CH263240A - Spulmaschine. - Google Patents

Spulmaschine.

Info

Publication number
CH263240A
CH263240A CH263240DA CH263240A CH 263240 A CH263240 A CH 263240A CH 263240D A CH263240D A CH 263240DA CH 263240 A CH263240 A CH 263240A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
yarn
machine according
dependent
winding
catching
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Company Universal Winding
Original Assignee
Universal Winding Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Universal Winding Co filed Critical Universal Winding Co
Publication of CH263240A publication Critical patent/CH263240A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/08Automatic end-finding and material-interconnecting arrangements
    • B65H67/081Automatic end-finding and material-interconnecting arrangements acting after interruption of the winding process, e.g. yarn breakage, yarn cut or package replacement
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H69/00Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device
    • B65H69/04Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device by knotting
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description


      Spulmasehine.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine       Spulmaschine,    z. B. zum Wickeln von     Kötzer-          spulen    und Garnkegel aus Textilmaterial.  



  In der nachstehenden Beschreibung und  den     zugehörigen    Ansprüchen wird der Aus  druck  Wickelkörper  der Kürze halber zur  Bezeichnung von Garnwickeln jeglicher Form  üblicher Art gebraucht und der Ausdruck   Garn  zur Bezeichnung aller Arten von       langausgezogenem    Material.  



  Die erfindungsgemässe     Spulmaschine    be  sitzt einen Hauptrahmen, an dem folgende  Teile vorgesehen sind: Mittel zur drehbaren  Lagerung eines Wickelkörpers, Antriebsmittel  zum Drehen des Wickelkörpers zwecks     Ruf-          wickelns    des Garnes, welches von einem Garn  vorrat abläuft, ein Garnwächter zum Ermit  teln von Unterbrechungen in der Garnzufüh  rung und Mittel, um bei einer solchen Unter  brechung ein loses Ende des Garnes aufzu  fangen.  



  Diese Maschine zeichnet. sich aus durch  einen Mechanismus, der sowohl die Garn  endenfangmittel als     aueh        Garnanknüpfmittel     aufweist, die bei Unterbrechung der Garn  zuführung infolge     Ansprechens    des Garn  wächters automatisch das Garnende des     Wik-          kelkörpers    mit einem Anfang des Garnvor  rates verknüpfen, wobei an jeder     Spulstelle     ein solcher Verbindungsmechanismus vorgese  hen ist.  



  Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel die  ser     Maschine    arbeitet mit einer     :Mehrzahl    von    Vorratsspulen, so     da.ss    das Garn von der     einen     Spule sich auf dem Wickelkörper aufwickelt  und das Garn von der andern Spule als Re  serve dient, um automatisch mit dem Ende  des sich auf dem Wickelkörper aufwickeln  den Garnes verbunden zu werden, wenn der  Vorrat der ersten Spule erschöpft ist.  



  Überdies ist bei diesem Beispiel jede Spul  stelle mit einer     Fadentrumm-Fangvorrich-          tung    versehen, von denen jede zwecks Zu  bringens des Endes des Vorratsgarnes und  des Endes des sich aufwickelnden Garnes  verschiebbar ist., um diese Garnenden bzw.  Trumme einer Knüpfvorrichtung zuzuführen.  



  Der in Wicklung befindliche Wickelkör  per steht bei diesem Beispiel in Umfangs  berührung mit der Antriebstrommel wäh  rend die Maschine normal arbeitet und wäh  rend das Verbinden der Fadenenden im  Gange ist.  



  Diese Antriebstrommel des     Nickelkörpers     dreht sich bei Normalbetrieb der Maschine in  der einen Drehrichtung; die Drehung in der  entgegengesetzten Drehrichtung wird dazu  verwendet, der Fangvorrichtung bei ihrem  Verschieben zu ermöglichen, das Garntrumm  abzufangen und das Trumm des sich auf dem  Wickelkörper aufwickelnden Garnes rück  wärts zu ziehen.  



  Weiterhin ist bei diesem Ausführungsbei  spiel die Antriebstrommel normalerweise mit  einer sich fortwährend mit hoher Geschwin  digkeit drehenden Welle gekuppelt, wodurch      der Wickelkörper     in    der einen Drehrichtung  zum Wickeln des     Wickelkörpers    gedreht     wird.     Bei Garnbruch oder Erschöpfung des Garn  vorrates wird die Trommel     in    der entgegen  gesetzten Drehrichtung durch eine zweite  Welle angetrieben, um den     Wickelkörper     langsam     zum        Abwickeln    zu drehen.  



  Zudem besitzt bei diesem Beispiel die       Fangvorrichtung        eile    Saugdüse, die von einer  Welle aus gesteuert wird, welche eine kombi  nierte hin     -und    her gehende und eine oszillie  rende Bewegung ausführt, und bei Garnbruch  des sich aufwickelnden Garnes oder beim  Ausgehen des Garnes wird die Fan     gvorrich-          tung    mit der Welle gekuppelt.  



  Dieses bevorzugte Ausbildungsbeispiel der  Maschine hat eine Saugdüse, welche befähigt  ist, in eine Lage zwischen dem Flaumfänger       und    der Spannvorrichtung der     Maschine    zu  gelangen, um das abgerissene Vorratsgarn  ende aufzunehmen, sowie Mittel, welche von  der Düse     zLun    Öffnen der     Garnspannvorrich-          tung    sowohl als auch des Flaumfängers zum  Loslassen des Garnendes gesteuert werden,  so dass das Garn in die Düse hineingezogen  werden kann.  



  Ausserdem kann die     Fadentrumm-Fang-          düse    nachgiebig gegen den Umfang des     Wik-          kelkörpers    angedrückt werden und dabei  quer     zu        demselben    sich verschieben, um ihr  zu     ermöglichen,    das lose Ende des Garnes vom       Wickelkörper,        ungeachtet    dessen Grösse, abzu  ziehen.  



  Schliesslich kann in einer Abwandlung der  Maschine das Garn jederzeit so gehalten und  geführt sein, dass es unmöglich ungewollt von  beweglichen Teilen der Maschine erfasst oder  in     eine    Lage über das Ende des Wickelkör  pers hinaus verschoben und verwirrt werden       kann.     



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt.  Es zeigt       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht der       Maschine    mit einer Vielzahl von     Spindelein-          heiten,    wobei die Teile derselben in ihren  Lagen stehen, welche sie beim normalen Be  trieb der Maschine einnehmen,         Fig.    2 eine Vorderansicht der     Spulspin-          deleinheit,    worin die Teile die gleiche Rela  tivlage zueinander wie in     Fig.1    einnehmen,

         Fig.    3 eine     Seitenansicht    der     Spulspindel-          einheit    mit Schnitt von links her gesehen in       Fig.    2,       Fig.4    eine Vorderansicht der     Fadenfüh-          rungsschlitztrommel    und eines Kupplungs  mechanismus zum Kuppeln der Trommel  zwecks     Antreibens    derselben durch eine mit  hoher Geschwindigkeit laufende Welle in der  Richtung zum     Aufwickeln    des Garnes auf  den     Wickelkörper,    teilweise in Schnittdarstel  lung,

         Fig.5        eine    der     Fig.4        ähnliche    Ansicht,  worin die Kupplung in eine Lage verschoben  ist, in welcher die     Fadenführungstrommel     von der hochtourigen Welle abgeschaltet ist  und worin     Mittel    zum     Kuppeln    der Trommel  mit der     langsamlaufenden    Welle zum An  trieb der Trommel     mit    verhältnismässig klei  ner Geschwindigkeit zum     Garnabwickeln     sichtbar sind,       Fig.    6 einen     Grundriss    für Bremsmittel  der Trommel,

   teilweise in Schnittdarstellung  nach Linie 6-6 in     Fig.    4, worin die     Breiase     im Ruhezustand während des Wickelvorgan  ges sichtbar     ist.     



       Fig.    7 zeigt in einer ähnlichen Ansicht die  Bremse in Wirkungslage an der Trommel, um  diese abzustellen, bevor die Trommel in der  entgegengesetzten Richtung     zum    Abwickeln ,  angetrieben wird,       Fig.8    eine im grösseren Massstab gehal  tene Längsansicht, teilweise in Schnittdarstel  lung, der genuteten Trommel, wie diese durch  die Kupplung mit der hochtourigen Welle ,  gekuppelt ist, um sie in der     Richtung    zum  Aufwickeln des Garnes auf den Wickelkör  per antreiben zu können,       Fig.9    eine ähnliche Ansicht,

   worin die  Kupplung zum     Entkuppeln    der     Hin.-    und       Herführungstrommel    verstellt     ist    bzw. von  der hochtourigen Welle abgeschaltet ist,       Fig.    10 eine ähnliche Ansicht, worin das  Antriebselement auf der langsam laufenden  Welle so verstellt ist, _     dass    ein Teil der     Trom-    5           mel    zum Drehen der letzteren in der ent  gegengesetzten Richtung im Eingriff ist,       Fig.    11 einen Querschnitt durch den  Kupplungsmechanismus nach Linie 11-11  nach     Fig.    8,

         Fig.12    einen Grundriss der Mittel zum  Steuern der Antriebsvorrichtung der Trom  mel, worin die Teile in der Lage stehen, die  sie beim Wicklungsvorgang einnehmen,       Fig.13    einen     Endaufriss    der in     Fig.12     dargestellten Teile, worin der schwenkbare  Wächter     bzw.    Drahtbügel zum Ansprechen  bei Garnbruch oder Erschöpfung des aufzu  wickelnden Garnes und Einleitung des Vor  ganges des     Abfangens    des Garnendes und  des     Verbindens    der abgerissenen Garnenden  sichtbar ist,       Fig.    14 einen Querschnitt nach Linie  1.4-14 in     Fig.12,

      worin einzelne Teile der  Steuermittel ersichtlich sind,       Fig.15    eine perspektivische Ansicht des  in     Fig.12    dargestellten Mechanismus mit den  Teilen in ihren Lagen, welche sie beim nor  malen Wicklungsvorgang einnehmen,       Fig.    16 eine der     Fig.    15 ähnliche Ansicht,  worin Steuermittel ersichtlich sind, die zur       Umkehr    der Drehrichtung der Trommel nach  dem Abreissen des in Wicklung befindlichen  Garnes bzw.

   Erschöpfung des Garnvorrates  in Wirkungsstellung sichtbar sind,       Fig.    17 eine ähnliche perspektivische An  sicht, worin die Steuermittel in ihrer Wir  kungslage zum Halten der Schlitztrommel  und des Wickelkörpers in Ruhelage während  des     Verbindens    der beiden Garnenden er  sichtlich sind,       Fig.18    eine ähnliche Ansicht, worin die  Steuermittel in Wirkungsstellung, zum Zu  rückführen der Elemente der Antriebsvor  richtung in Normallage ersichtlich sind, um  die Drehung der     hin    und hergehenden Trom  mel und des Wickelkörpers in der Richtung  zum Aufwickeln nach beendigtem Aufknüp  fen der Fadenenden wieder einzuleiten.  



  Die     Fig.19a,    19b, 19c und 19d stellenden       Nockenarm    dar, der nach Art eines Keils  zwischen der     Kupplungsstellgabel    und einem  sich fortwährend drehenden Zapfen wirkt,    um zuerst die Drehung der Trommel im  Rückwärts- bzw.     Abwicklungssinne    zu neu  tralisieren und sodann im umgekehrten Sinne  des normalen     Aufwickelns    zu drehen,       Fig.    20 einen Querschnitt der Garntrumm  Fangdüse und deren beweglichen Teile nach  Linie 20-20 der     Fig.2.     



       Fig.    21 ist ein Längsschnitt durch die  Nabe der     Fadentrumm-Fangdüse    nach Linie  21-21 der     Fig.20,    worin die Verriegelung  zum Verbinden der Düse zwecks     Mitdrehung     mit ihrer Antriebswelle zur Ausführung einer  kombinierten, hin und her gehenden, und  einer oszillierenden Bewegung der Fangdüse  ersichtlich ist, wobei die     Verriegehing    in ihrer  Ruhelage während des normalen Betriebes  der Maschine zum Aufwickeln dargestellt ist.  



       Fig.    22 ist eine der     Fig.        2l    ähnliche Dar  stellung, worin der Riegel ausgelöst erscheint,  um die Düse mit ihrer Antriebswelle zur ge  meinsamen Drehung zu verbinden, wenn das  sich aufwickelnde Fadenende abgerissen oder  der Vorrat erschöpft ist.  



       Fig.    23 ist eine entsprechende Ansicht der       Fadentrumm-Fangvorriehtunm,    in welcher  diese Vorrichtung mit ihrer Antriebsweile ge  kuppelt ist, um sie gegenüber der Wicklungs  einheit hin und her zu bewegen,       Fig.    24 ein Grundriss mit Schnittdar  stellung nach Linie 24-24 der     Fig.    20, worin       auslösbare        Sperrhakenmittel    zum Halten der  Verriegelung normalerweise in ihrer Ruhe  lage während des Wicklungsvorganges er  sichtlich sind,

         Fig.    25 ein Grundriss der     Fadentrumm-          Fangdüse    mit teilweiser Schnittdarstellung  nach Linie 25-25 der     Fig.    20, worin Mittel  zum     Verschwenken    der Düse auf ihrer Nabe  ersichtlich sind, wobei sieh diese Teile in  Ruhelage befinden,       Fig.    26 eine der     Fig.    25 ähnliche Ansicht,  worin das Zahnrad der     Fadentrumm-Fang..     düse im Eingriff mit einer ortsfesten Zahn  stange zum     Verschwenken    der Düse in eine  strichpunktierte Lage ersichtlich ist, um sie  zu befähigen,

   das Fadenende beim     Flaum-          fänger    zu erfassen,           Fig.27    eine der     Fig.    25 ähnliche Teildar  stellung     mit    der Düse in ihrer Lage am Ende  ihrer Bahn längs des sich in Bildung begrif  fenen Wickelkörpers, um das Ende des auf  dem letzteren befindlichen Garnes zu erfassen,       Fig.    28 ein Querschnitt nach der Linie  28-28 der     Fig.    27, worin die Mittel zur Be  tätigung der Verriegelung am Ende der Bahn  der Düse längs des Wickelkörpers ersichtlich  sind, um die Düse momentan von ihrer An  triebswelle abzuschalten,

   während die letztere       ihre    axiale     Bewegung    zur     Betätigung    der An  knüpfvorrichtung     weiterführt,          Fig.29    eine Vorderansicht     eines    Teils der       Fadentrumm-Fangdiise    des     Garnauszieher-          hakens    bzw.     Garnausziehvorrichtung    in einer  Richtung gesehen, wie diese in     Fig.    20 durch  Pfeile 29-29 dargestellt ist, wobei sich die  Teile in     Ruhelage        befinden.     



       Fig.    30 ist     eine    der     Fig.    29 ähnliche Dar  stellung, worin der     Garnausziehhaken    ersicht  lich ist     und    in gestrichelten Linien mehrere  verschiedene Lagen, welche dieser während       seines        Mitwanderns        mit    der Düse einnehmen  kann, angegeben sind.  



  Die     Fig.31    bis 34 stellen je einen     Teil-          gr        undriss    der     Anknüpfvorrichtung    dar sowie  eines     Garnführungsgliedes    zum Halten des  vom Wickelkörper zur Düse verlaufenden  Garnstückes dar, um dieses am Herunterfal  len oder Wegbewegen vom Ende des Wickel  körpers während der Verbindung der beiden  Fadenenden zu verhindern, wobei die     ver-          sehiedenen    Ansichten die Teile     in    verschie  denen Lagen während ihrer     Betätigung    zeigen.  



       Fig.    35 ist eine der     Fig.    20 ähnliche An  sicht, worin die     Garntrummdüse    - in einer  Schwenklage erscheint, in welche sie von       ihrer    Antriebswelle gebracht worden ist, um  mit ihrem Zahnrad mit den Zähnen der orts  festen Zahnstange in Eingriff zu gelangen,       Fig.    36 eine Vorderansicht     eines    Zahnrad  segmentes zur Betätigung der     Anknüpfvor-          richtung,    wobei das Segment mit der An  triebswelle der Düse     gekuppelt    ist,       Fig.    37 eine der     Fig.36    ähnliche Darstel  lung,

   worin die Düse von ihrer Antriebswelle  abgeschaltet ist, während die Welle     ihre       Längsbewegung zur Betätigung des Faden  knüpfers fortsetzt,       Fig.    38 ein Querschnitt der Wicklungs  einheit ähnlicher Art     wie    in     Fig.3    darge  stellt, worin die     Grössenreglervorrichtung          zum    Unterbrechen des Wicklungsvorganges,  nachdem der Wickelkörper seine vorgeschrie  bene Grösse erreicht hat, ersichtlich ist, wobei  die Teile dieser Vorrichtung in     Ruhelage     während des     Wickelns    des Wickelkörpers sich  befinden,

         Fig.    39 eine der     Fig.    38 ähnliche Teildar  stellung, worin die Teile der Grössenregler  vorrichtung in ihrer gegenseitigen Lage er  sichtlich sind, welche diese Teile einnehmen,  nachdem der Wickelkörper seine vorgeschrie  bene Grösse erreicht hat und diese Vorrich  tung während der     Betätigung    der Steuermit  tel ersichtlich     ist,    welche in den     Fig.15    bis  18 gezeigt sind, um die     Antriebsvorrichtung     der Trommel und des     Wickelkörpers    abzu  schalten,

         Fig.    40 ein Grundruss mit Schnittdar  stellung nach Linie     40-40    der     Fig.39    des  keilförmigen Gliedes zur     Betätigung    der  Steuermittel,       Fig.    41 eine der     Fig.    38 ähnliche Darstel  lung, worin der fertiggestellte     Wickelkörper     von der Trommel hinweg nach oben     ver-          schwenkt    und in dieser     obern    Lage verriegelt  ist,     zun,    zu erreichen, dass seine Abnahme von  der     Wickelspindel    von Hand erleichtert wird,

         Fig.    42 eine der     Fig.    38 ähnliche Darstel  lung,     worin    eine     Kötzertraghülse    in ihrer  Lage     ärif    der     Spulspindel    ersichtlich     und    in  Berührung mit dem Umfang der Trommel  gezeigt ist,       Fig.    43 ein Grundruss der Betätigungs  vorrichtung des Ventils zum     Verbinden    der  Saugdüse mit der Saugpumpe bzw.

   zum Ab  schalten der Düse von dieser Pumpe,       Fig.    44 eine Seitenansicht zu     Fig.    43,  worin der Betätigungshebel des Ventils in  einer Lage ersichtlich ist, in welche er durch  Mittel auf der langsam laufenden Welle zum  öffnen des Ventils gebracht.

   worden ist,       Fig.45    eine der     Fig.43    ähnliche Figur,  worin die     Ventilbetätigungsteile    in Wirkungs-      Lage ersichtlich sind, in welche sie durch an  der Saugdüse vorhandene Mittel zum Schlie  ssen des Ventils gebracht worden sind, nach  dem die Fadenenden miteinander verbunden  sind,       Fig.    46 ein Querschnitt nach Linie     46-46     der     Fig.    43 von     Sperrhakenmitteln    zum Hal  ten des     Ventilbetätigungshebels    in dessen       oberer    Lage, wobei das Ventil offen ist,

         Fig.    47 eine ähnliche Darstellung mit  Schnitt nach Linie 47-47 der     Fig.    45, worin  der     Ventilbetätigungshebel    durch Wirkung  der     Sperrhakenmittel    zum Schliessen des Ven  tils ausgelöst erscheint,       Fig.    48 ein Querschnitt durch das ge  schlossene Ventil,       Fig.49    eine der     Fig.48    ähnliche Darstel  lung, jedoch bei geöffnetem Ventil,       Fig.    50 eine Ansicht von Einzelheiten nach  Linie 50-50 der     Fig.44    im Schnitt darge  stellt,

   worin die Mittel zur Betätigung der       Sperrhakenmittel    für die     Ventilbetätigungs-          vorrichtung    in ihrer Lage an der Saugdüse  ersichtlich sind,       Fig.    51 eine vergrösserte perspektivische  Ansicht der Spannvorrichtung in Kombina  tion mit dem     Flaumfangelement,    worin das  eine Garnende bei seinem Durchtritt durch  dieses Element und seine Zufuhr zur Wick  lungsvorrichtung ersichtlich ist und das Re  servegarn in Bereitschaft steht, um das erst  genannte Garn bei Erschöpfung desselben zu  ersetzen,       Fig.    52 eine der     Fig.    51 ähnliche Darstel  lung,

   worin das sich aufwickelnde Garn ab  gerissen und die     Garntrumm-Fangdüse    im  Begriff ist, ihre Lage in der Nähe des Flaum  fangelementes einzunehmen, um das Garn  ende zu erfassen, während die Fangfinger  nur unter schwachem Druck mit dem Garn  im Eingriff sind,       Fig.    53 eine der     Fig.    52 ähnliche Darstel  lung, worin die     Garntrumm-Fangdüse    gestri  chelt in ihrer Lage zum Eingriff mit dem  Hebel ersichtlich ist, dessen Funktion darin  besteht, den Flaumfänger zu öffnen, um das  Garnende     freizumachen    und die Garnspan-         nung    aufzuheben, so dass das Garn von der  Saugdüse erfasst werden kann,

         Fig.    54 eine der     Fig.    52 ähnliche Darstel  lung, in welcher die Lage der Teile ersicht  lich ist, nachdem der Vorrat des     aufzuwik-          kelnden    Garnes erschöpft ist und die Fang  finger     naeli    oben     versehwenkt    worden sind,  um das Ende des Reservegarnes in eine Lage  zu verschieben, in der es von der Düse erfasst  werden kann,       Fig.    55 ein Längsschnitt durch die Spann  vorrichtung und das mit dieser kombi  nierte     Flaumfangelement    nach den     Fig.    51  bis 54, wobei die Teile in der gleichen Lage  wie in     Fig.    51 sich befinden,

         Fig.    56 ein Querschnitt nach der Linie  56-56 in     Fig.    55, worin der Arm bzw. das  Halteglied zum Halten des Reservegarnes er  sichtlich ist und die Lage desselben in ge  strichelten Linien angegeben ist, wenn sich  der Arm in nach unten geschwenkter Lage  zur Verschiebung des Reservegarnes auf.

   der  Bahn der Düse befindet,       Fig.    57 ein Querschnitt nach der Linie  57-57 in     Fig.55,    worin die schwingbaren  Fangfinger in einer Lage ersichtlich sind, in  welcher sie sich oberhalb des Garnstückes be  finden, das sich während des Wickelvorgan  ges durch die Vorrichtung bewegt, sowie der  Rückstellhebel zum Rückstellen der Fang  finger in ihre Lage, nachdem sie zum Ermit  teln, ob der Garnvorrat erschöpft ist, nach  unten     verschwenkt    worden sind,       Fig.    58 ein teilweiser Querschnitt einer  Serie von Fangfingern, wie diese sich im  Eingriff mit dem Garn befinden, nachdem  das letztere beim Flaumfänger abgerissen  worden ist,

         Fig.    59 eine der     Fig.    58 ähnliche Darstel  lung, worin die Lage der Fangfinger ersicht  lich ist, nachdem das sich aufwickelnde Garn  ausgegangen ist,       Fig.    60 ein Querschnitt in der Quer  richtung gelegt, und zwar nach Linie 60-60  nach     Fig.55,    worin das Garn sich in einer  Lage zwischen den Lamellen des     Flaumfän-          gers    befindet,           Fig.    61 eine der     Fig.    60 ähnliche Darstel  lung, worin die bewegliche Lamelle des       Flaumfängers    von der feststehenden Lamelle       wegverschwenkt    ist,

   um das Ende des abge  rissenen Garnes freizulegen,       Fig.    62 eine Rückansicht der Vorrichtung,  worin der schwenkbare     Sperrhakenhebel,    der  die Fangfinger normalerweise festhält, er  sichtlich ist     und    das     Reservegarn-Halteglied     in oberer Lage gezeigt ist,       Fig.    63 ein Grundruss desjenigen Teils  der     Sperrhakenmittel,    wie dieser durch Pfeile  63-63 in     Fig.    62 angedeutet ist, worin diese  Mittel in einer Lage gezeigt sind, in der sie  soeben von der     Schwingbewegung    der in ge  strichelten     Linien        angegebenen    Saugdüse aus  gelöst werden,

         Fig.    64 eine Vorderansicht der Haupt  antriebs-Nockentrommel, worin die Form der  Nut zur Erteilung der hin und her gehenden       Bewegung    der Düsenantriebswelle ersichtlich  ist,       Fig.65    eine Endansicht dieser Trommel,  worin die     Hilfsnockennut    zur Hin-     und    Her  bewegung der Welle ersichtlich ist,       Fig.66    eine     Abwicklung    des Profils der       Nockenniit    am Umfang der Trommel sowie  die ungefähre Relativlage derselben zu der  Nut im Endteil dieser Trommel, und die       Fig.        67a    bis 67i zeigen je in schematischer  Weise,

   wie sich die     Garntrumm-Fangdüse          zum    Erfassen des abgerissenen Fadenendes  am     Flaumfänger    bewegt und wie das Faden  ende am Wickelkörper erfasst wird und die  beiden Fadenenden zu ihrer Verbindung in  die     Knüpfvorrichttiug    gebracht werden.  



       Fig.    68 zeigt eine     Zusamenmstellung.     



  In allen Teilen der Beschreibung sind  gleiche Teile der Maschine mit gleichen Hin  weiszeichen versehen.  



  Die vorliegende     Spulmaschine    enthält im  grossen und ganzen     eine    Antriebsrolle mit  einer schraubenlinienförmigen Nut zum An  treiben des     Wickelkörperträgers    durch Um  fangsberührung mit     demselben    und zum  gleichzeitigen Hin-     und        Herführen    des Fa  dens in der Längsrichtung des Trägers zwecks  Wickelns eines     Wickelkörpers.    Die Garnvor-    ratsmittel sind vorzugsweise paarweise neben  jeder     Spuleinheit    angeordnet,

   wobei der  Garnvorrat des einen Mittels sich auf den       Wickelkörperträger    aufwickelt und der Garn  vorrat des andern Mittels als Reserve zum  automatischen Ersetzen des erstgenannten  Garnes dient, wenn dieses Garn aufgebraucht  ist.     Garnwächtermittel,welehe    normalerweise  durch die Garnzufuhr zu dem sich in     Bildung     begriffenen Wickelkörper in     Ruhelage    gehal  ten werden, werden bei Garnbruch oder bei  Erschöpfung des Garnvorrates ausgelöst, um  Mittel zum Abstellen des Wickelvorganges in  Bewegung zu setzen und zum Erfassen der  Garnenden     sowie    zum     Zusammenknöpfen    der  letzteren.

   Eine     Garntrumm-Fangvorrichtung     in Form einer Saugdüse, die sich am Ende  eines Saugrohres befindet, ist befähigt, mit  einer Antriebswelle gekuppelt zu werden,  wenn das Garn abgerissen ist oder der Garn  vorrat ausgegangen ist. Die Antriebswelle hat  eine hin- und her gehende und eine oszillie  rende Bewegung, um das Saugrohr bei des  sen hin     und    her gehender Bewegung zu     ver-          schwenken    und damit die Düse     in    eine Lage  zum Erfassen des abgerissenen Fadens     zu    be  wegen und dies am Fadenende nahe bei des  sen     Führungsmitteln    bzw. dem     Flaumfänger     zu vollbringen.

   Nachdem dieses Ende tierzu  gebracht worden ist, bewegt sich das     Faden-          trumm-Fangmittel    in der     Längsrichtung    des  Wickelkörpers, um das lose Ende des Garnes  heranzubringen, das sich     auf    den Wickelkör  per aufwickelt, und um hernach die beiden  Fadenenden einer     Knüpfvorrichtung        zuzufüh-          ren,    welche sich in der Nähe der     Spuleinheit     befindet.

   Es sind Mittel vorgesehen,     um    die       Antriebstrommel    normalerweise in der Rich  tung zum Drehen des     Wickelkörpers,        zwecks          Aufwickelns    des Garnes auf denselben, zu  drehen, sowie Mittel, welche auf Garnbruch  oder     Erschöpfung    des Garnvorrates anspre  chen, um ebenfalls die     Antriebstrommel    zu  drehen, so dass sich der     Wickelkörper    nun in  umgekehrter Richtung zum     Garnabwickeln     bewegt, während die     Fadentrumm-Fangvor-          richtung    längs des Wickelkörpers geführt  wird.

   Der     Wickelkörper    bleibt in Umfangs-      Berührung mit der Antriebstrommel, bis     seine     Abnahme von der     Spulspindel        notwendig    ist.  Es sind auch Mittel zum     nachgiebigen    An  drücken der     Fadentrumm-Fangdüse    gegen  den Umfang des Wickelkörpers während des  sen Längsbewegung zu dem Wickelkörper vor  gesehen, um die Düse zu veranlassen, mit dem  Garn auf dem Wickelkörper in schwacher  Berührung zu bleiben, ungeachtet des Durch  messers des Wickelkörpers.  



  In der nachstehenden eingehenden     Be-          sehreibung    der Maschine sind die verschiede  nen miteinander zusammenarbeitenden Me  chanismen unter besonderen Überschriften er  örtert.   Es ist für     Spulmasehinen    gebräuchlich,  eine Mehrzahl von     Spuleinheiten    vorzusehen,  die in Reihenform längs den beiden Seiten  des Maschinenrahmens angeordnet sind. In  der vorliegenden Maschine ist die Konstruk  tion sämtlicher     Spuleinheiten    genau gleich,  und es werden die Einheiten von der glei  chen Kraftquelle angetrieben, weshalb nur  eine einzige Einheit, z. B. die äusserste, in der       Einheitenreihe    in der Zeichnung dargestellt  und in der Beschreibung erörtert ist.  



       Spulmechanismus   <I>und Antrieb desselben.</I>  Die beiliegenden Zeichnungen zeigen eine       Spulmaschine,    die von einem     Reibungs-        bzw.     einem Trommelantrieb angetrieben wird und  in der der     Kötzer,    der Garnkegel bzw. der  Wickelkörper dadurch angetrieben wird, dass  sein Umfang mit der Antriebswalze bzw. An  triebstrommel in Berührung steht. In der       Fig.1    bedeutet 2 den Hauptrahmen der Spul  maschine, welche eine Mehrzahl     Spuleinhei-          teii    in Reihenform besitzt, die in der Längs  richtung des Bettes bzw.     Tisehes    3 angeord  net sind.

   Das Bett 3 ist. zweckmässig     vom     Boden aus durch in Abständen voneinander  angeordnete Beine 4 abgestützt und trägt  seinerseits eine Serie von sich in der Quer  richtung erstreckenden Tragstützen 5, welche  auf der Oberseite des Bettes in Abständen  voneinander vorgesehen sind. Die Tragstüt  zen 5 bilden Stützen für die verschiedenen         Spulelemente    der nachfolgend     beschriebenen     Art. Die     Spulinaschine    weist zwei Hauptele  mente     auf,        einen    drehbaren     Spulenkern    bzw.

         Kötzerträger    6, welcher die     Kötzertraghülse          bzw.    den Wickelkörper C trägt     (Fig.2)    und  eine Antriebswalze 10 zum Drehen des     Wik-          kelkörpers        dureli    Umfangsberührung mit  demselben.

   Die Antriebswalze 10 bildet das  Mittel zum Hin- und Herführen des Garnes  in der Längsrichtung des     Wiekelkörpers,        uin     dieses auf die     Kötzertraghülse    C     aufzuwik-          keln,    wozu die Walze mit sieh kreuzenden,       schraubenlinienförmigen    Nuten 11 und 12  versehen ist, welche in entgegengesetzten  Richtungen zueinander verlaufen und be  fähigt sind,

   das Garn zu dessen Hin- und       Herbewegung    zwischen den Enden der     Wik-          kelkörper        aufzunehmen.    Diese Art der     Hin-          und        Herführungswalze    ist bekannt.  



  Wie aus den     Fig.    38 und     4?    der beiliegen  den Zeichnung deutlich ersichtlich ist, ist die       Kötzertraghülse    so ausgebildet, dass sie auf.  einen Dorn bzw. Stift 7 von gebräuchlicher  Form aufgesteckt werden kann, der auf einer  Spindel 6 drehbar gelagert und am Ende  eines Armes 14 abgestützt ist, welcher auf  einer Stange bzw. -Welle 15 schwenkbar ist.,  welche sich durch Lager in den verschiedenen  Tragstützen 5 hindurch erstreckt. Das Ge  wicht des Armes 14 und dasjenige der mit  ihm verbundenen Teile hält den Wickelkör  per im Eingriff mit der Walze 10 während  des Wickelvorganges und die schwenkbare  Lagerung gestattet dem Stift, sich entspre  chend dem Anwachsen des     Wiekelkörpere     aufwärts zu bewegen.

   Es ist üblich, Mittel zum       automatisehen    Ausschwingen des schwenk  baren     Kötzertragarmes        1-1    nach oben vorzu  sehen, um den     Wiekelkörper    von der An  triebswalze abzunehmen und den Wicklungs  vorgang zu     unterbreehen,    wenn     CTarnbruel;

       oder     Erschöpfung    des     Garnvorrates        stattfin-          det    bzw. der Wickelkörper fertiggestellt ist  Im Gegensatz zu diesem üblichen     Vorgeher     bleibt bei der vorliegenden Maschine den  Wickelkörper in Berührung mit der Antriebs  walze 10, bis der letztere fertiggestellt ist, wo.  nach der Arm 14 von Hand nach oben v er-      stellt werden kann, um das Abnehmen des       Wieldungskörpers        zii    ermöglichen.  



  Insbesondere aus den     Fig.l,    3, 4     und    8  ist ersichtlich, dass die Antriebswalze 10 auf  einer Welle 16 gelagert ist, welche     in    der       Horizontalrichtung    der ganzen Länge der  Maschine entlang verläuft, um als Träger für  die sämtlichen Antriebswalzen der verschie  denen     Spuleinheiten    zu dienen. Die Antriebs  welle 16 wird von einem besonderen Motor  fortlaufend angetrieben, z. B. von einem Elek  tromotor, der jedoch in der     Zeichnung    nicht  angegeben ist, wobei die Welle     in    Kugellagern  17 gelagert ist, die in den verschiedenen Trag  stutzen vorgesehen sind.

   Die Kugellager 17  sind in     Auschnitten    in den Tragstützen 5 an  geordnet und in     ihrer    Lage durch blecherne  Käfige 18 gehalten, welche gegen Schmutz  und Staub durch zweckmässige Deckel 19 ge  schützt sind     (Fig.1    und 4).  



  Jede Antriebswalze 10 ist so gelagert, dass  sie sich auf der Antriebswelle 16 drehen     und     auch von derselben während des Wicklungs  vorganges über einen Kupplungsmechanis  mus, der durch die Hinweiszahl     20@    (Fug. 4, 5,  8 bis 10) bezeichnet ist, angetrieben     werden     kann. Wie aus diesen Figuren hervorgeht,  besitzt ein Kupplungselement 22 einen ring  förmigen, schräg verlaufenden Flansch 23 so  wie einen     Nabenteil    24 (Fug. 8), der in dem  mit     einer    Bohrung versehenen Ende der An  triebswalze gehalten ist.

   Das     Kupplungsglied     22 sitzt fest auf der Antriebswalze 10, indem  es mittels einer oder mehrerer Schrauben 25,  die in radialen Bohrungen in der Antriebs  walze eingesetzt sind und in Schraubenboh  rungen in die Nabe 24     eingewindet    sind, ge  halten ist. Der Flansch 23 des Kupplungs  gliedes 22 bildet. eine äussere schräge Kupp  lungsfläche 27 und eine entsprechende innere  Kupplungsfläche 28. In einer Bohrung am  äussern Ende der Nabe 24 ist ein Kugellager  29 angeordnet, dessen innere Lauffläche die  Antriebswalze 10 so lagert, dass sie sich in  bezug auf die Antriebswelle 16 drehen kann.

    Eine     Verdickung    31 ist an der Antriebswelle  16     mittels    einer Stellschraube 32, die sich  zwischen dem Kugellager 29     -Lind    einer Schul-         ter    33 an der Nabe 24 befindet, befestigt, um  die Antriebswalze 10 in einer genauen Lage  auf der Welle festzulegen zwecks Aufneh  mens des Endschubes in beiden Richtungen.  



  Auf der     Antriebswelle    16, welche als eine  sich mit grosser Geschwindigkeit drehende  Welle angesprochen werden kann, ist eine  Hülse 36 gehalten, so dass diese in der Axial  richtimg auf der Welle verschoben werden  kann, indem sie durch einen     Keil    35 mit die  ser Welle verbunden ist und an ihrem Ende       einen    Umfangsflansch 37 besitzt (Fug. 8).  Das äussere Ende der     Hülse    36 hat einen ver  jüngten Durchmesser- zur Aufnahme eines  Kupplungselementes 40, das auf die Welle  aufgesetzt ist. Das     Kupplungselement    40 be  sitzt einen     Nabenteil    41, der eine Umfangs  nut 42 hat     und    einem im nachstehenden zu  beschreibenden Zweck dient.

   Das Kupplungs  element 40 trägt ebenfalls einen     ringförmigen     Flansch, dessen Umfang schief gestellt ist, so  dass dieser eine     Kupplungsfläche    44 zum Zu  sammenwirken mit der Kupplungsfläche 28  am Element 22 bildet.   Das Kupplungselement 40 kann in der       Axialrichtung    der Antriebswelle 16 mittels  später zu beschreibender Mittel verschoben  werden,     und        wenn.    es, wie in den     Fig.    4     und    8  dargestellt, nach links verschoben     wird,    so  gelangt seine     Kupplungsfläche    44 in Rei  bungseingriff mit der innern Kupplungsfläche  28 des Kupplungselementes 22,

   um die An  triebswalze 10     mit    verhältnismässig hoher Ge  schwindigkeit in der Richtung zum     Aufwik-          keln    des Garnes auf die     Kötzertraghülse    C  des     Wickelkörpers    P     zu    drehen.  



  Ein     ringförmiges    Glied 46, das am radia  len Flansch des Kupplungselementes 22 durch  Schrauben 47 (Fug. 8) befestigt ist, dient als       Halteglied    für das Kugellager 29. Das ring  förmige Glied 46 trägt zwei     Vorsprünge    48,  49     (Fig.11),    welche seitwärts dieses Gliedes  vorstehen, und es ist der Vorsprung 49 in  der     Radialrichtimg    zur Aufnahme einer       Klinke    bzw.     eines    Riegels 50 geschlitzt, wel  cher auf einem in den Seitenteilen des Vor  sprunges gehaltenen Querzapfen 51 schwenk  bar ist.

   Das kreisförmige Ende des Riegels 50      kann in einem der Schlitze 52 einer Mehrzahl  solcher Schlitze in der Innenfläche des Flan  sches 43 eingesetzt werden. Beim anfänglichen  Eingriff des Kupplungselementes 1.0 mit dem  Kupplungselement 22, um die Antriebswalze  10     zu    drehen, ist es möglich, dass etwelche       Sehlüpfung    zwischen diesen Teilen entsteht;  bei der Zunahme der Geschwindigkeit der  Walze dagegen wird durch die Zentrifugal  kraft der Riegel 50 nach aussen     verschwenkt,     so dass er in einen der Schlitze 52 eingreift,  um die Kupplungselemente     zwangläufig    mit  einander zu verbinden.

   Eine vom ringförmi  gen Glied 46 getragene Blattfeder 53, welche  an einer flachen Endfläche des Riegels 50  angreift, hat die Wirkung, die Schwenkbewe  gung des Riegels in nachgiebiger Weise     auf-          zufangen,    um ihn normalerweise am Eingriff  mit den Schlitzen 52 zu verhindern     (Fig.    9).  



  In radialen Bohrungen 54 in den Vor  sprüngen 48 sind Kugeln 55 gleitbar angeord  net, welche durch Schraubenfedern 56, die in       zugehörigen    Bohrungen untergebracht sind,  einwärts gedrückt. werden. Die federbelasteten  Kugeln 55 sind befähigt, in Nuten 58, 59  und 60 von V-förmigem Querschnitt einzutre  ten, welche im Umfang des ringförmigen  Gliedes     bzw.    einer Hülse 62, welche von der  Hülse 36 zwischen deren Flansch 37 und der  Nabe 41 des Kupplungselementes 40 gestützt  ist, angebracht sind. Mit dem Kupplungsele  ment 40 treten bei dessen Lage nach     Fig.    8  die Sperrkugeln 55 in der     Umfangsnut    60 in  Eingriff, um dieses Element mit dem Kupp  lungselement 22 im Eingriff zu halten.  



  In     Fig.    9 ist das Kupplungselement 40 ein  wenig nach rechts verschoben dargestellt, um  die Antriebswalze 10 von der Welle 16 abzu  schalten,     zu    welchem Zeitpunkt die Kugeln  55 mit der     mit    59 im Eingriff stehen. In       Fig.10    ist das Element 40 in der nämlichen  Richtung weiter verschoben dargestellt, wo  bei die Kugeln 55 mit der -Nut 58 im Eingriff  sind und gleichzeitig eine drehbare Kupp  lungsscheibe 85, welche nachstehend beschrie  ben werden wird, mit der äussern Kupplungs  fläche 27 des Elementes 22 zum Drehen der    Antriebswalze im entgegengesetzten Drehsinn  im Eingriff steht..  



  In Lagern 64 der Tragstütze 5     (Fig.1     und 4) ist eine Welle 65 gelagert, welche in  der gleichen Richtung wie die Antriebswelle  16 mit verhältnismässig kleiner Geschwindig  keit sich dreht. Mit -der Welle 65 durch einen  Keil 66 verbunden und durch eine Stell  schraube 67     (Fig.    8) in axialer Lage auf der  selben festgehalten sitzt eine Büchse 68. An  diese Büchse 68 ist an einem Ende derselben  mittels einer ,Schraube 69 ein kreisförmiger  Anschlag 7 befestigt. Eine Hülse 74, die mit  einem. radial vorstehenden Finger bzw. An  schlag 75, der normalerweise gegen das eine  Ende der Büchse 68 anliegt, versehen ist, ist  axial gleitbar auf der Welle 65 angeordnet  und durch einen Keil 6 zu gemeinsamer Dre  hung mit derselben verbunden.

   Das gegen  überliegende Ende der Hülse 74 hat zur Auf  nahme der Nabe 77 eines Kupplungsstellglie  des 78 ein entsprechend im Durchmesser ver  jüngtes Ende. Das Kupplungsstellglied 78 ist  auf der Hülse 74 mittels eines Stellringes 79  in seiner Lage gehalten, welcher am verjüng  ten Endteil der Hülse, welcher gegen das  Ende des     Nabenteils    77 anliegt, gehalten ist.  Das Kupplungsstellglied 78 ist an seinem  obern Ende gegabelt, um auf diese Weise  eine Gabel 80 zu bilden, die in die Umfangs  nut 42 in der Nabe 41 des Kupplungselemen  tes 40     (Fig.13    und 20) eingreift. Auf der  Hülse 74 ist in der Nähe des Kupplungs  stellgliedes 78 eine Kupplungsscheibe 85 ein  stellbar befestigt.

   Die Scheibe 85 kann aus  zwei Teilen bestehen, wie dies in     Fig.    8 dar  gestellt ist, und sie weist eine Nabe 83 auf,  an der ein Ring bzw. ein ringartiges Glied  84, welches aus Fiber oder einem sonstigen  Reibung erzeugenden Material besteht, be  festigt ist. Der Umfang des Ringes 84 liegt  unterhalb des Kupplungselementes 22 und ist  zur Bildung einer     Kupplungs-    bzw. einer An  triebsfläche 86, die der Kupplungsfläche 27  am Element 22 entspricht, abgeschrägt.  



  Es ist ersichtlich aus den     Fig.8,    9     und     10, dass beim axialen Verschieben der Hülse  74 um einen geringen Betrag nach rechts das      Kupplungselement 40 ausser Eingriff mit  dem Kupplungselement 22     ziun    Entkuppeln  der Antriebstrommel 10 von der Welle 16 ge  bracht wird. Beim Weiterschieben der Hülse  nach rechts wird die Kupplungsscheibe 85 in  Eingriff mit dem Kupplungselement 22 ge  bracht, um zu veranlassen, dass die Antriebs  trommel 10 mit verhältnismässig kleiner     Ge-          schwindigkeit    im     Rückwärtssinn    angetrieben  wird, so dass das Garn sich vom Wickelkör  per abwickelt.

   Durch Umkehrung des obigen  Arbeitsvorganges wird zuerst die Kupplungs  scheibe 85 vom Kupplungselement 22 abge  schaltet und sodann das Element 40 mit die  sem verbunden und die     Antriebstrommel    mit  hoher     Geschwindigkeit    im Sinne des Ruf  wickelns gedreht.  



  Um die     Antriebstrommel    10 vor dem Um  kehren ihrer Drehrichtung anzuhalten, ist eine  Bremsbacke 90 vorgesehen. Unter Bezug  nähme auf die     Fig.    3, 6, 7 und 20 erhellt, dass  die Bremsbacke 90 die Form einer kreisför  mig gebogenen Auflage hat, welche aus einem  grosse Reibung bewirkenden Material besteht  und am obern Ende eines Bremshebels 91 an  geordnet ist.

   Der Hebel 91 ist auf einem Zap  fen 92, der über die Seite der rechtsseitigen  Tragstütze 5 vorsteht,     schwenkbar    gelagert  und normalerweise zur     Bewegung    in einer  Richtung veranlasst, um die Bremsbacke 90  mit der     Umfangsfläche    27 des Kupplungsele  mentes 22 in Eingriff zu bringen, und zwar  durch eine Schraubenfeder 93, deren     eines     Ende     mittels    eines     Hakens    mit dem herab  ragenden Schenkel des Hebels verbunden ist,  während ihr entgegengesetztes Ende an einem  Stift an der Tragstütze 5 befestigt ist       (Fig.3)

  .    Der Kupplungshebel 91 wird durch       eine    Feder 93 zum Unterbrechen der     Dreh-          bewegung    der     Antriebstrommel    betätigt, ist  aber     normalerweise    durch später zu beschrei  bende Mittel ausser Eingriff     mit    dem Kupp  lungselement 22. In einer     Gewindebohrung    im  obern Ende des Bremshebels 91 ist ein Zap  fen 95 (Fug. 6 und 7)     verstellbar    angeordnet       und    in der Einstellungslage mittels einer       Festhaltemutter    96 gehalten.

   Dieser Zapfen  95 besitzt einen Kopf 97, der befähigt ist, mit    seinem äussern Rand eine Lage     einzunehmen,     in der der Zapfen gegen die äussere Fläche  eines Stiftes 98 anliegt, der in     einer    Gewinde  bohrung in der Seitenfläche der Gabel 80 des       Kupplungsstellgliedes    78 einstellbar angeord  net ist. Der Zapfen 98 ist in der Einstel  lungslage an einem Arm der Gabel 80 mittels  einer     Festhaltemutter    99 gesichert und besitzt.  an seinem äussern Ende eine zentrale     V-för-          mige    Kerbe bzw. Nut 100.

   Während des Wick  lungsvorganges     liegt    der Rand 97 des Zap  fens 95 am     Bremshebel    91 gegen die Fläche  vorn am Zapfen 98, rechts von dessen V-för  miger Nut 100, an     (Fig.6).    Wenn die ver  stellbare Gabel 80 und der Zapfen 98 nach       rechts    in     Fig.    7 bewegt werden, um die An  triebstrommel 10 von der Welle 16 abzukup  peln, bewegt sich der Zapfen 95 mit seinem  Rand auf der schiefen Fläche der Nut 100  durch die     Wirkung    der Feder 93 und der  Bremsbacke 90 abwärts, um mit der Um  fangsfläche 27 des Kupplungselementes 22  zum Unterbrechen der Drehung der Antriebs  trommel 10 in Eingriff zu gelangen.

   Beim       V4Teiterverschieben    der Gabel 80 nach rechts  bewirkt die     linke    Flanke der     V-förmigen    Nut  <B>1.00</B> eine Auswärtsbewegung des Zapfens 95  nach     Art    eines Nockens, um die     Bremsbacke     90 ausser Eingriff mit dem     Kupplungselement     22 zu bringen.  



  Die Betätigung der     Kupplungsstellmittel     beim Ändern der Drehrichtung der Antriebs  trommel 10 wird durch den     jeweiligen    Lage  zustand des sich aufwickelnden Garnes ge  steuert. Aus den     Fig.    1 und 3 ist im beson  deren ersichtlich, wie das Garnstück     y    von  seiner Vorratsquelle hinweg durch eine spä  ter zu beschreibende Spannvorrichtung und  einen     Flaumfänger    geleitet wird und über  einen sich seitwärts erstreckenden Arm 102  eines     Drahtführungsbügels    bzw. eines Wäch  terelementes 103 geführt wird.

   Das Wächter  element 103 hat ein     hakenförmiges    inneres  Ende 104 (Fug. 4), welches einstellbar an  einem nach unten ragenden Teil oder Arm  105 eines verschiebbaren Rahmens 107 mittels  einer Klemmplatte 106 befestigt, ist. Der  Rahmenteil 107, der in den     Fig..3,    4, 5, 12,      13, 15, 16, 17 und 18 besonders deutlich dar  gestellt ist, weist einen blechernen Streifen  auf, dessen einander gegenüberliegende En  den zur Bildung von Lappen 108 und 109  rechtwinklig umgebogen sind. Die Lappen  108 und 109 sind mit in gleicher Flucht lie  genden Löchern versehen, um das Glied 107  an einer Stange 110, welche sich horizontal       zwischen    den in einem Abstand voneinander  befindlichen Tragstützen 5 erstreckt, schwenk  bar zu lagern.

   Der Lappen 108 ist zur     Bil-          dung    eines nach unten ragenden Armes 105  nach unten verlängert, wobei sich der Lap  pen auch nach hinten erstreckt, um einen ver  hältnismässig langen Finger 111 zu bilden,  dessen Ende zur Aufnahme eines zylindri  schen Gegengewichtes 112 verjüngt ist. Das  Gegengewicht 112 ist am Finger 111 mittels  einer Stellschraube 113 einstellbar befestigt  (Fug. 3). Der Lappen 109 ist an seinem  rechtsseitigen Ende rückwärts gerichtet und  bildet. dadurch einen Finger 115     (Fig.15),     dessen Ende zu einem später zu beschreiben  den Zweck eine nach oben gewölbte, ab  ragende Verlängerung trägt.  



  Der Teil 107 ist dem Lappen '109 benach  bart mit einem nach oben ragenden Arm 116  versehen. Der Arm 116 ist an seinem obern  Ende zur Bildung eines keilförmigen Kopfes  120, dessen eine Seite seitwärts verläuft, ver  breitert, wie dies in     Fig.15    bei<B>118</B> ersicht  lich ist. Die andere Seite des Kopfes ist nach  aussen zur Bildung einer Führungskante 119  verbreitert (Fug. 8, 16, 17, 18).  



  Der verschiebbare Rahmenteil 107 wirkt  mit einem zweiten Rahmenteil bei der Ver  schiebung dieser beiden Teile der schwenk  baren Stange 110 entlang zusammen. Der  Rahmenteil 122 ist., wie dies am besten in den       Fig.    15 und 18 dargestellt ist, aus einem  Blechstreifen hergestellt und mit nach oben  ragenden Lappen 123, 124 zur Aufnahme der  Stange 110 in Löchern dieser Lappen ver  sehen. Der linke Lappen 123     (Fig.15)    er  streckt sich nach oben sowohl als auch nach  vorn und ist. dann seitlich     abgebogen,    um  einen Arm 125 zu bilden, der einander gegen  überliegende schiefe Leitflächen 126 und 127    trägt.

   Der Lappen 123 erstreckt sich zur Bil  dung eines Fingers 128     ebenfalls    nach hinten,  wobei an dem Finger an dessen Oberseite eine  Blattfeder 130 befestigt ist. Am Ende der  Feder 130 ist eine     einfallhakenartige    Platte  13l. mit einer schiefen Fläche 132 angeordnet.       (Fig.12    und 14). In der Nähe des gegenüber  liegenden Lappens 124 des Rahmenteils 122  befindet sich ein nach hinten ragender Arm  134     (Fig.12    und 15), dessen Ende nach oben       gekrümmt    ist. Die eine Kante 135 des Endes  des Armes 134 ist gerade, wogegen die gegen  überliegende, sich seitlich erstreckende Kante  zur Bildung eines Keils 136 winklig ab  gebogen ist.

   Die  < gerade Kante 135 des Armes  134 liegt normalerweise gegen die vertikale  Kante<B>137</B> eines Ansatzes 138 an, der aus  einem Stück mit der Nabe 77 des     Kupplung-          stellgliedes    78 verfertigt ist und sich von der  Nabe nach unten erstreckt (Fug. 5, 15 und       19a).    Wie aus     Fig.19a    ersichtlich, trägt der       Ansatz    138 eine seitlich einragende Kerbe  139, deren eine Fläche schief \nach aussen  gegen das obere Ende der Kerbe zur     Bildung     einer Leitfläche     1-10    verläuft, deren     Zweck     später erläutert werden wird.  



  Der Rahmenteil 122 ist, während der  Wicklungsvorgang anhält, durch seine Arme  in ungefähr horizontaler Lage gehalten, wie  dies in     Fig.    15 ersichtlich ist, und zwar mit  tels eines blechernen Gliedes bzw. Stütze 142       (Fig.20),    die an einem schiefen Vorsprung       1-13    befestigt ist, der mit der Nabe 77 des  Kupplungsstellgliedes 78 aus einem Stück be  steht..

   Die Stütze 142 ist an ihrem untern  Ende mit einem     hakenförmigen        Ansatz        1-1-1     (     Fig.15)    versehen, der sich durch eine recht  eckige Öffnung 145 im Arm 134 des schwenk  baren Rahmenteils 122 hindurch erstreckt  und mit der Unterseite dieses Armes im Ein  griff ist, um die Abwärtsbewegung des Rah  mens zu begrenzen. Der Rahmen 122 kann  nach oben in die in den     Fig.    17 und 18 dar  gestellte Lage zu einem später zu erläutern  den Zweck     versehwenkt    werden. Der Rahmen  teil 122 besitzt einen aufragenden Lappen  7.46, der einen vertikalen Schlitz 147 zur  Aufnahme des Fingers 115 des Rahmenteils      107 versehen ist.

   Auf diese Weise sind die  beiden Rahmenteile 107 und 122 zur gemein  samen Hin-     und        Herv        erschiebung    längs der       verschwenkbaren    Stange 110 miteinander ver  bunden, ohne dass die relative Schwenkbewe  gung zwischen den beiden Teilen begrenzt       wird.    Der     Rälimenteil    122 besitzt einen auf  ragenden Finger 148, dessen oberes Ende  einen Querteil 150     mit    einander gegenüber  liegenden, schiefen Kanten 151     und    152 trägt.  



  Während des Wicklungsvorganges liegt  der Drahtbügel bzw. das     Wächterglied    103,  das vom Rahmenteil 107 abgestützt ist, am  sich     aufwickelnden    Garnstück     y    durch Wir  kung des Gegengewichtes 112 an, und die ver  schiedenen Teile des     Kupplungssteuermecha-          nismus    nehmen die in den     Fig.    3 und 15 er  sichtlichen Lagen an.

   Beim Abreissen des  Garnstückes     y    bzw. bei Erschöpfung des  Garnvorrates wird das Wächterglied 103  durch Wirkung des Gegengewichtes 112 nach  oben     verschwenkt    und dadurch der Rahmen  teil 107 im Uhrzeigersinn     (Fig.    15)     ver-          schwenkt,    bis seine Bewegung, durch Zusam  menwirken des Armes 116 mit.

   den Umfängen  der Büchse 68 und der Hülse 74,     i-mterbro-          chen    wird, die sich mit der Antriebswelle 65  drehen     (Fig.16).    Wenn die Büchse 68 und  die Hülse 74 sich     zusammen    in der in     Fig.16     durch Pfeile angedeuteten     Richtung    drehen,       gelangen    die beiden Anschläge 70 und 75 in       Eingriffslage    mit den sich gegenüberliegen  den Kanten 118 und 119 des     keilförmigen     Kopfes 120 des Armes 116.

   Bei der Weiter  drehung der Welle 65 bewegt der Kopf 120  des Armes 116 nach Art eines Keils im Sinne  des     Wegtreibens    die Hülse 74 nach rechts.  Weil das     Kupplungsstellglied    78 mit. der  Hülse 74 verbunden ist,     bewirkt    dessen Gabel  80     zunächst    eine Verschiebung des Kupp  lungselementes 40     ziun    Entkuppeln der An  triebstrommel 10 von der hochtourigen Welle  16, um darnach die Antriebsscheibe 85     mit     dem Element 22     in    Berührung zu bringen  zwecks     Antreibens    der Antriebstrommel 10  durch die langsam laufende Antriebswelle 65  im rückwärtigen Drehsinn.

   Während der  letztgenanten Drehung der     Antriebswalze    10    bewirkt die     Fadentrumm-Fangvorrichtung,     welche später     beschrieben    werden wird, das  Zurückziehen des abgerissenen Garnendes  von dem in Wicklung befindlichen Wickel  körper in     untenstehend    erklärter Weise.  



  Nachdem der Rahmenteil 107 die Ver  schiebung der Hülse 74 zur Umkehrung der  Drehbewegung der Antriebswalze 10 in der  oben beschriebenen Weise bewirkt hat, tritt  ein     Fortsatz    153 an der Büchse 68 mit der  Rückseite des Armes 116 zum     Verschwenken     des Rahmenteils 107 im     Gegenuhrzeigersinn          (Fig.16    bis 18) in Eingriff, -um diesen Teil  in die Ruhelage zu versetzen.

   An der links  seitigen Tragstütze 5 ist eine blecherne, wink  lig abgebogene Stütze 155     (Fig.12,    14, 15)  angeordnet, welche einen nach unten ragen  den Schaft 156 trägt, an dessen     unterem     Ende sich ein Riegel     bzw.        Klinke    158 befin  det, die auf einem Zapfen 157     verschwenkbar     ist. Der Schaft. 156 trägt einen Anschlag 159,  gegen welchen die Seite der     Klinke    158 nach  giebig anliegt, und zwar mittels einer Feder  160, wie diese in     Fig.    14 dargestellt ist.

   Die  Stütze 155 ist ebenfalls mit einem Paar in  einem Abstand voneinander befindlicher Lap  pen 161, 162 versehen, welche     zwischen    sich  einen Schlitz 164 bilden, wobei die Kante des  innersten Lappens 162 an der Unterseite ab  geschrägt ist     (Fig.    14, 16). Während des       Wicklungsvorganges    befindet sich der be  lastete Finger 111 des Rahmenteils 107 auf  der linken Seite der Klinke 158, und zwar  oberhalb derselben, wogegen die Platte 131  am     Finger    128 des andern Rahmenteils 122  unterhalb der Öffnung 164 in der Stütze 155  sich befinden.

   Beim Abreissen des Fadens da  gegen schwingt der Finger 111 nach unten in  eine Lage, wie diese durch gestrichelte Linien  in     Fig.14    gezeigt und mit dem Hinweiszei  chen     111a    bezeichnet ist.     Beim    Verschieben  der Rahmenteile 107, 122 nach rechts zum  Umkehren der     Drehbewegung    der Antriebs  walzen 10 gelangen der Finger 111 und die  Platte 131 in entsprechende Lagen, wie diese  mit 111b bzw.     131a    in     Fig.    14 bezeichnet sind.

    In einer andern     Arbeitsstiüe,    wenn der Rah  menteil 107 durch den     Fortsatz    153 an der      Büchse 68 in seine Ausgangslage     verschwenkt     wird, wird der Finger 111 aufwärts     ver-          schwenkt,    wie dies in gestrichelten Linien bei  111c angedeutet ist., während die Platte 131  in der in     Fig.    14 in gestrichelten Linien bei  131a angegebenen Lage verbleibt.  



  Der     obenstehend    beschriebene Mechanis  mus arbeitet zum Umkehren der Drehbewe  gung der Antriebswalze 10 im Sinne des Auf  wickelns in den Sinn zum Abwickeln des Gar  nes mit verringerter Geschwindigkeit, wäh  rend welch letzterer Drehbewegung die Garn  trumm-Fangvorrichtung das Ende des sich  auf den Wickelkörper aufwickelnden Fadens  erfasst. Nachdem das Ende des Garnes auf  dem Wickelkörper und das Ende des Vor  ratsgarnes erfasst und miteinander durch den       Anknüpfer    verbunden worden sind, wird der       Kupplungssteuermechanismus    in der ent  gegengesetzten Richtung verschoben, um die  Antriebswalze 10 wiederum durch die Welle  16 im Sinne des     Aufwickelns    anzutreiben.

   In  der Nähe des Endes des Hubes des     Faden-          trumm-Fanggliedes    in der Richtung nach  links     (Fig.    1, 2), bewegt sich ein Zapfen 165,  der in den     Fig.    15 bis 18 und 20 ersichtlich  ist und von diesem Fangglied getragen wird,  längs der geneigten Kante 127 des Leitarmes  125     (Fig.17),    wodurch der letztere nieder  gedrückt wird. Dadurch wird der Rahmen  teil 122 im     (legenuhrzeigersinn        verschwenkt          (Fig.   <B>17),</B> so dass er die Platte 131 am innern  Ende des Fingers 128 nach oben in die in       Fig.14    gestrichelt angegebene Lage 131b  bringt.

   Aus     Fig.    14 geht     hervor,    dass während  der Aufwärtsbewegung der Platte 131 die  Leitfläche 132 über das Ende des Lappens  162 am     Fortsatz    15 bewegt wird, bis diese  Platte schliesslich in eine Lage direkt über  dem Lappen gelangt (vgl. auch     Fig.    18).  Durch diese     Massnahme    wird der Rahmenteil  122 am     Zurückschwingen    in die in     Fig.16     dargestellte Lage verhindert.

   Während der  letztgenannten Schwenkbewegung des     Rah-          ;        menteils    122 wird das innere Ende des     Leit-          armes    134 an dessen rechtsseitigem Ende von  der in den     Fig.    15, 16,     19a    ersichtlichen Lage  in die in den     Fig.17,    19b ersichtliche Lage    angehoben, um dieses Ende mit dem     Leit-          schlitz    139, der im vorstehenden als in der;  Fläche des Ansatzes 138, der von der Nabe  77 des Kupplungsstellgliedes 78 nach unten  ragt, liegend beschrieben worden ist, in glei  che Flucht zu bringen.  



  Ein Bund 166, der bei 167 auf der Welle  65 festsitzt     (Fig.12,    15), trägt einen radial  vorstehenden Zapfen 168, der in der Mitte  seiner Länge einen Umfangsflansch<B>169</B> auf  weist. Nachdem der Leitarm 134 mit der  Kerbe 139 im Glied 78 in gleiche Flucht ge  bracht worden ist, tritt der Zapfen 168 bei  seiner Drehung mit der Welle 65 mit der  Leitkante 136 des Armes in Eingriff zum.  Drücken des letzteren nach links     (Fig.17,     19c).

   Die Bewegung des Leitarmes 134 in  diese Richtung bewirkt     zunächst,    dass der  Arm in die Kerbe 139 so eintritt, dass er den  Boden derselben berührt, um das Kupplungs  stellglied 78 um einen kleinen Betrag nach  links zu drücken und dadurch die Antriebs  walze 10 von der Welle 16 abzuschalten und  der Bremsbacke 90 zu gestatten, die Dreh  bewegung aufzuhalten. Nachdem die beiden  Rahmenteile 122, 107 in dieser Weise seit  wärts verschoben worden sind, gleitet die  Platte 131 dem Lappen 162 entlang, wobei  der Finger 111 in eine Lage gelangt, in wel  cher er durch die Klinke nicht weiter am       Abwärtsschwenken        verhindert    wird.

   Um den  Finger 111 an einer solchen Schwenkbewe  gung zu verhindern und den Wächter 103  zum Niederdrücken zu bringen, trägt der  Rahmenteil 122 einen Anschlag 170, der aus  einer Schraube besteht     (Fig.38,    42), welche  befähigt ist, mit der     Unterseite    des Armes  115 zum Halten des Rahmenteils 107 in der  in der     Fig.17    ersichtlichen Lage in Eingriff  zu gelangen.  



  Die verschiedenen Teile verbleiben in     der:     zuletzt beschriebenen Relativlage, bis die  Garnenden zusammengeknüpft worden sind  und das     Garntrumm-Fangglied    seinen Rück  hub in der     Richtring    nach rechts nahezu voll  endet hat. In diesem Zeitpunkt tritt. der     Zap-          feil    165 mit der schiefen Kante 151 des Quer.      teils 150 am Arm 148 des Rahmens 122, der  vorher in die in     Fig.17    ersichtliche Lage     ver-          schwenkt    worden war, in Eingriff.

   Während  der Zapfen 165 der Leitfläche 151 des Armes  148 entlang gleitet, wird der Rahmenteil 122  im     Gegenuhrzeigersinn        verschwenkt        (Fig.15),     um den Arm 134 längs der Leitfläche 140  der Kerbe 139 im Ansatz 138 des Gliedes 78  in die in     Fig.18    ersichtliche Lage nach oben  zu     verschwenken.        Wenn    dann der rotierende  Zapfen 168 wiederum mit der Leitkante 136  des Armes 134 in Eingriff gelangt, wird der       letztere    weiter nach     links    gedrückt,     wie    dies  in den     Fig.18,    19d angedeutet ist.

   Die letzt  genannten Bewegungen der Teile bewirken  eine Verstellung des Kupplungselementes 40,  so dass dieses     mit    dem     Kupphmgselement    22  in Eingriff gelangt, um die Antriebswalze in       Richtung    des     Aufwickelns    mit hoher     Ge-          schwindigkeit    anzutreiben (Fug. 8).  



  Nachdem die Rahmenteile 122,107 auf diese  Weise verstellt worden     sind,    liegt die Platte  131 oberhalb der Öffnung 164 in der Stütze  155,     wie        dies    bei 131c in     Fig.14    angegeben  ist, um dem Finger 128 zu ermöglichen, sich  durch diese     Öffnung    nach unten     zii    bewegen,  nachdem der Zapfen 168 sich über die     Leit-          kante    136 des Armes 134 hinaus gedreht hat,  um dadurch dem Rahmenglied 122 zu ermög  lichen, in die in     Fig.    15 gezeigte Lage zurück  zukehren.

   Das     untere    hakenförmige Ende 144  der Tragstütze -142, welches zu dieser Zeit  mit dem Arm 134 im Eingriff steht, funk  tioniert dann als Anschlag, um den Rahmen  teil 22 an der     Weiterverschwenkung    zu ver  hindern. Das Garnstück     y,    das nun von dem  in Bildung begriffenen Wickelkörper     aLifge-          nommenworden    ist, hält nun den Wächter 103  in einer leicht nach unten gedrückten Lage  und hält auch den Keil 120 zurück, so dass er       mit    den sich drehenden Anschlägen 70, 75  nicht in Eingriff gelangen     kann,

      bevor ein  weiterer     Garnbrueh    stattgefunden hat     bzw.     der Garnvorrat ausgegangen ist.  



       Wickelkörper-Grössenregelmeehanismus.     Die Mittel zum Unterbrechen des Wick  lungsvorganges, nachdem der in Wicklung    begriffene     Wickelkörper    eine vorbestimmte  Grösse erreicht hat, sind nach ihrer Konstruk  tion als auch Anordnung in den     Fig.    3, 38 bis  41 dargestellt. In der vorliegenden Spul  maschine bewirkt der     Grössenregelmechanis-          mus,    nachdem der Wickelkörper den vor  bestimmten Durchmesser erreicht hat., das  Abstellen des Wicklungsvorganges durch Ver  stellen der Kupplungen der     Antriebswalze    in  die neutrale bzw.     unwirksame    Lage.  



  Der Arm 14, welcher den Wickelkörper P  abstützt, ist in in einem Abstand voneinander  angeordneten Lageraugen 181 an einem Trä  ger 182, der an der Stange 15 angeordnet ist.,  gelagert, welche Stange     obenstehend    als sich  durch die verschiedenen     Spuleinheiten    in der  Längsrichtung hindurch erstreckend ange  führt ist. Der Träger 182 besitzt     einen    vor  springenden Teil, der mit einem kreisbogen  förmigen Schlitz 183 versehen ist, welcher  zur Achse der Stange 15 konzentrisch ist. Ein  Stift 184, der den Schlitz 180 durchdringt,  ist befähigt, in einer Einstellage am Träger  182 mittels einer Schraubenmutter     einerends          festgeklemmt    zu werden (Fug. 39).

   Ein Grö  ssenregler 185, der am Stift 184 schwenkbar  gelagert ist, weist eine kreisbogenförmige  Kante 186 auf, die an ihrem untern Ende  eine gebogene Halteschulter 187 hat, und sie  erstreckt sich von der Schulter nach unten  nach einem Fussstück     bzw.        Fortsatz    188.  



  Mit dem Grössenregler 185 wirkt ein zwei  ter     Grössenregler-Ausschalthebel    190 zusam  men, der auf einem Zapfen 191 an einer       Tragstelze    192 angeordnet ist. Die     Tragstelze     192 ist auf dem Bett 3 des Maschinenrah  mens 2 abgestützt     und    erstreckt sich nach  oben zu einem Arm 193, der einen Haltestift  194 trägt, welcher in der Seitenrichtung vor  steht.

   Beim     Verschwenken    des Armes 14 von  Hand nach oben, um das Abnehmen des     Wik-          kelkörpers    P zu ermöglichen, wird der Grö  ssenregler 185 im     Gegenuhrzeigersinn        ver-          schwenkt    (Fug. 38), und zwar durch die Wir  kung einer Blattfeder 195, welche am Träger  so befestigt ist, dass ihr Ende gegen die Seite  des Grössenreglers     anliegt.    Durch das An  heben des Armes 14 gelangt die Halteschul-           ter    187 mit dem feststehenden Stift 194 zum       auslösbaren    Halten des Armes 14 in hoch  gehobener Lage in Eingriff     (Fig.    41).  



  Während des Wicklungsvorganges liegt  die gebogene Kante 186 des Grössenreglers  185 gegen eine ähnlich gewölbte Fläche 196  am Ausschalthebel 190 an, wie dies in den       Fig.    3, 38, 42 gezeigt ist. Der Hebel 190 wird  von einer Feder 198 zur     Bestimmung    seiner  Schwenkbewegung um den Stift 191 im     Ge-          genuhrzeigersinn    so beherrscht, dass seine ge  wölbte Fläche 196 mit der gebogenen Kante  186 des Grössenreglers 185 im Eingriff bleibt.  Die Feder 198 ist um den Stift 191 so ge  wunden, dass ihr eines Ende mit einem Teil  der Tragstelze 192 in Eingriff steht und ihr  anderes Ende gegen die untere Kante des  Hebels 190 anliegt.

   Die Feder 195 ist ein  wenig stärker als die Feder 198, so dass der  Grössenregler 185 bestrebt ist, den Hebel 190  im     Gegenuhrzeigersinn    zu     verschwenken,    wo  bei diese Bewegung jedoch durch den Ein  griff der obern Kante des Hebels 190 mit  einem Zapfen 199, der seitlich von der Trag  stelze 192     abragt,    verhindert wird. Der Aus  schalthebel 190 ist mit einem sieh nach vorn  erstreckenden Arm 200     (Fig.40)    versehen,  der eine keilförmige Form hat, deren eine  Seitenkante nach vorn gespreizt ist, um eine  Leitfläche 201 für einen später zu erklären  den Zweck zu bilden. Eine Verlängerung an  der Seite des Armes 200 ist nach unten und  dann zur Seite hin zur Bildung einer Rast  202 abgebogen.  



  Der     Grössenregelmechanismusist    verstellbar,  um das Wickeln von Wickelkörpern irgend  welcher Grösse dadurch. zu ermöglichen, dass  eine in     Fig.    39 gestrichelt gezeichnete, am  Stift 184 angeordnete     Sehraubenmutter    ge  löst und sodann der Grössenregler 185 ver  schoben wird, bis er in seine richtige Lage  im kreisbogenförmigen Schlitz 183 gelangt,  wonach die Schraubenmutter wieder angezo  gen wird.

   Bei zunehmendem Durchmesser des  Wickelkörpers während des Wickelvorganges  wird der Arm 14 nach oben     verschwenkt,    wo  durch die kreisbogenförmige Kante 186 des    Grössenreglers 185 längs der     ge\völbteii    Flä  che 196 des     Aussehalthebels    190 verschoben  wird     (F'ig.3,    38).  



  Nachdem der     Wickelkörper    seine vorge  schriebene Grösse erreicht hat, bewegt sich das  untere Ende der kreisbogenförmigen Kante  186 des Grössenreglers 185 von der gewölbten  Fläche 196 des Ausschalthebels 190 hinweg.  Die Feder 195 bewirkt dann. eine Schwenk  bewegung des     (-lrössenreglers    185 von der mit.  gestrichelten Linien angegebenen Lage in die  in ausgezogenen Linien in     Fig.    39 gezeigte  Lage, wodurch sein Fussstück 188 am obern  geraden Teil des Hebels 190 aufsitzt, wenn  die kreisbogenförmige Kante 186 des Grössen  reglers 185 gegen den Haltestift 194 anliegt,  um in seiner Bewegung begrenzt zu werden.

    Gleichzeitig zu dieser Bewegung des Gliedes  183 wird der Ausschalthebel 190 aus der ge  strichelten Lage in die in     Fig.    30 in ausgezo  genen Linien gezeigte Lage bewegt, worin des  sen untere Kante gegen einen Haltestift 203,  welcher seitlich der Tragstelze 192 angeordnet  ist, anliegt. Während der letztgenannten Be  wegung des Ausschalthebels 190 wird dessen  Arm 200 aufwärts in die in     Fig.    39 ersicht  liche Lage     versehwenkt.,    um sein keilförmiges  Ende auf die Bewegungsbahn der beiden An  sehläge 70 und 75 auf der Büchse 68 bzw.

    der Hülse 74, welche vorstehend     als    sich mit  der langsam laufenden Antriebswelle 65 mit  bewegend beschrieben sind,     zu    bringen       (Fig.40).    Bei der Drehung der Anschläge  70, 75 während der     Drehiuig    der Welle 65  gelangt die gerade Flanke des Armes 200 mit  dem Kopf der Schraube 69, welcher den An  schlag 70 mit der Büchse 68 verbindet, in  Eingriff, während seine entgegengesetzte  schiefe Flanke 201 mit dem Anschlag 75 in  Eingriff gelangt.

   Bei der Weiterdrehung der  Welle 65 hat das keilförmige Ende des Ar  mes 200 die Neigung, die beiden Anschläge  70 und 7 5     auseinanderzutreiben    und, da die  Büchse 68 auf der Welle festsitzt, wird die  Hülse 74 nach rechts verschoben     (Fig.1,    2  und 40).

   Die der Hülse 74 mitgeteilte     Gleit-          bewegung    in der angegebenen Weise beträgt  ungefähr die Hälfte derjenigen, welche der      Hülse mitgeteilt wird, wenn das sich     aufwik-          kelnde    Garn abreisst, wie dies     obenstehend     erklärt worden ist, so dass das Kupplungs  element 40 von dem Element 22 entkuppelt  wird     (Fig.    9), wonach die Bremse 90 an der  Antriebswalze 10 zum Abstellen der     Drehung     derselben wirksam wird     (Fig.7).    Wenn der  Ausschalthebel 190 sich in der in     Fig.    39 er  sichtlichen Lage befindet, wirkt dessen Schul  ter 202 als Rast,

   mit der der Arm 115 des  sich verschiebenden Rahmenteils 107 in Ein  griff gelangt,     wie    dies in     Fig.39    in gestri  chelten     Linien    angedeutet ist. Zufolge dieser  Massnahme ist der Rahmenteil 107 an der       SchwingbewegLmg    in eine Lage verhindert,  die     bewirkt,    dass der Keil 120 zwischen die  Anschläge 70 und 75 eintritt,     run    zu veranlas  sen, dass die     Antriebswalze    10 im     Rückwärts-          sinne    angetrieben wird     und    die     Garntrumm-          Fangvorichtung    betätigt wird,

   nachdem der       Wickelkörper    P seine vorgeschriebene Grösse  erreicht hat. Nach erreichter Wickelgrösse,  wie diese vorgeschrieben ist,     und    beendigter       Abstellbetätigring    des     Spulmechanismus    kann  die Bedienungsperson den Wickelkörper von  der     Antriebswalze    10 hinweg hochheben, in  dem der Arm 14 in seine obere, in     Fig.41     gezeigte Lage     verschwenkt    wird, so dass der  gewölbte Lappen 187 über den Haltestift 194  sich bewegt, um den Wickelkörper in der an  gehobenen Lage zu halten.

   Die Bedienungs  person     kann    alsdann das Garn abschneiden,  den fertiggestellten     Wickelkörper    abnehmen  und eine leere     Kötzertraghülse    C auf den       Kötzerhalter    6 am Ende des Armes 14 auf  stecken. Das Ende des Garnstückes     y    wird dann  mit der leeren     Traghülse    C verbunden, und  es kann dann das Wickeln eines neuen     Wik-          kelkörpers    durch     Niederdrüeken    des Anlauf  handgriffes 206, wie in den     Fig.    1, 3, 38 und  42 gezeigt ist, beginnen.

   Der Hebel 206 ist  auf einem Zapfen 207, der an der Seite der  rechtsseitigen Tragstütze 5 befestigt und nor  malerweise in der Ruhelage gehalten ist, so  dass seine Oberkante mit einem Anschlag 208  an der Seite der Tragstütze in Eingriff steht,       schwenkbar    gelagert, wobei eine Schrauben  feder 213, welche den Zapfen 207 umgibt         (Fig.    38), diesen Eingriff bewerkstelligt. Das  seitlich abgebogene innere Ende 209 des  Handgriffes 206 ist befähigt, mit der Unter  kante eines Armes 210, der an einer horizon  talen Stange 211 befestigt ist, in Eingriff zu  treten. Die Stange 211 ist an der Seite eines  gegabelten Keils 212 der Tragstelze 192       schwenkbar    gelagert und trägt einen Rück  stellarm 215.

   Der Arm 215 erstreckt sich von  der Stange 211 nach oben     iuid    ist in der  Nähe seines obern Endes mit einer nach hin  ten geneigten Leitfläche 216 versehen. Zwi  schen den Enden des Armes 215 befindet sich  eine Verdickung 217, welche einen vorstehen  den Stift 218 trägt.  



  Beim Niederdrücken des vordern Endes  des Handgriffes 206 in die in     Fig.42    dar  gestellte Lage tritt dessen nach innen abgebo  genes Ende 209 mit dem Arm 210 in Eingriff  und     verschwenkt    denselben nach oben. Zu  folge der Verbindung des Armes 215 mit  dem Arm 210 durch die Stange 211 wird der       erstgenannte    Arm aus seiner in     Fig.38    ge  zeigten Lage in die in     Fig.42    ersichtliche  Lage     verschwenkt,

      um mit seinem obern Ende  mit     einem    Stift 219 an der Seite des Grössen  reglers 185 in Eingriff zu gelangen     und    da  durch den letzteren entgegen der Wirkung  der Blattfeder 195 zu     verschwenken.    Auf       diese    Weise wird die Schulter 187 an dem  Grössenregler 185     ausser    Eingriff mit dem  Stift 194 gebracht, um dem Arm 14 zu er  möglichen,

   sich durch     Eigengewichtswirkung     nach unten zu     verschwenken.    Bei dieser       Schwenkbewegung    des Armes 14 bewegt sich  der Stift 219 am Grössenregler 185 der     Leit-          fläche    216 des Armes 215 entlang, wodurch  der Grössenregler im Uhrzeigersinn verdrängt  wird     (Fig.    42).

   Gleichzeitig, zum Loslösen  des Grössenreglers vom Stift 194, tritt der  Stift 218 am Arm 215 mit der Unterkante  des     Anisschalthebels    190 in Eingriff zur     Ver-          schwenkuüg    dieses Hebels im Uhrzeigersinn  entgegen der Wirkung der Feder 198, bis  dessen Oberkante am Zapfen 199 an der Seite  der Tragstelze 192 anliegt. Bei der zuletzt  beschriebenen Relativlage der Teile gleitet  die gebogene Kante 186 des Grössenreglers      <B>185</B> längs der gewölbten Fläche 196 des He  bels<B>190</B> in eine Lage nach unten, wie diese  in     Fig.    42 dargestellt ist, uni die     Kötzertrag-          hülse    C in Umfangsberührung mit der An  triebswalze 10 zu bringen.

   Beim     Verschwen-          ken    des     IIebels    190 in die     letztbesehriebene     Lage wird dessen keilförmiger Arm 200  ausser Eingriff mit den Anschlägen 69 und 75  gebracht. Gleichzeitig zur Verschiebung des  Armes 200 tritt das äussere Ende des     Armes     210 mit der Unterkante des Armes 134 zum  Anheben desselben in eine Lage in Eingriff,  in welcher dessen Führungsteil 136 zwischen  den Ansatz 138 des Kupplungsstellgliedes 78  und den sieh drehenden.

   Zapfen<B>168</B> gelangt       (Fig.17    und 18), wodurch das Kupplungs  element 40 aus der neutralen Lage in Ein  griff mit dem     Kupplungselement    22     (Fig.    8)  verschoben wird, um die Antriebswalze 10 im       Sinne    des     Aufwickelns    des Garnes y auf die       Kötzertraghülse    C in Drehung zu versetzen.  Beim Auslösen des Handgriffes 206 nehmen  die verschiedenen     Rückstell-    bzw. Antriebs  elemente ihre gegenseitigen Lagen nach den       Fig.    3 und 38 ein.  



  Wie früher beschrieben, werden nach dem.  Erreichen der vorgeschriebenen Grösse des       Wickelkörpers    P die     Grössenregeleleriiente    185  und<B>190</B> automatisch in ihre in der     Fig.30     in ausgezogenen Linien dargestellten Lagen       verschwenkt,    wogegen der Wickelkörper P in  Berührung mit der Antriebswalze 10 ver  bleibt.

   Sollte in diesem Zeitpunkt die Bedie  nungsperson versuchen den Wicklungsvor  gang wieder einzuschalten, ohne zuvor den  fertiggestellten Wickelkörper P abzunehmen  und ihn durch eine neue     Kötzertraghülse    C  zu ersetzen, wird der Handgriff 206 mittels  des oben beschriebenen     Mechanismus    dahin  wirken, die Antriebselemente sogleich in die  Wicklungslage zu bringen, wobei die Ele  mente 185 und 190 in die in     Fig.    39 in ge  strichelten Linien dargestellten Lagen gelan  gen.

   Wird dagegen der Handgriff 206 aus  gelöst, so kehren die Teile sogleich in die in       Fig.    39 in ausgezogenen     Linien    dargestellten  Lagen zurück, wobei der Arm 200 mit den  Anschlägen 69 und 75 zum Abstellen der    Drehung der Antriebswalze 10 in Eingriff  tritt.  



       Garnzuf        üh-rungsmittel.     



  Wie vorstehend beschrieben, wird das  Garn dem     Spulmechanismus    von einer     zu-          ,-ehörigen    Vorratsquelle, welche unterhalb  des Mechanismus angeordnet ist, zugeführt.  Gemäss     Fig.    1 der Zeichnung wird das Garn y  von einer der mehreren Vorratsspulen s und  s', welche zweckmässig auf nicht gezeigten       Spindeln    angebracht sind, abgezogen. Die     Zu-          fuhrspindeln    sind in ungefähr vertikaler  Lage an einem Halter 225 angeordnet, der  am Bein 4 des     Maschinenrahmens    2 mittels  einer Stütze 226 gehalten ist.

   In der Zeich  r.ung sind zwei Vorratsspulen s und s' dar  gestellt, von welchen aus das Garn y nach  oben geführt werden kann, was im vorliegen  den Fall von der Spule s aus geschieht, wo  nach das Garn durch eine Vorrichtung 230       geführt    wird, die aus einer     Garnspannvor-          riehtung    und einer     Entflaumervorrichtung     zusammengesetzt ist. Diese Vorrichtung ist  in den     Fig.    1, 3, 51 und 55 durch die Hin  weiszahl 230 angegeben.

   Das Garn     y',    welches  von der     Vorratsspule    s' ausgeht, bildet eine  Reservewicklung, welche in der Vorrichtung  230 in     Bereitschaft    gestellt ist, um das erst  genannte Garn y bei Erschöpfung des Garn  vorrates automatisch zu ersetzen.  



  Die Vorrichtung 230, die in den     Fig.51     bis 63 im Detail dargestellt ist, besitzt einen       ungefähr    rechteckigen Rahmen 231, der mit  vordern und hintern Querstäben 232 und 233  versehen ist, die mit den Seiten 234 und 235  verbunden sind. Wie aus     Fig.l    hervorgeht,  ist der Rahmen 231 von einer Tragstütze 228  gehalten, die an einem horizontalen Stab 229,  der sich in der Längsrichtung der Maschine  erstreckt, befestigt ist. In der Nähe des     vor-          dern    Endes des Rahmens 231 ist von einer       Verdiekung    236 eine aufragende Spindel<B>237</B>  getragen, auf     "velcher    ein paar Spannschei  ben 238 und 239 gelagert sind.

   Das Vorrats  garn y wird von der Vorratsspule s aufwärts       durch    ein trichterförmiges Mundstück an  einem Kanal 240 in einer Führungsplatte     241         geführt, die an der vordern Querstange 232  des Rahmens 231 befestigt ist. Nach dem  Durchlauf des Garnes durch den Kanal 240  zwischen den Spannscheiben 237     und    238  wird das Garn y quer über die Oberfläche  einer     Garnwächterplatte    244 geführt, die mit  einer Serie von     schlitzförmigen    Öffnungen  245     (Fig.51,    55 und 57) versehen ist. Die  Platte 244 ist an den einander gegenüberlie  genden Seiten 234     und    235 des Rahmens 231  mittels Schrauben 246 befestigt.

   Von der  Platte 244 hinweg läuft das Garn y zwischen  einer obern und einer untern Lamelle 247  bzw. 248 des     Flaiunfängers    250 hindurch.  Die untere Lamelle 248 des Flaumfängers 250  ist am hintern Querstab 233 des Rahmens  231 mittels Schrauben 251     (Fig.    55) be  festigt, wogegen die obere Lamelle 247 an  einem Glied 252 mittels Schrauben 253 ver  stellbar angeordnet ist, so dass das Garn  durch den Spalt zwischen den Lamellen  durchtritt     (Fig.60    und 61).

   Das Glied 252  ist auf einem Zapfen 254 schwenkbar ge  lagert, welcher zwischen in einem Abstand       voneinander    stehenden Lappen 255 des Rah  mens 231 sich erstreckt     (Fig.    55 und 60) und  befähigt ist, in eine obere, in     Fig.61    dar  gestellte Lage zum Öffnen des     Flaiunfängers     zu gelangen, wie dies zu einem näher zu er  läuternden Zweck später beschrieben werden  wird.

   Wie aus     Fig.    62 ersichtlich, ist am     hin-          tern    Teil des Rahmens 231 eine horizontale       Führungsstange    258 durch Ansätze 257 ge  halten, deren untere Fläche in gleicher hori  zontaler Flucht mit dem Spalt zwischen den       Flaumfängerlamellen    247 bzw. 248 angeord  net ist. Die Stange 258 hat ein nach oben  gebogenes Ende, das einen vertikalen Füh  rungsfinger 259 darstellt     (Fig.51),    an dem  das Garn y beim Durchlauf nach oben zu  dem     SpLlmechanismus    durch Wirkung des       Garntrumm-Fangmechanismus    anliegt.

   Das  Garn y     kann    längs der Seite des Führungs  fingers 259 gleiten und seitwärts unter die  Stange 258 gelangen, um zwischen den       Flaumfängerlamellen    247 bzw. 248 durch  gezogen     zii    werden, wozu die Kanten der La  mellen abgeschrägt sind, um     dadurch    eine    trichterförmige Öffnung 260 zu bilden. Es  sind zweckmässig ein oder mehrere Führun  gen 262 am Rahmen 231 zum Schutz gegen  etwaige Verschiebung des Garnes vorgesehen.

    Ein Schutzdraht 263, der einen horizontalen  Teil 266 hat, ist am     einen    Ende an einem  aufragenden Arm 264 an der Seite des Rah  mens 231 befestigt und hat eine untere Bie  gung, die mit<B>267</B> bezeichnet ist, von wo der  Draht anschliessend nach rückwärts gebogen       ,Lind    dann zu einer Schleife gebogen ist,     tun     einen nach vorn verlaufenden Teil 268 zu  bilden. Der Teil 268 ist aufwärts und dann  seitlich gebogen, wie dies mit 269 bezeichnet  ist, so dass er über die Führungsplatte 241  zu liegen kommt, wobei dieser Endteil des  Drahtes 263 in einer Verdickung des Armes  275, die vorn über den Rahmen 231 hinaus  ragt, befestigt ist.

   Beim Durchziehen des  Garnes durch die Vorrichtung tritt das Garn  durch den Kanal 240 der Platte 241 hin  durch, dann über den Draht, und wird längs  der aufragenden Führung 259 nach unten  gezogen. Beim Durchführen des Garnes un  ter der Führungsstange 258 gleitet dasselbe  längs des gekrümmten Teils 269 des Drahtes  263 und wird dann automatisch in seine  Lage zwischen die Spannscheiben 238 und  239 gezogen sowie zwischen die Kanten der  Lamellen 247 und 248 des     Flaiunfängers.     



  Der Arm 102 des     obenstehend    beschrie  benen     Drahtführungsbügels    103 erstreckt  sich normalerweise parallel zur Führungs  stange 258 in der Nähe der letzteren,     tim    dem  Garn y zu gestatten, darüber hinwegzugehen  und dadurch den Drahtbügel in der abge  senkten, in     Fig.    3 ersichtlichen Lage zu hal  ten. Der Arm 102 liegt über einem gekrümm  ten Hebel 271, der von einem winklig abge  bogenen     Drahtgarnwäcliter    272 abgestützt ist.

    Das untere horizontale Stück des Draht  wächters 272 ist in Lagern 273 am rückwär  tigen Ende des Rahmens 231 schwenkbar ge  lagert     (Fig.    55) und ist an seinem Ende mit  einem seitwärts abstehenden Finger 275 ver  sehen     (Fig.51).    Der Drahtwächter     2"r2    ist  normalerweise in der in     Fig.3    ersichtlichen  Lage gehalten, wie dies auch in     Fig.    51 dar-      gestellt ist, und liegt an einem Anschlag 276  an     (Fig.    55),     Lind    zwar mit Hilfe einer Feder  277, die um den Draht gewunden ist, so dass  ihr eines Ende gegen das rückwärtige Ende  des Rahmens 231 anliegt,

       Lind    ihr gegenüber  liegendes Ende mit der Unterseite des Wäch  ters im Eingriff steht. Bei sieh ereignendem       (Tariibrueh    und Einfangen des Garnendes  durch das     Garntrumni-Fangglied    am     Flaum-          fänger    und darauffolgendes Hochziehen des  Garnes     zum        Wieklungsmeehanismus,    wie dies  später ausführlicher beschrieben werden wird,  wird der     Drahtführungsbügel    103 in der       obenstehend    erklärten Weise nach unten ver  drängt.

   Der Arm 102 des Drahtbügels 103  gelangt somit in Eingriff mit dem Hebel 271  zum     Herabdrücken    desselben entgegen der  Wirkung der Feder 272, um den Finger     275     zu veranlassen, das Garn nach unten in eine  Schleife auszuziehen. und dadurch vor dem  Wiedereintreten des Wicklungsvorganges zu  straffen. Beim Wiederbeginn des Wicklungs  vorganges wird der Drahtbügel<B>103</B> zum Los  lassen des Drahtwächters<B>272</B> nach oben v     er-          schwenkt,        uni        dein    letzteren zu gestatten, in  die in     Fig.    3 ersichtliche Lage durch die Wir  kung der Feder 277     zurückzukehren.     



  Unter nunmehriger Bezugnahme auf die       Fig.    53, 55, 56, 57, 60 und 62 ist ersichtlich,  dass eine Welle 280 in Lageraugen 281 und  282 am     vordern    und hintern Ende des Rah  inens 231     gela#,ei-t    ist. Die Welle 280 erstreckt  sich über das hintere Ende des Rahmens 231  hinaus und ist daselbst zu einem Finger 283  umgebogen. An der Welle 280 ist mittels  einer     Stellschraube    279     (Fig.56)    ein Garn  wächterrahmen 285 befestigt, der aus Blech  mit Lappen 286 verfertigt ist, wobei die letz  teren mit Öffnungen     zur    Aufnahme der  Welle versehen sind.

   Der     Garnwächterrah-          men    285 ist mit einer Serie von Fingern 288  versehen, deren Breite ein wenig kleiner als  der Durchmesser der Öffnungen 245 in der  Platte 244 ist. Der     Rahmen    285 ist auch mit  einem gewichtsbelasteten Zubringerarm 290       (Fig.56)    versehen, der einen Stift 289 zur       schwenkbaren        Lagerung    eines Garnzubringer  elementes 291 trägt. Das Garnzubringerele-         ment    291, das aus Federmaterial konstruiert  ist, weist an seinem untern Ende einen Lap  pen 292 auf.

   Ein Metallstreifen 294, der durch  Löten oder dergleichen mit der Oberfläche  des Armes 290 verbunden ist, besitzt einen  seitwärts abgebogenen     Lapen,    der an seinem  untern Ende zur Bildung eines Messers 295       angeschärft    ist.  



  Der Rahmen 285 ist normalerweise in  einer Lage festgehalten     (Fig.    51, 55 und 56),  in der sein Arm 290 sich nach oben erstreckt.  In dieser Lage liegt der Lappen 292 des       Garnzubringers    291 gegen das Ende eines  kreisbogenförmigen Anschlages 296 an, der  am Rahmen 231 befestigt ist und befähigt  ist, den Garnzubringer anzuspannen. Wenn  der Arm 290 die obere Lage einnimmt, kann  die Reservewicklung y' an ihm angebracht  werden, wie dies unmittelbar     untenstehend     erklärt werden wird. Das Garn y' wird von  der Vorratsspule s' fest nach oben gezogen,  dann über das vordere Ende 269 und sodann  über den geraden Teil 268 des Schutzdrahtes  263 geführt.

   Alsdann wird das Ende des  Garnes     y'    durch die     triehterartige    Öffnung  zwischen den Gliedern 294 und 291 einge  führt     Lind    sodann nach unten zum Messer  295 gebracht. Durch darauffolgendes Hoch  ziehen des Garnes y' kann das Ende dessel  ben vom Messer 295 abgeschnitten werden.  Darnach kann das Garn. y'     zwischen    dem fest  stehenden Glied 294 und dem nachgiebigen       CTlied    291 in sicherer Weise erfasst werden,  so dass es die in den     Fig.51,    55 und 56 er  sichtliche Lage einnimmt.

   Die beiden Vor  ratswicklungen können unterhalb der Vor  richtung 230 mittels einer Platte 278     (Fig.    1)  voneinander getrennt werden, so dass sie ein  ander nicht stören, während sie zu der  Spannvorrichtung und der     Flaumfängervor-          richt.u.ng    geführt werden.  



  Der     Garnhaltearm    290 befindet sich     nor-          inalerweise    in der in     Fig.    56 in ausgezogenen  Linien dargestellten Lage, in welcher er von  einem klinkenartigen Hebel 298 gehalten ist       (Fig.62),    wobei dieser Hebel mit dem Fin  ger 283 am Ende der Welle 280 zusammen  wirkt. Der Hebel 298 hat die Form eines           'Winkelhebels    und ist auf einem Zapfen 299  schwenkbar gelagert, wobei dieser Zapfen an  einem Ständer 300 am rückwärtigen Ende  des Rahmens 231 befestigt ist.

   Der Hebel 298  hat am Ende seines horizontalen Armes einen  seitlich vorspringenden     Verriegelungsfinger     301 (Fug. 62), gegen welchen der Finger 283  an der Welle 280 normalerweise durch die  Wirkung des Gewichtes des Armes 290 und  der Finger 288 anliegt. Der Hebel 298 wird  nach einer     Richtung    gedrängt,     um    seinen       VerriegelLnmgsfinger    301 im Eingriff mit der  Seite des Fingers 283 zu halten, und zwar  mittels einer Feder 302, welche um eine  Schraube 303     gewunden    ist,

   so dass ihr     eines     Ende gegen einen Vorsprung 304 am Stän  der 300 anliegt und ihr entgegengesetztes  Ende mittels eines hakenförmigen Teils der  selben durch eine Öffnung 305 in einem ver  tikalen Arm 306 des Hebels     hindurchtritt.     



  Der Hebel 298 wird betätigt, wenn das  sich aufwickelnde Garn y abreisst bzw. der  Garnvorrat erschöpft ist,     iun    die Welle 280       freizugeben,    wonach die Finger 288 und der  Arm 290 sich nach unten     verschwenken    können.  Dieser Vorgang wird mittels eines Hebels 307  (Fug. 55) zustande gebracht, der an einem Zap  fen 308, welcher sich in der vertikalen Rich  tung durch Lappen 309 am Ständer 300 hin  durch erstreckt, angebracht ist. Ein gebogener  Drahtfinger 310 steht seitlich des Hebels 307  vor (Fug. 63).

   Die zuletzt beschriebenen     Ver-          riegelungselemente    nehmen Lagen ein, wie  dies     in    den     Fig.    62     und    63 ersichtlich ist, wel  che Lagen Normallagen sind;

       wenn    aber das  Garn y zerreisst bzw. der Garnvorrat aus  gegangen ist,     schwingt    ein     Garntrumm-Fang-          glied    325, wie dies in     Fig.    63 durch gestri  chelte Linien angedeutet ist     und    später be  schrieben werden wird, nach     unten    in eine  Lage aus, in der sich das Ende bzw. die  Düse dieses Gliedes nahe an der Vorrichtung  230 steht, um dem     Glied    zu ermöglichen, das  abgerissene Ende des Garnes y zuzubringen  oder unter Umständen das Ende des Reserve  garnes y' zu erfassen.

   Während dieser Bewe  gung des     Garntrumm-Fanggliedes    325 tritt  ein     Fortsatz    bzw. die Lappen 501 am letz-         teren        mit    dem Hebel 307     zum        Verschwenken     desselben um den Zapfen 308 in Eingriff.  Diese Schwenkbewegung des Hebels 307 be  wirkt, dass der Finger 310 den Winkelhebel  298 in die in     Fig.    62 durch gestrichelte Li  nien angedeutete Lage     verschwenkt,    um den       Verriegelungsfinger    301 ausser Eingriff mit  der Seite des     Fingers    283 zum     Verschwenken     der Welle 280 zu bringen.

   Daraufhin wird  der Arm 290     zusammen    mit den Fingern 288  freigegeben, um nach unten     schwingen    zu  können. Garnbrüche des sich aufwickelnden  Garnes y entstehen in den meisten Fällen  beim Flaumfänger zufolge Vorhandenseins  von Flaum bzw. Verdickungen am Garn, wo  durch das Garn in einer Lage quer zu der  Platte 244 stehenbleibt, so dass beim Nieder  gehen der     Garnwächterfinger    die letzteren       mit    dem Garn in einer Weise in     Eingriff     gelangen, wie dies in den     Fig.    52 und 58 dar  gestellt ist.

   Zufolge des geringen Spiels zwi  schen den Seiten der Finger 288 und den  Rändern der Öffnungen 245 in der Platte 244  wirkt das Garn dann als Anschlag     zum    Ver  hindern, dass die Finger eine Schwenkbewe  gung zum Durchtritt durch die Öffnungen  ausführen. Bei     Erschöpfung    des Garnvor  rates dagegen sind die Finger 288 frei, um  durch die Öffnungen 245 nach unten durch  zutreten     und    die in den     Fig.    54 und 59 er  sichtliche Lage einzunehmen.

   Die letztge  nannte Bewegung der Finger 288 bewirkt,       d.ass    die Welle 280 genügend nach     unten     ausschwingen kann, um den Arm 290, den sie  abstützt, in die in der     Fig.    54 mit ausgezoge  nen Linien und in der     Fig.    56 mit gestrichel  ten Linien angegebene Lage zu     verschwen-          ken.    Das Ende des Reservegarnes y' wird da  durch auf die     Bewegungsbahn    der     Garn-          trLunm-Fangdüse    326 gebracht (gestrichelte  Linien in     Fig.53),    um zu ermöglichen, dass  dieses Garn erfasst und das Garn y durch  das erstgenannte Garn ersetzt wird.

   Beim       Abwärtsschwingen    des Armes 290 in die in  der     Fig.    54 ersichtliche Lage, welche auch in  der     Fig.    56 in gestrichelten Linien     erscheint,     bewegt sich der Lappen 292 des Garnzubrin  gers 291 vom Anschlag 296 hinweg, wodurch      die durch den Zubringer dem Garn mitge  teilte Spannung aufgehoben wird, so dass das       Garntrumm-Fangglied    325 das Ende des Gar  nes vom Arm 290 abnehmen und es der Düse  <B>326</B> zum Ansaugen desselben zubringen kann.  



  Es sind auch     Rückstellmittel    für den Arm  290 vorgesehen, um diesen nach dem Zubrin  gen des Garnendes durch das     Fadentrumm-          Fangglied    zurückzustellen. Diese Mittel wei  sen einen     Rückstellrahmen    312 auf, der Lap  pen 313 besitzt, welche an der Welle 280  schwenkbar angeordnet sind     (Fig.57),    sowie  einen     Rückstellarm    314, der sich schief nach  oben erstreckt. Der Rahmen 312 ist auch mit  einem gebogenen horizontalen Arm 315 ver  sehen, dessen äusseres Ende von einem verti  kalen Schlitz 318 in der Seite 324 des Rah  mens 231 aufgenommen wird.

   Nach     Fig.    56  ist ein Lappen 317 zusammen mit dem Rah  men 231 aus einem     Stück    hergestellt und be  sitzt einen Schlitz 322, in. welchem der Arm  290 während seiner Schwenkbewegung gleiten  kann. Der hintere Lappen 313 des     Rückstell-          rahmens    312 steht im Eingriff mit einer Stell  schraube 311, die in der Seite 235 des Rah  mens 231     (Fig.57)    angeordnet ist, um die       Abwärtsverschwenkung    des     Rückstellrahmens     zu begrenzen.  



  Wenn die     Fadentrumm-Fangdüse    326 in  die Lage in der Nähe des     Flaumfängers    250       verschwenkt    wird, wie dies durch gestrichelte  Linien in     Fig.53    dargestellt ist, gelangt die  Düse mit dem Arm 314 in Eingriff, um den  Arm 315 aufwärts zum Anheben der Garne y  bzw.

   y' in eine Lage nahe dem Mundstück der  Düse zu     verschwenken.    Nachdem der Arm  290 unten angelangt ist, um das Reservegarn  y' auf die Bewegungsbahn der Fadentrumm  Fangdüse 326 zu bringen und dadurch das  Garn zuzubringen, bewirkt die Schwingbewe  gung des Rahmens 312, dass das Ende des  Schlitzes 322 im Lappen 317     (Fig.56)    mit  dem Arm 290 in Eingriff tritt, um den letz  teren in die in den     Fig.51    und 53 gezeigte  Lage anzuheben. Demzufolge wird die Welle  280 zum Anheben der Finger 288 in eine  Lage oberhalb der Platte 244     verschivenkt,     und es tritt der Finger 283 an der Welle mit    dem federbelasteten     Verriegelungsfinger    301  wiederum in Eingriff.  



  Ein hakenförmiger Schenkel 319     (Fig.    53,  55), der vom     Rückstellrahmen    312 nach un  ten     abragt,    ist befähigt, mit dem Rand der  obern Spannplatte 238 in Eingriff zu treten,  um die letztere ein wenig anzuheben, so dass  die Spannung des abgebrochenen Garnstückes  aufgehoben wird und die     Garntrumm-Fang-          düse    326 das Garn ohne weiteres aufgreifen  kann.

   Für den Fall, dass das Garn am     Flaum-          fänger    zerreisst, wobei der Flaum bzw. eine       Verdiekung    am Garn zwischen den Lamellen  247 und 248     (Fig.    52) einen Keil bildet, sind  Mittel zum öffnen des Flaumfängers vorgese  hen, wodurch das Garnende freigegeben wird,  so dass es vom     Garntrumm-Fanglied    325 er  fasst werden kann. Nach den     Fig.    60 und 61  ist der hintere Lappen 313 des     Rückstellrah-          mens    312 mit einer Verlängerung in Form  eines Nockens 320 versehen.

   Der Nocken 320  befindet sich normalerweise unterhalb eines  Anschlages 321, der seitlich an einem Halter  252 des obern Flaumfängers verstellbar an  geordnet ist,     um    beim     Verschwenken    des Rah  mens 312 den Mechanismus     rückstellen    zu  können, wie dies vorstehend erklärt worden  ist. Dabei tritt der Nocken 320 mit dem An  schlag zum     Aufwärtsverschwenken    der La  melle 247 um ihren Drehzapfen 254 in Ein  griff, um die Kante der Lamelle von der  Lamelle 248 wegzubewegen     (Fig.    53 und 61),  so dass das Garnende freigegeben wird.  



  Nachdem bei Erschöpfung des Garnvor  rates<I>y</I> dieser durch das Reservegarn<I>y'</I> er  setzt worden ist, braucht die Bedienungsper  son lediglich die leere Vorratsspule s bzw. s',  je nach dem Fall, abzunehmen und sie durch  eine volle Spule zu     ersetzen.    Das Garn der  neuen Spule, welches dann die Reservewick  lung y' bildet, wird nach oben gezogen und  mit seinem Ende am Arm 290 in der früher  erklärten Weise befestigt.  



       Garntrumm-Fangmittel        und        Knüpfmittel.     Unter Bezugnahme insbesondere auf die       Fig.    1, 2, 3, 20, 25 bis 28 und 35 weisen die       Garntrumm-Fangmittel    ein gebogenes Saug-           rohr    325 auf, das auf     einem    fahrbaren Wa  gen 328     angeordnet    ist. Der Wagen 328 ist  auf einer hin und her verschiebbaren und  schwenkbaren Welle 329 abgestützt, welche in  Lagern 330 an der Tragstütze 5 und in La  gern 331, die sich in der Nähe des Endes des  Maschinenrahmens befinden, gleitbar ist.

   Die  Lager 331     (Fig.    64 und 65) befinden sich am  äussern Ende von Armen 332, welche hori  zontal von Ständern 333, die am Maschinen  bett 3 angeschraubt sind, vorragen. Die Welle  329, welche zur Abstützung und Betätigung  einer Serie von     Garntrumm-Fangwagen    328  dient, wobei jeder     Spuleinheit    ein Wagen zu  geordnet ist, erstreckt sich zweckmässig über  die ganze Länge der Maschine. Die Welle 329  wird fortwährend hin und her verschoben  sowie     verschwenkt    durch eine Kurvenbahn  trommel 335, welche fest     auf    einer Welle 336  sitzt, die in Lagern am obern Ende der Stän  der 333 gelagert ist     (Fig.64    und 65).

   Die  Welle 336 ist nun Beispiel von einem Elek  tromotor, der in der Zeichnung nicht dar  gestellt ist, angetrieben oder auch durch ein  Getriebe oder dergleichen mit dem Haupt  antrieb der Maschine verbunden. Vorzugs  weise wird diese Welle mit relativ kleinerer  Geschwindigkeit angetrieben. Die Welle 329       trägt    ein     kreuzkopfartiges    Lagerstück 338,  das auf Führungsstangen 339, die sich zwi  schen den Armen 332 der beiden Ständer 333  erstrecken, gleitbar angeordnet ist. Das La  gerstück 338 besitzt     eine    Rolle 340, die in eine  Leitnut 342, welche nachstehend     ausführlich     beschrieben werden wird und sich im Um  fang der Trommel 335 befindet, eingreift.

         Durch    die Drehung der     Nockentrommel    335  wird das Lagerstück 338 hin und her bewegt       und    dadurch die Welle 329 in der Längsrich  tung der Maschine gleichfalls hin und her  bewegt. Aus den     Fig.    64 und 65 ist ersicht  lich, dass ein Arm bzw. ein Hebel 343 eine  längliche hülsenförmige Nabe 344 besitzt, wel  che auf der Welle 329 gelagert ist und im  linksseitigen Lager 331 läuft. Die Nabe 344  ist im Lager 331 durch einen     Bind    334 an  diese Welle in ihrer Lage gehalten, wobei  der Bund gegen die Seite des Lagers an-    liegt. Am Ende des Hebelarmes 343 ist.  eine Rolle 345 angeordnet, welche in eine  Leitnut 346, die nachstehend eingehend be  schrieben werden wird, eingreift.

   Diese Nut  befindet sich an der Endfläche der Nocken  trommel 335     (Fig.    65). Die hülsenförmige  Nabe 344 des Hebelarmes 343 ist mit einem  Keil 347 versehen, der in einer verhältnis  mässig langen Keilbahn 348     in    der Welle 329  liegt, so dass bei der Drehung der Nocken  trommel 335 durch den Hebelarm der Welle  eine     oszillierende    Bewegung erteilt wird.  



  Der     Garntrumm-Fangwagen    328, welcher  besonders deutlich in den     Fig.    20 bis 23 und  25 bis 28 dargestellt ist, ist mit einer Nabe  bzw. einem hülsenförmigen Teil 350 versehen,  welcher die Welle 329 umgibt, und mit einem       abragenden        rohrförmigen    Teil 351, der mit  der Nabe aus einem Stück besteht     (Fig.    20).

    Der     rohrförmige    Teil könnte aber auch an  der Seite der Nabe einstellbar angeordnet  sein, wie dies in     Fig.    13 dargestellt ist, wozu  Schrauben 352 vorgesehen     sind,    welche durch  Schlitze in einem Flansch 353 des     rohrförmi-          gen        Teils        hindLUchtreten    und in Schrauben  bohrungen in der Seite der Nabe     eingewindet     sind.

   Das untere Ende des rohrförmigen Teils  351 des Wagens 328 ist zweckmässig mit  einem     flexiblen    und mit einer     Armierung        ver-          sehenen    Saugschlauch 355 verbunden. Der  Schlauch 355 ist an ein Vakuumgefäss, das in  der Zeichnung nicht dargestellt ist, über ein  Ventil, das später beschrieben werden wird,  angeschlossen. Auf dem Wagen 328 ist ein  Zahnrad 357 drehbar gelagert     (Fig.25    und  26), dessen hülsenförmige Nabe 356 in einem  zylindrischen Teil 351 des Wagens drehbar  ist     (Fig.    20). Das untere Ende des gebogenen       Garntrumm-Fangrohres    325 ist im obern  Ende der Nabe 356 angeordnet und damit  durch Löten bzw.

   Schweissen bei 358 verbun  den     (Fig.    20). Wie aus den     Fig.    3, 20 und 25  ersichtlich, ist das Zahnrad 357 auf dem Wa  gen 328 mittels einer obern Halteplatte 359,  die am Oberteil des Wagens     mittels    Schrau  ben 360 befestigt ist, in Lage gehalten. Die  Platte 359 besitzt einen nach oben ragenden      Flansch 361, der vorn an derselben ange  bracht ist und einem später zu beschreiben  den Zweck dient.  



  Eine Blattfeder 363, deren eines Ende an  einer hintern Sehraube 360 festsitzt, hat eine  zentrale Bohrung, durch welche die Nabe des  Zahnrades 357 durchtritt, und am äussern  Ende der Feder sitzt ein mit einer Verzah  nung 365 versehener Keil 364, der mit der  Verzahnung des Zahnrades in Eingriff steht.,  um das letztere an einer Drehbewegung zu  verhindern. Der Keil 364, welcher sich nach  unten durch eine Öffnung in der Platte 359  erstreckt, kann ausser Eingriff mit dem Zahn  rad 357 gebracht werden, um dem letzteren  zu ermöglichen, zusammen mit dem an ihm  befestigten Saugrohr 325 sich zu drehen.  



  Eine flache Schiene 367 ist mit ihren En  den an den in einem Abstand voneinander  befindlichen Tragstützen 5 befestigt     (Fig.1,     2, 25 und 26). Diese Schiene ist an ihrer  hintern Kante mit einer Verzahnung 368 ver  sehen. Der     Garntrumm-Fangwagen    328 befin  det sich in der Nähe der     reehtsseitigen    Trag  stütze 5     (Fig.    25 und 29) während der Dauer  des Wicklungsvorganges;

   wenn aber das sieh  aufwickelnde Garn zerreisst     bzw.    der Garn  vorrat erschöpft ist., wird der Wagen mit der  hin und her gehenden und oszillierenden  Welle 329 verriegelt, um den     Fadentrumm-          Fangteil    nach links zu bewegen     (Fig.25).     Beim Erreichen des Wagens 328 einer Lage  gegenüber der Verzahnung 368 an der Schiene  367 wird der Wagen zusammen mit der  Welle 329 in die in den     Fig.    26 und 35 ge  zeigte Lage     verschwenkt,    um die     Verzahnung     des Zahnrades 357 mit den Zähnen der ver  zahnten     Schiene    in Eingriff zu bringen.

    Während dieser     Schwenkbewegung    des Wa  gens 328 gelangt der Keil 364 mit der Ober  fläche der verzahnten Schiene 367 zur Frei  gabe der Verzahnung des Zahnrades 357       (Fig.    35) in Eingriff. Bei der Weiterdrehung  der Welle 329 nach links gelangt das Zahn  rad 357 mit der verzahnten     Schiene    367 in  Eingriff und wird dadurch so gedreht, dass   < las     Garntrumm-Fangrohr    325 so weit nach    vorn     verschwenkt    wird, dass sein Ende bzw.  die Düse 326 der aus der     Garnspa.nnvorrich-          tung    und dem Flaumfänger 330 zusammen  gesetzten Vorrichtung benachbart zu liegen.

    kommt, wie dies in     gestriehelten    Linien in  den     Fig.    26 und 53 dargestellt ist. Nachdem  das Ende des Garnes     y    bzw.<I>y'</I> durch die       Garntrumm-Fangdüse    326 erfasst worden ist,  wird die Richtung der Längsbewegung und  der Oszillation der Welle 329 umgekehrt, um  den Wagen 328 in seine Anfangslage zurück  zubringen.  



  Aus den     Fig.20    bis 24 geht hervor, dass  ein     Verriegelungsstift    370, der in einer radia  len Bohrung der Nabe 350 des Wagens 328       gleitbar    angeordnet ist, ein paar in einem       :Abstand    voneinander befindlicher Umfangs  flansche 371 trägt. Ein Hebel 372, der auf  einem Zapfen 373 schwenkbar gelagert 'ist,  der in in einem Abstand voneinander     befin-          lichen    Lappen 374 an der Nabe 350 abge  stützt ist, besitzt ein gegabeltes Ende 375,  welches den     Verriegelungsstift    370 zwischen  den Flanschen 371 beidseitig übergreift.

   Der       Verriegelungsstift    370 ist in einer Richtung  nach oben gedrängt, um sein Ende in Berüh  rung mit dem Umfang der Welle 329 auf  rechtzuerhalten, und zwar mittels einer Fe  der 376     (Fig.    21), welche einen Stift 377 an  der Nabe 350 des Wagens 328 umgibt und  gegen den hintern Arm 378 des Hebels 372  anliegt. Der Hebel 372 besitzt einen nach  unten ragenden Arm 379, der mit einem von  ihm abstehenden Sperrfinger 380 versehen  ist, wobei der letztere sich durch eine recht  eckige Öffnung 382 in einer Sperrplatte 383  hindurch erstreckt. Die Sperrplatte 383 wird  vorzugsweise aus Federmaterial hergestellt  und ist     einerends    an einem Träger 384 ab  gestützt, der seinerseits an der rechtsseitigen  Tragstütze 5 abgestützt ist.

   Der Träger 384  besitzt eine     Schulter    385     (Fig.    24), gegen  welche der     Sperrfinger    380 in seiner Lage in  der Öffnung 382 anliegt, um die Schwing  bewegung des Wagens 328 im Uhrzeigersinn  zu begrenzen     (Fig.20).     



  Die Sperrplatte 383 trägt an ihrem freien  Ende eine winklig nach unten abgebogene      schiefe Fläche 386 (Fug. 21). Die Stütze 142,  welche vorstehend als von der Nabe 77 des       Kupplungsstellgliedes    78 abgestützt beschrie  ben worden ist, hat einen nach vorn ragenden       Arm    388     (Fig.24),    der an seinem Ende ab  gekröpft und seitlich abgeschrägt ist, um eine  Leitfläche 389     zu    bilden.  



  Die Welle 329 des     Garntrumm-Fangglie-          des    ist mit einer Keilbahn 391 (Fug. 21) ver  sehen, deren Grundfläche sich nach aussen in  der     Radialrichtung        einerends    nach unten  neigt, wie dies bei 392 ersichtlich ist, wobei  das entgegengesetzte Ende der Welle nach  einer tieferen, nach der Seite hin verlänger  ten Öffnung 393     (Fig.25,    26 und 28) ver  läuft. Während des Wicklungsvorganges liegt  das innere Ende des     Verriegelungsstiftes    370  gegen den Umfang der Welle 329 an (Fug. 20  und 21).

   Beim     Abreissen    des Garnes wird das  Kupplungsstellglied 78 in die Lage zum Um  kehren der     Drehrichtung    der     Antriebswalze     10 in der früher beschriebenen Weise ver  schoben, wobei während dieser     Verschie-          himgsbewegung    des Kupplungsstellgliedes die       Leitfläche    389 am Arm 388 zwischen die  Schulter 384     lind    die schiefe Fläche 386 der  Sperrplatte 383 gelangt, um die letztere nach       unten    zu drücken (Fug. 22, 23     und    24).

   Durch  diese Massnahme wird die     gante    394 der Öff  nung 382 in der Sperrplatte 383 ausser Ein  griff mit dem Ende des Sperrfingers 380 ge  bracht (Fug. 22). Bei der     Bewegung    der  Welle 329 nach rechts in     Fig.    2 und der     Ver-          schwenkung    derselben in eine Lage, in der  der     -Verriegelungsstift    370 der Öffnung 393  gegenübersteht,     wird    dieser Stift vom feder  belasteten Hebel 373 durch diese     Öffnung          hindurchgedrückt,

          um    das     Garntrumm-Fang-          glied    mit der Welle zu kuppeln. Bei der Um  kehrung der Längsbewegung -der Welle wird  das     Garntrumm-Fangglied,    welches mit der  Welle verriegelt ist, mitsamt der Welle nach       links    bewegt.  



  Nachdem das     Garntrumm-Fangglied    325  das abgerissene Ende des sich     aufwickelnden     Garnes bzw. das Ende des Reservegarnes er  fasst hat, je nach dem vorliegenden Fall, und  dann     wieder    in seine Ausgangslage der rechts-         seitigen    Tragstütze 5 benachbart verstellt  worden ist, wird die     'Welle    329 in der     'Weise          verschwenkt,    dass die Düse 326 in die in       Fig.    67c dargestellte Lage gelangt.

   Das     Garn-          trumm-Fangglied    325 bewegt sich der     Spul-          einheit    entlang, so dass seine Düse sich der  ganzen Länge des     -VVickelkörpers    P entlang  bewegt (Fug. 31). Da die Öffnung 393 in der  Welle 329 länger ist als der Durchmesser des       Verriegelungsstiftes    370, kann sich der letz  tere nur begrenzt seitlich zu der Welle be  wegen.

   Der biegsame Schlauch<B>355</B> ist nach  unten und nach hinten bewegbar     (Fig.1),     und bei der Entstehung einer Saugwirkung  bzw. einer     Vakuumbildiulg    in demselben zie  hen sich die     schraubenlinienförmigen    Win  dungen des armierten Überzuges des     Sehlau-          ches    zusammen. Der gebogene Teil des ar  mierten Schlauches 355 hat deshalb das Be  streben, sich zu strecken,     wodi-trch    das obere  Ende des Schlauches nach aussen     bzw.    nach  vorn gedrängt wird.

   Zufolge dieser Mass  nahme wird das     Garntrumm-Fangglied    325  in bezug auf die Welle 329     verschwenkt,    um  die Düse 326 leicht gegen den Nickelkörper P       anzulegen,    wie gross auch der Durchmesser  des letzteren sein mag, und sie zu veranlas  sen, sich der Aussenfläche des Wickelkörpers  anzupassen, wenn der letztere eine     zu    der       :l.chse    der Antriebswalze 10 schiefe Lage ein  nimmt, wie dies bei konischen Wickelkörpern  der Fall ist.

   Die     Saumwirkung    im Schlauch  325 hat auch die Wirkung, die Düse 326  leicht gegen den Nickelkörper anzulegen, so  dass die Düse das Garn erfassen kann, ohne  das Garn an der Oberfläche des Wickelkör  pers in irgendeiner Weise zu schürfen.  



  Während das     Garntrumm-Fangglied    sei  nen Hub relativ     zun        z    Wickelkörper P aus  führt, wird der letztere im Sinne des     Ab-          wickelns    gedreht, und das Garnende wird von  der Oberfläche des Wickelkörpers abgezogen,  um in den Schlauch 325 hineingezogen zu  werden.

   Nachdem das     Garntrumm-Fangglied     das linke Ende des Wickelkörpers P erreicht  hat     (Fig.32),    wird es nach vorn in die in       Fig.33    gezeigte Lage     verschwenkt.    Das     Fa-          dentruuum-Fangglied    wird dabei durch die      Welle 329 weiter nach links bewegt und nach  hinten in die in     Fig.34    gezeigte Lage     ver-          schwenkt,    um die beiden Garnenden durch  die     Garnanknüpfvorrichtung,    die mit dem  Hinweiszeichen 396 versehen ist, zu führen.  



  Die     Garnanknüpfvorriehtung    396 ist von  bekannter Konstruktion, im vorliegenden  Fall von der gleichen Konstruktion wie die  in der     USA.-Patentschrift    Nr. 2071525 be  schriebene. Aus diesem Grund ist eine aus  führliche Beschreibung dieser Vorrichtung  nicht notwendig. Es möge genügen, zu erklä  ren, dass die     Garnanknüpfvorrichtung    2 einan  der gegenüberliegende Spannplatten 403 be  sitzt, zwischen welchen die beiden Garnenden  durch das     Garntrumm-Fangglied    325 in eine  Lage gezogen werden, in der sie von einem  Knotenbilder 397 zusammengeknüpft werden       (Fig.    31 und 34).

   Der Knotenbilder wird von  einer Welle 398 angetrieben, welche ein Zahn  rad 399 im Eingriff mit einem verzahnten       Segment    400 trägt     (Fig.l,    36 und 37), das  auf einem Zapfen 401 schwenkbar gelagert  ist und auf einem Träger festsitzt, der mit  der Tragstütze 5 verbunden ist     (Fig.2).    Das  verzahnte Segment 400 hat ein nach unten  ragendes Endstück 402, dessen unteres Ende  eine Lage in der Nähe der Oberfläche der  Antriebswelle 329 einnimmt.

   Nachdem der  Wagen 328 seine Endlage auf seiner Bewe  gungsbahn zum     Anknüpfelement    396 hin  nahezu erreicht hat, gelangt ein Anschlag 404  am innern Ende eines Schlitzes 405 in der  Wagennabe 350 mit dem Endstück 402 in  Eingriff, um das letztere nach unten in eine  Vertiefung 406 in der Welle 329 zu     ver-          schwenken        (Fig.    36). Ein gebogener Anschlag  407     (Fig.28,    36 und 37) ist an der linkssei  tigen Tragstütze 5 in einer Lage befestigt,  die ihm ermöglicht, mit dem Sperrfinger 380  am Hebel 372, der vom Wagen 328 so abge  stützt wird, dass er den Hebel entgegen der  Wirkung der Feder 376 in eine leichtver  drängte Lage bringen kann, in Eingriff zu  treten.

   Das Ende des     Verriegelungsstiftes    370  wird dadurch von der Vertiefung 393 in der  Welle 329 freigegeben und veranlasst, in die  Keilbahn 391 einzutreten. Bei der Weiter-         bewegung    der Welle 329 nach links wird  diese leicht     verschwenkt,    und zufolge des Ein  griffes des     Verriegelungsstiftes    370 in die  Keilbahn 391 wird der Wagen 328 zusammen  mit dem Saugrohr 350     verschwenkt,    um die  beiden Garnenden in der     Anknüpfvorrich-          tung    396 in die richtige Lage zu bringen.

    Unter Bezugnahme auf die Figuren 26, 27,  28, 36 und 37 ist ersichtlich, dass eine kreis  bogenförmige Platte 408 mit einem Sperrvor  sprung 409 am untern Ende versehen ist und  mit der linksseitigen Tragstütze 5 verbunden  ist. Die Platte 408 wirkt mit der Seite der  Tragstütze 5 zusammen, indem sie eine Füh  rungsbahn aufweist     (Fig.36),    in welche ein  Vorsprung 410 am Wagen 328 eintritt, wie  dies später eingehend beschrieben werden  wird. Bei der Weiterdrehung der Welle 329  nach links wird das Zahnsegment 400 um  einen Teil einer Umdrehung gedreht, und zu  folge des Eingriffes dieses Segmentes mit  dem Zahnrad 399 wird das letztere gedreht.

    Durch die Drehung des Zahnrades 399 mit  der Welle 398 wird der     Anknüpfer    397 zum  Zusammenknüpfen der beiden Garnenden  betätigt, und es ist ein     Garnabschneidemittel     vorgesehen, das in     Fig.    31 mit 412 angegeben  ist.     ttnd    die Funktion hat, die über den fer  tigen Knoten vorstehenden Garnenden abzu  trennen. Die auf diese Weise abgeschnittenen  Garnenden werden in das Saugrohr 325 ein  gesaugt und durch den Schlauch 355 nach  dem Vakuumgefäss, welches in der Zeichnung  nicht dargestellt ist, geführt.  



  Nachdem die beiden Garnenden     herzuge-          bracht    und in der oben beschriebenen Weise  miteinander verbunden worden sind, wird die  Betätigung der verschiedenen Teile in umge  kehrter Reihenfolge fortgesetzt. Damit soll  gesagt sein, dass die Welle 329 so     verschwenkt     wird, dass sie das Saugrohr 325 nach vorn       verschwenkt    und dann in der Längsrichtung  bewegt, um das Zahnsegment 400 in seine       Ruhelage    zurückzustellen, sowie auch den       Fadentrummfänger    in seine Ausgangslage in  der Nähe der Tragstütze 5 zu bringen     (Fig.    1  und 2).

   Wenn der Wagen 328 sich der zuletzt  erwähnten Lage nähert, bewirkt er eine Ver-           schwenkung    des Rahmenteils 122 durch den  Eingriff seines Stiftes 165 mit dem Nocken  <B>150</B> am Teil 122     (Fig.18).    Wie früher er  klärt, bewirkt das     Verschwenken    des Teils 122  eine     Verschiebung    des     Kupplungsstellgliedes     78 nach     links,    um die Kupplungselemente 40  und 22     (Fig.8)

      miteinander in Eingriff zu  bringen und den Wickelkörper P in der Rich  tung zum Aufwickeln     anzutreiben.    Die Ver  schiebung des Gliedes 78 in diesem Sinne be  wirkt auch eine     Entkupplung    der Stütze 388  von der Platte 383, wodurch die letztere ela  stisch nach oben     in    die in     Fig.21    gezeigte  Lage federt. Bei der Weiterdrehung der  Welle 329 nach rechts bewegt sich der Sperr  finger 380 über die geneigte Fläche 386 der  Platte 383 und schnappt schliesslich in die       Sperröffnung    382 ein.

   Bei der Bewegung der  Welle 329 nach links hat dies eine kleine Be  wegung des Wagens 328 in der gleichen  Richtung zur Folge, bis der Sperrfinger 380  mit dem Rand der Öffnung 382 in Eingriff  gelangt, zu welcher Zeit der Hebel 372     ver-          schwenkt    wird, um das obere Ende des     Ver-          riegelungsgliedes    370 aus der Vertiefung 393  in der Welle herauszuziehen. Dadurch wird  der Wagen 328 von der Welle 329 abgeschal  tet     und        gezwungen,    in seiner unwirksamen  Lage in der Nähe der rechtsseitigen Trag  stütze 5 zu bleiben, bis das sich aufwickelnde  Garn neuerdings abreisst bzw. der Garnvor  rat ausgeht.  



  Der     Verriegelungsstift    370 passt etwas lose  in die Vertiefung 393 in der Welle 329 hin  ein, weshalb Mittel zur     Verschwenkung    des  Wagens 328 an der Welle vorgesehen sind,  um den Sperrfinger 380     zwangläufig    zum       Eintreten    in die Sperröffnung     38\3    zu brin  gen. Dieses Mittel besteht aus einem finger  ähnlichen Anschlag 411, der an der rechts  seitigen Tragstütze 5 befestigt ist     (Fig.25,     26, 29 und 30) und einen abgesetzten Teil  hat, welcher ein keilförmiges Ende aufweist.

    Das keilförmige Ende des Fingers 411 ist be  fähigt, mit der Oberfläche oben an der Platte  359     in    Eingriff zu gelangen, um den Wagen  328     iin        Gegenuhrzeigersinn        (Fig.    20) zu     ver-          schwenken,    wobei die Seite des Sperrfingers    380 mit der Kante 385 der Stütze 384       (Fig.24)    in Eingriff gelangt. Es ist ferner  notwendig, dass der Wagen 328 daran ver  hindert wird, sich auf der Welle 329 wäh  rend der Zeit zu     verschwenken,    dass dessen  Stift 165 in Eingriff mit den Leitflächen 126  und 151 am Rahmenteil 122 in Eingriff steht.

    Dies wird durch Zapfen 413 und 414     (Fig.    2       und    25) bewerkstelligt, welche von der Zahn  stange 367- nach oben ragen und befähigt  sind, mit der Unterseite der Platte 359 des  Wagens in Eingriff zu treten.  



  Aus den     Fig.    21, 22 und 23 geht hervor,  dass eine Blattfeder 415, welche an dem  rechtsseitigen Tragstück 5 angeordnet ist, mit  ihrem freien Ende über der Welle 329 liegt  und daselbst V-förmig zu einem Sperrteil 416  abgebogen ist. Der Sperrteil 416 kann die  Seite des Anschlages 404 am Wagen 328 über  greifen, wenn sich der letztere in seiner  Ruhelage in der Nähe der rechtsseitigen Trag  stütze 5     (Fig.21)    befindet. Wie vorstehend  auseinandergesetzt, kann der Sperrfinger 380  beim Abreissen des Garnes     y        bzw.    bei     Er-          schöpfung    des Garnvorrates aus der Öffnung  382 in der Platte 383 austreten.

   Falls dies  eintritt, wird während der     Bewegung    der  Welle 329 nach links der Wagen 328 in die  ser Richtung bewegt, wie dies durch Rei  bungseingriff seines federbelasteten     Verriege-          lungsstiftes    370 mit dem Umfang der Welle  zustande kommt. Der federbelastete Sperrteil  416 wirkt dieser Bewegung des Wagens 328  so lange entgegen, bis das Ende des     Verriege-          lungsstiftes    370 in die Vertiefung 393 in der  Welle 329 eintritt.

   Beim Eintreten des     Ver-          riegelungsstiftes    370 in die Vertiefung 393  zu gleicher Zeit, als die Welle 329 ihre Bewe  gung nach links beginnt, gibt die Feder 415  nach, um den Anschlag 404 freizugeben und  dem Wagen 328 zu     ermöglichen,    sich zusam  men mit der Welle     zu    bewegen.  



       rlbsaugungssteuermittel   <I>für die</I>     Garntrumm-          Fangvorrichtung.     Aus     Fig.    1 ist ersichtlich, dass das untere  Ende des biegsamen Saugschlauches 355 an  ein seitlich versetztes     Anschlussstück    421 eines      Ventils 420 angeschlossen ist. Das Ventil 420  ist an einem Flansch 422 eines     T-Stückes    423  mittels Bolzen 424     (Fig.    48 und 49) befestigt.

    Das     T-Stück    423 ist an ein     Rohr    425 an  geschlossen, das sich in der Längsrichtung  unterhalb der verschiedenen     Spuleinheiten     erstreckt und mit einem Vakuumgefäss ver  bunden ist, aus welchem mittels einer Saug  pumpe Luft gesaugt wird. Da diese Teile von  beliebig zweckmässiger Konstruktion sein kön  nen, sind sie in der Zeichnung weggelassen.

    Auf einem der Bolzen 424 ist ein     Ventilver-          schluss    427 mit einer Öffnung 428     verschwenk-          bar    gelagert, um mit entsprechenden Öffnun  gen 429 im Flansch 422 und dem     Anschluss-          stück    421 verbunden werden zu können, wenn  der     Ventilverschluss    von seiner in     Fig.    48 ge  zeigten Lage in diejenige nach     Fig.49        ver-          schwenkt    wird.

   Anschläge 430 und 431 am       Ventilverschluss    427 können mit dem einen  oder andern Bolzen 424 in Eingriff gebracht  werden, um die Schwenkbewegung des Ver  schlusses nach beiden Richtungen zu begren  zen.  



       (*emäss        Fig.    3, 13, 43 und 44 ist ein Trä  ger 433 mit der Oberseite des Bettes 3 ver  bunden und mit einem Lager 434 versehen,  welches zur Aufnahme eines Winkelhebels  435 einen Schlitz aufweist.. Der Hebel 435 ist  an einem Zapfen 436, welcher in den Seiten  teilen des Lagers 434 befestigt ist und sieh  quer über den Schlitz erstreckt, schwenkbar  angeordnet.

   Das Ende des horizontalen Ar  mes 437 des Hebels 435 ist     zwecks    Eingriffes  mit dem obern hakenförmigen linde eines  Verbindungsgliedes 438 geschlitzt, dessen un  teres Ende durch ein hakenförmiges Stück in  ein Loch am andern Ende eines Armes 439  eingreift, welcher von dem     Ventilverschluss     427     (Fig.48)    in der     Radialrichtung        abragt.     Aus der letztgenannten Figur ist ersichtlich,  dass das Verbindungsglied 438 aus zwei mit  tels einer Spannschraube 440 miteinander  verbundenen Teilen besteht, wobei die Spann  schraube eine Längeneinstellung ermöglicht.

    Eine Feder 442, welche um das Verbindungs  glied 438 gewunden ist, liegt mit einem Ende  gegen die Spannschraube 440 an, während    ihr anderes Ende gegen die Unterseite des  Bettes 3 anliegt, wodurch das Verbindungs  glied 438 nach unten in eine Lage gedrängt  wird, wie diese in     Fig.    48 dargestellt     ist,    und  bewirkt, dass der     Ventilverschhlss    427 ge  schlossen bleibt. Das Ventil 420 wird durch       Verschwenkung    des Winkelhebels 435 durch  Eingriff desselben mit dem Anschlag 75 ge  öffnet, der auf der Hülse 74 der Welle 65       (Fig.    44) angeordnet ist.

   Der Anschlag 75 ist  befähigt, mit dem obern Ende des vertikalen  Armes 443 des Winkelhebels 435 in Eingriff  zu treten, nachdem die Hülse 74 infolge von  Garnbruch bzw. Erschöpfung des Garnvor  rates axial verschoben worden ist.  



  Der Winkelhebel 435 nimmt normaler  weise die in den     Fig.3    und 13 dargestellte  Lage ein, wobei die Unterkante seines Armes  437 gegen den rückwärtigen Arm 446 des  Hebels 445 anliegt. Der Hebel 445 ist auf  einem Zapfen 447, der von einer vorsprin  genden Kante 448 an der Stütze 433 getragen  ist, schwenkbar gelagert. Am Ende des rück  wärtigen Armes 446 des Sperrhebels 445 be  findet sich ein nach oben ragender     Fortsatz     450, welcher mit einer     Verriegelungsschulter     451     (Fig.44    und 47) versehen ist. Der vor  dere Arm 452 des Hebels 445 ist nach oben  gebogen und endigt in einem geschlitzten Teil  zur Aufnahme eines Fingers 453, der auf  einem sich quer zum Schlitz erstreckenden  Stift 454 schwenkbar gelagert ist.

   Der Hebel  445 hat zufolge der Wirkung einer Blattfeder  455, welche seitlich an der     vorspringenden     Kante 448 so angeordnet ist, dass ihr freies  Ende mit der Seite eines     Fortsatzes    456 an  der Unterseite des Hebels in Eingriff ist, das  Bestreben, sich im     Gegenuhrzeigersinn    zu     ver-          schwenken.     



  *Beim     axialen    Verschieben der sich drehen  den Hülse 74 in die in den     Fig.    5 und 16 ge  zeichnete Lage gelangt dessen Anschlag 75  mit dem Arm 443 des Winkelhebels 435     zum          Versehwenken    des letzteren aus der in den       Fig.3    und 13 gezeigten Lage in diejenige  nach     Fig.44    in Eingriff.

   Der Arm 437 des  Hebels 435 wird demzufolge angehoben und      über das     Verbindungsglied    438 der     Ventilver-          schluss    427 gedreht, und zwar in die in     Fig.    49  dargestellte Lage     ziun    öffnen des Ventils       zwecks    Bildung eines     Vakuums    im Schlauch  355 und dem Saugrohr 325.

   Während dieser       Schwenkbewegung    des Winkelhebels 435     wird     der Hebel 445 im Uhrzeigersinn     verschwenkt          (Fig.    43), und- zwar durch die Wirkung der  Blattfeder 455 in der Weise, dass die Rast des  Hebels 445 unter die Unterkante des Armes  437 des Hebels 435 bewegt     (Fig.46)    wird,       iun    das Ventil während des     Aufbringens    des  Fadenendes     und    des     Zusammenknüpfens    der  Fadenenden offen     zu    halten.  



  Ein blecherner Auslöser 458 an. der Rück  seite des     Fadentrumm-Zubringerwagens    328  besitzt ein schräges Ende     (Fig.44    und 50),       um.    diesen zu befähigen, unter die     Klinke    453       (Fig.    50)     zu    gleiten, um     die    letztere nach oben  am Hebel 445 zu     verschwenken,    in der Nähe  des Hubendes dieses Wagens beim     Anknüpfer     396.

   Beim     Versehwenken    des     Fadentrumm-          Fanggliedes    325 in die in     Fig.34    gezeigte  Lage     zwecks        Bewegens    der Garnenden durch  die Elemente des     Anknüpfers    396     wird    die       Klinke    453 nach unten     in    die in der     Fig.    44       in        ausgezogenen    Linien dargestellte Lage     ver-          schwenlit.    Nachdem die Garnenden miteinan  der verbunden worden sind,

   wird der Wagen  328 durch die Welle 329     verschwenkt,    um die       innere    Kante des Auslösers 458 zu veranlas  sen, das Ende der     Klinke    453     -unter    Druck     zit     setzen.     Demzufolge    wird der Hebel 445 im       Uhrzeigersinn        verschwenkt        (Fig.    45), um des  sen Rast 451 aus ihrer     unter    der     Unterkante     des Winkelhebels befindlichen Lage heraus  zubewegen.

   Nachdem der Winkelhebel 435  auf diese Weise ausgelöst worden ist, wird  das Verbindungsglied 438 durch die Feder  442 nach unten gedrückt, um den     Ventilver-          schluss    in     die    in     Fig.    48 gezeigte Lage zu     ver-          sehwenken,    wodurch das Ventil geschlossen  und der Saugschlauch 325 von seiner Va  kuumlieferquelle abgeschaltet wird.

   In der       Zwischenzeit    ist der     Kupplungsstellmechanis-          mus    in die neutrale Lage gebracht worden,  -am die     Antriebswalze    10 in Ruhelage festzu  halten -und den Anschlag 75 aus der Lage zu    bringen, in welcher er mit dem Arm 443 des  Winkelhebels 435 in gleicher Flucht liegt,       wodurch    das Ventil 420 geschlossen bleibt, bis  das Garn wiederum abreisst bzw. der Garn  vorrat erschöpft ist.  



       Garn,   <I>f</I>     ührungsmittet.     



  Es ist     unerlässlich,    dass das Garn während  des     Garntriunm-Zubringens    und des An  knüpfens der Garnenden beständig geführt  wird. Denn die Garnenden müssen daran ver  hindert werden, in die Arbeitsteile der Ma  schine zu gelangen und sich dadurch     zu    ver  fangen, sowie auch von ihrer Bahn abzuwei  chen und über die Enden des in Bildung be  findlichen Wickelkörpers zu gleiten. Es ist  auch erstrebenswert, dass das Garn nach dem  Zusammenknüpfen der Garnenden. einiger  massen angespannt bleibt, so dass es von den  im     Wickeln    begriffenen Wickelkörpern ohne  plötzliche Anspannung aufgenommen wird.  



  Aus     Fig.    1 ist ersichtlich, dass ein Schutz  element 465 mit einem gegabelten Ende vor  gesehen ist, welches an der rechtsseitigen  Tragstütze 5 befestigt ist. Beim Abreissen des  sich     aufwickelnden    Garnes bzw. bei Erschöp  fung des Garnvorrates, wonach das frei  gewordene Garnstück längs des Wickelkör  pers P nachgeschleppt wird und dadurch Ge  fahr besteht, nach oben und nach rechts ge  schleudert zu werden     (Fig.    1), tritt das  Schutzelement 465 in Aktion, um das Garn  ende abzufangen und es daran zu verhindern,  sich über das rechtsseitige Ende des Wickel  körpers P hinauszubewegen.  



  Es sind auch Mittel vorgesehen, um zu  verhindern, dass das Garn über das linke  Ende des Wickelkörpers P verschoben wird  und sich vom     Wickelkörper    beim Erfassen  und     Hinüberbewegen    in die     Anknüpfvorrich-          timg    396     durch    das     Garntrumm-Fangglied     325 abwickelt. Diese Mittel weisen ein     ge-          gabeltes    Glied 467 auf     (Fig.    31 und 34), das  auf einem Zapfen 468, der an einem Teil 469  der     Anknüpfvorrichtung    befestigt ist,     ange-          lenkt    ist.

   Das Glied 467 besitzt eine Ver  engung 470     und    einen sich nach hinten er  streckenden gebogenen Arm 471, der in einen      nach oben ragenden Finger 472 ausläuft.  Das Glied 467 weist eine     Schulter    473       (Fig.    31), die mittels     einer    Feder 476, deren  eines linde in einem Loch des Wandteils 469  verankert ist, in     Eingriff    mit einem An  schlag 475 am Wandteil 469     behalten    wird.  Die Feder umgibt eine     Schraube    477 am  Wandteil 469, so dass das freie Ende der  Feder mit der Seite des Gliedes 467 in Ein  griff steht, tun (las letztere normalerweise in  der in     Fig.    31 dargestellten Lage zu erhalten.  



  Nachdem.     das        CTarntrumin-Fangglied    325  das Ende des abgerissenen     Fallens    bzw. das  Ende des     Reservegarnes        erfasst    hat, wird die  ses Glied dein Wickelkörper entlang traver  siert, während der letztere im Sinne des     Ab-          wiekelns    rotiert.

       Während    der Bewegung     lies          Saugsehlauclies    325 dein Wickelkörper P ent  lang bewirkt die Düse 326 des Schlauches das  Einfangen des freien Endes des auf dem       Wickelkörper    befindlichen Garnes     (Fig.31).     Wenn der     Saugschlauch    325 sich dem Ende  des Wickelkörpers P nähert, gelangt die ab  geflaelite Seite der Schlauchdüse 326 mit den  nach oben     ragen(len    Fingern 472 des Gliedes  467 in Eingriff, um das letztere entgegen der  Wirkung der Feder 476 zu     verschwenken        und     es in die in     Fig.    32 gezeigte Lage zu bringen.

    Aus der letztgenannten Figur geht hervor,  dass das     G        arnstiich        y,    welches sich vom  Flaumfänger 250 nach der Düse 326 er  streckt, in die     Verengung    470 des Gliedes 467  geführt wird. Nachdem das     Garntrunim-          Fanglied    325 seinen Hub längs des Wickel  körpers P vollendet und das auf dem letz  teren befindliche Garn abgefangen hat, wird  die     Welle    329     versch\venkt,    tun die Düse 326  nach vorn in die in     Fig.    33 gezeigte Lage zu  bringen.

   Während der letztgenannten Bewe  gung bewegt sieh der Finger 473 vom Ende  der Düse 326 weg und wird durch die Wir  kung der Feder 476 in die Ausgangslage zu  rückgeführt, wobei der Finger das Garnstück  zwischen dein Wickelkörper P und der Düse  erfasst. Dadurch wird das Garn     gezwungen,     um den Finger 472 herum eine Schleife zu  bilden     (Fig,,33),    so dass bei der Weiterdre  hung des     -N\'icleelkörpers    im Sinne des Abwik-    keins die auf dem Wickelkörper befindlichen       (=arn-#vindnng-en    am Abgleiten verhindert  werden und dabei lose Schleifen zu bilden,  die sieh ineinander verwickeln können und  die genügsam     bekannte    Verwirrungen entste  hen lassen.

   Die     Garntrumm-Fangdüse    326  wird dann aus ihrer Lage in     Fig.    33 in die  jenige nach     Fig.    34 verschoben, um die beiden  Garnenden durch die     Anknüpfvorriehtung     396     liindurclizubewegen.Während    dieser Be  wegung werden die beiden Garnenden vom  Finger 472 des Gliedes 467 und der Ver  engung 470 geführt     (Fig.34).     



  Nachdem die Enden der     beiden    Garne  miteinander verbunden     worden    sind, werden  die Endstücke des Knotens abgetrennt und  das wieder verbundene Garn vom     Anknüpfer     freigegeben, wonach das Garn erheblich  schlaff geworden sein mag. Um diese Schlaff  heit des Garnes zu beheben, ist ein weiterer       Schleifenbildungs-Verhinderungshaken    zum  Angreifen am Garn vorgesehen. Der Haken,  480 ist an einem Zapfen 481 an dem empor  ragenden Teil der Platte 359 des Wagens 328  schwenkbar gelagert     (Fig.    3, 29     Lind    30).

   Der       Haken    480 besitzt ein gebogenes äusseres  Ende 482 sowie eine Schulter     bzw.    eine     Garn-,          eingriffskante    483 in der Nähe des äussern  Endes. Der Haken 480 besitzt auch eine  herbe 490 zur Aufnahme des Garnes, wie dies  nachstehend näher beschrieben werden wird.  Eine Feder 485 an der Platte 359 gelangt  mit der untern Kante des Hakens 480 in Ein  griff, um     denselben        normalerweise    im Uhr  zeigersinn zu     verschwenken        (Fig.30).    Eine  Schulter 486 am Haken ist befähigt, mit  einem Anschlagstift 487 zwecks Begrenzung  der Bewegung nach dieser Richtung in Ein  griff zu treten.  



  Oberhalb des Schwenkzapfens 481 trägt  der Haken 480 einen gekrümmten Flansch  484. Eine blecherne Stütze 488, welche an der  Zahnstange 367 rechter Hand befestigt ist,  trägt einen Sitz 489. Wenn der Wagen 328  nach rechts bewegt wird     (Fig.30),    gelangt  der Flansch 484 am Sperrfinger 480 mit dem       Sitz    489 in Eingriff, um den Finger so zu  < .           verschwenken,    dass sein hakenförmiges Ende  in seine unwirksame Lage in     Fig.29    nach  tuten gedreht wird.  



  Während des Hubes des     Garntrumm-          Fanggliedes    325 nach links zur Einführung  der beiden Garnteile in den     Anknüpfer    396  wird der Haken 480 sich in derselben Rich  tung bewegen, um das Garnstück, das vom  Flaumfänger 250 durch die Verengung 470  in dem     Glied    467 läuft, zu einer Bewegung  über das gekrümmte Ende 482 des Hakens zu  veranlassen.

   Auf diese Weise wird das Garn  in die Kerbe 490 gelegt, wie dies in     Fig.    30  durch die stark ausgezogenen, unterbrochenen  Linien dargestellt ist,     lind    nachdem die bei  den Garnenden durch den     Anknüpfer    396  verbunden und vom letzteren wieder freigege  ben worden sind, wird der Haken 480 durch  den Wagen 328 in seine Ausgangslage zurück  gebracht. Während dieser     Rückstellbewegung     der Teile gelangt die Kante 483 des Hakens  480 mit dem Garn zur     Verschiebtuzg    desselben  nach rechts in der in     Fig.30    in schwachen,  gestrichelten Linien angegebenen Lage in  Eingriff.

   Atü diese Weise wird das Garn an  der     Bewegung    über das     linksseitige    Ende des       Wickelkörpers    P behindert, wenn der letztere  wiederum im Sinne des     Aufwickelns    gedreht       wird.    Ausser . der Führung des Garnes in  bezug auf den Wickelkörper P hat der Haken  480 die Funktion, die Schlaffheit des Garnes  durch     Bildung    einer Schleife aufzuheben.  Beim     Anlangen    des Hakens 480 an der in       Fig.30    durch feine gestrichelte Linien an  gedeuteten Stelle gelangt der gekrümmte  Flansch 484 mit der Unterseite des Sitzes 489  der Stütze 488 in Eingriff.

   Die Weiterbewe  gung der Teile in dieser Richtung zwingt den  Flansch 484, sich unter den Sitz 489 zu be  wegen zur     Verschwenkung    des Hakens 480  nach unten gegen die Wirkung der Feder  485. Die letztgenannte Bewegung des Hakens  480     bewirkt    Freigabe des Garnes, um zu er  möglichen, dass dasselbe vom Wickelkörper P  aufgenommen werden kann, welcher dann im  Sinne des     Atifwickelns    bei der     Annäherung-          des-Wagens    an das Ende seines Rückhubes  sich zu drehen beginnt.    Wie im vorstehenden erklärt worden ist,  ist auch der Drahtwächter 272 befähigt,  Garnschlaffheit aufzuheben.

   Der Drahtwäch  ter 272     (Fig.    3, 51 und 52) wird vom Draht  führungsbügel 103 nach unten     verschwenkt,     um im Garn eine Schleife auszuziehen     lind     das Garn durch     Abwärtsgleiten    am aufrecht  stehenden Führungsfinger an der Stange 259  nach unten zu verschieben. Der     Drahtfüh-          rungsbügel    103 ist in seiner Lage gehalten,  um den Drahtwächter 272 seinerseits in nie  dergedrückter Lage zu halten, und zwar  durch die Betätigung von nachstehend zu  beschreibenden Mitteln wie folgt.

   Gemäss       Fig.    25, 29     lind    30 ist eine blecherne Schiene  493 an der Unterseite der Zahnstange 367  mittels Bolzen 494 gleitbar gehalten. Die Bol  zen 494 treten durch schlitzförmige Öffnun  gen 495 im Schlitten 493 hindurch und sind  in Schraubenbohrungen in der Zahnstange  367 so eingetrieben, dass ihre Köpfe mit der  Unterseite des Schlittens in Eingriff stehen.  Zwischen dem Kopf des einen     Bolzens    494  und der Unterseite des     Schlittens    493 ist eine  gebogene Blattfeder 496     (Fig.    30) eingesetzt,  welche den Schlitten in Lagen, in die er zu  der Zahnstange 367 verschoben wird, nach  giebig hält.

   Der Schlitten 493 besitzt nach  oben ragende Finger 497 und 498; an dessen  entgegengesetzten Enden und in der Nähe  seines linksseitigen Endes befindet sich ein  nach unten ragender, gebogener Schenkel 500       (Fig.    29).  



  Wenn sich das     Garntrumm-Fangglied   <B>325</B>  in Ruhelage, wie diese in     Fig.    29 dargestellt  ist, befindet, ist der Schlitten 493 gegen Ver  schiebung durch die Blattfeder 496 gesichert.  Wenn sich das     Garntrumm-Fangglied    325  dem linksseitigen Ende der     Spuleneinheit     nähert,     wird    der     Drahtführungsbügel    103 bei  nach unten gedrücktem Ende des Rahmen  gliedes 107 nach links verschoben, wie dies       obenstehend    bereits erklärt worden ist.

   Bei  der Weiterbewegung des     Garntrumm-Fang-          gliedes    in dieser Richtung gelangt die Kante  dessen Platte 359 mit dem Finger 497 am  Schlitten 493 in Eingriff, so dass der letz  tere nach links verschoben wird, um das      Ende seines     Schenkels    500 über den Draht  führungsbügel 103 zu bringen     (Fig.30),    wo  durch der letztere in niedergedrückter Lage  verbleibt und der R     ahinent.eil    107 in Ruhe  versetzt wird.

   Beim     Zurückgehen    des     Faden-          trumm-Fanggliedes    325 in Ausgangslage ge  langt dessen Platte 359 mit dem gegenüber  liegenden Finger 498 in Eingriff, so dass der  Schlitten 493 in die in     Fig.29    dargestellte  Lage     verschoben    wird und der     Schenkel    500  ausser Eingriff mit dein     Drahtführungsbügel     103 gelangt. Darnach wird der Bügel 103  durch die Wirkung     des    Gegengewichtes 112  nach oben v     ersehwenkt,    um mit dein nach  oben zum Wickelkörper P laufenden Garn in  Eingriff zu gelangen, wie dies in     Fig.    3 dar  gestellt ist.  



       Wirkungsis,eise   <I>der</I>     gesamten        Spuleinheit.     Weil die verschiedenen     Spuleinheiten    der  Maschine von     gleicher    Konstruktion sind und  auch die gleiche Wirkungsweise haben,  braucht im nachstehenden nur die     Wirh-ungs-          weise    einer     einzigen    Einheit beschrieben zu  werden.  



  Um die     Spuleinheit    zum Betrieb vorzube  reiten, wird der den     Kötzerhalter    7 tragende  Arm 14 nach oben     verschwenkt    und in der in       Fig.    41 dargestellten Lage     durch        Eingriff     zwischen der     Schulter    187     ain.    Grössenregler  185 und dein feststehenden     1-laltestift    194 ver  riegelt. Während der Arm 7.4 auf diese Weise  in oberer Lage gehalten ist, wird ein ent  sprechender Garnträger, z. B. eine konische  Traghülse     C,    auf den     Kötzerhalter    7 gesetzt.

    Vorratsspulen s und s' werden dein in der       Fig.l    ersichtlichen Vorratsständer 225 zuge  bracht, und das Ende des Garnes y auf     dei     einen Spule, z. B. der Spule s, wird vom Vor  rat nach oben gezogen und zwischen die  Spannscheiben 238 und 239 eingebracht. Dar  nach wird das Garn y durch die     Garnwäch.          terplatte    244 und das Mundstück des Flaum  fängers 250 geführt, von wo es unter die  Stange 258     (Fig.    3) gelangt und sodann übel  den sieh seitwärts     erstreckenden    Arm 102 de:       Drahtführungsbügels    103 bewegt.

   Vom     Arn     103 wird das Garn     y    nach oben     zti    der Spul.         spindel    gezogen, woselbst sein Ende am     Köt-          zerhalter        C    bzw. an der     Kötzertraghülse    in       zweclzatässig-er    Weise befestigt wird.  



  Das Reservegarn y' wird von der Vorrats  spule s' aufwärtsgezogen und über den     vor-          dern    und. hintern Teil 269 bzw. 266 des  Schutzdrahtes 263 geführt     (Fig.1    und 51).  Das Ende des Garnes y' ist am Arm 290 be  festigt, indem es nach unten zwischen das       Garnzubringerelement    291 und den Streifen  294 gezogen wird, woselbst sein vorstehendes  Ende vom Messer 295 abgeschnitten wird       (Fig.    56). Wie früher bereits erklärt, handelt  es sieh beim Garn y' um ein Reservegarn,  das vom Arm 290 in Bereitschaft zum auto  matischen Ersetzen des     CTarnes    y gehalten  wird, wenn dieses (tarn abreisst bzw. der       (larnvorrat    erschöpft ist.

   Dabei ist der Arm  290 in der in der     Fig.    51 dargestellten Lage  gehalten durch Eingriff des Lappens<B>301</B> am  Hebel 298 mit dein Finger 283 an der Welle  280     (Fi-.    55 und 62). Während die Welle 280  auf diese Weise in verriegelter Lage gehalten  wird, bleiben die an ihm befestigten Sperr  finger 288 in der obern Lage über der Platte  244, um dem Garn y zu ermöglichen, zwischen  der Platte und den Fingern hindurchzulau  fen     (Fig.5).     



  Während der Arm 14 in der obern Lage  gehalten bleibt, befindet sich das Kupplungs  stellglied 78 in der Lage, in welcher es die  beiden Kupplungselemente 40 und 85 vom.  Kupplungselement 22 losgelöst hält und die  Bremsbacke 90 im Eingriff mit     dein    Element  22 bleibt     (Fig.7),    um die Antriebswalze 10  an der Drehung zu verhindern.  



  Um den Wicklungsvorgang zu beginnen,  braucht die Bedienungsperson nur den Hand  griff 206     (Fig.42)    niederzudrücken, wodurch  sich das hintere Ende 209 so bewegt, dass der  Arm 210 nach oben     verschwenkt    wird. Der  Arm 210 wird über die Welle 211 den Rück  stellarm 215 veranlassen, sieh im     Gegenuhr-          zeig    ersinn     zii    drehen     (Fig.    42).

   Während die  ser Schwenkbewegung des Armes 215 gelangt  der an ihm befestigte Stift<B>218</B> mit der Un  terkante des Ausschalthebels 190 in Eingriff,  so dass der letztere hochgehoben wird, und      die     Leitkante    216 an     seinem    untern Ende  wirkt     mit    dem Stift 219 so zusammen, dass  der     Grössenregler    185 ausser Eingriff mit dem  Haltestift 194 kommt, wie dies in     Fig.    41 in  gestrichelten     Linien    dargestellt ist.

   Dadurch       schwingt    der Arm 14 zufolge Eigengewichts  wirkung nach     unten    in die in     Fig.    42 gezeigte  Lage; um die     Kötzertraghülse    C mit dem Um  fang der     Antriebswalze    10 in Berührung zu  bringen.  



  Beim Zurückstellen der     Grössenregelele-          mente   <B>190</B> und 185 in der früher beschrie  benen Weise wird der Arm 200 des Ausschalt  hebels 190 nach unten in die in     Fig.    42 ge  zeigte Lage     verschwenkt,    um sein keilförmiges  Ende     (Fig.40)    ausser Eingriff mit den An  schlägen 69 und 75 der rotierenden Büchse  68     bzw.    der Hülse 74 zu bringen.

   Gleichzeitig  zu dieser Bewegung des Hebels 190 gelangt  das Ende des Armes 210 mit der Unterseite  des     Leitarmes    134 des Rahmenteils 122 in       Eingriff,    so dass der letztere in die in den       Fig.18    und 42 dargestellte Lage     verschwenkt     wird. Das innere Ende des Leitarmes 134  wird dadurch in die Nähe des     obern    Endes  der Leitfläche 140 in der Kerbe 139 des       Kupplungsstellgliedes    78 gebracht. Nachdem  dann der Zapfen 168 sich mit der Welle 65  dreht, gelangt derselbe     mit:    dem Leitarm 134  (Fug. 18 und 19d) zur Verschiebung des  Kupplungsstellgliedes 78 nach links in Ein  griff.

   Die letztgenannte     Verschiebung    des  Kupplungsstellgliedes 78 bewirkt die Frei  gabe der     Bremsbacke    90 vom Kupplungsele  ment 22,     um    das     Kuppeln    der Backe mit dem  Kupplungselement 40 zum Antreiben der An  triebswalze 10 zu bewerkstelligen, so dass die  letztere von der     Antriebswelle    16 mit verhält  nismässig hoher Geschwindigkeit gedreht       wird    und die     Kötzertraghülse    10 in Richtung  des     Aiüwickelns    des Garnes y angetrieben  wird.  



  Die vorstehend beschriebene Schwenk  bewegung des Rahmengliedes 122 bewirkt zu  folge des Eingriffes zwischen der Stell  schraube 170 und dem Arm 115 (Fug. 17 und  42) das     Verschwenken    des Rahmengliedes 107  in die Lage, in welcher der Drahtführungs-         bügel    103 nach unten schwingt.

   Während die  ses     Nach-unten-Schwingens    des     Drahtfüli..          rungsbügels    103     gelangt    der letztere in Ein  griff mit dem Hebel 271, so dass der Draht  wächter 272     verschwenkt    wird und dessen  Finger 2'75 mit dem Garn<B>y</B> in Eingriff ge  langt, -am dasselbe nach unten in eine  Schleife auszuziehen, wie dies in     Fig.    3 durch  gestrichelte Linien angedeutet ist und dazu  dient, Garnschlaffheit zu entfernen.

   Aus       Fig.    38 geht hervor, dass nach dem Auslösen  des Handgriffes 206 der Arm 210 nach unten  zur Freigabe des Rahmenteils 122     ver-          schwenkt    wird, um ihm     züi    ermöglichen, in  die in     Fig.    15 gezeigte Lage zurückzuschwin  gen, wobei der Leitarm 134 mit der Seite 137  des Ansatzes am Kupplungsstellglied 78       (Fig.19a)    in Eingriff stellt. Der Rahmenteil  107 wird dadurch freigegeben und veranlasst,  sich in die in den     Fig.    3 und 15 gezeigte Lage  zu     verschwenken,    und zwar durch die Wir  kung des Gegengewichtes 112.

   Die letzt  genannte Bewegung des Rahmenteils 107 be  wirkt, dass der     Teil    102 des     Drahtführungs-          bügels    103 nach oben in Eingriff mit dem  sich aufwickelnden Garn y     verschwenkt    wird,  um dem Drahtwächter 272 zu ermöglichen, in  seine in     Fig.    3 dargestellte Ruhelage zurück  zuschwingen.  



  Beim Beginn des     Wicklungsvorganges    in  der früher beschriebenen     -#Ai    eise gerät das  Garn y in die eine oder andere der sieh kreu  zenden     schraubenlinienförmigen    Nuten 11  und 12 der sich drehenden Antriebswalze 10,  wodurch es längs der     Kötzertraghülse    C in  deren Längsrichtung hin und her geführt  wird, um dieses Garn auf der Hülse in über  einanderliegende Schichten zu legen, wodurch  der     Wickelkörper    P gebildet wird.  



  Wenn im Garn eine     Verdickung    vorhan  den ist, wie dies-in den     Fig.    52 und 61 bei x  angedeutet ist, bleibt das Garn     zwischen    den  Lamellen des Flaumfängers 250 stecken, wo  durch Garnbruch entsteht. Nach dem     erfolg-          teil    Abreissen des Garnes y wird das äussere  Ende des     Drahtführimgsbügels    103 freigege  ben, um diesem Ende zu gestatten, sich durch  den Einfluss des Gewichtes 112 am Finger      111 nach oben zu     verschwenken    und der Rah  menteil 107 in die in     Fig.    16 gezeichnete Lage       verschwenkt    wird.

   Durch diese Bewegung des  Rahmenteils 107 gelangt der keilförmige Kopf  120 des Armes 116 mit dem Umfang der  Büchse 68 bzw. der Hülse 74 in Eingriff,  während die letztgenannten Teile sich mit  der Antriebswelle 65     (Fig.    4) drehen. In der  Folge bewirkt die Drehung der Welle 65, dass  der Kopf 120 des Armes 116 nach Art eines  Keils zwischen den ortsfesten Anschlag 70  und den Anschlag 75, der von der     gleitbaren     Hülse 74 getragen ist, einzudringen     (Fig.5     und 16), um die Hülse und das Kupplungs  stellglied 78 nach rechts zu verschieben.

   Bei  diesem Vorgang wird der Rahmenteil 107  nach rechts verschoben, wodurch der letztere  zufolge des Eingriffes zwischen dem Arm 115  und dem Schlitz 147 im Rahmenteil 122 in  die in     Fig.    5 dargestellte Lage gebracht wird.  



  Bei der Bewegung der Hülse 74, des       Kupplungsverstellgliedes    78 und der Rahmen  teile 107 und 122 nach rechts wird die Gabel  80 am Stellglied 78 das Kupplungselement  40 zum Entkuppeln des letzteren vom Kupp  lungselement 22 verschieben und dabei den  Antrieb zwischen der Welle 16 und der An  triebswalze 10 unterbrechen. Gleichzeitig zum       Entkuppeln    der Walze 10 von der Welle 16  wird der Kopf 97 des vom Bremshebel 91  getragenen Zapfens 95     (Fig.6)        gzewungen,     in die Kerbe 100 im Stift 98 des Kupplungs  stellgliedes 78 durch die Wirkung der Feder  93 einzutreten, um die Bremsbacke 90 mit  dem Umfang des Kupplungselementes 22 zur  Abstellung der Drehbewegung der Antriebs  walze 10 in Eingriff zu bringen.

   Bei der Wei  terverschiebung der Hülse 74 nach rechts  gelangt die Antriebsscheibe 85 mit dem Um  fang des Kupplungselementes 22 zum Antrei  ben der Antriebswalze 10 im     Rückwärtssinne     in Eingriff, wodurch der Wickelkörper P im  Sinne des     Abwickelns    gedreht wird. Nachdem  die Antriebsscheibe 85 mit dem Kupplungs  element 22 in Eingriff steht, bewirkt die Be  wegung des Kupplungsstellgliedes 78, dass der  Zapfen 95 am Bremshebel 91 durch die ge  neigte Seite der     Keybe    100     rückwärtsbewegt       wird und der     Bremsschuh    90 vom Element  22 losgelöst wird.

   Wenn sieh die Rahmenteile  <B>107</B> und 122 in der in     Fig.    16 gezeigten Lage  befinden, nehmen der Finger 111 und die  Platte 131 die in     Fig.14    mit 111b und     131a     bezeichneten Lagen ein. Bei der Weiterdre  hung der Welle 65 trifft der     Fortsatz    153  an der Büchse 68 auf den Arm 116 des Rah  menteils 107 auf     (Fig.12),    um den letzteren  in die in     Fig.13    dargestellte Lage zu bringen,  wobei der Finger<B>111</B> in die in     Fig.14    mit  1.11c bezeichnete obere Lage     sehwingt.    Da  durch wird der Rahmenteil 107 in der letzt  genannten Lage durch die Klinke 158 gehal  ten,

   indem die letztere unter den Finger 111  tritt.  



  Beim Verschieben der Hülse     7.1    nach rechts  gelangt dessen rotierender Anschlag 75 mit  dem aufragenden Arm 443 des Winkelhebels  435 zum     Verschwenken    des letzteren im Uhr  zeigersinn in die in     Fig.44    gezeichnete Lage  in Eingriff.

   Dadurch wird das     Verbind-uigs-          glied    438 nach oben gezogen und der     Ven-          tilversehluss    427 in die in     Fig.49    gezeigte  Lage zum Öffnen des Ventils 420 zwecks Bil  dung eines Vakuums im Saugschlauch 455  und im Rohr 325     verschwenkt.    Wenn der  Winkelhebel 435 auf diese Weise betätigt  wird, wird der Hebel 445 durch die Feder  355 im     Gegenuhrzeigersinn        verschwenkt,    wie  dies in     Fig.43    dargestellt ist, um den Sitz  bzw.

   die Rast 431 unter der Unterkante des  Winkelhebels mit der letzteren in Eingriff zu  bringen     (Fig.44    und 46), so dass der Hebel  in der obern Lage gehalten und das Ventil  420 geöffnet wird.  



  Gleichzeitig zur Bewegung des Kupplungs  stellgliedes 78 nach rechts     (Fig.    5) wird die       Leitkante    389 an der Stütze 142, welche vom  Kupplungsstellglied getragen ist     (Fig.    20),  zwischen die Platte 383 und die Stütze 384  gebracht     (Fig.23),    um die Platte nach unten  zu stossen und den Finger 380 des     Garn-          trumm-Fangwagens    328 von der Öffnung 382       (Fig.22)    loszulösen.  



  Die Antriebswelle 329 wird, wie dies oben.  stehend bereits erklärt worden ist, hin und  her bewegt und zugleich oszilliert durch die      sich fortwährend drehende     Nockentrommel     335. Wenn die Rollen 340     und    345 in die       Führungsnuten    342 bzw. 346 an Punkten ein  greifen, wie dies in den     Fig.    64, 65     und    66  dargestellt ist, wird die Welle an das äusserste  Ende     ihres    rechtsseitigen Hubes gebracht.

   In  dieser Lage der Welle 329 wird die letztere  so     oszilliert    worden sein, dass ihre Vertiefung  393 mit dem     Verriegelungsstift    370 am Wa  gen 328 in gleiche Flucht gelangt ist, und  der Stift wird dabei in die Vertiefung 393 in  der Welle geschoben     worden    sein, und zwar  durch die Wirkung des federbelasteten He  bels 372     (Fig.22).     



  Der vollständige Arbeitszyklus des Garn  trumm-Fanggliedes 325 ist entsprechend der  Steuerung durch die     Nockentrommel    335 und  der Welle 329 in den     Fig.    66     und        67a    bis 67i  schematisch dargestellt. Wenn sich die Rollen  340. und 345 in den Lagen befinden, wie diese       obenstehend        erwähnt    worden und in     Fig.    66  durch die Linie     a-a    angegeben sind, befindet  sich das.     Garntrumm-Fangglied    325 in der in       Fig.        67a    gezeichneten Lage.

   Wenn diese Rol  len in den Leitnuten     xxx    342 bzw. 346 an  Stellen sich befinden, die in     Fig.    66 durch die  Linie     b-b    angedeutet sind, hat das     Garn-          trumm-Fangglied    die in     Fig.    67b gezeigte  Lage angenommen.

   Die Unterbrechungen des       Garntrumm-Fanggliedes    innerhalb eines voll  ständigen Arbeitszyklus, wie diese in den       Fig.        67c-67i    angegeben sind und die Stellen  des Eingriffes der Rollen 340 bzw. 345 mit  den Leitnuten 342     und    346 zu entsprechenden  Zeiten bedeuten, sind durch die Hinweiszei  chen     a---i        in        Fig.    66 angegeben.  



  Es geht aus den     Fig.    66     und        67a    bis 67i  hervor, dass das     Garntrumm-Fangglied    325  zuerst seitwärts in die in der     Fig.67b    ge  zeichnete Lage bewegt wird,     um    das Zahnrad  357 in Gegenüberstellung zu der Verzahnung  368 an der Stange 367 zu bringen.

   In diesem       Zeitpunkt    wird die axiale Verschiebungs  bewegung der Welle 329 momentan unterbro  chen,     und    es wird die Welle     verschwenkt,    um  die Verzahnung des Zahnrades 357 mit der  jenigen 368 der     Zahnstange    in Eingriff zu  bringen     (Fig.35    und     67r,).    Nach dem Ein-    griff der Zähne des Zahnrades 357 mit der  Verzahnung 368 wird die Welle 329 wie  derum in der Längsrichtung bewegt, um das       Garntrumm-Fangglied    325 in die in der       Fig.    67d gezeichnete Lage zu bringen.

   Wäh  rend der letztgenannten Bewegung der Welle  329 wandert das Zahnrad 357 der Zahnstange  368 entlang und wird dabei gedreht, um das       Garntrumm-Fangglied    325 um die Achse des       Zahnrades    in die in     Fig.    67d gezeichnete Lage  zu     verscliwenken.     



  Bei der     Verschwenkung    des     Garntrumm-          Fanggliedes    325 nach unten und vor, aus der  in der     Fig,    67c gezeichneten Lage in diejenige  nach     Fig.    67d, wird der Lappen 501, der seit  lich des     Mundstückes    bzw.

   der Düse 326 an  geordnet ist     (Fig.1    und 63), mit dem Hebel  307 zum     Verschwenken    des Hebels 298 in  Eingriff gebracht, wobei diese     Versehwen-          kung    in die in der     Fig.    62 mit gestrichelten  Linien angedeutete Lage erfolgt, so dass der  Finger 383 an der Welle 280 ausgelöst wird       und    der Arm 290 und die Finger 288 an der  Welle sich nach unten in die in den     Fig.    52  und 58 gezeichnete Lage     verschwenken    kön  nen.

   Dadurch gelangen die Finger 288 in  Eingriff mit dem abgerissenen Garnende     y,     das sich über die     öffnungen    345 der Platte  244 erstreckt, -um zu verhindern, dass die Fin  ger durch die     öffnungen        hindurchtreten.    Die  Leitnut 342 in der     Trommel    335 besitzt einen  geraden Teil, der in der     Fig.    66 mit 502 be  zeichnet ist und den Zweck hat, das Garn  trumm-Fangglied 325 momentan während  seiner     Schwingbewegung        anzuhalten,    während  die Finger 288 niedergehen.

   Bei der weiteren  Schwingbewegung des     Garntrumm-Fangglie-          des    325 nach unten gelangt dessen Düse 326  mit dem Arm 314 des     Rückstellrahmens    312  in Eingriff, so dass der letztere um die Welle  280 in die in der     Fig.    53 gezeigte Lage sieh       verschwenkt.    Der Lappen 317 am Rahmen  312 wird dadurch mit dem Arm 290 des Rah  mens 285 in Eingriff gebracht,     um    den letz  teren in seine Ausgangslage zurückzustellen,  wobei dessen Finger 288 in ihrer obern Lage  über dem Garn     y    sich befinden     (Fig.51)

  .     Wenn der     Rückstellrahmen    312 auf diese      Weise nach oben     verschwenkt    wird, gelangt  dessen hakenförmiger Teil 319     (Fig.55)    mit  dem Rand der     obern    Spannscheibe 238 in Ein  griff, um die letztere anzuheben, wie dies in       Fig.    53 dargestellt ist, und dadurch die Span  nung des Garnes aufzuheben.

   Gleichzeitig ge  langt der Nocken 320 am Lappen 313 des       Rahmens    312     (Fig.61)    in Eingriff mit dem  Anschlag 321 am Glied 252, wodurch die  obere Lamelle 247 des Flaumfängers 250 nach  oben     verschwenkt    wird, um das     Garntrumm-          Fangglied    zu befähigen, das Ende des Garnes  y aus dem Flaumfänger zurückzuziehen und  in dessen Düse 326 hineinzuziehen.

   Während  der Bewegung des     Garntrumm-Fanggliedes    in  die in der     Fig.    53 mit gestrichelten Linien an  gedeutete Lage, tritt dieses Glied mit dem  Arm 314 des     Rückstellrahmens    312 in Ein  griff, um den letzteren nach oben zu     ver-          schwenken,    zwecks     Anhebens    des Armes 315  desselben und     Bewegens    des Garnes y in die  unmittelbare Nähe des Endes der Düse 326,  um sicher zu sein, dass das Garn sodann von  der Düse     zwangläufig    eingebracht wird.

   Aus       Fig.    66 geht hervor, dass die Leitnut 342  einen zweiten geraden Teil 506 besitzt, wo  durch das Fangglied 325 gezwungen wird, in  der in den     Fig.    53 und 67d gezeichneten Lage  für eine kurze Zeit zu verbleiben, um dem  Fangglied zu ermöglichen, ein Stück des Gar  nes y in die Düse hineinzuziehen. Wenn dann  das     Garntrumm-Fangglied    in eine Lage seit  lich des Flaumfängers 250 gebracht wird,  zieht es jeglichen Schmutz und Fremdstoff in  sein Saugrohr 325 hinein, so dass der     Flaum-          fänger    und die Wächterfinger sauber bleiben.

    In diesem Zeitpunkt werden die Bewegungen  des Fanggliedes durch die Leitnuten 342 und  346 in ihren Richtungen umgekehrt, wodurch  das Fangglied nach oben     verschwenkt    und in  seine Ausgangslage in der Nähe der rechts  seitigen Tragstütze 5 zurückgestellt wird       (Fig.    67e). Beim     Verschwenken    des Fang  gliedes 325 aus der in     Fig.    53 in gestrichelten  Linien dargestellten Lage nach oben wird der       Rückstellrahmen    312 freigegeben, um ihm zu  gestatten, nach unten zu schwingen, bis  einer seiner Lappen 313 gegen die An-         schlagschraube    3l.1 im Rahmen 231 anliegt       (Fig.    57).

   Auf diese Weise werden die Spann  scheiben 239 und die     Flaumfängerlamelle    247  zur Rückkehr in die     Wirkungslage    freigege  ben. Aus der     Fig.    67e geht hervor, dass das  Fangglied 325 durch die Welle 329 nach oben       verschwenkt    wird     (Fig.20),    um dessen Düse  nach hinten in eine Lage zu bringen, in der  sie mit dem Umfang des Wickelkörpers P un  gefähr in Gegenüberstellung liegt. Darnach  wird die Welle 329 in ihrer Längsrichtung  zufolge der Wirkung der Leitnut 342 ver  schoben, um die Düse 326 des Fanggliedes  dem Umfang des sich in Abwicklung befind  lichen Wickelkörpers P nach gegen das linke  Ende desselben zu verschieben.

   Während die  Düse 326 über die Oberfläche des Wickelkör  pers P wandert, wird sie durch Saugwirkung  gegen dieselbe     angelenkt    und dadurch veran  lasst, das abgerissene Garnende am Wickel  körper einzubringen und es in das Rohr 325  um ein Stück hineinzuziehen.  



  Während der Bewegung des Fanggliedes  325 gegen die Knüpfvorrichtung 396 gelangt  der Zapfen 165 am Wagen 328     (Fig.    13) mit  dem Arm 125 in Eingriff, zur     Verschwen-          kung    des Rahmenteils 122 in die in     Fig.    17  gezeichnete Lage. Demzufolge gelangt die  Stellschraube 170 am     Rahmen    122     (Fig.38)     mit dem Arm 115 des     Rahmens    107 zur     Ver-          schwenkung    des letzteren in die in     Fig.17     gezeichnete Lage in Eingriff.

   Diese Schwenk  bewegung des Rahmenteils 122 bat die Wir  kung, den Finger 130 nach oben zu schwin  gen, um dessen Platte 131 über den Lappen  162 an der Stütze 155, die in     Fig.14    mit     131b     bezeichnet ist, zu lagern. Beim     Versehwenken     des Rahmengliedes 122 wird der Arm 134 an  dessen linksseitigem Ende nach oben in die in  den     Fig.18    und 19b gezeichnete Lage     ver-          schwenkt,    so dass der sich mit der Welle 165  drehende Zapfen 168 mit dem Ende des Ar  mes in Eingriff gelangt und denselben in die  Kerbe 139 in der Seite des Ansatzes 138  des Kupplungsstellgliedes 78 zu drücken       (Fig.    19c).

   Dadurch wird das Kupplungs  stellglied 78 nach links in. die in     Fig.    18 ge  zeichnete Lage verschoben. Auf diese Weise      wird die Gabel 80 am Kupplungsstellglied 78  veranlasst, das Kupplungselement 85 vom  Kupplungselement 22     abzurücken        und    die  Bremsbacke 90     auszulösen,    um mit dem Ele  ment 22 zwecks Unterbrechung der Dreh  bewegung der Antriebswalze 10 und des durch  diese getriebenen Wickelkörpers P in Eingriff  zu treten. Der Rahmenteil 122 wird an der       Schwenkbewegung    nach unten durch den  Eingriff seiner Platte 131 mit dem Lappen  162 an der Stütze 155 verhindert     (Fig.14     und 17).  



  Beim     Anlangen    des Fanggliedes 325 in  einer Lage in der Nähe des linken Endes des       Wickelkörpers    P     wird    die Düse desselben mit  dem Glied 467 zu seiner     Verschwenkung    in  die in den     Fig.    32 und<B>67f</B> gezeichnete Lage  in     Eingriff    gebracht.

   Daraufhin wird die  Welle 329     (Fig.65)    durch den Hebel 343  und die     Wirkung    der Rolle 345 in die Nut  346 in der     Nockentrommel    335     versehwenkt,     um das Fangglied 325 auswärts in die in den       Fig.    35 und     67g    gezeigte Lage zu     schwingen,     zwecks     Auslösens    des Gliedes 467.

   Die Feder  476     (Fig.31)        verschwenkt    sodann das Glied  467 -am seinen Drehzapfen, so dass dessen  Finger 472     mit    der Garnlänge     y    in Eingriff  kommt, die sich vom     Wickelkörper    P nach  der Düse 326     (Fig.33)erstreckt,    um zu ver  hindern, dass das Garn über das Ende des       Wickelkörpers    gezogen     wird.    Nachher wird  die Welle 329 längsverschoben, um die Düse  326 des Fanggliedes über den     Anknüpfer    396       hinaus        in    die in     Fig.67h    gezeigte Lage zu  bringen,

   wodurch die beiden Garnenden zwi  schen den Spannplatten 403 des     Anknüpfers          hindurchtreten.    Das     Fanggliedmandstück    326       wirkt    alsdann in der Art eines     Vakuum-          bzw.    Staubsaugers zum Entfernen von  Schmutz und Fremdstoffen jeglicher Art von  den Teilen des     Anlnüpfers.    Wenn sich das  Fangglied der in     Fig.    67h gezeichneten Lage  nähert, gelangt der Anschlag 404 am Wagen  328 mit dem Endstück 402 des Zahnsegmen  tes 400 in Eingriff (Fug. 36), wodurch dieses  nach unten in die Vertiefung 406 in der  Welle 329     verschwenkt    wird.

   Gleichzeitig       wird    der Finger 380 am Wagen 328 auf sei-    nein Drehzapfen 373 in die in     Fig.    37 gezeigte  Lage     verschwenkt,    und zwar durch seinen  Eingriff mit der gebogenen Platte     bzw.    des       Anschlages    407 an dem linksseitigen Trag  stück 5. Das Ende des     Verriegelungsstiftes     370 wird dadurch aus der Öffnung 393 her  ausgezogen und in die Keilbahn 391 in der  Welle 329 bewegt, wenn die letztere ihre Be  wegung nach     links    fortsetzt.  



  Alsdann wird die Welle 329 durch die  Wirkung der Leitnut 346     verschwenkt,    und  zufolge des Eingriffes des     Verriegelungsstif-          tes    370 in die Keilbahn 391 wird das Fang  glied 325 nach hinten bewegt,     iun    die Garn  enden durch die Führungen und Spannmit  tel des     Anknüpfers    396 (Fug. 34 und 67i) zu  ziehen.

   Während der letztgenannten     Ver-          schwenkung    des Fanggliedes 325 wird der  Vorsprung 410 am Wagen 328 (Fug. 27 und  28) in die Lage an der Seite der abgebogenen  Platte 408 an der Tragstütze 5     verschwenkt.     Nachdem das     Fadentrumm-Fangglied    325 in  die in     Fig.    67i gezeigte Lage bewegt worden  ist, führt die Welle 329 ihre Längsverschie  bung nach     links    fort,

   wobei durch den Ein  griff des Endstückes 402 in die Vertiefung  406 der Welle das Zahnsegment 400     iun    den  Zapfen 401 in die in der     Fig.37    gezeigte  Lage     verschwenkt        wird.        Demzufolge    werden  das     Zahnrad    390     und    die Welle 398 so ge  dreht, dass der     Anknüpfer    397 die Garnenden       miteinander    verbindet und die     Abtrennmittel     die am Ende des     Knopfes    vorhandenen Garn  stücke abschneiden.  



  In diesem Zeitpunkt wird die     Bewegung     des Wagens 328 und des     Garntrumm-Fang-          gliedes    325, welche von den Leitnuten 342  bzw. 346 in der Welle 329 gesteuert wird,  umgekehrt. Es ist ersichtlich, unter Bezug  nahme auf die     Fig.    66, dass die Teile des An  knüpfmechanismus in die Anfangslage     durch     die einleitende Gleitbewegung der Welle 329  nach rechts zurückgestellt werden.  



  Während des ersten Teils der     Gleitbewe-          gung    der Welle 329 in dieser Richtung wird  der Vorsprung 410 am Wagen 328 mit dem  Sperrvorsprung 409 an der Platte 408 in Ein-      griff gebracht, um den Wagen an der Mit  bewegung mit der Welle zu verhindern.

   Nach  dem jedoch die Welle 329 in diejenige Lage  gebracht worden ist, in der ihre Vertiefung  393 dein Ende des federbelasteten     Verriege-          lungsstiftes    370 gegenüber liegt und der letz  tere in die Vertiefung eingetreten ist, wird  die Welle     ziiirl    Abschalten des Vorsprungs  410 von der betreffenden Seite des Sperrvor  sprungs 409     verschwenkt.    Auf diese Weise  wird der Wagen 328 ausgelöst, um ihm zu  ermöglichen, sich während des Rückhubes der  Welle 329 nach der rechten Seite der Spul  einheit zusammen mit der Welle zu bewegen.

    Dadurch wird der     Wagen    328 von neuem mit  der Welle 329 gekuppelt, und nachdem die  letztere in der erwähnten Weise     verschwenkt     worden ist, wird das     Garntrumm-Fangglied-          mundstück    326 nach vorn aus der in der       Fig.    67i gezeigten Lage in diejenige nach       Fig.    67h bewegt.

   Während der letztgenannten       Verschwenkung    des     Garntrumm-Fanggliedes     325 wird der Auslöser 458 am Wagen 328       (Fig.    44 und 45) gegen das Ende des Fingers  453 am Hebel 445 geführt, um den letzteren  zu     verschwenken    und seine Rast 451 seitwärts  aus der in     Fig.    46 dargestellten Lage in die  jenige nach     Fig.    47 zu bringen.

   Dadurch wird  der Winkelhebel 435     ausgelöst    und zufolge  der Wirkung der Feder 442 das Verbindungs  glied 438 veranlasst, den     Ventilverschluss    427  in die in     Fig.    48 gezeigte Lage zum Schliessen  des Ventils und Unterbrechen der Saugwir  kung im Schlauch 355 und im     Garntrumm-          Fangglied    325 zu     verschwenken.     



  Während des Hubes des     Garntrumm-          Fanggliedes    325 gegen den     Anknüpfer    in der  bereits erklärten Weise wird zuerst der Haken  480 in die in     Fig.    30 durch stark ausgezogene  unterbrochene Linien angedeutete Lage ge  bracht, und es wird das vom Flaumfänger  250 nach der     Garntrumm-Fangdüse    326 lau  fende Garn über das gekrümmte Ende 482  gleiten und dadurch in die Kerbe 490 gelan  gen.

   Die Kante der Platte 359 am Wagen 328       (Fig.26)    gelangt sodann mit dem linksseiti  gen Finger 497 am Schlitten 493 in Eingriff,  um den letzteren nach links zu bewegen und    dessen nach unten ragenden, gebogenen  Schenkel 500     (Fig.    29 und 30) in der gleichen  Richtung in eine Lage oberhalb des Draht  führungsbügels 103 zu bringen und den letz  teren zu verhindern, sich nach oben zu be  wegen. Demzufolge wird der Rahmenteil 107  an einer     Rückwärtsverschwenkung    zur Be  tätigung des     Kupplungsstellmechanismus    ver  hindert.

   Anderseits gelangt bei der Bewegung  des     Garntrumm-Fanggliedes    325 nach rechts  das Garn mit der     Garneingriffskante    483 am  Haken 480 in Eingriff und wird in die in der       Fig.30    in einer strichpunktierten Linie an  gegebene Lage in der Nähe der Mitte der       Spuleinheit    gezogen, um dem Garn zu ermög  lichen, in eine der Hin- und     Herführungs-          nuten    11 und 12 in der Antriebswalze 10 ein  zutreten. Diese Nuten sind in den     Fig.    30 und  34 deshalb nicht dargestellt, weil sie die  Zeichnung nur verwirren würden.  



  Bei der Annäherung des     Garntrumm-          Fanggliedes    325 an dessen Hubende nach  rechts gelangt der Zapfen 165 am Wagen 328       (Fig.    20) mit dem Arm 150 des Rahmenglie  des 122 zum     Verschwenken    des letzteren in  die in     Fig.    18 gezeigte Lage in Eingriff.

   Da  durch wird das am rechtsseitigen Ende der  Rahmenseite 122 befindliche Ende des Armes  1.34 längs der     Leitfläche    140 der Kerbe 1.39  im Glied 78 nach oben bewegt und bei der  Drehung des Zapfens 168 in die Eingriffs  lage mit der Leitkante 136 des Armes       (Fig.    12) gebracht, wodurch dieser Arm nach  links in die in den     Fig.    18 und 19d gezeigte  Lage verschoben wird. Demzufolge verschiebt  die Gabel 80 am Kupplungsstellglied 78 das  Kupplungselement 40 in Eingriff mit dem  Kupplungselement 22, und es wird die  Bremsbacke 90 gleichzeitig ausgelöst     (Fig.4     und 6).

   Daraufhin werden die Antriebswalze  10 und der Wickelkörper P von der Antriebs  welle 16 im Sinne des     AufwickeIns    mit hoher  Geschwindigkeit angetrieben, so dass das Garn  sich auf den Garnwickel aufwickelt. Wenn  das Rahmenglied 122 in der oben beschrie  benen Weise     verschwenkt        Lind    seitlich ver  schoben wird, bewirkt es durch die Stell  schraube 1.70 und den Schlitz     14'7        (Fig.16)         eine     Schwenk-        imd    eine darauffolgende     Ver-          schiebebewgung    in die in der     Fig.    18 gezeigte  Lage.

   Dadurch wird der     Drahtführimgsbügel     103 durch das Rahmenglied 107 nach     unten     in Eingriff mit dem Hebel 271     verschwenkt,     wodurch der Drahtwächter 272 dessen Fin  ger 275 in Eingriff mit dem Garn bringt,     zix     dessen     Abwärtsbewegung    dem Führungsfin  ger 259 der     Führungsstange    258 entlang, um  das Garn in die in     Fig.    3 durch gestrichelte  Linien angedeutete Lage zum Entfernen von  Garnschlaffheit zu bewegen.

   Zufolge der dem  Garn bei dessen Bewegung entlang dem verti  kalen Führungsfinger 259 erteilten Span  nung sowie auch infolge der durch den Ha  ken 480 beim     Wickelkörper    P erteilten Span  nung     wird    beim Eintreffen des Garnes am  untern Ende des     Führungsfingers    das Garn  seitwärts unter die Führungsstange 258     und     in eine Lage zwischen den Kanten der Lamel  len 247 und 248 des     Flaumfängers    250  (Fug. 55 und 60) gebracht.

   Nachdem das  Garn in der beschriebenen Weise im Flaum  fänger 250     untergebracht    ist, bewegt sich der       gekrümmte    Flansch 484 am Haken 480  (Fug. 30)     unter    den Flansch 489 .an der  Stütze 488, um den Haken nach unten     in    die  in     Fig.    29 gezeigte Lage zu bringen, so dass  das auf den     Wickelkörper    P auflaufende  Garn freigegeben wird.

   Nachdem die Teile  die     zuletztbeschriebene    gegenseitige Lage     ein-          genommen    haben, ist der     Drahtführungsbügel     103 am     Aufwärtsschwingen    in die anfäng  liche wirksame Lage     durch    den Eingriff mit  dem nach unten ragenden Schenkel 500 des       Schlittens    493     (Fig.30)    verhindert.

   Gleich  zeitig gelangt die Platte 131, die von der  Feder 130 am Rahmenteil 122 abgestützt ist       (Fig.18),        in    die     in        Fig.    14 mit 131c bezeich  nete Lage, so dass bei der     Abbewegung    des  Zapfens 165 vom Arm 150 das Rahmenglied       zum    Zurückstellen in die in der     Fig.    15 an  gegebene Lage nach rückwärts schwingen  kann, wobei die Platte sich durch die Öff  nung 164 in der Stütze 155 erstreckt.  



       Durch    die     Verschiebung    des Rahmenteils  122 nach links gelangt der Arm 388 ausser  Eingriff mit der Platte 383, um der letzteren    zu gestatten, in die in der     Fig.21    gezeigte  obere Lage zu schnellen. Das Ende des Sperr  fingers 380 gelangt dadurch in eine Lage, so  dass es längs des schiefen Teils 386 der Platte  383 laufen kann     und    dabei in die Öffnung  382 der Platte einschnappen kann.

   Bei der  Umkehrung der Gleitbewegung der Welle 329  zur Bewegung derselben nach links gelangt  der Sperrfinger 380 mit dem Rand der Öff  nung 382 in Eingriff, um den Hebel 372 in  die in     Fig.    21 dargestellte Lage zu verschwen  den, zwecks     Entfernens    des Endes des     Ver-          riegelungsstiftes    370 aus der Vertiefung 393       und    der     Keilbahn    391 in der Welle zum     Ent-          kuppeln    des Wagens 328 von der letzteren.

    Beim     Zurückstellen    des Wagens 328 in dessen  rechtsseitige Ruhelage gelangt der gegenüber  liegende Finger 498 des Schlittens 493 mit  der Platte 359 (Fug. 25) in Eingriff, um den  Schlitten mitsamt seinem Schenkel 500 nach  rechts     zu    verschieben, so dass der     Drahtfüh-          rungsbügel    103 aufgelöst wird (Fug. 29). Da  durch kann der Rahmenteil 107 in seine in  der     Fig.    15 gezeigte Ausgangslage zurück  schwingen, so dass das Wächterelement mit  dem Garn y in Eingriff gelangt (Fug. 3). Bei       Erschöpfung    des Wickelgarnes y werden die  verschiedenen Teile in ähnlicher Weise, wie  dies oben beschrieben worden ist, betätigt.

    Sobald das Wächterelement 103 die Erschöp  fung des Garnvorrates entdeckt,     zwingt    es  das     Garntrumm-Fangglied    325, nach unten  in dessen Lage in der Nähe des     Flaumfängers          züx    schwingen (Fug. 67d). Beim Verschwenden  der Düse 326 des     Garntrumm-Fanggliedes    325  in diese Lage wird der Hebel 307 betätigt  (Fug. 52 und 63), so dass die Welle 280 ent  riegelt wird und der Gar     nwächterrahmen    285  nach     unten    schwingen kann.

   Da sich kein  Garn über der Platte 244 befindet,     fällt    der  klinkenartige Hebel 288 in die Öffnungen 245  der Platte ein, wie diese Lage in den     Fig.    54  und 59 dargestellt ist. Nachdem der Garn  wächterrahmen 285 ausgelöst worden ist, be  wegt sich dessen Arm 290, der das Ende des  Reservegarnes y' abstützt, nach unten in die  in     Fig.    56     durch    gestrichelte Linien angedeu  tete Lage, um das Garn in eine Stellung     zu              bringen,        in        der        es        von        der     326     (Fig.    54)

   erfasst werden kann.     Nach-          dern    das     Garntrumm-Fangglied    325 seine  Schwenkbewegung gegen die Vorrichtung 230  vollführt hat, gelangt es     rnit    dem Arm 314  des     Rückstellrahmens    312 in Eingriff, um den  letzteren in die in der     Fig.    53 angegebene  Lage zu     verschwenken,    zwecks     Rückstellens     der Teile, wobei der Arm 290 durch den Ein  griff des Fingers 283 mit dem Riegel 301       (Fig.    62) in angehobener Lage gehalten wird.

    Daraufhin kann die Bedienungsperson die  leere Vorratsspule s vom Halter 225 wegneh  men und sie durch eine volle Spule ersetzen,  wonach das Garn auf der letzteren nach oben  gezogen und am Arm 290 befestigt wird, so  dass es in der früher beschriebenen Weise als  Reserve dient.  



  Darnach geht der Wicklungsvorgang in  der     obenstehend    erklärten Weise weiter, bis  der Wickelkörper P seine vorgeschriebene  Grösse erreicht hat und der Grössenregler 185  sich vom Ausschalthebel 190     abbewegt        (Fig.    38  und 39).

   Alsdann wird der     Grössenregler-Aus-          schalthebel    190 in die in der     Fig.    39 in aus  gezogenen Linien gezeigte Lage     verschwenkt,     um dessen Ende 200 in die Lage zwischen  die     Anschläge    69 und 75 an der Büchse 68       bzw.    der Hülse 74 zu bringen     (Fig.40).    Die  Drehung der Welle 65 hat dabei die Wir  kung, dass die Hülse 74 so verschoben wird,

    dass sie das Kupplungsstellglied 78 im Sinne  des     Entkuppelns    des Kupplungselementes 40  vom Kupplungselement 22 bewegt und gleich  zeitig dazu die Bremsbacke 90 daran zur  Unterbrechung des Wicklungsvorganges     wirk-          sam    gemacht wird. Die Unterbrechung des  Wicklungsvorganges, ohne dass das Garn ab  gerissen wird, zeigt der Bedienungsperson all,  dass der Wickelkörper fertiggestellt ist.

   Die  Bedienungsperson kann     dann    den     Arnr    14       aufwärts    in die in der     Fig.41    angegebene  Lage zum Abnehmen des fertiggestellten     Wik-          kelkörpers    P vom     Kötzerhalter    6 schwingen  und     darnach    eine leere     Kötzertraghülse    C  aufstecken. Darnach wird das Garn an der  Hülse C befestigt und der Wicklungsvorgang  durch Niederdrücken des Handgriffes 206 in    der früher erklärten Weise wieder in Gang  gebracht. .  



  Aus dem. vorstehenden ergibt sich, dass die  vorliegende     Grössenregelvorriehtung    ein Fort  sehritt über diejenigen anderer Maschinen  ähnlicher Gattung bedeutet, in denen der  Wickelkörper,     naehdem    er seine vorgeschrie  bene Grösse erreicht hat., automatisch von der  Antriebstrommel angehoben wird, während  die letztere ihre Drehung fortsetzt.

   In Ma  schinen, in denen der Wickelkörper von der  Antriebstrommel zum Abstellen des Wick  lungsvorganges abgenommen wird, besteht die  Gefahr, dass das Garn von den beweglichen  Teilen des Mechanismus bzw. von der Bedie  nungsperson abgerissen wird, die denken  könnte, dass das Abstellen zufolge Garnbru  ches eingetreten ist und oftmals die abgeris  senen Garnenden     zusammenknüpft    und den       Wieklungsvorgang    dann wieder einleitet.  Demzufolge können kurze Stücke, die man  etwa abgerissene Garntrumme nennen könnte,  in den     -Nickelkörper    eingezogen werden, be  vor entdeckt wird, dass der     Wickelkörper     seine vorgeschriebene Grösse bereits erreicht  hat.

   Bei der vorliegenden     Grössenregelvor-          riehtung    besteht keine Gefahr eines derarti  gen Garnbruches, weil die Antriebswalze  stillsteht, wodurch das Einwickeln von kurzen       Garnstücken    in den Wickelkörper verhütet  wird.  



  Aus der vorangehenden Beschreibung  geht hervor, dass die dargelegte Maschine eine  automatische     Spulmaschine    ist, die befähigt  ist,     Kötzerspulen,    Garnkegel und Wickelkör  per anderer Form mit grosser Herstellungs  geschwindigkeit zu produzieren. Im beson  deren sei erwähnt, dass die beschriebene Spul  maschine den Mechanismus jeder     Spuleinheil     von einer     NÖekerr\velle,    die allen     Spuleinhei-          ten        gemeinsam    ist, antreibt, wodurch die Ma.

         schine    zufolge     Verringerns    ihrer Teile     ver.          einfacht    wird. Zufolge des Einbaues einer       Garntrtrnrm-Fangvorrichtung    und einer An.

         knüpfvorrichtung    bei jeder     Spuleinheit        ent.     steht kein Zeitverlust dadurch, dass derartig       Vorrielrtungerr    im Bedarfsfall den einzelner       Spuleinheiten    zugeführt werden müssen bzw      in andern Fällen die verschiedenen     Spulein-          heiten    einer einzigen     Garntruum-Fangvor-          richtung        und    einer einzigen     Anknüpfvorrich-          tumg    zugeführt werden müssen,

   wodurch die  Maschine     ununterbrochen    mit     maximaler    Her  stellungsgeschwindigkeit arbeiten     kann.     



  Es ist ferner einzusehen, dass in der dar  gestellten Anordnung Mittel     zum    Entdecken  der Erschöpfung des Garnvorrates sowie zum  Zubringen einer Garnreserve in eine Lage  zum automatischen Einbringen durch die       Garntrumm-Fangvorrichtung    vorgesehen sind.  Dadurch werden die     Spuleinheiten    befähigt,  fortwährend im automatischen Betrieb zu  verbleiben, bis die     Wickelkörper    ihre     vorge-          sehriebene    Grösse erreicht haben, so dass mit       Anknüpfen    von Reservegarn keine Zeit ver  lorengeht.  



  Es kann weiter gesagt werden, dass die  beschriebene Maschine Mittel zum automati  schen Unterbrechen des     Wicklungsvorganges     bei Garnbruch bzw. Erschöpfung des Garn  vorrates besitzt, wodurch zunächst die Dre  hung des     Wickelkörpers    angehalten und so  dann die     Umkehrung    der Drehbewegung des       Wickelkörpers    stattfindet, um die     Garn-          trumm-Fangvorrichtung    zu befähigen, das  Garnende einzubringen     und    dasselbe vom       Wickelkörper    abzuwickeln.

   Zufolge dieser  Massnahme genügt eine einzige Antriebswalze  als Mittel     zuun    Drehen des     Wickelkörpers    so  wohl im     Sinne    des     Aufwickelns    als auch des       Abwickelns.    In dieser Massnahme liegt eine       Verbesserung    gegenüber bisher gebräuch  lichen Maschinen,     in    welchen der     Wickelkör-          per    von einer Antriebswalze zu der andern,       zwecks        Umkehrens    der Drehbewegung, beför  dert wird, woraus folgt,

   dass in der beschrie  benen Maschine die Gefahr des     Beeinträch-          tigens    des Garnes bzw. der Beschädigung des       Wickelkörpers    vermieden ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spulmaschine mit einem Hauptrahmen (2), an dem folgende Teile vorgesehen sind, Mittel (C) zur drehbaren Lagerung eines Wickelkörpers (P), Antriebsmittel (10, 16) zum Drehen des Wickelkörpers zwecks Auf- wickelns des Garnes, welches von einem Garnvorrat (s) abläuft, ein Garnwächter (103) zuun Ermitteln von Unterbrechungen in der Garnzuführung und Mittel (325, 326), um bei einer solchen Unterbrechung ein loses Ende (y) des Garnes aufzufangen, gekenn zeichnet durch einen Verbindungsmechanis mus,
    der sowohl die Garnenden-Fangmittel (325, 326) als auch Garnanknüpfmittel auf weist, die bei einer Unterbrechung der Garn zuführung infolge Ansprechens des Garn wächters (103) automatisch das Garnende (y) des Wickelkörpers mit einem Anfang (y') des Garnvorrates verknüpfen, wobei an jeder Spulstelle ein solcher Verbindungsmechanis mus vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Maschine gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei einem Garn bruch der Verbindungsmechanismus automa tisch in Tätigkeit tritt. 2.
    Maschine gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Verbindungs mechanismus automatisch in Tätigkeit tritt, wenn eine Spule (s) des Garnvorrates er schöpft ist, um das Garnende (y) des Wik- kelkörpers mit dem Garnanfang einer andern Spule (s') des Garnvorrates zu verbinden. 3. Maschine gemäss Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass bei einem Unter bruch die Garnfanglnittel (325) dem Wickel körper (P) entlanglaufen, die beiden Garn enden (y, y') einfangen und darnach den Garnanknüpfmitteln (396) zuführen. 4.
    Maschine gemäss Unteranspruch 1, bei welcher der Wickelkörper durch Umfangs berührung mit einer sich drehenden Antriebs trommel angetrieben wird, die bei einer Un terbrechung der Garnzuführung jeweils an gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Wickelkörper (P) während des Verbin ders der Garnenden mittels der Anknüpfmit- tel (396) in Berührungseingriff mit der An triebstrommel (10) bleibt.
    5. Maschine gemäss Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass Mittel zur Dreh- richtumgsumkehr der Antriebstrommel wäh- rend des Garnendabfangens vorgesehen sind, um dem wandernden Garnend-Abfangmittel (325) das Abfangen und Zurückziehen des sich vom Wickelkörper abwickelnden Garn endes (y) zu ermöglichen. 6.
    Maschine gemäss Unteranspruch 4, bei der die Garnend-Abfangmittel ein Saugrohr und eine Düse (326) aufweisen, dadurch ge kennzeichnet, dass das Saugrohr (328) auf einer Welle (329) sitzt und von dieser be- tätigbar ist, wozu der Welle eine Schwenk bewegung und eine hin und her gehende Längsbewegung erteilt wird. 7.
    Maschine gemäss Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass zum Bewegen der Welle (329) folgende Teile dienen: ein Kreuz kopf (338), der auf feststehenden Führungen (339) parallel zur Welle gleitbar ist, ferner ein Arm (343), der auf der Welle (329) drehfest, jedoch längsbeweglich angeordnet ist, eine Kurventrommel (346) mit einer Um fangskurvenbahn und einer Stirnseitenkur- venbahn, in welchen Kurvenbahnen Leitele- mente laufen, von denen das eine dem Kreuz kopf zugeordnet ist, der mit der Umfangs kurvenbahn zusammenwirkt, und das andere dem Arm zugeordnet ist, der mit der Stirn seitenkurvenbahn zusammenwirkt. B.
    Maschine gemäss Unteranspruch 6, ge- kennnzeichnet durch ein elastisches Mittel (355) zum elastischen Andrüeken der Düse (326) gegen den Umfang des Wickelkörpers (P) während ihres Traversierweges über den Wickelkörper, um das Garnende des Wickel körpers bei verschiedenen Durchmessern des letzteren fangen zu können. 9. Maschine gemäss Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass das elastische Mit tel aus einem biegsamen, armierten Saug- schlauch (355) besteht, der das Saugrohr über ein Ventil mit einem Unterdruckbehäl ter verbindet. 10.
    Maschine gemäss Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass das Ventil geöff net wird, wenn der Garnwächter (103) an spricht. 11. Maschine gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Garnenden- fangmittel (325, 326) eine Düse (326) auf weisen, die beim Fangvorgang gegen den Wickelkörper (P) zu bewegt wird und diesen in der Längsrichtung traversiert, um das Garnende des Wickelkörpers einzufangen, welche Düse nach dem Fangvorgang in ihre Ausgangslage zurückgeht. 12. Maschine gemäss Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass beim Fangvor gang die Düse (326) zum Anliegen gegen den Umfang des Wickelkörpers (P) gebracht, dann in der Längsrichtung des letzteren tra versiert und darnach in ihre Anfangslage zu rückbewegt wird. 13.
    Maschine gemäss Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass während der Traversierung des Wickelkörpers durch die Düse beim Fangvorgang der Wickelkörper im Abwieklungssinn dreht. 1.4. Maschine gemäss Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangmittel nach dem Fangvorgang die gefangenen Garn enden in die Anknüpfvorrichtung einlegen und darnach in ihre Anfangslage zurück gehen. 15.
    Maschine gemäss Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Anknüpfvor- richtung dem einen Ende des Wickelkörpers und der Saugschlauch (355) dem entgegen gesetzten Ende des Wickelkörpers (P) be- naehbart angeordnet ist. 16. Maschine gemäss Unteransprüchen 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Be tätigungsglied (335) für den Saugschlauch (355) vorgesehen ist. 17.
    Maschine gemäss Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungs glied (335) eine Kurvenbahn aufweist, mit tels welcher die Garnfangmittel (325, 326) gegen den Umfang des Wickelkörpers (P) bewegbar sind, sowie eine weitere Kurven bahn zum Traversieren der Garnfangmittel in der Längsrichtung des Wickelkörpers zum Einfangen des Garnendes des Wickelkörpers. 18.
    Maschine gemäss Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Garnvorrat (s, s') und dem Wickelknrper Garnführungsmittel angeordnet sind und dass beim Fangvorgang die Garnfangmittel gegen die Garnführungsmittel bewegt werden, zwecks Einfangens des von den Führungs mitteln gehaltenen Garnanfanges. 19. Maschine gemäss Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangmittel (325) nach dem Fangvorgang den durch die Führungsmittel geführten Garnanfang der Anknüpfvorrichtuug zubringen.
    20. Maschine gemäss Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangmittel (325) in der Längsrichtung des Wickelkör pers (P) bewegbar und schwenkbar sind und beim Fangvorgang den in den Führungsmit teln gehaltenen Garnanfang einsaugen und dann in die Anknüpfvorrichtung einlegen. .21. Spulmaschine gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Un terbrechung der Garnzuführung der Wickel körper angehalten und die Fangmittel (325) in Tätigkeit gesetzt werden. 22. Maschine gemäss Unteransprüchen 18 und 21, dadurch gekennzeichnet., dass die Fangmittel während des normalen Aufwickel- vorganges stillstehen. 23.
    Maschine gemäss Unteranspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass beim Fangvor gang ein Glied der Garnfangmittel (325) zu erst gegen die Führungsmittel bewegt wird, um einen Garnanfang des Garnvorrates (s, s') zu fangen, und dann gegen den Wickel körper (P) zum Fangen des Garnendes des Wickelkörpers bewegt wird. 24. Maschine gemäss Unteranspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Garnende (y bzw. f') nach dessen Einfangen in der Längsrichtung des Wickelkörpers (P) traver siert wird. 25.
    Maschine gemäss Unteranspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Fang vorgang die beiden eingefangenen Garnenden zusammen der Anknüpfvorrichtung zuge führt werden. 26. Maschine gmeäss Unteranspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangmittel (325) beim Einlegen der Garnenden in der Anknüpfvorrichtung seitlich über den Wik- kelkörper (P) hinaus bewegt werden.
    27. Spulmasehine nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Flaumfänger (250), der zwischen dem Garnvorrat (s, s') und dem Wicklungskörper (P) angeordnet ist und zur Freigabe des von ihm geführten Garnes geöffnet werden kann und bewirkt, dass das Garn beim Eintreffen von am Garn haftendem Schmutz oder Verdickungen zer reisst, worauf nach Ansprechen des Garn wächters (103) die Fangmittel gegen den Flaumfänger zum Einsaugen des darin zu rückgehaltenen Garnendes bewegt werden, der Wickelkörper angehalten und der Flaum fänger, zwecks Freigabe des Garnes, während der Betätigung der Garnfangmittel geöffnet wird. 28.
    Maschine gemäss Unteranspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spannvor richtung (238, 239) zur Anspannung des auf den Wickelkörper auflaufenden Garnes an geordnet ist und dass die Mittel zLun Öffnen des Flaumfängers auch zum Öffnen der SpannvorrichtLlng dienen, um das Garn wäh rend der Betätigung der Fangmittel (235) freizugeben. 29. Maschine gemäss Unteranspruch 25, gekennzeichnet durch Kupplungsmittel zum An- und Abkuppeln der Antriebstrommel (10) des Wickelkörpers an eine Aufwickel- treibwelle (16). 30.
    Maschine gemäss Unteranspruch 29, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungs mittel auch zum An- und Abkuppeln der An triebstrommel (10) an eine Abwickeltreib- welle (65) dienen, das Ganze derart, dass bei einem Unterbruch der Garnzuführung die Kupplungsmittel die Antriebstrommel von;
    der Aufwickeltreibwelle abschalten und an die Abwickeltreibwelle anschalten, zum Dre hen des Wickelkörpers im Abwicklungssinn während des Fangvorganges, und dass, nach dem die beiden Garnenden durch die An- i knüpfvorrichtung miteinander - verbunden worden sind, die Kupplungsmittel die An triebstrommel wieder an die Aufwickeltreib- welle schalten. 31.
    Maschine gemäss Unteranspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schleifen- bildungsmittel (467) vorgesehen ist, um an dem Garnstück zwischen dem Wickelkörper (P) und den Fangmitteln (325) anzugreifen, zwecks Verhinderns von Garnverwirrungen seitlich des Wickelkörpers. 32. Maschine gemäss Unteranspruch 28, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweites Schleifenbildungsmittel (480) vorgesehen ist, um jeweils bei Beginn eines Aufwicklungs- vorganges das auf den Wickelkörper (P) auflaufende Garnstück zwischen den Enden des Wickelkörpers zu führen. 33.
    Maschine gemäss Unteransprüchen 21, 31 und 32, dadurch gekennzeichnet, dass die Fangmittel (325) beim normalen Aufwickel- vorgang von ihren Betätigungsmitteln abge schaltet sind, bei einem Unterbruch der Garn zuführung jedoch mit ihnen gekuppelt wer den. 34. Maschine gemäss Unteranspruch 20. dadurch gekennzeichnet, dass bei Erschöp fung der ablaufenden Spule des Garnvorrates ein bei den Führungsmitteln gehaltener Re servegarnanfang des Garnvorrates gegen die Führungsmittel in eine Lage bewegt wird, in welcher er von den Fangmitteln erfasst wer den kann. 35. Maschine gemäss Unteranspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zubringen des Reservegarnanfanges zu den Führungs mitteln ein bewegliches Halteglied (290) dient. 36.
    Maschine gemäss Unteranspruch 35, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung des Reservegarnanfanges beeinflusst wird durch einen das Garn der ablaufenden Spule des Garnvorrates bei einer Unterbrechung der Garnzuführung abtastenden Garnfühler (288). 37. Maschine gemäss Unteranspruch 34, gekennzeichnet durch Mittel zum Rückstellen der Reservegarnanfang-Bewegungsmittel in Ruhelage, nachdem der Reservegarnanfang von den Fangmitteln eingesogen worden ist, und durch Mittel zum Einfädeln des Re servegarnanfanges in die Führungsmittel. 38. Maschine gemäss Unteransprüchen 36 und 37, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsmittel einen Flaumfänger (250) aufweisen, der bewirkt., dass das auflaufende Garn beim Auftreffen auf den Flaumfänger.
    einer verdickten Garnstelle zerreisst. 39. Maschine gemäss Unteranspruch 38, dadurch gekennzeichnet, dass der Flaumfän- ger (250) zwischen der Spannvorrichtung (238, 239) und dem Wickelkörper (P) an geordnet ist und dass die Fangmittel 325 bei einem Grarnbrueh ein Garnstück zwischen der Spannvorrichtung und dem Flaumfänger ein svagen, während bei Erschöpfung der ablau fenden Spule der Reservegarnanfang in eine Lage zwischen der Spannvorrichtung und dem Flaumfänger bewegt wird, in der er durch die Fangmittel erfasst werden kann. 40.
    Maschine gemäss Unteransprüchen 33 und 36, dadurch gekennzeichnet, dass bei Er schöpfung der ablaufenden Spule (s) des Garnvorrates der Reservegarnanfang gegen die Führungsmittel zu bewegt wird, damit er für die Fangmittel erfassbar wird. 41. Maschine gemäss Unteransprüchen 33 und 36, mit einem elastischen, biegsamen, ar mierten Saugschlauch (355), der ein Saug rohr (328) über ein Ventil mit einem Unter druckbehälter verbindet, dadurch gekenn zeichnet, dass nach dem Fangvorgang die Fangmittel (325) die beiden Garnenden in die Anknüpfvorrichtung einlegen und dass Mittel vorgesehen sind, um einen Reserve garnanfang des Garnvorrates in die Füh rungsmittel einzufädeln. 42.
    Maschine gemäss Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Unterdruck behälter durch eine biegsame Leitung mit der Saugdüse (326) verbunden ist, welche Lei tung, wenn der Unterdruck in ihr wirksam wird, sich elastisch deformiert, um die Düse elastisch an den Umfang des Wickelkörpers anzudrücken. 43. Maschine gemäss Patentanspruch, ge kennzeichnet durch ein Treiborgan (65) zum Drehen des Wickelkörpers (P) im Abwik- kelsinn. 44. Maschine gemäss Unteranspruch 43, gekennzeichnet durch eine Antriebstrommel zum Drehen des Wickelkörpers durch Um fangsberührung. 45. Maschine gemäss Unteranspruch 44, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs trommel beim Aufwickeln den Wickelkörper (P) mit grösserer Geschwindigkeit dreht als beim Abwickeln.
    46. Maschine gemäss Unteranspruch 45, gekennzeichnet durch Kupplungsmittel zum An- und Abkuppeln der Antriebstrommel an eine Aufwickeltreibwelle (16) und an eine Abwickeltreibwelle (65). 47. Maschine gemäss Unteranspruch 46, bei der die Antriebstrommel Mittel aufweist, um das auflaufende Garn auf dem Wickel körper hin und her zu führen, dadurch ge kennzeichnet, dass die Antriebstrommel (10) jeweils nur an eine der beiden Treibwellen angeschaltet ist. 48.
    Maschine gemäss Unteranspruch 47, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ansprechen des Garnwächters (103) die Kupplungsmittel betätigt werden, um die Drehgeschwindigkeit des Wickelkörpers (P) herabzusetzen. 49. Maschine gemäss Unteranspruch 48, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ansprechen des Garnwächters (103) die Kupplungsmittel die Antriebstrommel (10) von der Aidwickel- treibwelle abschalten Lind eine Bremse (90) angezogen wird zum Anhalten der Antriebs trommel. 50.
    Maschine gemäss Unteranspruch 49, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs trommel (10) auf der Aufwickeltreibwelle drehbar gelagert ist, mit welcher eine Kupp lungsplatte (40) sich dreht, die mit einem Kupplungsflansch (23) auf der Antriebs trommel in Eingriff gebracht werden kann. 51. Maschine gemäss Unteranspruch 50, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungs platte (40) durch Zentrifiigalkraftwirkung mit dem Kupplungsflansch so fest in Ein griff gebracht werden kann, dass von einer Cxrenzgeschwindigkeit an die Antriebstrom mel schlupffrei mit der Aufwickeltreibwelle dreht. 52.
    Maschine gemäss Unteranspruch 45, dadurch gekennzeichnet, dass beim Anspre chen des Garnwächters (103) die Antriebs trommel von einem hochtourigen Antriebsmit- tel ab und an ein Antriebsmittel von verhält nismässig kleinerer Geschwindigkeit ange schaltet wird. 53. Maschine gemäss Unteranspruch 51, dadurch gekennzeichnet, dass ein auf der Ab wickeltreibwelle sitzendes Kupplungsglied (83) an die Antriebstrommel anschaltbar ist und dass bei Betätigung der Kupplungsmit tel das Kupplungsglied und die Kupplungs platte gleichzeitig versehoben werden. 54.
    Maschine gemäss Unteranspruch 53, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebs trommel (10) am einen Ende den Kupplungs flansch (23) aufweist, der mit einer Umfangs fläche (44) der Kupplungsplatte (40) in Ein griff treten kann. 55. Maschine gemäss Unteransprüchen 52 und 54, dadurch gekennzeichnet, dass vom Garn wächter (103) gesteuerte Mittel zum Abschal ten der Kupplungsplatte (40) vom Kupp lungsflansch der Antriebstrommel (10) be fähigt sind Lund ziun Ineingriffbringen des Kupplungsgliedes (83) mit dem Kupplungs flansch (23). 56.
    Maschine gemäss Unteranspruch 55, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ansprechen des Garnwächters (103) die Bremse (90) an zieht, nachdem die Kupplungsplatte (40) von der Antriebstrommel abgeschaltet worden ist, worauf die Bremse wieder gelöst und das Kupplungsglied (83) mit der Antriebstrom mel in Eingriff gebraeht wird. 57. Maschine gemäss Unteranspruch 55, dadurch gekennzeichnet, dass das gleichzeitige Verschieben des Kupplungsgliedes (83) und der Kuppliuigsplatte (40) durch ein Kurven stück (120) bewirkt wird, wenn der Garn- lÄräehter anspricht. 58.
    Maschine gemäss Unteranspruch 57, dadurch gekennzeichnet, dass der Garnwäch ter (103) vom auf den Wickelkörper (P) auf laufenden Garn in einer Lage gehalten wird und bei Unterbruch der Garnzuführung in eine zweite Lage bewegt wird und infolgedes sen anspricht und dass die beiden Treibwel len (16, 65) fortwährend umlaufen. 59. Maschine gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Antriebsmittel eine Antriebstrommel aufweisen zum Drehen des Wickelkörpers durch Umfangsberührung mit diesem Körper, welche Antriebstromüiel Mittel zum Hin- und Herführen des Garnes über den Wickelkörper bei dessen Drehung besitzt und welche durch Kupplungsmittel mit sieh dauernd drehenden Treibwellen ver bunden werden kann. 60.
    Maschine gemäss Unteranspruch 59, dadurch gekennzeichnet, dass Abstellmittel, die durch das Anwachsen des in Wicklung begriffenen Wickelkörpers beeinflusst werden, die Antriebstrommel stillsetzen, wenn der Wickelkörper eine maximale Grösse erreicht hat. 61. Maschine gemäss Unteranspruch 60, dadurch gekennzeichnet, dass ein Wickelkör- pertragorgan (14) sich bei Anwachsen des Wickelkörpers (P) von der Antriebstrommel. wegbewegt und dass bei Erreichung der maxi malen Grösse des Wickelkörpers die Kupp lungsmittel das Abschalten der Antriebstrom mel von der Aufwickeltreibwelle (16) be wirken. 62.
    Maschine gemäss Unteranspruch 61, gekennzeichnet durch handbetätigbare An laufmittel (206) zum Zurückstellen des Wik- kelkörpertragorganes (14) und Betätigung der Kupplungsmittel zwecks Anschaltens der Antriebstrommel (10) an die Aufwickeltreib- welle. 63.
    Maschine gemäss Unteranspruch 60, dadurch gekennzeichnet, dass die Abwiekel- treibwelle (65) sich mit kleinerer Geschwin digkeit dreht als die Aufwickeltreibwelle <B>(16)</B> und dass, wenn der Wickelkörper seine maxi male Grösse erreicht hat, die Abstellmittel die Kupplungsmittel derart beeinflussen, dass diese die Antriebstrommel von der Aufwickel- treibwelle abschalten und sie auch von der Abwickeltreibwelle abgeschaltet halten. 64.
    Maschine gemäss Unteranspruch 62, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Treibwellen (16, 65) durch alle Spulstellen sich erstrecken. 65. Maschine gemäss Unteranspruch 64, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Spul stelle eine Antriebstrommel und Kupplungs- mittel vorgesehen sind zum An- und Abschal ten der Antriebstrommel an die allen Spul stellen gemeinsamen Treibwellen. 66. Maschine gemäss Unteranspruch 65, dadurch gekennzeichnet, dass ein Garnwäch ter (103) an jeder Spulstelle vorgesehen ist. 67.
    Maschine gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an jeder Spulstelle eine Antriebstrommel zum Drehen des betref fenden Wickelkörpers durch Umfangsberüh rung mit dem letzteren zwecks Garnaufwik- keIns vorgesehen ist und dass zwei Treibwel len (16, 65) zum entgegengesetzten Drehen der Antriebstrommel allen Antriebstrommeln gemeinsam sind. 68. Maschine gemäss Unteranspruch 67, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Spul stelle ein Garnwächter (103) und Kupplungs mittel zum An- und Abschalten der Antriebs trommel (10) an die mit verschiedenen Ge schwindigkeiten laufenden Treibwellen vor gesehen sind. 69.
    Maschine gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an jeder Spul stelle Mittel zur drehbaren Lagerung eines Wickelkörpers vorgesehen sind. 70. Maschine gemäss Unteranspruch 69, gekennzeichnet durch ein allen Spulstellen gemeinsames, ständig im Betrieb befindliches Betätigungsorgan (329) für die Garnenden- Fangmittel (325, 326). 71. Maschine gemäss Unteranspruch 70, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Spul stelle Führungsmittel zum Führen des Gar nes vom Garnvorrat (s, s') zu dem in Bil dung begriffenen Wickelkörper vorgesehen sind. 72.
    Maschine gemäss Unteranspruch 71, gekennzeichnet durch Anschaltmittel an je der Spulstelle, um bei einer Unterbrechung der Garnzufuhr die Fangmittel der betreffen den Spulstelle mit dem Betätigungsorgan (329) zu verbinden. 73. Maschine gemäss Unteranspruch 72, dadurch gekennzeichnet, dass, nachdem an einer Spulstelle zwei Garnenden durch die Fangmittel in die zugehörige Anknüpfvor- richtung eingelegt worden sind, die Anknüpf- vorrichtung betätigt wird. 74.
    Maschine gemäss Unteranspruch 73, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Spul stelle Mittel zum Tragen eines Reservegarn anfangs des Garnvorrates in der Nähe der Führungsmittel angeordnet sind, welche bei Erschöpfung der ablaufenden Spule des Garnvorrates den Reservegarnanfang in eine Lage bringen, in welcher der letztere von den Fangmitteln erfasst wird.
CH263240D 1942-02-07 1946-02-01 Spulmaschine. CH263240A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US263240XA 1942-02-07 1942-02-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH263240A true CH263240A (de) 1949-08-31

Family

ID=21831175

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH263240D CH263240A (de) 1942-02-07 1946-02-01 Spulmaschine.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH263240A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111552B (de) * 1953-12-09 1961-07-20 Foster Machine Company Spulmaschine
CN115467179A (zh) * 2022-10-08 2022-12-13 江苏亚盛金属制品有限公司 一种不锈钢丝多股绞合装置

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111552B (de) * 1953-12-09 1961-07-20 Foster Machine Company Spulmaschine
CN115467179A (zh) * 2022-10-08 2022-12-13 江苏亚盛金属制品有限公司 一种不锈钢丝多股绞合装置
CN115467179B (zh) * 2022-10-08 2023-12-15 江苏亚盛金属制品有限公司 一种不锈钢丝多股绞合装置

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE740288C (de) Koetzerspulmaschine mit voneinander unabhaengigen Spulstellen
DE1007676B (de) Spulmaschine fuer Kreuzspulen od. dgl.
DE3009714A1 (de) Aufwickelvorrichtung zum aufwickeln eines fadens auf eine spule
EP0108195B1 (de) Fadenspeicher
DE1148695B (de) Vorrichtung und Verfahren zum fortlaufenden Aufwickeln von kuenstlichen Faeden
DE1685884A1 (de) Textilmaschine
DE2163140B2 (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Anspinnen an Ringspinnmaschinen
DE2230801A1 (de) Automatische spulmaschine
DE2811128A1 (de) Automatische spulenwechselvorrichtung
DE525618C (de) Abstellvorrichtung fuer Kreuzspulmaschinen
CH263240A (de) Spulmaschine.
DE3872220T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum auffinden eines endes eines textilfaserbandes und zum fuehren dieses endes in eine zufuehreinrichtung einer textilmaschine.
DE19743278C2 (de) Verfahren und Spulmaschine zum Aufwickeln eines kontinuierlich zulaufenden Fadens zu Spulen
DE1685877A1 (de) Verfahren und Geraet zum Auswechseln von Spulen in Spinnmaschinen
DE1560400A1 (de) Automatische Spulmaschine zum Spulen von Garn von Vorratskoetzern auf Garnkoerper
DE623793C (de)
DE572051C (de) Kreuzspulmaschine mit selbsttaetiger Abstellung bei Fadenbruch, Fadenablauf oder voller Spule
DE3031797A1 (de) Einrichtung an einer spulmaschine zum unterbrechen des spulvorganges bei fadenbruch
DE955484C (de) Ausschaltvorrichtung fuer Zwirn-Spul-Einheiten an Etagenzwirnmaschinen
DE331296C (de) Maschine zum Sengen von Garnen
CH227775A (de) Kreuzspulmaschine.
CH288687A (de) Spulmaschine.
DE1685932C3 (de)
DE19802413C2 (de) Verfahren zum selbsttätigen Wechseln von Fadenspulen und Spulvorrichtung mit Wechselvorrichtung
DE1154743B (de) Kreuzspulmaschine