CH259089A - Streckengetriebe. - Google Patents
Streckengetriebe.Info
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/14—Details
- D01H1/20—Driving or stopping arrangements
- D01H1/22—Driving or stopping arrangements for rollers of drafting machines; Roller speed control
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Description
Streckengetriebe. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Streckengetriebe, also ein Getriebe für die Streckwalzen von Streckwerken für Textil fasern.
Derartige bekannte Getriebe besitzen ein Hinterzylinderantriebsrad, welches vom Ver zugswechselrad angetrieben wird. Dabei ist es allgemein bekannt, dass die Torsionsbean spruchung des Hinterzylinders das Antriebs rad veranlasst, federnd zurückzuspringen, wenn das Verzugswechselrad zwecks Änderns des Übersetzungsverhältnisses bzw. des Ver zuges ausser Eingriff mit ihm gebracht wird. Eine derartige Rückwärtsbewegung des Hin terzylinderantriebrades bewirkt eine Schwä chung des Garnes, die, wenn auch nicht gleich zu einem Garnbruch führend, diese Gefahr für darauffolgende Streckungsvorgänge doch in sich birgt.
Gemäss der vorliegenden Erfindung be sitzt das Getriebe ein sich mit dem Hinter zylinderantriebsrad drehendes, konzentrisch zu ihm angeordnetes, ringförmiges Glied, das mit einem Segment einen in der Arbeitsdreh richtung des Rades divergierenden Gang bil det, in dem eine Kugel unter Schwerkraft wirkung rollt.
Vorteilhaft ist ein einziges Segment zwi schen ringförmigen Laufflächen fest ange ordnet. Im nachstehenden werden Ausführungs beispiele des Erfindungsgegenstandes unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert. Es zeigt: Fig. 1 einen Aufriss eines als eine Fas- sang ausgebildeten Hinterzylinderantriebs rades mit zur Hälfte entfernter Segment platte, zwecks Veranschaulichung der Seg mente, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-A der Fig. 1, Fig. 3 einen Aufriss eines weiteren Aus- führungsbei6piels mit zur Hälfte weggenom mener Segmentplatte, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie B-B der Fig. 3 und Fig. 5 eine Detailansicht.
In Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, dass das Rad als eine Fassung 14 ausgebildet ist, die an ihrem äussern Umfang mit Zähnen 11 ver sehen und auf einer Antriebswelle 12 lose drehbar sitzt, welche in einem Ständer 13 für das Rad nach Art des Schweizer Patentes Nr. 256470 'beschriebenen Ständers abge stützt ist. Eine hohle Antriebsplatte 14 sitzt auf der Antriebswelle 12 fest und. befindet sich innerhalb der Fassung 10. an der die Platte mittels Schrauben 15 befestigt ist.
Diese Antriebsplatte 14 endigt kurz vor dei innern 'Seite 16 des Umfangsrandes der Fas sung und trägt einen konzentrischen, ring förmigen Umfangsflansch 17, der beidseitig bei 18 Rillen besitzt, die Laufflächen für .die Stahlkugeln 1<B>9</B> bilden.
Mittels Schrauben 2,2 sind Segmente 20 an einer .Segmentplatte 21 befestigt, welche ihrerseits mit dem Ständer 13 verbunden ist, wobei die Segmente 20 beid seitig des Umfangsflansches 17 an der An triebsplatte derart angeordnet sind, dass zwi schen ihnen und dem Umfangsflansch Gänge 23 gebildet werden, die in der Arbeitsdreh richtung des Rades (Gegenuhrzeigersinn wie dargestellt) divergieren.
In jedem dieser Gänge 23 rollt während des Betriebes unter Wirkung der Schwerkraft eine Stahlkugel 19, welche in den Gängen zu folge Eingriffes mit den Rillen 18 im Um fangsflansch geführt sind. Die Segmente 20 bestehen aus gehärtetem Stahl, während die Fassung 10 aus Gusseisen in üblicher Weise hergestellt ist, wogegen die Antriebsplatte 14 mit dem Umfangsflansch 17 aus Stahl ver fertigt wird.
Während der normalen Drehbewegung des Rades rollen die Kugeln ungehemmt in den Gängen, ohne eine Bremswirkung auf die ringförmige Antriebsplatte 14 auszuüben. Wenn jedoch die Antriebsplatte die Neigung hat, sich rückwärts zu bewegen, werden die Kugeln sogleich in den Gängen festgeklemmt und verhindern die Antriebsplatte an einer Rüekwärtsdrehung. Es ist zu bemerken, dass etwa vorhandene Exzentrizität in der Lage rung des Rades 10 oder irgendwelches Spiel zwischen der Radwelle und deren Lager die Wirksamkeit der Festklemmung nicht beein trächtigen.
In den Fig. 3-5 erstreckt sich die An triebsplatte 14 sozusagen bis zur innern Seite 16 des Umfangsrandes der Fassung. Einein ziges Segment 24 ist an der Segmentplatte 21 befestigt und mit krummen Flanken 25 versehen, so dass Gänge zwischen dem Seg ment 24 und dem Flansch 17 bzw. dem innern Absatz 26 der Antriebsplatte gebildet werden. Diese Gänge divergieren in der Dreh- richtung des Rades. Die krummen Flanken 25 sind bei 27 zur Bildung von Führungs flächen für die Kugeln 19 genutet. An der Segmentplatte 21 sind, wie besonders deut lich in Fig. 5 gezeigt, Zapfen 28 befestigt, um das Einbringen der Kugeln 19 in die Gänge 23 zu erleichtern und die Kugeln am Austreten aus den Gängen zu verhindern.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Streekengetriebe, gekennzeichnet durch ein sich mit dem Hinterzylinderantrieb dre hendes, konzentrisch zu ihm angeordnetes ringförmiges Glied, das mit einem Segment einen in der Arbeitsdrehrichtung des Rades divergierenden Gang bildet, in dem eine Ku gel unter Schwerkraftwirkung rollt. UNTERANSPRüCHE: 1, Streckengetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Glied kon zentrisch zum Rad angeordnete Laufflächen a a ufweist, zwischen :denen das Segment fest angeordnet ist und mit denen es Gänge für die Kugeln bildet. 2.Streckengetriebe nach Patentanspruch, dadrurch "o#ekennzeichn.et, dass das Rad als eine an ihrem äussern Umfang mit einer Verzah nung versehene gegossene Fassung ausgebil det ist, die auf der Welle lose sitzt, auf wel ,cher eine innerhalb der Fassung befindliche Antriebsplatte festsitzt, die kurz vor -der Innenseite eines Umfangsrandes .der Fassung mit einem Umfangsflansch versehen ist, - der das ringförmige Glied bildet.3. Streckengetriebe. nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da-ss die Segmente an einer Segmentplatte angeordnet sind, die ihrerseits mit einem Ständer für das Rad verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB259089X | 1944-11-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH259089A true CH259089A (de) | 1949-01-15 |
Family
ID=10235302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH259089D CH259089A (de) | 1944-11-13 | 1946-11-28 | Streckengetriebe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH259089A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE905344C (de) * | 1950-04-17 | 1954-03-01 | Tmm Research Ltd | Vorrichtung zum Verhindern des Zurueckfederns langer, von einem Ende her angetriebener Wellenleitungen, insbesondere der Streckwerkwalzen von Spinnereimaschinen |
-
1946
- 1946-11-28 CH CH259089D patent/CH259089A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE905344C (de) * | 1950-04-17 | 1954-03-01 | Tmm Research Ltd | Vorrichtung zum Verhindern des Zurueckfederns langer, von einem Ende her angetriebener Wellenleitungen, insbesondere der Streckwerkwalzen von Spinnereimaschinen |
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