement 22, um die Antriebswalze 10 zu drehen, ist es möglich, dass etwelche Sehlüpfung zwischen diesen Teilen entsteht; bei der Zunahme der Geschwindigkeit der Walze dagegen wird durch die Zentrifugal kraft der Riegel 50 nach aussen verschwenkt, so dass er in einen der Schlitze 52 eingreift, um die Kupplungselemente zwangläufig mit einander zu verbinden.
Eine vom ringförmi gen Glied 46 getragene Blattfeder 53, welche an einer flachen Endfläche des Riegels 50 angreift, hat die Wirkung, die Schwenkbewe gung des Riegels in nachgiebiger Weise auf- zufangen, um ihn normalerweise am Eingriff mit den Schlitzen 52 zu verhindern (Fig. 9).
In radialen Bohrungen 54 in den Vor sprüngen 48 sind Kugeln 55 gleitbar angeord net, welche durch Schraubenfedern 56, die in zugehörigen Bohrungen untergebracht sind, einwärts gedrückt. werden. Die federbelasteten Kugeln 55 sind befähigt, in Nuten 58, 59 und 60 von V-förmigem Querschnitt einzutre ten, welche im Umfang des ringförmigen Gliedes bzw. einer Hülse 62, welche von der Hülse 36 zwischen deren Flansch 37 und der Nabe 41 des Kupplungselementes 40 gestützt ist, angebracht sind. Mit dem Kupplungsele ment 40 treten bei dessen Lage nach Fig. 8 die Sperrkugeln 55 in der Umfangsnut 60 in Eingriff, um dieses Element mit dem Kupp lungselement 22 im Eingriff zu halten.
In Fig. 9 ist das Kupplungselement 40 ein wenig nach rechts verschoben dargestellt, um die Antriebswalze 10 von der Welle 16 abzu schalten, zu welchem Zeitpunkt die Kugeln 55 mit der mit 59 im Eingriff stehen. In Fig.10 ist das Element 40 in der nämlichen Richtung weiter verschoben dargestellt, wo bei die Kugeln 55 mit der -Nut 58 im Eingriff sind und gleichzeitig eine drehbare Kupp lungsscheibe 85, welche nachstehend beschrie ben werden wird, mit der äussern Kupplungs fläche 27 des Elementes 22 zum Drehen der Antriebswalze im entgegengesetzten Drehsinn im Eingriff steht..
In Lagern 64 der Tragstütze 5 (Fig.1 und 4) ist eine Welle 65 gelagert, welche in der gleichen Richtung wie die Antriebswelle 16 mit verhältnismässig kleiner Geschwindig keit sich dreht. Mit -der Welle 65 durch einen Keil 66 verbunden und durch eine Stell schraube 67 (Fig. 8) in axialer Lage auf der selben festgehalten sitzt eine Büchse 68. An diese Büchse 68 ist an einem Ende derselben mittels einer ,Schraube 69 ein kreisförmiger Anschlag 7 befestigt. Eine Hülse 74, die mit einem. radial vorstehenden Finger bzw. An schlag 75, der normalerweise gegen das eine Ende der Büchse 68 anliegt, versehen ist, ist axial gleitbar auf der Welle 65 angeordnet und durch einen Keil 6 zu gemeinsamer Dre hung mit derselben verbunden.
Das gegen überliegende Ende der Hülse 74 hat zur Auf nahme der Nabe 77 eines Kupplungsstellglie des 78 ein entsprechend im Durchmesser ver jüngtes Ende. Das Kupplungsstellglied 78 ist auf der Hülse 74 mittels eines Stellringes 79 in seiner Lage gehalten, welcher am verjüng ten Endteil der Hülse, welcher gegen das Ende des Nabenteils 77 anliegt, gehalten ist. Das Kupplungsstellglied 78 ist an seinem obern Ende gegabelt, um auf diese Weise eine Gabel 80 zu bilden, die in die Umfangs nut 42 in der Nabe 41 des Kupplungselemen tes 40 (Fig.13 und 20) eingreift. Auf der Hülse 74 ist in der Nähe des Kupplungs stellgliedes 78 eine Kupplungsscheibe 85 ein stellbar befestigt.
Die Scheibe 85 kann aus zwei Teilen bestehen, wie dies in Fig. 8 dar gestellt ist, und sie weist eine Nabe 83 auf, an der ein Ring bzw. ein ringartiges Glied 84, welches aus Fiber oder einem sonstigen Reibung erzeugenden Material besteht, be festigt ist. Der Umfang des Ringes 84 liegt unterhalb des Kupplungselementes 22 und ist zur Bildung einer Kupplungs- bzw. einer An triebsfläche 86, die der Kupplungsfläche 27 am Element 22 entspricht, abgeschrägt.
Es ist ersichtlich aus den Fig.8, 9 und 10, dass beim axialen Verschieben der Hülse 74 um einen geringen Betrag nach rechts das Kupplungselement 40 ausser Eingriff mit dem Kupplungselement 22 ziun Entkuppeln der Antriebstrommel 10 von der Welle 16 ge bracht wird. Beim Weiterschieben der Hülse nach rechts wird die Kupplungsscheibe 85 in Eingriff mit dem Kupplungselement 22 ge bracht, um zu veranlassen, dass die Antriebs trommel 10 mit verhältnismässig kleiner Ge- schwindigkeit im Rückwärtssinn angetrieben wird, so dass das Garn sich vom Wickelkör per abwickelt.
Durch Umkehrung des obigen Arbeitsvorganges wird zuerst die Kupplungs scheibe 85 vom Kupplungselement 22 abge schaltet und sodann das Element 40 mit die sem verbunden und die Antriebstrommel mit hoher Geschwindigkeit im Sinne des Ruf wickelns gedreht.
Um die Antriebstrommel 10 vor dem Um kehren ihrer Drehrichtung anzuhalten, ist eine Bremsbacke 90 vorgesehen. Unter Bezug nähme auf die Fig. 3, 6, 7 und 20 erhellt, dass die Bremsbacke 90 die Form einer kreisför mig gebogenen Auflage hat, welche aus einem grosse Reibung bewirkenden Material besteht und am obern Ende eines Bremshebels 91 an geordnet ist.
Der Hebel 91 ist auf einem Zap fen 92, der über die Seite der rechtsseitigen Tragstütze 5 vorsteht, schwenkbar gelagert und normalerweise zur Bewegung in einer Richtung veranlasst, um die Bremsbacke 90 mit der Umfangsfläche 27 des Kupplungsele mentes 22 in Eingriff zu bringen, und zwar durch eine Schraubenfeder 93, deren eines Ende mittels eines Hakens mit dem herab ragenden Schenkel des Hebels verbunden ist, während ihr entgegengesetztes Ende an einem Stift an der Tragstütze 5 befestigt ist (Fig.3)
. Der Kupplungshebel 91 wird durch eine Feder 93 zum Unterbrechen der Dreh- bewegung der Antriebstrommel betätigt, ist aber normalerweise durch später zu beschrei bende Mittel ausser Eingriff mit dem Kupp lungselement 22. In einer Gewindebohrung im obern Ende des Bremshebels 91 ist ein Zap fen 95 (Fug. 6 und 7) verstellbar angeordnet und in der Einstellungslage mittels einer Festhaltemutter 96 gehalten.
Dieser Zapfen 95 besitzt einen Kopf 97, der befähigt ist, mit seinem äussern Rand eine Lage einzunehmen, in der der Zapfen gegen die äussere Fläche eines Stiftes 98 anliegt, der in einer Gewinde bohrung in der Seitenfläche der Gabel 80 des Kupplungsstellgliedes 78 einstellbar angeord net ist. Der Zapfen 98 ist in der Einstel lungslage an einem Arm der Gabel 80 mittels einer Festhaltemutter 99 gesichert und besitzt. an seinem äussern Ende eine zentrale V-för- mige Kerbe bzw. Nut 100.
Während des Wick lungsvorganges liegt der Rand 97 des Zap fens 95 am Bremshebel 91 gegen die Fläche vorn am Zapfen 98, rechts von dessen V-för miger Nut 100, an (Fig.6). Wenn die ver stellbare Gabel 80 und der Zapfen 98 nach rechts in Fig. 7 bewegt werden, um die An triebstrommel 10 von der Welle 16 abzukup peln, bewegt sich der Zapfen 95 mit seinem Rand auf der schiefen Fläche der Nut 100 durch die Wirkung der Feder 93 und der Bremsbacke 90 abwärts, um mit der Um fangsfläche 27 des Kupplungselementes 22 zum Unterbrechen der Drehung der Antriebs trommel 10 in Eingriff zu gelangen.
Beim V4Teiterverschieben der Gabel 80 nach rechts bewirkt die linke Flanke der V-förmigen Nut <B>1.00</B> eine Auswärtsbewegung des Zapfens 95 nach Art eines Nockens, um die Bremsbacke 90 ausser Eingriff mit dem Kupplungselement 22 zu bringen.
Die Betätigung der Kupplungsstellmittel beim Ändern der Drehrichtung der Antriebs trommel 10 wird durch den jeweiligen Lage zustand des sich aufwickelnden Garnes ge steuert. Aus den Fig. 1 und 3 ist im beson deren ersichtlich, wie das Garnstück y von seiner Vorratsquelle hinweg durch eine spä ter zu beschreibende Spannvorrichtung und einen Flaumfänger geleitet wird und über einen sich seitwärts erstreckenden Arm 102 eines Drahtführungsbügels bzw. eines Wäch terelementes 103 geführt wird.
Das Wächter element 103 hat ein hakenförmiges inneres Ende 104 (Fug. 4), welches einstellbar an einem nach unten ragenden Teil oder Arm 105 eines verschiebbaren Rahmens 107 mittels einer Klemmplatte 106 befestigt, ist. Der Rahmenteil 107, der in den Fig..3, 4, 5, 12, 13, 15, 16, 17 und 18 besonders deutlich dar gestellt ist, weist einen blechernen Streifen auf, dessen einander gegenüberliegende En den zur Bildung von Lappen 108 und 109 rechtwinklig umgebogen sind. Die Lappen 108 und 109 sind mit in gleicher Flucht lie genden Löchern versehen, um das Glied 107 an einer Stange 110, welche sich horizontal zwischen den in einem Abstand voneinander befindlichen Tragstützen 5 erstreckt, schwenk bar zu lagern.
Der Lappen 108 ist zur Bil- dung eines nach unten ragenden Armes 105 nach unten verlängert, wobei sich der Lap pen auch nach hinten erstreckt, um einen ver hältnismässig langen Finger 111 zu bilden, dessen Ende zur Aufnahme eines zylindri schen Gegengewichtes 112 verjüngt ist. Das Gegengewicht 112 ist am Finger 111 mittels einer Stellschraube 113 einstellbar befestigt (Fug. 3). Der Lappen 109 ist an seinem rechtsseitigen Ende rückwärts gerichtet und bildet. dadurch einen Finger 115 (Fig.15), dessen Ende zu einem später zu beschreiben den Zweck eine nach oben gewölbte, ab ragende Verlängerung trägt.
Der Teil 107 ist dem Lappen '109 benach bart mit einem nach oben ragenden Arm 116 versehen. Der Arm 116 ist an seinem obern Ende zur Bildung eines keilförmigen Kopfes 120, dessen eine Seite seitwärts verläuft, ver breitert, wie dies in Fig.15 bei<B>118</B> ersicht lich ist. Die andere Seite des Kopfes ist nach aussen zur Bildung einer Führungskante 119 verbreitert (Fug. 8, 16, 17, 18).
Der verschiebbare Rahmenteil 107 wirkt mit einem zweiten Rahmenteil bei der Ver schiebung dieser beiden Teile der schwenk baren Stange 110 entlang zusammen. Der Rahmenteil 122 ist., wie dies am besten in den Fig. 15 und 18 dargestellt ist, aus einem Blechstreifen hergestellt und mit nach oben ragenden Lappen 123, 124 zur Aufnahme der Stange 110 in Löchern dieser Lappen ver sehen. Der linke Lappen 123 (Fig.15) er streckt sich nach oben sowohl als auch nach vorn und ist. dann seitlich abgebogen, um einen Arm 125 zu bilden, der einander gegen überliegende schiefe Leitflächen 126 und 127 trägt.
Der Lappen 123 erstreckt sich zur Bil dung eines Fingers 128 ebenfalls nach hinten, wobei an dem Finger an dessen Oberseite eine Blattfeder 130 befestigt ist. Am Ende der Feder 130 ist eine einfallhakenartige Platte 13l. mit einer schiefen Fläche 132 angeordnet. (Fig.12 und 14). In der Nähe des gegenüber liegenden Lappens 124 des Rahmenteils 122 befindet sich ein nach hinten ragender Arm 134 (Fig.12 und 15), dessen Ende nach oben gekrümmt ist. Die eine Kante 135 des Endes des Armes 134 ist gerade, wogegen die gegen überliegende, sich seitlich erstreckende Kante zur Bildung eines Keils 136 winklig ab gebogen ist.
Die < gerade Kante 135 des Armes 134 liegt normalerweise gegen die vertikale Kante<B>137</B> eines Ansatzes 138 an, der aus einem Stück mit der Nabe 77 des Kupplung- stellgliedes 78 verfertigt ist und sich von der Nabe nach unten erstreckt (Fug. 5, 15 und 19a). Wie aus Fig.19a ersichtlich, trägt der Ansatz 138 eine seitlich einragende Kerbe 139, deren eine Fläche schief \nach aussen gegen das obere Ende der Kerbe zur Bildung einer Leitfläche 1-10 verläuft, deren Zweck später erläutert werden wird.
Der Rahmenteil 122 ist, während der Wicklungsvorgang anhält, durch seine Arme in ungefähr horizontaler Lage gehalten, wie dies in Fig. 15 ersichtlich ist, und zwar mit tels eines blechernen Gliedes bzw. Stütze 142 (Fig.20), die an einem schiefen Vorsprung 1-13 befestigt ist, der mit der Nabe 77 des Kupplungsstellgliedes 78 aus einem Stück be steht..
Die Stütze 142 ist an ihrem untern Ende mit einem hakenförmigen Ansatz 1-1-1 ( Fig.15) versehen, der sich durch eine recht eckige Öffnung 145 im Arm 134 des schwenk baren Rahmenteils 122 hindurch erstreckt und mit der Unterseite dieses Armes im Ein griff ist, um die Abwärtsbewegung des Rah mens zu begrenzen. Der Rahmen 122 kann nach oben in die in den Fig. 17 und 18 dar gestellte Lage zu einem später zu erläutern den Zweck versehwenkt werden. Der Rahmen teil 122 besitzt einen aufragenden Lappen 7.46, der einen vertikalen Schlitz 147 zur Aufnahme des Fingers 115 des Rahmenteils 107 versehen ist.
Auf diese Weise sind die beiden Rahmenteile 107 und 122 zur gemein samen Hin- und Herv erschiebung längs der verschwenkbaren Stange 110 miteinander ver bunden, ohne dass die relative Schwenkbewe gung zwischen den beiden Teilen begrenzt wird. Der Rälimenteil 122 besitzt einen auf ragenden Finger 148, dessen oberes Ende einen Querteil 150 mit einander gegenüber liegenden, schiefen Kanten 151 und 152 trägt.
Während des Wicklungsvorganges liegt der Drahtbügel bzw. das Wächterglied 103, das vom Rahmenteil 107 abgestützt ist, am sich aufwickelnden Garnstück y durch Wir kung des Gegengewichtes 112 an, und die ver schiedenen Teile des Kupplungssteuermecha- nismus nehmen die in den Fig. 3 und 15 er sichtlichen Lagen an.
Beim Abreissen des Garnstückes y bzw. bei Erschöpfung des Garnvorrates wird das Wächterglied 103 durch Wirkung des Gegengewichtes 112 nach oben verschwenkt und dadurch der Rahmen teil 107 im Uhrzeigersinn (Fig. 15) ver- schwenkt, bis seine Bewegung, durch Zusam menwirken des Armes 116 mit.
den Umfängen der Büchse 68 und der Hülse 74, i-mterbro- chen wird, die sich mit der Antriebswelle 65 drehen (Fig.16). Wenn die Büchse 68 und die Hülse 74 sich zusammen in der in Fig.16 durch Pfeile angedeuteten Richtung drehen, gelangen die beiden Anschläge 70 und 75 in Eingriffslage mit den sich gegenüberliegen den Kanten 118 und 119 des keilförmigen Kopfes 120 des Armes 116.
Bei der Weiter drehung der Welle 65 bewegt der Kopf 120 des Armes 116 nach Art eines Keils im Sinne des Wegtreibens die Hülse 74 nach rechts. Weil das Kupplungsstellglied 78 mit. der Hülse 74 verbunden ist, bewirkt dessen Gabel 80 zunächst eine Verschiebung des Kupp lungselementes 40 ziun Entkuppeln der An triebstrommel 10 von der hochtourigen Welle 16, um darnach die Antriebsscheibe 85 mit dem Element 22 in Berührung zu bringen zwecks Antreibens der Antriebstrommel 10 durch die langsam laufende Antriebswelle 65 im rückwärtigen Drehsinn.
Während der letztgenanten Drehung der Antriebswalze 10 bewirkt die Fadentrumm-Fangvorrichtung, welche später beschrieben werden wird, das Zurückziehen des abgerissenen Garnendes von dem in Wicklung befindlichen Wickel körper in untenstehend erklärter Weise.
Nachdem der Rahmenteil 107 die Ver schiebung der Hülse 74 zur Umkehrung der Drehbewegung der Antriebswalze 10 in der oben beschriebenen Weise bewirkt hat, tritt ein Fortsatz 153 an der Büchse 68 mit der Rückseite des Armes 116 zum Verschwenken des Rahmenteils 107 im Gegenuhrzeigersinn (Fig.16 bis 18) in Eingriff, -um diesen Teil in die Ruhelage zu versetzen.
An der links seitigen Tragstütze 5 ist eine blecherne, wink lig abgebogene Stütze 155 (Fig.12, 14, 15) angeordnet, welche einen nach unten ragen den Schaft 156 trägt, an dessen unterem Ende sich ein Riegel bzw. Klinke 158 befin det, die auf einem Zapfen 157 verschwenkbar ist. Der Schaft. 156 trägt einen Anschlag 159, gegen welchen die Seite der Klinke 158 nach giebig anliegt, und zwar mittels einer Feder 160, wie diese in Fig. 14 dargestellt ist.
Die Stütze 155 ist ebenfalls mit einem Paar in einem Abstand voneinander befindlicher Lap pen 161, 162 versehen, welche zwischen sich einen Schlitz 164 bilden, wobei die Kante des innersten Lappens 162 an der Unterseite ab geschrägt ist (Fig. 14, 16). Während des Wicklungsvorganges befindet sich der be lastete Finger 111 des Rahmenteils 107 auf der linken Seite der Klinke 158, und zwar oberhalb derselben, wogegen die Platte 131 am Finger 128 des andern Rahmenteils 122 unterhalb der Öffnung 164 in der Stütze 155 sich befinden.
Beim Abreissen des Fadens da gegen schwingt der Finger 111 nach unten in eine Lage, wie diese durch gestrichelte Linien in Fig.14 gezeigt und mit dem Hinweiszei chen 111a bezeichnet ist. Beim Verschieben der Rahmenteile 107, 122 nach rechts zum Umkehren der Drehbewegung der Antriebs walzen 10 gelangen der Finger 111 und die Platte 131 in entsprechende Lagen, wie diese mit 111b bzw. 131a in Fig. 14 bezeichnet sind.
In einer andern Arbeitsstiüe, wenn der Rah menteil 107 durch den Fortsatz 153 an der Büchse 68 in seine Ausgangslage verschwenkt wird, wird der Finger 111 aufwärts ver- schwenkt, wie dies in gestrichelten Linien bei 111c angedeutet ist., während die Platte 131 in der in Fig. 14 in gestrichelten Linien bei 131a angegebenen Lage verbleibt.
Der obenstehend beschriebene Mechanis mus arbeitet zum Umkehren der Drehbewe gung der Antriebswalze 10 im Sinne des Auf wickelns in den Sinn zum Abwickeln des Gar nes mit verringerter Geschwindigkeit, wäh rend welch letzterer Drehbewegung die Garn trumm-Fangvorrichtung das Ende des sich auf den Wickelkörper aufwickelnden Fadens erfasst. Nachdem das Ende des Garnes auf dem Wickelkörper und das Ende des Vor ratsgarnes erfasst und miteinander durch den Anknüpfer verbunden worden sind, wird der Kupplungssteuermechanismus in der ent gegengesetzten Richtung verschoben, um die Antriebswalze 10 wiederum durch die Welle 16 im Sinne des Aufwickelns anzutreiben.
In der Nähe des Endes des Hubes des Faden- trumm-Fanggliedes in der Richtung nach links (Fig. 1, 2), bewegt sich ein Zapfen 165, der in den Fig. 15 bis 18 und 20 ersichtlich ist und von diesem Fangglied getragen wird, längs der geneigten Kante 127 des Leitarmes 125 (Fig.17), wodurch der letztere nieder gedrückt wird. Dadurch wird der Rahmen teil 122 im (legenuhrzeigersinn verschwenkt (Fig. <B>17),</B> so dass er die Platte 131 am innern Ende des Fingers 128 nach oben in die in Fig.14 gestrichelt angegebene Lage 131b bringt.
Aus Fig. 14 geht hervor, dass während der Aufwärtsbewegung der Platte 131 die Leitfläche 132 über das Ende des Lappens 162 am Fortsatz 15 bewegt wird, bis diese Platte schliesslich in eine Lage direkt über dem Lappen gelangt (vgl. auch Fig. 18). Durch diese Massnahme wird der Rahmenteil 122 am Zurückschwingen in die in Fig.16 dargestellte Lage verhindert.
Während der letztgenannten Schwenkbewegung des Rah- ; menteils 122 wird das innere Ende des Leit- armes 134 an dessen rechtsseitigem Ende von der in den Fig. 15, 16, 19a ersichtlichen Lage in die in den Fig.17, 19b ersichtliche Lage angehoben, um dieses Ende mit dem Leit- schlitz 139, der im vorstehenden als in der; Fläche des Ansatzes 138, der von der Nabe 77 des Kupplungsstellgliedes 78 nach unten ragt, liegend beschrieben worden ist, in glei che Flucht zu bringen.
Ein Bund 166, der bei 167 auf der Welle 65 festsitzt (Fig.12, 15), trägt einen radial vorstehenden Zapfen 168, der in der Mitte seiner Länge einen Umfangsflansch<B>169</B> auf weist. Nachdem der Leitarm 134 mit der Kerbe 139 im Glied 78 in gleiche Flucht ge bracht worden ist, tritt der Zapfen 168 bei seiner Drehung mit der Welle 65 mit der Leitkante 136 des Armes in Eingriff zum. Drücken des letzteren nach links (Fig.17, 19c).
Die Bewegung des Leitarmes 134 in diese Richtung bewirkt zunächst, dass der Arm in die Kerbe 139 so eintritt, dass er den Boden derselben berührt, um das Kupplungs stellglied 78 um einen kleinen Betrag nach links zu drücken und dadurch die Antriebs walze 10 von der Welle 16 abzuschalten und der Bremsbacke 90 zu gestatten, die Dreh bewegung aufzuhalten. Nachdem die beiden Rahmenteile 122, 107 in dieser Weise seit wärts verschoben worden sind, gleitet die Platte 131 dem Lappen 162 entlang, wobei der Finger 111 in eine Lage gelangt, in wel cher er durch die Klinke nicht weiter am Abwärtsschwenken verhindert wird.
Um den Finger 111 an einer solchen Schwenkbewe gung zu verhindern und den Wächter 103 zum Niederdrücken zu bringen, trägt der Rahmenteil 122 einen Anschlag 170, der aus einer Schraube besteht (Fig.38, 42), welche befähigt ist, mit der Unterseite des Armes 115 zum Halten des Rahmenteils 107 in der in der Fig.17 ersichtlichen Lage in Eingriff zu gelangen.
Die verschiedenen Teile verbleiben in der: zuletzt beschriebenen Relativlage, bis die Garnenden zusammengeknüpft worden sind und das Garntrumm-Fangglied seinen Rück hub in der Richtring nach rechts nahezu voll endet hat. In diesem Zeitpunkt tritt. der Zap- feil 165 mit der schiefen Kante 151 des Quer. teils 150 am Arm 148 des Rahmens 122, der vorher in die in Fig.17 ersichtliche Lage ver- schwenkt worden war, in Eingriff.
Während der Zapfen 165 der Leitfläche 151 des Armes 148 entlang gleitet, wird der Rahmenteil 122 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt (Fig.15), um den Arm 134 längs der Leitfläche 140 der Kerbe 139 im Ansatz 138 des Gliedes 78 in die in Fig.18 ersichtliche Lage nach oben zu verschwenken. Wenn dann der rotierende Zapfen 168 wiederum mit der Leitkante 136 des Armes 134 in Eingriff gelangt, wird der letztere weiter nach links gedrückt, wie dies in den Fig.18, 19d angedeutet ist.
Die letzt genannten Bewegungen der Teile bewirken eine Verstellung des Kupplungselementes 40, so dass dieses mit dem Kupphmgselement 22 in Eingriff gelangt, um die Antriebswalze in Richtung des Aufwickelns mit hoher Ge- schwindigkeit anzutreiben (Fug. 8).
Nachdem die Rahmenteile 122,107 auf diese Weise verstellt worden sind, liegt die Platte 131 oberhalb der Öffnung 164 in der Stütze 155, wie dies bei 131c in Fig.14 angegeben ist, um dem Finger 128 zu ermöglichen, sich durch diese Öffnung nach unten zii bewegen, nachdem der Zapfen 168 sich über die Leit- kante 136 des Armes 134 hinaus gedreht hat, um dadurch dem Rahmenglied 122 zu ermög lichen, in die in Fig. 15 gezeigte Lage zurück zukehren.
Das untere hakenförmige Ende 144 der Tragstütze -142, welches zu dieser Zeit mit dem Arm 134 im Eingriff steht, funk tioniert dann als Anschlag, um den Rahmen teil 22 an der Weiterverschwenkung zu ver hindern. Das Garnstück y, das nun von dem in Bildung begriffenen Wickelkörper aLifge- nommenworden ist, hält nun den Wächter 103 in einer leicht nach unten gedrückten Lage und hält auch den Keil 120 zurück, so dass er mit den sich drehenden Anschlägen 70, 75 nicht in Eingriff gelangen kann,
bevor ein weiterer Garnbrueh stattgefunden hat bzw. der Garnvorrat ausgegangen ist.
Wickelkörper-Grössenregelmeehanismus. Die Mittel zum Unterbrechen des Wick lungsvorganges, nachdem der in Wicklung begriffene Wickelkörper eine vorbestimmte Grösse erreicht hat, sind nach ihrer Konstruk tion als auch Anordnung in den Fig. 3, 38 bis 41 dargestellt. In der vorliegenden Spul maschine bewirkt der Grössenregelmechanis- mus, nachdem der Wickelkörper den vor bestimmten Durchmesser erreicht hat., das Abstellen des Wicklungsvorganges durch Ver stellen der Kupplungen der Antriebswalze in die neutrale bzw. unwirksame Lage.
Der Arm 14, welcher den Wickelkörper P abstützt, ist in in einem Abstand voneinander angeordneten Lageraugen 181 an einem Trä ger 182, der an der Stange 15 angeordnet ist., gelagert, welche Stange obenstehend als sich durch die verschiedenen Spuleinheiten in der Längsrichtung hindurch erstreckend ange führt ist. Der Träger 182 besitzt einen vor springenden Teil, der mit einem kreisbogen förmigen Schlitz 183 versehen ist, welcher zur Achse der Stange 15 konzentrisch ist. Ein Stift 184, der den Schlitz 180 durchdringt, ist befähigt, in einer Einstellage am Träger 182 mittels einer Schraubenmutter einerends festgeklemmt zu werden (Fug. 39).
Ein Grö ssenregler 185, der am Stift 184 schwenkbar gelagert ist, weist eine kreisbogenförmige Kante 186 auf, die an ihrem untern Ende eine gebogene Halteschulter 187 hat, und sie erstreckt sich von der Schulter nach unten nach einem Fussstück bzw. Fortsatz 188.
Mit dem Grössenregler 185 wirkt ein zwei ter Grössenregler-Ausschalthebel 190 zusam men, der auf einem Zapfen 191 an einer Tragstelze 192 angeordnet ist. Die Tragstelze 192 ist auf dem Bett 3 des Maschinenrah mens 2 abgestützt und erstreckt sich nach oben zu einem Arm 193, der einen Haltestift 194 trägt, welcher in der Seitenrichtung vor steht.
Beim Verschwenken des Armes 14 von Hand nach oben, um das Abnehmen des Wik- kelkörpers P zu ermöglichen, wird der Grö ssenregler 185 im Gegenuhrzeigersinn ver- schwenkt (Fug. 38), und zwar durch die Wir kung einer Blattfeder 195, welche am Träger so befestigt ist, dass ihr Ende gegen die Seite des Grössenreglers anliegt. Durch das An heben des Armes 14 gelangt die Halteschul- ter 187 mit dem feststehenden Stift 194 zum auslösbaren Halten des Armes 14 in hoch gehobener Lage in Eingriff (Fig. 41).
Während des Wicklungsvorganges liegt die gebogene Kante 186 des Grössenreglers 185 gegen eine ähnlich gewölbte Fläche 196 am Ausschalthebel 190 an, wie dies in den Fig. 3, 38, 42 gezeigt ist. Der Hebel 190 wird von einer Feder 198 zur Bestimmung seiner Schwenkbewegung um den Stift 191 im Ge- genuhrzeigersinn so beherrscht, dass seine ge wölbte Fläche 196 mit der gebogenen Kante 186 des Grössenreglers 185 im Eingriff bleibt. Die Feder 198 ist um den Stift 191 so ge wunden, dass ihr eines Ende mit einem Teil der Tragstelze 192 in Eingriff steht und ihr anderes Ende gegen die untere Kante des Hebels 190 anliegt.
Die Feder 195 ist ein wenig stärker als die Feder 198, so dass der Grössenregler 185 bestrebt ist, den Hebel 190 im Gegenuhrzeigersinn zu verschwenken, wo bei diese Bewegung jedoch durch den Ein griff der obern Kante des Hebels 190 mit einem Zapfen 199, der seitlich von der Trag stelze 192 abragt, verhindert wird. Der Aus schalthebel 190 ist mit einem sieh nach vorn erstreckenden Arm 200 (Fig.40) versehen, der eine keilförmige Form hat, deren eine Seitenkante nach vorn gespreizt ist, um eine Leitfläche 201 für einen später zu erklären den Zweck zu bilden. Eine Verlängerung an der Seite des Armes 200 ist nach unten und dann zur Seite hin zur Bildung einer Rast 202 abgebogen.
Der Grössenregelmechanismusist verstellbar, um das Wickeln von Wickelkörpern irgend welcher Grösse dadurch. zu ermöglichen, dass eine in Fig. 39 gestrichelt gezeichnete, am Stift 184 angeordnete Sehraubenmutter ge löst und sodann der Grössenregler 185 ver schoben wird, bis er in seine richtige Lage im kreisbogenförmigen Schlitz 183 gelangt, wonach die Schraubenmutter wieder angezo gen wird.
Bei zunehmendem Durchmesser des Wickelkörpers während des Wickelvorganges wird der Arm 14 nach oben verschwenkt, wo durch die kreisbogenförmige Kante 186 des Grössenreglers 185 längs der ge\völbteii Flä che 196 des Aussehalthebels 190 verschoben wird (F'ig.3, 38).
Nachdem der Wickelkörper seine vorge schriebene Grösse erreicht hat, bewegt sich das untere Ende der kreisbogenförmigen Kante 186 des Grössenreglers 185 von der gewölbten Fläche 196 des Ausschalthebels 190 hinweg. Die Feder 195 bewirkt dann. eine Schwenk bewegung des (-lrössenreglers 185 von der mit. gestrichelten Linien angegebenen Lage in die in ausgezogenen Linien in Fig. 39 gezeigte Lage, wodurch sein Fussstück 188 am obern geraden Teil des Hebels 190 aufsitzt, wenn die kreisbogenförmige Kante 186 des Grössen reglers 185 gegen den Haltestift 194 anliegt, um in seiner Bewegung begrenzt zu werden.
Gleichzeitig zu dieser Bewegung des Gliedes 183 wird der Ausschalthebel 190 aus der ge strichelten Lage in die in Fig. 30 in ausgezo genen Linien gezeigte Lage bewegt, worin des sen untere Kante gegen einen Haltestift 203, welcher seitlich der Tragstelze 192 angeordnet ist, anliegt. Während der letztgenannten Be wegung des Ausschalthebels 190 wird dessen Arm 200 aufwärts in die in Fig. 39 ersicht liche Lage versehwenkt., um sein keilförmiges Ende auf die Bewegungsbahn der beiden An sehläge 70 und 75 auf der Büchse 68 bzw.
der Hülse 74, welche vorstehend als sich mit der langsam laufenden Antriebswelle 65 mit bewegend beschrieben sind, zu bringen (Fig.40). Bei der Drehung der Anschläge 70, 75 während der Drehiuig der Welle 65 gelangt die gerade Flanke des Armes 200 mit dem Kopf der Schraube 69, welcher den An schlag 70 mit der Büchse 68 verbindet, in Eingriff, während seine entgegengesetzte schiefe Flanke 201 mit dem Anschlag 75 in Eingriff gelangt.
Bei der Weiterdrehung der Welle 65 hat das keilförmige Ende des Ar mes 200 die Neigung, die beiden Anschläge 70 und 7 5 auseinanderzutreiben und, da die Büchse 68 auf der Welle festsitzt, wird die Hülse 74 nach rechts verschoben (Fig.1, 2 und 40).
Die der Hülse 74 mitgeteilte Gleit- bewegung in der angegebenen Weise beträgt ungefähr die Hälfte derjenigen, welche der Hülse mitgeteilt wird, wenn das sich aufwik- kelnde Garn abreisst, wie dies obenstehend erklärt worden ist, so dass das Kupplungs element 40 von dem Element 22 entkuppelt wird (Fig. 9), wonach die Bremse 90 an der Antriebswalze 10 zum Abstellen der Drehung derselben wirksam wird (Fig.7). Wenn der Ausschalthebel 190 sich in der in Fig. 39 er sichtlichen Lage befindet, wirkt dessen Schul ter 202 als Rast,
mit der der Arm 115 des sich verschiebenden Rahmenteils 107 in Ein griff gelangt, wie dies in Fig.39 in gestri chelten Linien angedeutet ist. Zufolge dieser Massnahme ist der Rahmenteil 107 an der SchwingbewegLmg in eine Lage verhindert, die bewirkt, dass der Keil 120 zwischen die Anschläge 70 und 75 eintritt, run zu veranlas sen, dass die Antriebswalze 10 im Rückwärts- sinne angetrieben wird und die Garntrumm- Fangvorichtung betätigt wird,
nachdem der Wickelkörper P seine vorgeschriebene Grösse erreicht hat. Nach erreichter Wickelgrösse, wie diese vorgeschrieben ist, und beendigter Abstellbetätigring des Spulmechanismus kann die Bedienungsperson den Wickelkörper von der Antriebswalze 10 hinweg hochheben, in dem der Arm 14 in seine obere, in Fig.41 gezeigte Lage verschwenkt wird, so dass der gewölbte Lappen 187 über den Haltestift 194 sich bewegt, um den Wickelkörper in der an gehobenen Lage zu halten.
Die Bedienungs person kann alsdann das Garn abschneiden, den fertiggestellten Wickelkörper abnehmen und eine leere Kötzertraghülse C auf den Kötzerhalter 6 am Ende des Armes 14 auf stecken. Das Ende des Garnstückes y wird dann mit der leeren Traghülse C verbunden, und es kann dann das Wickeln eines neuen Wik- kelkörpers durch Niederdrüeken des Anlauf handgriffes 206, wie in den Fig. 1, 3, 38 und 42 gezeigt ist, beginnen.
Der Hebel 206 ist auf einem Zapfen 207, der an der Seite der rechtsseitigen Tragstütze 5 befestigt und nor malerweise in der Ruhelage gehalten ist, so dass seine Oberkante mit einem Anschlag 208 an der Seite der Tragstütze in Eingriff steht, schwenkbar gelagert, wobei eine Schrauben feder 213, welche den Zapfen 207 umgibt (Fig. 38), diesen Eingriff bewerkstelligt. Das seitlich abgebogene innere Ende 209 des Handgriffes 206 ist befähigt, mit der Unter kante eines Armes 210, der an einer horizon talen Stange 211 befestigt ist, in Eingriff zu treten. Die Stange 211 ist an der Seite eines gegabelten Keils 212 der Tragstelze 192 schwenkbar gelagert und trägt einen Rück stellarm 215.
Der Arm 215 erstreckt sich von der Stange 211 nach oben iuid ist in der Nähe seines obern Endes mit einer nach hin ten geneigten Leitfläche 216 versehen. Zwi schen den Enden des Armes 215 befindet sich eine Verdickung 217, welche einen vorstehen den Stift 218 trägt.
Beim Niederdrücken des vordern Endes des Handgriffes 206 in die in Fig.42 dar gestellte Lage tritt dessen nach innen abgebo genes Ende 209 mit dem Arm 210 in Eingriff und verschwenkt denselben nach oben. Zu folge der Verbindung des Armes 215 mit dem Arm 210 durch die Stange 211 wird der erstgenannte Arm aus seiner in Fig.38 ge zeigten Lage in die in Fig.42 ersichtliche Lage verschwenkt,
um mit seinem obern Ende mit einem Stift 219 an der Seite des Grössen reglers 185 in Eingriff zu gelangen und da durch den letzteren entgegen der Wirkung der Blattfeder 195 zu verschwenken. Auf diese Weise wird die Schulter 187 an dem Grössenregler 185 ausser Eingriff mit dem Stift 194 gebracht, um dem Arm 14 zu er möglichen,
sich durch Eigengewichtswirkung nach unten zu verschwenken. Bei dieser Schwenkbewegung des Armes 14 bewegt sich der Stift 219 am Grössenregler 185 der Leit- fläche 216 des Armes 215 entlang, wodurch der Grössenregler im Uhrzeigersinn verdrängt wird (Fig. 42).
Gleichzeitig, zum Loslösen des Grössenreglers vom Stift 194, tritt der Stift 218 am Arm 215 mit der Unterkante des Anisschalthebels 190 in Eingriff zur Ver- schwenkuüg dieses Hebels im Uhrzeigersinn entgegen der Wirkung der Feder 198, bis dessen Oberkante am Zapfen 199 an der Seite der Tragstelze 192 anliegt. Bei der zuletzt beschriebenen Relativlage der Teile gleitet die gebogene Kante 186 des Grössenreglers <B>185</B> längs der gewölbten Fläche 196 des He bels<B>190</B> in eine Lage nach unten, wie diese in Fig. 42 dargestellt ist, uni die Kötzertrag- hülse C in Umfangsberührung mit der An triebswalze 10 zu bringen.
Beim Verschwen- ken des IIebels 190 in die letztbesehriebene Lage wird dessen keilförmiger Arm 200 ausser Eingriff mit den Anschlägen 69 und 75 gebracht. Gleichzeitig zur Verschiebung des Armes 200 tritt das äussere Ende des Armes 210 mit der Unterkante des Armes 134 zum Anheben desselben in eine Lage in Eingriff, in welcher dessen Führungsteil 136 zwischen den Ansatz 138 des Kupplungsstellgliedes 78 und den sieh drehenden.
Zapfen<B>168</B> gelangt (Fig.17 und 18), wodurch das Kupplungs element 40 aus der neutralen Lage in Ein griff mit dem Kupplungselement 22 (Fig. 8) verschoben wird, um die Antriebswalze 10 im Sinne des Aufwickelns des Garnes y auf die Kötzertraghülse C in Drehung zu versetzen. Beim Auslösen des Handgriffes 206 nehmen die verschiedenen Rückstell- bzw. Antriebs elemente ihre gegenseitigen Lagen nach den Fig. 3 und 38 ein.
Wie früher beschrieben, werden nach dem. Erreichen der vorgeschriebenen Grösse des Wickelkörpers P die Grössenregeleleriiente 185 und<B>190</B> automatisch in ihre in der Fig.30 in ausgezogenen Linien dargestellten Lagen verschwenkt, wogegen der Wickelkörper P in Berührung mit der Antriebswalze 10 ver bleibt.
Sollte in diesem Zeitpunkt die Bedie nungsperson versuchen den Wicklungsvor gang wieder einzuschalten, ohne zuvor den fertiggestellten Wickelkörper P abzunehmen und ihn durch eine neue Kötzertraghülse C zu ersetzen, wird der Handgriff 206 mittels des oben beschriebenen Mechanismus dahin wirken, die Antriebselemente sogleich in die Wicklungslage zu bringen, wobei die Ele mente 185 und 190 in die in Fig. 39 in ge strichelten Linien dargestellten Lagen gelan gen.
Wird dagegen der Handgriff 206 aus gelöst, so kehren die Teile sogleich in die in Fig. 39 in ausgezogenen Linien dargestellten Lagen zurück, wobei der Arm 200 mit den Anschlägen 69 und 75 zum Abstellen der Drehung der Antriebswalze 10 in Eingriff tritt.
Garnzuf üh-rungsmittel.
Wie vorstehend beschrieben, wird das Garn dem Spulmechanismus von einer zu- ,-ehörigen Vorratsquelle, welche unterhalb des Mechanismus angeordnet ist, zugeführt. Gemäss Fig. 1 der Zeichnung wird das Garn y von einer der mehreren Vorratsspulen s und s', welche zweckmässig auf nicht gezeigten Spindeln angebracht sind, abgezogen. Die Zu- fuhrspindeln sind in ungefähr vertikaler Lage an einem Halter 225 angeordnet, der am Bein 4 des Maschinenrahmens 2 mittels einer Stütze 226 gehalten ist.
In der Zeich r.ung sind zwei Vorratsspulen s und s' dar gestellt, von welchen aus das Garn y nach oben geführt werden kann, was im vorliegen den Fall von der Spule s aus geschieht, wo nach das Garn durch eine Vorrichtung 230 geführt wird, die aus einer Garnspannvor- riehtung und einer Entflaumervorrichtung zusammengesetzt ist. Diese Vorrichtung ist in den Fig. 1, 3, 51 und 55 durch die Hin weiszahl 230 angegeben.
Das Garn y', welches von der Vorratsspule s' ausgeht, bildet eine Reservewicklung, welche in der Vorrichtung 230 in Bereitschaft gestellt ist, um das erst genannte Garn y bei Erschöpfung des Garn vorrates automatisch zu ersetzen.
Die Vorrichtung 230, die in den Fig.51 bis 63 im Detail dargestellt ist, besitzt einen ungefähr rechteckigen Rahmen 231, der mit vordern und hintern Querstäben 232 und 233 versehen ist, die mit den Seiten 234 und 235 verbunden sind. Wie aus Fig.l hervorgeht, ist der Rahmen 231 von einer Tragstütze 228 gehalten, die an einem horizontalen Stab 229, der sich in der Längsrichtung der Maschine erstreckt, befestigt ist. In der Nähe des vor- dern Endes des Rahmens 231 ist von einer Verdiekung 236 eine aufragende Spindel<B>237</B> getragen, auf "velcher ein paar Spannschei ben 238 und 239 gelagert sind.
Das Vorrats garn y wird von der Vorratsspule s aufwärts durch ein trichterförmiges Mundstück an einem Kanal 240 in einer Führungsplatte 241 geführt, die an der vordern Querstange 232 des Rahmens 231 befestigt ist. Nach dem Durchlauf des Garnes durch den Kanal 240 zwischen den Spannscheiben 237 und 238 wird das Garn y quer über die Oberfläche einer Garnwächterplatte 244 geführt, die mit einer Serie von schlitzförmigen Öffnungen 245 (Fig.51, 55 und 57) versehen ist. Die Platte 244 ist an den einander gegenüberlie genden Seiten 234 und 235 des Rahmens 231 mittels Schrauben 246 befestigt.
Von der Platte 244 hinweg läuft das Garn y zwischen einer obern und einer untern Lamelle 247 bzw. 248 des Flaiunfängers 250 hindurch. Die untere Lamelle 248 des Flaumfängers 250 ist am hintern Querstab 233 des Rahmens 231 mittels Schrauben 251 (Fig. 55) be festigt, wogegen die obere Lamelle 247 an einem Glied 252 mittels Schrauben 253 ver stellbar angeordnet ist, so dass das Garn durch den Spalt zwischen den Lamellen durchtritt (Fig.60 und 61).
Das Glied 252 ist auf einem Zapfen 254 schwenkbar ge lagert, welcher zwischen in einem Abstand voneinander stehenden Lappen 255 des Rah mens 231 sich erstreckt (Fig. 55 und 60) und befähigt ist, in eine obere, in Fig.61 dar gestellte Lage zum Öffnen des Flaiunfängers zu gelangen, wie dies zu einem näher zu er läuternden Zweck später beschrieben werden wird.
Wie aus Fig. 62 ersichtlich, ist am hin- tern Teil des Rahmens 231 eine horizontale Führungsstange 258 durch Ansätze 257 ge halten, deren untere Fläche in gleicher hori zontaler Flucht mit dem Spalt zwischen den Flaumfängerlamellen 247 bzw. 248 angeord net ist. Die Stange 258 hat ein nach oben gebogenes Ende, das einen vertikalen Füh rungsfinger 259 darstellt (Fig.51), an dem das Garn y beim Durchlauf nach oben zu dem SpLlmechanismus durch Wirkung des Garntrumm-Fangmechanismus anliegt.
Das Garn y kann längs der Seite des Führungs fingers 259 gleiten und seitwärts unter die Stange 258 gelangen, um zwischen den Flaumfängerlamellen 247 bzw. 248 durch gezogen zii werden, wozu die Kanten der La mellen abgeschrägt sind, um dadurch eine trichterförmige Öffnung 260 zu bilden. Es sind zweckmässig ein oder mehrere Führun gen 262 am Rahmen 231 zum Schutz gegen etwaige Verschiebung des Garnes vorgesehen.
Ein Schutzdraht 263, der einen horizontalen Teil 266 hat, ist am einen Ende an einem aufragenden Arm 264 an der Seite des Rah mens 231 befestigt und hat eine untere Bie gung, die mit<B>267</B> bezeichnet ist, von wo der Draht anschliessend nach rückwärts gebogen ,Lind dann zu einer Schleife gebogen ist, tun einen nach vorn verlaufenden Teil 268 zu bilden. Der Teil 268 ist aufwärts und dann seitlich gebogen, wie dies mit 269 bezeichnet ist, so dass er über die Führungsplatte 241 zu liegen kommt, wobei dieser Endteil des Drahtes 263 in einer Verdickung des Armes 275, die vorn über den Rahmen 231 hinaus ragt, befestigt ist.
Beim Durchziehen des Garnes durch die Vorrichtung tritt das Garn durch den Kanal 240 der Platte 241 hin durch, dann über den Draht, und wird längs der aufragenden Führung 259 nach unten gezogen. Beim Durchführen des Garnes un ter der Führungsstange 258 gleitet dasselbe längs des gekrümmten Teils 269 des Drahtes 263 und wird dann automatisch in seine Lage zwischen die Spannscheiben 238 und 239 gezogen sowie zwischen die Kanten der Lamellen 247 und 248 des Flaiunfängers.
Der Arm 102 des obenstehend beschrie benen Drahtführungsbügels 103 erstreckt sich normalerweise parallel zur Führungs stange 258 in der Nähe der letzteren, tim dem Garn y zu gestatten, darüber hinwegzugehen und dadurch den Drahtbügel in der abge senkten, in Fig. 3 ersichtlichen Lage zu hal ten. Der Arm 102 liegt über einem gekrümm ten Hebel 271, der von einem winklig abge bogenen Drahtgarnwäcliter 272 abgestützt ist.
Das untere horizontale Stück des Draht wächters 272 ist in Lagern 273 am rückwär tigen Ende des Rahmens 231 schwenkbar ge lagert (Fig. 55) und ist an seinem Ende mit einem seitwärts abstehenden Finger 275 ver sehen (Fig.51). Der Drahtwächter 2"r2 ist normalerweise in der in Fig.3 ersichtlichen Lage gehalten, wie dies auch in Fig. 51 dar- gestellt ist, und liegt an einem Anschlag 276 an (Fig. 55), Lind zwar mit Hilfe einer Feder 277, die um den Draht gewunden ist, so dass ihr eines Ende gegen das rückwärtige Ende des Rahmens 231 anliegt,
Lind ihr gegenüber liegendes Ende mit der Unterseite des Wäch ters im Eingriff steht. Bei sieh ereignendem (Tariibrueh und Einfangen des Garnendes durch das Garntrumni-Fangglied am Flaum- fänger und darauffolgendes Hochziehen des Garnes zum Wieklungsmeehanismus, wie dies später ausführlicher beschrieben werden wird, wird der Drahtführungsbügel 103 in der obenstehend erklärten Weise nach unten ver drängt.
Der Arm 102 des Drahtbügels 103 gelangt somit in Eingriff mit dem Hebel 271 zum Herabdrücken desselben entgegen der Wirkung der Feder 272, um den Finger 275 zu veranlassen, das Garn nach unten in eine Schleife auszuziehen. und dadurch vor dem Wiedereintreten des Wicklungsvorganges zu straffen. Beim Wiederbeginn des Wicklungs vorganges wird der Drahtbügel<B>103</B> zum Los lassen des Drahtwächters<B>272</B> nach oben v er- schwenkt, uni dein letzteren zu gestatten, in die in Fig. 3 ersichtliche Lage durch die Wir kung der Feder 277 zurückzukehren.
Unter nunmehriger Bezugnahme auf die Fig. 53, 55, 56, 57, 60 und 62 ist ersichtlich, dass eine Welle 280 in Lageraugen 281 und 282 am vordern und hintern Ende des Rah inens 231 gela#,ei-t ist. Die Welle 280 erstreckt sich über das hintere Ende des Rahmens 231 hinaus und ist daselbst zu einem Finger 283 umgebogen. An der Welle 280 ist mittels einer Stellschraube 279 (Fig.56) ein Garn wächterrahmen 285 befestigt, der aus Blech mit Lappen 286 verfertigt ist, wobei die letz teren mit Öffnungen zur Aufnahme der Welle versehen sind.
Der Garnwächterrah- men 285 ist mit einer Serie von Fingern 288 versehen, deren Breite ein wenig kleiner als der Durchmesser der Öffnungen 245 in der Platte 244 ist. Der Rahmen 285 ist auch mit einem gewichtsbelasteten Zubringerarm 290 (Fig.56) versehen, der einen Stift 289 zur schwenkbaren Lagerung eines Garnzubringer elementes 291 trägt. Das Garnzubringerele- ment 291, das aus Federmaterial konstruiert ist, weist an seinem untern Ende einen Lap pen 292 auf.
Ein Metallstreifen 294, der durch Löten oder dergleichen mit der Oberfläche des Armes 290 verbunden ist, besitzt einen seitwärts abgebogenen Lapen, der an seinem untern Ende zur Bildung eines Messers 295 angeschärft ist.
Der Rahmen 285 ist normalerweise in einer Lage festgehalten (Fig. 51, 55 und 56), in der sein Arm 290 sich nach oben erstreckt. In dieser Lage liegt der Lappen 292 des Garnzubringers 291 gegen das Ende eines kreisbogenförmigen Anschlages 296 an, der am Rahmen 231 befestigt ist und befähigt ist, den Garnzubringer anzuspannen. Wenn der Arm 290 die obere Lage einnimmt, kann die Reservewicklung y' an ihm angebracht werden, wie dies unmittelbar untenstehend erklärt werden wird. Das Garn y' wird von der Vorratsspule s' fest nach oben gezogen, dann über das vordere Ende 269 und sodann über den geraden Teil 268 des Schutzdrahtes 263 geführt.
Alsdann wird das Ende des Garnes y' durch die triehterartige Öffnung zwischen den Gliedern 294 und 291 einge führt Lind sodann nach unten zum Messer 295 gebracht. Durch darauffolgendes Hoch ziehen des Garnes y' kann das Ende dessel ben vom Messer 295 abgeschnitten werden. Darnach kann das Garn. y' zwischen dem fest stehenden Glied 294 und dem nachgiebigen CTlied 291 in sicherer Weise erfasst werden, so dass es die in den Fig.51, 55 und 56 er sichtliche Lage einnimmt.
Die beiden Vor ratswicklungen können unterhalb der Vor richtung 230 mittels einer Platte 278 (Fig. 1) voneinander getrennt werden, so dass sie ein ander nicht stören, während sie zu der Spannvorrichtung und der Flaumfängervor- richt.u.ng geführt werden.
Der Garnhaltearm 290 befindet sich nor- inalerweise in der in Fig. 56 in ausgezogenen Linien dargestellten Lage, in welcher er von einem klinkenartigen Hebel 298 gehalten ist (Fig.62), wobei dieser Hebel mit dem Fin ger 283 am Ende der Welle 280 zusammen wirkt. Der Hebel 298 hat die Form eines 'Winkelhebels und ist auf einem Zapfen 299 schwenkbar gelagert, wobei dieser Zapfen an einem Ständer 300 am rückwärtigen Ende des Rahmens 231 befestigt ist.
Der Hebel 298 hat am Ende seines horizontalen Armes einen seitlich vorspringenden Verriegelungsfinger 301 (Fug. 62), gegen welchen der Finger 283 an der Welle 280 normalerweise durch die Wirkung des Gewichtes des Armes 290 und der Finger 288 anliegt. Der Hebel 298 wird nach einer Richtung gedrängt, um seinen VerriegelLnmgsfinger 301 im Eingriff mit der Seite des Fingers 283 zu halten, und zwar mittels einer Feder 302, welche um eine Schraube 303 gewunden ist,
so dass ihr eines Ende gegen einen Vorsprung 304 am Stän der 300 anliegt und ihr entgegengesetztes Ende mittels eines hakenförmigen Teils der selben durch eine Öffnung 305 in einem ver tikalen Arm 306 des Hebels hindurchtritt.
Der Hebel 298 wird betätigt, wenn das sich aufwickelnde Garn y abreisst bzw. der Garnvorrat erschöpft ist, iun die Welle 280 freizugeben, wonach die Finger 288 und der Arm 290 sich nach unten verschwenken können. Dieser Vorgang wird mittels eines Hebels 307 (Fug. 55) zustande gebracht, der an einem Zap fen 308, welcher sich in der vertikalen Rich tung durch Lappen 309 am Ständer 300 hin durch erstreckt, angebracht ist. Ein gebogener Drahtfinger 310 steht seitlich des Hebels 307 vor (Fug. 63).
Die zuletzt beschriebenen Ver- riegelungselemente nehmen Lagen ein, wie dies in den Fig. 62 und 63 ersichtlich ist, wel che Lagen Normallagen sind;
wenn aber das Garn y zerreisst bzw. der Garnvorrat aus gegangen ist, schwingt ein Garntrumm-Fang- glied 325, wie dies in Fig. 63 durch gestri chelte Linien angedeutet ist und später be schrieben werden wird, nach unten in eine Lage aus, in der sich das Ende bzw. die Düse dieses Gliedes nahe an der Vorrichtung 230 steht, um dem Glied zu ermöglichen, das abgerissene Ende des Garnes y zuzubringen oder unter Umständen das Ende des Reserve garnes y' zu erfassen.
Während dieser Bewe gung des Garntrumm-Fanggliedes 325 tritt ein Fortsatz bzw. die Lappen 501 am letz- teren mit dem Hebel 307 zum Verschwenken desselben um den Zapfen 308 in Eingriff. Diese Schwenkbewegung des Hebels 307 be wirkt, dass der Finger 310 den Winkelhebel 298 in die in Fig. 62 durch gestrichelte Li nien angedeutete Lage verschwenkt, um den Verriegelungsfinger 301 ausser Eingriff mit der Seite des Fingers 283 zum Verschwenken der Welle 280 zu bringen.
Daraufhin wird der Arm 290 zusammen mit den Fingern 288 freigegeben, um nach unten schwingen zu können. Garnbrüche des sich aufwickelnden Garnes y entstehen in den meisten Fällen beim Flaumfänger zufolge Vorhandenseins von Flaum bzw. Verdickungen am Garn, wo durch das Garn in einer Lage quer zu der Platte 244 stehenbleibt, so dass beim Nieder gehen der Garnwächterfinger die letzteren mit dem Garn in einer Weise in Eingriff gelangen, wie dies in den Fig. 52 und 58 dar gestellt ist.
Zufolge des geringen Spiels zwi schen den Seiten der Finger 288 und den Rändern der Öffnungen 245 in der Platte 244 wirkt das Garn dann als Anschlag zum Ver hindern, dass die Finger eine Schwenkbewe gung zum Durchtritt durch die Öffnungen ausführen. Bei Erschöpfung des Garnvor rates dagegen sind die Finger 288 frei, um durch die Öffnungen 245 nach unten durch zutreten und die in den Fig. 54 und 59 er sichtliche Lage einzunehmen.
Die letztge nannte Bewegung der Finger 288 bewirkt, d.ass die Welle 280 genügend nach unten ausschwingen kann, um den Arm 290, den sie abstützt, in die in der Fig. 54 mit ausgezoge nen Linien und in der Fig. 56 mit gestrichel ten Linien angegebene Lage zu verschwen- ken. Das Ende des Reservegarnes y' wird da durch auf die Bewegungsbahn der Garn- trLunm-Fangdüse 326 gebracht (gestrichelte Linien in Fig.53), um zu ermöglichen, dass dieses Garn erfasst und das Garn y durch das erstgenannte Garn ersetzt wird.
Beim Abwärtsschwingen des Armes 290 in die in der Fig. 54 ersichtliche Lage, welche auch in der Fig. 56 in gestrichelten Linien erscheint, bewegt sich der Lappen 292 des Garnzubrin gers 291 vom Anschlag 296 hinweg, wodurch die durch den Zubringer dem Garn mitge teilte Spannung aufgehoben wird, so dass das Garntrumm-Fangglied 325 das Ende des Gar nes vom Arm 290 abnehmen und es der Düse <B>326</B> zum Ansaugen desselben zubringen kann.
Es sind auch Rückstellmittel für den Arm 290 vorgesehen, um diesen nach dem Zubrin gen des Garnendes durch das Fadentrumm- Fangglied zurückzustellen. Diese Mittel wei sen einen Rückstellrahmen 312 auf, der Lap pen 313 besitzt, welche an der Welle 280 schwenkbar angeordnet sind (Fig.57), sowie einen Rückstellarm 314, der sich schief nach oben erstreckt. Der Rahmen 312 ist auch mit einem gebogenen horizontalen Arm 315 ver sehen, dessen äusseres Ende von einem verti kalen Schlitz 318 in der Seite 324 des Rah mens 231 aufgenommen wird.
Nach Fig. 56 ist ein Lappen 317 zusammen mit dem Rah men 231 aus einem Stück hergestellt und be sitzt einen Schlitz 322, in. welchem der Arm 290 während seiner Schwenkbewegung gleiten kann. Der hintere Lappen 313 des Rückstell- rahmens 312 steht im Eingriff mit einer Stell schraube 311, die in der Seite 235 des Rah mens 231 (Fig.57) angeordnet ist, um die Abwärtsverschwenkung des Rückstellrahmens zu begrenzen.
Wenn die Fadentrumm-Fangdüse 326 in die Lage in der Nähe des Flaumfängers 250 verschwenkt wird, wie dies durch gestrichelte Linien in Fig.53 dargestellt ist, gelangt die Düse mit dem Arm 314 in Eingriff, um den Arm 315 aufwärts zum Anheben der Garne y bzw.
y' in eine Lage nahe dem Mundstück der Düse zu verschwenken. Nachdem der Arm 290 unten angelangt ist, um das Reservegarn y' auf die Bewegungsbahn der Fadentrumm Fangdüse 326 zu bringen und dadurch das Garn zuzubringen, bewirkt die Schwingbewe gung des Rahmens 312, dass das Ende des Schlitzes 322 im Lappen 317 (Fig.56) mit dem Arm 290 in Eingriff tritt, um den letz teren in die in den Fig.51 und 53 gezeigte Lage anzuheben. Demzufolge wird die Welle 280 zum Anheben der Finger 288 in eine Lage oberhalb der Platte 244 verschivenkt, und es tritt der Finger 283 an der Welle mit dem federbelasteten Verriegelungsfinger 301 wiederum in Eingriff.
Ein hakenförmiger Schenkel 319 (Fig. 53, 55), der vom Rückstellrahmen 312 nach un ten abragt, ist befähigt, mit dem Rand der obern Spannplatte 238 in Eingriff zu treten, um die letztere ein wenig anzuheben, so dass die Spannung des abgebrochenen Garnstückes aufgehoben wird und die Garntrumm-Fang- düse 326 das Garn ohne weiteres aufgreifen kann.
Für den Fall, dass das Garn am Flaum- fänger zerreisst, wobei der Flaum bzw. eine Verdiekung am Garn zwischen den Lamellen 247 und 248 (Fig. 52) einen Keil bildet, sind Mittel zum öffnen des Flaumfängers vorgese hen, wodurch das Garnende freigegeben wird, so dass es vom Garntrumm-Fanglied 325 er fasst werden kann. Nach den Fig. 60 und 61 ist der hintere Lappen 313 des Rückstellrah- mens 312 mit einer Verlängerung in Form eines Nockens 320 versehen.
Der Nocken 320 befindet sich normalerweise unterhalb eines Anschlages 321, der seitlich an einem Halter 252 des obern Flaumfängers verstellbar an geordnet ist, um beim Verschwenken des Rah mens 312 den Mechanismus rückstellen zu können, wie dies vorstehend erklärt worden ist. Dabei tritt der Nocken 320 mit dem An schlag zum Aufwärtsverschwenken der La melle 247 um ihren Drehzapfen 254 in Ein griff, um die Kante der Lamelle von der Lamelle 248 wegzubewegen (Fig. 53 und 61), so dass das Garnende freigegeben wird.
Nachdem bei Erschöpfung des Garnvor rates<I>y</I> dieser durch das Reservegarn<I>y'</I> er setzt worden ist, braucht die Bedienungsper son lediglich die leere Vorratsspule s bzw. s', je nach dem Fall, abzunehmen und sie durch eine volle Spule zu ersetzen. Das Garn der neuen Spule, welches dann die Reservewick lung y' bildet, wird nach oben gezogen und mit seinem Ende am Arm 290 in der früher erklärten Weise befestigt.
Garntrumm-Fangmittel und Knüpfmittel. Unter Bezugnahme insbesondere auf die Fig. 1, 2, 3, 20, 25 bis 28 und 35 weisen die Garntrumm-Fangmittel ein gebogenes Saug- rohr 325 auf, das auf einem fahrbaren Wa gen 328 angeordnet ist. Der Wagen 328 ist auf einer hin und her verschiebbaren und schwenkbaren Welle 329 abgestützt, welche in Lagern 330 an der Tragstütze 5 und in La gern 331, die sich in der Nähe des Endes des Maschinenrahmens befinden, gleitbar ist.
Die Lager 331 (Fig. 64 und 65) befinden sich am äussern Ende von Armen 332, welche hori zontal von Ständern 333, die am Maschinen bett 3 angeschraubt sind, vorragen. Die Welle 329, welche zur Abstützung und Betätigung einer Serie von Garntrumm-Fangwagen 328 dient, wobei jeder Spuleinheit ein Wagen zu geordnet ist, erstreckt sich zweckmässig über die ganze Länge der Maschine. Die Welle 329 wird fortwährend hin und her verschoben sowie verschwenkt durch eine Kurvenbahn trommel 335, welche fest auf einer Welle 336 sitzt, die in Lagern am obern Ende der Stän der 333 gelagert ist (Fig.64 und 65).
Die Welle 336 ist nun Beispiel von einem Elek tromotor, der in der Zeichnung nicht dar gestellt ist, angetrieben oder auch durch ein Getriebe oder dergleichen mit dem Haupt antrieb der Maschine verbunden. Vorzugs weise wird diese Welle mit relativ kleinerer Geschwindigkeit angetrieben. Die Welle 329 trägt ein kreuzkopfartiges Lagerstück 338, das auf Führungsstangen 339, die sich zwi schen den Armen 332 der beiden Ständer 333 erstrecken, gleitbar angeordnet ist. Das La gerstück 338 besitzt eine Rolle 340, die in eine Leitnut 342, welche nachstehend ausführlich beschrieben werden wird und sich im Um fang der Trommel 335 befindet, eingreift.
Durch die Drehung der Nockentrommel 335 wird das Lagerstück 338 hin und her bewegt und dadurch die Welle 329 in der Längsrich tung der Maschine gleichfalls hin und her bewegt. Aus den Fig. 64 und 65 ist ersicht lich, dass ein Arm bzw. ein Hebel 343 eine längliche hülsenförmige Nabe 344 besitzt, wel che auf der Welle 329 gelagert ist und im linksseitigen Lager 331 läuft. Die Nabe 344 ist im Lager 331 durch einen Bind 334 an diese Welle in ihrer Lage gehalten, wobei der Bund gegen die Seite des Lagers an- liegt. Am Ende des Hebelarmes 343 ist. eine Rolle 345 angeordnet, welche in eine Leitnut 346, die nachstehend eingehend be schrieben werden wird, eingreift.
Diese Nut befindet sich an der Endfläche der Nocken trommel 335 (Fig. 65). Die hülsenförmige Nabe 344 des Hebelarmes 343 ist mit einem Keil 347 versehen, der in einer verhältnis mässig langen Keilbahn 348 in der Welle 329 liegt, so dass bei der Drehung der Nocken trommel 335 durch den Hebelarm der Welle eine oszillierende Bewegung erteilt wird.
Der Garntrumm-Fangwagen 328, welcher besonders deutlich in den Fig. 20 bis 23 und 25 bis 28 dargestellt ist, ist mit einer Nabe bzw. einem hülsenförmigen Teil 350 versehen, welcher die Welle 329 umgibt, und mit einem abragenden rohrförmigen Teil 351, der mit der Nabe aus einem Stück besteht (Fig. 20).
Der rohrförmige Teil könnte aber auch an der Seite der Nabe einstellbar angeordnet sein, wie dies in Fig. 13 dargestellt ist, wozu Schrauben 352 vorgesehen sind, welche durch Schlitze in einem Flansch 353 des rohrförmi- gen Teils hindLUchtreten und in Schrauben bohrungen in der Seite der Nabe eingewindet sind.
Das untere Ende des rohrförmigen Teils 351 des Wagens 328 ist zweckmässig mit einem flexiblen und mit einer Armierung ver- sehenen Saugschlauch 355 verbunden. Der Schlauch 355 ist an ein Vakuumgefäss, das in der Zeichnung nicht dargestellt ist, über ein Ventil, das später beschrieben werden wird, angeschlossen. Auf dem Wagen 328 ist ein Zahnrad 357 drehbar gelagert (Fig.25 und 26), dessen hülsenförmige Nabe 356 in einem zylindrischen Teil 351 des Wagens drehbar ist (Fig. 20). Das untere Ende des gebogenen Garntrumm-Fangrohres 325 ist im obern Ende der Nabe 356 angeordnet und damit durch Löten bzw.
Schweissen bei 358 verbun den (Fig. 20). Wie aus den Fig. 3, 20 und 25 ersichtlich, ist das Zahnrad 357 auf dem Wa gen 328 mittels einer obern Halteplatte 359, die am Oberteil des Wagens mittels Schrau ben 360 befestigt ist, in Lage gehalten. Die Platte 359 besitzt einen nach oben ragenden Flansch 361, der vorn an derselben ange bracht ist und einem später zu beschreiben den Zweck dient.
Eine Blattfeder 363, deren eines Ende an einer hintern Sehraube 360 festsitzt, hat eine zentrale Bohrung, durch welche die Nabe des Zahnrades 357 durchtritt, und am äussern Ende der Feder sitzt ein mit einer Verzah nung 365 versehener Keil 364, der mit der Verzahnung des Zahnrades in Eingriff steht., um das letztere an einer Drehbewegung zu verhindern. Der Keil 364, welcher sich nach unten durch eine Öffnung in der Platte 359 erstreckt, kann ausser Eingriff mit dem Zahn rad 357 gebracht werden, um dem letzteren zu ermöglichen, zusammen mit dem an ihm befestigten Saugrohr 325 sich zu drehen.
Eine flache Schiene 367 ist mit ihren En den an den in einem Abstand voneinander befindlichen Tragstützen 5 befestigt (Fig.1, 2, 25 und 26). Diese Schiene ist an ihrer hintern Kante mit einer Verzahnung 368 ver sehen. Der Garntrumm-Fangwagen 328 befin det sich in der Nähe der reehtsseitigen Trag stütze 5 (Fig. 25 und 29) während der Dauer des Wicklungsvorganges;
wenn aber das sieh aufwickelnde Garn zerreisst bzw. der Garn vorrat erschöpft ist., wird der Wagen mit der hin und her gehenden und oszillierenden Welle 329 verriegelt, um den Fadentrumm- Fangteil nach links zu bewegen (Fig.25). Beim Erreichen des Wagens 328 einer Lage gegenüber der Verzahnung 368 an der Schiene 367 wird der Wagen zusammen mit der Welle 329 in die in den Fig. 26 und 35 ge zeigte Lage verschwenkt, um die Verzahnung des Zahnrades 357 mit den Zähnen der ver zahnten Schiene in Eingriff zu bringen.
Während dieser Schwenkbewegung des Wa gens 328 gelangt der Keil 364 mit der Ober fläche der verzahnten Schiene 367 zur Frei gabe der Verzahnung des Zahnrades 357 (Fig. 35) in Eingriff. Bei der Weiterdrehung der Welle 329 nach links gelangt das Zahn rad 357 mit der verzahnten Schiene 367 in Eingriff und wird dadurch so gedreht, dass < las Garntrumm-Fangrohr 325 so weit nach vorn verschwenkt wird, dass sein Ende bzw. die Düse 326 der aus der Garnspa.nnvorrich- tung und dem Flaumfänger 330 zusammen gesetzten Vorrichtung benachbart zu liegen.
kommt, wie dies in gestriehelten Linien in den Fig. 26 und 53 dargestellt ist. Nachdem das Ende des Garnes y bzw.<I>y'</I> durch die Garntrumm-Fangdüse 326 erfasst worden ist, wird die Richtung der Längsbewegung und der Oszillation der Welle 329 umgekehrt, um den Wagen 328 in seine Anfangslage zurück zubringen.
Aus den Fig.20 bis 24 geht hervor, dass ein Verriegelungsstift 370, der in einer radia len Bohrung der Nabe 350 des Wagens 328 gleitbar angeordnet ist, ein paar in einem :Abstand voneinander befindlicher Umfangs flansche 371 trägt. Ein Hebel 372, der auf einem Zapfen 373 schwenkbar gelagert 'ist, der in in einem Abstand voneinander befin- lichen Lappen 374 an der Nabe 350 abge stützt ist, besitzt ein gegabeltes Ende 375, welches den Verriegelungsstift 370 zwischen den Flanschen 371 beidseitig übergreift.
Der Verriegelungsstift 370 ist in einer Richtung nach oben gedrängt, um sein Ende in Berüh rung mit dem Umfang der Welle 329 auf rechtzuerhalten, und zwar mittels einer Fe der 376 (Fig. 21), welche einen Stift 377 an der Nabe 350 des Wagens 328 umgibt und gegen den hintern Arm 378 des Hebels 372 anliegt. Der Hebel 372 besitzt einen nach unten ragenden Arm 379, der mit einem von ihm abstehenden Sperrfinger 380 versehen ist, wobei der letztere sich durch eine recht eckige Öffnung 382 in einer Sperrplatte 383 hindurch erstreckt. Die Sperrplatte 383 wird vorzugsweise aus Federmaterial hergestellt und ist einerends an einem Träger 384 ab gestützt, der seinerseits an der rechtsseitigen Tragstütze 5 abgestützt ist.
Der Träger 384 besitzt eine Schulter 385 (Fig. 24), gegen welche der Sperrfinger 380 in seiner Lage in der Öffnung 382 anliegt, um die Schwing bewegung des Wagens 328 im Uhrzeigersinn zu begrenzen (Fig.20).
Die Sperrplatte 383 trägt an ihrem freien Ende eine winklig nach unten abgebogene schiefe Fläche 386 (Fug. 21). Die Stütze 142, welche vorstehend als von der Nabe 77 des Kupplungsstellgliedes 78 abgestützt beschrie ben worden ist, hat einen nach vorn ragenden Arm 388 (Fig.24), der an seinem Ende ab gekröpft und seitlich abgeschrägt ist, um eine Leitfläche 389 zu bilden.
Die Welle 329 des Garntrumm-Fangglie- des ist mit einer Keilbahn 391 (Fug. 21) ver sehen, deren Grundfläche sich nach aussen in der Radialrichtung einerends nach unten neigt, wie dies bei 392 ersichtlich ist, wobei das entgegengesetzte Ende der Welle nach einer tieferen, nach der Seite hin verlänger ten Öffnung 393 (Fig.25, 26 und 28) ver läuft. Während des Wicklungsvorganges liegt das innere Ende des Verriegelungsstiftes 370 gegen den Umfang der Welle 329 an (Fug. 20 und 21).
Beim Abreissen des Garnes wird das Kupplungsstellglied 78 in die Lage zum Um kehren der Drehrichtung der Antriebswalze 10 in der früher beschriebenen Weise ver schoben, wobei während dieser Verschie- himgsbewegung des Kupplungsstellgliedes die Leitfläche 389 am Arm 388 zwischen die Schulter 384 lind die schiefe Fläche 386 der Sperrplatte 383 gelangt, um die letztere nach unten zu drücken (Fug. 22, 23 und 24).
Durch diese Massnahme wird die gante 394 der Öff nung 382 in der Sperrplatte 383 ausser Ein griff mit dem Ende des Sperrfingers 380 ge bracht (Fug. 22). Bei der Bewegung der Welle 329 nach rechts in Fig. 2 und der Ver- schwenkung derselben in eine Lage, in der der -Verriegelungsstift 370 der Öffnung 393 gegenübersteht, wird dieser Stift vom feder belasteten Hebel 373 durch diese Öffnung hindurchgedrückt,
um das Garntrumm-Fang- glied mit der Welle zu kuppeln. Bei der Um kehrung der Längsbewegung -der Welle wird das Garntrumm-Fangglied, welches mit der Welle verriegelt ist, mitsamt der Welle nach links bewegt.
Nachdem das Garntrumm-Fangglied 325 das abgerissene Ende des sich aufwickelnden Garnes bzw. das Ende des Reservegarnes er fasst hat, je nach dem vorliegenden Fall, und dann wieder in seine Ausgangslage der rechts- seitigen Tragstütze 5 benachbart verstellt worden ist, wird die 'Welle 329 in der 'Weise verschwenkt, dass die Düse 326 in die in Fig. 67c dargestellte Lage gelangt.
Das Garn- trumm-Fangglied 325 bewegt sich der Spul- einheit entlang, so dass seine Düse sich der ganzen Länge des -VVickelkörpers P entlang bewegt (Fug. 31). Da die Öffnung 393 in der Welle 329 länger ist als der Durchmesser des Verriegelungsstiftes 370, kann sich der letz tere nur begrenzt seitlich zu der Welle be wegen.
Der biegsame Schlauch<B>355</B> ist nach unten und nach hinten bewegbar (Fig.1), und bei der Entstehung einer Saugwirkung bzw. einer Vakuumbildiulg in demselben zie hen sich die schraubenlinienförmigen Win dungen des armierten Überzuges des Sehlau- ches zusammen. Der gebogene Teil des ar mierten Schlauches 355 hat deshalb das Be streben, sich zu strecken, wodi-trch das obere Ende des Schlauches nach aussen bzw. nach vorn gedrängt wird.
Zufolge dieser Mass nahme wird das Garntrumm-Fangglied 325 in bezug auf die Welle 329 verschwenkt, um die Düse 326 leicht gegen den Nickelkörper P anzulegen, wie gross auch der Durchmesser des letzteren sein mag, und sie zu veranlas sen, sich der Aussenfläche des Wickelkörpers anzupassen, wenn der letztere eine zu der :l.chse der Antriebswalze 10 schiefe Lage ein nimmt, wie dies bei konischen Wickelkörpern der Fall ist.
Die Saumwirkung im Schlauch 325 hat auch die Wirkung, die Düse 326 leicht gegen den Nickelkörper anzulegen, so dass die Düse das Garn erfassen kann, ohne das Garn an der Oberfläche des Wickelkör pers in irgendeiner Weise zu schürfen.
Während das Garntrumm-Fangglied sei nen Hub relativ zun z Wickelkörper P aus führt, wird der letztere im Sinne des Ab- wickelns gedreht, und das Garnende wird von der Oberfläche des Wickelkörpers abgezogen, um in den Schlauch 325 hineingezogen zu werden.
Nachdem das Garntrumm-Fangglied das linke Ende des Wickelkörpers P erreicht hat (Fig.32), wird es nach vorn in die in Fig.33 gezeigte Lage verschwenkt. Das Fa- dentruuum-Fangglied wird dabei durch die Welle 329 weiter nach links bewegt und nach hinten in die in Fig.34 gezeigte Lage ver- schwenkt, um die beiden Garnenden durch die Garnanknüpfvorrichtung, die mit dem Hinweiszeichen 396 versehen ist, zu führen.
Die Garnanknüpfvorriehtung 396 ist von bekannter Konstruktion, im vorliegenden Fall von der gleichen Konstruktion wie die in der USA.-Patentschrift Nr. 2071525 be schriebene. Aus diesem Grund ist eine aus führliche Beschreibung dieser Vorrichtung nicht notwendig. Es möge genügen, zu erklä ren, dass die Garnanknüpfvorrichtung 2 einan der gegenüberliegende Spannplatten 403 be sitzt, zwischen welchen die beiden Garnenden durch das Garntrumm-Fangglied 325 in eine Lage gezogen werden, in der sie von einem Knotenbilder 397 zusammengeknüpft werden (Fig. 31 und 34).
Der Knotenbilder wird von einer Welle 398 angetrieben, welche ein Zahn rad 399 im Eingriff mit einem verzahnten Segment 400 trägt (Fig.l, 36 und 37), das auf einem Zapfen 401 schwenkbar gelagert ist und auf einem Träger festsitzt, der mit der Tragstütze 5 verbunden ist (Fig.2). Das verzahnte Segment 400 hat ein nach unten ragendes Endstück 402, dessen unteres Ende eine Lage in der Nähe der Oberfläche der Antriebswelle 329 einnimmt.
Nachdem der Wagen 328 seine Endlage auf seiner Bewe gungsbahn zum Anknüpfelement 396 hin nahezu erreicht hat, gelangt ein Anschlag 404 am innern Ende eines Schlitzes 405 in der Wagennabe 350 mit dem Endstück 402 in Eingriff, um das letztere nach unten in eine Vertiefung 406 in der Welle 329 zu ver- schwenken (Fig. 36). Ein gebogener Anschlag 407 (Fig.28, 36 und 37) ist an der linkssei tigen Tragstütze 5 in einer Lage befestigt, die ihm ermöglicht, mit dem Sperrfinger 380 am Hebel 372, der vom Wagen 328 so abge stützt wird, dass er den Hebel entgegen der Wirkung der Feder 376 in eine leichtver drängte Lage bringen kann, in Eingriff zu treten.
Das Ende des Verriegelungsstiftes 370 wird dadurch von der Vertiefung 393 in der Welle 329 freigegeben und veranlasst, in die Keilbahn 391 einzutreten. Bei der Weiter- bewegung der Welle 329 nach links wird diese leicht verschwenkt, und zufolge des Ein griffes des Verriegelungsstiftes 370 in die Keilbahn 391 wird der Wagen 328 zusammen mit dem Saugrohr 350 verschwenkt, um die beiden Garnenden in der Anknüpfvorrich- tung 396 in die richtige Lage zu bringen.
Unter Bezugnahme auf die Figuren 26, 27, 28, 36 und 37 ist ersichtlich, dass eine kreis bogenförmige Platte 408 mit einem Sperrvor sprung 409 am untern Ende versehen ist und mit der linksseitigen Tragstütze 5 verbunden ist. Die Platte 408 wirkt mit der Seite der Tragstütze 5 zusammen, indem sie eine Füh rungsbahn aufweist (Fig.36), in welche ein Vorsprung 410 am Wagen 328 eintritt, wie dies später eingehend beschrieben werden wird. Bei der Weiterdrehung der Welle 329 nach links wird das Zahnsegment 400 um einen Teil einer Umdrehung gedreht, und zu folge des Eingriffes dieses Segmentes mit dem Zahnrad 399 wird das letztere gedreht.
Durch die Drehung des Zahnrades 399 mit der Welle 398 wird der Anknüpfer 397 zum Zusammenknüpfen der beiden Garnenden betätigt, und es ist ein Garnabschneidemittel vorgesehen, das in Fig. 31 mit 412 angegeben ist. ttnd die Funktion hat, die über den fer tigen Knoten vorstehenden Garnenden abzu trennen. Die auf diese Weise abgeschnittenen Garnenden werden in das Saugrohr 325 ein gesaugt und durch den Schlauch 355 nach dem Vakuumgefäss, welches in der Zeichnung nicht dargestellt ist, geführt.
Nachdem die beiden Garnenden herzuge- bracht und in der oben beschriebenen Weise miteinander verbunden worden sind, wird die Betätigung der verschiedenen Teile in umge kehrter Reihenfolge fortgesetzt. Damit soll gesagt sein, dass die Welle 329 so verschwenkt wird, dass sie das Saugrohr 325 nach vorn verschwenkt und dann in der Längsrichtung bewegt, um das Zahnsegment 400 in seine Ruhelage zurückzustellen, sowie auch den Fadentrummfänger in seine Ausgangslage in der Nähe der Tragstütze 5 zu bringen (Fig. 1 und 2).
Wenn der Wagen 328 sich der zuletzt erwähnten Lage nähert, bewirkt er eine Ver- schwenkung des Rahmenteils 122 durch den Eingriff seines Stiftes 165 mit dem Nocken <B>150</B> am Teil 122 (Fig.18). Wie früher er klärt, bewirkt das Verschwenken des Teils 122 eine Verschiebung des Kupplungsstellgliedes 78 nach links, um die Kupplungselemente 40 und 22 (Fig.8)
miteinander in Eingriff zu bringen und den Wickelkörper P in der Rich tung zum Aufwickeln anzutreiben. Die Ver schiebung des Gliedes 78 in diesem Sinne be wirkt auch eine Entkupplung der Stütze 388 von der Platte 383, wodurch die letztere ela stisch nach oben in die in Fig.21 gezeigte Lage federt. Bei der Weiterdrehung der Welle 329 nach rechts bewegt sich der Sperr finger 380 über die geneigte Fläche 386 der Platte 383 und schnappt schliesslich in die Sperröffnung 382 ein.
Bei der Bewegung der Welle 329 nach links hat dies eine kleine Be wegung des Wagens 328 in der gleichen Richtung zur Folge, bis der Sperrfinger 380 mit dem Rand der Öffnung 382 in Eingriff gelangt, zu welcher Zeit der Hebel 372 ver- schwenkt wird, um das obere Ende des Ver- riegelungsgliedes 370 aus der Vertiefung 393 in der Welle herauszuziehen. Dadurch wird der Wagen 328 von der Welle 329 abgeschal tet und gezwungen, in seiner unwirksamen Lage in der Nähe der rechtsseitigen Trag stütze 5 zu bleiben, bis das sich aufwickelnde Garn neuerdings abreisst bzw. der Garnvor rat ausgeht.
Der Verriegelungsstift 370 passt etwas lose in die Vertiefung 393 in der Welle 329 hin ein, weshalb Mittel zur Verschwenkung des Wagens 328 an der Welle vorgesehen sind, um den Sperrfinger 380 zwangläufig zum Eintreten in die Sperröffnung 38\3 zu brin gen. Dieses Mittel besteht aus einem finger ähnlichen Anschlag 411, der an der rechts seitigen Tragstütze 5 befestigt ist (Fig.25, 26, 29 und 30) und einen abgesetzten Teil hat, welcher ein keilförmiges Ende aufweist.
Das keilförmige Ende des Fingers 411 ist be fähigt, mit der Oberfläche oben an der Platte 359 in Eingriff zu gelangen, um den Wagen 328 iin Gegenuhrzeigersinn (Fig. 20) zu ver- schwenken, wobei die Seite des Sperrfingers 380 mit der Kante 385 der Stütze 384 (Fig.24) in Eingriff gelangt. Es ist ferner notwendig, dass der Wagen 328 daran ver hindert wird, sich auf der Welle 329 wäh rend der Zeit zu verschwenken, dass dessen Stift 165 in Eingriff mit den Leitflächen 126 und 151 am Rahmenteil 122 in Eingriff steht.
Dies wird durch Zapfen 413 und 414 (Fig. 2 und 25) bewerkstelligt, welche von der Zahn stange 367- nach oben ragen und befähigt sind, mit der Unterseite der Platte 359 des Wagens in Eingriff zu treten.
Aus den Fig. 21, 22 und 23 geht hervor, dass eine Blattfeder 415, welche an dem rechtsseitigen Tragstück 5 angeordnet ist, mit ihrem freien Ende über der Welle 329 liegt und daselbst V-förmig zu einem Sperrteil 416 abgebogen ist. Der Sperrteil 416 kann die Seite des Anschlages 404 am Wagen 328 über greifen, wenn sich der letztere in seiner Ruhelage in der Nähe der rechtsseitigen Trag stütze 5 (Fig.21) befindet. Wie vorstehend auseinandergesetzt, kann der Sperrfinger 380 beim Abreissen des Garnes y bzw. bei Er- schöpfung des Garnvorrates aus der Öffnung 382 in der Platte 383 austreten.
Falls dies eintritt, wird während der Bewegung der Welle 329 nach links der Wagen 328 in die ser Richtung bewegt, wie dies durch Rei bungseingriff seines federbelasteten Verriege- lungsstiftes 370 mit dem Umfang der Welle zustande kommt. Der federbelastete Sperrteil 416 wirkt dieser Bewegung des Wagens 328 so lange entgegen, bis das Ende des Verriege- lungsstiftes 370 in die Vertiefung 393 in der Welle 329 eintritt.
Beim Eintreten des Ver- riegelungsstiftes 370 in die Vertiefung 393 zu gleicher Zeit, als die Welle 329 ihre Bewe gung nach links beginnt, gibt die Feder 415 nach, um den Anschlag 404 freizugeben und dem Wagen 328 zu ermöglichen, sich zusam men mit der Welle zu bewegen.
rlbsaugungssteuermittel <I>für die</I> Garntrumm- Fangvorrichtung. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass das untere Ende des biegsamen Saugschlauches 355 an ein seitlich versetztes Anschlussstück 421 eines Ventils 420 angeschlossen ist. Das Ventil 420 ist an einem Flansch 422 eines T-Stückes 423 mittels Bolzen 424 (Fig. 48 und 49) befestigt.
Das T-Stück 423 ist an ein Rohr 425 an geschlossen, das sich in der Längsrichtung unterhalb der verschiedenen Spuleinheiten erstreckt und mit einem Vakuumgefäss ver bunden ist, aus welchem mittels einer Saug pumpe Luft gesaugt wird. Da diese Teile von beliebig zweckmässiger Konstruktion sein kön nen, sind sie in der Zeichnung weggelassen.
Auf einem der Bolzen 424 ist ein Ventilver- schluss 427 mit einer Öffnung 428 verschwenk- bar gelagert, um mit entsprechenden Öffnun gen 429 im Flansch 422 und dem Anschluss- stück 421 verbunden werden zu können, wenn der Ventilverschluss von seiner in Fig. 48 ge zeigten Lage in diejenige nach Fig.49 ver- schwenkt wird.
Anschläge 430 und 431 am Ventilverschluss 427 können mit dem einen oder andern Bolzen 424 in Eingriff gebracht werden, um die Schwenkbewegung des Ver schlusses nach beiden Richtungen zu begren zen.
(*emäss Fig. 3, 13, 43 und 44 ist ein Trä ger 433 mit der Oberseite des Bettes 3 ver bunden und mit einem Lager 434 versehen, welches zur Aufnahme eines Winkelhebels 435 einen Schlitz aufweist.. Der Hebel 435 ist an einem Zapfen 436, welcher in den Seiten teilen des Lagers 434 befestigt ist und sieh quer über den Schlitz erstreckt, schwenkbar angeordnet.
Das Ende des horizontalen Ar mes 437 des Hebels 435 ist zwecks Eingriffes mit dem obern hakenförmigen linde eines Verbindungsgliedes 438 geschlitzt, dessen un teres Ende durch ein hakenförmiges Stück in ein Loch am andern Ende eines Armes 439 eingreift, welcher von dem Ventilverschluss 427 (Fig.48) in der Radialrichtung abragt. Aus der letztgenannten Figur ist ersichtlich, dass das Verbindungsglied 438 aus zwei mit tels einer Spannschraube 440 miteinander verbundenen Teilen besteht, wobei die Spann schraube eine Längeneinstellung ermöglicht.
Eine Feder 442, welche um das Verbindungs glied 438 gewunden ist, liegt mit einem Ende gegen die Spannschraube 440 an, während ihr anderes Ende gegen die Unterseite des Bettes 3 anliegt, wodurch das Verbindungs glied 438 nach unten in eine Lage gedrängt wird, wie diese in Fig. 48 dargestellt ist, und bewirkt, dass der Ventilverschhlss 427 ge schlossen bleibt. Das Ventil 420 wird durch Verschwenkung des Winkelhebels 435 durch Eingriff desselben mit dem Anschlag 75 ge öffnet, der auf der Hülse 74 der Welle 65 (Fig. 44) angeordnet ist.
Der Anschlag 75 ist befähigt, mit dem obern Ende des vertikalen Armes 443 des Winkelhebels 435 in Eingriff zu treten, nachdem die Hülse 74 infolge von Garnbruch bzw. Erschöpfung des Garnvor rates axial verschoben worden ist.
Der Winkelhebel 435 nimmt normaler weise die in den Fig.3 und 13 dargestellte Lage ein, wobei die Unterkante seines Armes 437 gegen den rückwärtigen Arm 446 des Hebels 445 anliegt. Der Hebel 445 ist auf einem Zapfen 447, der von einer vorsprin genden Kante 448 an der Stütze 433 getragen ist, schwenkbar gelagert. Am Ende des rück wärtigen Armes 446 des Sperrhebels 445 be findet sich ein nach oben ragender Fortsatz 450, welcher mit einer Verriegelungsschulter 451 (Fig.44 und 47) versehen ist. Der vor dere Arm 452 des Hebels 445 ist nach oben gebogen und endigt in einem geschlitzten Teil zur Aufnahme eines Fingers 453, der auf einem sich quer zum Schlitz erstreckenden Stift 454 schwenkbar gelagert ist.
Der Hebel 445 hat zufolge der Wirkung einer Blattfeder 455, welche seitlich an der vorspringenden Kante 448 so angeordnet ist, dass ihr freies Ende mit der Seite eines Fortsatzes 456 an der Unterseite des Hebels in Eingriff ist, das Bestreben, sich im Gegenuhrzeigersinn zu ver- schwenken.
*Beim axialen Verschieben der sich drehen den Hülse 74 in die in den Fig. 5 und 16 ge zeichnete Lage gelangt dessen Anschlag 75 mit dem Arm 443 des Winkelhebels 435 zum Versehwenken des letzteren aus der in den Fig.3 und 13 gezeigten Lage in diejenige nach Fig.44 in Eingriff.
Der Arm 437 des Hebels 435 wird demzufolge angehoben und über das Verbindungsglied 438 der Ventilver- schluss 427 gedreht, und zwar in die in Fig. 49 dargestellte Lage ziun öffnen des Ventils zwecks Bildung eines Vakuums im Schlauch 355 und dem Saugrohr 325.
Während dieser Schwenkbewegung des Winkelhebels 435 wird der Hebel 445 im Uhrzeigersinn verschwenkt (Fig. 43), und- zwar durch die Wirkung der Blattfeder 455 in der Weise, dass die Rast des Hebels 445 unter die Unterkante des Armes 437 des Hebels 435 bewegt (Fig.46) wird, iun das Ventil während des Aufbringens des Fadenendes und des Zusammenknüpfens der Fadenenden offen zu halten.
Ein blecherner Auslöser 458 an. der Rück seite des Fadentrumm-Zubringerwagens 328 besitzt ein schräges Ende (Fig.44 und 50), um. diesen zu befähigen, unter die Klinke 453 (Fig. 50) zu gleiten, um die letztere nach oben am Hebel 445 zu verschwenken, in der Nähe des Hubendes dieses Wagens beim Anknüpfer 396.
Beim Versehwenken des Fadentrumm- Fanggliedes 325 in die in Fig.34 gezeigte Lage zwecks Bewegens der Garnenden durch die Elemente des Anknüpfers 396 wird die Klinke 453 nach unten in die in der Fig. 44 in ausgezogenen Linien dargestellte Lage ver- schwenlit. Nachdem die Garnenden miteinan der verbunden worden sind,
wird der Wagen 328 durch die Welle 329 verschwenkt, um die innere Kante des Auslösers 458 zu veranlas sen, das Ende der Klinke 453 -unter Druck zit setzen. Demzufolge wird der Hebel 445 im Uhrzeigersinn verschwenkt (Fig. 45), um des sen Rast 451 aus ihrer unter der Unterkante des Winkelhebels befindlichen Lage heraus zubewegen.
Nachdem der Winkelhebel 435 auf diese Weise ausgelöst worden ist, wird das Verbindungsglied 438 durch die Feder 442 nach unten gedrückt, um den Ventilver- schluss in die in Fig. 48 gezeigte Lage zu ver- sehwenken, wodurch das Ventil geschlossen und der Saugschlauch 325 von seiner Va kuumlieferquelle abgeschaltet wird.
In der Zwischenzeit ist der Kupplungsstellmechanis- mus in die neutrale Lage gebracht worden, -am die Antriebswalze 10 in Ruhelage festzu halten -und den Anschlag 75 aus der Lage zu bringen, in welcher er mit dem Arm 443 des Winkelhebels 435 in gleicher Flucht liegt, wodurch das Ventil 420 geschlossen bleibt, bis das Garn wiederum abreisst bzw. der Garn vorrat erschöpft ist.
Garn, <I>f</I> ührungsmittet.
Es ist unerlässlich, dass das Garn während des Garntriunm-Zubringens und des An knüpfens der Garnenden beständig geführt wird. Denn die Garnenden müssen daran ver hindert werden, in die Arbeitsteile der Ma schine zu gelangen und sich dadurch zu ver fangen, sowie auch von ihrer Bahn abzuwei chen und über die Enden des in Bildung be findlichen Wickelkörpers zu gleiten. Es ist auch erstrebenswert, dass das Garn nach dem Zusammenknüpfen der Garnenden. einiger massen angespannt bleibt, so dass es von den im Wickeln begriffenen Wickelkörpern ohne plötzliche Anspannung aufgenommen wird.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass ein Schutz element 465 mit einem gegabelten Ende vor gesehen ist, welches an der rechtsseitigen Tragstütze 5 befestigt ist. Beim Abreissen des sich aufwickelnden Garnes bzw. bei Erschöp fung des Garnvorrates, wonach das frei gewordene Garnstück längs des Wickelkör pers P nachgeschleppt wird und dadurch Ge fahr besteht, nach oben und nach rechts ge schleudert zu werden (Fig. 1), tritt das Schutzelement 465 in Aktion, um das Garn ende abzufangen und es daran zu verhindern, sich über das rechtsseitige Ende des Wickel körpers P hinauszubewegen.
Es sind auch Mittel vorgesehen, um zu verhindern, dass das Garn über das linke Ende des Wickelkörpers P verschoben wird und sich vom Wickelkörper beim Erfassen und Hinüberbewegen in die Anknüpfvorrich- timg 396 durch das Garntrumm-Fangglied 325 abwickelt. Diese Mittel weisen ein ge- gabeltes Glied 467 auf (Fig. 31 und 34), das auf einem Zapfen 468, der an einem Teil 469 der Anknüpfvorrichtung befestigt ist, ange- lenkt ist.
Das Glied 467 besitzt eine Ver engung 470 und einen sich nach hinten er streckenden gebogenen Arm 471, der in einen nach oben ragenden Finger 472 ausläuft. Das Glied 467 weist eine Schulter 473 (Fig. 31), die mittels einer Feder 476, deren eines linde in einem Loch des Wandteils 469 verankert ist, in Eingriff mit einem An schlag 475 am Wandteil 469 behalten wird. Die Feder umgibt eine Schraube 477 am Wandteil 469, so dass das freie Ende der Feder mit der Seite des Gliedes 467 in Ein griff steht, tun (las letztere normalerweise in der in Fig. 31 dargestellten Lage zu erhalten.
Nachdem. das CTarntrumin-Fangglied 325 das Ende des abgerissenen Fallens bzw. das Ende des Reservegarnes erfasst hat, wird die ses Glied dein Wickelkörper entlang traver siert, während der letztere im Sinne des Ab- wiekelns rotiert.
Während der Bewegung lies Saugsehlauclies 325 dein Wickelkörper P ent lang bewirkt die Düse 326 des Schlauches das Einfangen des freien Endes des auf dem Wickelkörper befindlichen Garnes (Fig.31). Wenn der Saugschlauch 325 sich dem Ende des Wickelkörpers P nähert, gelangt die ab geflaelite Seite der Schlauchdüse 326 mit den nach oben ragen(len Fingern 472 des Gliedes 467 in Eingriff, um das letztere entgegen der Wirkung der Feder 476 zu verschwenken und es in die in Fig. 32 gezeigte Lage zu bringen.
Aus der letztgenannten Figur geht hervor, dass das G arnstiich y, welches sich vom Flaumfänger 250 nach der Düse 326 er streckt, in die Verengung 470 des Gliedes 467 geführt wird. Nachdem das Garntrunim- Fanglied 325 seinen Hub längs des Wickel körpers P vollendet und das auf dem letz teren befindliche Garn abgefangen hat, wird die Welle 329 versch\venkt, tun die Düse 326 nach vorn in die in Fig. 33 gezeigte Lage zu bringen.
Während der letztgenannten Bewe gung bewegt sieh der Finger 473 vom Ende der Düse 326 weg und wird durch die Wir kung der Feder 476 in die Ausgangslage zu rückgeführt, wobei der Finger das Garnstück zwischen dein Wickelkörper P und der Düse erfasst. Dadurch wird das Garn gezwungen, um den Finger 472 herum eine Schleife zu bilden (Fig,,33), so dass bei der Weiterdre hung des -N\'icleelkörpers im Sinne des Abwik- keins die auf dem Wickelkörper befindlichen (=arn-#vindnng-en am Abgleiten verhindert werden und dabei lose Schleifen zu bilden, die sieh ineinander verwickeln können und die genügsam bekannte Verwirrungen entste hen lassen.
Die Garntrumm-Fangdüse 326 wird dann aus ihrer Lage in Fig. 33 in die jenige nach Fig. 34 verschoben, um die beiden Garnenden durch die Anknüpfvorriehtung 396 liindurclizubewegen.Während dieser Be wegung werden die beiden Garnenden vom Finger 472 des Gliedes 467 und der Ver engung 470 geführt (Fig.34).
Nachdem die Enden der beiden Garne miteinander verbunden worden sind, werden die Endstücke des Knotens abgetrennt und das wieder verbundene Garn vom Anknüpfer freigegeben, wonach das Garn erheblich schlaff geworden sein mag. Um diese Schlaff heit des Garnes zu beheben, ist ein weiterer Schleifenbildungs-Verhinderungshaken zum Angreifen am Garn vorgesehen. Der Haken, 480 ist an einem Zapfen 481 an dem empor ragenden Teil der Platte 359 des Wagens 328 schwenkbar gelagert (Fig. 3, 29 Lind 30).
Der Haken 480 besitzt ein gebogenes äusseres Ende 482 sowie eine Schulter bzw. eine Garn-, eingriffskante 483 in der Nähe des äussern Endes. Der Haken 480 besitzt auch eine herbe 490 zur Aufnahme des Garnes, wie dies nachstehend näher beschrieben werden wird. Eine Feder 485 an der Platte 359 gelangt mit der untern Kante des Hakens 480 in Ein griff, um denselben normalerweise im Uhr zeigersinn zu verschwenken (Fig.30). Eine Schulter 486 am Haken ist befähigt, mit einem Anschlagstift 487 zwecks Begrenzung der Bewegung nach dieser Richtung in Ein griff zu treten.
Oberhalb des Schwenkzapfens 481 trägt der Haken 480 einen gekrümmten Flansch 484. Eine blecherne Stütze 488, welche an der Zahnstange 367 rechter Hand befestigt ist, trägt einen Sitz 489. Wenn der Wagen 328 nach rechts bewegt wird (Fig.30), gelangt der Flansch 484 am Sperrfinger 480 mit dem Sitz 489 in Eingriff, um den Finger so zu < . verschwenken, dass sein hakenförmiges Ende in seine unwirksame Lage in Fig.29 nach tuten gedreht wird.
Während des Hubes des Garntrumm- Fanggliedes 325 nach links zur Einführung der beiden Garnteile in den Anknüpfer 396 wird der Haken 480 sich in derselben Rich tung bewegen, um das Garnstück, das vom Flaumfänger 250 durch die Verengung 470 in dem Glied 467 läuft, zu einer Bewegung über das gekrümmte Ende 482 des Hakens zu veranlassen.
Auf diese Weise wird das Garn in die Kerbe 490 gelegt, wie dies in Fig. 30 durch die stark ausgezogenen, unterbrochenen Linien dargestellt ist, lind nachdem die bei den Garnenden durch den Anknüpfer 396 verbunden und vom letzteren wieder freigege ben worden sind, wird der Haken 480 durch den Wagen 328 in seine Ausgangslage zurück gebracht. Während dieser Rückstellbewegung der Teile gelangt die Kante 483 des Hakens 480 mit dem Garn zur Verschiebtuzg desselben nach rechts in der in Fig.30 in schwachen, gestrichelten Linien angegebenen Lage in Eingriff.
Atü diese Weise wird das Garn an der Bewegung über das linksseitige Ende des Wickelkörpers P behindert, wenn der letztere wiederum im Sinne des Aufwickelns gedreht wird. Ausser . der Führung des Garnes in bezug auf den Wickelkörper P hat der Haken 480 die Funktion, die Schlaffheit des Garnes durch Bildung einer Schleife aufzuheben. Beim Anlangen des Hakens 480 an der in Fig.30 durch feine gestrichelte Linien an gedeuteten Stelle gelangt der gekrümmte Flansch 484 mit der Unterseite des Sitzes 489 der Stütze 488 in Eingriff.
Die Weiterbewe gung der Teile in dieser Richtung zwingt den Flansch 484, sich unter den Sitz 489 zu be wegen zur Verschwenkung des Hakens 480 nach unten gegen die Wirkung der Feder 485. Die letztgenannte Bewegung des Hakens 480 bewirkt Freigabe des Garnes, um zu er möglichen, dass dasselbe vom Wickelkörper P aufgenommen werden kann, welcher dann im Sinne des Atifwickelns bei der Annäherung- des-Wagens an das Ende seines Rückhubes sich zu drehen beginnt. Wie im vorstehenden erklärt worden ist, ist auch der Drahtwächter 272 befähigt, Garnschlaffheit aufzuheben.
Der Drahtwäch ter 272 (Fig. 3, 51 und 52) wird vom Draht führungsbügel 103 nach unten verschwenkt, um im Garn eine Schleife auszuziehen lind das Garn durch Abwärtsgleiten am aufrecht stehenden Führungsfinger an der Stange 259 nach unten zu verschieben. Der Drahtfüh- rungsbügel 103 ist in seiner Lage gehalten, um den Drahtwächter 272 seinerseits in nie dergedrückter Lage zu halten, und zwar durch die Betätigung von nachstehend zu beschreibenden Mitteln wie folgt.
Gemäss Fig. 25, 29 lind 30 ist eine blecherne Schiene 493 an der Unterseite der Zahnstange 367 mittels Bolzen 494 gleitbar gehalten. Die Bol zen 494 treten durch schlitzförmige Öffnun gen 495 im Schlitten 493 hindurch und sind in Schraubenbohrungen in der Zahnstange 367 so eingetrieben, dass ihre Köpfe mit der Unterseite des Schlittens in Eingriff stehen. Zwischen dem Kopf des einen Bolzens 494 und der Unterseite des Schlittens 493 ist eine gebogene Blattfeder 496 (Fig. 30) eingesetzt, welche den Schlitten in Lagen, in die er zu der Zahnstange 367 verschoben wird, nach giebig hält.
Der Schlitten 493 besitzt nach oben ragende Finger 497 und 498; an dessen entgegengesetzten Enden und in der Nähe seines linksseitigen Endes befindet sich ein nach unten ragender, gebogener Schenkel 500 (Fig. 29).
Wenn sich das Garntrumm-Fangglied <B>325</B> in Ruhelage, wie diese in Fig. 29 dargestellt ist, befindet, ist der Schlitten 493 gegen Ver schiebung durch die Blattfeder 496 gesichert. Wenn sich das Garntrumm-Fangglied 325 dem linksseitigen Ende der Spuleneinheit nähert, wird der Drahtführungsbügel 103 bei nach unten gedrücktem Ende des Rahmen gliedes 107 nach links verschoben, wie dies obenstehend bereits erklärt worden ist.
Bei der Weiterbewegung des Garntrumm-Fang- gliedes in dieser Richtung gelangt die Kante dessen Platte 359 mit dem Finger 497 am Schlitten 493 in Eingriff, so dass der letz tere nach links verschoben wird, um das Ende seines Schenkels 500 über den Draht führungsbügel 103 zu bringen (Fig.30), wo durch der letztere in niedergedrückter Lage verbleibt und der R ahinent.eil 107 in Ruhe versetzt wird.
Beim Zurückgehen des Faden- trumm-Fanggliedes 325 in Ausgangslage ge langt dessen Platte 359 mit dem gegenüber liegenden Finger 498 in Eingriff, so dass der Schlitten 493 in die in Fig.29 dargestellte Lage verschoben wird und der Schenkel 500 ausser Eingriff mit dein Drahtführungsbügel 103 gelangt. Darnach wird der Bügel 103 durch die Wirkung des Gegengewichtes 112 nach oben v ersehwenkt, um mit dein nach oben zum Wickelkörper P laufenden Garn in Eingriff zu gelangen, wie dies in Fig. 3 dar gestellt ist.
Wirkungsis,eise <I>der</I> gesamten Spuleinheit. Weil die verschiedenen Spuleinheiten der Maschine von gleicher Konstruktion sind und auch die gleiche Wirkungsweise haben, braucht im nachstehenden nur die Wirh-ungs- weise einer einzigen Einheit beschrieben zu werden.
Um die Spuleinheit zum Betrieb vorzube reiten, wird der den Kötzerhalter 7 tragende Arm 14 nach oben verschwenkt und in der in Fig. 41 dargestellten Lage durch Eingriff zwischen der Schulter 187 ain. Grössenregler 185 und dein feststehenden 1-laltestift 194 ver riegelt. Während der Arm 7.4 auf diese Weise in oberer Lage gehalten ist, wird ein ent sprechender Garnträger, z. B. eine konische Traghülse C, auf den Kötzerhalter 7 gesetzt.
Vorratsspulen s und s' werden dein in der Fig.l ersichtlichen Vorratsständer 225 zuge bracht, und das Ende des Garnes y auf dei einen Spule, z. B. der Spule s, wird vom Vor rat nach oben gezogen und zwischen die Spannscheiben 238 und 239 eingebracht. Dar nach wird das Garn y durch die Garnwäch. terplatte 244 und das Mundstück des Flaum fängers 250 geführt, von wo es unter die Stange 258 (Fig. 3) gelangt und sodann übel den sieh seitwärts erstreckenden Arm 102 de: Drahtführungsbügels 103 bewegt.
Vom Arn 103 wird das Garn y nach oben zti der Spul. spindel gezogen, woselbst sein Ende am Köt- zerhalter C bzw. an der Kötzertraghülse in zweclzatässig-er Weise befestigt wird.
Das Reservegarn y' wird von der Vorrats spule s' aufwärtsgezogen und über den vor- dern und. hintern Teil 269 bzw. 266 des Schutzdrahtes 263 geführt (Fig.1 und 51). Das Ende des Garnes y' ist am Arm 290 be festigt, indem es nach unten zwischen das Garnzubringerelement 291 und den Streifen 294 gezogen wird, woselbst sein vorstehendes Ende vom Messer 295 abgeschnitten wird (Fig. 56). Wie früher bereits erklärt, handelt es sieh beim Garn y' um ein Reservegarn, das vom Arm 290 in Bereitschaft zum auto matischen Ersetzen des CTarnes y gehalten wird, wenn dieses (tarn abreisst bzw. der (larnvorrat erschöpft ist.
Dabei ist der Arm 290 in der in der Fig. 51 dargestellten Lage gehalten durch Eingriff des Lappens<B>301</B> am Hebel 298 mit dein Finger 283 an der Welle 280 (Fi-. 55 und 62). Während die Welle 280 auf diese Weise in verriegelter Lage gehalten wird, bleiben die an ihm befestigten Sperr finger 288 in der obern Lage über der Platte 244, um dem Garn y zu ermöglichen, zwischen der Platte und den Fingern hindurchzulau fen (Fig.5).
Während der Arm 14 in der obern Lage gehalten bleibt, befindet sich das Kupplungs stellglied 78 in der Lage, in welcher es die beiden Kupplungselemente 40 und 85 vom. Kupplungselement 22 losgelöst hält und die Bremsbacke 90 im Eingriff mit dein Element 22 bleibt (Fig.7), um die Antriebswalze 10 an der Drehung zu verhindern.
Um den Wicklungsvorgang zu beginnen, braucht die Bedienungsperson nur den Hand griff 206 (Fig.42) niederzudrücken, wodurch sich das hintere Ende 209 so bewegt, dass der Arm 210 nach oben verschwenkt wird. Der Arm 210 wird über die Welle 211 den Rück stellarm 215 veranlassen, sieh im Gegenuhr- zeig ersinn zii drehen (Fig. 42).
Während die ser Schwenkbewegung des Armes 215 gelangt der an ihm befestigte Stift<B>218</B> mit der Un terkante des Ausschalthebels 190 in Eingriff, so dass der letztere hochgehoben wird, und die Leitkante 216 an seinem untern Ende wirkt mit dem Stift 219 so zusammen, dass der Grössenregler 185 ausser Eingriff mit dem Haltestift 194 kommt, wie dies in Fig. 41 in gestrichelten Linien dargestellt ist.
Dadurch schwingt der Arm 14 zufolge Eigengewichts wirkung nach unten in die in Fig. 42 gezeigte Lage; um die Kötzertraghülse C mit dem Um fang der Antriebswalze 10 in Berührung zu bringen.
Beim Zurückstellen der Grössenregelele- mente <B>190</B> und 185 in der früher beschrie benen Weise wird der Arm 200 des Ausschalt hebels 190 nach unten in die in Fig. 42 ge zeigte Lage verschwenkt, um sein keilförmiges Ende (Fig.40) ausser Eingriff mit den An schlägen 69 und 75 der rotierenden Büchse 68 bzw. der Hülse 74 zu bringen.
Gleichzeitig zu dieser Bewegung des Hebels 190 gelangt das Ende des Armes 210 mit der Unterseite des Leitarmes 134 des Rahmenteils 122 in Eingriff, so dass der letztere in die in den Fig.18 und 42 dargestellte Lage verschwenkt wird. Das innere Ende des Leitarmes 134 wird dadurch in die Nähe des obern Endes der Leitfläche 140 in der Kerbe 139 des Kupplungsstellgliedes 78 gebracht. Nachdem dann der Zapfen 168 sich mit der Welle 65 dreht, gelangt derselbe mit: dem Leitarm 134 (Fug. 18 und 19d) zur Verschiebung des Kupplungsstellgliedes 78 nach links in Ein griff.
Die letztgenannte Verschiebung des Kupplungsstellgliedes 78 bewirkt die Frei gabe der Bremsbacke 90 vom Kupplungsele ment 22, um das Kuppeln der Backe mit dem Kupplungselement 40 zum Antreiben der An triebswalze 10 zu bewerkstelligen, so dass die letztere von der Antriebswelle 16 mit verhält nismässig hoher Geschwindigkeit gedreht wird und die Kötzertraghülse 10 in Richtung des Aiüwickelns des Garnes y angetrieben wird.
Die vorstehend beschriebene Schwenk bewegung des Rahmengliedes 122 bewirkt zu folge des Eingriffes zwischen der Stell schraube 170 und dem Arm 115 (Fug. 17 und 42) das Verschwenken des Rahmengliedes 107 in die Lage, in welcher der Drahtführungs- bügel 103 nach unten schwingt.
Während die ses Nach-unten-Schwingens des Drahtfüli.. rungsbügels 103 gelangt der letztere in Ein griff mit dem Hebel 271, so dass der Draht wächter 272 verschwenkt wird und dessen Finger 2'75 mit dem Garn<B>y</B> in Eingriff ge langt, -am dasselbe nach unten in eine Schleife auszuziehen, wie dies in Fig. 3 durch gestrichelte Linien angedeutet ist und dazu dient, Garnschlaffheit zu entfernen.
Aus Fig. 38 geht hervor, dass nach dem Auslösen des Handgriffes 206 der Arm 210 nach unten zur Freigabe des Rahmenteils 122 ver- schwenkt wird, um ihm züi ermöglichen, in die in Fig. 15 gezeigte Lage zurückzuschwin gen, wobei der Leitarm 134 mit der Seite 137 des Ansatzes am Kupplungsstellglied 78 (Fig.19a) in Eingriff stellt. Der Rahmenteil 107 wird dadurch freigegeben und veranlasst, sich in die in den Fig. 3 und 15 gezeigte Lage zu verschwenken, und zwar durch die Wir kung des Gegengewichtes 112.
Die letzt genannte Bewegung des Rahmenteils 107 be wirkt, dass der Teil 102 des Drahtführungs- bügels 103 nach oben in Eingriff mit dem sich aufwickelnden Garn y verschwenkt wird, um dem Drahtwächter 272 zu ermöglichen, in seine in Fig. 3 dargestellte Ruhelage zurück zuschwingen.
Beim Beginn des Wicklungsvorganges in der früher beschriebenen -#Ai eise gerät das Garn y in die eine oder andere der sieh kreu zenden schraubenlinienförmigen Nuten 11 und 12 der sich drehenden Antriebswalze 10, wodurch es längs der Kötzertraghülse C in deren Längsrichtung hin und her geführt wird, um dieses Garn auf der Hülse in über einanderliegende Schichten zu legen, wodurch der Wickelkörper P gebildet wird.
Wenn im Garn eine Verdickung vorhan den ist, wie dies-in den Fig. 52 und 61 bei x angedeutet ist, bleibt das Garn zwischen den Lamellen des Flaumfängers 250 stecken, wo durch Garnbruch entsteht. Nach dem erfolg- teil Abreissen des Garnes y wird das äussere Ende des Drahtführimgsbügels 103 freigege ben, um diesem Ende zu gestatten, sich durch den Einfluss des Gewichtes 112 am Finger 111 nach oben zu verschwenken und der Rah menteil 107 in die in Fig. 16 gezeichnete Lage verschwenkt wird.
Durch diese Bewegung des Rahmenteils 107 gelangt der keilförmige Kopf 120 des Armes 116 mit dem Umfang der Büchse 68 bzw. der Hülse 74 in Eingriff, während die letztgenannten Teile sich mit der Antriebswelle 65 (Fig. 4) drehen. In der Folge bewirkt die Drehung der Welle 65, dass der Kopf 120 des Armes 116 nach Art eines Keils zwischen den ortsfesten Anschlag 70 und den Anschlag 75, der von der gleitbaren Hülse 74 getragen ist, einzudringen (Fig.5 und 16), um die Hülse und das Kupplungs stellglied 78 nach rechts zu verschieben.
Bei diesem Vorgang wird der Rahmenteil 107 nach rechts verschoben, wodurch der letztere zufolge des Eingriffes zwischen dem Arm 115 und dem Schlitz 147 im Rahmenteil 122 in die in Fig. 5 dargestellte Lage gebracht wird.
Bei der Bewegung der Hülse 74, des Kupplungsverstellgliedes 78 und der Rahmen teile 107 und 122 nach rechts wird die Gabel 80 am Stellglied 78 das Kupplungselement 40 zum Entkuppeln des letzteren vom Kupp lungselement 22 verschieben und dabei den Antrieb zwischen der Welle 16 und der An triebswalze 10 unterbrechen. Gleichzeitig zum Entkuppeln der Walze 10 von der Welle 16 wird der Kopf 97 des vom Bremshebel 91 getragenen Zapfens 95 (Fig.6) gzewungen, in die Kerbe 100 im Stift 98 des Kupplungs stellgliedes 78 durch die Wirkung der Feder 93 einzutreten, um die Bremsbacke 90 mit dem Umfang des Kupplungselementes 22 zur Abstellung der Drehbewegung der Antriebs walze 10 in Eingriff zu bringen.
Bei der Wei terverschiebung der Hülse 74 nach rechts gelangt die Antriebsscheibe 85 mit dem Um fang des Kupplungselementes 22 zum Antrei ben der Antriebswalze 10 im Rückwärtssinne in Eingriff, wodurch der Wickelkörper P im Sinne des Abwickelns gedreht wird. Nachdem die Antriebsscheibe 85 mit dem Kupplungs element 22 in Eingriff steht, bewirkt die Be wegung des Kupplungsstellgliedes 78, dass der Zapfen 95 am Bremshebel 91 durch die ge neigte Seite der Keybe 100 rückwärtsbewegt wird und der Bremsschuh 90 vom Element 22 losgelöst wird.
Wenn sieh die Rahmenteile <B>107</B> und 122 in der in Fig. 16 gezeigten Lage befinden, nehmen der Finger 111 und die Platte 131 die in Fig.14 mit 111b und 131a bezeichneten Lagen ein. Bei der Weiterdre hung der Welle 65 trifft der Fortsatz 153 an der Büchse 68 auf den Arm 116 des Rah menteils 107 auf (Fig.12), um den letzteren in die in Fig.13 dargestellte Lage zu bringen, wobei der Finger<B>111</B> in die in Fig.14 mit 1.11c bezeichnete obere Lage sehwingt. Da durch wird der Rahmenteil 107 in der letzt genannten Lage durch die Klinke 158 gehal ten,
indem die letztere unter den Finger 111 tritt.
Beim Verschieben der Hülse 7.1 nach rechts gelangt dessen rotierender Anschlag 75 mit dem aufragenden Arm 443 des Winkelhebels 435 zum Verschwenken des letzteren im Uhr zeigersinn in die in Fig.44 gezeichnete Lage in Eingriff.
Dadurch wird das Verbind-uigs- glied 438 nach oben gezogen und der Ven- tilversehluss 427 in die in Fig.49 gezeigte Lage zum Öffnen des Ventils 420 zwecks Bil dung eines Vakuums im Saugschlauch 455 und im Rohr 325 verschwenkt. Wenn der Winkelhebel 435 auf diese Weise betätigt wird, wird der Hebel 445 durch die Feder 355 im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, wie dies in Fig.43 dargestellt ist, um den Sitz bzw.
die Rast 431 unter der Unterkante des Winkelhebels mit der letzteren in Eingriff zu bringen (Fig.44 und 46), so dass der Hebel in der obern Lage gehalten und das Ventil 420 geöffnet wird.
Gleichzeitig zur Bewegung des Kupplungs stellgliedes 78 nach rechts (Fig. 5) wird die Leitkante 389 an der Stütze 142, welche vom Kupplungsstellglied getragen ist (Fig. 20), zwischen die Platte 383 und die Stütze 384 gebracht (Fig.23), um die Platte nach unten zu stossen und den Finger 380 des Garn- trumm-Fangwagens 328 von der Öffnung 382 (Fig.22) loszulösen.
Die Antriebswelle 329 wird, wie dies oben. stehend bereits erklärt worden ist, hin und her bewegt und zugleich oszilliert durch die sich fortwährend drehende Nockentrommel 335. Wenn die Rollen 340 und 345 in die Führungsnuten 342 bzw. 346 an Punkten ein greifen, wie dies in den Fig. 64, 65 und 66 dargestellt ist, wird die Welle an das äusserste Ende ihres rechtsseitigen Hubes gebracht.
In dieser Lage der Welle 329 wird die letztere so oszilliert worden sein, dass ihre Vertiefung 393 mit dem Verriegelungsstift 370 am Wa gen 328 in gleiche Flucht gelangt ist, und der Stift wird dabei in die Vertiefung 393 in der Welle geschoben worden sein, und zwar durch die Wirkung des federbelasteten He bels 372 (Fig.22).
Der vollständige Arbeitszyklus des Garn trumm-Fanggliedes 325 ist entsprechend der Steuerung durch die Nockentrommel 335 und der Welle 329 in den Fig. 66 und 67a bis 67i schematisch dargestellt. Wenn sich die Rollen 340. und 345 in den Lagen befinden, wie diese obenstehend erwähnt worden und in Fig. 66 durch die Linie a-a angegeben sind, befindet sich das. Garntrumm-Fangglied 325 in der in Fig. 67a gezeichneten Lage.
Wenn diese Rol len in den Leitnuten xxx 342 bzw. 346 an Stellen sich befinden, die in Fig. 66 durch die Linie b-b angedeutet sind, hat das Garn- trumm-Fangglied die in Fig. 67b gezeigte Lage angenommen.
Die Unterbrechungen des Garntrumm-Fanggliedes innerhalb eines voll ständigen Arbeitszyklus, wie diese in den Fig. 67c-67i angegeben sind und die Stellen des Eingriffes der Rollen 340 bzw. 345 mit den Leitnuten 342 und 346 zu entsprechenden Zeiten bedeuten, sind durch die Hinweiszei chen a---i in Fig. 66 angegeben.
Es geht aus den Fig. 66 und 67a bis 67i hervor, dass das Garntrumm-Fangglied 325 zuerst seitwärts in die in der Fig.67b ge zeichnete Lage bewegt wird, um das Zahnrad 357 in Gegenüberstellung zu der Verzahnung 368 an der Stange 367 zu bringen.
In diesem Zeitpunkt wird die axiale Verschiebungs bewegung der Welle 329 momentan unterbro chen, und es wird die Welle verschwenkt, um die Verzahnung des Zahnrades 357 mit der jenigen 368 der Zahnstange in Eingriff zu bringen (Fig.35 und 67r,). Nach dem Ein- griff der Zähne des Zahnrades 357 mit der Verzahnung 368 wird die Welle 329 wie derum in der Längsrichtung bewegt, um das Garntrumm-Fangglied 325 in die in der Fig. 67d gezeichnete Lage zu bringen.
Wäh rend der letztgenannten Bewegung der Welle 329 wandert das Zahnrad 357 der Zahnstange 368 entlang und wird dabei gedreht, um das Garntrumm-Fangglied 325 um die Achse des Zahnrades in die in Fig. 67d gezeichnete Lage zu verscliwenken.
Bei der Verschwenkung des Garntrumm- Fanggliedes 325 nach unten und vor, aus der in der Fig, 67c gezeichneten Lage in diejenige nach Fig. 67d, wird der Lappen 501, der seit lich des Mundstückes bzw.
der Düse 326 an geordnet ist (Fig.1 und 63), mit dem Hebel 307 zum Verschwenken des Hebels 298 in Eingriff gebracht, wobei diese Versehwen- kung in die in der Fig. 62 mit gestrichelten Linien angedeutete Lage erfolgt, so dass der Finger 383 an der Welle 280 ausgelöst wird und der Arm 290 und die Finger 288 an der Welle sich nach unten in die in den Fig. 52 und 58 gezeichnete Lage verschwenken kön nen.
Dadurch gelangen die Finger 288 in Eingriff mit dem abgerissenen Garnende y, das sich über die öffnungen 345 der Platte 244 erstreckt, -um zu verhindern, dass die Fin ger durch die öffnungen hindurchtreten. Die Leitnut 342 in der Trommel 335 besitzt einen geraden Teil, der in der Fig. 66 mit 502 be zeichnet ist und den Zweck hat, das Garn trumm-Fangglied 325 momentan während seiner Schwingbewegung anzuhalten, während die Finger 288 niedergehen.
Bei der weiteren Schwingbewegung des Garntrumm-Fangglie- des 325 nach unten gelangt dessen Düse 326 mit dem Arm 314 des Rückstellrahmens 312 in Eingriff, so dass der letztere um die Welle 280 in die in der Fig. 53 gezeigte Lage sieh verschwenkt. Der Lappen 317 am Rahmen 312 wird dadurch mit dem Arm 290 des Rah mens 285 in Eingriff gebracht, um den letz teren in seine Ausgangslage zurückzustellen, wobei dessen Finger 288 in ihrer obern Lage über dem Garn y sich befinden (Fig.51)
. Wenn der Rückstellrahmen 312 auf diese Weise nach oben verschwenkt wird, gelangt dessen hakenförmiger Teil 319 (Fig.55) mit dem Rand der obern Spannscheibe 238 in Ein griff, um die letztere anzuheben, wie dies in Fig. 53 dargestellt ist, und dadurch die Span nung des Garnes aufzuheben.
Gleichzeitig ge langt der Nocken 320 am Lappen 313 des Rahmens 312 (Fig.61) in Eingriff mit dem Anschlag 321 am Glied 252, wodurch die obere Lamelle 247 des Flaumfängers 250 nach oben verschwenkt wird, um das Garntrumm- Fangglied zu befähigen, das Ende des Garnes y aus dem Flaumfänger zurückzuziehen und in dessen Düse 326 hineinzuziehen.
Während der Bewegung des Garntrumm-Fanggliedes in die in der Fig. 53 mit gestrichelten Linien an gedeutete Lage, tritt dieses Glied mit dem Arm 314 des Rückstellrahmens 312 in Ein griff, um den letzteren nach oben zu ver- schwenken, zwecks Anhebens des Armes 315 desselben und Bewegens des Garnes y in die unmittelbare Nähe des Endes der Düse 326, um sicher zu sein, dass das Garn sodann von der Düse zwangläufig eingebracht wird.
Aus Fig. 66 geht hervor, dass die Leitnut 342 einen zweiten geraden Teil 506 besitzt, wo durch das Fangglied 325 gezwungen wird, in der in den Fig. 53 und 67d gezeichneten Lage für eine kurze Zeit zu verbleiben, um dem Fangglied zu ermöglichen, ein Stück des Gar nes y in die Düse hineinzuziehen. Wenn dann das Garntrumm-Fangglied in eine Lage seit lich des Flaumfängers 250 gebracht wird, zieht es jeglichen Schmutz und Fremdstoff in sein Saugrohr 325 hinein, so dass der Flaum- fänger und die Wächterfinger sauber bleiben.
In diesem Zeitpunkt werden die Bewegungen des Fanggliedes durch die Leitnuten 342 und 346 in ihren Richtungen umgekehrt, wodurch das Fangglied nach oben verschwenkt und in seine Ausgangslage in der Nähe der rechts seitigen Tragstütze 5 zurückgestellt wird (Fig. 67e). Beim Verschwenken des Fang gliedes 325 aus der in Fig. 53 in gestrichelten Linien dargestellten Lage nach oben wird der Rückstellrahmen 312 freigegeben, um ihm zu gestatten, nach unten zu schwingen, bis einer seiner Lappen 313 gegen die An- schlagschraube 3l.1 im Rahmen 231 anliegt (Fig. 57).
Auf diese Weise werden die Spann scheiben 239 und die Flaumfängerlamelle 247 zur Rückkehr in die Wirkungslage freigege ben. Aus der Fig. 67e geht hervor, dass das Fangglied 325 durch die Welle 329 nach oben verschwenkt wird (Fig.20), um dessen Düse nach hinten in eine Lage zu bringen, in der sie mit dem Umfang des Wickelkörpers P un gefähr in Gegenüberstellung liegt. Darnach wird die Welle 329 in ihrer Längsrichtung zufolge der Wirkung der Leitnut 342 ver schoben, um die Düse 326 des Fanggliedes dem Umfang des sich in Abwicklung befind lichen Wickelkörpers P nach gegen das linke Ende desselben zu verschieben.
Während die Düse 326 über die Oberfläche des Wickelkör pers P wandert, wird sie durch Saugwirkung gegen dieselbe angelenkt und dadurch veran lasst, das abgerissene Garnende am Wickel körper einzubringen und es in das Rohr 325 um ein Stück hineinzuziehen.
Während der Bewegung des Fanggliedes 325 gegen die Knüpfvorrichtung 396 gelangt der Zapfen 165 am Wagen 328 (Fig. 13) mit dem Arm 125 in Eingriff, zur Verschwen- kung des Rahmenteils 122 in die in Fig. 17 gezeichnete Lage. Demzufolge gelangt die Stellschraube 170 am Rahmen 122 (Fig.38) mit dem Arm 115 des Rahmens 107 zur Ver- schwenkung des letzteren in die in Fig.17 gezeichnete Lage in Eingriff.
Diese Schwenk bewegung des Rahmenteils 122 bat die Wir kung, den Finger 130 nach oben zu schwin gen, um dessen Platte 131 über den Lappen 162 an der Stütze 155, die in Fig.14 mit 131b bezeichnet ist, zu lagern. Beim Versehwenken des Rahmengliedes 122 wird der Arm 134 an dessen linksseitigem Ende nach oben in die in den Fig.18 und 19b gezeichnete Lage ver- schwenkt, so dass der sich mit der Welle 165 drehende Zapfen 168 mit dem Ende des Ar mes in Eingriff gelangt und denselben in die Kerbe 139 in der Seite des Ansatzes 138 des Kupplungsstellgliedes 78 zu drücken (Fig. 19c).
Dadurch wird das Kupplungs stellglied 78 nach links in. die in Fig. 18 ge zeichnete Lage verschoben. Auf diese Weise wird die Gabel 80 am Kupplungsstellglied 78 veranlasst, das Kupplungselement 85 vom Kupplungselement 22 abzurücken und die Bremsbacke 90 auszulösen, um mit dem Ele ment 22 zwecks Unterbrechung der Dreh bewegung der Antriebswalze 10 und des durch diese getriebenen Wickelkörpers P in Eingriff zu treten. Der Rahmenteil 122 wird an der Schwenkbewegung nach unten durch den Eingriff seiner Platte 131 mit dem Lappen 162 an der Stütze 155 verhindert (Fig.14 und 17).
Beim Anlangen des Fanggliedes 325 in einer Lage in der Nähe des linken Endes des Wickelkörpers P wird die Düse desselben mit dem Glied 467 zu seiner Verschwenkung in die in den Fig. 32 und<B>67f</B> gezeichnete Lage in Eingriff gebracht.
Daraufhin wird die Welle 329 (Fig.65) durch den Hebel 343 und die Wirkung der Rolle 345 in die Nut 346 in der Nockentrommel 335 versehwenkt, um das Fangglied 325 auswärts in die in den Fig. 35 und 67g gezeigte Lage zu schwingen, zwecks Auslösens des Gliedes 467.
Die Feder 476 (Fig.31) verschwenkt sodann das Glied 467 -am seinen Drehzapfen, so dass dessen Finger 472 mit der Garnlänge y in Eingriff kommt, die sich vom Wickelkörper P nach der Düse 326 (Fig.33)erstreckt, um zu ver hindern, dass das Garn über das Ende des Wickelkörpers gezogen wird. Nachher wird die Welle 329 längsverschoben, um die Düse 326 des Fanggliedes über den Anknüpfer 396 hinaus in die in Fig.67h gezeigte Lage zu bringen,
wodurch die beiden Garnenden zwi schen den Spannplatten 403 des Anknüpfers hindurchtreten. Das Fanggliedmandstück 326 wirkt alsdann in der Art eines Vakuum- bzw. Staubsaugers zum Entfernen von Schmutz und Fremdstoffen jeglicher Art von den Teilen des Anlnüpfers. Wenn sich das Fangglied der in Fig. 67h gezeichneten Lage nähert, gelangt der Anschlag 404 am Wagen 328 mit dem Endstück 402 des Zahnsegmen tes 400 in Eingriff (Fug. 36), wodurch dieses nach unten in die Vertiefung 406 in der Welle 329 verschwenkt wird.
Gleichzeitig wird der Finger 380 am Wagen 328 auf sei- nein Drehzapfen 373 in die in Fig. 37 gezeigte Lage verschwenkt, und zwar durch seinen Eingriff mit der gebogenen Platte bzw. des Anschlages 407 an dem linksseitigen Trag stück 5. Das Ende des Verriegelungsstiftes 370 wird dadurch aus der Öffnung 393 her ausgezogen und in die Keilbahn 391 in der Welle 329 bewegt, wenn die letztere ihre Be wegung nach links fortsetzt.
Alsdann wird die Welle 329 durch die Wirkung der Leitnut 346 verschwenkt, und zufolge des Eingriffes des Verriegelungsstif- tes 370 in die Keilbahn 391 wird das Fang glied 325 nach hinten bewegt, iun die Garn enden durch die Führungen und Spannmit tel des Anknüpfers 396 (Fug. 34 und 67i) zu ziehen.
Während der letztgenannten Ver- schwenkung des Fanggliedes 325 wird der Vorsprung 410 am Wagen 328 (Fug. 27 und 28) in die Lage an der Seite der abgebogenen Platte 408 an der Tragstütze 5 verschwenkt. Nachdem das Fadentrumm-Fangglied 325 in die in Fig. 67i gezeigte Lage bewegt worden ist, führt die Welle 329 ihre Längsverschie bung nach links fort,
wobei durch den Ein griff des Endstückes 402 in die Vertiefung 406 der Welle das Zahnsegment 400 iun den Zapfen 401 in die in der Fig.37 gezeigte Lage verschwenkt wird. Demzufolge werden das Zahnrad 390 und die Welle 398 so ge dreht, dass der Anknüpfer 397 die Garnenden miteinander verbindet und die Abtrennmittel die am Ende des Knopfes vorhandenen Garn stücke abschneiden.
In diesem Zeitpunkt wird die Bewegung des Wagens 328 und des Garntrumm-Fang- gliedes 325, welche von den Leitnuten 342 bzw. 346 in der Welle 329 gesteuert wird, umgekehrt. Es ist ersichtlich, unter Bezug nahme auf die Fig. 66, dass die Teile des An knüpfmechanismus in die Anfangslage durch die einleitende Gleitbewegung der Welle 329 nach rechts zurückgestellt werden.
Während des ersten Teils der Gleitbewe- gung der Welle 329 in dieser Richtung wird der Vorsprung 410 am Wagen 328 mit dem Sperrvorsprung 409 an der Platte 408 in Ein- griff gebracht, um den Wagen an der Mit bewegung mit der Welle zu verhindern.
Nach dem jedoch die Welle 329 in diejenige Lage gebracht worden ist, in der ihre Vertiefung 393 dein Ende des federbelasteten Verriege- lungsstiftes 370 gegenüber liegt und der letz tere in die Vertiefung eingetreten ist, wird die Welle ziiirl Abschalten des Vorsprungs 410 von der betreffenden Seite des Sperrvor sprungs 409 verschwenkt. Auf diese Weise wird der Wagen 328 ausgelöst, um ihm zu ermöglichen, sich während des Rückhubes der Welle 329 nach der rechten Seite der Spul einheit zusammen mit der Welle zu bewegen.
Dadurch wird der Wagen 328 von neuem mit der Welle 329 gekuppelt, und nachdem die letztere in der erwähnten Weise verschwenkt worden ist, wird das Garntrumm-Fangglied- mundstück 326 nach vorn aus der in der Fig. 67i gezeigten Lage in diejenige nach Fig. 67h bewegt.
Während der letztgenannten Verschwenkung des Garntrumm-Fanggliedes 325 wird der Auslöser 458 am Wagen 328 (Fig. 44 und 45) gegen das Ende des Fingers 453 am Hebel 445 geführt, um den letzteren zu verschwenken und seine Rast 451 seitwärts aus der in Fig. 46 dargestellten Lage in die jenige nach Fig. 47 zu bringen.
Dadurch wird der Winkelhebel 435 ausgelöst und zufolge der Wirkung der Feder 442 das Verbindungs glied 438 veranlasst, den Ventilverschluss 427 in die in Fig. 48 gezeigte Lage zum Schliessen des Ventils und Unterbrechen der Saugwir kung im Schlauch 355 und im Garntrumm- Fangglied 325 zu verschwenken.
Während des Hubes des Garntrumm- Fanggliedes 325 gegen den Anknüpfer in der bereits erklärten Weise wird zuerst der Haken 480 in die in Fig. 30 durch stark ausgezogene unterbrochene Linien angedeutete Lage ge bracht, und es wird das vom Flaumfänger 250 nach der Garntrumm-Fangdüse 326 lau fende Garn über das gekrümmte Ende 482 gleiten und dadurch in die Kerbe 490 gelan gen.
Die Kante der Platte 359 am Wagen 328 (Fig.26) gelangt sodann mit dem linksseiti gen Finger 497 am Schlitten 493 in Eingriff, um den letzteren nach links zu bewegen und dessen nach unten ragenden, gebogenen Schenkel 500 (Fig. 29 und 30) in der gleichen Richtung in eine Lage oberhalb des Draht führungsbügels 103 zu bringen und den letz teren zu verhindern, sich nach oben zu be wegen. Demzufolge wird der Rahmenteil 107 an einer Rückwärtsverschwenkung zur Be tätigung des Kupplungsstellmechanismus ver hindert.
Anderseits gelangt bei der Bewegung des Garntrumm-Fanggliedes 325 nach rechts das Garn mit der Garneingriffskante 483 am Haken 480 in Eingriff und wird in die in der Fig.30 in einer strichpunktierten Linie an gegebene Lage in der Nähe der Mitte der Spuleinheit gezogen, um dem Garn zu ermög lichen, in eine der Hin- und Herführungs- nuten 11 und 12 in der Antriebswalze 10 ein zutreten. Diese Nuten sind in den Fig. 30 und 34 deshalb nicht dargestellt, weil sie die Zeichnung nur verwirren würden.
Bei der Annäherung des Garntrumm- Fanggliedes 325 an dessen Hubende nach rechts gelangt der Zapfen 165 am Wagen 328 (Fig. 20) mit dem Arm 150 des Rahmenglie des 122 zum Verschwenken des letzteren in die in Fig. 18 gezeigte Lage in Eingriff.
Da durch wird das am rechtsseitigen Ende der Rahmenseite 122 befindliche Ende des Armes 1.34 längs der Leitfläche 140 der Kerbe 1.39 im Glied 78 nach oben bewegt und bei der Drehung des Zapfens 168 in die Eingriffs lage mit der Leitkante 136 des Armes (Fig. 12) gebracht, wodurch dieser Arm nach links in die in den Fig. 18 und 19d gezeigte Lage verschoben wird. Demzufolge verschiebt die Gabel 80 am Kupplungsstellglied 78 das Kupplungselement 40 in Eingriff mit dem Kupplungselement 22, und es wird die Bremsbacke 90 gleichzeitig ausgelöst (Fig.4 und 6).
Daraufhin werden die Antriebswalze 10 und der Wickelkörper P von der Antriebs welle 16 im Sinne des AufwickeIns mit hoher Geschwindigkeit angetrieben, so dass das Garn sich auf den Garnwickel aufwickelt. Wenn das Rahmenglied 122 in der oben beschrie benen Weise verschwenkt Lind seitlich ver schoben wird, bewirkt es durch die Stell schraube 1.70 und den Schlitz 14'7 (Fig.16) eine Schwenk- imd eine darauffolgende Ver- schiebebewgung in die in der Fig. 18 gezeigte Lage.
Dadurch wird der Drahtführimgsbügel 103 durch das Rahmenglied 107 nach unten in Eingriff mit dem Hebel 271 verschwenkt, wodurch der Drahtwächter 272 dessen Fin ger 275 in Eingriff mit dem Garn bringt, zix dessen Abwärtsbewegung dem Führungsfin ger 259 der Führungsstange 258 entlang, um das Garn in die in Fig. 3 durch gestrichelte Linien angedeutete Lage zum Entfernen von Garnschlaffheit zu bewegen.
Zufolge der dem Garn bei dessen Bewegung entlang dem verti kalen Führungsfinger 259 erteilten Span nung sowie auch infolge der durch den Ha ken 480 beim Wickelkörper P erteilten Span nung wird beim Eintreffen des Garnes am untern Ende des Führungsfingers das Garn seitwärts unter die Führungsstange 258 und in eine Lage zwischen den Kanten der Lamel len 247 und 248 des Flaumfängers 250 (Fug. 55 und 60) gebracht.
Nachdem das Garn in der beschriebenen Weise im Flaum fänger 250 untergebracht ist, bewegt sich der gekrümmte Flansch 484 am Haken 480 (Fug. 30) unter den Flansch 489 .an der Stütze 488, um den Haken nach unten in die in Fig. 29 gezeigte Lage zu bringen, so dass das auf den Wickelkörper P auflaufende Garn freigegeben wird.
Nachdem die Teile die zuletztbeschriebene gegenseitige Lage ein- genommen haben, ist der Drahtführungsbügel 103 am Aufwärtsschwingen in die anfäng liche wirksame Lage durch den Eingriff mit dem nach unten ragenden Schenkel 500 des Schlittens 493 (Fig.30) verhindert.
Gleich zeitig gelangt die Platte 131, die von der Feder 130 am Rahmenteil 122 abgestützt ist (Fig.18), in die in Fig. 14 mit 131c bezeich nete Lage, so dass bei der Abbewegung des Zapfens 165 vom Arm 150 das Rahmenglied zum Zurückstellen in die in der Fig. 15 an gegebene Lage nach rückwärts schwingen kann, wobei die Platte sich durch die Öff nung 164 in der Stütze 155 erstreckt.
Durch die Verschiebung des Rahmenteils 122 nach links gelangt der Arm 388 ausser Eingriff mit der Platte 383, um der letzteren zu gestatten, in die in der Fig.21 gezeigte obere Lage zu schnellen. Das Ende des Sperr fingers 380 gelangt dadurch in eine Lage, so dass es längs des schiefen Teils 386 der Platte 383 laufen kann und dabei in die Öffnung 382 der Platte einschnappen kann.
Bei der Umkehrung der Gleitbewegung der Welle 329 zur Bewegung derselben nach links gelangt der Sperrfinger 380 mit dem Rand der Öff nung 382 in Eingriff, um den Hebel 372 in die in Fig. 21 dargestellte Lage zu verschwen den, zwecks Entfernens des Endes des Ver- riegelungsstiftes 370 aus der Vertiefung 393 und der Keilbahn 391 in der Welle zum Ent- kuppeln des Wagens 328 von der letzteren.
Beim Zurückstellen des Wagens 328 in dessen rechtsseitige Ruhelage gelangt der gegenüber liegende Finger 498 des Schlittens 493 mit der Platte 359 (Fug. 25) in Eingriff, um den Schlitten mitsamt seinem Schenkel 500 nach rechts zu verschieben, so dass der Drahtfüh- rungsbügel 103 aufgelöst wird (Fug. 29). Da durch kann der Rahmenteil 107 in seine in der Fig. 15 gezeigte Ausgangslage zurück schwingen, so dass das Wächterelement mit dem Garn y in Eingriff gelangt (Fug. 3). Bei Erschöpfung des Wickelgarnes y werden die verschiedenen Teile in ähnlicher Weise, wie dies oben beschrieben worden ist, betätigt.
Sobald das Wächterelement 103 die Erschöp fung des Garnvorrates entdeckt, zwingt es das Garntrumm-Fangglied 325, nach unten in dessen Lage in der Nähe des Flaumfängers züx schwingen (Fug. 67d). Beim Verschwenden der Düse 326 des Garntrumm-Fanggliedes 325 in diese Lage wird der Hebel 307 betätigt (Fug. 52 und 63), so dass die Welle 280 ent riegelt wird und der Gar nwächterrahmen 285 nach unten schwingen kann.
Da sich kein Garn über der Platte 244 befindet, fällt der klinkenartige Hebel 288 in die Öffnungen 245 der Platte ein, wie diese Lage in den Fig. 54 und 59 dargestellt ist. Nachdem der Garn wächterrahmen 285 ausgelöst worden ist, be wegt sich dessen Arm 290, der das Ende des Reservegarnes y' abstützt, nach unten in die in Fig. 56 durch gestrichelte Linien angedeu tete Lage, um das Garn in eine Stellung zu bringen, in der es von der 326 (Fig. 54)
erfasst werden kann. Nach- dern das Garntrumm-Fangglied 325 seine Schwenkbewegung gegen die Vorrichtung 230 vollführt hat, gelangt es rnit dem Arm 314 des Rückstellrahmens 312 in Eingriff, um den letzteren in die in der Fig. 53 angegebene Lage zu verschwenken, zwecks Rückstellens der Teile, wobei der Arm 290 durch den Ein griff des Fingers 283 mit dem Riegel 301 (Fig. 62) in angehobener Lage gehalten wird.
Daraufhin kann die Bedienungsperson die leere Vorratsspule s vom Halter 225 wegneh men und sie durch eine volle Spule ersetzen, wonach das Garn auf der letzteren nach oben gezogen und am Arm 290 befestigt wird, so dass es in der früher beschriebenen Weise als Reserve dient.
Darnach geht der Wicklungsvorgang in der obenstehend erklärten Weise weiter, bis der Wickelkörper P seine vorgeschriebene Grösse erreicht hat und der Grössenregler 185 sich vom Ausschalthebel 190 abbewegt (Fig. 38 und 39).
Alsdann wird der Grössenregler-Aus- schalthebel 190 in die in der Fig. 39 in aus gezogenen Linien gezeigte Lage verschwenkt, um dessen Ende 200 in die Lage zwischen die Anschläge 69 und 75 an der Büchse 68 bzw. der Hülse 74 zu bringen (Fig.40). Die Drehung der Welle 65 hat dabei die Wir kung, dass die Hülse 74 so verschoben wird,
dass sie das Kupplungsstellglied 78 im Sinne des Entkuppelns des Kupplungselementes 40 vom Kupplungselement 22 bewegt und gleich zeitig dazu die Bremsbacke 90 daran zur Unterbrechung des Wicklungsvorganges wirk- sam gemacht wird. Die Unterbrechung des Wicklungsvorganges, ohne dass das Garn ab gerissen wird, zeigt der Bedienungsperson all, dass der Wickelkörper fertiggestellt ist.
Die Bedienungsperson kann dann den Arnr 14 aufwärts in die in der Fig.41 angegebene Lage zum Abnehmen des fertiggestellten Wik- kelkörpers P vom Kötzerhalter 6 schwingen und darnach eine leere Kötzertraghülse C aufstecken. Darnach wird das Garn an der Hülse C befestigt und der Wicklungsvorgang durch Niederdrücken des Handgriffes 206 in der früher erklärten Weise wieder in Gang gebracht. .
Aus dem. vorstehenden ergibt sich, dass die vorliegende Grössenregelvorriehtung ein Fort sehritt über diejenigen anderer Maschinen ähnlicher Gattung bedeutet, in denen der Wickelkörper, naehdem er seine vorgeschrie bene Grösse erreicht hat., automatisch von der Antriebstrommel angehoben wird, während die letztere ihre Drehung fortsetzt.
In Ma schinen, in denen der Wickelkörper von der Antriebstrommel zum Abstellen des Wick lungsvorganges abgenommen wird, besteht die Gefahr, dass das Garn von den beweglichen Teilen des Mechanismus bzw. von der Bedie nungsperson abgerissen wird, die denken könnte, dass das Abstellen zufolge Garnbru ches eingetreten ist und oftmals die abgeris senen Garnenden zusammenknüpft und den Wieklungsvorgang dann wieder einleitet. Demzufolge können kurze Stücke, die man etwa abgerissene Garntrumme nennen könnte, in den -Nickelkörper eingezogen werden, be vor entdeckt wird, dass der Wickelkörper seine vorgeschriebene Grösse bereits erreicht hat.
Bei der vorliegenden Grössenregelvor- riehtung besteht keine Gefahr eines derarti gen Garnbruches, weil die Antriebswalze stillsteht, wodurch das Einwickeln von kurzen Garnstücken in den Wickelkörper verhütet wird.
Aus der vorangehenden Beschreibung geht hervor, dass die dargelegte Maschine eine automatische Spulmaschine ist, die befähigt ist, Kötzerspulen, Garnkegel und Wickelkör per anderer Form mit grosser Herstellungs geschwindigkeit zu produzieren. Im beson deren sei erwähnt, dass die beschriebene Spul maschine den Mechanismus jeder Spuleinheil von einer NÖekerr\velle, die allen Spuleinhei- ten gemeinsam ist, antreibt, wodurch die Ma.
schine zufolge Verringerns ihrer Teile ver. einfacht wird. Zufolge des Einbaues einer Garntrtrnrm-Fangvorrichtung und einer An.
knüpfvorrichtung bei jeder Spuleinheit ent. steht kein Zeitverlust dadurch, dass derartig Vorrielrtungerr im Bedarfsfall den einzelner Spuleinheiten zugeführt werden müssen bzw in andern Fällen die verschiedenen Spulein- heiten einer einzigen Garntruum-Fangvor- richtung und einer einzigen Anknüpfvorrich- tumg zugeführt werden müssen,
wodurch die Maschine ununterbrochen mit maximaler Her stellungsgeschwindigkeit arbeiten kann.
Es ist ferner einzusehen, dass in der dar gestellten Anordnung Mittel zum Entdecken der Erschöpfung des Garnvorrates sowie zum Zubringen einer Garnreserve in eine Lage zum automatischen Einbringen durch die Garntrumm-Fangvorrichtung vorgesehen sind. Dadurch werden die Spuleinheiten befähigt, fortwährend im automatischen Betrieb zu verbleiben, bis die Wickelkörper ihre vorge- sehriebene Grösse erreicht haben, so dass mit Anknüpfen von Reservegarn keine Zeit ver lorengeht.
Es kann weiter gesagt werden, dass die beschriebene Maschine Mittel zum automati schen Unterbrechen des Wicklungsvorganges bei Garnbruch bzw. Erschöpfung des Garn vorrates besitzt, wodurch zunächst die Dre hung des Wickelkörpers angehalten und so dann die Umkehrung der Drehbewegung des Wickelkörpers stattfindet, um die Garn- trumm-Fangvorrichtung zu befähigen, das Garnende einzubringen und dasselbe vom Wickelkörper abzuwickeln.
Zufolge dieser Massnahme genügt eine einzige Antriebswalze als Mittel zuun Drehen des Wickelkörpers so wohl im Sinne des Aufwickelns als auch des Abwickelns. In dieser Massnahme liegt eine Verbesserung gegenüber bisher gebräuch lichen Maschinen, in welchen der Wickelkör- per von einer Antriebswalze zu der andern, zwecks Umkehrens der Drehbewegung, beför dert wird, woraus folgt,
dass in der beschrie benen Maschine die Gefahr des Beeinträch- tigens des Garnes bzw. der Beschädigung des Wickelkörpers vermieden ist.