CH259557A - Einrichtung zur Feineinstellung von Fahrstühlen. - Google Patents
Einrichtung zur Feineinstellung von Fahrstühlen.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B1/00—Control systems of elevators in general
- B66B1/34—Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
- B66B1/36—Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels
- B66B1/40—Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels and for correct levelling at landings
- B66B1/42—Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels and for correct levelling at landings separate from the main drive
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Description
Einrichtung zur Feineinstellung von Fahrstühlen. Es ist bekannt, Fahrstühle dureli einen Hilfsmotor, der die Funktion des Haupt wotors vor Beendi--un- des Fahrstuhl weges übernimmt., fein einzustellen. Zu die sein Zwecke wird der Hauptmotor kurz vor Erreichen der Haltehöhe des Fahrstuhls ausser Funktion gesetzt, und der restliebe Weg- des Fahrstuhls wird langsam durch einen Hilfsmotor bewirkt. Bisher wurde eine kombinierte Bremse und Kupplung verwen det,
womit die Geschwindigkeit der Seilwinde vermindert. und die Belastun- des Haupt motors auf den Hilfsmotor übertragen wurde. Die Bremse bestand ans zwei Aussenbrems- und Kupplungsbacken, die mit der auf der Motorwelle befestigten Bremsscheibe in rei bende Berührung traten. Die Backen wurden in einem drehbaren Rahmen festgehalten. Der Bremsdruck erfolgte durch eine an den En den der Bremsbacken befestigte gemeinsame Feder.
Vorliegende Erfindung bezweckt., eine ein fachere Einrichtung- zur Feineinstellung von Fahrstühlen zu seliaffen. Die Erfindung be steht darin, dass auf dein Hauptmotor, der mit der Seilwinde starr gekuppelt ist, eine Scheibe festgekeilt ist, welche den Bestand teil der einen Hälfte einer Kupplung bildet., und in die die andere Kupplungshälfte ein gebaut ist, welche bei Feineinstellung über ein Schneckengetriebe durch einen Hilfsmotor angetrieben wird,
wobei die Betätigung der Kupplung durch einen axial zur Kupplungs- a ehse angeordneten. Elektromagnet erfolgt, dessen Bewegung durch die Hohlwelle des Schneckenrades des Hilfsgetriebes auf die Kupplung übertragen wird.
Die Fig. 1 bis 3 v eransehauliehen eine bei spielsweise Ausführungsform des Erfindungs- gegenstandes.
Auf der CTrundplatte 1 in Fig. 1 und 3 ist. der Hauptmotor 2, der mit. der Seilwinde starr gekuppelt ist, und das Getriebe gehäuse 3 für die Feineiiistellung sowie der zugehörige Hilfsmotor -1 mit der Bremse 5 befestigt. Die Achse 6, die mit der Achse des Motors 1 gekuppelt. ist, treibt. über eine Schnecke 7 das Schneckenrad B. Das Sehnek- kenrad 8 ist mit. einer Hohlwelle 9 fest ver keilt, die in den Lagern 10 und 11 des Ge triebegehäuses 3 gelagert ist.
In der Hohl welle 9 steckt ein axial verschiebbares Rohr 12, in das eine Planschbüehse 13 einae- sehraubt ist. Die Flanschbüchse 13 ist mit. einem Kugellager 1.1 in dem axial verschieb baren Magnetanker 15 drehbar und axial un- verrückbar gelagert. Die Magnetspule 16 ist im Gehäuse 17 gelagert, das durch den Deckel 18 mit den Sehrauben 19 verschlossen ist.
In der Bohrung des Deckels 7.8 ist der axial einstellbare, mit einem CTewinde versehene Magnetanker 20 eingeschraubt und mit der Kontermutter 21 am Deckel 18 arretiert. Die Anker 15 und 20 und die Flansehbüchse 13 sind durchbohrt. Durch diese Bohrungen führt die Stellschraube 22, die in den Anker 20 eingeschraubt ist und mit der Kontermut ter 23 in der gewünschten Lage festgehalten wird.
Auf dem vordern Ende der Atell- schraube 22 sitzt ein Abstützkörper 24, auf dem ein Kugeldrucklager 25 gelagert ist. Auf dieses Kugeldrucklager 25 stützt sich die Druckfeder 26 ab, die auf den Pfropfen 27 drückt, der in das Rohr 12 eingeschraubt ist. Der Pfropfen 27 weist eine Quernute 28 auf. Mit der Hohlwelle 9 ist der Kupplungsteil 29 verschweisst.
Am linken Ende der Hohl welle 9 ist ein Pfropfen 31 eingeschraubt, der einen Zapfen 32 und ein daraufsitzendes Ku gellager 33 aufweist, das die Hohlwelle 9 in der Bohrung der Brems- und Kupplumgs- seheibe 34, die zweckmässig als Schwungrad ausgebildet ist, welche auf der Achse des Hauptmotors 2 festgekeilt ist, zentriert. Die Hohlwelle 9 ist mit einem Schlitz 35 versehen, durch den die Wippe 36 greift. Die Wippe 36 lagert zwischen der Quernute 28 des Pfropfens 27 und der Quernute 37 des Feder tellers 38 und wird von der Feder 39 in der jeweils richtigen Lage festgehalten.
Die Feder 26, die sich mit dem Kugeldrueklager 25 gegen die Stellschraube 22 abstützt, drückt somit das Rohr 12 mit dem beweglichen Ma gnetanker 15 nach links an die Wippe 36. Die Winkelhebel 40, welche mit den Bolzen 41 am Kupplungsteil 29 schwenkbar befestigt sind, übertragen den Druck der Wippe 36 auf die Wippen 42 in Fig. 2. Die Wippen 42 --erteilen den Druck gleichmässig auf die zwei Brems- und Kupphingsbackenpaare 43.
Die Bremsbacken 43 sind mit den Bolzen 44 am Kupplungsteil 29 ebenfalls schwenkbar be festigt und mit dem Bremsbelag 45 versehen.
Durch den Druck der Feder 26 ist somit der Brems- und Kupplungsvorgang zwischen dem Hilfsgetriebe 3 und dem Hauptmotor 2 erwirkt.
Der Vorgang ist nun folgender Durch das Einschalten des Hauptmotors 2 wird die Seilwinde A in Bewegung gesetzt, und zugleich wird die Magnetspüle 16 erregt. Der Magnetanker 20 zieht den Anker 15 mit dem Federrohr 12 an, der Federdruck gegen die Wippe 36 wird unwirksam. Die Federn 46 in Fig. 2 lösen die Bremsbacken 43 von der Bremsfläche der Kupplungsscheibe 34, und ein Mitnehmen des Xupplungsteils 29 durch die Brems- und Kupplungsscheibe 34 kann nicht stattfinden.
Kurz vor dem Erreichen der Haltehöhe des Fahrstuhls wird der Hauptmotor 2 aus geschaltet, wodurch auch die Magnetspule 16 stromlos wird. Im selben Moment wird die Bremse 5 gelüftet, die auf die Welle 6 wirkt, und der Hilfsmotor 4 eingeschaltet, der über das Schneckenrad 8 den Kupplungsteil 29 im gleichen Drehsinn, wie der noch im Auslauf befindliche Hauptmotor 2 treibt. Da nun die Magnetspule 16 stromlos ist, drückt die Feder 26 das Rohr 12 nach links, über die Wippe 36 werden die Winkelhebel 40 an die Wippen 42 und somit an die Brems- und Kupplungs backen 43 gedrückt. Damit ist ein weiches Kuppeln mit der Brems- und Kupplungs scheibe 34 erwirkt.
Sobald der Fahrstuhl langsam auf der genauen Haltehöhe angelangt ist, wird der Hilfsmotor 4 und die Bremse 5 ausgeschaltet, letztere bremst durch ihren Federdruck das Hilfsgetriebe 3 und damit den Hauptmotor 2 ab.
Durch die Stellschraube 22 kann der Druck der Feder 26 dem zur Kupplung er forderlichen Druck während des Betriebes ohne Unfallgefahr angepasst werden. Ebenso kann nach dem Lösen der Kontermutter 21 durch Drehen des Magnetankers 20 der erforderliche Brems- und Kupplungshub eingestellt werden. Die Schaltung für die Steuerung des Haupt und Hilfsmotors kann mit bekannten Mitteln erfolgen und ist daher nicht näher beschrie ben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Feineinstellung von Fahr stühlen, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Hauptmotor, der mit der Seilwinde starr ge kuppelt ist, eine Scheibe festgekeilt ist, welche einen Bestandteil der einen Hälfte einer Kupplung bildet und in die die andere Kupp lungshälfte eingebaut ist, welche bei Fein einstellung über ein Schneckengetriebe durch einen Hilfsmotor angetrieben wird, wobei die Betätigung der Kupplung durch einen axial zur Kupplungsachse angeordneten Elektro- rnagnet erfolgt, dessen tewegung durch die Ilohlwelle des Schneckenrades des Hilfs getriebes auf die Kupplung übertragen wird.TJNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet, wenn er erregt ist, die Kupplung entkuppelt hält. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kuppeln durch Federdruck erfolgt, wobei der Federdruck durch eine von aussen zugängliche Schraube regulierbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH259557T | 1945-02-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH259557A true CH259557A (de) | 1949-01-31 |
Family
ID=4473148
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH259557D CH259557A (de) | 1945-02-20 | 1945-02-20 | Einrichtung zur Feineinstellung von Fahrstühlen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH259557A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1230187B (de) * | 1963-01-10 | 1966-12-08 | Commissariat Energie Atomique | Vorrichtung zur Bewegung eines eine Bestrahlungskapsel tragenden Wagens |
-
1945
- 1945-02-20 CH CH259557D patent/CH259557A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1230187B (de) * | 1963-01-10 | 1966-12-08 | Commissariat Energie Atomique | Vorrichtung zur Bewegung eines eine Bestrahlungskapsel tragenden Wagens |
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