CH259557A - Einrichtung zur Feineinstellung von Fahrstühlen. - Google Patents

Einrichtung zur Feineinstellung von Fahrstühlen.

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Publication number
CH259557A
CH259557A CH259557DA CH259557A CH 259557 A CH259557 A CH 259557A CH 259557D A CH259557D A CH 259557DA CH 259557 A CH259557 A CH 259557A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
clutch
fine adjustment
brake
coupling
elevators
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Application number
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English (en)
Inventor
Kurt Gebauer Anton
Original Assignee
Kurt Gebauer Anton
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Publication date
Application filed by Kurt Gebauer Anton filed Critical Kurt Gebauer Anton
Publication of CH259557A publication Critical patent/CH259557A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/36Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels
    • B66B1/40Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels and for correct levelling at landings
    • B66B1/42Means for stopping the cars, cages, or skips at predetermined levels and for correct levelling at landings separate from the main drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


  Einrichtung zur Feineinstellung von Fahrstühlen.    Es ist bekannt, Fahrstühle     dureli    einen       Hilfsmotor,    der die Funktion des Haupt  wotors vor     Beendi--un-    des Fahrstuhl  weges übernimmt., fein     einzustellen.    Zu die  sein Zwecke wird der Hauptmotor kurz vor  Erreichen der     Haltehöhe    des Fahrstuhls  ausser Funktion gesetzt, und der restliebe  Weg- des Fahrstuhls wird     langsam        durch     einen     Hilfsmotor        bewirkt.    Bisher wurde eine  kombinierte Bremse und     Kupplung    verwen  det,

       womit    die     Geschwindigkeit    der Seilwinde  vermindert. und die     Belastun-    des Haupt  motors auf den Hilfsmotor übertragen wurde.  Die Bremse bestand ans zwei     Aussenbrems-          und        Kupplungsbacken,    die mit der auf der  Motorwelle     befestigten    Bremsscheibe in rei  bende Berührung traten. Die Backen wurden  in einem drehbaren Rahmen     festgehalten.    Der  Bremsdruck erfolgte durch eine an den En  den der     Bremsbacken    befestigte     gemeinsame     Feder.  



  Vorliegende Erfindung     bezweckt.,    eine ein  fachere     Einrichtung-        zur        Feineinstellung    von  Fahrstühlen zu     seliaffen.    Die     Erfindung    be  steht darin, dass auf dein Hauptmotor, der  mit der Seilwinde starr gekuppelt ist, eine  Scheibe festgekeilt ist, welche den Bestand  teil der einen Hälfte einer Kupplung bildet.,  und in die die andere     Kupplungshälfte    ein  gebaut ist, welche bei     Feineinstellung    über  ein Schneckengetriebe durch einen Hilfsmotor       angetrieben    wird,

   wobei die     Betätigung    der  Kupplung durch einen axial     zur        Kupplungs-          a        ehse        angeordneten.    Elektromagnet erfolgt,    dessen     Bewegung    durch die Hohlwelle des       Schneckenrades    des     Hilfsgetriebes    auf die       Kupplung    übertragen wird.  



  Die     Fig.    1 bis 3 v     eransehauliehen    eine bei  spielsweise     Ausführungsform    des     Erfindungs-          gegenstandes.     



  Auf der     CTrundplatte    1 in     Fig.    1 und 3  ist. der Hauptmotor 2, der mit. der Seilwinde  starr gekuppelt ist, und das Getriebe  gehäuse 3 für die     Feineiiistellung    sowie der       zugehörige    Hilfsmotor     -1    mit der Bremse 5  befestigt. Die Achse 6, die mit der Achse des  Motors 1 gekuppelt. ist, treibt. über eine       Schnecke    7 das Schneckenrad B. Das     Sehnek-          kenrad    8 ist mit. einer Hohlwelle 9 fest ver  keilt, die in den Lagern 10 und 11 des Ge  triebegehäuses 3     gelagert    ist.

   In der Hohl  welle 9 steckt ein axial verschiebbares Rohr  12, in das eine     Planschbüehse    13     einae-          sehraubt    ist. Die     Flanschbüchse    13 ist mit.  einem     Kugellager        1.1    in dem axial verschieb  baren     Magnetanker    15 drehbar und axial     un-          verrückbar        gelagert.    Die     Magnetspule    16 ist  im Gehäuse 17     gelagert,    das durch den Deckel  18 mit den     Sehrauben    19 verschlossen ist.

   In  der     Bohrung    des Deckels 7.8 ist der axial       einstellbare,    mit einem     CTewinde    versehene       Magnetanker    20 eingeschraubt und mit der  Kontermutter 21 am Deckel 18 arretiert. Die  Anker 15 und 20 und die     Flansehbüchse    13  sind durchbohrt. Durch diese Bohrungen  führt die Stellschraube 22, die in den Anker  20     eingeschraubt    ist und mit der Kontermut  ter 23 in der gewünschten Lage festgehalten      wird.

   Auf dem     vordern    Ende der     Atell-          schraube    22 sitzt ein     Abstützkörper    24, auf  dem ein     Kugeldrucklager    25 gelagert ist. Auf  dieses     Kugeldrucklager    25 stützt sich die  Druckfeder 26 ab, die auf den Pfropfen 27       drückt,    der in das Rohr 12 eingeschraubt ist.  Der Pfropfen 27     weist    eine Quernute 28 auf.  Mit der Hohlwelle 9 ist der     Kupplungsteil     29 verschweisst.

   Am     linken    Ende der Hohl  welle 9 ist ein Pfropfen 31 eingeschraubt, der  einen Zapfen 32 und ein     daraufsitzendes    Ku  gellager 33 aufweist, das die Hohlwelle 9 in  der     Bohrung    der Brems- und     Kupplumgs-          seheibe    34, die zweckmässig als Schwungrad       ausgebildet    ist, welche auf der Achse des  Hauptmotors 2 festgekeilt ist, zentriert. Die  Hohlwelle 9 ist mit einem Schlitz 35 versehen,       durch    den die Wippe 36 greift. Die Wippe  36 lagert zwischen der Quernute 28 des  Pfropfens 27 und der Quernute 37 des Feder  tellers 38     und    wird von der Feder 39 in  der jeweils richtigen Lage festgehalten.

   Die  Feder 26, die sich mit dem     Kugeldrueklager     25 gegen die     Stellschraube    22     abstützt,    drückt  somit das Rohr 12     mit    dem beweglichen Ma  gnetanker 15 nach links an die Wippe 36. Die       Winkelhebel    40, welche mit den Bolzen 41  am Kupplungsteil 29 schwenkbar befestigt  sind, übertragen den Druck der Wippe 36 auf  die Wippen 42 in     Fig.    2. Die Wippen 42       --erteilen    den Druck gleichmässig auf die zwei  Brems- und     Kupphingsbackenpaare    43.

   Die  Bremsbacken 43 sind mit den Bolzen 44 am       Kupplungsteil    29     ebenfalls    schwenkbar be  festigt     und    mit dem Bremsbelag 45 versehen.  



  Durch den Druck der Feder 26 ist somit  der Brems-     und    Kupplungsvorgang zwischen  dem Hilfsgetriebe 3 und dem Hauptmotor 2       erwirkt.     



  Der Vorgang ist nun folgender       Durch    das Einschalten des Hauptmotors 2  wird die Seilwinde A in Bewegung gesetzt,  und zugleich     wird    die     Magnetspüle    16 erregt.  Der Magnetanker 20 zieht den Anker 15 mit  dem Federrohr 12 an, der Federdruck gegen  die Wippe 36 wird unwirksam. Die Federn  46 in     Fig.    2 lösen die Bremsbacken 43 von  der Bremsfläche der     Kupplungsscheibe    34,    und ein Mitnehmen des     Xupplungsteils    29  durch die Brems- und Kupplungsscheibe 34  kann nicht stattfinden.  



  Kurz vor dem Erreichen der Haltehöhe  des     Fahrstuhls    wird der Hauptmotor 2 aus  geschaltet, wodurch auch die Magnetspule 16  stromlos wird. Im selben Moment wird die  Bremse 5 gelüftet, die auf die Welle 6 wirkt,  und der Hilfsmotor 4 eingeschaltet, der über  das Schneckenrad 8 den Kupplungsteil 29 im  gleichen Drehsinn, wie der noch im Auslauf  befindliche Hauptmotor 2 treibt. Da nun die  Magnetspule 16 stromlos ist, drückt die Feder  26 das Rohr 12 nach links, über die Wippe  36 werden die Winkelhebel 40 an die Wippen  42 und somit an die Brems- und Kupplungs  backen 43 gedrückt. Damit ist ein weiches  Kuppeln mit der Brems- und Kupplungs  scheibe 34 erwirkt.  



  Sobald der Fahrstuhl langsam auf der  genauen Haltehöhe     angelangt    ist, wird der  Hilfsmotor 4 und die Bremse 5 ausgeschaltet,  letztere bremst durch ihren Federdruck das  Hilfsgetriebe 3 und damit den Hauptmotor  2 ab.  



  Durch die Stellschraube 22 kann der  Druck der Feder 26 dem zur Kupplung er  forderlichen Druck während des Betriebes ohne  Unfallgefahr angepasst werden. Ebenso kann  nach dem Lösen der Kontermutter 21 durch  Drehen des     Magnetankers    20 der erforderliche  Brems-     und    Kupplungshub eingestellt werden.  Die Schaltung für die Steuerung des Haupt  und Hilfsmotors kann mit bekannten Mitteln  erfolgen und ist daher nicht näher beschrie  ben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Feineinstellung von Fahr stühlen, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Hauptmotor, der mit der Seilwinde starr ge kuppelt ist, eine Scheibe festgekeilt ist, welche einen Bestandteil der einen Hälfte einer Kupplung bildet und in die die andere Kupp lungshälfte eingebaut ist, welche bei Fein einstellung über ein Schneckengetriebe durch einen Hilfsmotor angetrieben wird, wobei die Betätigung der Kupplung durch einen axial zur Kupplungsachse angeordneten Elektro- rnagnet erfolgt, dessen tewegung durch die Ilohlwelle des Schneckenrades des Hilfs getriebes auf die Kupplung übertragen wird.
    TJNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet, wenn er erregt ist, die Kupplung entkuppelt hält. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kuppeln durch Federdruck erfolgt, wobei der Federdruck durch eine von aussen zugängliche Schraube regulierbar ist.
CH259557D 1945-02-20 1945-02-20 Einrichtung zur Feineinstellung von Fahrstühlen. CH259557A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH259557T 1945-02-20

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CH259557A true CH259557A (de) 1949-01-31

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ID=4473148

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CH259557D CH259557A (de) 1945-02-20 1945-02-20 Einrichtung zur Feineinstellung von Fahrstühlen.

Country Status (1)

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CH (1) CH259557A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1230187B (de) * 1963-01-10 1966-12-08 Commissariat Energie Atomique Vorrichtung zur Bewegung eines eine Bestrahlungskapsel tragenden Wagens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1230187B (de) * 1963-01-10 1966-12-08 Commissariat Energie Atomique Vorrichtung zur Bewegung eines eine Bestrahlungskapsel tragenden Wagens

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